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	<title>tibetnews</title>
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	<description>News rund um die Themen, Tibet, Dalai Lama, Menschenrechte, China, Buddhismus</description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 09:41:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>Videoclip: Der tragische Tod und die letzte Botschaft der drei Feueropfer aus Dzamthang</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 07:35:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein neuer Videoclip, der uns aus Tibet erreichte, zeigt die tragischen Szenen, wie sich drei junge Tibeter selbst verbrennen, und bringt die Tonaufnahme ihrer letzten W&#252;nsche, was die Wiedererlangung der Freiheit und die Erhaltung der tibetischen Identit&#228;t und Kultur unter der repressiven Politik der chinesischen Regierung sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neuer Videoclip, der uns aus Tibet erreichte, zeigt die tragischen Szenen, wie sich drei junge Tibeter selbst verbrennen, und bringt die Tonaufnahme ihrer letzten W&#252;nsche, was die Wiedererlangung der Freiheit und die Erhaltung der tibetischen Identit&#228;t und Kultur unter der repressiven Politik der chinesischen Regierung sind.</p>
<p>Das Filmmaterial zeigt auch die friedlichen Demonstrationen vom Januar 2012 in Dzamthang, Ngaba, bei der Ogyen, ein 20j&#228;hriger Jugendlicher aus der Ortschaft Barma, den Polizeisch&#252;ssen zum Opfer fiel.</p>
<div id="attachment_3594" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3594" title="Drei Feueropfer aus Dzamthang" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/drei-Feueropfer-aus-Dzamtha.jpg" alt="Drei Feueropfer aus Dzamthang" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Drei Feueropfer aus Dzamthang</p></div>
<p>Danach sieht man ein Bild von Nangdrol, der sich am 19. Februar 2012 verbrannte, sowie ein Foto von nachher und das Schriftst&#252;ck mit seinem letzten Willen.</p>
<p>Namdrol betonte, dass er sein Leben wegen des unertr&#228;glichen Leidens unter der repressiven Politik der chinesischen Regierung dem Feuer &#252;bergebe. Er rief auch alle Tibeter auf, ihre Identit&#228;t zu bewahren, in Einheit und Harmonie zu leben und betete dann f&#252;r das lange Leben des Dalai Lama.</p>
<p>Danach folgen die Aufnahmen von Sonam und Choephag Kyab, die sich am 19. April 2012 in Brand setzten. Sie hinterlie&#223;en eine Tonaufnahme ihrer letzten W&#252;nsche. Sie sagten, dass sie sich f&#252;r die Wiederherstellung der Freiheit in Tibet und f&#252;r den Weltfrieden verbrennen w&#252;rden. Sie meinten, das Leiden des tibetischen Volkes sei viel gr&#246;&#223;er als die Trag&#246;die, dass sie ihren K&#246;rper in Brand setzten. Choephag Kyab und Sonam besuchten eine staatliche Minderheitenschule, deren Ort nicht bekannt ist.</p>
<p>Hier folgt die &#220;bersetzung des letzten Wunsches von Nangdrol, ehe er sich am 19. Februar 2012 selbst verbrannte:</p>
<p><em>&#8220;Mit hoch erhobenem Kopf, mit nicht nachlassender Loyalit&#228;t und Mut,</em><br />
<em>wende ich, Nangdrol, mich dankbar an meine Eltern, Geschwister und Verwandten,</em><br />
<em>w&#228;hrend ich, um des tibetischen Volkes willen, dem ich Dank schulde, mein</em><br />
<em>Leben dem Feuer anheim gebe.</em></p>
<p><em>Ihr M&#228;nner und Frauen Tibets,</em><br />
<em>ich hoffe, Ihr werdet alle Eintracht und Harmonie bewahren,</em><br />
<em>Ihr solltet tibetische Kleidung tragen, weil Ihr Tibeter seid.</em></p>
<p><em>Au&#223;erdem m&#252;sst Ihr Tibetisch sprechen,</em><br />
<em>vergesst nie, dass Ihr Tibeter seid,</em><br />
<em>Ihr solltet voller Liebe und Erbarmen sein, weil Ihr Tibeter seid!</em></p>
<p><em>Haltet Eure Eltern in Ehren,</em><br />
<em>bewahrt Einheit und Harmonie unter Euresgleichen,</em><br />
<em>seid barmherzig zu den Tieren, nehmt keinem Lebewesen sein Leben!</em></p>
