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	<title>tibetnews &#187; widerstand</title>
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	<description>News rund um die Themen, Tibet, Dalai Lama, Menschenrechte, China, Buddhismus</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 May 2012 10:00:43 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Scharfe Restriktionen am Geburtstag des Dalai Lama in Tibet</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/07/10/restriktionen-ueber-restriktionen-am-geburtstag-des-dalai-lama-in-tibet/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 07:42:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[dalai lama]]></category>
		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;berall marschierte Milit&#228;r in gro&#223;er Zahl auf und die Tibeter wurden strengstens kontrolliert. Tibetische Restaurants, Gesch&#228;fte und G&#228;steh&#228;user mu&#223;ten geschlossen bleiben, vor allem war dies im Bezirk Drakgo (chin. Luhuo) in der Tibetisch-Autonomen Pr&#228;fektur Kardze (chin. Ganzi) der Fall. Tibeter durften sich dort nicht in Gruppen versammeln, und das Ausf&#252;hren des sangsol (das gl&#252;ckverhei&#223;ende Ritual des Abbrennens von Weihrauch) war ihnen verboten worden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer zuverl&#228;ssigen Quelle zufolge versch&#228;rften die chinesischen Beh&#246;rden anl&#228;&#223;lich des Geburtstages Seiner Heiligkeit des Dalai Lama am 6. Juli auf dem gesamten tibetischen Hochplateau ihre Ma&#223;nahmen noch weiter.</p>
<p>&#220;berall marschierte Milit&#228;r in gro&#223;er Zahl auf und die Tibeter wurden strengstens kontrolliert. Tibetische Restaurants, Gesch&#228;fte und G&#228;steh&#228;user mu&#223;ten geschlossen bleiben, vor allem war dies im Bezirk Drakgo (chin. Luhuo) in der Tibetisch-Autonomen Pr&#228;fektur Kardze (chin. Ganzi) der Fall. Tibeter durften sich dort nicht in Gruppen versammeln, und das Ausf&#252;hren des sangsol (das gl&#252;ckverhei&#223;ende Ritual des Abbrennens von Weihrauch) war ihnen verboten worden.</p>
<p>Die Restriktionen betrafen auch Ausl&#228;nder. Zwei Touristen, die gestern das Kloster Drakgo besuchen wollten, wurde der Zutritt verweigert. Die Sicherheitskr&#228;fte packten sie und schoben sie einfach nach drau&#223;en. Nun kamen noch mehr Soldaten, um den Vorfall zu untersuchen, sie waren jedoch angetrunken und v&#246;llig grundlos droschen sie auf die M&#246;nche des Klosters ein.</p>
<p>Am 3. Juli wurde der 60j&#228;hrige Palden Nyendak tot aufgefunden. Palden Nyendak war der Vater von Tsering Tsomo und Urgen Lhamo, beide Nonnen des Klosters Wa-tag Samtenling, die sich nach wie vor in Haft befinden, weil sie sich an einer friedlichen Protestaktion beteiligt hatten. Am 2. Juli wurde Palden Nyendak zur Vernehmung in die Polizeistation des Bezirkes Drakgo gerufen. Die Vernehmungsbeamten warfen ihm vor, er habe seine T&#246;chter schlecht erzogen und z&#252;chtigten ihn fortw&#228;hrend.</p>
<p>Neuesten Informationen zufolge kam es am 23. Juni um etwa 10:30 Uhr am Vormittag zu einer friedlichen Demonstration von sechs Tibetern (Laien und M&#246;nchen) in Kardze, die „Ladet Seine Heiligkeit den Dalai Lama nach Tibet ein!“, „Wir wollen Religionsfreiheit!“, „Gleiche M&#246;glichkeiten f&#252;r Minderheiten!“ und „Tibet geh&#246;rt den Tibetern!“ riefen. Einer der Teilnehmer wurde als Ngodup Dorjee (oder Lhoba Shang) aus dem Bezirk Kardze identifiziert. Er und die f&#252;nf anderen wurden erbarmungslos geschlagen, bis ihr ganzer K&#246;rper blut&#252;berstr&#246;mt war, und umgehend verhaftet.</p>
<p>Angesichts der kritischen Situation in Tibet appellieren wir an die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft, sich dringend unserer folgenden Forderungen anzunehmen:</p>
<ol>
<li>unverz&#252;glich unabh&#228;ngige Untersuchungskommissionen nach Tibet zu entsenden;</li>
<li>unverz&#252;glich der freien Presse Zugang zu ganz Tibet zu gew&#228;hren;</li>
<li>unverz&#252;glich dem brutalen Morden in ganz Tibet ein Ende zu setzen;</li>
<li>unverz&#252;glich f&#252;r die sofortige Freilassung aller festgenommenen und verhafteten Tibeter zu sorgen;</li>
<li>unverz&#252;glich die medizinische Versorgung der verletzten Tibeter zu erm&#246;glichen;</li>
<li>die uneingeschr&#228;nkte Bewegungsfreiheit der Menschen und ihren Zugang zu lebensnotwendigen G&#252;tern sicherzustellen.</li>
</ol>
<blockquote><p>Tibetan Solidarity Committee (Tibetisches Solidarit&#228;tskomitee)<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.stoptibetcrisis.net/" target="_blank"><br />
www.stoptibetcrisis.net<br />
</a>Pressemitteilung, 7. Juli 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Nur noch vereinzelte und bruchst&#252;ckhafte Nachrichten aus Tibet</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/06/21/nur-noch-vereinzelte-und-bruchstueckhafte-nachrichten-aus-tibet/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 08:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>
		<category><![CDATA[tibet]]></category>
		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuverl&#228;ssigen Quellen zufolge wurde zumindest ein Tibeter festgenommen, als am 15. Juni vor dem Verwaltungssitz des Bezirks Kardze in der TAP Kardze (chin. Ganzi) friedlich demonstriert wurde. Einzelheiten zu den anderen Demonstranten gibt es noch nicht. Einen Tag zuvor, am 14. Juni, demonstrierte ein M&#246;nch namens Yeshi Palden aus dem Kloster Khangmar Ganden Samdupling in Trehor, Bezirk Kardze, allein vor dem Geb&#228;ude des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) und rief dabei Slogans wie „Lange lebe Seine Heiligkeit der Dalai Lama“, „Seine Heiligkeit sollte nach Tibet zur&#252;ckgerufen werden“ und „La&#223;t alle politischen Gefangenen frei“. Das Sicherheitspersonal schlug ihn heftig mit Eisenstangen und nahm ihn dann fest...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuverl&#228;ssigen Quellen zufolge wurde zumindest ein Tibeter festgenommen, als am 15. Juni vor dem Verwaltungssitz des Bezirks Kardze in der TAP Kardze (chin. Ganzi) friedlich demonstriert wurde. Einzelheiten zu den anderen Demonstranten gibt es noch nicht. Einen Tag zuvor, am 14. Juni, demonstrierte ein M&#246;nch namens Yeshi Palden aus dem Kloster Khangmar Ganden Samdupling in Trehor, Bezirk Kardze, allein vor dem Geb&#228;ude des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) und rief dabei Slogans wie „Lange lebe Seine Heiligkeit der Dalai Lama“, „Seine Heiligkeit sollte nach Tibet zur&#252;ckgerufen werden“ und „La&#223;t alle politischen Gefangenen frei“. Das Sicherheitspersonal schlug ihn heftig mit Eisenstangen und nahm ihn dann fest.</p>
