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	<title>tibetnews &#187; Buddhismus</title>
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	<description>News rund um die Themen, Tibet, Dalai Lama, Menschenrechte, China, Buddhismus</description>
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		<title>China l&#228;&#223;t im Kreis Chushul 32 M&#246;nche des Klosters Ratoe festnehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 12 May 2008 14:54:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach zuverl&#228;ssigen dem TCHRD zugegangenen Informationen werden im Haftzentrum des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) von Chushul immer noch 32 M&#246;nche aus dem Kloster Ratoe festgehalten.
Nach &#252;bereinstimmenden Aussagen aus verschiedenen Quellen organisierten die M&#246;nche des Klosters Ratoe in der Gemeinde Nyethang im Bezirk Chushul, der zum Bezirk Stadt Lhasa in der &#8220;Autonomen Region Tibet&#8221; (&#8220;TAR&#8221;) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach zuverl&#228;ssigen dem TCHRD zugegangenen Informationen werden im Haftzentrum des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) von Chushul immer noch 32 M&#246;nche aus dem Kloster Ratoe festgehalten.</p>
<p>Nach &#252;bereinstimmenden Aussagen aus verschiedenen Quellen organisierten die M&#246;nche des Klosters Ratoe in der Gemeinde Nyethang im Bezirk Chushul, der zum Bezirk Stadt Lhasa in der &#8220;Autonomen Region Tibet&#8221; (&#8220;TAR&#8221;) geh&#246;rt, am 14. M&#228;rz 2008 einen friedlichen Protestmarsch.</p>
<p>Dabei handelte es sich zun&#228;chst um einen Protestmarsch von M&#246;nchen aus dem Kloster Ratoe, aber bald schlossen sich ihm auch normale B&#252;rger an. Die Demonstranten marschierten ungef&#228;hr zweieinhalb Kilometer in Richtung auf die zentrale Gemeindeverwaltung und riefen dabei &#8220;Freiheit f&#252;r Tibet&#8221;, „Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet&#8221; und &#8220;Lang lebe der Dalai Lama&#8221;.</p>
<p>Als sich die Demonstranten dem Hauptgeb&#228;ude der Gemeindeverwaltung n&#228;herten, wurden sie von chinesischen Sicherheitskr&#228;ften angehalten und daran gehindert, weiterzugehen. Die friedliche Demonstration wurde aufgel&#246;st und alle wurden nach Hause geschickt. Zu dieser Zeit wurden noch keine Demonstranten festgenommen.</p>
<p>Sp&#228;ter jedoch tauchten Beh&#246;rdenvertreter im Kloster Ratoe auf und kurbelten intensive Schulungskurse zur &#8220;patriotischen Umerziehung&#8221; gegen das an, was die Beh&#246;rden als &#8220;&#220;bergriffe der Dalai Clique und separatistischer Kr&#228;fte&#8221; auf das Klosterleben bezeichnen. Diesmal &#252;bten die Beh&#246;rden wiederholt heftigen Druck auf die M&#246;nche aus, sich vom Dalai Lama loszusagen. Offensichtlich gab aber kein M&#246;nch nach und keiner unterschrieb den von den Beh&#246;rden vorbereiteten Text.</p>
<p>Am 16. April nahmen die Ereignisse dann eine &#252;berraschende Wendung, als morgens um 4.30 Uhr (Pekinger Normalzeit) Hunderte chinesischer Sicherheitskr&#228;fte, bestehend aus Einheiten des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) und der Bewaffneten Volkspolizei (PAP), das Kloster Ratoe umstellten. Kurze Zeit sp&#228;ter st&#252;rmten sie das Kloster und durchsuchten die Unterk&#252;nfte der M&#246;nche nach Waffen und anderen belastenden Materialien.</p>
<p>Bei dieser Razzia wurden jedoch keine Gewehre oder andere Waffen, noch sonstiges belastendes Material in den Unterk&#252;nften der M&#246;nche gefunden. Die Sicherheitskr&#228;fte konfiszierten bei ihrer Durchsuchung die Fotos des Dalai Lama und Mobiltelefone.</p>
<p>Anschlie&#223;end nahmen sie 50 M&#246;nche aus dem Kloster Ratoe wegen Teilnahme an dem Protestmarsch vom 14. M&#228;rz 2008 fest. Sie wurden im Haftzentrum des PSB in Chushul festgehalten. Inzwischen sind 18 der festgenommen M&#246;nche wieder freigelassen worden. Gegenw&#228;rtig sind noch 32 M&#246;nche im Haftzentrum des PSB in Chushul inhaftiert. Die meisten der verhafteten M&#246;nche sind nicht viel &#228;lter als 20 Jahre. Ein ehemaliger politischer Gefangener, Namkar, 45, befand sich auch unter den Festgenommenen. Er hatte fr&#252;her eine zweij&#228;hrige Freiheitsstrafe im Drapchi-Gef&#228;ngnis wegen seiner Teilnahme an den Unabh&#228;ngigkeitsunruhen in Lhasa 1989 abgesessen. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, da&#223; einer der Festgenommenen als der 38 Jahre alte Thupchok identifiziert wurde, der ein prominentes &#8220;Mitglied des Arbeitsteams&#8221; des Demokratischen Verwaltungskomitees (DMC) im Kloster Ratoe ist. Als solches war er unmittelbar f&#252;r die Durchf&#252;hrung der umstrittenen und weitgehend abgelehnten Kampagne zur &#8220;patriotischen Erziehung&#8221; in seinem Kloster verantwortlich.</p>
<p>Augenblicklich soll sich die Situation im Kloster beruhigt haben, aber es herrschen viele Einschr&#228;nkungen. Es sollen sich noch 90 M&#246;nche im Kloster Ratoe befinden. Die chinesischen Beh&#246;rden haben den 32 festgenommenen M&#246;nchen jegliches Besuchsrecht verweigert. Es gibt demnach keine weiteren Informationen &#252;ber ihre Haftbedingungen und ihr Wohlergehen.</p>
<p>Das Zentrum bringt seine tiefempfundene Besorgnis &#252;ber die fortgesetzten Festnahmen von M&#246;nchen zum Ausdruck, deren einziges „Verbrechen“ darin bestand, friedlich ihre Beschwerden vorgebracht zu haben. Die Verfassung Chinas garantiert seinen B&#252;rgern das Recht zur freien Meinungs&#228;u&#223;erung. Das TCHRD ist davon &#252;berzeugt, da&#223; die M&#246;nche aus dem Kloster Ratoe nicht gegen die Landesgesetze versto&#223;en und irgendeine Aktion ausgef&#252;hrt haben, welche die chinesische Verfassung untergr&#228;bt. Das TCHRD appelliert folglich an die chinesischen Beh&#246;rden, alle festgenommenen M&#246;nche sofort freizulassen und eine schnelle Wiederherstellung des normalen Klosterlebens in Ratoe sicherzustellen. Das TCHRD appelliert gleichfalls and die UNO und die daf&#252;r zust&#228;ndigen internationalen Gremien, sich unverz&#252;glich f&#252;r die Freilassung der festgenommenen M&#246;nche einzusetzen.</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD)<br />
Dharamsala, India, 9. Mai 2008<br />
<a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a></p>
<p>&#220;bersetzung: Angelika Mensching, Adelheid D&#246;nges<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Lage in Labrang extrem gespannt, M&#246;nche, die vor Medienvertretern protestierten, verschwunden</title>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2008 06:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[China allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Lage im Kloster Labrang im Bezirk Sangchu (chin. Xiahe), Gansu, ist heute au&#223;erordentlich angespannt. Tausende von Angeh&#246;rigen der Bewaffneten Volkspolizei (PAP) und des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) haben das Kloster umstellt, nachdem sie zuvor Hunderte von M&#246;nchen festgenommen hatten, wie das Tibetische Zentrum f&#252;r Menschenrechte und Demokratie (TCHRD) aus best&#228;tigter Quelle erfuhr.
