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	<title>tibetnews &#187; tibet</title>
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	<description>News rund um die Themen, Tibet, Dalai Lama, Menschenrechte, China, Buddhismus</description>
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		<title>Die Tibetfrage betrifft die Zukunft von sechs Millionen Tibetern und nicht Seine Heiligkeit</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 12:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[China allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Das B&#252;ro Seiner Heiligkeit des Dalai Lama gab am Donnerstag eine Erkl&#228;rung heraus, in der zum wiederholten Male darauf hingewiesen und klargestellt wurde, da&#223; es bei der Tibetfrage um die Zukunft von sechs Millionen Tibetern geht und nicht um Seine Heiligkeit den Dalai Lama...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>New York: Das B&#252;ro Seiner Heiligkeit des Dalai Lama gab am Donnerstag eine Erkl&#228;rung heraus, in der zum wiederholten Male darauf hingewiesen und klargestellt wurde, da&#223; es bei der Tibetfrage um die Zukunft von sechs Millionen Tibetern geht und nicht um Seine Heiligkeit den Dalai Lama:</p>
<p>Angesichts der j&#252;ngsten Nachrichten, in denen offizielle chinesische Stellen damit zitiert wurden, da&#223; es sich bei der Tibetfrage nur um die Person Seiner Heiligkeit des Dalai Lama handele, m&#246;chten wir die Gelegenheit ergreifen, um noch einmal deutlich zu machen, da&#223; es bei der Tibetfrage um die Zukunft von sechs Millionen Tibetern in Tibet geht, und nicht um Seine Heiligkeit den Dalai Lama.</p>
<p>Vielmehr hat Seine Heiligkeit der Dalai Lama schon, als  die chinesische Regierung 1981 einen f&#252;nf Punkte umfassenden Vorschlag machte, in dem es unter anderem hie&#223;, „der Dalai Lama wird den gleichen politischen Status und die gleichen Lebensbedingungen erhalten, wie er sie vor 1959 innehatte“, gegen&#252;ber der chinesischen F&#252;hrung nachdr&#252;cklich darauf verwiesen, da&#223; es bei der anstehenden Frage um das Wohlergehen von sechs Millionen Tibetern gehe, und er pers&#246;nlich keinerlei Forderungen an die chinesischen Zentralregierung habe.</p>
<p>Seine Heiligkeit hat von 1969 an immer wieder deutlich gemacht, da&#223; sogar der Fortbestand der Institution des Dalai Lama allein von der Entscheidung des tibetischen Volkes abh&#228;ngig sei.</p>
<p>Bereits 1992 hat Seine Heiligkeit der Dalai Lama erkl&#228;rt, da&#223;, wenn wir einmal zur&#252;ckkehren k&#246;nnten in ein Tibet mit ernstzunehmender Autonomie, er in der zuk&#252;nftigen Regierung Tibets keine Rolle mehr spielen, geschweige denn die traditionelle politische Stellung des Dalai Lama in der Regierung anstreben werde. Wir m&#246;chten au&#223;erdem noch einmal klarstellen, besonders gegen&#252;ber unseren chinesischen Br&#252;dern und Schwestern, da&#223; die Tibeter, einschlie&#223;lich Seiner Heiligkeit des Dalai Lama, nicht einmal im Traum daran denken, die alte Gesellschaftsordnung wiederherzustellen, wie sie vor 1959 in Tibet vorherrschte. In der Tat wurde 1960 durch die Wahl von Volksvertretern in die Versammlung der Abgeordneten des Tibetischen Volkes (Parlament-im-Exil) in der tibetischen Exilgemeinde die Demokratie eingef&#252;hrt.</p>
<p>Seit 2001 haben die Tibeter im Exil eine gew&#228;hlte politische F&#252;hrung und Seine Heiligkeit betrachtet sich selbst als halb im Ruhestand. Er wird jedoch weiterhin seiner lebenslangen Verpflichtung zur F&#246;rderung der menschlichen Werte und der religi&#246;sen Harmonie nachzukommen.</p>
<p>Nach der Wiederaufnahme der Gespr&#228;che mit der chinesischen Regierung 2002 haben auch die Gesandten Seiner Heiligkeit bei jedem Zusammentreffen vermittelt, da&#223; es bei der Tibetfrage um das Wohlergehen des tibetischen Volkes geht und nicht um Seine Heiligkeit den Dalai Lama.</p>
<p>Chhime R. Chhoekyapa<br />
Sekret&#228;r S.H. des Dalai Lama<br />
Kontakt:<br />
Mr. Tashi Wangdi: 1-347 563 5976 (USA), Mr. Lobsang Nyandak: 1-908 821 7284</p>
<blockquote><p>Nicht-offizielle &#220;bersetzung: Angelika Mensching, Revision: Schabka<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Richard Gere macht&#8230; Werbung?</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 10:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[richard gere]]></category>
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		<category><![CDATA[tv-spot]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise ver&#246;ffentlichen wir hier keine Werbung, diese wollen wir euch aber nicht vorenthalten - Ihr sollt das Auto ja nicht kaufen. Als fast schon eine Art Gegenwerbung zu den mehreren Tausend gesponserten Volkswagen f&#252;r die Olympischen Spiele in Peking setzt Lancia mit seinem Spot auf Konfrontation und l&#228;&#223;t Gere durch Tibet fahren.

(Mittlerweile hat sich die Konzernmutter Fiat jedoch bei der chinesischen Regierung f&#252;r diesen Spot entschuldigt, schade drum...)