<p>Irgendwann im Mai kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem chinesischen und einem tibetischen Regierungsbeamten im Bezirk Serthar (chin. Seda). Dabei soll der tibetische Gemeindevorsteher von Horshul, dessen Name mit Loya angegeben wird, von seinem chinesischen Kollegen, dem stellv. Gemeindevorsteher von Serthar, erschossen worden sein. Es ist nicht bekannt, ob der chinesische Beamte zur Rechenschaft gezogen wurde.</p>
<p>Bei einem weiteren Zwischenfall wurde ein Tibeter namens Rangdol unter dem Verdacht, am 16. Mai in Nyichu im Bezirk Serthar statt der roten chinesischen Flagge drei tibetische Nationalflaggen angebracht zu haben, festgenommen. Der zu der Nomadensiedlung von Tseshul geh&#246;rende Tibeter wird nun unter Mi&#223;handlungen vernommen und beschuldigt, zu einer Zeit, wo das gesamte chinesische Volk durch das verheerende Erdbeben in tiefe Trauer gest&#252;rzt war, gegen die Regierung demonstriert zu haben.</p>
<p>Angesichts der kritischen Situation in Tibet appellieren wir an die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft, sich dringend unserer folgenden Forderungen anzunehmen:</p>
<p>1) unverz&#252;glich unabh&#228;ngige Untersuchungskommissionen nach Tibet zu entsenden;</p>
<p>2) unverz&#252;glich der freien Presse Zugang zu ganz Tibet zu gew&#228;hren;</p>
<p>3) unverz&#252;glich dem brutalen Morden in ganz Tibet ein Ende zu setzen;</p>
<p>4) unverz&#252;glich f&#252;r die sofortige Freilassung aller festgenommenen und verhafteten Tibeter zu sorgen;</p>
<p>5) unverz&#252;glich die medizinische Versorgung der verletzten Tibeter zu erm&#246;glichen;</p>
<p>6) die uneingeschr&#228;nkte Bewegungsfreiheit der Menschen und ihren Zugang zu lebensnotwendigen G&#252;tern sicherzustellen.</p>
<blockquote><p>Tibetan Solidarity Committee (Tibetisches Solidarit&#228;tskomitee)<a href="http://www.stoptibetcrisis.net  " target="_blank"><br />
www.stoptibetcrisis.net</a><br />
Pressemitteilung, 17. Juni 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Mindestens drei friedlich protestierende Tibeter in Kardze nach Mi&#223;handlung festgenommen</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 08:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[tibet]]></category>
		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer best&#228;tigten, dem TCHRD zugegangenen Information zufolge wurden am 11. Juni mindestens drei Tibeter von chinesischen Sicherheitskr&#228;ften grausam geschlagen und festgenommen, als sie auf dem Markplatz der Stadt Kardze, Bezirk Kardze, TAP Kardze, Provinz Sichuan, friedlich demonstrierten.
Wie aus unseren Informationen hervorgeht, riefen heute fr&#252;h um 11 Uhr ein paar tibetische Bewohner von Kardze an einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer best&#228;tigten, dem TCHRD zugegangenen Information zufolge wurden am 11. Juni mindestens drei Tibeter von chinesischen Sicherheitskr&#228;ften grausam geschlagen und festgenommen, als sie auf dem Markplatz der Stadt Kardze, Bezirk Kardze, TAP Kardze, Provinz Sichuan, friedlich demonstrierten.</p>
<p>Wie aus unseren Informationen hervorgeht, riefen heute fr&#252;h um 11 Uhr ein paar tibetische Bewohner von Kardze an einer Stra&#223;enkreuzung auf dem zentralen Marktplatz von Kardze pro-tibetische Slogans und verteilten Flugbl&#228;tter, auf denen sie die „baldige R&#252;ckkehr des Dalai Lama nach Tibet“, „Freiheit f&#252;r Tibet“, „die Entlassung aller bei den j&#252;ngsten Protestaktionen Festgenommenen“ und „den Abzug der Chinesen aus Tibet“ forderten.</p>
<p>Innerhalb kurzer Zeit wurden mindestens drei von ihnen von den Beamten des Public Security Bureau von Kardze verhaftet, dabei schwer geschlagen, herumgesto&#223;en und mit Fu&#223;tritten bearbeitet, ehe sie in das Bezirkshaftzentrum abgef&#252;hrt wurden. Wie viele Personen es genau waren, die heute fr&#252;h friedlich protestierten, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden, gemeldet wurde uns nur, da&#223; mindestens drei mit Schl&#228;gen traktiert und festgenommen wurden. Was weiter mit ihnen geschah, ist nicht bekannt. Das Zentrum wird die Lage verfolgen und sofort berichten, wenn sich N&#228;heres &#252;ber die Anzahl der Festgenommenen ergibt.</p>
<p>Bei den drei festgenommenen Tibetern handelt es sich um die 30j&#228;hrige Namsey Lhamo, Mutter zweier Kinder und B&#228;uerin aus dem Dorf Raga, Gemeinde Dando, Bezirk Kardze, um den 32j&#228;hrigen Tenzin Dargyal, Vater eines Kleinkindes und Bauer aus Kardze, sowie um einen M&#246;nch, dessen Name im Augenblick nicht bestimmt werden konnte.</p>
<p>Das TCHRD verurteilt auf das Sch&#228;rfste das brutale Vorgehen der chinesischen Sicherheitskr&#228;fte gegen die friedlich demonstrierenden Tibeter und ruft die chinesische Regierung auf, die drei Festgenommenen sofort freizulassen, denn sie taten nichts als ihre grundlegenden Menschenrechte wahrzunehmen, die in der Allgemeinen Erkl&#228;rung der Menschenrechte (UDHR), der Verfassung Chinas und vielen anderen V&#246;lkerrechtsvertr&#228;gen, denen China beitrat, festgeschrieben sind. Die Beh&#246;rden sollten daf&#252;r sorgen, da&#223; die Verhafteten keinen weiteren Mi&#223;handlungen der Art unterzogen werden, wie sie sie bereits bei vollem Tageslicht auf dem Markplatz zu ertragen hatten. Es erachtet den Fall als einen direkten Angriff auf die Freiheit der Meinung und Meinungs&#228;u&#223;erung in Tibet. Die Meinungs- und die Versammlungsfreiheit sind grundlegende sowohl in der chinesischen Verfassung als auch in der UDHR verankerte Menschenrechte.</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD)<br />
<a href="http://www.tchrd.org" target="_blank">www.tchrd.org</a><br />
Pressemitteilung, 11. Juni 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Melanie Pelka, Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>China l&#228;&#223;t im Kreis Chushul 32 M&#246;nche des Klosters Ratoe festnehmen</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/05/12/china-laesst-im-kreis-chushul-32-moenche-des-klosters-ratoe-festnehmen/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 May 2008 14:54:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[tibet]]></category>
		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach zuverl&#228;ssigen dem TCHRD zugegangenen Informationen werden im Haftzentrum des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) von Chushul immer noch 32 M&#246;nche aus dem Kloster Ratoe festgehalten.
