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	<title>tibetnews &#187; Menschenrechte</title>
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	<description>News rund um die Themen, Tibet, Dalai Lama, Menschenrechte, China, Buddhismus</description>
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		<title>Die Tibetfrage betrifft die Zukunft von sechs Millionen Tibetern und nicht Seine Heiligkeit</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 12:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[China allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[dalai lama]]></category>
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		<description><![CDATA[Das B&#252;ro Seiner Heiligkeit des Dalai Lama gab am Donnerstag eine Erkl&#228;rung heraus, in der zum wiederholten Male darauf hingewiesen und klargestellt wurde, da&#223; es bei der Tibetfrage um die Zukunft von sechs Millionen Tibetern geht und nicht um Seine Heiligkeit den Dalai Lama...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>New York: Das B&#252;ro Seiner Heiligkeit des Dalai Lama gab am Donnerstag eine Erkl&#228;rung heraus, in der zum wiederholten Male darauf hingewiesen und klargestellt wurde, da&#223; es bei der Tibetfrage um die Zukunft von sechs Millionen Tibetern geht und nicht um Seine Heiligkeit den Dalai Lama:</p>
<p>Angesichts der j&#252;ngsten Nachrichten, in denen offizielle chinesische Stellen damit zitiert wurden, da&#223; es sich bei der Tibetfrage nur um die Person Seiner Heiligkeit des Dalai Lama handele, m&#246;chten wir die Gelegenheit ergreifen, um noch einmal deutlich zu machen, da&#223; es bei der Tibetfrage um die Zukunft von sechs Millionen Tibetern in Tibet geht, und nicht um Seine Heiligkeit den Dalai Lama.</p>
<p>Vielmehr hat Seine Heiligkeit der Dalai Lama schon, als  die chinesische Regierung 1981 einen f&#252;nf Punkte umfassenden Vorschlag machte, in dem es unter anderem hie&#223;, „der Dalai Lama wird den gleichen politischen Status und die gleichen Lebensbedingungen erhalten, wie er sie vor 1959 innehatte“, gegen&#252;ber der chinesischen F&#252;hrung nachdr&#252;cklich darauf verwiesen, da&#223; es bei der anstehenden Frage um das Wohlergehen von sechs Millionen Tibetern gehe, und er pers&#246;nlich keinerlei Forderungen an die chinesischen Zentralregierung habe.</p>
<p>Seine Heiligkeit hat von 1969 an immer wieder deutlich gemacht, da&#223; sogar der Fortbestand der Institution des Dalai Lama allein von der Entscheidung des tibetischen Volkes abh&#228;ngig sei.</p>
<p>Bereits 1992 hat Seine Heiligkeit der Dalai Lama erkl&#228;rt, da&#223;, wenn wir einmal zur&#252;ckkehren k&#246;nnten in ein Tibet mit ernstzunehmender Autonomie, er in der zuk&#252;nftigen Regierung Tibets keine Rolle mehr spielen, geschweige denn die traditionelle politische Stellung des Dalai Lama in der Regierung anstreben werde. Wir m&#246;chten au&#223;erdem noch einmal klarstellen, besonders gegen&#252;ber unseren chinesischen Br&#252;dern und Schwestern, da&#223; die Tibeter, einschlie&#223;lich Seiner Heiligkeit des Dalai Lama, nicht einmal im Traum daran denken, die alte Gesellschaftsordnung wiederherzustellen, wie sie vor 1959 in Tibet vorherrschte. In der Tat wurde 1960 durch die Wahl von Volksvertretern in die Versammlung der Abgeordneten des Tibetischen Volkes (Parlament-im-Exil) in der tibetischen Exilgemeinde die Demokratie eingef&#252;hrt.</p>
<p>Seit 2001 haben die Tibeter im Exil eine gew&#228;hlte politische F&#252;hrung und Seine Heiligkeit betrachtet sich selbst als halb im Ruhestand. Er wird jedoch weiterhin seiner lebenslangen Verpflichtung zur F&#246;rderung der menschlichen Werte und der religi&#246;sen Harmonie nachzukommen.</p>
<p>Nach der Wiederaufnahme der Gespr&#228;che mit der chinesischen Regierung 2002 haben auch die Gesandten Seiner Heiligkeit bei jedem Zusammentreffen vermittelt, da&#223; es bei der Tibetfrage um das Wohlergehen des tibetischen Volkes geht und nicht um Seine Heiligkeit den Dalai Lama.</p>
<p>Chhime R. Chhoekyapa<br />
Sekret&#228;r S.H. des Dalai Lama<br />
Kontakt:<br />
Mr. Tashi Wangdi: 1-347 563 5976 (USA), Mr. Lobsang Nyandak: 1-908 821 7284</p>
<blockquote><p>Nicht-offizielle &#220;bersetzung: Angelika Mensching, Revision: Schabka<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Linktipp: Faz.net &quot;China-Spezial&quot;</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 07:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[China allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[olympische Spiele]]></category>
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		<description><![CDATA[<img style="margin: 5px; float: left;" title="faz_tipp" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2008/07/faz_tipp.gif" alt="faz_tipp" width="100" height="62" />Das <a href="http://www.faz.net/s/Rub68FDA4A608754C02AC66D51F934B1607/Tpl~Ecommon~SThemenseite.html" target="_blank"><em><strong>China-Spezial der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ)</strong></em></a> bietet eine Vielzahl eigener Beitr&#228;ge rund um die Themenbereiche "Politisches System", "Au&#223;enpolitik", "Tibet", "Erdbeben" und "Olympia und Politik" und gibt sich &#228;u&#223;erst kritisch China gegen&#252;ber. Sehr interessant sind zudem die sehr gut aufbereiteten Beitr&#228;ge &#252;ber die Geschichte des Verh&#228;ltnisses zwischen China und Tibet sowies Chinas Werdegang hin zu einer der wirtschaftlich einflussreichsten Nationen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" style="vertical-align: middle;" title="Faz.net China-Spezial" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/faz_china.jpg" alt="Faz.net China-Spezial" /></p>
