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	<title>tibetnews &#187; dalai lama</title>
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	<description>News rund um die Themen, Tibet, Dalai Lama, Menschenrechte, China, Buddhismus</description>
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		<title>Die Tibetfrage betrifft die Zukunft von sechs Millionen Tibetern und nicht Seine Heiligkeit</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/07/19/die-tibetfrage-betrifft-die-zukunft-von-sechs-millionen-tibetern-und-nicht-seine-heiligkeit/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 12:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[China allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[dalai lama]]></category>
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		<description><![CDATA[Das B&#252;ro Seiner Heiligkeit des Dalai Lama gab am Donnerstag eine Erkl&#228;rung heraus, in der zum wiederholten Male darauf hingewiesen und klargestellt wurde, da&#223; es bei der Tibetfrage um die Zukunft von sechs Millionen Tibetern geht und nicht um Seine Heiligkeit den Dalai Lama...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>New York: Das B&#252;ro Seiner Heiligkeit des Dalai Lama gab am Donnerstag eine Erkl&#228;rung heraus, in der zum wiederholten Male darauf hingewiesen und klargestellt wurde, da&#223; es bei der Tibetfrage um die Zukunft von sechs Millionen Tibetern geht und nicht um Seine Heiligkeit den Dalai Lama:</p>
<p>Angesichts der j&#252;ngsten Nachrichten, in denen offizielle chinesische Stellen damit zitiert wurden, da&#223; es sich bei der Tibetfrage nur um die Person Seiner Heiligkeit des Dalai Lama handele, m&#246;chten wir die Gelegenheit ergreifen, um noch einmal deutlich zu machen, da&#223; es bei der Tibetfrage um die Zukunft von sechs Millionen Tibetern in Tibet geht, und nicht um Seine Heiligkeit den Dalai Lama.</p>
<p>Vielmehr hat Seine Heiligkeit der Dalai Lama schon, als  die chinesische Regierung 1981 einen f&#252;nf Punkte umfassenden Vorschlag machte, in dem es unter anderem hie&#223;, „der Dalai Lama wird den gleichen politischen Status und die gleichen Lebensbedingungen erhalten, wie er sie vor 1959 innehatte“, gegen&#252;ber der chinesischen F&#252;hrung nachdr&#252;cklich darauf verwiesen, da&#223; es bei der anstehenden Frage um das Wohlergehen von sechs Millionen Tibetern gehe, und er pers&#246;nlich keinerlei Forderungen an die chinesischen Zentralregierung habe.</p>
<p>Seine Heiligkeit hat von 1969 an immer wieder deutlich gemacht, da&#223; sogar der Fortbestand der Institution des Dalai Lama allein von der Entscheidung des tibetischen Volkes abh&#228;ngig sei.</p>
<p>Bereits 1992 hat Seine Heiligkeit der Dalai Lama erkl&#228;rt, da&#223;, wenn wir einmal zur&#252;ckkehren k&#246;nnten in ein Tibet mit ernstzunehmender Autonomie, er in der zuk&#252;nftigen Regierung Tibets keine Rolle mehr spielen, geschweige denn die traditionelle politische Stellung des Dalai Lama in der Regierung anstreben werde. Wir m&#246;chten au&#223;erdem noch einmal klarstellen, besonders gegen&#252;ber unseren chinesischen Br&#252;dern und Schwestern, da&#223; die Tibeter, einschlie&#223;lich Seiner Heiligkeit des Dalai Lama, nicht einmal im Traum daran denken, die alte Gesellschaftsordnung wiederherzustellen, wie sie vor 1959 in Tibet vorherrschte. In der Tat wurde 1960 durch die Wahl von Volksvertretern in die Versammlung der Abgeordneten des Tibetischen Volkes (Parlament-im-Exil) in der tibetischen Exilgemeinde die Demokratie eingef&#252;hrt.</p>
<p>Seit 2001 haben die Tibeter im Exil eine gew&#228;hlte politische F&#252;hrung und Seine Heiligkeit betrachtet sich selbst als halb im Ruhestand. Er wird jedoch weiterhin seiner lebenslangen Verpflichtung zur F&#246;rderung der menschlichen Werte und der religi&#246;sen Harmonie nachzukommen.</p>
<p>Nach der Wiederaufnahme der Gespr&#228;che mit der chinesischen Regierung 2002 haben auch die Gesandten Seiner Heiligkeit bei jedem Zusammentreffen vermittelt, da&#223; es bei der Tibetfrage um das Wohlergehen des tibetischen Volkes geht und nicht um Seine Heiligkeit den Dalai Lama.</p>
<p>Chhime R. Chhoekyapa<br />
Sekret&#228;r S.H. des Dalai Lama<br />
Kontakt:<br />
Mr. Tashi Wangdi: 1-347 563 5976 (USA), Mr. Lobsang Nyandak: 1-908 821 7284</p>
<blockquote><p>Nicht-offizielle &#220;bersetzung: Angelika Mensching, Revision: Schabka<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Scharfe Restriktionen am Geburtstag des Dalai Lama in Tibet</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/07/10/restriktionen-ueber-restriktionen-am-geburtstag-des-dalai-lama-in-tibet/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 07:42:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[dalai lama]]></category>
		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;berall marschierte Milit&#228;r in gro&#223;er Zahl auf und die Tibeter wurden strengstens kontrolliert. Tibetische Restaurants, Gesch&#228;fte und G&#228;steh&#228;user mu&#223;ten geschlossen bleiben, vor allem war dies im Bezirk Drakgo (chin. Luhuo) in der Tibetisch-Autonomen Pr&#228;fektur Kardze (chin. Ganzi) der Fall. Tibeter durften sich dort nicht in Gruppen versammeln, und das Ausf&#252;hren des sangsol (das gl&#252;ckverhei&#223;ende Ritual des Abbrennens von Weihrauch) war ihnen verboten worden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer zuverl&#228;ssigen Quelle zufolge versch&#228;rften die chinesischen Beh&#246;rden anl&#228;&#223;lich des Geburtstages Seiner Heiligkeit des Dalai Lama am 6. Juli auf dem gesamten tibetischen Hochplateau ihre Ma&#223;nahmen noch weiter.</p>
<p>&#220;berall marschierte Milit&#228;r in gro&#223;er Zahl auf und die Tibeter wurden strengstens kontrolliert. Tibetische Restaurants, Gesch&#228;fte und G&#228;steh&#228;user mu&#223;ten geschlossen bleiben, vor allem war dies im Bezirk Drakgo (chin. Luhuo) in der Tibetisch-Autonomen Pr&#228;fektur Kardze (chin. Ganzi) der Fall. Tibeter durften sich dort nicht in Gruppen versammeln, und das Ausf&#252;hren des sangsol (das gl&#252;ckverhei&#223;ende Ritual des Abbrennens von Weihrauch) war ihnen verboten worden.</p>
<p>Die Restriktionen betrafen auch Ausl&#228;nder. Zwei Touristen, die gestern das Kloster Drakgo besuchen wollten, wurde der Zutritt verweigert. Die Sicherheitskr&#228;fte packten sie und schoben sie einfach nach drau&#223;en. Nun kamen noch mehr Soldaten, um den Vorfall zu untersuchen, sie waren jedoch angetrunken und v&#246;llig grundlos droschen sie auf die M&#246;nche des Klosters ein.</p>