<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/27EsclrDWB8&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/27EsclrDWB8&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise ver&#246;ffentlichen wir hier keine Werbung, diese wollen wir euch aber nicht vorenthalten &#8211; Ihr sollt das Auto ja nicht kaufen. Als fast schon eine Art Gegenwerbung zu den mehreren Tausend gesponserten Volkswagen f&#252;r die Olympischen Spiele in Peking setzt Lancia mit seinem Spot auf Konfrontation und l&#228;&#223;t Gere durch Tibet fahren.</p>
<p>(Mittlerweile hat sich die Konzernmutter Fiat jedoch bei der chinesischen Regierung f&#252;r diesen Spot entschuldigt, schade drum&#8230;)</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/lTVn31L3e8g&#038;color1=11645361&#038;color2=13619151&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/lTVn31L3e8g&#038;color1=11645361&#038;color2=13619151&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" wmode="transparent" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>[dms]</p>
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		<title>Linktipp: Faz.net &quot;China-Spezial&quot;</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 07:03:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<img style="margin: 5px; float: left;" title="faz_tipp" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2008/07/faz_tipp.gif" alt="faz_tipp" width="100" height="62" />Das <a href="http://www.faz.net/s/Rub68FDA4A608754C02AC66D51F934B1607/Tpl~Ecommon~SThemenseite.html" target="_blank"><em><strong>China-Spezial der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ)</strong></em></a> bietet eine Vielzahl eigener Beitr&#228;ge rund um die Themenbereiche "Politisches System", "Au&#223;enpolitik", "Tibet", "Erdbeben" und "Olympia und Politik" und gibt sich &#228;u&#223;erst kritisch China gegen&#252;ber. Sehr interessant sind zudem die sehr gut aufbereiteten Beitr&#228;ge &#252;ber die Geschichte des Verh&#228;ltnisses zwischen China und Tibet sowies Chinas Werdegang hin zu einer der wirtschaftlich einflussreichsten Nationen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" style="vertical-align: middle;" title="Faz.net China-Spezial" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/faz_china.jpg" alt="Faz.net China-Spezial" /></p>
<p>Das <a href="http://www.faz.net/s/Rub68FDA4A608754C02AC66D51F934B1607/Tpl~Ecommon~SThemenseite.html" target="_blank"><em><strong>China-Spezial der &#8220;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8221; (FAZ)</strong></em></a> bietet eine Vielzahl eigener Beitr&#228;ge rund um die Themenbereiche &#8220;Politisches System&#8221;, &#8220;Au&#223;enpolitik&#8221;, &#8220;Tibet&#8221;, &#8220;Erdbeben&#8221; und &#8220;Olympia und Politik&#8221; und gibt sich &#228;u&#223;erst kritisch China gegen&#252;ber. Sehr interessant sind zudem die sehr gut aufbereiteten Beitr&#228;ge &#252;ber die Geschichte des Verh&#228;ltnisses zwischen China und Tibet sowies Chinas Werdegang hin zu einer der wirtschaftlich einflussreichsten Nationen.</p>
<p>[dms]</p>
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		<title>Internes chinesisches Parteidokument enth&#252;llt die repressive Strategie in Tibet</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/07/17/internes-chinesisches-parteidokument-enthuellt-die-repressive-strategie-in-tibet/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 05:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
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		<category><![CDATA[umerziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die April und Mai Ausgaben des vertraulichen Bulletins Xigang Tongxun (Tibet Communications), das nur innerhalb der Partei in Umlauf gesetzt wird, beweist, da&#223; China mit einer Reihe von vorher geplanten politischen Ma&#223;nahmen zur Durchsetzung der vollkommenen politischen Kontrolle Tibets begonnen hat. The Sunday Times in Hong Kong erhielt &#220;bersetzungen des Originaltextes. Zang Qingly, der 2006 zum Parteisekret&#228;r von Tibet ernannt wurde, k&#252;ndigte in einer vertraulichen Mitteilung an andere Mitglieder der kommunistischen Partei umfassende Operationen zur „Umerziehung“ an...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>New Delhi &#8211; Die April und Mai Ausgaben des vertraulichen Bulletins Xigang Tongxun (Tibet Communications), das nur innerhalb der Partei in Umlauf gesetzt wird, beweist, da&#223; China mit einer Reihe von vorher geplanten politischen Ma&#223;nahmen zur Durchsetzung der vollkommenen politischen Kontrolle Tibets begonnen hat. The Sunday Times in Hong Kong (s.a. <em><a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article4322538.ece" target="_blank">Michael Sheridan in The Sunday Times</a></em>) erhielt &#220;bersetzungen des Originaltextes.</p>
<p>Zang Qingly, der 2006 zum Parteisekret&#228;r von Tibet ernannt wurde, k&#252;ndigte in einer vertraulichen Mitteilung an andere Mitglieder der kommunistischen Partei umfassende Operationen zur „Umerziehung“ an.</p>
<p>Die Unruhen waren im M&#228;rz in Lhasa, Tibet, ausgebrochen, nachdem die Verwaltungsorgane der Zentralregierung jahrzehntenlang die Menschenrechte wenig oder &#252;berhaupt nicht beachtet hatten. Das interne Papier beziffert die Verluste unter den chinesischen Soldaten und der Polizei auf 242, in Lhasa seien au&#223;erdem 120 H&#228;user und Gesch&#228;fte zerst&#246;rt worden. Die tibetische Exilregierung ihrerseits setzt die Zahl der Todesopfer bei den Tibetern auf 209 an, diejenige der Verletzten auf &#252;ber 1000 und der Inhaftierten auf nahezu 6000.</p>