Am 7. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lage im Kloster Labrang im Bezirk Sangchu (chin. Xiahe), Gansu, ist heute au&#223;erordentlich angespannt. Tausende von Angeh&#246;rigen der Bewaffneten Volkspolizei (PAP) und des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) haben das Kloster umstellt, nachdem sie zuvor Hunderte von M&#246;nchen festgenommen hatten, wie das Tibetische Zentrum f&#252;r Menschenrechte und Demokratie (TCHRD) aus best&#228;tigter Quelle erfuhr.</p>
<p>Am 7. Mai 2008 kesselten Tausende von Angeh&#246;rigen der PAP und des PSB (ihre Zahl wird auf 5000 gesch&#228;tzt) das Kloster Labrang ein und f&#252;hrten &#252;berfallartig Razzien durch. Dabei wurden etwa 140 M&#246;nche festgenommen und zur Inhaftierung weggebracht. Am folgenden Tag protestierte eine gro&#223;e Zahl von M&#246;nchen und forderte die Freilassung ihrer am Vortrag verhafteten Gef&#228;hrten. Da die Beh&#246;rden eine Eskalation des Protests bef&#252;rchteten, lie&#223;en sie alle festgenommenen M&#246;nche, bis auf 18, wieder frei. Die M&#246;nche forderten jedoch auch die Freilassung dieser verbliebenen 18 Mitbr&#252;der, worauf die Beh&#246;rden nachgaben und heute fr&#252;h 11 weitere von ihnen freilie&#223;en.</p>
<p>Obwohl zur Verst&#228;rkung der bewaffneten Polizei heute zus&#228;tzliche Einheiten im Kloster eintrafen, protestierten die M&#246;nche wieder in gro&#223;er Zahl und forderten die Freilassung der restlichen sieben M&#246;nche, was die Beh&#246;rden jedoch rundweg ablehnten und die M&#246;nche davor warnten, Gegenma&#223;nahmen zu ergreifen. Das TCHRD f&#252;rchtet, da&#223; die Proteste st&#228;rker werden und es zu Blutvergie&#223;en kommen k&#246;nnte, da die M&#246;nche, wie es hei&#223;t, entschlossen seien, um jeden Preis die Freilassung ihrer sieben Gef&#228;hrten zu erwirken.</p>
<p><em>M&#246;nche, die Widerstand leisteten, verschwinden</em></p>
<p>Einer weiteren best&#228;tigten Information aus der Gegend zufolge sind zwei der M&#246;nche, die vor den Teilnehmern der von der Regierung arrangierten Tour f&#252;r ausl&#228;ndische Medienvertreter im Bezirk Sangchu am 7. April offen ihre Meinung ge&#228;u&#223;ert hatten, verschwunden. Kurz nach dem Besuch der Journalisten in der Gegend verschwanden Thabkhey und Tsundue. Ortsans&#228;ssige Tibeter f&#252;rchten, da&#223; die Polizei sie heimlich abf&#252;hrte zur Strafe f&#252;r ihre mutige Tat, die der Regierung der Volksrepublik China einiges Unbehagen bereitete. Die Angeh&#246;rigen der beiden M&#246;nche erkundigten sich bei dem &#246;rtlichen B&#252;ro f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit nach ihrem Verbleib, die Beamten gaben jedoch vor, nichts von den beiden zu wissen. Bis zum heutigen Tag wei&#223; niemand, wo sie hingebracht wurden, und ihre Familien leben in st&#228;ndiger Furcht, da&#223; sie heimlich und willk&#252;rlich umgebracht werden k&#246;nnten.</p>
<p>Das TCHRD ist der &#220;berzeugung, da&#223; es sich hier um einen Fall von erzwungenem und willk&#252;rlichem Verschwindenlassen durch die Vollzugsbeh&#246;rden des Staates handelt. Es bef&#252;rchtet, da&#223; die beiden M&#246;nche au&#223;ergerichtlich get&#246;tet werden k&#246;nnten, wenn die UN-Arbeitsgruppe zum gewaltsamen und unfreiwilligen Verschwindenlassen von Personen (UNWGEID) nicht rechtzeitig eingreift. Das Zentrum appelliert an die UNWGEID, eine Eilintervention bez&#252;glich des Verbleibs dieser zwei M&#246;nche zu starten.</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD)<br />
Dharamsala, India<br />
<a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a><br />
9. Mai 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Melanie Pelka, Adelheid D&#246;nges, Revision: Schabka<br />
<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html" target="_blank">Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</a></p></blockquote>
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		<title>Lage in Tibet au&#223;erordentlich bedrohlich</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/04/10/lage-in-tibet-ausserordentlich-bedrohlich/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 21:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Situation in Tibet ist inzwischen &#228;u&#223;erst kritisch. Das chinesische Milit&#228;r hat den Gro&#223;teil der Kl&#246;ster umstellt und versperrt den M&#246;nchen jeden Zugang zum Lebensnotwendigsten wie Nahrung und Wasser. Es gibt kein Gas und keine Lebensmittel, die Wasserleitungen sind unterbrochen - die Lage der M&#246;nche und Nonnen ist verzweifelt. Sie zerlegen ihre h&#246;lzernen Betten, damit sie Feuer machen k&#246;nnen. Ferner ist ihnen nicht gestattet, ihren t&#228;glichen religi&#246;sen Pflichten nachzukommen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Situation in Tibet ist inzwischen &#228;u&#223;erst kritisch. Das chinesische Milit&#228;r hat den Gro&#223;teil der Kl&#246;ster umstellt und versperrt den M&#246;nchen jeden Zugang zum Lebensnotwendigsten wie Nahrung und Wasser. Es gibt kein Gas und keine Lebensmittel, die Wasserleitungen sind unterbrochen &#8211; die Lage der M&#246;nche und Nonnen ist verzweifelt. Sie zerlegen ihre h&#246;lzernen Betten, damit sie Feuer machen k&#246;nnen. Ferner ist ihnen nicht gestattet, ihren t&#228;glichen religi&#246;sen Pflichten nachzukommen.</strong></p>