Nach &#252;bereinstimmenden Aussagen aus verschiedenen Quellen organisierten die M&#246;nche des Klosters Ratoe in der Gemeinde Nyethang im Bezirk Chushul, der zum Bezirk Stadt Lhasa in der &#8220;Autonomen Region Tibet&#8221; (&#8220;TAR&#8221;) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach zuverl&#228;ssigen dem TCHRD zugegangenen Informationen werden im Haftzentrum des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) von Chushul immer noch 32 M&#246;nche aus dem Kloster Ratoe festgehalten.</p>
<p>Nach &#252;bereinstimmenden Aussagen aus verschiedenen Quellen organisierten die M&#246;nche des Klosters Ratoe in der Gemeinde Nyethang im Bezirk Chushul, der zum Bezirk Stadt Lhasa in der &#8220;Autonomen Region Tibet&#8221; (&#8220;TAR&#8221;) geh&#246;rt, am 14. M&#228;rz 2008 einen friedlichen Protestmarsch.</p>
<p>Dabei handelte es sich zun&#228;chst um einen Protestmarsch von M&#246;nchen aus dem Kloster Ratoe, aber bald schlossen sich ihm auch normale B&#252;rger an. Die Demonstranten marschierten ungef&#228;hr zweieinhalb Kilometer in Richtung auf die zentrale Gemeindeverwaltung und riefen dabei &#8220;Freiheit f&#252;r Tibet&#8221;, „Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet&#8221; und &#8220;Lang lebe der Dalai Lama&#8221;.</p>
<p>Als sich die Demonstranten dem Hauptgeb&#228;ude der Gemeindeverwaltung n&#228;herten, wurden sie von chinesischen Sicherheitskr&#228;ften angehalten und daran gehindert, weiterzugehen. Die friedliche Demonstration wurde aufgel&#246;st und alle wurden nach Hause geschickt. Zu dieser Zeit wurden noch keine Demonstranten festgenommen.</p>
<p>Sp&#228;ter jedoch tauchten Beh&#246;rdenvertreter im Kloster Ratoe auf und kurbelten intensive Schulungskurse zur &#8220;patriotischen Umerziehung&#8221; gegen das an, was die Beh&#246;rden als &#8220;&#220;bergriffe der Dalai Clique und separatistischer Kr&#228;fte&#8221; auf das Klosterleben bezeichnen. Diesmal &#252;bten die Beh&#246;rden wiederholt heftigen Druck auf die M&#246;nche aus, sich vom Dalai Lama loszusagen. Offensichtlich gab aber kein M&#246;nch nach und keiner unterschrieb den von den Beh&#246;rden vorbereiteten Text.</p>
<p>Am 16. April nahmen die Ereignisse dann eine &#252;berraschende Wendung, als morgens um 4.30 Uhr (Pekinger Normalzeit) Hunderte chinesischer Sicherheitskr&#228;fte, bestehend aus Einheiten des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) und der Bewaffneten Volkspolizei (PAP), das Kloster Ratoe umstellten. Kurze Zeit sp&#228;ter st&#252;rmten sie das Kloster und durchsuchten die Unterk&#252;nfte der M&#246;nche nach Waffen und anderen belastenden Materialien.</p>
<p>Bei dieser Razzia wurden jedoch keine Gewehre oder andere Waffen, noch sonstiges belastendes Material in den Unterk&#252;nften der M&#246;nche gefunden. Die Sicherheitskr&#228;fte konfiszierten bei ihrer Durchsuchung die Fotos des Dalai Lama und Mobiltelefone.</p>
<p>Anschlie&#223;end nahmen sie 50 M&#246;nche aus dem Kloster Ratoe wegen Teilnahme an dem Protestmarsch vom 14. M&#228;rz 2008 fest. Sie wurden im Haftzentrum des PSB in Chushul festgehalten. Inzwischen sind 18 der festgenommen M&#246;nche wieder freigelassen worden. Gegenw&#228;rtig sind noch 32 M&#246;nche im Haftzentrum des PSB in Chushul inhaftiert. Die meisten der verhafteten M&#246;nche sind nicht viel &#228;lter als 20 Jahre. Ein ehemaliger politischer Gefangener, Namkar, 45, befand sich auch unter den Festgenommenen. Er hatte fr&#252;her eine zweij&#228;hrige Freiheitsstrafe im Drapchi-Gef&#228;ngnis wegen seiner Teilnahme an den Unabh&#228;ngigkeitsunruhen in Lhasa 1989 abgesessen. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, da&#223; einer der Festgenommenen als der 38 Jahre alte Thupchok identifiziert wurde, der ein prominentes &#8220;Mitglied des Arbeitsteams&#8221; des Demokratischen Verwaltungskomitees (DMC) im Kloster Ratoe ist. Als solches war er unmittelbar f&#252;r die Durchf&#252;hrung der umstrittenen und weitgehend abgelehnten Kampagne zur &#8220;patriotischen Erziehung&#8221; in seinem Kloster verantwortlich.</p>
<p>Augenblicklich soll sich die Situation im Kloster beruhigt haben, aber es herrschen viele Einschr&#228;nkungen. Es sollen sich noch 90 M&#246;nche im Kloster Ratoe befinden. Die chinesischen Beh&#246;rden haben den 32 festgenommenen M&#246;nchen jegliches Besuchsrecht verweigert. Es gibt demnach keine weiteren Informationen &#252;ber ihre Haftbedingungen und ihr Wohlergehen.</p>
<p>Das Zentrum bringt seine tiefempfundene Besorgnis &#252;ber die fortgesetzten Festnahmen von M&#246;nchen zum Ausdruck, deren einziges „Verbrechen“ darin bestand, friedlich ihre Beschwerden vorgebracht zu haben. Die Verfassung Chinas garantiert seinen B&#252;rgern das Recht zur freien Meinungs&#228;u&#223;erung. Das TCHRD ist davon &#252;berzeugt, da&#223; die M&#246;nche aus dem Kloster Ratoe nicht gegen die Landesgesetze versto&#223;en und irgendeine Aktion ausgef&#252;hrt haben, welche die chinesische Verfassung untergr&#228;bt. Das TCHRD appelliert folglich an die chinesischen Beh&#246;rden, alle festgenommenen M&#246;nche sofort freizulassen und eine schnelle Wiederherstellung des normalen Klosterlebens in Ratoe sicherzustellen. Das TCHRD appelliert gleichfalls and die UNO und die daf&#252;r zust&#228;ndigen internationalen Gremien, sich unverz&#252;glich f&#252;r die Freilassung der festgenommenen M&#246;nche einzusetzen.</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD)<br />
Dharamsala, India, 9. Mai 2008<br />
<a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a></p>
<p>&#220;bersetzung: Angelika Mensching, Adelheid D&#246;nges<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Lage in Labrang extrem gespannt, M&#246;nche, die vor Medienvertretern protestierten, verschwunden</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/05/11/lage-in-labrang-extrem-gespannt-moenche-die-vor-medienvertretern-protestierten-verschwunden/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2008 06:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[China allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[tibet]]></category>
		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lage im Kloster Labrang im Bezirk Sangchu (chin. Xiahe), Gansu, ist heute au&#223;erordentlich angespannt. Tausende von Angeh&#246;rigen der Bewaffneten Volkspolizei (PAP) und des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) haben das Kloster umstellt, nachdem sie zuvor Hunderte von M&#246;nchen festgenommen hatten, wie das Tibetische Zentrum f&#252;r Menschenrechte und Demokratie (TCHRD) aus best&#228;tigter Quelle erfuhr.