<p>China weist dem Dalai Lama und seinen Anh&#228;ngern die Schuld f&#252;r „separatistische Aktivit&#228;ten“ zu, und Zhang best&#228;tigte, da&#223; bei den anti-chinesischen Protesten in Lhasa viel an „sozialer Stabilit&#228;t“ verloren gegangen sei.</p>
<p>Der Propaganda-Chef der Partei in Tibet, Lie Que, war sogar noch offener in seinen Kommentaren, die die offizielle Zeitung Tibet Daily am 2. Juni brachte: „Wir m&#252;ssen die Kl&#246;ster s&#228;ubern und die Verwaltungskomitees st&#228;rken, danach werden wir sie vollkommen unter unserer Kontrolle haben“.</p>
<p>Zhang, der das religi&#246;se Oberhaupt der Tibeter beschuldigt, der Kopf zu sein, der die Unruhen geplant und gelenkt habe, soll den Parteiprotokollen zufolge nicht &#246;ffentlich gesagt haben: „Wir m&#252;ssen aus dieser Sache etwas lernen und unsere Massen so organisieren, da&#223; sie eine unangreifbare Festung gegen die anbrandenden Fluten bilden, damit wir unseren Feind schlagen k&#246;nnen“.</p>
<p>„Wir sind jedoch noch weit von einem endg&#252;ltigen Sieg entfernt, weil die Dalai-Lama-Gruppe, die von feindlichen Kr&#228;ften im Westen instrumentalisiert wird, neue Pl&#228;ne f&#252;r den Separatismus ausgeheckt hat“, sagte er. „Daher m&#252;&#223;t ihr, die Chefs der Arbeitseinheiten, eure Tore bewachen und eure Leute gut im Griff haben. Die Leiter der Nachbarschaftskomitees m&#252;ssen wachsam sein und stets alle, die von au&#223;en kommen, unter Beobachtung haben“.</p>
<p>„Propaganda und Erziehung sind die gr&#246;&#223;ten Vorteile unserer Partei, das sind die effektivsten Waffen, um uns gegen die Dalai-Lama-Gruppe zu verteidigen. Daher mu&#223; die Propaganda-Abteilung noch gr&#246;&#223;ere Anstrengungen unternehmen, um deren Verschw&#246;rungspl&#228;ne zu entlarven“.</p>
<p>Er wird weiterhin zitiert: „Jede Abteilung sollte jene religi&#246;sen Gestalten, die das Mutterland und die Religion lieben, voll einsetzen, damit die Verwaltungskomitees mit mehr Schwung arbeiten k&#246;nnen“. Damit wird impliziert, da&#223; die Vollstreckungsbeh&#246;rden, die religi&#246;sen Abteilungen und alle politischen Organe seine Anweisungen zu beherzigen haben.</p>
<p>Chinas F&#252;hrer haben schon fr&#252;her den Dalai Lama beschuldigt, zum „Terror“ in Tibet aufgestachelt zu haben und au&#223;erdem mit den uigurischen Nationalisten in Xinjiang gemeinsame Sache zu machen, um vor den Olympischen Spielen die Spannung in der Region aufzuheizen.</p>
<p>Der Dalai Lama hingegen hat immer wieder betont, da&#223; er die Austragung der Olympischen Spiele in Peking unterst&#252;tze, jedoch hinzugef&#252;gt, da&#223; auch pro-tibetische Demonstranten ein Recht h&#228;tten, ihre Meinung zu &#228;u&#223;ern, sofern sie gewaltfrei blieben.</p>
<p>Zhang rief viel Unmut hervor und zog sich sogar von seiten des IOC Kritik zu, als er w&#228;hrend des Fackellaufs durch Lhasa von sich gab: „Der Himmel &#252;ber Tibet wird niemals ein anderer werden und die rote Flagge mit den f&#252;nf Sternen wird immerdar hoch &#252;ber ihm wehen. Wir sind gewi&#223;lich in der Lage, die Pl&#228;ne der Dalai Lama-Clique zur Abspaltung Tibets zu zerschmettern“. In dieser Bemerkung sahen viele eine Politisierung der Spiele sowie eine grobe Zurschaustellung von Chinas Macht &#252;ber Tibet, das einst eine unabh&#228;ngige Nation war.</p>
<p>Chinas feste Entschlossenheit, seine Kontrolle und Macht &#252;ber Tibet noch mehr zu festigen und in den kommenden Tagen durch massive Einschr&#228;nkungen der Aus&#252;bung der Religion und der grundlegenden Rechte der freien Rede und der Bewegung dies deutlich zu machen, wird der tibetischen Minderheit uns&#228;gliches Leid bringen und sie weiterhin in ihrer W&#252;rde und ihrem Selbstwertgef&#252;hl beeintr&#228;chtigen. Die Parteif&#252;hrer lassen keinen Zweifel daran, da&#223; ihr Feldzug gegen die Tibeter erfolgreich sein wird, was f&#252;r sie dann eine weitere Auszeichnung f&#252;r ihre Skrupellosigkeit bedeuten wird.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a><br />
13. Juli 2008<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>China / Tibet: grausame Rache an den M&#246;nchen in Serthar &#8211; vier Menschen sterben</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 08:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>
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		<description><![CDATA[Zuverl&#228;ssigen Quellen zufolge starb ein hochrangiger M&#246;nch des Klosters Kirti im Bezirk Ngaba (chin. Aba) am 6. Juli, weil er dem st&#228;ndigen Druck der chinesischen Beh&#246;rden nicht mehr standhalten konnte. Der 70j&#228;hrige Jampel Gyatso war bereits wegen Bluthochdruck und Stre&#223; in Behandlung. Beides verschlimmerte sich aufgrund des immensen Drucks, den die Beh&#246;rden nach der Ausweisung aller M&#246;nche unter 18 Jahren und dem Beginn der „patriotischen Erziehungskampagne“ in dem Kloster auf ihn aus&#252;bten. Durch die Ausweisung aller j&#252;ngeren M&#246;nche war das Kloster fast leer geworden, was den Beh&#246;rden ungelegen war. Um Kritik aus der Bev&#246;lkerung zuvorzukommen, ordneten sie daher an, da&#223; alle M&#246;nche bis zum 5. Juli ins Kloster zur&#252;ckzukehren h&#228;tten, andernfalls, so warnten sie, w&#252;rden man sie zu Hause festnehmen. Dieser Druck seitens der Beh&#246;rden f&#252;hrte zu einer derartigen Verschlechterung von Jampel Gyatsos Gesundheitszustand, da&#223; er einige Tage sp&#228;ter verschied...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ZuverlÃ¤ssigen Quellen zufolge starb ein hochrangiger MÃ¶nch des Klosters Kirti im Bezirk Ngaba (chin. Aba) am 6. Juli, weil er dem stÃ¤ndigen Druck der chinesischen BehÃ¶rden nicht mehr standhalten konnte. Der 70jÃ¤hrige Jampel Gyatso war bereits wegen Bluthochdruck und StreÃ in Behandlung. Beides verschlimmerte sich aufgrund des immensen Drucks, den die BehÃ¶rden nach der Ausweisung aller MÃ¶nche unter 18 Jahren und dem Beginn der âpatriotischen Erziehungskampagneâ in dem Kloster auf ihn ausÃ¼bten. Durch die Ausweisung aller jÃ¼ngeren MÃ¶nche war das Kloster fast leer geworden, was den BehÃ¶rden ungelegen war. Um Kritik aus der BevÃ¶lkerung zuvorzukommen, ordneten sie daher an, daÃ alle MÃ¶nche bis zum 5. Juli ins Kloster zurÃ¼ckzukehren hÃ¤tten, andernfalls, so warnten sie, wÃ¼rden man sie zu Hause festnehmen. Dieser Druck seitens der BehÃ¶rden fÃ¼hrte zu einer derartigen Verschlechterung von Jampel Gyatsos Gesundheitszustand, daÃ er einige Tage spÃ¤ter verschied.</p>