<p><em>M&#246;ge Seine Heiligkeit der Dalai Lama, Tenzin Gyatso, zehntausend Jahre leben,</em><br />
<em>m&#246;gen die Lamas und Tulkus des Schneelandes Tibets zehntausend Jahre leben!</em></p>
<p><em>M&#246;ge das tibetische Volk von Chinas b&#246;sartiger Herrschaft befreit werden!</em></p>
<p><em>Unter Chinas b&#246;sartiger Herrschaft ist das Leiden unermesslich</em><br />
<em>dieses Leiden ist wahrhaft unertr&#228;glich,</em><br />
<em>dies b&#246;sartige China hat Tibet besetzt,</em><br />
<em>es ist nicht m&#246;glich, unter solch &#252;blem Regime zu leben.</em></p>
<p><em>Das b&#246;sartige China, das ohne Liebe und Mitgef&#252;hl ist,</em><br />
<em>&#252;berzieht uns mit unertr&#228;glichen Schl&#228;gen und Leid, </em><br />
<em>um am Ende Tibet g&#228;nzlich zu vernichten.</em></p>
<p><em>M&#246;ge Seine Heiligkeit der Dalai Lama, Tenzin Gyatso, zehntausend Jahre lang leben!&#8221;</em></p>
<p>Hier folgt die &#220;bersetzung der gemeinsamen Erkl&#228;rung oder des letzten Willens von Choephel Kyab und Sonam, ehe sie sich am 19. April 2012 den Flammen anheimgaben:</p>
<p><em>&#8220;Die tibetische Nationalit&#228;t ist verschieden von anderen, denn sie hat ihre eigene Religion und Kultur. Sie ist auch einzigartig, weil sie Liebe und Mitgef&#252;hl lehrt und sich dem Wohl der anderen widmet.</em></p>
<p><em>Das tibetische Volk wird jedoch gewaltsam von China besetzt gehalten und unterdr&#252;ckt. Das tibetische Volk leidet, denn ihm werden die fundamentalen Menschenrechte versagt. Um der Wiederherstellung der Freiheit in Tibet und des Weltfriedens willen setzen wir uns in Flammen. Das Leiden des tibetischen Volkes infolge der Verweigerung seiner Freiheit ist viel gr&#246;&#223;er als die Trag&#246;die der Verbrennung unserer K&#246;rper.</em></p>
<p><em>An unsere liebevollen Eltern, Verwandte und Geschwister: Es hei&#223;t nicht, dass wir keine Zuneigung f&#252;r Euch empf&#228;nden oder von Euch scheiden wollten, es hei&#223;t nicht, dass wir unser Leben nicht liebten. Mit gesundem Geist und Verstand &#8211; beide sind wir bei gesundem Geist und Verstand &#8211; verbrennen wir uns um der Wiedererlangung der Freiheit in Tibet willen, f&#252;r das Gedeihen der Lehre des Buddha und um des Gl&#252;ckes der Menschheit und des Weltfriedens willen.</em></p>
<p><em>Deshalb solltet Ihr unsere letzten W&#252;nsche achten. Ihr solltet nichts unternehmen, wenn wir in chinesische Gefangenschaft geraten. Zutiefst w&#252;nschen wir, dass kein einziger Tibeter wegen uns zu Schaden komme.</em></p>
<p><em>Wenn es Euch leid um uns ist, dann folgt dem Ratschlag der gelehrten Khenpos und Tulkus! Wenn Ihr unsere Kultur und Tradition in der richtigen Weise lebendig erhaltet und in Eintracht lebt, dann erf&#252;llen sich unsere W&#252;nsche. Innig hoffen wir, dass unsere letzten W&#252;nsche in Erf&#252;llung gehen m&#246;gen.&#8221;</em></p>
<p>Falls es in dem Wortlaut Ungereimtheiten geben sollte, so ist die <a href="http://bit.ly/KXPmiO" target="_blank">tibetische Version</a> ma&#223;geblich.</p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/MdjEDm6zH6g?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Department of Information and International Relations, <a href="http://www.tibet.net/" target="_blank">www.tibet.net</a>, 9. Mai 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Enteignungen von Land in Amdo, um Tausende von chinesischen Migranten anzusiedeln</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/05/11/enteignungen-von-land-in-amdo-um-tausende-von-chinesischen-migranten-anzusiedeln/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie tibetische Einwohner berichteten, haben die chinesischen Beh&#246;rden das Land von f&#252;nf Nomadensiedlungen zwangsenteignet, um es Tausenden von neuen chinesischen Migranten zur Verf&#252;gung zu stellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie tibetische Einwohner berichteten, haben die chinesischen Beh&#246;rden das Land von f&#252;nf Nomadensiedlungen im Bezirk Gepasumdo (chin. Tonde) in der TAP Tsolho (chin. Hainan) in der Provinz Qinghai zwangsenteignet, um es Tausenden von neuen chinesischen Migranten zur Verf&#252;gung zu stellen.</p>