Am 7. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lage im Kloster Labrang im Bezirk Sangchu (chin. Xiahe), Gansu, ist heute au&#223;erordentlich angespannt. Tausende von Angeh&#246;rigen der Bewaffneten Volkspolizei (PAP) und des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) haben das Kloster umstellt, nachdem sie zuvor Hunderte von M&#246;nchen festgenommen hatten, wie das Tibetische Zentrum f&#252;r Menschenrechte und Demokratie (TCHRD) aus best&#228;tigter Quelle erfuhr.</p>
<p>Am 7. Mai 2008 kesselten Tausende von Angeh&#246;rigen der PAP und des PSB (ihre Zahl wird auf 5000 gesch&#228;tzt) das Kloster Labrang ein und f&#252;hrten &#252;berfallartig Razzien durch. Dabei wurden etwa 140 M&#246;nche festgenommen und zur Inhaftierung weggebracht. Am folgenden Tag protestierte eine gro&#223;e Zahl von M&#246;nchen und forderte die Freilassung ihrer am Vortrag verhafteten Gef&#228;hrten. Da die Beh&#246;rden eine Eskalation des Protests bef&#252;rchteten, lie&#223;en sie alle festgenommenen M&#246;nche, bis auf 18, wieder frei. Die M&#246;nche forderten jedoch auch die Freilassung dieser verbliebenen 18 Mitbr&#252;der, worauf die Beh&#246;rden nachgaben und heute fr&#252;h 11 weitere von ihnen freilie&#223;en.</p>
<p>Obwohl zur Verst&#228;rkung der bewaffneten Polizei heute zus&#228;tzliche Einheiten im Kloster eintrafen, protestierten die M&#246;nche wieder in gro&#223;er Zahl und forderten die Freilassung der restlichen sieben M&#246;nche, was die Beh&#246;rden jedoch rundweg ablehnten und die M&#246;nche davor warnten, Gegenma&#223;nahmen zu ergreifen. Das TCHRD f&#252;rchtet, da&#223; die Proteste st&#228;rker werden und es zu Blutvergie&#223;en kommen k&#246;nnte, da die M&#246;nche, wie es hei&#223;t, entschlossen seien, um jeden Preis die Freilassung ihrer sieben Gef&#228;hrten zu erwirken.</p>
<p><em>M&#246;nche, die Widerstand leisteten, verschwinden</em></p>
<p>Einer weiteren best&#228;tigten Information aus der Gegend zufolge sind zwei der M&#246;nche, die vor den Teilnehmern der von der Regierung arrangierten Tour f&#252;r ausl&#228;ndische Medienvertreter im Bezirk Sangchu am 7. April offen ihre Meinung ge&#228;u&#223;ert hatten, verschwunden. Kurz nach dem Besuch der Journalisten in der Gegend verschwanden Thabkhey und Tsundue. Ortsans&#228;ssige Tibeter f&#252;rchten, da&#223; die Polizei sie heimlich abf&#252;hrte zur Strafe f&#252;r ihre mutige Tat, die der Regierung der Volksrepublik China einiges Unbehagen bereitete. Die Angeh&#246;rigen der beiden M&#246;nche erkundigten sich bei dem &#246;rtlichen B&#252;ro f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit nach ihrem Verbleib, die Beamten gaben jedoch vor, nichts von den beiden zu wissen. Bis zum heutigen Tag wei&#223; niemand, wo sie hingebracht wurden, und ihre Familien leben in st&#228;ndiger Furcht, da&#223; sie heimlich und willk&#252;rlich umgebracht werden k&#246;nnten.</p>
<p>Das TCHRD ist der &#220;berzeugung, da&#223; es sich hier um einen Fall von erzwungenem und willk&#252;rlichem Verschwindenlassen durch die Vollzugsbeh&#246;rden des Staates handelt. Es bef&#252;rchtet, da&#223; die beiden M&#246;nche au&#223;ergerichtlich get&#246;tet werden k&#246;nnten, wenn die UN-Arbeitsgruppe zum gewaltsamen und unfreiwilligen Verschwindenlassen von Personen (UNWGEID) nicht rechtzeitig eingreift. Das Zentrum appelliert an die UNWGEID, eine Eilintervention bez&#252;glich des Verbleibs dieser zwei M&#246;nche zu starten.</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD)<br />
Dharamsala, India<br />
<a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a><br />
9. Mai 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Melanie Pelka, Adelheid D&#246;nges, Revision: Schabka<br />
<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html" target="_blank">Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Weitere Prozesse hinter verschlossenen T&#252;ren</title>
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		<pubDate>Wed, 07 May 2008 18:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[folter]]></category>
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		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Einem best&#228;tigten Bericht zufolge wurden die F&#228;lle von sechs Nonnen des Klosters Ngangong und der eines Laien im Bezirk Drago (chin. Dari), TAP Kardze (chin. Ganzi), von den &#246;rtlichen Justizbeh&#246;rden hinter verschlossenen T&#252;ren verhandelt. Bei den Nonnen handelt es um Khando Lhamo, Wamo, Dolma Yangtso, Yebuk, Sonam Choedon und Deyang, der Laie hei&#223;t Kelsang Dorje. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einem best&#228;tigten Bericht zufolge wurden die F&#228;lle von sechs Nonnen des Klosters Ngangong und der eines Laien im Bezirk Drago (chin. Dari), TAP Kardze (chin. Ganzi), von den &#246;rtlichen Justizbeh&#246;rden hinter verschlossenen T&#252;ren verhandelt. Bei den Nonnen handelt es um Khando Lhamo, Wamo, Dolma Yangtso, Yebuk, Sonam Choedon und Deyang, der Laie hei&#223;t Kelsang Dorje. Die ersten drei wurden zu jeweils sieben Jahren, die &#252;brigen vier zu jeweils drei Jahren verurteilt. Bei einem anderen hinter verschlossenen T&#252;ren abgehaltenen Proze&#223; wurde &#252;ber drei M&#246;nche der Gemeinde Dowa, Bezirk Rebkong (chin. Tongren), das Urteil gesprochen.</p>
<p>Anfang Mai informierten Beamte der Gemeindeverwaltung Chakri im Bezirk Drago (chin. Dari), TAP Kardze (chin. Ganzi), die ortsans&#228;ssigen Tibeter, die h&#246;heren Instanzen w&#252;rden gerne die Meinung der Bev&#246;lkerung &#252;ber die j&#252;ngsten Proteste in Tibet, ihre m&#246;glichen Ursachen sowie L&#246;sungsvorschl&#228;ge h&#246;ren. Die Beh&#246;rden versicherten den Tibetern, sie seien vollkommen frei, ihre Meinung auszudr&#252;cken und Vorschl&#228;ge zu machen. Sie beteuerten, eine solche Meinungs&#228;u&#223;erung w&#252;rde ihnen weder angelastet noch als ein Vergehen geahndet werden.</p>