<p>Wenige Tage zuvor, am 3. Juli, hatte sich der MÃ¶nch Lobsang Tsultrim, ebenfalls aus dem Kloster Kirti Dongri im Bezirk Ngaba, das Leben genommen, weil er nicht mehr in der Lage war, dem Druck der âpatriotischen Erziehungskampagneâ, die zum zweiten Mal in diesem Kloster durchgefÃ¼hrt wurde, standzuhalten. Vor seinem Tod hatte Lobsang Tsultrim von seiner inneren Qual angesichts der bevorstehenden patriotischen Erziehungskampagne gesprochen und deren HÃ¤rte beklagt. Sein Ã¤lterer Bruder fand seinen KÃ¶rper tot in einem Holzschuppen des Klosters hÃ¤ngen, nur kurze Zeit, nachdem er sein Quartier verlassen hatte. Lobsang Tsultrim war erst 16 Jahre alt, er stammte aus dem Dorf Meu Ruma im Bezirk Ngaba, sein Vater heiÃt Palkho.</p>
<p>In unserer Mitteilung vom 2. Juli berichteten wir Ã¼ber die Festnahme der drei MÃ¶nche Yingchuk (bzw. Gyachuk Wangchuk, 18), Gephel (bzw. Gendun, 19) und Sashi (21) aus dem Kloster Nubsur im Bezirk Serthar (chin. Seda), die am 28. Juni gegen 14 Uhr Ortszeit friedlich demonstriert hatten. In den frÃ¼hen Morgenstunden des folgenden Tages, am 29. Juni gegen 4 Uhr, rÃ¼ckten Hundertschaften von KrÃ¤ften der Bewaffneten Volkspolizei an und umstellten das Kloster Nubsur. Zu Dutzenden brachen sie in die Wohnquartiere der MÃ¶nche Yingchuk und Sashi ein, wo sie alles plÃ¼nderten und zerstÃ¶rten, was ihnen in<br />
den Weg kam, so daÃ nur noch TrÃ¼mmer Ã¼brigblieben. Die Bewaffnete Polizei stÃ¼rmte auch in Gephels Behausung, raubte seine Wertsachen und zerstÃ¶rte alle anderen GegenstÃ¤nde, auch die religiÃ¶sen Texte. SchÃ¤tzungen zufolge wurde bei diesem Ãberfall Eigentum im Wert von 20.000 Yuan zerstÃ¶rt, einschlieÃlich der Behausungen. Nicht einmal das Schnittholz von der Schutthalde wurde verschont, sondern zu der Bezirksverwaltung abtransportiert.</p>
<p>Am 29. Juni gab die Bezirksverwaltung von Serthar eine Ã¶ffentliche Bekanntmachung heraus, in der die drei genannten MÃ¶nche des Klosters Nubsur beschuldigt werden, eine tibetische Flagge geschwenkt, FlugblÃ¤tter verteilt und Parolen mit der Forderung nach UnabhÃ¤ngigkeit fÃ¼r Tibet gerufen zu haben. FÃ¼r ihre illegalen AktivitÃ¤ten wÃ¼rden sie gebÃ¼hrend bestraft, hieÃ es weiter. In dem Aushang wird auch der Demokratische Verwaltungsrat des Klosters gerÃ¼gt, der die MÃ¶nche nicht in Zucht und Ordnung gehalten habe, und die Notwendigkeit einer Intensivierung der patriotischen Umerziehung gemÃ¤Ã dem Gesetz betont. Die drei MÃ¶nche, die demonstriert hatten, sowie alle Personen, die sie unterstÃ¼tzten, mÃ¼ssen aus dem Kloster ausgestoÃen werden, besagt die Verordnung. Falls ein anderes Kloster die Ausgewiesenen aufnehmen sollte, wÃ¼rde man davon ausgehen, daÃ es mit separatistischen KrÃ¤ften im Bunde stÃ¼nde und es entsprechend behandeln, lieÃ der Bescheid wissen. Ein Tibeter, der verwundet wurde, als die chinesischen SicherheitskrÃ¤fte<br />
wÃ¤hrend der Proteste in Lhasa das Feuer erÃ¶ffneten, starb Ende Juni trotz aller Versuche, ihn zu retten. Er wurde als der 38jÃ¤hrige Anu aus dem Stadtteil Paljor Rabten Khang von Lhasa identifiziert. Seine Eltern, die beide verstorben sind, hieÃen Rabgyal und Tsetan.</p>
<p>Ein anderer Tibeter namens Namlang, der zahllose Verletzungen nach seiner Festnahme erlitt und im GefÃ¤ngnis brutal geschlagen wurde, starb im Mai. Namlang wurde festgenommen, als er im MÃ¤rz in Phenpo an einer friedlichen Demonstration teilnahm. AnfÃ¤nglich wurde ihm medizinische Behandlung verweigert, wodurch sich sein Zustand rapide verschlechterte. SpÃ¤ter wurde er im Kreiskrankenhaus behandelt, aber es war zu spÃ¤t. Namlang stammte aus dem Dorf Zong Shol im Kreis Phenpo Lhundrup und war 42 Jahre alt. Er hinterlÃ¤Ãt seine Frau und zwei Kinder im Alter von 8 und 15 Jahren, sowie seine 82jÃ¤hrige GroÃmutter.</p>
<p>Zwei weitere Tibeter aus diesem Landkreis, die wÃ¤hrend derselben Proteste im MÃ¤rz Verletzungen davontrugen, sollen sich ebenfalls in kritischem Zustand befinden mit wenig Hoffnung auf Genesung. Einer von ihnen kommt aus dem Dorf Loba Toe, der andere aus dem Dorf Ding, die beide zum Kreis PhenpoÂ  Lhundrup gehÃ¶ren.</p>
<p>Angesichts der kritischen Situation in Tibet appellieren wir an die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft, sich dringend unserer folgenden Forderungen anzunehmen:</p>
<ol>
<li>unverzÃ¼glich unabhÃ¤ngige Untersuchungskommissionen nach Tibet zu entsenden;</li>
<li>unverzÃ¼glich der freien Presse Zugang zu ganz Tibet zu gewÃ¤hren;</li>
<li>unverzÃ¼glich dem brutalen Morden in ganz Tibet ein Ende zu setzen;</li>
<li>unverzÃ¼glich fÃ¼r die sofortige Freilassung aller festgenommenen und verhafteten Tibeter zu sorgen;</li>
<li>unverzÃ¼glich die medizinische Versorgung der verletzten Tibeter zu ermÃ¶glichen;</li>
<li>die uneingeschrÃ¤nkte Bewegungsfreiheit der Menschen und ihren Zugang zu lebensnotwendigen GÃ¼tern sicherzustellen.</li>