<p>Das <a href="http://www.faz.net/s/Rub68FDA4A608754C02AC66D51F934B1607/Tpl~Ecommon~SThemenseite.html" target="_blank"><em><strong>China-Spezial der &#8220;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8221; (FAZ)</strong></em></a> bietet eine Vielzahl eigener Beitr&#228;ge rund um die Themenbereiche &#8220;Politisches System&#8221;, &#8220;Au&#223;enpolitik&#8221;, &#8220;Tibet&#8221;, &#8220;Erdbeben&#8221; und &#8220;Olympia und Politik&#8221; und gibt sich &#228;u&#223;erst kritisch China gegen&#252;ber. Sehr interessant sind zudem die sehr gut aufbereiteten Beitr&#228;ge &#252;ber die Geschichte des Verh&#228;ltnisses zwischen China und Tibet sowies Chinas Werdegang hin zu einer der wirtschaftlich einflussreichsten Nationen.</p>
<p>[dms]</p>
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		<title>Internes chinesisches Parteidokument enth&#252;llt die repressive Strategie in Tibet</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/07/17/internes-chinesisches-parteidokument-enthuellt-die-repressive-strategie-in-tibet/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 05:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[tibet]]></category>
		<category><![CDATA[umerziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die April und Mai Ausgaben des vertraulichen Bulletins Xigang Tongxun (Tibet Communications), das nur innerhalb der Partei in Umlauf gesetzt wird, beweist, da&#223; China mit einer Reihe von vorher geplanten politischen Ma&#223;nahmen zur Durchsetzung der vollkommenen politischen Kontrolle Tibets begonnen hat. The Sunday Times in Hong Kong erhielt &#220;bersetzungen des Originaltextes. Zang Qingly, der 2006 zum Parteisekret&#228;r von Tibet ernannt wurde, k&#252;ndigte in einer vertraulichen Mitteilung an andere Mitglieder der kommunistischen Partei umfassende Operationen zur „Umerziehung“ an...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>New Delhi &#8211; Die April und Mai Ausgaben des vertraulichen Bulletins Xigang Tongxun (Tibet Communications), das nur innerhalb der Partei in Umlauf gesetzt wird, beweist, da&#223; China mit einer Reihe von vorher geplanten politischen Ma&#223;nahmen zur Durchsetzung der vollkommenen politischen Kontrolle Tibets begonnen hat. The Sunday Times in Hong Kong (s.a. <em><a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article4322538.ece" target="_blank">Michael Sheridan in The Sunday Times</a></em>) erhielt &#220;bersetzungen des Originaltextes.</p>
<p>Zang Qingly, der 2006 zum Parteisekret&#228;r von Tibet ernannt wurde, k&#252;ndigte in einer vertraulichen Mitteilung an andere Mitglieder der kommunistischen Partei umfassende Operationen zur „Umerziehung“ an.</p>
<p>Die Unruhen waren im M&#228;rz in Lhasa, Tibet, ausgebrochen, nachdem die Verwaltungsorgane der Zentralregierung jahrzehntenlang die Menschenrechte wenig oder &#252;berhaupt nicht beachtet hatten. Das interne Papier beziffert die Verluste unter den chinesischen Soldaten und der Polizei auf 242, in Lhasa seien au&#223;erdem 120 H&#228;user und Gesch&#228;fte zerst&#246;rt worden. Die tibetische Exilregierung ihrerseits setzt die Zahl der Todesopfer bei den Tibetern auf 209 an, diejenige der Verletzten auf &#252;ber 1000 und der Inhaftierten auf nahezu 6000.</p>
<p>China weist dem Dalai Lama und seinen Anh&#228;ngern die Schuld f&#252;r „separatistische Aktivit&#228;ten“ zu, und Zhang best&#228;tigte, da&#223; bei den anti-chinesischen Protesten in Lhasa viel an „sozialer Stabilit&#228;t“ verloren gegangen sei.</p>
<p>Der Propaganda-Chef der Partei in Tibet, Lie Que, war sogar noch offener in seinen Kommentaren, die die offizielle Zeitung Tibet Daily am 2. Juni brachte: „Wir m&#252;ssen die Kl&#246;ster s&#228;ubern und die Verwaltungskomitees st&#228;rken, danach werden wir sie vollkommen unter unserer Kontrolle haben“.</p>
<p>Zhang, der das religi&#246;se Oberhaupt der Tibeter beschuldigt, der Kopf zu sein, der die Unruhen geplant und gelenkt habe, soll den Parteiprotokollen zufolge nicht &#246;ffentlich gesagt haben: „Wir m&#252;ssen aus dieser Sache etwas lernen und unsere Massen so organisieren, da&#223; sie eine unangreifbare Festung gegen die anbrandenden Fluten bilden, damit wir unseren Feind schlagen k&#246;nnen“.</p>
<p>„Wir sind jedoch noch weit von einem endg&#252;ltigen Sieg entfernt, weil die Dalai-Lama-Gruppe, die von feindlichen Kr&#228;ften im Westen instrumentalisiert wird, neue Pl&#228;ne f&#252;r den Separatismus ausgeheckt hat“, sagte er. „Daher m&#252;&#223;t ihr, die Chefs der Arbeitseinheiten, eure Tore bewachen und eure Leute gut im Griff haben. Die Leiter der Nachbarschaftskomitees m&#252;ssen wachsam sein und stets alle, die von au&#223;en kommen, unter Beobachtung haben“.</p>
<p>„Propaganda und Erziehung sind die gr&#246;&#223;ten Vorteile unserer Partei, das sind die effektivsten Waffen, um uns gegen die Dalai-Lama-Gruppe zu verteidigen. Daher mu&#223; die Propaganda-Abteilung noch gr&#246;&#223;ere Anstrengungen unternehmen, um deren Verschw&#246;rungspl&#228;ne zu entlarven“.</p>