<p>Falls sich die Lage in Tibet nicht unverz&#252;glich zum Besseren wendet, sind Hunderte von M&#246;nchen und Nonnen vom Hungertod bedroht. Das Leiden der Tibeter unter der chinesischen Unterdr&#252;ckung ist derart unertr&#228;glich, da&#223; manche keinen Ausweg mehr sehen und sich das Leben nehmen.</p>
<p>Im Osten Tibets, in Amdo und Kham mu&#223;ten nicht wenige aus ihren H&#228;usern fliehen und suchen jetzt im Bergland Zuflucht vor der Brutalit&#228;t der chinesischen Sicherheitskr&#228;fte. Ohne Nahrung, Kleidung und Brennstoff sind sie in den Bergen und W&#228;ldern gefangen. Ihre Lage ist lebensbedrohlich und sie bed&#252;rfen dringend internationaler Unterst&#252;tzung.</p>
<p>Der Aufenthaltsort zahlreicher verhafteter Tibeter ist nicht bekannt. Die Tibeter, die festgenommen wurden, und sich in Untersuchungshaft befinden, werden weiterhin auf unvorstellbare Weise f&#252;rchterlich gefoltert. Chinas ungesetzliches Vorgehen wird dadurch deutlich, da&#223; die K&#246;rper der get&#246;teten Tibeter beschlagnahmt werden, um die Ermordung unschuldiger Tibeter zu vertuschen. Um alle Beweise vollst&#228;ndig zu beseitigen, verbrennen sie die Leichen.</p>
<p>In Tibet wird dringend medizinische Versorgung ben&#246;tigt. Die meisten der bei der brutalen Niederschlagung der Unruhen verletzten Tibeter befinden sich immer noch in kritischem Zustand. Sie wurden nicht angemessen medizinisch versorgt, weshalb auch Lobsang Jinpa aus Kham Menyak und Gyalpo, ein M&#246;nch aus dem Kloster Phenpo Gaden Chokor, starben. Das sind die wenigen F&#228;lle, von denen wir etwas wissen.</p>
<p>In den Kl&#246;stern zerst&#246;ren chinesische Soldaten weiterhin mutwillig die Gebetshallen und die Wohnungen der M&#246;nche. Sie haben die pers&#246;nlichen Habseligkeiten vieler M&#246;nche konfisziert und heilige Reliquien zerst&#246;rt. F&#252;r das wenige, was jetzt noch von dem Eigentum der Kl&#246;ster &#252;brig ist und die Sicherheit der M&#246;nche kann nicht garantiert werden.</p>
<p>In Anbetracht der gegenw&#228;rtigen kritischen Lage in Tibet richten wir zwei besonders dringliche Bitten an die Vereinten Nationen, die internationale Gemeinschaft und alle Staaten richten, die das Prinzip von Wahrheit und Gerechtigkeit hochhalten:</p>
<p><strong>1. Sofort einen unabh&#228;ngigen Untersuchungsausschu&#223; nach Tibet zu entsenden.<br />
2. Den brutalen Massakern auf Hochplateau ein Ende zu setzen.</strong></p>
<blockquote><p><a href="http://www.stoptibetcrisis.net/" target="_blank">Tibetan Solidarity Committee</a><br />
8. April 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Irina Raba, Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html" target="_blank">IGFM</a>)</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Um die 70 M&#246;nche bei mittern&#228;chtlicher Razzia verhaftet &#8211; &#252;ber ihren Aufenthaltsort ist nichts bekannt</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/04/10/um-die-70-moenche-bei-mitternaechtlicher-razzia-verhaftet/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 21:20:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>
		<category><![CDATA[China allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Gegensatz zu den von den chinesischen Beh&#246;rden verbreiteten Nachrichten &#252;ber die Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung in Lhasa sieht die Realit&#228;t ganz anders auch. Es gibt immer noch massive Restriktionen und Massenverhaftungen. Besonders betroffen davon sind die Kl&#246;ster, die sich an den k&#252;rzlich stattgefundenen Demonstrationen in Lhasa und Osttibet besonders aktiv beteiligt haben. Best&#228;tigten Informationen an das TCHRD zufolge wurden im Zuge der Razzien in den Kl&#246;stern in der Nacht zum 7. April ca. 70 M&#246;nche aus dem Ramoche-Tempel verhaftet...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Gegensatz zu den von den chinesischen Beh&#246;rden verbreiteten Nachrichten &#252;ber die Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung in Lhasa sieht die Realit&#228;t ganz anders auch. Es gibt immer noch massive Restriktionen und Massenverhaftungen. Besonders betroffen davon sind die Kl&#246;ster, die sich an den k&#252;rzlich stattgefundenen Demonstrationen in Lhasa und Osttibet besonders aktiv beteiligt haben. Best&#228;tigten Informationen an das TCHRD zufolge wurden im Zuge der Razzien in den Kl&#246;stern in der Nacht zum 7. April ca. 70 M&#246;nche aus dem Ramoche-Tempel verhaftet.</strong></p>