<p>Am 3. Juli wurde der 60j&#228;hrige Palden Nyendak tot aufgefunden. Palden Nyendak war der Vater von Tsering Tsomo und Urgen Lhamo, beide Nonnen des Klosters Wa-tag Samtenling, die sich nach wie vor in Haft befinden, weil sie sich an einer friedlichen Protestaktion beteiligt hatten. Am 2. Juli wurde Palden Nyendak zur Vernehmung in die Polizeistation des Bezirkes Drakgo gerufen. Die Vernehmungsbeamten warfen ihm vor, er habe seine T&#246;chter schlecht erzogen und z&#252;chtigten ihn fortw&#228;hrend.</p>
<p>Neuesten Informationen zufolge kam es am 23. Juni um etwa 10:30 Uhr am Vormittag zu einer friedlichen Demonstration von sechs Tibetern (Laien und M&#246;nchen) in Kardze, die „Ladet Seine Heiligkeit den Dalai Lama nach Tibet ein!“, „Wir wollen Religionsfreiheit!“, „Gleiche M&#246;glichkeiten f&#252;r Minderheiten!“ und „Tibet geh&#246;rt den Tibetern!“ riefen. Einer der Teilnehmer wurde als Ngodup Dorjee (oder Lhoba Shang) aus dem Bezirk Kardze identifiziert. Er und die f&#252;nf anderen wurden erbarmungslos geschlagen, bis ihr ganzer K&#246;rper blut&#252;berstr&#246;mt war, und umgehend verhaftet.</p>
<p>Angesichts der kritischen Situation in Tibet appellieren wir an die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft, sich dringend unserer folgenden Forderungen anzunehmen:</p>
<ol>
<li>unverz&#252;glich unabh&#228;ngige Untersuchungskommissionen nach Tibet zu entsenden;</li>
<li>unverz&#252;glich der freien Presse Zugang zu ganz Tibet zu gew&#228;hren;</li>
<li>unverz&#252;glich dem brutalen Morden in ganz Tibet ein Ende zu setzen;</li>
<li>unverz&#252;glich f&#252;r die sofortige Freilassung aller festgenommenen und verhafteten Tibeter zu sorgen;</li>
<li>unverz&#252;glich die medizinische Versorgung der verletzten Tibeter zu erm&#246;glichen;</li>
<li>die uneingeschr&#228;nkte Bewegungsfreiheit der Menschen und ihren Zugang zu lebensnotwendigen G&#252;tern sicherzustellen.</li>
</ol>
<blockquote><p>Tibetan Solidarity Committee (Tibetisches Solidarit&#228;tskomitee)<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.stoptibetcrisis.net/" target="_blank"><br />
www.stoptibetcrisis.net<br />
</a>Pressemitteilung, 7. Juli 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Erkl&#228;rung des Sondergesandten Seiner Heiligkeit des Dalai Lama, Kasur Lodi Gyaltsen Gyari</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/07/06/erklaerung-des-sondergesandten-seiner-heiligkeit-des-dalai-lama-kasur-lodi-gyaltsen-gyari-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 09:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>
		<category><![CDATA[China allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Gesandte Kelsang Gyaltsen und ich, in Begleitung von unseren langj&#228;hrigen Assistenten Sonam N. Dagpo und Bhuchung K. Tsering, die beide dem Arbeitsausschu&#223; f&#252;r die sino-tibetischen Beziehungen angeh&#246;ren, sowie von Jigmey Passang vom Sekretariat dieser Task Force, besuchten Peking vom 30. Juni bis zum 3. Juli 2008. Am 1. Juli 2008 trafen wir mit Du Qinglin, dem zweiten Vorsitzenden der Politischen Konsultativ-Konferenz des Chinesischen Volkes und zugleich dem Minister f&#252;r die Zentrale Einheitsfrontabteilung zusammen. Dies war unsere erste Begegnung mit Minister Du, der diese Position seit dem 17. Parteikongre&#223; innehat. Er gab uns einen kurzen &#220;berblick &#252;ber die innen- und au&#223;enpolitische Lage Chinas sowie &#252;ber die chinesische Tibet-Politik. Wir nahmen die Gelegenheit wahr, um die grundlegenden Ans&#228;tze Seiner Heiligkeit des Dalai Lama zur L&#246;sung der Tibet-Frage zu erl&#228;utern und zugleich den Opfern der Erdbebenkatastrophe in Sichuan unser aufrichtiges Beileid auszusprechen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gesandte Kelsang Gyaltsen und ich, in Begleitung von unseren langj&#228;hrigen Assistenten Sonam N. Dagpo und Bhuchung K. Tsering, die beide dem Arbeitsausschu&#223; f&#252;r die sino-tibetischen Beziehungen angeh&#246;ren, sowie von Jigmey Passang vom Sekretariat dieser Task Force, besuchten Peking vom 30. Juni bis zum 3. Juli 2008. Am 1. Juli 2008 trafen wir mit Du Qinglin, dem zweiten Vorsitzenden der Politischen Konsultativ-Konferenz des Chinesischen Volkes und zugleich dem Minister f&#252;r die Zentrale Einheitsfrontabteilung zusammen. Dies war unsere erste Begegnung mit Minister Du, der diese Position seit dem 17. Parteikongre&#223; innehat. Er gab uns einen kurzen &#220;berblick &#252;ber die innen- und au&#223;enpolitische Lage Chinas sowie &#252;ber die chinesische Tibet-Politik. Wir nahmen die Gelegenheit wahr, um die grundlegenden Ans&#228;tze Seiner Heiligkeit des Dalai Lama zur L&#246;sung der Tibet-Frage zu erl&#228;utern und zugleich den Opfern der Erdbebenkatastrophe in Sichuan unser aufrichtiges Beileid auszusprechen.</p>
<p>Danach besuchten wir das chinesische Zentralinstitut f&#252;r Tibet-Studien, wo wir von dessen Direktor Lhakpa Phuntsok und dem stellvertretenden Direktor Zhu Xiaoming empfangen wurden. Wir f&#252;hrten ein interessantes Gespr&#228;ch mit den Gelehrten, die uns von ihren Forschungsprojekten erz&#228;hlten. Wir begr&#252;&#223;ten ihre Arbeit auf verschiedenen Gebieten und betonten dabei, wie wichtig es sei, da&#223; &#252;ber Themen wie die Geschichte Tibets in unvoreingenommener und unabh&#228;ngiger Weise Forschung betrieben werde, was zu einem besseren Verst&#228;ndnis der unterschiedlichen Auffassungen beitragen wird.</p>
<p>Am 2. Juli 2008 f&#252;hrten wir den ganzen Tag Gespr&#228;che mit Exekutiv-Vize-Minister Zhu Weiqun und Vize-Minister Sithar. Dieses Treffen erfolgte zu einem entscheidenden Zeitpunkt in unseren Beziehungen. Die j&#252;ngsten Ereignisse in Tibet machen die echtempfundene und tiefsitzende Unzufriedenheit des tibetischen Volkes &#252;ber die politischen Ma&#223;nahmen der Volksrepublik China deutlich. Es ist offensichtlich, wie dringend notwendig ernsthafte und aufrichtige Bem&#252;hungen sind, um diese Probleme mit Mut und Weitblick, im Interesse der Stabilit&#228;t, Einheit und Harmonie unter den Nationalit&#228;ten der VR China, in Angriff zu nehmen. Obwohl Seine Heiligkeit der Dalai Lama eine L&#246;sung der Tibet-Frage innerhalb des staatlichen Gef&#252;ges der VR China anstrebt, ist es eine Tatsache, da&#223; diese Probleme eine Angelegenheit gro&#223;er weltweiter Besorgnis geworden sind. In diesem Zusammenhang hatten wir gehofft, da&#223; die chinesische F&#252;hrung unsere Bem&#252;hungen erwidern und bei dieser Gespr&#228;chsrunde konkrete Schritte unternehmen w&#252;rde. Das Gegenteil war jedoch der Fall, und auf Grund von &#252;berm&#228;&#223;igen Bedenken hinsichtlich der Rechtm&#228;&#223;igkeit stimmte die chinesische Seite nicht einmal unserem Vorschlag zu, eine gemeinsamen Erkl&#228;rung abzugeben mit dem Ziel, beide Parteien auf den Dialog-Proze&#223; zu verpflichten.</p>