</ol>
<blockquote><p>Tibetan Solidarity Committee (Tibetisches SolidaritÃ¤tskomitee)<br />
<a href="http://www.stoptibetcrisis.net" target="_blank">www.stoptibetcrisis.net</a><br />
Pressemitteilung, 9. Juli 2008</p>
<p>Ãbersetzung: Melanie Pelka, Adelheid DÃ¶nges, Revision: Schabka<br />
Internationale Gesellschaft fÃ¼r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Tibetischer H&#228;ftling stirbt an Herzversagen &#8211; viele ehemalige politische Gefangene erneut verhaftet</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/07/08/tibetischer-haeftling-stirbt-an-herzversagen-viele-ehemalige-politische-gefangene-erneut-verhaftet/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 07:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[folter]]></category>
		<category><![CDATA[tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer best&#228;tigten Meldung zufolge hinderten die M&#246;nche des Klosters Genden Samdupling in Khangmar, Bezirk Kardze (chin. Ganzi), Beamte der Lokalverwaltung und Sicherheitskr&#228;fte daran, die Quartiere von f&#252;nf ihrer Mitbr&#252;der zu durchsuchen, die einige Zeit zuvor wegen einer friedlichen Demonstration festgenommen worden waren. Um die 20 Fahrzeuge verschiedener Abteilungen der Bezirksverwaltung von Kardze fuhren am 1. Juli unerwartet vor dem Kloster Genden Samdupling vor, w&#228;hrend dessen etwa 70 M&#246;nche gerade ihre Jahresversammlung abhielten. Die Beamten der Bezirksverwaltung, darunter auch Mitarbeiter des Public Security Bureau, waren gekommen, um die Wohnquartiere von f&#252;nf k&#252;rzlich festgenommenen M&#246;nchen, n&#228;mlich Yeshi Palden, Tsering Phuntsok, Yeshi Dhargyal, Serga und Sherab Tashi, zu durchsuchen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer best&#228;tigten Meldung zufolge hinderten die M&#246;nche des Klosters Genden Samdupling in Khangmar, Bezirk Kardze (chin. Ganzi), Beamte der Lokalverwaltung und Sicherheitskr&#228;fte daran, die Quartiere von f&#252;nf ihrer Mitbr&#252;der zu durchsuchen, die einige Zeit zuvor wegen einer friedlichen Demonstration festgenommen worden waren.</p>
<p>Um die 20 Fahrzeuge verschiedener Abteilungen der Bezirksverwaltung von Kardze fuhren am 1. Juli unerwartet vor dem Kloster Genden Samdupling vor, w&#228;hrend dessen etwa 70 M&#246;nche gerade ihre Jahresversammlung abhielten. Die Beamten der Bezirksverwaltung, darunter auch Mitarbeiter des Public Security Bureau, waren gekommen, um die Wohnquartiere von f&#252;nf k&#252;rzlich festgenommenen M&#246;nchen, n&#228;mlich Yeshi Palden, Tsering Phuntsok, Yeshi Dhargyal, Serga und Sherab Tashi, zu durchsuchen. Die versammelten M&#246;nche wehrten sich jedoch und forderten, da&#223; die Beh&#246;rden zuerst Auskunft geben sollten, was mit den f&#252;nf verhafteten M&#246;nchen geschehen sei. Andernfalls, so sagten sie, w&#252;rden sie die Durchsuchung als eine Bel&#228;stigung der monastischen Gemeinschaft betrachten.</p>
<p>Es kam zu einer Auseinandersetzung zwischen den M&#246;nchen und den Beamten. Sie erkl&#228;rten ihnen, da&#223; sie, falls sie nicht von ihrem Vorhaben ablassen w&#252;rden, zu dem „einzigen“, was ihnen noch &#252;brigbliebe, greifen w&#252;rden. Daraufhin traten die Beamten bis auf weiteres den R&#252;ckzug an.</p>
<p>Drei M&#246;nche des Klosters Nubsur im Bezirk Serthar (chin. Seda) – Tulku Gendun, Sashi und Gyachuk Wangchuk – wurden umgehend von den Sicherheitskr&#228;ften festgenommen, als sie am Nachmittag des 28. Juni friedlich demonstrierten.</p>
<p>Als Resultat des brutalen Vorgehens des chinesischen Sicherheitspersonals gegen tibetische Gefangene starb Verlautbarungen zufolge irgendwann im Mai ein M&#246;nch namens Ngawang Palsang im Gef&#228;ngnis an einem Herzanfall. Es hei&#223;t, da&#223; Ngawang Palsang derartig brutal von den Gef&#228;ngnisaufsehern mi&#223;handelt und fortw&#228;hrend mit noch grausameren Foltermethoden bedroht worden sei, da&#223; pl&#246;tzlich sein Herz aussetzte und er starb. Der im Kreis Taktse, Stadt Lhasa, geborene Ngawang Palsang war M&#246;nch im Kloster Lo in Taktse. Bei den dortigen Tibetern war er wegen seiner Herzensg&#252;te und seines freundlichen Wesens als der „Lama der Lo Gompa“ bekannt. Er wurde schon einmal, n&#228;mlich 1993, wegen angeblicher politischer Aktivit&#228;ten inhaftiert. In den sechs Jahren, die er hinter Gittern verbrachte, wurde er schwer gefoltert und mi&#223;handelt. Zur Zeit seiner neuerlichen Verhaftung im M&#228;rz dieses Jahres studierte er tibetische Heilkunde am Mentsee-khang von Lhasa (Tibetan Medicine and Astro Institute). Die Beh&#246;rden &#252;bergaben den Leichnam seiner Familie.</p>
<p>Auch Pasang, alias Tenzin Namgyal, ein M&#246;nch des Klosters Phagmo in Taktse, wurde im M&#228;rz willk&#252;rlich festgenommen. Nach schwerer Folterung und Mi&#223;handlung in der Haft wurde er in einem erb&#228;rmlichen Zustand entlassen. Obendrein wurde seine Familie gewarnt, kein Wort dar&#252;ber nach au&#223;en verlauten zu lassen. Auch bei Tenzin Namgyal handelt es sich um einen ehemaligen politischen Gefangenen, der von August 1993 an sechs Jahre im Drapchi Gef&#228;ngnis inhaftiert war.</p>
<p>Ein weiterer ehemaliger Gefangener, der ebenfalls von den chinesischen Sicherheitskr&#228;ften im M&#228;rz festgenommen worden war, wurde k&#252;rzlich freigelassen. Auch er erlitt unmenschliche Behandlung in der Haft mit Folter und Schl&#228;gen. Er ist ein M&#246;nch des Klosters Drepung, der 1991 verhaftet wurde und 13 Jahre im Drapchi Gef&#228;ngnis einsa&#223;.</p>