<div id="attachment_3587" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3587" title="Tibetische Nomaden" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/tibetan-nomades.jpg" alt="Tibetische Nomaden" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Tibetische Nomaden</p></div>
<p>Es sei zu bef&#252;rchten, dass durch diese Migrationswelle eine f&#252;r zwei hydroelektrische Projekte neu angelegte chinesische Stadt noch mehr anschwellen wird, f&#252;gten sie hinzu.</p>
<p>„Am 25. April hielten chinesische Regierungsbeamte ein Meeting mit Vertretern aus f&#252;nf Nomadensiedlungen ab“. „Nach diesem Meeting wurden die tibetischen Bewohner der D&#246;rfer Setong, Dragmar, Seru, Machu und Goekar gezwungen, 60% ihres Landes herzugeben und noch in diesem Jahr 54% ihres Viehs abzuschaffen“.</p>
<p>Die Beamten erkl&#228;rten den Einheimischen, der vom Staat &#252;bernommene Grund und Boden w&#252;rde eingez&#228;unt, und ihre Tiere d&#252;rften sich dort nicht mehr tummeln, und sie wiesen sie an, die Zahl der Tiere durch den Verkauf an Schlachth&#228;user zu reduzieren.</p>
<p>„Bei dem Meeting wehrten sich die tibetischen Vertreter aus den f&#252;nf D&#246;rfern geschlossen gegen den Plan der Chinesen, ihnen ihr Land wegzunehmen.“ Sp&#228;ter kehrten die Regierungsbeamten ins Bezirkszentrum zur&#252;ck und zwangen die Bewohner von Setong, Dragmar und Seru, ihren gesamten Landbesitz dem Staat zu &#252;berlassen.</p>
<p>„Der den Tibetern von den chinesischen Beh&#246;rden weggenommene Grund und Boden ist daf&#252;r vorgesehen, &#252;ber 30.000 chinesische Migranten aufzunehmen. Dies k&#246;nnte zum Wachstum einer neuen chinesischen Stadt beitragen“, sagte ein Tibeter aus der Gegend.</p>
<p>Die Beh&#246;rden bauen auch zwei weitere Wasserkraftwerke in der Gegend, und es muss damit gerechnet werden, dass noch etwa 100.000 Chinesen nachkommen werden.</p>
<p>China treibt seine Politik der Umsiedlung von Hunderttausenden tibetischer Nomaden von ihrem angestammten Grasland in Kolonien fester Behausungen mit immer gr&#246;&#223;erem Tempo voran, besonders in gewissen Gegenden Tibets. „Diese Politik hat f&#252;r die tibetischen Viehhirten verheerende Auswirkungen, sie k&#246;nnen ihren Lebensunterhalt nicht mehr auf traditionelle Weise bestreiten, und eine ganz besondere Form der tibetischen kulturellen Identit&#228;t ist akut vom Untergang bedroht“.</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 1. Mai 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Harte Strafen f&#252;r tibetische Demonstranten aus Drango, einmal sogar lebensl&#228;nglich</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/05/11/harte-strafen-fur-tibetische-demonstranten-aus-drango-einmal-sogar-lebenslanglich/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 11:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gericht in der Provinz Sichuan verurteilte einen Tibeter, der im Januar gegen die chinesische Herrschaft protestierte, zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe und belegte 15 weitere Protestler mit unterschiedlich langen Haftstrafen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gericht in der Provinz Sichuan verurteilte einen Tibeter, der im Januar gegen die chinesische Herrschaft protestierte, zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe und belegte 15 weitere Protestler mit unterschiedlich langen Haftstrafen.</p>
<p>Die Protestaktion in Drango in der TAP Kardze am 23. Januar begann friedlich, endete aber in einem Kugelhagel, als Hunderte von Tibetern Freiheit f&#252;r Tibet und die R&#252;ckkehr des Dalai Lama aus dem Exil forderten.</p>