<p>W&#228;hrend die chinesische Seite nun verstanden zu haben scheint, da&#223; ihre Anschuldigungen gegen Seine Heiligkeit, er habe zu den Ereignissen der letzten Zeit in Tibet angestiftet und w&#252;rde die Olympischen Spiele sabotieren, allm&#228;hlich nicht mehr haltbar sind, fordert sie nun von Seiner Heiligkeit, keine Gewaltakte, Terrorismus und die Sabotage der Olympiade zu unterst&#252;tzen. Wir erkl&#228;rten mit den deutlichsten Worten, die uns m&#246;glich waren, da&#223; niemand uns dazu anzuhalten brauche, weil n&#228;mlich Seine Heiligkeit und der tibetische Kampf gerade wegen ihrer konsequenten Ablehnung und ihrer Opposition gegen solche Gewaltakte weltweit anerkannt seien und allgemeine Wertsch&#228;tzung gen&#246;ssen. W&#228;hrend der Tibetische Jugendkongre&#223; den Ansatz des Mittleren Weges Seiner Heiligkeit des Dalai Lama ablehnt und f&#252;r Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet eintritt, wiesen wir den Versuch der chinesischen Seite, den Jugendkongre&#223; als eine gewaltt&#228;tige und terroristische Organisation hinzustellen, kategorisch zur&#252;ck. Seine Heiligkeit hingegen hat wiederholt und in aller &#214;ffentlichkeit erkl&#228;rt, da&#223; er nicht die Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet und keine Trennung von China anstrebe.</p>
<p>Immer wieder haben wir w&#228;hrend unserer Gespr&#228;che unseren chinesischen Amtskollegen gegen&#252;ber betont, da&#223; die Kernfrage, um die es hier geht, das Wohl des tibetischen Volkes sei, und nicht der pers&#246;nliche Status und die Angelegenheiten Seiner Heiligkeit des Dalai Lama oder die der Tibeter im Exil.</p>
<p>Die Gespr&#228;che gestalteten sich so, da&#223; wir uns gezwungen sahen, unseren Gespr&#228;chspartnern offen zu erkl&#228;ren, da&#223; in Abwesenheit eines ernsthaften und aufrichtigen Engagements ihrerseits eine Weiterf&#252;hrung des gegenw&#228;rtigen Dialogs keinen Zweck mehr habe.</p>
<p>Die chinesische Seite &#228;u&#223;erte die Auffassung, der Dialogproze&#223; sei dennoch produktiv und wir m&#252;&#223;ten bedenken, da&#223; ein &#228;u&#223;erst kompliziertes, seit einem halben Jahrhundert bestehendes Problem keine Sache sei, die in ein paar Jahren gel&#246;st werden k&#246;nne.</p>
<p>Im Sinne der Politik des Engagements der tibetischen F&#252;hrung vereinbarten wir mit unseren Amtskollegen, da&#223; die n&#228;chste Gespr&#228;chsrunde im Oktober stattfinden w&#252;rde, und besprachen dabei einige Punkte im Hinblick auf deren Tagesordnung.</p>
<p>Heute erstatteten wir Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama Bericht. Heute fr&#252;h unterrichteten wir auch den Sprecher der Abgeordnetenversammlung Karma Chophel und die zweite Sprecherin Dolma Gyari. Gleich nach unserer Ankunft in Dharamsala am 4. Juli berichteten wir dem Kalon Tripa Samdhong Rinpoche.</p>
<p>Schlie&#223;lich m&#246;chten wir unserem Gastgeber, der Zentralen Einheitsfrontabteilung der Chinesischen Kommunistischen Partei, f&#252;r ihre Gastfreundschaft und ihren Beistand danken.</p>
<blockquote><p>Department of Information &amp; International Relations (DIIR)<br />
Central Tibetan Adminstration<br />
Dharamshala, India<a class="moz-txt-link-abbreviated" href="http://www.tibet.net/" target="_blank"><br />
www.tibet.net</a><br />
5. Juli 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Erkl&#228;rung des Sondergesandten Seiner Heiligkeit des Dalai Lama, Kasur Lodi Gyaltsen Gyari</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/05/11/erklaerung-des-sondergesandten-seiner-heiligkeit-des-dalai-lama-kasur-lodi-gyaltsen-gyari/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2008 06:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[dalai lama]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Sondergesandte Kelsang Gyaltsen und ich hatten die Ehre, gestern, gleich nach unserer R&#252;ckkehr aus China, Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama Bericht erstatten zu k&#246;nnen. Der Kalon Tripa, Professor Samdhong Rinpoche, nahm ebenfalls an der Besprechung teil. Heute fr&#252;h unterrichteten wir auch die stellv. Sprecherin des Abgeordnetenhauses, Dolma Gyari. Der Sprecher, Karma Choephel, befindet sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sondergesandte Kelsang Gyaltsen und ich hatten die Ehre, gestern, gleich nach unserer R&#252;ckkehr aus China, Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama Bericht erstatten zu k&#246;nnen. Der Kalon Tripa, Professor Samdhong Rinpoche, nahm ebenfalls an der Besprechung teil. Heute fr&#252;h unterrichteten wir auch die stellv. Sprecherin des Abgeordnetenhauses, Dolma Gyari. Der Sprecher, Karma Choephel, befindet sich derzeit auf einer Dienstreise.</p>
<p>Am 4. Mai 2008 trafen wir in Shenzhen, China, mit dem leitenden Vizeminister Zhu Weiqun und Vizeminister Sithar von der Abteilung f&#252;r Einheitsfrontarbeit der Kommunistischen Partei Chinas zusammen. Wir m&#246;chten unseren Gastgebern gegen&#252;ber unsere Wertsch&#228;tzung daf&#252;r ausdr&#252;cken, da&#223; sie auf unseren Vorschlag eingegangen sind, diese informelle Begegnung in Shenzhen abzuhalten, und da&#223; sie auch damit einverstanden waren, da&#223; sich nur die Hauptverantwortlichen treffen, ohne Assistenten. Der amtierende Vizeminister Zhu Weiqun und Vizeminister Sithar waren bereits in den letzten Jahren unsere Gespr&#228;chspartner. Diese langj&#228;hrige Beziehung erm&#246;glichte, trotz der derzeit gro&#223;en Spannungen und der ernsten Lage in Tibet, einen offenen und freim&#252;tigen Meinungsaustausch in einer freundlichen und respektvollen Atmosph&#228;re.</p>