<p>Er wird weiterhin zitiert: „Jede Abteilung sollte jene religi&#246;sen Gestalten, die das Mutterland und die Religion lieben, voll einsetzen, damit die Verwaltungskomitees mit mehr Schwung arbeiten k&#246;nnen“. Damit wird impliziert, da&#223; die Vollstreckungsbeh&#246;rden, die religi&#246;sen Abteilungen und alle politischen Organe seine Anweisungen zu beherzigen haben.</p>
<p>Chinas F&#252;hrer haben schon fr&#252;her den Dalai Lama beschuldigt, zum „Terror“ in Tibet aufgestachelt zu haben und au&#223;erdem mit den uigurischen Nationalisten in Xinjiang gemeinsame Sache zu machen, um vor den Olympischen Spielen die Spannung in der Region aufzuheizen.</p>
<p>Der Dalai Lama hingegen hat immer wieder betont, da&#223; er die Austragung der Olympischen Spiele in Peking unterst&#252;tze, jedoch hinzugef&#252;gt, da&#223; auch pro-tibetische Demonstranten ein Recht h&#228;tten, ihre Meinung zu &#228;u&#223;ern, sofern sie gewaltfrei blieben.</p>
<p>Zhang rief viel Unmut hervor und zog sich sogar von seiten des IOC Kritik zu, als er w&#228;hrend des Fackellaufs durch Lhasa von sich gab: „Der Himmel &#252;ber Tibet wird niemals ein anderer werden und die rote Flagge mit den f&#252;nf Sternen wird immerdar hoch &#252;ber ihm wehen. Wir sind gewi&#223;lich in der Lage, die Pl&#228;ne der Dalai Lama-Clique zur Abspaltung Tibets zu zerschmettern“. In dieser Bemerkung sahen viele eine Politisierung der Spiele sowie eine grobe Zurschaustellung von Chinas Macht &#252;ber Tibet, das einst eine unabh&#228;ngige Nation war.</p>
<p>Chinas feste Entschlossenheit, seine Kontrolle und Macht &#252;ber Tibet noch mehr zu festigen und in den kommenden Tagen durch massive Einschr&#228;nkungen der Aus&#252;bung der Religion und der grundlegenden Rechte der freien Rede und der Bewegung dies deutlich zu machen, wird der tibetischen Minderheit uns&#228;gliches Leid bringen und sie weiterhin in ihrer W&#252;rde und ihrem Selbstwertgef&#252;hl beeintr&#228;chtigen. Die Parteif&#252;hrer lassen keinen Zweifel daran, da&#223; ihr Feldzug gegen die Tibeter erfolgreich sein wird, was f&#252;r sie dann eine weitere Auszeichnung f&#252;r ihre Skrupellosigkeit bedeuten wird.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a><br />
13. Juli 2008<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		<item>
		<title>China / Tibet: grausame Rache an den M&#246;nchen in Serthar &#8211; vier Menschen sterben</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/07/13/china-tibet-grausame-rache-an-den-moenchen-in-serthar-vier-menschen-sterben/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 08:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>
		<category><![CDATA[Festnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[folter]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
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		<description><![CDATA[Zuverl&#228;ssigen Quellen zufolge starb ein hochrangiger M&#246;nch des Klosters Kirti im Bezirk Ngaba (chin. Aba) am 6. Juli, weil er dem st&#228;ndigen Druck der chinesischen Beh&#246;rden nicht mehr standhalten konnte. Der 70j&#228;hrige Jampel Gyatso war bereits wegen Bluthochdruck und Stre&#223; in Behandlung. Beides verschlimmerte sich aufgrund des immensen Drucks, den die Beh&#246;rden nach der Ausweisung aller M&#246;nche unter 18 Jahren und dem Beginn der „patriotischen Erziehungskampagne“ in dem Kloster auf ihn aus&#252;bten. Durch die Ausweisung aller j&#252;ngeren M&#246;nche war das Kloster fast leer geworden, was den Beh&#246;rden ungelegen war. Um Kritik aus der Bev&#246;lkerung zuvorzukommen, ordneten sie daher an, da&#223; alle M&#246;nche bis zum 5. Juli ins Kloster zur&#252;ckzukehren h&#228;tten, andernfalls, so warnten sie, w&#252;rden man sie zu Hause festnehmen. Dieser Druck seitens der Beh&#246;rden f&#252;hrte zu einer derartigen Verschlechterung von Jampel Gyatsos Gesundheitszustand, da&#223; er einige Tage sp&#228;ter verschied...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ZuverlÃ¤ssigen Quellen zufolge starb ein hochrangiger MÃ¶nch des Klosters Kirti im Bezirk Ngaba (chin. Aba) am 6. Juli, weil er dem stÃ¤ndigen Druck der chinesischen BehÃ¶rden nicht mehr standhalten konnte. Der 70jÃ¤hrige Jampel Gyatso war bereits wegen Bluthochdruck und StreÃ in Behandlung. Beides verschlimmerte sich aufgrund des immensen Drucks, den die BehÃ¶rden nach der Ausweisung aller MÃ¶nche unter 18 Jahren und dem Beginn der âpatriotischen Erziehungskampagneâ in dem Kloster auf ihn ausÃ¼bten. Durch die Ausweisung aller jÃ¼ngeren MÃ¶nche war das Kloster fast leer geworden, was den BehÃ¶rden ungelegen war. Um Kritik aus der BevÃ¶lkerung zuvorzukommen, ordneten sie daher an, daÃ alle MÃ¶nche bis zum 5. Juli ins Kloster zurÃ¼ckzukehren hÃ¤tten, andernfalls, so warnten sie, wÃ¼rden man sie zu Hause festnehmen. Dieser Druck seitens der BehÃ¶rden fÃ¼hrte zu einer derartigen Verschlechterung von Jampel Gyatsos Gesundheitszustand, daÃ er einige Tage spÃ¤ter verschied.</p>
<p>Wenige Tage zuvor, am 3. Juli, hatte sich der MÃ¶nch Lobsang Tsultrim, ebenfalls aus dem Kloster Kirti Dongri im Bezirk Ngaba, das Leben genommen, weil er nicht mehr in der Lage war, dem Druck der âpatriotischen Erziehungskampagneâ, die zum zweiten Mal in diesem Kloster durchgefÃ¼hrt wurde, standzuhalten. Vor seinem Tod hatte Lobsang Tsultrim von seiner inneren Qual angesichts der bevorstehenden patriotischen Erziehungskampagne gesprochen und deren HÃ¤rte beklagt. Sein Ã¤lterer Bruder fand seinen KÃ¶rper tot in einem Holzschuppen des Klosters hÃ¤ngen, nur kurze Zeit, nachdem er sein Quartier verlassen hatte. Lobsang Tsultrim war erst 16 Jahre alt, er stammte aus dem Dorf Meu Ruma im Bezirk Ngaba, sein Vater heiÃt Palkho.</p>