<p>Viele andere ehemalige tibetische politische Gefangene erlitten dasselbe Schicksal, sie wurden auf die Unruhen vom M&#228;rz hin festgenommen und grausam geschlagen.</p>
<p>Von den etwa 50 Nonnen des Kloster Pang Rina in Kardze, die letzten Monat auf eine friedliche Protestaktion hin festgenommen wurden, seien vier entlassen worden, wurde berichtet. Die &#252;brigen w&#252;rden in Dhartsedo (chin. Kangding) inhaftiert, wo sie politisch indoktriniert werden.</p>
<p>Angesichts der kritischen Situation in Tibet appellieren wir an die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft, sich dringend unserer folgenden Forderungen anzunehmen:</p>
<ol>
<li>unverz&#252;glich unabh&#228;ngige Untersuchungskommissionen nach Tibet zu entsenden;</li>
<li>unverz&#252;glich der freien Presse Zugang zu ganz Tibet zu gew&#228;hren;</li>
<li>unverz&#252;glich dem brutalen Morden in ganz Tibet ein Ende zu setzen;</li>
<li>unverz&#252;glich f&#252;r die sofortige Freilassung aller festgenommenen und verhafteten Tibeter zu sorgen;</li>
<li>unverz&#252;glich die medizinische Versorgung der verletzten Tibeter zu erm&#246;glichen;</li>
<li>die uneingeschr&#228;nkte Bewegungsfreiheit der Menschen und ihren Zugang zu lebensnotwendigen G&#252;tern sicherzustellen.</li>
</ol>
<blockquote><p>Tibetan Solidarity Committee (Tibetisches Solidarit&#228;tskomitee)<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.stoptibetcrisis.net/"><br />
</a><a href="http://www.stoptibetcrisis.net" target="_blank">www.stoptibetcrisis.net</a><br />
Pressemitteilung, 2. Juli 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Erkl&#228;rung des Sondergesandten Seiner Heiligkeit des Dalai Lama, Kasur Lodi Gyaltsen Gyari</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 09:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>
		<category><![CDATA[China allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[dalai lama]]></category>
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		<category><![CDATA[Tibet-Frage]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Gesandte Kelsang Gyaltsen und ich, in Begleitung von unseren langj&#228;hrigen Assistenten Sonam N. Dagpo und Bhuchung K. Tsering, die beide dem Arbeitsausschu&#223; f&#252;r die sino-tibetischen Beziehungen angeh&#246;ren, sowie von Jigmey Passang vom Sekretariat dieser Task Force, besuchten Peking vom 30. Juni bis zum 3. Juli 2008. Am 1. Juli 2008 trafen wir mit Du Qinglin, dem zweiten Vorsitzenden der Politischen Konsultativ-Konferenz des Chinesischen Volkes und zugleich dem Minister f&#252;r die Zentrale Einheitsfrontabteilung zusammen. Dies war unsere erste Begegnung mit Minister Du, der diese Position seit dem 17. Parteikongre&#223; innehat. Er gab uns einen kurzen &#220;berblick &#252;ber die innen- und au&#223;enpolitische Lage Chinas sowie &#252;ber die chinesische Tibet-Politik. Wir nahmen die Gelegenheit wahr, um die grundlegenden Ans&#228;tze Seiner Heiligkeit des Dalai Lama zur L&#246;sung der Tibet-Frage zu erl&#228;utern und zugleich den Opfern der Erdbebenkatastrophe in Sichuan unser aufrichtiges Beileid auszusprechen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gesandte Kelsang Gyaltsen und ich, in Begleitung von unseren langj&#228;hrigen Assistenten Sonam N. Dagpo und Bhuchung K. Tsering, die beide dem Arbeitsausschu&#223; f&#252;r die sino-tibetischen Beziehungen angeh&#246;ren, sowie von Jigmey Passang vom Sekretariat dieser Task Force, besuchten Peking vom 30. Juni bis zum 3. Juli 2008. Am 1. Juli 2008 trafen wir mit Du Qinglin, dem zweiten Vorsitzenden der Politischen Konsultativ-Konferenz des Chinesischen Volkes und zugleich dem Minister f&#252;r die Zentrale Einheitsfrontabteilung zusammen. Dies war unsere erste Begegnung mit Minister Du, der diese Position seit dem 17. Parteikongre&#223; innehat. Er gab uns einen kurzen &#220;berblick &#252;ber die innen- und au&#223;enpolitische Lage Chinas sowie &#252;ber die chinesische Tibet-Politik. Wir nahmen die Gelegenheit wahr, um die grundlegenden Ans&#228;tze Seiner Heiligkeit des Dalai Lama zur L&#246;sung der Tibet-Frage zu erl&#228;utern und zugleich den Opfern der Erdbebenkatastrophe in Sichuan unser aufrichtiges Beileid auszusprechen.</p>
<p>Danach besuchten wir das chinesische Zentralinstitut f&#252;r Tibet-Studien, wo wir von dessen Direktor Lhakpa Phuntsok und dem stellvertretenden Direktor Zhu Xiaoming empfangen wurden. Wir f&#252;hrten ein interessantes Gespr&#228;ch mit den Gelehrten, die uns von ihren Forschungsprojekten erz&#228;hlten. Wir begr&#252;&#223;ten ihre Arbeit auf verschiedenen Gebieten und betonten dabei, wie wichtig es sei, da&#223; &#252;ber Themen wie die Geschichte Tibets in unvoreingenommener und unabh&#228;ngiger Weise Forschung betrieben werde, was zu einem besseren Verst&#228;ndnis der unterschiedlichen Auffassungen beitragen wird.</p>
<p>Am 2. Juli 2008 f&#252;hrten wir den ganzen Tag Gespr&#228;che mit Exekutiv-Vize-Minister Zhu Weiqun und Vize-Minister Sithar. Dieses Treffen erfolgte zu einem entscheidenden Zeitpunkt in unseren Beziehungen. Die j&#252;ngsten Ereignisse in Tibet machen die echtempfundene und tiefsitzende Unzufriedenheit des tibetischen Volkes &#252;ber die politischen Ma&#223;nahmen der Volksrepublik China deutlich. Es ist offensichtlich, wie dringend notwendig ernsthafte und aufrichtige Bem&#252;hungen sind, um diese Probleme mit Mut und Weitblick, im Interesse der Stabilit&#228;t, Einheit und Harmonie unter den Nationalit&#228;ten der VR China, in Angriff zu nehmen. Obwohl Seine Heiligkeit der Dalai Lama eine L&#246;sung der Tibet-Frage innerhalb des staatlichen Gef&#252;ges der VR China anstrebt, ist es eine Tatsache, da&#223; diese Probleme eine Angelegenheit gro&#223;er weltweiter Besorgnis geworden sind. In diesem Zusammenhang hatten wir gehofft, da&#223; die chinesische F&#252;hrung unsere Bem&#252;hungen erwidern und bei dieser Gespr&#228;chsrunde konkrete Schritte unternehmen w&#252;rde. Das Gegenteil war jedoch der Fall, und auf Grund von &#252;berm&#228;&#223;igen Bedenken hinsichtlich der Rechtm&#228;&#223;igkeit stimmte die chinesische Seite nicht einmal unserem Vorschlag zu, eine gemeinsamen Erkl&#228;rung abzugeben mit dem Ziel, beide Parteien auf den Dialog-Proze&#223; zu verpflichten.</p>