<p>Das Hauptanliegen, warum wir um diese dringliche informelle Begegnung gebeten hatten, war, &#252;ber die kritische Lage in Tibet zu sprechen. Unsere gegenseitigen Auffassungen wichen, sowohl was die Natur als auch was die Ursachen der j&#252;ngsten tragischen Ereignisse in Tibet betrifft, stark voneinander ab. Diese Ansichten wurden offen und ehrlich vorgebracht. Was uns betrifft, so haben wir entschieden die Anschuldigungen gegen Seine Heiligkeit den Dalai Lama zur&#252;ckgewiesen, er habe die j&#252;ngsten Demonstrationen und Unruhen in Tibet angezettelt. Statt dessen machten wir deutlich, da&#223; die Ereignisse in Tibet vielmehr das unvermeidbare Ergebnis einer jahrzehntelangen verfehlten Politik der chinesischen Regierung gegen&#252;ber den Tibetern sind. Die j&#252;ngste Krise in Tibet ist Ausdruck einer tiefempfundenen Unzufriedenheit und Verbitterung der Tibeter &#252;ber diese Politik. Die vordringlichste Aufgabe w&#228;re daher, sich der berechtigten Anliegen des tibetischen Volkes in realistischer und konstruktiver Art und Weise anzunehmen.</p>
<p>Wir haben die Notwendigkeit betont, die &#252;berall in Tibet herrschende Unterdr&#252;ckung zu beenden. Wir haben die Freilassung der Gefangenen gefordert, angemessene medizinische Behandlung f&#252;r die Verwundeten und ungehinderten Zugang f&#252;r Besucher, einschlie&#223;lich ausl&#228;ndischer Medienvertreter. Auch haben wir die Beendigung der „patriotischen Umerziehung-Kampagne“ gefordert, an der das tibetische Volk gro&#223;en Ansto&#223; nimmt.</p>
<p>Wir haben auch den Vorwurf zur&#252;ckgewiesen, Seine Heiligkeit der Dalai Lama sabotiere die Olympischen Spiele 2008. Wir machten vielmehr klar, da&#223; Seine Heiligkeit der Dalai Lama die Olympischen Spiele in Beijing von Anfang an konsequent und unmi&#223;verst&#228;ndlich unterst&#252;tzt hat.</p>
<p>Trotz gro&#223;er Meinungsverschiedenheiten in wichtigen Punkten haben beide Seiten die Bereitschaft signalisiert, nach gemeinsamen M&#246;glichkeiten zur L&#246;sung der derzeitigen Probleme zu suchen. Jede Seite hat diesbez&#252;glich konkrete Vorschl&#228;ge unterbreitet, die Teil der zuk&#252;nftigen Agenda sein k&#246;nnen. Das Ergebnis war, da&#223; man sich darauf verst&#228;ndigte, die formellen Gespr&#228;che fortzusetzen. Ein Datum f&#252;r die 7. Gespr&#228;chsrunde wird in K&#252;rze nach gegenseitigen Konsultationen festgelegt werden.</p>
<p>Wir begr&#252;&#223;en die k&#252;rzliche Erkl&#228;rung von Pr&#228;sident Hu Jintao, der chinesischen Regierung sei es „ernst mit dem Dialog“ und sein Eingest&#228;ndnis, der Dalai Lama sei „gewissenhaft und ernst zu nehmen“. Dies ist eine ermutigende Aussage in einer Zeit, in der es an der Aufrichtigkeit Chinas, die Tibet-Frage durch Dialog zu l&#246;sen, immer st&#228;rkere Zweifel gibt.</p>
<blockquote><p>Department of Information &amp; International Relations &#8211; Central Tibetan Administration<br />
Dharamsala, India<br />
<a href="http://www.tibet.net/en/diir/">www.tibet.net/en/diir</a><br />
8. Mai 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Melanie Pelka, Adelheid D&#246;nges, Revision: Schabka<br />
<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html" target="_blank">Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</a></p></blockquote>
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		<title>Botschaft Seiner Heiligkeit des Dalai Lama an alle Tibeter</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 20:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[China allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[dalai lama]]></category>
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		<description><![CDATA[<table border="0">
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<tr>
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<em>(in engl. s. </em><a href="http://tibetnews.de/2008/04/06/dalai-lama-to-all-tibetans/"><em>"Statement of His Holiness the Dalai Lama to All Tibetans"</em></a><em>, tibet news 6.4.08</em>)

Ich entbiete allen Tibetern in Tibet meine herzlichsten Gr&#252;&#223;e und m&#246;chte hier einige meiner &#220;berlegungen mit ihnen teilen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
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<p><em>(in engl. s. </em><a href="http://tibetnews.de/2008/04/06/dalai-lama-to-all-tibetans/"><em>&#8220;Statement of His Holiness the Dalai Lama to All Tibetans&#8221;</em></a><em>, tibet news 6.4.08</em>)</p>
<p>Ich entbiete allen Tibetern in Tibet meine herzlichsten Gr&#252;&#223;e und m&#246;chte hier einige meiner &#220;berlegungen mit ihnen teilen:</p>
<ol>
<li>Seit dem 10. M&#228;rz dieses Jahres sind wir Zeuge von Protesten und Demonstrationen in fast allen Teilen Tibets geworden, sogar in einigen St&#228;dten in China protestierten Studenten &#8211; all das ist der Ausbruch der seit langem angestauten &#228;u&#223;eren und inneren Qualen der Tibeter und ihres Gef&#252;hls tiefer Verbitterung aufgrund der Unterdr&#252;ckung der Rechte des tibetischen Volks, dem Mangel an religi&#246;ser Freiheit und des Versuchs, die Wahrheit bei jeder nur m&#246;glichen Gelegenheit zu entstellen: Dazu geh&#246;rt z.B. die Aussage, die Tibeter blickten nun auf die Kommunistische Partei Chinas wie auf einen &#8220;Lebenden Buddha&#8221;. Dies ist eine ultralinke Behauptung, die von Han-Chauvinismus zeugt. Ich bin tief betr&#252;bt und besorgt &#252;ber den Einsatz von Waffen und Gewalt bei der Unterdr&#252;ckung der friedlich vorgebrachten Sehns&#252;chte des tibetischen Volkes, die Unruhen in ganz Tibet zur Folge hatten mit zahlreichen Toten, vielen weiteren Opfern, Festnahmen und Verletzungen. Eine solche Unterdr&#252;ckung und solches Leid sind so verh&#228;ngnisvoll und tragisch, dass jeder mitf&#252;hlende Mensch zu Tr&#228;nen ger&#252;hrt wird. Angesichts dieser tragischen Ereignisse f&#252;hle ich mich g&#228;nzlich hilflos.</li>
<li>Ich bete f&#252;r alle Tibeter und auch f&#252;r alle Chinesen, die in der jetzigen Krisenzeit ihr Leben verloren haben.</li>
<li>Die j&#252;ngsten Proteste in ganz Tibet widerlegen nicht nur die Propaganda der Volksrepublik China, dass, abgesehen von einigen wenigen &#8220;Reaktion&#228;ren&#8221; die Mehrheit der Tibeter zufrieden sei und ein Leben in Wohlstand f&#252;hre, sondern f&#252;hrt sie ad absurdum. Diese Proteste haben ganz klar gezeigt, dass die Tibeter in den drei Provinzen Tibets, in U-tsang, in Kham und in Amdo, dieselben Hoffnungen und Sehns&#252;chte hegen. Diese Proteste sind eine Botschaft an die Welt, dass das Tibet-Problem nicht l&#228;nger vernachl&#228;ssigt werden darf. Diese Proteste zeigen, wie dringend notwendig es ist, das Problem auf dem Wege der &#8220;Wahrheitsfindung durch Fakten&#8221; zu l&#246;sen. Der Mut und die Entschlossenheit jener Tibeter, die um der h&#246;heren Interessen des tibetischen Volkes willen ihrem bitteren Schmerz und ihrer Hoffnung Ausdruck verliehen und dabei alles aufs Spiel setzten, verdienen gro&#223;e Bewunderung, was die Weltgemeinschaft auch anerkannte und die Beweggr&#252;nde dieser Tibeter unterst&#252;tzte.</li>