<p>In unserer Mitteilung vom 2. Juli berichteten wir Ã¼ber die Festnahme der drei MÃ¶nche Yingchuk (bzw. Gyachuk Wangchuk, 18), Gephel (bzw. Gendun, 19) und Sashi (21) aus dem Kloster Nubsur im Bezirk Serthar (chin. Seda), die am 28. Juni gegen 14 Uhr Ortszeit friedlich demonstriert hatten. In den frÃ¼hen Morgenstunden des folgenden Tages, am 29. Juni gegen 4 Uhr, rÃ¼ckten Hundertschaften von KrÃ¤ften der Bewaffneten Volkspolizei an und umstellten das Kloster Nubsur. Zu Dutzenden brachen sie in die Wohnquartiere der MÃ¶nche Yingchuk und Sashi ein, wo sie alles plÃ¼nderten und zerstÃ¶rten, was ihnen in<br />
den Weg kam, so daÃ nur noch TrÃ¼mmer Ã¼brigblieben. Die Bewaffnete Polizei stÃ¼rmte auch in Gephels Behausung, raubte seine Wertsachen und zerstÃ¶rte alle anderen GegenstÃ¤nde, auch die religiÃ¶sen Texte. SchÃ¤tzungen zufolge wurde bei diesem Ãberfall Eigentum im Wert von 20.000 Yuan zerstÃ¶rt, einschlieÃlich der Behausungen. Nicht einmal das Schnittholz von der Schutthalde wurde verschont, sondern zu der Bezirksverwaltung abtransportiert.</p>
<p>Am 29. Juni gab die Bezirksverwaltung von Serthar eine Ã¶ffentliche Bekanntmachung heraus, in der die drei genannten MÃ¶nche des Klosters Nubsur beschuldigt werden, eine tibetische Flagge geschwenkt, FlugblÃ¤tter verteilt und Parolen mit der Forderung nach UnabhÃ¤ngigkeit fÃ¼r Tibet gerufen zu haben. FÃ¼r ihre illegalen AktivitÃ¤ten wÃ¼rden sie gebÃ¼hrend bestraft, hieÃ es weiter. In dem Aushang wird auch der Demokratische Verwaltungsrat des Klosters gerÃ¼gt, der die MÃ¶nche nicht in Zucht und Ordnung gehalten habe, und die Notwendigkeit einer Intensivierung der patriotischen Umerziehung gemÃ¤Ã dem Gesetz betont. Die drei MÃ¶nche, die demonstriert hatten, sowie alle Personen, die sie unterstÃ¼tzten, mÃ¼ssen aus dem Kloster ausgestoÃen werden, besagt die Verordnung. Falls ein anderes Kloster die Ausgewiesenen aufnehmen sollte, wÃ¼rde man davon ausgehen, daÃ es mit separatistischen KrÃ¤ften im Bunde stÃ¼nde und es entsprechend behandeln, lieÃ der Bescheid wissen. Ein Tibeter, der verwundet wurde, als die chinesischen SicherheitskrÃ¤fte<br />
wÃ¤hrend der Proteste in Lhasa das Feuer erÃ¶ffneten, starb Ende Juni trotz aller Versuche, ihn zu retten. Er wurde als der 38jÃ¤hrige Anu aus dem Stadtteil Paljor Rabten Khang von Lhasa identifiziert. Seine Eltern, die beide verstorben sind, hieÃen Rabgyal und Tsetan.</p>
<p>Ein anderer Tibeter namens Namlang, der zahllose Verletzungen nach seiner Festnahme erlitt und im GefÃ¤ngnis brutal geschlagen wurde, starb im Mai. Namlang wurde festgenommen, als er im MÃ¤rz in Phenpo an einer friedlichen Demonstration teilnahm. AnfÃ¤nglich wurde ihm medizinische Behandlung verweigert, wodurch sich sein Zustand rapide verschlechterte. SpÃ¤ter wurde er im Kreiskrankenhaus behandelt, aber es war zu spÃ¤t. Namlang stammte aus dem Dorf Zong Shol im Kreis Phenpo Lhundrup und war 42 Jahre alt. Er hinterlÃ¤Ãt seine Frau und zwei Kinder im Alter von 8 und 15 Jahren, sowie seine 82jÃ¤hrige GroÃmutter.</p>
<p>Zwei weitere Tibeter aus diesem Landkreis, die wÃ¤hrend derselben Proteste im MÃ¤rz Verletzungen davontrugen, sollen sich ebenfalls in kritischem Zustand befinden mit wenig Hoffnung auf Genesung. Einer von ihnen kommt aus dem Dorf Loba Toe, der andere aus dem Dorf Ding, die beide zum Kreis PhenpoÂ  Lhundrup gehÃ¶ren.</p>
<p>Angesichts der kritischen Situation in Tibet appellieren wir an die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft, sich dringend unserer folgenden Forderungen anzunehmen:</p>
<ol>
<li>unverzÃ¼glich unabhÃ¤ngige Untersuchungskommissionen nach Tibet zu entsenden;</li>
<li>unverzÃ¼glich der freien Presse Zugang zu ganz Tibet zu gewÃ¤hren;</li>
<li>unverzÃ¼glich dem brutalen Morden in ganz Tibet ein Ende zu setzen;</li>
<li>unverzÃ¼glich fÃ¼r die sofortige Freilassung aller festgenommenen und verhafteten Tibeter zu sorgen;</li>
<li>unverzÃ¼glich die medizinische Versorgung der verletzten Tibeter zu ermÃ¶glichen;</li>
<li>die uneingeschrÃ¤nkte Bewegungsfreiheit der Menschen und ihren Zugang zu lebensnotwendigen GÃ¼tern sicherzustellen.</li>
</ol>
<blockquote><p>Tibetan Solidarity Committee (Tibetisches SolidaritÃ¤tskomitee)<br />
<a href="http://www.stoptibetcrisis.net" target="_blank">www.stoptibetcrisis.net</a><br />
Pressemitteilung, 9. Juli 2008</p>
<p>Ãbersetzung: Melanie Pelka, Adelheid DÃ¶nges, Revision: Schabka<br />
Internationale Gesellschaft fÃ¼r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Scharfe Restriktionen am Geburtstag des Dalai Lama in Tibet</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 07:42:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
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		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;berall marschierte Milit&#228;r in gro&#223;er Zahl auf und die Tibeter wurden strengstens kontrolliert. Tibetische Restaurants, Gesch&#228;fte und G&#228;steh&#228;user mu&#223;ten geschlossen bleiben, vor allem war dies im Bezirk Drakgo (chin. Luhuo) in der Tibetisch-Autonomen Pr&#228;fektur Kardze (chin. Ganzi) der Fall. Tibeter durften sich dort nicht in Gruppen versammeln, und das Ausf&#252;hren des sangsol (das gl&#252;ckverhei&#223;ende Ritual des Abbrennens von Weihrauch) war ihnen verboten worden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer zuverl&#228;ssigen Quelle zufolge versch&#228;rften die chinesischen Beh&#246;rden anl&#228;&#223;lich des Geburtstages Seiner Heiligkeit des Dalai Lama am 6. Juli auf dem gesamten tibetischen Hochplateau ihre Ma&#223;nahmen noch weiter.</p>