<p>Am 7. April wurden bei einer mittern&#228;chtlichen Razzia von PAP (People&#8217;s Armed Police) und PSB (Public Security Bureau) im Wohnbereich des Tempels ca. 70 M&#246;nche verhaftet. Wie zuverl&#228;ssige Quellen berichten, wurden sie an einen unbekannten Ort gebracht. Von den urspr&#252;nglich ungef&#228;hr 100 M&#246;nchen des Tempels, sind kaum noch welche dort. Es gibt derzeit keine Informationen &#252;ber das Schicksal der Verhafteten. Der Vorsitzende der Regierung der TAR, Qiangba Puncong, sagte bei einer kurzen Pressekonferenz heute morgen, die Polizei h&#228;tte 953 Verd&#228;chtige verhaftet, die an den Gewaltakten vom 14. M&#228;rz in Lhasa beteiligt gewesen sein sollen.</p>
<p>Die Bewegungsfreiheit der M&#246;nche aus dem Ramoche-Tempel wurde seit dem 14. M&#228;rz massiv eingeschr&#228;nkt. Glaubw&#252;rdige Quellen best&#228;tigten den Selbstmord des M&#246;nchs Thokmey, der sich infolge der brutalen Razzien von PAP und PSB am 22. M&#228;rz im Ramoche-Tempel das Leben nahm.</p>
<p>Alle gro&#223;en Kl&#246;ster in Tibet, darunter Drepung, Ganden und Sera, leiden unter einschneidenden Restriktionen. Der Zugang zu den Kl&#246;stern wurde streng reglementiert, seit am 10. M&#228;rz die Demonstrationen begannen, &#252;berwachen zahlreiche PAP- und PSB-Kr&#228;fte die Kl&#246;ster in Lhasa und anderen Regionen von Tibet rund um die Uhr.</p>
<p>Wie das offizielle chinesische Sprachrohr Xinhua am 1. April berichtete, verteidigte der B&#252;rgermeister von Lhasa, Duoji Cizhu, die Stationierung der PAP- und PSB-Einheiten in den drei gro&#223;en Kl&#246;stern von Lhasa gegen&#252;ber einem der ausl&#228;ndischen Journalisten auf der staatlich organisierten Pressereise vom 27. M&#228;rz. Er behauptete, die Beh&#246;rden h&#228;tten zu dieser Ma&#223;nahme gegriffen, um Nachforschungen &#252;ber die der Anstiftung zu den aktuellen &#8220;Unruhen&#8221; Verd&#228;chtigen anzustellen und weitere Proteste der aufgew&#252;hlten M&#246;nche zu verhindern.</p>
<p>Als eine weitere Bekundung staatlicher Unterst&#252;tzung besuchte Zhu Wei Qun, der Leiter der Vereinten Arbeitsfront der KPC im Range eines Vizeministers, in Begleitung von Lobsang Gyaltsen, des Vorsitzenden der Vereinten Arbeitsfront der TAR, am 8. April im Kloster Ganden stationierte PAP- und PSB-Einheiten, best&#228;rkte sie in ihrer Arbeitsmoral und lobte ihre gute Arbeit. Verl&#228;&#223;lichen Quellen zufolge sind alle drei gro&#223;en Kl&#246;ster in Lhasa von den Sicherheitskr&#228;ften abgeriegelt.</p>
<p>Das TCHRD ist sehr dar&#252;ber beunruhigt, da&#223; die chinesischen Beh&#246;rden unter dem Vorwand der Wiederherstellung von Recht und Ordnung zu Ma&#223;nahmen wie unn&#246;tiger und &#252;bertriebener Gewaltanwendung, einschlie&#223;lich gezielter Todessch&#252;sse, willk&#252;rlicher Verhaftungen und Einsch&#252;chterung gegriffen haben. Dies alles verst&#246;&#223;t gegen die internationalen Menschenrechtsvereinbarungen. Nach Auffassung des TCHRD m&#246;gen diese Ma&#223;nahmen zwar die Proteste kurzfristig ersticken; sehr wahrscheinlich heizen sie jedoch auf Dauer die Verbitterung nur noch mehr an und gef&#228;hrden letztlich alle k&#252;nftigen Bem&#252;hungen um die Kl&#228;rung der von zahlreichen Tibetern vorgebrachten berechtigten Klagen &#252;ber die offizielle Politik der Regierung in der Region.</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD)<br />
Top Floor, Narthang Building, Gangchen Kyishong, Dharamsala 176215, H.P.,<br />
Phone/Fax: +91 1892 23363 / 25874, e-mail: <a href="mailto:dsala@tchrd.org">dsala@tchrd.org</a>, <a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a><br />
Pressemitteilung, 9. April 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Irina Raba, Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html" target="_blank">IGFM</a>)</p></blockquote>
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		<title>Neue Art des Widerstandes: Nonnen aus dem Bezirk Tawu halten Gebetszeremonie f&#252;r die Get&#246;teten</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 05:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Durch die brutale Niederschlagung der seit dem 10. M&#228;rz anhaltenden Proteste durch chinesische paramilit&#228;rische Truppen sind zahlreiche Tibeter ums Leben gekommen. Um diese Toten zu betrauern, greifen Tibeter nun trotz der anhaltenden strengen Restriktionen zu einer neuen Protestform, sie veranstalten friedliche Solidarit&#228;ts- und Gebetsm&#228;rsche.