<li>Ich sch&#228;tze ganz besonders das Verhalten von vielen tibetischen Regierungsangestellten und von f&#252;hrenden Mitgliedern der Kommunistischen Partei, die, ohne ihre tibetische Identit&#228;t aufzugeben, mit Entschlossenheit und Vernunft in der gegenw&#228;rtigen Krise das Richtige getan haben. F&#252;r die Zukunft bitte ich daher alle tibetischen Parteikader und Regierungsangestellten, nicht immer nur auf ihren pers&#246;nlichen Vorteil zu achten, sondern sich f&#252;r die Wahrung der eigentlichen Interessen Tibets einzusetzen, indem sie ihren Vorgesetzten in der Partei die tats&#228;chlichen Gef&#252;hle des tibetischen Volkes vermitteln und versuchen sollten, dem tibetischen Volk eine unvoreingenommene F&#252;hrung zu geben.</li>
<li>Pr&#228;sidenten, Ministerpr&#228;sidenten, Au&#223;enminister, Nobelpreistr&#228;ger, Parlamentarier und besorgte B&#252;rger aus allen Teilen der Welt wandten sich mit klaren und deutlichen Worten an die chinesische F&#252;hrung, von ihrem gegenw&#228;rtigen harten Vorgehen gegen das tibetische Volk Abstand zu nehmen. Sie alle legten der chinesischen Regierung nahe, einen Weg einzuschlagen, auf dem eine f&#252;r beide Seiten nutzbringende L&#246;sung gefunden werden k&#246;nnte. Wir sollten uns nun eine M&#246;glichkeit daf&#252;r schaffen, dass ihre Bem&#252;hungen positive Ergebnisse hervorbringen k&#246;nnen. Ich bin mir dessen bewusst, da&#223; Ihr Euch in jeder Hinsicht herausgefordert f&#252;hlt, aber es ist wichtig, dass wir uns an unserer gewaltfreien Praxis festhalten.</li>
<li>Die chinesische Regierung hat die falschen Anschuldigungen gegen mich und die Tibetische Zentralverwaltung erhoben, wir h&#228;tten die j&#252;ngsten Ereignisse in Tibet angestiftet und gelenkt. Derartige Vorw&#252;rfe entbehren jeglichen Wahrheitsgehaltes. Ich habe wiederholt vorgeschlagen, dass ein unabh&#228;ngiges und renommiertes internationales Gremium eine vollst&#228;ndige Untersuchung der Angelegenheit vornehmen soll. Ich bin &#252;berzeugt, dass ein solches unabh&#228;ngiges Gremium die Wahrheit aufdecken wird. Wenn die Volksrepublik China auch nur die geringste Grundlage f&#252;r ihre Anschuldigungen hat und Beweise daf&#252;r beibringen kann, dann m&#246;ge sie diese vor der Welt offenlegen. Es reicht nicht, blo&#223;e Behauptungen aufzustellen.</li>
<li>Was die Zukunft Tibets betrifft, so habe ich beschlossen, eine L&#246;sung innerhalb des Rahmens der Volksrepublik China zu finden. Seit 1974 habe ich mich unerm&#252;dlich f&#252;r den beiderseits vorteilhaften Mittleren Weg eingesetzt. Das wei&#223; die ganze Welt. Der Vorschlag des Mittleren Weges bedeutet, dass alle Tibeter einer gleichen Verwaltung unterstehen, die eine substantielle nationale regionale Autonomie genie&#223;t mit allem, was damit zusammenh&#228;ngt, also mit Selbstverwaltung und voller Entscheidungsbefugnis, ausgenommen in Angelegenheiten der Au&#223;enpolitik und der nationalen Verteidigung. Ich habe aber von Anfang an gesagt, dass die Tibeter in Tibet das Recht haben, die endg&#252;ltige Entscheidung &#252;ber die Zukunft Tibets zu treffen.</li>
<li>Die Austragung der Olympischen Spiele in diesem Jahr ist etwas, worauf das 1,2 Milliarden z&#228;hlende chinesische Volk sehr stolz ist. Von Anfang an habe ich mich f&#252;r die Austragung der Spiele in Peking eingesetzt. Meine Position in dieser Hinsicht bleibt unver&#228;ndert. Ich meine, dass die Tibeter die Spiele nicht behindern sollten. Einerseits ist es das legitime Recht eines jeden Tibeters, f&#252;r seine Freiheit und seine Rechte zu k&#228;mpfen. Andererseits w&#228;re es zwecklos und w&#252;rde niemandem n&#252;tzen, wenn wir etwas t&#228;ten, was die Chinesen mit Hass erf&#252;llte. Im Gegenteil, wir m&#252;ssen Vertrauen und Achtung in unseren Herzen hegen, um eine harmonische Gesellschaft zu schaffen &#8211; denn diese kann nicht erbaut werden auf der Basis von Gewalt und Einsch&#252;chterung</li>
<li>Unser Kampf gilt nur einigen wenigen in der F&#252;hrungsspitze der Volksrepublik China, aber nicht dem chinesischen Volk. Daher sollten wir versuchen, niemals Missverst&#228;ndnisse entstehen zu lassen oder etwas zu tun, was das chinesische Volk verletzen k&#246;nnte. Selbst in dieser schwierigen Lage haben uns viele chinesische Intellektuelle, Schriftsteller und Rechtsanw&#228;lte in China selbst und in anderen Teilen der Welt ihrer Sympathie versichert und ihre Solidarit&#228;t mit uns bekundet, indem sie Erkl&#228;rungen abgaben, Artikel verfassten und uns ihre Unterst&#252;tzung zusicherten, was einfach &#252;berw&#228;ltigend ist. Ich habe k&#252;rzlich, am 28. M&#228;rz, einen Appell an das chinesische Volk auf der ganzen Welt gerichtet, von dem ich hoffe, da&#223; Ihr ihn h&#246;ren und lesen werdet.</li>
<li>Wenn die gegenw&#228;rtige Lage in Tibet anh&#228;lt, dann mache ich mir sehr gro&#223;e Sorgen, dass die chinesische Regierung mit noch mehr Gewalt vorgehen und die Unterdr&#252;ckung des tibetischen Volkes verst&#228;rken wird. Angesichts meiner moralischen Verpflichtung und meiner Verantwortung gegen&#252;ber dem tibetischen Volk habe ich die zust&#228;ndigen F&#252;hrer der VR China aufgefordert, ihre Unterdr&#252;ckungspolitik in allen Teilen Tibets unverz&#252;glich einzustellen und ihre bewaffneten Polizeieinheiten und Truppen abzuziehen. Wenn dies Geh&#246;r f&#228;nde, w&#252;rde ich die Tibeter bitten, von allen weiteren Protesten Abstand zu nehmen.</li>
<li>Ich m&#246;chte meine tibetischen Landsleute, die au&#223;erhalb Tibets in Freiheit leben, bitten, au&#223;erordentliche Umsicht walten zu lassen, wenn sie ihre Empfindungen &#252;ber die Entwicklung in Tibet zum Ausdruck bringen. Wir sollten uns auf keine Aktivit&#228;ten einlassen, die auch nur entfernt als gewaltt&#228;tig interpretiert werden k&#246;nnten. Selbst in einer so provokanten Situation wie dieser d&#252;rfen wir nicht zulassen, dass unsere kostbarsten und sorgsam geh&#252;teten Werte kompromittiert werden. Ich bin fest davon &#252;berzeugt, dass unser gewaltfreier Weg zum Erfolg f&#252;hren wird. Wir sollten uns bem&#252;hen zu verstehen, woher die beispiellose Sympathie und Unterst&#252;tzung f&#252;r unsere Sache r&#252;hrt.</li>