<p>&#220;berall marschierte Milit&#228;r in gro&#223;er Zahl auf und die Tibeter wurden strengstens kontrolliert. Tibetische Restaurants, Gesch&#228;fte und G&#228;steh&#228;user mu&#223;ten geschlossen bleiben, vor allem war dies im Bezirk Drakgo (chin. Luhuo) in der Tibetisch-Autonomen Pr&#228;fektur Kardze (chin. Ganzi) der Fall. Tibeter durften sich dort nicht in Gruppen versammeln, und das Ausf&#252;hren des sangsol (das gl&#252;ckverhei&#223;ende Ritual des Abbrennens von Weihrauch) war ihnen verboten worden.</p>
<p>Die Restriktionen betrafen auch Ausl&#228;nder. Zwei Touristen, die gestern das Kloster Drakgo besuchen wollten, wurde der Zutritt verweigert. Die Sicherheitskr&#228;fte packten sie und schoben sie einfach nach drau&#223;en. Nun kamen noch mehr Soldaten, um den Vorfall zu untersuchen, sie waren jedoch angetrunken und v&#246;llig grundlos droschen sie auf die M&#246;nche des Klosters ein.</p>
<p>Am 3. Juli wurde der 60j&#228;hrige Palden Nyendak tot aufgefunden. Palden Nyendak war der Vater von Tsering Tsomo und Urgen Lhamo, beide Nonnen des Klosters Wa-tag Samtenling, die sich nach wie vor in Haft befinden, weil sie sich an einer friedlichen Protestaktion beteiligt hatten. Am 2. Juli wurde Palden Nyendak zur Vernehmung in die Polizeistation des Bezirkes Drakgo gerufen. Die Vernehmungsbeamten warfen ihm vor, er habe seine T&#246;chter schlecht erzogen und z&#252;chtigten ihn fortw&#228;hrend.</p>
<p>Neuesten Informationen zufolge kam es am 23. Juni um etwa 10:30 Uhr am Vormittag zu einer friedlichen Demonstration von sechs Tibetern (Laien und M&#246;nchen) in Kardze, die „Ladet Seine Heiligkeit den Dalai Lama nach Tibet ein!“, „Wir wollen Religionsfreiheit!“, „Gleiche M&#246;glichkeiten f&#252;r Minderheiten!“ und „Tibet geh&#246;rt den Tibetern!“ riefen. Einer der Teilnehmer wurde als Ngodup Dorjee (oder Lhoba Shang) aus dem Bezirk Kardze identifiziert. Er und die f&#252;nf anderen wurden erbarmungslos geschlagen, bis ihr ganzer K&#246;rper blut&#252;berstr&#246;mt war, und umgehend verhaftet.</p>
<p>Angesichts der kritischen Situation in Tibet appellieren wir an die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft, sich dringend unserer folgenden Forderungen anzunehmen:</p>
<ol>
<li>unverz&#252;glich unabh&#228;ngige Untersuchungskommissionen nach Tibet zu entsenden;</li>
<li>unverz&#252;glich der freien Presse Zugang zu ganz Tibet zu gew&#228;hren;</li>
<li>unverz&#252;glich dem brutalen Morden in ganz Tibet ein Ende zu setzen;</li>
<li>unverz&#252;glich f&#252;r die sofortige Freilassung aller festgenommenen und verhafteten Tibeter zu sorgen;</li>
<li>unverz&#252;glich die medizinische Versorgung der verletzten Tibeter zu erm&#246;glichen;</li>
<li>die uneingeschr&#228;nkte Bewegungsfreiheit der Menschen und ihren Zugang zu lebensnotwendigen G&#252;tern sicherzustellen.</li>
</ol>
<blockquote><p>Tibetan Solidarity Committee (Tibetisches Solidarit&#228;tskomitee)<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.stoptibetcrisis.net/" target="_blank"><br />
www.stoptibetcrisis.net<br />
</a>Pressemitteilung, 7. Juli 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tibetischer H&#228;ftling stirbt an Herzversagen &#8211; viele ehemalige politische Gefangene erneut verhaftet</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/07/08/tibetischer-haeftling-stirbt-an-herzversagen-viele-ehemalige-politische-gefangene-erneut-verhaftet/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 07:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[folter]]></category>
		<category><![CDATA[tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer best&#228;tigten Meldung zufolge hinderten die M&#246;nche des Klosters Genden Samdupling in Khangmar, Bezirk Kardze (chin. Ganzi), Beamte der Lokalverwaltung und Sicherheitskr&#228;fte daran, die Quartiere von f&#252;nf ihrer Mitbr&#252;der zu durchsuchen, die einige Zeit zuvor wegen einer friedlichen Demonstration festgenommen worden waren. Um die 20 Fahrzeuge verschiedener Abteilungen der Bezirksverwaltung von Kardze fuhren am 1. Juli unerwartet vor dem Kloster Genden Samdupling vor, w&#228;hrend dessen etwa 70 M&#246;nche gerade ihre Jahresversammlung abhielten. Die Beamten der Bezirksverwaltung, darunter auch Mitarbeiter des Public Security Bureau, waren gekommen, um die Wohnquartiere von f&#252;nf k&#252;rzlich festgenommenen M&#246;nchen, n&#228;mlich Yeshi Palden, Tsering Phuntsok, Yeshi Dhargyal, Serga und Sherab Tashi, zu durchsuchen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer best&#228;tigten Meldung zufolge hinderten die M&#246;nche des Klosters Genden Samdupling in Khangmar, Bezirk Kardze (chin. Ganzi), Beamte der Lokalverwaltung und Sicherheitskr&#228;fte daran, die Quartiere von f&#252;nf ihrer Mitbr&#252;der zu durchsuchen, die einige Zeit zuvor wegen einer friedlichen Demonstration festgenommen worden waren.</p>