Wie das TCHRD aus zuverl&#228;ssigen Quellen erfuhr, brachen am 2. April gegen acht Uhr ca. 200 Nonnen des im Bezirk Tawu (chin. Daifu Xian), TAP Kardze, Provinz Sichuan, gelegenen Klosters Ratroe zu einer friedlichen Gebetsprozession auf...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die brutale Niederschlagung der seit dem 10. M&#228;rz anhaltenden Proteste durch chinesische paramilit&#228;rische Truppen sind zahlreiche Tibeter ums Leben gekommen. Um diese Toten zu betrauern, greifen Tibeter nun trotz der anhaltenden strengen Restriktionen zu einer neuen Protestform, sie veranstalten friedliche Solidarit&#228;ts- und Gebetsm&#228;rsche.</p>
<p>Wie das TCHRD aus zuverl&#228;ssigen Quellen erfuhr, brachen am 2. April gegen acht Uhr ca. 200 Nonnen des im Bezirk Tawu (chin. Daifu Xian), TAP Kardze, Provinz Sichuan, gelegenen Klosters Ratroe zu einer friedlichen Gebetsprozession auf. Sie wollten damit ihre Solidarit&#228;t f&#252;r die Get&#246;teten kundtun und f&#252;r sie beten. W&#228;hrend die Nonnen auf die Bezirksverwaltung zugingen, rezitierten sie st&#228;ndig Gebete, z. B. f&#252;r ein langes Leben des Dalai Lama und das sogenannte &#8220;Dolma&#8221; (Gebet an Tara).</p>
<p>Die Sicherheitskr&#228;fte der bewaffneten Volkspolizei (PAP) und des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB), die sofort zur Stelle waren, befahlen den Nonnen, in ihr Kloster zur&#252;ckzukehren oder sie w&#252;rden sie gewaltsam entfernen. Dennoch sprachen sie vor dem Sitz der Bezirksverwaltung einige Gebete, ehe sich weggingen und ins Kloster zur&#252;ckkehrten. Meldungen &#252;ber Festnahmen liegen bisher nicht vor,, allerdings berichten die Quellen von einer starken Pr&#228;senz von PAP- und PSB-Kr&#228;fte w&#228;hrend der friedlichen Prozession.</p>
<p>Als Reaktion auf diese friedliche Gebetskundgebung der Nonnen des Klosters Ratroe haben die bewaffneten Milizen dem Kloster nun strenge Restriktionen auferlegt, au&#223;erdem wollen sie die Nonnen einer intensiven „patriotischen Umerziehung“ unterziehen.</p>
<p>In der Gemeinde Holkha im Bezirk Tsigorthang hatten am 25. M&#228;rz mehrere hundert Tibeter einen &#228;hnliche Solidarit&#228;tsmarsch veranstaltet und vor der Bezirksveraltung f&#252;r die bei den Protesten Get&#246;teten gebetet. Als Reaktion hierauf nahmen die Kr&#228;fte der PAP und PSB am fr&#252;hen Morgen des n&#228;chsten Tages Razzien in tibetischen H&#228;usern vor, bei denen sie drei Tibeter willk&#252;rlich verhafteten. In den folgenden Tagen gab es weitere vier Festnahmen. Der Verbleib dieser Personen ist immer noch ungekl&#228;rt.</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD)<br />
Dharamsala, India<br />
e-mail: <a href="mailto:dsala@tchrd.org">dsala@tchrd.org</a>, <a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a><br />
Pressemitteilung, 4. April 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Irina Raba, Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html" target="_blank">IGFM M&#252;nchen</a>)</p></blockquote>
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		<title>Zwei M&#246;nche aus Amdo Ngaba begehen Selbstmord</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 05:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Entsprechend best&#228;tigten Informationen, die das Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD) erhalten hat, haben zwei M&#246;nche aus Amdo Ngaba (Provinz Sichuan) Selbstmord begangen. Ihre Verzweiflungstat ist eine direkte Folge der unerbittlichen Niederschlagung einer Reihe friedlicher Proteste durch die chinesischen Sicherheitskr&#228;fte.

Am 27. M&#228;rz 2008 nahm sich der M&#246;nch Lobsang Jinpa aus dem Kloster Ngaba Kirti das Leben. Er stammte aus dem Dorf Ngasib in Amdo Ngaba. In seinem Abschiedsbrief schrieb er: "Die chinesische Regierung hat falsche Beschuldigungen gegen die M&#246;nche des Klosters Kirti erhoben. Sie behauptet, die M&#246;nche h&#228;tten Staatsgeheimnisse an das Ausland verraten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Entsprechend best&#228;tigten Informationen, die das Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD) erhalten hat, haben zwei M&#246;nche aus Amdo Ngaba (Provinz Sichuan) Selbstmord begangen. Ihre Verzweiflungstat ist eine direkte Folge der unerbittlichen Niederschlagung einer Reihe friedlicher Proteste durch die chinesischen Sicherheitskr&#228;fte.</p>
<p>Am 27. M&#228;rz 2008 nahm sich der M&#246;nch Lobsang Jinpa aus dem Kloster Ngaba Kirti das Leben. Er stammte aus dem Dorf Ngasib in Amdo Ngaba. In seinem Abschiedsbrief schrieb er: &#8220;Die chinesische Regierung hat falsche Beschuldigungen gegen die M&#246;nche des Klosters Kirti erhoben. Sie behauptet, die M&#246;nche h&#228;tten Staatsgeheimnisse an das Ausland verraten, Proteste organisiert und die Leichname von Tibetern, die von den chinesischen Sicherheitskr&#228;fte erschossen wurden, bei sich aufbewahrt. All diese Dinge habe ich jedoch ganz alleine gemacht, daher betreffen die von der chinesischen Regierung erhobenen Anklagen alleine mich und niemanden sonst im Kloster Kirti&#8221;. Und weiter schrieb er: &#8220;Ich habe die friedvollen Proteste angef&#252;hrt und ich alleine bin verantwortlich f&#252;r die Proteste&#8221;. Die letzte ergreifende Zeile des Abschiedsbriefs lautet: &#8220;Nicht eine Minute l&#228;nger m&#246;chte ich unter der Unterdr&#252;ckung der Chinesen leben, geschweige denn einen Tag.&#8221;</p>
<p>Unter &#228;hnlichen Umst&#228;nden nahm sich ein M&#246;nch namens Legtsok aus dem Kloster Ngaba Gomang am 30. M&#228;rz 2008 das Leben. Der Verstorbene war 75 Jahre alt und stammte aus einem kleinen Dorf aus dem n&#246;rdlichen Teil der Pr&#228;fektur Ngaba.</p>