<div id="attachment_3583" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3583" title="Khedrub Dorje" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/Khedrub-Dorje.jpg" alt="Khedrub Dorje" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Khedrub Dorje</p></div>
<p>Mindestens zwei, vielleicht gar sechs Demonstranten kamen ums Leben, als die chinesische Polizei in die Menge schoss. „Seit der Demonstration in Drango am 23. Januar f&#252;r die Wiedererlangung der Freiheit Tibets gehen die Chinesen mit unverminderter H&#228;rte gegen die Tibeter vor“, sagte ein in Indien lebender M&#246;nch unter Berufung auf Quellen in der Region.</p>
<p>„Am 26. April wurden 16 Tibeter, die bei der Protestaktion vom Januar dabei waren, zu Haftstrafen unterschiedlicher L&#228;nge verurteilt, wobei ein Mann, Sonam Lhundrup, mit lebensl&#228;nglich bestraft wurde. Die H&#228;rte des Urteils &#252;ber Sonam Lundrub wurde mit keinem Wort erkl&#228;rt, man wei&#223; eben sowenig, wie die Anklagen gegen ihn und die anderen lauteten.</p>
<p>Wangchen Tsering, 30, aus dem Dorf Gephen Likhokma wurde zu neun Jahren Gef&#228;ngnis verurteilt, Jewo, ebenfalls aus Gephen Likhokma zu 12 Jahren, Adzi Shopo und Choenam bekamen je drei Jahre, Khuntho, 20, wurde zu 13 Jahren verurteilt, Kundrub, 30, zu elf Jahren, Nyandrag, 30, zu einem Jahr und acht Monaten, Phurba Tsering, 30, zu zwei Jahren und Wantse, 20, zu einem Jahr und 9 Monaten.</p>
<p>Andere Verurteilte sind: Damdul, der Sohn von Phasoe, der zehn Jahre bekam, und Pema Woeser, der Sohn von Gyepa, der mit f&#252;nf Jahren bestraft wurde.</p>
<p>Indessen f&#228;hrt die Polizei fort, Tibeter ins Gef&#228;ngnis zu stecken, die sie der Teilnahme an den Protestaktionen verd&#228;chtigt, so wurden k&#252;rzlich zwei M&#246;nche und ein Laie in Gewahrsam genommen.</p>
<p>„Vor kurzem nahm die Polizei Tashi Thargyal, einen M&#246;nch des Klosters Drango, dem sie heimlich nachgestellt hatte, fest“. „Ein weiterer M&#246;nch namens Namgyal und ein Laie wurden zusammen mit ihm festgenommen. Man nimmt an, dass Tashi Thargyal in das Gef&#228;ngnis in Dartsedo verbracht wurde“.</p>
<p>Die Beh&#246;rden wiesen &#252;ber 30 junge M&#246;nche aus dem Drango Kloster aus und ordneten an, dass keiner unter 14 Jahren dort bleiben d&#252;rfe. Eine Klosterschule, die fr&#252;her 140 Sch&#252;ler aufnahm und vor einiger Zeit geschlossen wurde, hat am 25. April mit nur 40 Sch&#252;lern ihre T&#228;tigkeit wieder aufgenommen.</p>
<p>„Die Beh&#246;rden starteten auch wieder die Umerziehungskampagne in der Gegend, aber die Tibeter machten ihre Ablehnung der Aktion deutlich, indem sie Polizeifahrzeuge besch&#228;digten. Sonam Rinchen und Troma, die man dieser Tat verd&#228;chtigt, wurden festgenommen.</p>
<p>Auch in Kardze bleibt ein M&#246;nch des Klosters Dza Samdrub verschwunden, seit die Polizei ihn am 7. M&#228;rz festnahm. Khedrub Dorje, 38, aus der Ortschaft Hena im Kreis Dzakhok, hatte ganz alleine vor einem Hotel auf dem Marktplatz der Stadt Kardze demonstriert <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>.</p>
<p>„Augenzeugen sahen, wie er Slogans f&#252;r die Freiheit in Tibet und die R&#252;ckkehr des Dalai Lama rief“, sagte die Quelle und f&#252;gte hinzu, die Polizei, die schnell zur Stelle war, habe ihn t&#228;tlich angegriffen und an einen unbekannten Ort verfrachtet. „Nun sind es fast zwei Monate her, seit er festgenommen wurde, und seine Familie wei&#223; immer noch nicht, wo er sich befindet“.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> 19. M&#228;rz 2012, „<a href="http://igfm-muenchen.de/tibet/RFA/2012/KedrupDorje_12.3.html" target="_blank">Chinesische Polizei misshandelt und verhaftet sechs Tibeter in Kardze und in Sog</a>“</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 30. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