<p>Um die 20 Fahrzeuge verschiedener Abteilungen der Bezirksverwaltung von Kardze fuhren am 1. Juli unerwartet vor dem Kloster Genden Samdupling vor, w&#228;hrend dessen etwa 70 M&#246;nche gerade ihre Jahresversammlung abhielten. Die Beamten der Bezirksverwaltung, darunter auch Mitarbeiter des Public Security Bureau, waren gekommen, um die Wohnquartiere von f&#252;nf k&#252;rzlich festgenommenen M&#246;nchen, n&#228;mlich Yeshi Palden, Tsering Phuntsok, Yeshi Dhargyal, Serga und Sherab Tashi, zu durchsuchen. Die versammelten M&#246;nche wehrten sich jedoch und forderten, da&#223; die Beh&#246;rden zuerst Auskunft geben sollten, was mit den f&#252;nf verhafteten M&#246;nchen geschehen sei. Andernfalls, so sagten sie, w&#252;rden sie die Durchsuchung als eine Bel&#228;stigung der monastischen Gemeinschaft betrachten.</p>
<p>Es kam zu einer Auseinandersetzung zwischen den M&#246;nchen und den Beamten. Sie erkl&#228;rten ihnen, da&#223; sie, falls sie nicht von ihrem Vorhaben ablassen w&#252;rden, zu dem „einzigen“, was ihnen noch &#252;brigbliebe, greifen w&#252;rden. Daraufhin traten die Beamten bis auf weiteres den R&#252;ckzug an.</p>
<p>Drei M&#246;nche des Klosters Nubsur im Bezirk Serthar (chin. Seda) – Tulku Gendun, Sashi und Gyachuk Wangchuk – wurden umgehend von den Sicherheitskr&#228;ften festgenommen, als sie am Nachmittag des 28. Juni friedlich demonstrierten.</p>
<p>Als Resultat des brutalen Vorgehens des chinesischen Sicherheitspersonals gegen tibetische Gefangene starb Verlautbarungen zufolge irgendwann im Mai ein M&#246;nch namens Ngawang Palsang im Gef&#228;ngnis an einem Herzanfall. Es hei&#223;t, da&#223; Ngawang Palsang derartig brutal von den Gef&#228;ngnisaufsehern mi&#223;handelt und fortw&#228;hrend mit noch grausameren Foltermethoden bedroht worden sei, da&#223; pl&#246;tzlich sein Herz aussetzte und er starb. Der im Kreis Taktse, Stadt Lhasa, geborene Ngawang Palsang war M&#246;nch im Kloster Lo in Taktse. Bei den dortigen Tibetern war er wegen seiner Herzensg&#252;te und seines freundlichen Wesens als der „Lama der Lo Gompa“ bekannt. Er wurde schon einmal, n&#228;mlich 1993, wegen angeblicher politischer Aktivit&#228;ten inhaftiert. In den sechs Jahren, die er hinter Gittern verbrachte, wurde er schwer gefoltert und mi&#223;handelt. Zur Zeit seiner neuerlichen Verhaftung im M&#228;rz dieses Jahres studierte er tibetische Heilkunde am Mentsee-khang von Lhasa (Tibetan Medicine and Astro Institute). Die Beh&#246;rden &#252;bergaben den Leichnam seiner Familie.</p>
<p>Auch Pasang, alias Tenzin Namgyal, ein M&#246;nch des Klosters Phagmo in Taktse, wurde im M&#228;rz willk&#252;rlich festgenommen. Nach schwerer Folterung und Mi&#223;handlung in der Haft wurde er in einem erb&#228;rmlichen Zustand entlassen. Obendrein wurde seine Familie gewarnt, kein Wort dar&#252;ber nach au&#223;en verlauten zu lassen. Auch bei Tenzin Namgyal handelt es sich um einen ehemaligen politischen Gefangenen, der von August 1993 an sechs Jahre im Drapchi Gef&#228;ngnis inhaftiert war.</p>
<p>Ein weiterer ehemaliger Gefangener, der ebenfalls von den chinesischen Sicherheitskr&#228;ften im M&#228;rz festgenommen worden war, wurde k&#252;rzlich freigelassen. Auch er erlitt unmenschliche Behandlung in der Haft mit Folter und Schl&#228;gen. Er ist ein M&#246;nch des Klosters Drepung, der 1991 verhaftet wurde und 13 Jahre im Drapchi Gef&#228;ngnis einsa&#223;.</p>
<p>Viele andere ehemalige tibetische politische Gefangene erlitten dasselbe Schicksal, sie wurden auf die Unruhen vom M&#228;rz hin festgenommen und grausam geschlagen.</p>
<p>Von den etwa 50 Nonnen des Kloster Pang Rina in Kardze, die letzten Monat auf eine friedliche Protestaktion hin festgenommen wurden, seien vier entlassen worden, wurde berichtet. Die &#252;brigen w&#252;rden in Dhartsedo (chin. Kangding) inhaftiert, wo sie politisch indoktriniert werden.</p>
<p>Angesichts der kritischen Situation in Tibet appellieren wir an die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft, sich dringend unserer folgenden Forderungen anzunehmen:</p>
<ol>
<li>unverz&#252;glich unabh&#228;ngige Untersuchungskommissionen nach Tibet zu entsenden;</li>
<li>unverz&#252;glich der freien Presse Zugang zu ganz Tibet zu gew&#228;hren;</li>
<li>unverz&#252;glich dem brutalen Morden in ganz Tibet ein Ende zu setzen;</li>
<li>unverz&#252;glich f&#252;r die sofortige Freilassung aller festgenommenen und verhafteten Tibeter zu sorgen;</li>
<li>unverz&#252;glich die medizinische Versorgung der verletzten Tibeter zu erm&#246;glichen;</li>
<li>die uneingeschr&#228;nkte Bewegungsfreiheit der Menschen und ihren Zugang zu lebensnotwendigen G&#252;tern sicherzustellen.</li>
</ol>
<blockquote><p>Tibetan Solidarity Committee (Tibetisches Solidarit&#228;tskomitee)<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.stoptibetcrisis.net/"><br />
</a><a href="http://www.stoptibetcrisis.net" target="_blank">www.stoptibetcrisis.net</a><br />
Pressemitteilung, 2. Juli 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Staatliche Willk&#252;r gegen Tibeter in Nepal sorgt f&#252;r scharfe Verurteilung durch Tibet Initiative</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 09:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Festnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[nepal]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem drei f&#252;hrende Tibeter in Kathmandu verhaftet wurden, protestiert die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) gegen die staatliche Willk&#252;r in Nepal. Gestern Morgen waren Kelsang Chung, Direktor des Tibetischen Fl&#252;chtlingszentrums, sowie Ngawang Sangmo und Tashi Dolma, Pr&#228;sidentin und Vizepr&#228;sidentin des regionalen Tibetischen Frauenverbands TWA, von nepalischer Polizei in Zivil in ihren Wohnungen festgenommen worden. Sie sollen f&#252;r drei Monate ohne Gerichtsprozess festgehalten werden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem drei f&#252;hrende Tibeter in Kathmandu verhaftet wurden, protestiert die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) gegen die staatliche Willk&#252;r in Nepal. Gestern Morgen waren Kelsang Chung, Direktor des Tibetischen Fl&#252;chtlingszentrums, sowie Ngawang Sangmo und Tashi Dolma, Pr&#228;sidentin und Vizepr&#228;sidentin des regionalen Tibetischen Frauenverbands TWA, von nepalischer Polizei in Zivil in ihren Wohnungen festgenommen worden. Sie sollen f&#252;r drei Monate ohne Gerichtsprozess festgehalten werden.</p>