<li>Da Tibet derzeit praktisch abgeriegelt ist und internationalen Medien kein Zugang gew&#228;hrt wird, hege ich Zweifel, ob meine Botschaft die Tibeter in Tibet erreichen wird. Aber ich hoffe, dass sie durch die Medien und durch Mundpropaganda die Mehrheit von Euch erreichen wird.</li>
<li>Zum Schlu&#223; m&#246;chte ich noch ein weiteres Mal alle Tibeter dazu aufrufen, Gewaltlosigkeit zu &#252;ben und auf keinen Fall von diesem Weg abzuweichen, wie ernst die Lage auch sein m&#246;ge.</li>
</ol>
<p>Der Dalai Lama<br />
Dharamsala, 6. April 2008</p>
<blockquote><p>Department of Information &amp; International Relations &#8211; Central Tibetan Administration<br />
Dharamsala &#8211; 176215, India<br />
Kontakt: Mr Thubten Samphel, Mr Sonam N Dagpo<br />
Tel.: + 91 1892-222510, 224957, 224662, E-mail: <a href="mailto:diir@gov.tibet.net">diir@gov.tibet.net</a>, <a href="http://www.tibet.net/en/diir/" target="_blank">www.tibet.net/en/diir/</a><br />
6. April 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching, MoKa (<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html" target="_blank">IGFM M&#252;nchen</a>)</p></blockquote>
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		<title>Ein Appell Seiner Heiligkeit des Dalai Lama</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/04/07/appell-dalai-lama/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 16:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
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		<description><![CDATA[<img title="his holiness, the 14th dalai lama" src="http://tibetnews.de/wp-content/images/dalai.gif" alt="his holiness, the 14th dalai lama" width="146" height="77" /><em>2. April 2008 (in engl. s. <a title="An Appeal (by the Dalai Lama)" href="http://tibetnews.de/2008/04/03/an-appeal-by-the-dalai-lama/">"An Appeal (by the Dalai Lama)", tibet news 3.4.08</a></em>)

Ich m&#246;chte hiermit meine Anerkennung und Dankbarkeit ausdr&#252;cken gegen&#252;ber den Staatschefs der f&#252;hrenden Nationen, gegen&#252;ber Abgeordneten aus aller Welt, NGOs und Volksvertretern, die ihre Besorgnis &#252;ber die j&#252;ngsten ersch&#252;tternden und tragischen Ereignisse in Tibet zum Ausdruck gebracht haben. Ich bin ferner f&#252;r ihre Bem&#252;hungen dankbar, die chinesische F&#252;hrung zu &#252;berzeugen, Zur&#252;ckhaltung gegen&#252;ber den friedlichen Protestierenden in Tibet zu &#252;ben, w&#228;hrend sie zugleich die Aufnahme konstruktiver Gespr&#228;che zur L&#246;sung des Problems einfordern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="his holiness, the 14th dalai lama" src="http://tibetnews.de/wp-content/images/dalai.gif" alt="his holiness, the 14th dalai lama" width="146" height="77" /><em>2. April 2008 (in engl. s. <a title="An Appeal (by the Dalai Lama)" href="http://tibetnews.de/2008/04/03/an-appeal-by-the-dalai-lama/">&#8220;An Appeal (by the Dalai Lama)&#8221;, tibet news 3.4.08</a></em>)</p>
<p>Ich m&#246;chte hiermit meine Anerkennung und Dankbarkeit ausdr&#252;cken gegen&#252;ber den Staatschefs der f&#252;hrenden Nationen, gegen&#252;ber Abgeordneten aus aller Welt, NGOs und Volksvertretern, die ihre Besorgnis &#252;ber die j&#252;ngsten ersch&#252;tternden und tragischen Ereignisse in Tibet zum Ausdruck gebracht haben. Ich bin ferner f&#252;r ihre Bem&#252;hungen dankbar, die chinesische F&#252;hrung zu &#252;berzeugen, Zur&#252;ckhaltung gegen&#252;ber den friedlichen Protestierenden in Tibet zu &#252;ben, w&#228;hrend sie zugleich die Aufnahme konstruktiver Gespr&#228;che zur L&#246;sung des Problems einfordern.</p>
<p>Ich glaube, da&#223; die j&#252;ngsten Demonstrationen und Proteste ein Ausdruck der lange angestauten Verbitterung des tibetischen Volkes sind, nicht nur in der sogenannten Autonomen Region Tibet (TAR), sondern auch in den au&#223;erhalb von ihr liegenden, traditionell tibetischen Gebieten, welche jetzt den Provinzen Qinghai, Gansu, Sichuan und Yunnan zugeh&#246;ren und in welchen umfangreiche Gemeinschaften ethnischer Tibeter bestehen.</p>
<p>Nach Informationen aus zuverl&#228;ssigen Quellen haben die chinesischen Beh&#246;rden gro&#223;e Truppenkontingente in diese traditionell tibetischen Regionen entsandt und sie haben nicht nur damit begonnen, sehr hart gegen die Tibeter vorzugehen, die sich angeblich an den Unruhen beteiligt haben, sondern sie haben die gesamten Gebiete abgeriegelt, in welchen die Proteste stattgefunden haben.</p>
<p>Aus diesem Grund bitte ich Sie, Ihre Unterst&#252;tzung bei der Forderung nach einem sofortigem Ende der gegenw&#228;rtigen gewaltsamen Niederschlagung der Proteste fortzusetzen, nach der Freilassung all jener, die festgenommen und inhaftiert wurden, sowie der Bereitstellung angemessener medizinischer Versorgung der Verletzten. Wir sind insbesondere besorgt &#252;ber den Mangel an ad&#228;quaten medizinischen Einrichtungen, da es Berichte &#252;ber eine Vielzahl verletzter Tibeter gibt, die sich davor f&#252;rchten, chinesisch gef&#252;hrte Hospit&#228;ler und Kliniken zur Behandlung aufzusuchen.</p>
<p>Ich m&#246;chte Sie ebenfalls ersuchen, die Entsendung unabh&#228;ngiger internationaler Beobachter zu unterst&#252;tzen, um die Unruhen und ihre eigentlichen Ursachen zu untersuchen. Ebenso sollte Medien und internationalen medizinischen Hilfsteams die Erlaubnis gegeben werden, sich in die betroffenen Gebiete zu begeben. Ihre Anwesenheit wird dem tibetischen Volk nicht nur eine Beruhigung sein, sondern auch einen m&#228;&#223;igenden Einflu&#223; auf die chinesischen Beh&#246;rden haben. (Nicht-offizielle &#220;bersetzung)</p>
<blockquote><p>Central Tibetan Administration, Dharamsala<br />
Kontakt: Chhime R. Chhoekyapa, Sekret&#228;r, Mobile + 91 (09816021879) Tenzin<br />
Taklha, zweiter Sekret&#228;r, Mobile + 91 (09816021813)<br />
<a href="http://www.tibet.net/en/prelease/2008/030408.html" target="_blank">http://www.tibet.net/en/prelease/2008/030408.html</a></p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html" target="_blank">IGFM M&#252;nchen</a>)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Statement of His Holiness the Dalai Lama to All Tibetans</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/04/06/dalai-lama-to-all-tibetans/</link>