<p>Die Tibeter waren skeptisch ob dieser Ank&#252;ndigung. Nur der fr&#252;here Abt des Klosters Chokri, Geshe Namgyal Tsering, trat hervor und legte seine Meinung dar. Er erkl&#228;rte, die j&#252;ngsten Proteste in Tibet seien seiner Auffassung nach die Manifestation der bereits seit langem bestehenden Unzufriedenheit und Frustration des tibetischen Volkes &#252;ber die fehlgeleitete Politik der chinesischen Regierung (in Tibet). Der einzige Ausweg aus dieser verfahrenen Situation sei seiner Meinung nach ein direkter Dialog zwischen seiner Heiligkeit dem Dalai Lama und Hu Jintao im Hinblick auf eine L&#246;sung des sino-tibetischen Konfliktes. Ferner sagte er, die Situation werde sich nur weiter verschlimmern, wenn die Regierung daran festhielte, das tibetische Volk mit Brutalit&#228;t und Folter zu unterdr&#252;cken. Die Beh&#246;rden in der Gegend dulden sogar, da&#223; Fotos seiner Heiligkeit des Dalai Lama offen aufgestellt werden. Die ortsans&#228;ssigen Tibeter sind perplex und verwirrt &#252;ber diese Haltung der Chinesen und fragen sich, was hinter dieser Ma&#223;nahme stecken mag.</p>
<p>Es gibt zahlreiche F&#228;lle, wo die festgenommenen Tibeter so heftigen Schl&#228;gen und Folter unterzogen wurden, da&#223; sie zu Kr&#252;ppeln wurden. Eine ganze Reihe sind infolge der Mi&#223;handlungen auch gestorben, andere sind f&#252;rs Leben gesch&#228;digt und behindert, und wieder andere haben in der Haft so schwere seelische Sch&#228;den erlitten, da&#223; sie verr&#252;ckt geworden sind.</p>
<p>Angesichts der kritischen Situation in Tibet appellieren wir an die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft, sich dringend unserer folgenden Forderungen anzunehmen:</p>
<ol>
<li>unverz&#252;glich unabh&#228;ngige Untersuchungskommissionen nach Tibet zu entsenden;</li>
<li>unverz&#252;glich der freien Presse Zugang zu ganz Tibet zu gew&#228;hren;</li>
<li>unverz&#252;glich dem brutalen Morden in ganz Tibet ein Ende zu setzen;</li>
<li>unverz&#252;glich f&#252;r die sofortige Freilassung aller festgenommenen und verhafteten Tibeter zu sorgen;</li>
<li>unverz&#252;glich die medizinische Versorgung der verletzten Tibeter zu erm&#246;glichen;</li>
<li>die uneingeschr&#228;nkte Bewegungsfreiheit der Menschen und ihren Zugang zu lebensnotwendigen G&#252;tern sicherzustellen.</li>
</ol>
<blockquote><p>Tibetan Solidarity Committee / Tibetisches Solidarit&#228;tskomitee<br />
<a href="http://www.stoptibetcrisis.net/" target="_blank">http://www.stoptibetcrisis.net<br />
</a>Pressemitteilung, 4. Mai 2008<br />
&#220;bersetzung: Melanie Pelka, Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html" target="_blank">Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</a></p></blockquote>
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		<title>Bauer nach Entlassung aus der Haft gestorben &#8211; Regierung sch&#252;rt Ha&#223; auf Tibeter</title>
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		<pubDate>Wed, 07 May 2008 17:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>
		<category><![CDATA[folter]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
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		<description><![CDATA[Einer zuverl&#228;ssigen Quelle zufolge traf am 26. April ein chinesisches &#8220;Arbeitsteam&#8221; im Kloster Bada Samdrupling in der Gemeinde Tzenda, Bezirk Sershul (chin. Shiqu), TAP Karze, Provinz Sichuan, ein, um die &#8220;patriotische Umerziehung&#8221; zu intensivieren. Einige M&#246;nche weigerten sich jedoch, die Dokumente zu unterschreiben, deren Wortlaut sie nicht zustimmen konnten, au&#223;erdem standen sie mitten im Unterricht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer zuverl&#228;ssigen Quelle zufolge traf am 26. April ein chinesisches &#8220;Arbeitsteam&#8221; im Kloster Bada Samdrupling in der Gemeinde Tzenda, Bezirk Sershul (chin. Shiqu), TAP Karze, Provinz Sichuan, ein, um die &#8220;patriotische Umerziehung&#8221; zu intensivieren. Einige M&#246;nche weigerten sich jedoch, die Dokumente zu unterschreiben, deren Wortlaut sie nicht zustimmen konnten, au&#223;erdem standen sie mitten im Unterricht auf und verlie&#223;en den Raum. Die chinesischen Arbeitsteam-Kader hatten gehofft, diesmal die Kampagne effektiver durchzuf&#252;hren.</p>
<p>Von den 70 M&#246;nchen, die dieses Kloster beherbergt, hielten sich drei im M&#228;rz in Lhasa auf und wurden bei einem der Proteste dort festgenommen. Es handelt sich dabei um: Gelek Thapkhey, Gelek Drakpa und Tenzin Phuntsok. &#220;ber ihren derzeitigen Inhaftierungsort ist nichts bekannt.</p>
<p>Am 25. April wurden zwanzig Tibeter aus der Ortschaft Gaden Chokhor, die bei den Protesten im M&#228;rz festgenommen worden waren, nach Lhasa verlegt. Der 31j&#228;hrige Dawa, ein Bauer aus dem Dorf Dhedron im n&#246;rdlichen Khashang wurde bei einer friedlichen Demonstration in der Gegend von Phenpo festgenommen. Am 27. M&#228;rz wurde er in kritischem Gesundheitszustand entlassen und starb wenige Tage darauf am 1. April. Eine Nonne aus dem Kloster Shar Bhumpa, die der Gerpa-Familie aus dem Dorf Chugkha Jang im Kreis Phenpo Lhundrup (chin. Lingzhi), Bezirk Lhasa, entstammt und die an den Protesten im M&#228;rz teilgenommen hatte, wurde so schwer geschlagen, da&#223; sie wegen ihrer Verletzungen in das Kreiskrankenhaus eingeliefert werden mu&#223;te. Als sie nach ein paar Tagen nach Hause entlassen wurde, verschlechterte sich ihr Zustand jedoch so erheblich, da&#223; sie wieder im Krankenhaus aufgenommen werden mu&#223;te.</p>