<p>“Die Festsetzung der drei entbehrt jeder rechtsstaatlichen Grundlage”, erkl&#228;rt Wolfgang Grader, Vorsitzender der TID. “Es ist offensichtlich, dass diese Verhaftungen auf Chinas starken Einfluss auf Nepal zur&#252;ckgehen. Kein Land darf sich aber zum Instrument eines autorit&#228;ren Regimes machen.” Berichten aus der nepalischen Hauptstadt zufolge war versucht worden, weitere f&#252;hrende Tibeter festzunehmen, die jedoch nicht zu Hause angetroffen wurden.</p>
<p>Dalha Agyitsang, Vorstandsmitglied der TID, dazu: “Es ist entsetzlich zu sehen, dass selbst unsere Landsleute, die bereits aus ihrer Heimat geflohen sind, in Nepal nicht mehr sicher sind. Wir fordern die sofortige Freilassung von Kelsang Chung, Ngawang Sangmo und Tashi Dolma.” Die gestrigen Verhaftungen erfolgten w&#228;hrend heftiger Stra&#223;enproteste gegen die Unterdr&#252;ckung in China, die mit der Festnahme hunderter Tibeter endeten. Seit M&#228;rz sind bei den Protesten in Kathmandu Tausende Tibeter festgenommen und sp&#228;ter wieder freigelawww.tibet-initiativessen worden.</p>
<p>Das Tibetische Fl&#252;chtlingszentrum in Kathmandu, das vom UN-Fl&#252;chtlingskommissariat (UNHCR) unterst&#252;tzt wird, ist von zentraler Bedeutung f&#252;r tibetische Fl&#252;chtlinge, da es bislang die einzig legale M&#246;glichkeit der Einreise nach Indien bot. Seit M&#228;rz ist auch dieser Weg blockiert, da Nepal bei der Kontrolle der Grenze zwischen Tibet und Nepal eng mit China kooperiert.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.tibet-initiative.de" target="_blank">www.tibet-initiative.de</a></p></blockquote>
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		<title>Hunderte von Exiltibetern in Nepal festgenommen, drei formell verhaftet</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/06/21/hunderte-von-exiltibetern-in-nepal-festgenommen-drei-formell-verhaftet/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 08:52:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Festnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[nepal]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei f&#252;hrende Tibeter wurden am 19. Juni um 8 Uhr vormittags von Polizisten in Zivil in ihren Wohnungen festgenommen: Kelsang Chung, der Direktor des Tibetan Reception Centre, Ngawang Sangmo und Tashi Dolma, die Pr&#228;sidentin und Vizepr&#228;sidentin des &#246;rtlichen Tibetischen Frauenverbandes...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kathmandu &#8211; Drei f&#252;hrende Tibeter wurden am 19. Juni um 8 Uhr vormittags von Polizisten in Zivil in ihren Wohnungen festgenommen: Kelsang Chung, der Direktor des Tibetan Reception Centre, Ngawang Sangmo und Tashi Dolma, die Pr&#228;sidentin und Vizepr&#228;sidentin des &#246;rtlichen Tibetischen Frauenverbandes.</p>
<p>Drakpa Tenzin, der Pr&#228;sident des Tibetischen Jugendkongresses in Nepal sagte, die drei w&#252;rden in der Polizeistation von Boudha festgehalten und f&#252;gte hinzu: „Ich war nicht zu Hause, meine Familie informierte mich, da&#223; um 8 Uhr Polizisten in Zivil in meine Wohnung eingedrungen seien, um mich festzunehmen. Ich h&#246;rte, da&#223; sie auch im Haus von Trinley Gyatso, des Vertreters des Dalai Lama in Nepal, waren, aber er war ebenfalls abwesend, so wurden wir noch nicht festgenommen“.</p>
<p>Einer anderen Quelle zufolge wurde die drei sp&#228;ter in das Dilli Bazar Karaghar Gef&#228;ngnis verbracht. Haftbefehle wurde gegen sie erlassen, in denen es hei&#223;t, die Proteste der Tibeter in Nepal (seit dem 10. M&#228;rz) h&#228;tten die bilateralen Beziehungen zwischen Nepal und China ernstlich beeintr&#228;chtigt und sie w&#252;rden daher f&#252;r drei Monate in Haft bleiben.</p>
<p>Die Massenproteste gingen dennoch weiter und die nepalesischen Beh&#246;rden nahmen am Donnerstag 900 Tibeter fest. Bisher wurden die festgenommenen Demonstranten gew&#246;hnlich wenige Stunden sp&#228;ter wieder freigelassen. Die drei f&#252;hrenden Tibeter, die um acht Uhr verhaftet wurden, sind die ersten, gegen die ein formeller Haftbefehl erlassen wurde.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.phayul.com" target="_blank">www.phayul.com</a><br />
20. Juni 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		<title>M&#228;dchen in Lhasa erschossen, die ihren Bruder im Tsukhakhang (Jokhang-Tempel) besuchen wollte</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/06/18/maedchen-in-lhasa-erschossen-die-ihren-bruder-im-tsukhakhang-jokhang-tempel-besuchen-wollte/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 16:07:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein namentlich nicht bekanntes M&#228;dchen vom Dorfe wurde um den 20. Mai herum um die Mittagszeit von den paramilit&#228;rischen PAP-Truppen vor dem s&#252;dlichen Tor des Tsuklakhang-Tempels in Lhasa erschossen.