<p>W&#228;hrend die chinesische Seite nun verstanden zu haben scheint, da&#223; ihre Anschuldigungen gegen Seine Heiligkeit, er habe zu den Ereignissen der letzten Zeit in Tibet angestiftet und w&#252;rde die Olympischen Spiele sabotieren, allm&#228;hlich nicht mehr haltbar sind, fordert sie nun von Seiner Heiligkeit, keine Gewaltakte, Terrorismus und die Sabotage der Olympiade zu unterst&#252;tzen. Wir erkl&#228;rten mit den deutlichsten Worten, die uns m&#246;glich waren, da&#223; niemand uns dazu anzuhalten brauche, weil n&#228;mlich Seine Heiligkeit und der tibetische Kampf gerade wegen ihrer konsequenten Ablehnung und ihrer Opposition gegen solche Gewaltakte weltweit anerkannt seien und allgemeine Wertsch&#228;tzung gen&#246;ssen. W&#228;hrend der Tibetische Jugendkongre&#223; den Ansatz des Mittleren Weges Seiner Heiligkeit des Dalai Lama ablehnt und f&#252;r Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet eintritt, wiesen wir den Versuch der chinesischen Seite, den Jugendkongre&#223; als eine gewaltt&#228;tige und terroristische Organisation hinzustellen, kategorisch zur&#252;ck. Seine Heiligkeit hingegen hat wiederholt und in aller &#214;ffentlichkeit erkl&#228;rt, da&#223; er nicht die Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet und keine Trennung von China anstrebe.</p>
<p>Immer wieder haben wir w&#228;hrend unserer Gespr&#228;che unseren chinesischen Amtskollegen gegen&#252;ber betont, da&#223; die Kernfrage, um die es hier geht, das Wohl des tibetischen Volkes sei, und nicht der pers&#246;nliche Status und die Angelegenheiten Seiner Heiligkeit des Dalai Lama oder die der Tibeter im Exil.</p>
<p>Die Gespr&#228;che gestalteten sich so, da&#223; wir uns gezwungen sahen, unseren Gespr&#228;chspartnern offen zu erkl&#228;ren, da&#223; in Abwesenheit eines ernsthaften und aufrichtigen Engagements ihrerseits eine Weiterf&#252;hrung des gegenw&#228;rtigen Dialogs keinen Zweck mehr habe.</p>
<p>Die chinesische Seite &#228;u&#223;erte die Auffassung, der Dialogproze&#223; sei dennoch produktiv und wir m&#252;&#223;ten bedenken, da&#223; ein &#228;u&#223;erst kompliziertes, seit einem halben Jahrhundert bestehendes Problem keine Sache sei, die in ein paar Jahren gel&#246;st werden k&#246;nne.</p>
<p>Im Sinne der Politik des Engagements der tibetischen F&#252;hrung vereinbarten wir mit unseren Amtskollegen, da&#223; die n&#228;chste Gespr&#228;chsrunde im Oktober stattfinden w&#252;rde, und besprachen dabei einige Punkte im Hinblick auf deren Tagesordnung.</p>
<p>Heute erstatteten wir Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama Bericht. Heute fr&#252;h unterrichteten wir auch den Sprecher der Abgeordnetenversammlung Karma Chophel und die zweite Sprecherin Dolma Gyari. Gleich nach unserer Ankunft in Dharamsala am 4. Juli berichteten wir dem Kalon Tripa Samdhong Rinpoche.</p>
<p>Schlie&#223;lich m&#246;chten wir unserem Gastgeber, der Zentralen Einheitsfrontabteilung der Chinesischen Kommunistischen Partei, f&#252;r ihre Gastfreundschaft und ihren Beistand danken.</p>
<blockquote><p>Department of Information &amp; International Relations (DIIR)<br />
Central Tibetan Adminstration<br />
Dharamshala, India<a class="moz-txt-link-abbreviated" href="http://www.tibet.net/" target="_blank"><br />
www.tibet.net</a><br />
5. Juli 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>&quot;Students for a free Tibet&quot;-TV: Torch Arrives in Lhasa</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/06/21/students-for-a-free-tibet-tv-torch-arrives-in-lhasa/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 18:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[fackel]]></category>
		<category><![CDATA[tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2D8kZ6V46G8&#038;hl=en"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2D8kZ6V46G8&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344"></embed></object>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2D8kZ6V46G8&#038;hl=en"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2D8kZ6V46G8&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nur noch vereinzelte und bruchst&#252;ckhafte Nachrichten aus Tibet</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/06/21/nur-noch-vereinzelte-und-bruchstueckhafte-nachrichten-aus-tibet/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 08:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>
		<category><![CDATA[tibet]]></category>