<p>Die verzerrten Informationen, welche die chinesische Regierung &#252;ber die staatlichen Medien verbreitet, haben zu einer tiefen Kluft zwischen Chinesen und Tibetern gef&#252;hrt. Die ethnischen Spannungen werden immer heftiger. In einigen Gegenden Chinas gab es F&#228;lle, wo Tibeter von Chinesen geschlagen und bedroht wurden. Die Regierung tut jedoch nichts, um diese Tibeter vor Angriffen zu sch&#252;tzen. In vielen Teilen Chinas haben chinesische Studenten bei Befragen heftige Anklagen gegen die tibetischen M&#246;nche erhoben, weil sie bei ihnen als die Anstifter der Unruhen gelten.</p>
<blockquote><p>Tibetan Solidarity Committee / Tibetisches Solidarit&#228;tskomitee<br />
<a href="http://www.stoptibetcrisis.net/" target="_blank">http://www.stoptibetcrisis.net<br />
</a>Pressemitteilung, 3. Mai 2008<br />
&#220;bersetzung: Melanie Pelka, Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html" target="_blank">Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</a></p></blockquote>
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		<title>Im Kreis Phenpo starb ein Tibeter an der Folter</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/05/05/im-kreis-phenpo-starb-ein-tibeter-an-der-folter/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 17:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>
		<category><![CDATA[folter]]></category>
		<category><![CDATA[tibet]]></category>
		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen Tag nachdem in Lhasa am 14 M&#228;rz 2008 die ersten Demonstrationen stattgefunden hatten, weitete sich die Protestbewegung in den angrenzenden Kreis Phenpo im Osten von Lhasa aus. Tausende von Tibetern aus allen Bev&#246;lkerungsschichten demonstrierten im Kreis Phenpo Lhundup.
Die chinesische Regierung ging gegen die Demonstranten mit &#228;u&#223;erster H&#228;rte vor, wobei viele Tibeter den Tod fanden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Tag nachdem in Lhasa am 14 M&#228;rz 2008 die ersten Demonstrationen stattgefunden hatten, weitete sich die Protestbewegung in den angrenzenden Kreis Phenpo im Osten von Lhasa aus. Tausende von Tibetern aus allen Bev&#246;lkerungsschichten demonstrierten im Kreis Phenpo Lhundup.<br />
Die chinesische Regierung ging gegen die Demonstranten mit &#228;u&#223;erster H&#228;rte vor, wobei viele Tibeter den Tod fanden, verhaftet, gefoltert und zu harten Strafen zwischen drei Jahren Gef&#228;ngnis und lebensl&#228;nglichem Freiheitsentzug verurteilt wurden. Die chinesische Regierung ging dabei konsequent vor, ihr Vorgehen gegen die friedlichen Demonstranten war unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig, dem folgten wahllose Festnahmen, unrechtm&#228;&#223;ige Untersuchungshaft und die Verh&#228;ngung harter Urteile.</p>
<p><strong>Ein Tibeter starb nach Folterungen</strong></p>
<p>Gem&#228;&#223; zuverl&#228;ssigen Informationen, die das Tibetische Zentrum f&#252;r Menschenrechte und Demokratie (TCHRD) am 1. April 2008 erhielt, starb ein tibetischer Bauer, nachdem er von den chinesischen Gef&#228;ngnisw&#228;rtern brutal gefoltert worden war. Der verstorbene Bauer konnte als Dawa (31) aus dem Dorf Dedrong, Gemeinde Jangkha im Kreis Phenpo, Bezirk Stadt Lhasa, &#8220;TAR&#8221;, identifiziert werden. Er wurde verhaftet, als er am 15. M&#228;rz 2008 an einer friedlichen Demonstration teilnahm.</p>
<p>Aus verschiedenen Quellen verlautet, da&#223; er w&#228;hrend der zwei Wochen, die er im Gef&#228;ngnis war, von den chinesischen W&#228;rtern gefoltert wurde. Als es offensichtlich war, da&#223; sein Gesundheitszustand bedenklich wurde, entlie&#223; ihn die Gef&#228;ngnisverwaltung schleunigst, damit er sich in medizinische Behandlung beg&#228;be. Als er freigelassen wurde, war sein Zustand kritisch. Nachdem er vier Tage im Krankenhaus zugebracht hatte, starb er am 1. April 2008.</p>
<p>Als zus&#228;tzliche Kr&#228;nkung forderten die Beh&#246;rden auch noch eine Geldstrafe von 1000 Yuan (125 US$) von der Familie des Toten f&#252;r die Zerst&#246;rung &#246;ffentlichen Eigentums und den der Wirtschaft zugef&#252;gten Schaden.</p>
<p><strong>Viele Tibeter wurden bei der Niederschlagung der Proteste in Phenpo erschossen</strong></p>
<p>Das TCHRD erfuhr von verschiedenen Quellen, da&#223; bei der &#252;beraus harten Niederschlagung der Proteste im Kreis Phenpo am 15. M&#228;rz 2008 zahlreiche Tibeter get&#246;tet wurden. Nach einer dieser best&#228;tigten Informationen wurde Jinpa, ein 23 Jahre alter Bauer, von den chinesischen Sicherheitskr&#228;ften erschossen. Er stammte aus der Gemeinde Jangkha im Kreis Phenpo, Bezirk Stadt Lhasa, &#8220;TAR&#8221;. Er starb an seinen Schu&#223;verletzungen w&#228;hrend der Demonstrationen am 15. M&#228;rz im Kreis Phenpo.</p>
<p><strong>Viele Tibeter zu harten Strafen verurteilt</strong></p>
<p>Am 29. April hat China in Verfahren, von denen die &#214;ffentlichkeit ausgeschlossen war, gegen 30 Tibeter Urteile f&#228;llen lassen, die zwischen drei Jahren Gef&#228;ngnis und lebensl&#228;nglich liegen. Der Proze&#223; war bereits &#252;berschattet von politischen Kampagnen gegen das, was China die &#8220;Dalai Clique&#8221; und &#8220;Separatistische Kr&#228;fte&#8221; nennt.</p>
<p>Am 28. April 2008 verurteilte das Mittlere Volksgericht von Lhasa Yeshe, einen 35 Jahre alten Tibeter aus dem Kreis Phenpo zu einer 12j&#228;hrigen Gef&#228;ngnisstrafe, weil er angeblich f&#252;r zwei &#8220;Verbrechen&#8221; die Verantwortung trug. Er wurde zu sieben Jahren Gef&#228;ngnis verurteilt weil &#8220;er &#246;ffentliche Geb&#228;ude erst&#252;rmt und angegriffen&#8221; h&#228;tte und zu weiteren f&#252;nf Jahren wegen &#8220;Anstiftung zum Aufruhr&#8221;. Insgesamt hat er eine Gef&#228;ngnisstrafe von 12 Jahren zu verb&#252;&#223;en und bekommt f&#252;r zwei Jahre die staatsb&#252;rgerlichen Rechte aberkannt.</p>