		<comments>http://tibetnews.de/2008/04/06/dalai-lama-to-all-tibetans/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 09:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Links & Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische "Spiele" 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>
		<category><![CDATA[China allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[olympische Spiele]]></category>
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		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img class="alignleft size-full wp-image-376" title="video" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2008/04/kamera.gif" alt="video" width="50" height="55" /><a href="http://play.rbn.com/?url=dalailama/dalailama/download/06april08/06apr08_video_tibetan_statement.rv" target="_blank">Video (in tibetan)</a></td>
<td></td>
<td><img class="alignleft size-full wp-image-377" title="audio" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2008/04/audio.gif" alt="audio" width="50" height="55" /><a href="http://play.rbn.com/?url=dalailama/dalailama/download/06april08/06apr08_audio_tibetan_statement.ra" target="_blank">Audio (in english)</a></td>
</tr>
</tbody></table>

While extending my warm greetings to all the Tibetans in Tibet, I would like to share some of my thoughts...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img class="alignleft size-full wp-image-376" title="video" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2008/04/kamera.gif" alt="video" width="50" height="55" /><a href="http://play.rbn.com/?url=dalailama/dalailama/download/06april08/06apr08_video_tibetan_statement.rv" target="_blank">Video (in tibetan)</a></td>
<td></td>
<td><img class="alignleft size-full wp-image-377" title="audio" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2008/04/audio.gif" alt="audio" width="50" height="55" /><a href="http://play.rbn.com/?url=dalailama/dalailama/download/06april08/06apr08_audio_tibetan_statement.ra" target="_blank">Audio (in english)</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="http://play.rbn.com/?url=dalailama/dalailama/download/06april08/06apr08_video_tibetan_statement.rv" target="_blank"></a></p>
<p>While extending my warm greetings to all the Tibetans in Tibet, I would like to share some of my thoughts.</p>
<ol>
<li>Since March 10 this year, we have witnessed protests and demonstrations in almost all parts of Tibet, even in a few cities in Mainland China by students, which are the outburst of long pent-up physical and mental anguish of the Tibetans and the feeling of deep resentment against the suppression of the rights of Tibetan people, lack of religious freedom and for trying to distort the truth at every occasion, such as saying that Tibetans look towards the Chinese Communist Party as the &#8220;Living Buddha&#8221;, is an ultra leftist statement and smacks of Han chauvinism.  I am very much saddened and concerned by the use of arms to suppress the peaceful demonstrations of Tibetan people&#8217;s aspirations that have resulted in unrest in Tibet, causing many deaths, and much more causalities, detention, and injury.  Such suppression and suffering are very unfortunate and tragic which will reduce any compassionate person to tears.  I, however, feel helpless in the face of these tragic incidents.</li>
<li>I pray for all the Tibetans as well as Chinese who have lost their lives during the current crisis.</li>
<li>The recent protests all over Tibet have not only contradicted but also shattered the People Republic of China’s propaganda that except for a few &#8220;reactionaries&#8221;, the majority of Tibetans enjoy a prosperous and contented life.  These protests have made it very clear that Tibetans in the three provinces of Tibet, U-tsang, Kham and Amdo, harbor the same aspirations and hopes.  These protests have also conveyed to the world that the Tibet issue can no longer be neglected.  These protests highlight the need to find a way to resolve the issue through &#8220;finding truth from facts&#8221;.  The courage and determination of those Tibetans who have, for the greater interests of Tibetan people, demonstrated their deep anguish and hopes by risking everything is very commendable as the world community has acknowledged and supported the spirit of these Tibetans.</li>
<li>I deeply appreciate the acts of many Tibetan government employees and Communist Party cadres who have, without losing their Tibetan identity, shown grit and sense of what is right during the present crisis.  In future, I would appeal to the Tibetan Party cadres and government employees not to look always for their personal benefit, but to work for safeguarding the larger interests of Tibet by reporting the real sentiments of the Tibetan people to their superiors in the Party and try to give unbiased guidance to the Tibetan people.</li>
<li>Presidents, Prime Ministers, Foreign Ministers, Nobel Laureates, Parliamentarians, and concerned citizens from every part of the world have been sending clear and strong messages to the Chinese leadership to stop the present ongoing harsh crackdown against the Tibetan people.  They have all been encouraging the Chinese government to follow a path where a mutually beneficial solution could be reached.  We should create an opportunity for their efforts to bring out positive results.  I know you are being provoked at every level but it is important to stick to our non-violent practice.</li>
<li>The Chinese authorities have been making false allegations against myself and the Central Tibetan Administration for instigating and orchestrating the recent events in Tibet.  These allegations are totally untrue.  I have made repeated appeals for an independent and respected international body to conduct a thorough investigation into the matter.  I am sure this independent body will uncover the truth.  If the People’s Republic of China has any basis and proof of evidence to back their allegations, they need to disclose these to the world.  Just making allegations is not enough.</li>