<p>Quellen besagen, da&#223; Legtsok einige Tage vor dem 30. M&#228;rz 2008 sich in Begleitung von zwei anderen M&#246;nchen zum Haus einer tibetischen Familie begab, um dort ein Gebetsritual durchzuf&#252;hren. Noch ehe er ankam, wurde er von einem gro&#223;en Trupp chinesischer Sicherheitskr&#228;fte aufgehalten, die zum Kloster Ngaba Gomang fuhren, um die friedlich protestierenden M&#246;nche des Klosters zur Aufgabe zu zwingen. Die Sicherheitskr&#228;fte schlugen Legtsok brutal zusammen und inhaftierten in f&#252;r einige Tage. Sie lie&#223;en ihn sp&#228;ter wieder frei und schickten ihn zu seinem Kloster zur&#252;ck.</p>
<p>Kurz bevor er seinem Leben ein Ende setzte, entsandte er zwei seiner Sch&#252;ler, um das anderen seiner Sch&#252;ler und Verwandten geh&#246;rende Geld, welches sie ihm zur Verwahrung gegeben hatten, zur&#252;ckzubringen. Minuten nach dem Aufbruch seiner Sch&#252;ler beging er Selbstmord. Als diese zur&#252;ckkehrten, fanden sie ihn tot vor. Er hatte wiederholt zu seinen Sch&#252;lern gesagt, da&#223; &#8220;er diese entsetzliche Unterdr&#252;ckung nicht l&#228;nger ertragen kann&#8221;. Diese Worte waren wie eine Vorank&#252;ndigung seines Todes.</p>
<p>Berichten zufolge wurde etwa um dieselbe Zeit, am 3. April 2008, ein M&#246;nch des Klosters Ngaba Namtso von chinesischen Sicherheitskr&#228;ften zu Tode gepr&#252;gelt. Weitere Informationen zu diesem Todesfall konnten bisher leider nicht ermittelt werden. Das TCHRD wird Aktualisierungen liefern, sobald Details zu diesem Todesfall bekannt werden.</p>
<p>Nach der Lehre des tibetischen Buddhismus ist Selbstmord eine der schwersten S&#252;nden, die gegen zentrale Grunds&#228;tze der Lehre verst&#246;&#223;t. Buddhistische M&#246;nche in Tibet sind f&#252;r ihre Geduld und Widerstandskraft im Angesicht gro&#223;er Widrigkeiten bekannt. Diese F&#228;lle von Selbstmord lenken unsere Aufmerksamkeit darauf, da&#223; die tibetischen M&#246;nche im Angesicht der Unterdr&#252;ckung der chinesischen Beh&#246;rden an die Grenzen ihrer Belastbarkeit und in h&#246;chste Hilflosigkeit geraten sind.</p>
<p>Angesichts der traurigen Wendung der Ereignisse in Tibet appelliert das TCHRD an die Weltgemeinschaft, umgehend Schritte zu unternehmen, um der anhaltenden Unterdr&#252;ckung der kl&#246;sterlichen Gemeinschaften in Tibet ein Ende zu setzen. Das Zentrum verurteilt Chinas brutales Vorgehen und die Bedrohung der Existenz des tibetischen Buddhismus auf das Sch&#228;rfste.</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD)<br />
Dharamsala, India<br />
e-mail: <a href="mailto:dsala@tchrd.org">dsala@tchrd.org</a>, <a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a><br />
Pressemitteilung, 4. April 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Irina Raba, Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html" target="_blank">IGFM M&#252;nchen</a>)</p></blockquote>
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		<title>Chinesische paramilit&#228;rische Polizei schie&#223;t auf tibetische Protestierende &#8211; Anzahl der Toten unbekannt</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 17:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[China allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[<img class="alignright size-full wp-image-384" title="Bildquelle: Phayul.com" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2008/04/sm_tseyankyijpg.jpg" alt="Bildquelle: Phayul.com" width="150" height="118" />Kathmandu -  In der Provinz Sichuan schossen paramilit&#228;rische Polizeieinheiten auf eine Menge von protestierenden Tibetern, die die Freilassung von zwei am Tag zuvor inhaftierten M&#246;nchen forderten, wobei eine nicht bekannte Zahl an Menschen get&#246;tet und verletzt wurde. Manche Quellen berichten von acht Toten, andere von 15 und mehr. Infolge der totalen Nachrichtensperre wird man die genaue Zahl nie erfahren.
Eines der Opfer: Die 23j&#228;hrigeTse Yangkyi (s. rechts)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-383" title="Bildquelle: phayul.com" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2008/04/tseyankyijpg.jpg" alt="Bildquelle: phayul.com" width="259" height="450" />Wie dem tibetischen Dienst von RFA von Augenzeugen berichtet wurde, feuerte gegen 8 Uhr abends (Ortszeit) am 3. April die paramilit&#228;rische Bewaffnete Volkspolizei (PAP) mit scharfer Munition auf eine Menge von mehreren Hundert M&#246;nchen des Klosters Tongkor in der Tibetisch-Autonomen Pr&#228;fektur Kardze (chin. Ganzi), sowie auf mehrere Hundert tibetische Bewohner der Gegend. Die Zeugen, die anonym bleiben wollen, sprachen von 15 Get&#246;teten und Dutzenden von Verletzten, wobei &#252;ber zahlreiche andere noch keine Nachricht vorliegt. Die Telefonverbindungen zu der Region wurden inzwischen unterbrochen, so da&#223; keine weitere Information mehr nach au&#223;en dringt.</p>
<p>Die offizielle chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete von Unruhen am Donnerstag vor den Regierungsgeb&#228;uden in der TAP Kardze, aber erw&#228;hnte keine Todesf&#228;lle. Hingegen meldete sie, ein Regierungsbeamter sei „angegriffen und ernstlich verwundet“ worden, so da&#223; die Polizei sich gezwungen sah, „Warnsch&#252;sse abzugeben, um weitere Ausschreitungen zu verhindern“.</p>
<p>Der Kantonesische Dienst von RFA erfuhr aus einer anderen Quelle: „Ein M&#246;nch wurde get&#246;tet sowie sieben weitere Tibeter. Gestern fr&#252;h ging die Polizei in einige tibetische H&#228;user und warnte die Einwohner davor, Trauerveranstaltungen f&#252;r die Tibeter, die bei fr&#252;heren Zusammenst&#246;&#223;en ums Leben gekommen waren, zu veranstalten und Dalai Lama Bilder aufzustellen. Daraufhin kam es zu einem Zusammensto&#223; mit der Polizei, viele Menschen wurden geschlagen und festgenommen“.</p>