<p>In etwas, was wie eine politische Hexenjagd anmutet, lie&#223;en die chinesischen Beh&#246;rden bei zahllosen Gelegenheiten harte Redensarten vom Stapel. So forderten zum Beispiel Mitglieder der Kommunistischen Partei der &#8220;TAR&#8221; und Regierungsmitglieder beschleunigte Gerichtsverfahren, um die &#8220;Separatisten&#8221; und die &#8220;Dalai Clique&#8221; zu bek&#228;mpfen. Bei einem Kongre&#223; der Justizbeamten am Abend des 2. April 2008 forderte der stellvertretende Vorsitzende der &#8220;TAR&#8221;-Regierung, Pema Thinley, &#8220;den Einsatz der Gesetze als Werkzeug, um die Feinde zur&#252;ckzuschlagen&#8221;. Er dr&#228;ngte auf &#8220;schnelle und z&#252;gige Gerichtsverfahren&#8221; f&#252;r die an den Demonstrationen im M&#228;rz Beteiligten. Jampa Phuntsok erkl&#228;rte Reportern anl&#228;&#223;lich einer Lagebesprechung im Au&#223;enministerium der Volksrepublik am 9. April: &#8220;953 wurden verhaftet, von denen 328 wieder entlassen wurden, w&#228;hrend 403 von ihnen zu ihrer Verurteilung vor Gericht gebracht werden.&#8221;</p>
<p>Die chinesischen Beh&#246;rden f&#252;hren gegenw&#228;rtig im Kreis Phenpo eine gro&#223; angelegte Kampagne zur &#8220;Patriotischen Erziehung&#8221; durch, die am 24. M&#228;rz 2008 begann. Die &#8220;Patriotische Erziehung&#8221; soll diesmal nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringen, zun&#228;chst mit den Kl&#246;stern beginnend, soll sie die Parteikader, die Sicherheitskr&#228;fte und Regierungsangestellten, die Bauern und Unternehmer, die Erziehungseinrichtungen und schlie&#223;lich die normalen B&#252;rger erfassen, damit sie in den kommenden Monaten alle den Dalai Lama und die &#8220;spalterischen Kr&#228;fte&#8221; verurteilten. Als Folge davon werden viele Grundrechte der tibetischen Bev&#246;lkerung den Launen und Vorstellungen der herrschenden Amtstr&#228;ger dar&#252;ber geopfert, was sie die &#8220;Aufrechterhaltung der nationalen Sicherheit&#8221; und die &#8220;Herstellung von Einheit&#8221; nennen.</p>
<p>Die fundamentalen Grundrechte der tibetischen Bev&#246;lkerung werden dabei von den chinesischen Beh&#246;rden in gr&#246;bster Weise verletzt und quasi aufgehoben.</p>
<p>In Anbetracht der Dringlichkeit der Situation ruft das TCHRD die internationalen K&#246;rperschaften und die verschiedenen betroffenen Organe der Vereinten Nationen dazu auf, Druck auf die chinesische Regierung auszu&#252;ben, damit sie der Einsch&#252;chterung, Schikanierung, Folter und den unfairen Verhaftungen friedlicher tibetischer Demonstranten in Tibet unmittelbar ein Ende setze. Das TCHRD dr&#252;ckt seine tiefe Besorgnis &#252;ber das Schicksal so vieler Tibeter aus, die in einem &#8216;unfairen&#8217; Proze&#223; verurteilt wurden und in den von Chinesen verwalteten Gef&#228;ngnissen im gesamten Tibet Folter und Mi&#223;handlung ausgesetzt sind.</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD), 2. Mai 2008<a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank"><br />
www.tchrd.org</a></p>
<p>&#220;bersetzung: Angelika Mensching, Adelheid D&#246;nges, Melanie Pelka<br />
<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html" target="_blank">Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mitteilung: Tibethaus Deutschland e.V.</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/04/10/mitteilung-des-tibethaus-deutschland/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 21:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Links & Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
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		<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
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		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignleft size-full wp-image-403" title="Tibethaus Deutschland e.V." src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2008/04/tibethaus.gif" alt="Tibethaus Deutschland e.V." width="150" height="53" /><strong>Unruhen in Tibet – was k&#246;nnen wir tun?</strong>
Viele Leute m&#246;chten wissen, wie sie das Anliegen der Tibeter unterst&#252;tzen k&#246;nnen. W&#228;hrend des Osterkurses haben wir gemeinsam f&#252;r die verstorbenen Tibeter und Chinesen und f&#252;r die Herstellung des Friedens in Tibet und der ganzen Welt gebetet. Jeden Mittwoch und jeden Donnerstag finden im Tibethaus um 19.30 Uhr „Meditationen f&#252;r den Frieden“ statt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-403" title="Tibethaus Deutschland e.V." src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2008/04/tibethaus.gif" alt="Tibethaus Deutschland e.V." width="150" height="53" /><strong>Unruhen in Tibet – was k&#246;nnen wir tun?</strong><br />
Viele Leute m&#246;chten wissen, wie sie das Anliegen der Tibeter unterst&#252;tzen k&#246;nnen. W&#228;hrend des Osterkurses haben wir gemeinsam f&#252;r die verstorbenen Tibeter und Chinesen und f&#252;r die Herstellung des Friedens in Tibet und der ganzen Welt gebetet. Jeden Mittwoch und jeden Donnerstag finden im Tibethaus um 19.30 Uhr „Meditationen f&#252;r den Frieden“ statt.</p>
<p>Abgesehen von solch „stiller Unterst&#252;tzung“ schl&#228;gt Rinpoche vor, Unterschriften zu sammeln und Briefe an Politiker und Institutionen zu schreiben. Wir alle sollten uns aufgerufen f&#252;hlen, unsere Einflussm&#246;glichkeiten zu nutzen, um dem friedlichen Bem&#252;hen um echte Autonomie in Tibet St&#228;rke zu verleihen.<br />
Unsere Mitglieder und alle Freunde Tibets m&#246;chten wir ermutigen, sich an friedlichen Aktionen aller Art engagiert zu beteiligen. Hier einige M&#246;glichkeiten:</p>
<ul>