		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuverl&#228;ssigen Quellen zufolge wurde zumindest ein Tibeter festgenommen, als am 15. Juni vor dem Verwaltungssitz des Bezirks Kardze in der TAP Kardze (chin. Ganzi) friedlich demonstriert wurde. Einzelheiten zu den anderen Demonstranten gibt es noch nicht. Einen Tag zuvor, am 14. Juni, demonstrierte ein M&#246;nch namens Yeshi Palden aus dem Kloster Khangmar Ganden Samdupling in Trehor, Bezirk Kardze, allein vor dem Geb&#228;ude des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) und rief dabei Slogans wie „Lange lebe Seine Heiligkeit der Dalai Lama“, „Seine Heiligkeit sollte nach Tibet zur&#252;ckgerufen werden“ und „La&#223;t alle politischen Gefangenen frei“. Das Sicherheitspersonal schlug ihn heftig mit Eisenstangen und nahm ihn dann fest...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuverl&#228;ssigen Quellen zufolge wurde zumindest ein Tibeter festgenommen, als am 15. Juni vor dem Verwaltungssitz des Bezirks Kardze in der TAP Kardze (chin. Ganzi) friedlich demonstriert wurde. Einzelheiten zu den anderen Demonstranten gibt es noch nicht. Einen Tag zuvor, am 14. Juni, demonstrierte ein M&#246;nch namens Yeshi Palden aus dem Kloster Khangmar Ganden Samdupling in Trehor, Bezirk Kardze, allein vor dem Geb&#228;ude des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) und rief dabei Slogans wie „Lange lebe Seine Heiligkeit der Dalai Lama“, „Seine Heiligkeit sollte nach Tibet zur&#252;ckgerufen werden“ und „La&#223;t alle politischen Gefangenen frei“. Das Sicherheitspersonal schlug ihn heftig mit Eisenstangen und nahm ihn dann fest.</p>
<p>Irgendwann im Mai kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem chinesischen und einem tibetischen Regierungsbeamten im Bezirk Serthar (chin. Seda). Dabei soll der tibetische Gemeindevorsteher von Horshul, dessen Name mit Loya angegeben wird, von seinem chinesischen Kollegen, dem stellv. Gemeindevorsteher von Serthar, erschossen worden sein. Es ist nicht bekannt, ob der chinesische Beamte zur Rechenschaft gezogen wurde.</p>
<p>Bei einem weiteren Zwischenfall wurde ein Tibeter namens Rangdol unter dem Verdacht, am 16. Mai in Nyichu im Bezirk Serthar statt der roten chinesischen Flagge drei tibetische Nationalflaggen angebracht zu haben, festgenommen. Der zu der Nomadensiedlung von Tseshul geh&#246;rende Tibeter wird nun unter Mi&#223;handlungen vernommen und beschuldigt, zu einer Zeit, wo das gesamte chinesische Volk durch das verheerende Erdbeben in tiefe Trauer gest&#252;rzt war, gegen die Regierung demonstriert zu haben.</p>
<p>Angesichts der kritischen Situation in Tibet appellieren wir an die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft, sich dringend unserer folgenden Forderungen anzunehmen:</p>
<p>1) unverz&#252;glich unabh&#228;ngige Untersuchungskommissionen nach Tibet zu entsenden;</p>
<p>2) unverz&#252;glich der freien Presse Zugang zu ganz Tibet zu gew&#228;hren;</p>
<p>3) unverz&#252;glich dem brutalen Morden in ganz Tibet ein Ende zu setzen;</p>
<p>4) unverz&#252;glich f&#252;r die sofortige Freilassung aller festgenommenen und verhafteten Tibeter zu sorgen;</p>
<p>5) unverz&#252;glich die medizinische Versorgung der verletzten Tibeter zu erm&#246;glichen;</p>
<p>6) die uneingeschr&#228;nkte Bewegungsfreiheit der Menschen und ihren Zugang zu lebensnotwendigen G&#252;tern sicherzustellen.</p>
<blockquote><p>Tibetan Solidarity Committee (Tibetisches Solidarit&#228;tskomitee)<a href="http://www.stoptibetcrisis.net  " target="_blank"><br />
www.stoptibetcrisis.net</a><br />
Pressemitteilung, 17. Juni 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		<title>M&#228;dchen in Lhasa erschossen, die ihren Bruder im Tsukhakhang (Jokhang-Tempel) besuchen wollte</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 16:07:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein namentlich nicht bekanntes M&#228;dchen vom Dorfe wurde um den 20. Mai herum um die Mittagszeit von den paramilit&#228;rischen PAP-Truppen vor dem s&#252;dlichen Tor des Tsuklakhang-Tempels in Lhasa erschossen.
<br /><br />
Sie wollte ihren Bruder, einen M&#246;nch im Tsuklakhang besuchen. Die PAP-Milizen, die vor dem Tempel Wache stehen, lie&#223;en sie jedoch nicht hinein. Daraufhin kam es zu einem Wortgefecht mit den PAP-Kr&#228;ften. W&#228;hrend sie ihre Argumente vorbrachte, erscho&#223; sie ein anderer PAP-Soldat von hinten mit einer  schallged&#228;mpften Pistole. Sie starb auf der Stelle...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein namentlich nicht bekanntes MÃ¤dchen vom Dorfe wurde um den 20. Mai herum um die Mittagszeit von den paramilitÃ¤rischen PAP-Truppen vor dem sÃ¼dlichen Tor des Tsuklakhang-Tempels in Lhasa erschossen.</p>
<p>Sie wollte ihren Bruder, einen MÃ¶nch im Tsuklakhang besuchen. Die PAP-Milizen, die vor dem Tempel Wache stehen, lieÃen sie jedoch nicht hinein. Daraufhin kam es zu einem Wortgefecht mit den PAP-KrÃ¤ften. WÃ¤hrend sie ihre Argumente vorbrachte, erschoÃ sie ein anderer PAP-Soldat von hinten mit einerÂ  schallgedÃ¤mpften Pistole. Sie starb auf der Stelle. Ein Zeuge berichtete, sie habe am OberkÃ¶rper geblutet, als sie zu Boden stÃ¼rzte. Andere Tibeter, die am Ort des Geschehens zusammenliefen, wurden mit Waffengewalt von den Milizen vertrieben. Die Leiche wurde spÃ¤ter von den PAP-KrÃ¤ften entfernt. Einer Quelle zufolge stammte sie aus der PrÃ¤fektur Lhoka, weitere Einzelheiten wurden nicht bekannt.</p>
<p>PAP-Einheiten in groÃer Zahl wurden von anderen Orten nach Lhasa verlegt. Es wird berichtet, daÃ die Soldaten die Tibeter anschreien und willkÃ¼rlich auf sie einschlagen, bloÃ wenn sie bei den hÃ¤ufigen Kontrollen ihre Ausweise nicht schnell genug prÃ¤sentieren.</p>
<blockquote><p>Department of Information &amp; International Relations &#8211; Central Tibetan Administration<br />
Dharamsala, India<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.tibet.net/" target="_blank"><br />
www.tibet.net</a><br />
16. Juni 2008</p>
<p>Ãbersetzung: Melanie Pelka, Adelheid DÃ¶nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft fÃ¼r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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