<br /><br />
Sie wollte ihren Bruder, einen M&#246;nch im Tsuklakhang besuchen. Die PAP-Milizen, die vor dem Tempel Wache stehen, lie&#223;en sie jedoch nicht hinein. Daraufhin kam es zu einem Wortgefecht mit den PAP-Kr&#228;ften. W&#228;hrend sie ihre Argumente vorbrachte, erscho&#223; sie ein anderer PAP-Soldat von hinten mit einer  schallged&#228;mpften Pistole. Sie starb auf der Stelle...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein namentlich nicht bekanntes MÃ¤dchen vom Dorfe wurde um den 20. Mai herum um die Mittagszeit von den paramilitÃ¤rischen PAP-Truppen vor dem sÃ¼dlichen Tor des Tsuklakhang-Tempels in Lhasa erschossen.</p>
<p>Sie wollte ihren Bruder, einen MÃ¶nch im Tsuklakhang besuchen. Die PAP-Milizen, die vor dem Tempel Wache stehen, lieÃen sie jedoch nicht hinein. Daraufhin kam es zu einem Wortgefecht mit den PAP-KrÃ¤ften. WÃ¤hrend sie ihre Argumente vorbrachte, erschoÃ sie ein anderer PAP-Soldat von hinten mit einerÂ  schallgedÃ¤mpften Pistole. Sie starb auf der Stelle. Ein Zeuge berichtete, sie habe am OberkÃ¶rper geblutet, als sie zu Boden stÃ¼rzte. Andere Tibeter, die am Ort des Geschehens zusammenliefen, wurden mit Waffengewalt von den Milizen vertrieben. Die Leiche wurde spÃ¤ter von den PAP-KrÃ¤ften entfernt. Einer Quelle zufolge stammte sie aus der PrÃ¤fektur Lhoka, weitere Einzelheiten wurden nicht bekannt.</p>
<p>PAP-Einheiten in groÃer Zahl wurden von anderen Orten nach Lhasa verlegt. Es wird berichtet, daÃ die Soldaten die Tibeter anschreien und willkÃ¼rlich auf sie einschlagen, bloÃ wenn sie bei den hÃ¤ufigen Kontrollen ihre Ausweise nicht schnell genug prÃ¤sentieren.</p>
<blockquote><p>Department of Information &amp; International Relations &#8211; Central Tibetan Administration<br />
Dharamsala, India<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.tibet.net/" target="_blank"><br />
www.tibet.net</a><br />
16. Juni 2008</p>
<p>Ãbersetzung: Melanie Pelka, Adelheid DÃ¶nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft fÃ¼r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mindestens drei friedlich protestierende Tibeter in Kardze nach Mi&#223;handlung festgenommen</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/06/14/mindestens-drei-friedlich-protestierende-tibeter-in-kardze-nach-misshandlung-festgenommen/</link>
		<comments>http://tibetnews.de/2008/06/14/mindestens-drei-friedlich-protestierende-tibeter-in-kardze-nach-misshandlung-festgenommen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 08:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[tibet]]></category>
		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer best&#228;tigten, dem TCHRD zugegangenen Information zufolge wurden am 11. Juni mindestens drei Tibeter von chinesischen Sicherheitskr&#228;ften grausam geschlagen und festgenommen, als sie auf dem Markplatz der Stadt Kardze, Bezirk Kardze, TAP Kardze, Provinz Sichuan, friedlich demonstrierten.
Wie aus unseren Informationen hervorgeht, riefen heute fr&#252;h um 11 Uhr ein paar tibetische Bewohner von Kardze an einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer best&#228;tigten, dem TCHRD zugegangenen Information zufolge wurden am 11. Juni mindestens drei Tibeter von chinesischen Sicherheitskr&#228;ften grausam geschlagen und festgenommen, als sie auf dem Markplatz der Stadt Kardze, Bezirk Kardze, TAP Kardze, Provinz Sichuan, friedlich demonstrierten.</p>
<p>Wie aus unseren Informationen hervorgeht, riefen heute fr&#252;h um 11 Uhr ein paar tibetische Bewohner von Kardze an einer Stra&#223;enkreuzung auf dem zentralen Marktplatz von Kardze pro-tibetische Slogans und verteilten Flugbl&#228;tter, auf denen sie die „baldige R&#252;ckkehr des Dalai Lama nach Tibet“, „Freiheit f&#252;r Tibet“, „die Entlassung aller bei den j&#252;ngsten Protestaktionen Festgenommenen“ und „den Abzug der Chinesen aus Tibet“ forderten.</p>
<p>Innerhalb kurzer Zeit wurden mindestens drei von ihnen von den Beamten des Public Security Bureau von Kardze verhaftet, dabei schwer geschlagen, herumgesto&#223;en und mit Fu&#223;tritten bearbeitet, ehe sie in das Bezirkshaftzentrum abgef&#252;hrt wurden. Wie viele Personen es genau waren, die heute fr&#252;h friedlich protestierten, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden, gemeldet wurde uns nur, da&#223; mindestens drei mit Schl&#228;gen traktiert und festgenommen wurden. Was weiter mit ihnen geschah, ist nicht bekannt. Das Zentrum wird die Lage verfolgen und sofort berichten, wenn sich N&#228;heres &#252;ber die Anzahl der Festgenommenen ergibt.</p>
<p>Bei den drei festgenommenen Tibetern handelt es sich um die 30j&#228;hrige Namsey Lhamo, Mutter zweier Kinder und B&#228;uerin aus dem Dorf Raga, Gemeinde Dando, Bezirk Kardze, um den 32j&#228;hrigen Tenzin Dargyal, Vater eines Kleinkindes und Bauer aus Kardze, sowie um einen M&#246;nch, dessen Name im Augenblick nicht bestimmt werden konnte.</p>
<p>Das TCHRD verurteilt auf das Sch&#228;rfste das brutale Vorgehen der chinesischen Sicherheitskr&#228;fte gegen die friedlich demonstrierenden Tibeter und ruft die chinesische Regierung auf, die drei Festgenommenen sofort freizulassen, denn sie taten nichts als ihre grundlegenden Menschenrechte wahrzunehmen, die in der Allgemeinen Erkl&#228;rung der Menschenrechte (UDHR), der Verfassung Chinas und vielen anderen V&#246;lkerrechtsvertr&#228;gen, denen China beitrat, festgeschrieben sind. Die Beh&#246;rden sollten daf&#252;r sorgen, da&#223; die Verhafteten keinen weiteren Mi&#223;handlungen der Art unterzogen werden, wie sie sie bereits bei vollem Tageslicht auf dem Markplatz zu ertragen hatten. Es erachtet den Fall als einen direkten Angriff auf die Freiheit der Meinung und Meinungs&#228;u&#223;erung in Tibet. Die Meinungs- und die Versammlungsfreiheit sind grundlegende sowohl in der chinesischen Verfassung als auch in der UDHR verankerte Menschenrechte.</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD)<br />
<a href="http://www.tchrd.org" target="_blank">www.tchrd.org</a><br />
Pressemitteilung, 11. Juni 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Melanie Pelka, Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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