<li> Unterst&#252;tzung f&#252;r den Verein der Tibeter in Deutschland. Jede Spende (nicht abzugsf&#228;hig) erweitert die M&#246;glichkeit von Tibetern, sich an Aktionen zu beteiligen oder selbst Aktionen zu organisieren. 	Konto Nr. 11 53102 bei der Volksbank Gie&#223;en, BLZ 513900 00. Stichwort: Frieden f&#252;r Tibet.</li>
<li> Die Tibet-Initiative organisiert in vielen St&#228;dten Mahnwachen. 	<a href="http://www.tibet-initiative.de/" target="_blank">www.tibet-initiative.de</a></li>
<li> In Darmstadt finden an den Samstagen 12., 19. und 26. April jeweils von 12 bis 15 Uhr Mahnwachen statt. Ort: Fu&#223;g&#228;ngerzone Darmstadt beim Wei&#223;en Turm. Kontakt: Kay Ehrbar, Tel. 06151.31 81 53 (nachmittags)</li>
<li> In Essen findet seit dem 5. April eine „Tag-und-Nacht-Friedensaktion f&#252;r Tibet“ statt. Info und Koordination: Tel. 0201-5090556</li>
<li> Mahnwache in Erlangen, immer freitags ab 16.30 Uhr auf dem Hugenottenplatz.</li>
<li> Hier kann man eine Petition unterzeichnen <a href="http://www.avaaz.org/de/tibet_end_the_violence/97.php?cl_tf=70525938" target="_blank">http://www.avaaz.org/de/tibet_end_the_violence/97.php?cl_tf=70525938</a></li>
<li> Sie k&#246;nnen „Flagge zeigen“ f&#252;r Tibet. Eine originelle Homepage aus Bonn ist noch im Aufbau: <a href="http://www.dalai-clique.de/" target="_blank">www.dalai-clique.de</a></li>
<li>Jeden Mittwoch und jeden Donnerstag um 19.30 Uhr im Tibethaus: Meditationen f&#252;r den Frieden</li>
</ul>
<p>Tibethaus Deutschland e.V. Friesengasse 13, 60487 Frankfurt<br />
Tel: 069/ 7191 3595 Fax: 069/ 7191 3596, <a href="mailto:info@tibethaus.com">info@tibethaus.com</a>, <a href="http://www.tibethaus.com/">www.tibethaus.com</a></p>
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		<title>Lage in Tibet au&#223;erordentlich bedrohlich</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 21:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>
		<category><![CDATA[China allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Situation in Tibet ist inzwischen &#228;u&#223;erst kritisch. Das chinesische Milit&#228;r hat den Gro&#223;teil der Kl&#246;ster umstellt und versperrt den M&#246;nchen jeden Zugang zum Lebensnotwendigsten wie Nahrung und Wasser. Es gibt kein Gas und keine Lebensmittel, die Wasserleitungen sind unterbrochen - die Lage der M&#246;nche und Nonnen ist verzweifelt. Sie zerlegen ihre h&#246;lzernen Betten, damit sie Feuer machen k&#246;nnen. Ferner ist ihnen nicht gestattet, ihren t&#228;glichen religi&#246;sen Pflichten nachzukommen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Situation in Tibet ist inzwischen &#228;u&#223;erst kritisch. Das chinesische Milit&#228;r hat den Gro&#223;teil der Kl&#246;ster umstellt und versperrt den M&#246;nchen jeden Zugang zum Lebensnotwendigsten wie Nahrung und Wasser. Es gibt kein Gas und keine Lebensmittel, die Wasserleitungen sind unterbrochen &#8211; die Lage der M&#246;nche und Nonnen ist verzweifelt. Sie zerlegen ihre h&#246;lzernen Betten, damit sie Feuer machen k&#246;nnen. Ferner ist ihnen nicht gestattet, ihren t&#228;glichen religi&#246;sen Pflichten nachzukommen.</strong></p>
<p>Falls sich die Lage in Tibet nicht unverz&#252;glich zum Besseren wendet, sind Hunderte von M&#246;nchen und Nonnen vom Hungertod bedroht. Das Leiden der Tibeter unter der chinesischen Unterdr&#252;ckung ist derart unertr&#228;glich, da&#223; manche keinen Ausweg mehr sehen und sich das Leben nehmen.</p>
<p>Im Osten Tibets, in Amdo und Kham mu&#223;ten nicht wenige aus ihren H&#228;usern fliehen und suchen jetzt im Bergland Zuflucht vor der Brutalit&#228;t der chinesischen Sicherheitskr&#228;fte. Ohne Nahrung, Kleidung und Brennstoff sind sie in den Bergen und W&#228;ldern gefangen. Ihre Lage ist lebensbedrohlich und sie bed&#252;rfen dringend internationaler Unterst&#252;tzung.</p>
<p>Der Aufenthaltsort zahlreicher verhafteter Tibeter ist nicht bekannt. Die Tibeter, die festgenommen wurden, und sich in Untersuchungshaft befinden, werden weiterhin auf unvorstellbare Weise f&#252;rchterlich gefoltert. Chinas ungesetzliches Vorgehen wird dadurch deutlich, da&#223; die K&#246;rper der get&#246;teten Tibeter beschlagnahmt werden, um die Ermordung unschuldiger Tibeter zu vertuschen. Um alle Beweise vollst&#228;ndig zu beseitigen, verbrennen sie die Leichen.</p>
<p>In Tibet wird dringend medizinische Versorgung ben&#246;tigt. Die meisten der bei der brutalen Niederschlagung der Unruhen verletzten Tibeter befinden sich immer noch in kritischem Zustand. Sie wurden nicht angemessen medizinisch versorgt, weshalb auch Lobsang Jinpa aus Kham Menyak und Gyalpo, ein M&#246;nch aus dem Kloster Phenpo Gaden Chokor, starben. Das sind die wenigen F&#228;lle, von denen wir etwas wissen.</p>
<p>In den Kl&#246;stern zerst&#246;ren chinesische Soldaten weiterhin mutwillig die Gebetshallen und die Wohnungen der M&#246;nche. Sie haben die pers&#246;nlichen Habseligkeiten vieler M&#246;nche konfisziert und heilige Reliquien zerst&#246;rt. F&#252;r das wenige, was jetzt noch von dem Eigentum der Kl&#246;ster &#252;brig ist und die Sicherheit der M&#246;nche kann nicht garantiert werden.</p>
<p>In Anbetracht der gegenw&#228;rtigen kritischen Lage in Tibet richten wir zwei besonders dringliche Bitten an die Vereinten Nationen, die internationale Gemeinschaft und alle Staaten richten, die das Prinzip von Wahrheit und Gerechtigkeit hochhalten:</p>
<p><strong>1. Sofort einen unabh&#228;ngigen Untersuchungsausschu&#223; nach Tibet zu entsenden.<br />
2. Den brutalen Massakern auf Hochplateau ein Ende zu setzen.</strong></p>
<blockquote><p><a href="http://www.stoptibetcrisis.net/" target="_blank">Tibetan Solidarity Committee</a><br />
8. April 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Irina Raba, Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html" target="_blank">IGFM</a>)</p></blockquote>
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