<p>Zu dem Aufbegehren rund um das Kloster Tongkor, das von den derzeitigen Unruhen in den tibetischen Gebieten bisher unber&#252;hrt geblieben war, kam es, als die chinesischen Beh&#246;rden diese Woche dort eine massive Kampagne zur „patriotischen Umerziehung“ starteten, um einer etwaigen Unterst&#252;tzung f&#252;r Demonstrationen an anderen Orten vorzubeugen. Als sie jedoch den Oberlama des Klosters Lobsang Jamyang am 2. April zur Mitarbeit aufforderten, weigerte dieser sich; er soll den Kadern geantwortet haben: „Wir k&#246;nnen den Dalai Lama nicht beschimpfen, ich werde den Leuten jedoch sagen, da&#223; sie nicht protestieren sollen“.</p>
<p>Er versprach, die etwa 400 M&#246;nche des Klosters zusammenzurufen und sie zur Wahrung von Ruhe zu ermahnen. Bei dieser Versammlung sagte der M&#246;nch Yeshe Nyima: „Wir werden den Dalai Lama nicht kritisieren, selbst wenn es uns das Leben kosten sollte“. Wie Zeugen best&#228;tigten, stimmten die anderen M&#246;nche ihm zu.</p>
<p>Als Lobsang Jamyang dies dem zust&#228;ndigen Polizeioffizier meldete, antwortete dieser: „Die Herausforderung kommt uns gerade recht, sage allen, die sich erheben wollen, sie sollen es ruhig tun, wir werden sie schon zerschmettern“.</p>
<p>Die Polizeibeamten durchsuchten daraufhin das ganze Kloster und zerst&#246;rten alle Bilder des Dalai Lama, deren sie habhaft werden konnten, au&#223;erdem entfernten sie Bilder des vorigen Oberlamas, Tongkor Shabdrung. Sie nahmen einen M&#246;nch namens Tsultrim Tenzin, 74, fest sowie einen Laien, dessen Name Tsultrim Phuntsok, 26, sein soll.</p>
<p>Am folgenden Tag, dem 3. April, str&#246;mten 350 M&#246;nche und 350 Laien zusammen, um die Freilassung dieser beiden M&#228;nner zu fordern. Die Polizeioffiziere sagten ihnen, sie sollten sich f&#252;r eine halbe Stunde entfernen und beruhigen, die beiden w&#252;rden freigelassen. Aber die Menge wollte nicht weichen, und um 8 Uhr abends scho&#223; die Polizei mit scharfer Munition in die Menge.</p>
<p>Unter den von den Sch&#252;ssen der paramilit&#228;rischen Truppen Get&#246;teten sind drei M&#246;nche: Samten, 27, Lobsang Rinchen, 20, und Zunde, der Name eines Laien wird als Phurbu Delek, 30, angegeben; sechs Frauen wurden identifiziert als Sangmo, 34, Tenlo, 32, Tsering Yangzom, Tseyang Kyi, 23, Druklot Tso, 34, und Tsering Lhamo, sowie ein Knabe. Die &#252;brigen Opfer konnten nicht unmittelbar identifiziert werden. Zwei M&#246;nche, Nyima und Thubten Gelek trugen ernste Verletzungen davon.</p>
<p>Am Ende des letzten Monats berichtete Xinhua, da&#223; Demonstranten in Kardze die Polizisten mit Messern und Steinen angegriffen und dabei einen Offizier get&#246;tet h&#228;tten.</p>
<p>Die Beh&#246;rden haben die patriotische Erziehung weiter aufgestockt, mit der Absicht, angesichts der Ausschreitungen, die in der tibetischen Hauptstadt Lhasa am 14. M&#228;rz begannen, &#252;berall jeglichen Dissens mit der Wurzel auszurotten. Nach Aussagen der Beh&#246;rden kamen bei den Unruhen 22 Menschen um, anderen Quellen zufolge sind es 140, die w&#228;hrend der Proteste und dem darauf folgenden harten Durchgreifen get&#246;tet wurden.</p>
<p>Ein Beamter bei dem B&#252;ro f&#252;r Religi&#246;se Angelegenheiten des Bezirks Kardze leugnete das Geschehen. „Nein. Nichts als L&#252;gen. Wer sagte das?“ erkl&#228;rte der Beamte dem Kantonesischen Dienst von RFA. Auf die Frage, warum die M&#246;nche das Kloster verlassen h&#228;tten, antwortete er: „Wer sagt denn, da&#223; sie den Tempel verlie&#223;en? Nein, alles ist in Ordnung“. Anrufe bei der Bezirksveraltung und der Bezirkspolizeistation blieben unbeantwortet.</p>
<p>Ein Beamter des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit der Pr&#228;fektur Kardze erkl&#228;rte dem Mandarin Dienst von RFA: „Ich h&#246;rte nichts dergleichen“. Aber ein han-chinesischer Bewohner gab zu, da&#223; Bilder des Geschehens im Fernsehen gezeigt wurden, und f&#252;gte hinzu: „Es war kein Protest, die Leute randalierten, sie zertr&#252;mmerten alles und pl&#252;nderten, wie Banditen. Nach dem, was ich im Fernsehen sah, kann es keine Sch&#252;sse gegeben haben. Die Polizei verhielt sich sehr zur&#252;ckhaltend, sie sprach mit ihnen und versuchte sie zu beruhigen“.</p>
<p>Diese Erschie&#223;ungen erfolgten etwa drei Wochen nachdem es in den tibetischen Gebieten Chinas immer wieder zu Unruhen gekommen war, bei denen Hunderte von Menschen ihr Leben verloren und Tausende festgenommen wurden. Die chinesische Regierung hat die tibetischen Regionen g&#228;nzlich abgeriegelt, und &#252;berall sind gro&#223;e Kontingente paramilit&#228;rischer Sicherheitskr&#228;fte eingesetzt worden.</p>
<blockquote><p>Quelle: <a href="http://www.igfm-muenchen.de/Tibet/tibetstart.html" target="_blank">IGFM M&#252;nchen</a></p></blockquote>
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		<title>Mindestens acht Tibeter im Kloster Tongkor in Kardze erschossen</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/04/06/acht-tibeter-erschossen/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 17:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einer best&#228;tigten dem TCHRD zugegangenen Information zufolge kamen mindestens acht Personen ums Leben, als am 3. April 2008 Milizen der bewaffneten Volkspolizei (PAP) und Polizisten des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) mit scharfer Munition auf demonstrierende M&#246;nche und andere Tibeter schossen. Zu dem Protest kam es, als die M&#246;nche des Klosters Tongkor (chin. Donggu) in der Gemeinde Zithang, Bezirk Kardze, Tibetisch-Autonome Pr&#228;fektur Kardze, Provinz Sichuan, die Freilassung von zwei M&#246;nchen forderten, die wegen ihres Widerstandes gegen die Ma&#223;nahmen zur „patriotischen Umerziehung“ am Vortag festgenommen worden waren...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer best&#228;tigten dem TCHRD zugegangenen Information zufolge kamen mindestens acht Personen ums Leben, als am 3. April 2008 Milizen der bewaffneten Volkspolizei (PAP) und Polizisten des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) mit scharfer Munition auf demonstrierende M&#246;nche und andere Tibeter schossen. Zu dem Protest kam es, als die M&#246;nche des Klosters Tongkor (chin. Donggu) in der Gemeinde Zithang, Bezirk Kardze, Tibetisch-Autonome Pr&#228;fektur Kardze, Provinz Sichuan, die Freilassung von zwei M&#246;nchen forderten, die wegen ihres Widerstandes gegen die Ma&#223;nahmen zur „patriotischen Umerziehung“ am Vortag festgenommen worden waren. Es wird berichtet, da&#223; im dem Feuer der Polizei Dutzende von Tibetern verletzt wurden. Es kam auch zu zahlreichen Festnahmen.Das offizielle Sprachrohr der Regierung, Xinhua, erw&#228;hnte zwar den Vorfall, bezeichnete ihn aber als „Krawall“ und sprach nur von der Verletzung eines Regierungsbeamten, nicht aber &#252;ber die vielen Toten, Festnahmen und Verletzungen bei den tibetischen Demonstranten.</p>