<li>For the future of Tibet, I have decided to find a solution within the framework of the People&#8217;s Republic of China.  Since 1974, I have sincerely remained steadfast to the mutually beneficial Middle-Way Approach.  The whole world knows this.  The Middle-Way Approach means that all Tibetans must be governed by similar administration that enjoys meaningful National Regional Autonomy and all the provisions in it, self-rule and full decision-making, except for matters concerning foreign relations and national defense.  However, I have said it from the beginning that the Tibetans in Tibet have the right to make the final decision for the future of Tibet.</li>
<li>The hosting of the Olympic games this year is a matter of great pride to the 1.2 billion Chinese people.  I have from the very beginning supported the holding of these Games in Beijing.  My position on this remains unchanged.  I feel the Tibetans should not cause any hindrance to the Games.  It is the legitimate right of every Tibetan to struggle for their freedoms and rights.  On the other hand, it will be futile and not helpful to anyone if we do something that will create hatred in the minds of the Chinese people.  On the contrary, we need to foster trust and respect in our hearts in order to create a harmonious society, as this cannot be built on the basis of force and intimidation.</li>
<li>Our struggle is with a few in the leadership of the People&#8217;s Republic of China and not with the Chinese people.  Therefore we should never cause misunderstanding or do something that will hurt the Chinese people.  Even during this difficult situation, many Chinese intellectuals, writers and lawyers in Mainland China and other parts of the world have sympathized and shown us their solidarity by issuing statements, writing articles and offering pledges of support that is overwhelming.  I have recently issued an appeal to the Chinese people all over the world on 28th March, which I hope you will hear and read.</li>
<li>If the present situation in Tibet continues, I am very much concerned that the Chinese government will unleash more force and increase the suppression of Tibetan people.  Because of my moral obligation and responsibility to the Tibetan people, I have repeatedly asked the concerned leadership of the PRC to immediately stop their suppression in all parts of Tibet and withdraw its armed police and troops.  If this brings result, I would also advise the Tibetans to stop all the current protests.</li>
<li>I want to urge my fellow Tibetans who live in freedom outside Tibet to be extra vigilant as they voice their feelings on the developments in Tibet.  We should not engage in any action that could be even remotely interpreted as violent.  Even under the most provocative of situations we must not allow our most precious and deeply held values to be compromised.  I firmly believe that we will achieve success through our non-violent path.  We must be wise to understand where the unprecedented affection and support for our cause stems from.</li>
<li>As Tibet is currently virtually closed and no international media is allowed there, I doubt my message will reach the Tibetans in Tibet.  But I hope through media and by word of mouth, it will be passed on to the majority of you.</li>
<li>Finally, I want to reiterate and appeal once again to Tibetans to practice non-violence and not waver from this path, however serious the situation might be.</li>
</ol>
<p>The Dalai Lama</p>
<p>Dharamsala<br />
April 6, 2008</p>
<p>(N.B. Translated from the Tibetan original)</p>
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		<title>An Appeal (by the Dalai Lama)</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 07:35:51 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
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		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[<img src="/wp-content/images/dalai.gif" width="146" height="77" alt="his holiness, the 14th dalai lama" title="his holiness, the 14th dalai lama" />I would like to express my appreciation and gratitude to the world leaders, Parliamentarians, NGOs and members of the public who have expressed their concern over the recent deeply saddening and tragic events in Tibet.  I am also grateful for their efforts to persuade the Chinese authorities to exercise restraint in dealing with the peaceful protesters, while at the same time calling for meaningful dialogue to resolve the issue.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>I would like to express my appreciation and gratitude to the world leaders, Parliamentarians, NGOs and members of the public who have expressed their concern over the recent deeply saddening and tragic events in Tibet.  I am also grateful for their efforts to persuade the Chinese authorities to exercise restraint in dealing with the peaceful protesters, while at the same time calling for meaningful dialogue to resolve the issue.</p>
<p>I believe the recent demonstrations and protests are a manifestation of the deep-rooted resentment not only of the Tibetan people in the so-called Tibet Autonomous Region (TAR), but also in the outlying traditional Tibetan areas now incorporated into Qinghai, Gansu, Sichuan and Yunnan provinces, where there exist substantial communities of ethnic Tibetans.</p>
<p>According to reliable sources, the Chinese authorities have deployed large contingents of troops in these traditional Tibetan regions and have not only started to crack down heavily on the Tibetans allegedly involved in the unrest, but also sealed off the areas where protests have taken place.</p>
<p>I therefore appeal for your continued support in calling for an immediate end to the current crackdown, the release of all those who have been arrested and detained, and the provision of proper medical treatment to the injured.  We are particularly concerned about the lack of adequate medical facilities, as there are reports of many injured Tibetans being afraid to go to Chinese-run hospitals and clinics.</p>
<p>I would also request you to encourage the sending of an independent international body, to investigate the unrest and its underlying causes, as well as allowing the media and international medical teams to visit the affected areas.  Their presence will not only instill a sense of reassurance in the Tibetan people, but will also exercise a restraining influence on the Chinese authorities.</p>
<blockquote><p>THE DALAI LAMA</p>
<p>April 2, 2008</p>
<p>Contact:           Chhime Rigzing Chhoekyapa, Secretary     Cell: +91 (0)9816021879<br />
Tenzin Taklha, Joint Secretary                Cell: +91 (0)9816021813</p></blockquote>
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