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		<title>Seit dem Massaker von Drango sind vier tibetische M&#246;nche immer noch verschwunden</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/05/10/seit-dem-massaker-von-drango-sind-vier-tibetische-monche-immer-noch-verschwunden/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:23:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Vier tibetische M&#246;nche, darunter auch ein reinkarnierter Lama, werden Monate nach ihrer Festnahme immer noch vermisst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vier tibetische M&#246;nche, darunter auch ein reinkarnierter Lama, werden Monate nach ihrer Festnahme immer noch vermisst. Am 23. Januar 2012 schossen die Sicherheitskr&#228;fte m Bezirk Drango (chin. Luhuo), TAP Kardze, Provinz Sichuan, wahllos auf tibetische Demonstranten <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>.</p>
<p>Tulku Lobsang Tenzin Rinpoche, 40, ein reinkarnierter Lama, Geshe Tsewang Namgyal, Trinlay, der Manager des Klosterladens, und der Buchhalter Dralha wurden Tage nach den Protestaktionen im Bezirk Drango in einem Internet Café in der Stadt Tridu (Chengduo) verhaftet und gelten seitdem als verschwunden.</p>
<p>Den Quellen des TCHRD zufolge kursiert in Drango ein Ger&#252;cht, dass einer der vier vermissten M&#246;nche durch die Hand der chinesischen Sicherheitskr&#228;fte gestorben sei. Die Beh&#246;rden gaben &#252;berhaupt keine Information &#252;ber Verbleib und Zustand der M&#246;nche heraus. Dar&#252;ber hinaus wurden sie nicht vor Gericht gestellt, weshalb man sich gro&#223;e Sorgen um sie machen muss.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3579" title="." src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/praying-place.jpg" alt="." width="491" height="235" /></p>
<p><strong>Kurze Portraits der vier verschwundenen Tibeter:</strong></p>
<p>1. Tulku Lobsang Tenzin Rinpoche (in den Vierzigern), geb&#252;rtig aus dem Dorf Pemagang, wurde im Kloster Gochen als eine Wiedergeburt entdeckt. Er konzipierte und organisierte zahlreiche Projekte f&#252;r die Renovierung und Erweiterung des Klosters. Wenige Tage nach den Protestaktionen vom 23. Januar nahm man ihn in Tridu (Chengduo) fest.</p>
<p>2. Geshe Tsewang Wangyal wurde 1970 im Dorf Chuwar, Bezirk Drango, geboren. Er besuchte die Grundschule vor Ort, wo er sowohl mit seiner Muttersprache (Tibetisch) als auch Chinesisch brillierte. 1987 begab er sich ins Kloster Drepung Loseling nach S&#252;dindien, um dort Buddhismus, Englisch, Hindi und Tibetisch zu studieren. 1994 setzte er seine Studien an dem Institut f&#252;r Buddhistische Dialektik in Nordindien fort, das er mit einem Master-Titel in der Rimey-Tradition abschloss. 2011 kehrte er nach Tibet zur&#252;ck, um am Drango Gochen Kloster zu lehren. Er wurde in Tridu festgenommen.</p>
<p>3. Thinley, 42, stammt aus dem Dorf Bathag in Drango, durchlief die Grundschule, ehe er M&#246;nch im Kloster Drango Gochen wurde. Vor einigen Jahren wurde er zum Verwalter des Klosters ernannt. Er ist auch f&#252;r den Klosterladen zust&#228;ndig. Er wurde ebenso in Tridu festgenommen.</p>
<p>4. Tashi Topgyal, alias Dralha, 31, geb&#252;rtig aus dem Dorf Gonsar in Drango, besuchte die Grund- und die Mittelschule seines Bezirks. 2000 trat er in das Kloster von Drango ein, wo er f&#252;nf Jahre lang buddhistische Studien betrieb, ehe er zum Buchhalter ernannt wurde. Auch er wurde in Tridu festgenommen.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> 23. Januar 2012, „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Phayul/2012/Drango-6Tote_23.1.html" target="_blank">Polizei in Kham schie&#223;t auf Demonstranten</a>“ &#8211; 2. Februar 2012, „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Phayul/2012/DrangoBilder_2.2.html" target="_blank">Blutige Bilder der in Drango get&#246;teten und verletzten Tibeter aufgetaucht</a>“</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy, <a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a>, 1. Mai 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Die