<p>Einer zuverl&#228;ssigen Quelle zufolge brach der Protest in dem Kloster Tongkor in der Gemeinde Zithang, Bezirk Kardze, am 2. April aus, als ein sogenanntes Arbeitsteam der Regierung anr&#252;ckte, um die „patriotische Erziehung“ durchzuf&#252;hren. Dabei handelt es sich um Sitzungen zur politischen Indoktrination, bei denen die M&#246;nche aufgefordert werden, den Dalai Lama zu verleumden und sich von den derzeitig an vielen Orten stattfindenden Protesten zu distanzieren. Der Oberlama des Klosters Tongkor, Lobsang Jamyang, verweigerte dem Arbeitsteam seine Kooperation. Der M&#246;nch Yeshi Nyima wandte sich offen gegen die Kampagne, andere M&#246;nche taten es ihm gleich, sie weigerten sich dem Arbeitsteam Folge zu leisten und sagten: „Wir k&#246;nnen den Dalai Lama einfach nicht kritisieren, und sollte es uns das Leben kosten“. Am folgenden Tag kehrten die Kader des Arbeitsteams ins Kloster zur&#252;ck und brachten Hunderte von PAP und PSB-Kr&#228;ften mit, welche die Zimmer der M&#246;nche auf der Jagd nach Dalai Lama Bildern durchw&#252;hlten; sie konfiszierten auch Bilder des fr&#252;heren Oberlamas des Klosters, Tongkor Shabdrung, Mobiltelefone und andere Gegenst&#228;nde. Augenzeugen zufolge nahm das Personal von PAP und PSB einen etwa 70j&#228;hrigen M&#246;nch namens Geshe Tsultrim Tenzin und einen 26j&#228;hrigen Laien Tsultrim Phuntsok fest.</p>
<p>Daraufhin machte sich die &#252;ber 300 K&#246;pfe z&#228;hlende M&#246;nchsgemeinschaft in Richtung der Bezirksverwaltung auf den Weg, um die Freilassung der beiden zu fordern. Hunderte von Tibetern schlossen sich ihnen unterwegs an. Schlie&#223;lich zerstreuten sie sich auf die Zusage der Beamten hin, da&#223; die beiden um 8 Uhr abends freigelassen w&#252;rden, aber als sie merkten, da&#223; das Versprechen nicht eingehalten wurde, kehrten sie zur&#252;ck. Da wurden sie von einem gro&#223;en Aufgebot an PAP- und PSB-Polizisten aufgehalten; es kam zu einem Handgemenge zwischen den Polizeikr&#228;ften und den Protestierenden, woraufhin letztere in die Menge schossen und mindestens acht Personen t&#246;teten und Dutzende anderer verletzten.</p>
<p>Einige der Erschossenen wurden von den Quellen identifiziert als: Zangden, ein 27j&#228;hriger M&#246;nch aus dem Dorf Tsangyoe, Phurbu Delek, 30, Tseyang Kyi, 23, eine junge Frau, Druklo Tso, 34, eine Frau aus dem Dorf Gugra, Tenlo, 32, eine Frau aus dem Dorf Gugra; die Identit&#228;t der &#252;brigen konnte nicht festgestellt werden. Drei M&#246;nche aus dem Kloster Tongkar, Nyima, Kalpo (alias Kabhuk) und Thupten Gelek, urspr&#252;nglich aus dem Dorf Sheru, befinden sich infolge der Schu&#223;verletzungen in kritischem Zustand. Andere Berichte sprachen vom Tod von mindestens 8 Tibetern, au&#223;erdem wird der Zuchtmeister des Klosters, Tsewang Rinzin, vermi&#223;t.</p>
<p>In den letzten Wochen haben die chinesischen Beh&#246;rden ihre Verleumdungskampagne gegen den Dalai Lama mit b&#246;sartigen Redensarten best&#228;ndig versch&#228;rft, um die Tibeter zur Aufgabe der Loyalit&#228;t ihm gegen&#252;ber zu bringen. Die Wiederaufnahme der „patriotischen Erziehung“ in den monastischen Institutionen soll genau diesem Zweck dienen.</p>
<p>Ebenso geschah es im August 2007: Nachdem der 52j&#228;hrige Nomade Ronggye Adrak bei dem j&#228;hrlichen Pferderennen-Fest in Lithang als Einzelner friedlich protestiert hatte, wurde die &#8220;patriotische Erziehung&#8221;, mit der die Tibeter dem Dalai Lama entfremdet werden sollen, in dem gesamten Bezirk von Lithang intensiviert. Es kam zu etlichen F&#228;llen willk&#252;rlicher Festnahmen von Tibetern, die sich der Kampagne mutig widersetzten.</p>
<p>Das TCHRD verurteilt auf das Sch&#228;rfste die brutale Gewaltanwendung der chinesischen Sicherheitskr&#228;fte gegen friedliche tibetische Demonstranten. Es ruft die Regierung der VR China auf, alle Tibeter freizulassen, die verhaftet wurden, nur weil sie ihre grundlegenden Menschenrechte wahrnahmen, die in der Allgemeinen Erkl&#228;rung der Menschenrechte, der chinesischen Verfassung und vielen anderen internationalen Vertr&#228;gen niedergelegt sind, denen China beitrat. Das Zentrum ruft die VR China weiterhin auf, die Kampagne zur „patriotischen Erziehung“ in allen religi&#246;sen Einrichtungen Tibets sofort einzustellen. Die Regierung sollte sicherstellen, da&#223; die Festgenommenen keiner Mi&#223;handlung und Folter unterzogen werden, wie sie in den von China betriebenen Haftzentren und Gef&#228;ngnissen in ganz Tibet gang und g&#228;be ist.</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD)<br />
Top Floor, Narthang Building, Gangchen Kyishong, Dharamsala 176215, H.P., Phone/Fax: +91 1892 23363 / 25874, e-mail: dsala@tchrd.org, <a href="http://www.tchrd.org" target="_blank">www.tchrd.org</a><br />
Pressemitteilung, 5. April 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching  (<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html" target="_blank">IGFM M&#252;nchen</a>)</p></blockquote>
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