Beh&#246;rden zwingen die tibetischen Nomaden, ihren Premierminister und ihr spirituelles Oberhaupt zu kritisieren</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 10:17:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie aus einer tibetischen Quelle im Exil verlautet, forderten die chinesischen Beh&#246;rden von tibetischen Nomaden in Lithang (Kham), ein Dokument zu unterzeichnen, dass sie sich von ihrem geistlichen Oberhaupt, dem Dalai Lama, sowie dem tibetischen Premierminister im Exil, Lobsang Sangay, lossagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie aus einer tibetischen Quelle im Exil verlautet, forderten die chinesischen Beh&#246;rden von tibetischen Nomaden in Lithang (Kham), ein Dokument zu unterzeichnen, dass sie sich von ihrem geistlichen Oberhaupt, dem Dalai Lama, sowie dem tibetischen Premierminister im Exil, Lobsang Sangay, lossagen.</p>
<div id="attachment_3575" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3575" title="Erzwungene Lossagung vom Dalai Lama und Lobsang Sangay" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/pen-and-blood.jpg" alt="Erzwungene Lossagung vom Dalai Lama und Lobsang Sangay" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Erzwungene Lossagung vom Dalai Lama und Lobsang Sangay</p></div>
<p>Der aus Lithang stammende und jetzt in S&#252;dindien wohnende Atuk Tseten sagte, die chinesische Polizei habe die Nomaden im Bezirk Lithang in der TAP Kardze, Provinz Sichuan, gezwungen, das Dokument zu unterschreiben und sie bei einer Weigerung mit Schl&#228;gen und Folter bestraft.</p>
<p>Die Kampagne wurde vor etwa zwei Monaten in der Nomadensiedlung Mola in Lithang, dem Heimatort des Kalon Tripa (Premierminister) Lobsang Sangay, gestartet. Zuerst h&#228;tten die Beh&#246;rden den Nomaden erkl&#228;rt, sie m&#252;ssten ein aus sieben Punkten bestehendes Dokument unterschreiben, wenn sie weiterhin den in der traditionellen tibetischen Medizin so wichtigen Raupenkeulenpilz sammeln wollten.</p>
<p>„Als die Kampagne gestartet wurde, erkl&#228;rten die Beh&#246;rden den Leuten, der Zweck sei, den beim Sammeln des Cordyceps Pilzes &#252;blichen Konflikten vorzubeugen“, sagte Atuk Tseten. „Kurz vor Beginn merkten die Tibeter jedoch, dass es bei dem Dokument, das sie unterschreiben sollten, gar nicht um den Cordyceps Pilz ging, sondern, dass es sieben Punkten enthielt, die den Dalai Lama und Lobsang Sangay verurteilen“.</p>
<p>Atuk Tseten zufolge enthielt das Dokument S&#228;tze, in denen der Vorschlag von Lobsang Sangay, &#252;ber einen Besuch des Dalai Lama nach Tibet zu verhandeln, abgelehnt und der Dalai Lama kritisiert wurde, weil er angeblich die Selbstverbrennungsproteste gegen die chinesische Herrschaft in Tibet bef&#252;rworte: Die „spalterischen T&#228;tigkeiten der Dalai Clique“ wurden darin kategorisch verurteilt.</p>
<p>Als die Nomaden erkannten, worum es wirklich ging, waren sie sehr aufgebracht und wollten das Dokument nicht mehr unterschreiben. Daraufhin kamen 300-400 Regierungsbeamte und Polizisten in schwarzen Uniformen in das Dorf Mola. Sie riefen die dortigen Tibeter zu einem Meeting zusammen und forderten, dass alle das Dokument unterschrieben.</p>
<p>„Als sie die Leute fragten, ob jemand ein besonderes Problem habe, das er vorbringen m&#246;chte, schwiegen zuerst alle und sagten kein Wort“. „Auf Dr&#228;ngen der Beamten erhob sich schlie&#223;lich eine Tibeterin und meinte, ihr gr&#246;&#223;tes Problem sei, dass sie trotz wiederholter Versuche keinen Pass bekomme, um nach Indien reisen zu k&#246;nnen, denn ehe sie sterbe, wolle sie den Dalai Lama treffen“.</p>
<p>„Dann stand eine andere alte Frau auf und sagte, das einzige, was sie bedr&#252;cke, sei der Tod ihrer zwei Br&#252;der durch die Hand der Chinesen“.</p>
<p>Die Beamten waren w&#252;tend, als sie das h&#246;rten und ihnen klar wurde, dass niemand im Dorf kooperieren w&#252;rde. „Als die Tibeter sich weigerten zu unterschreiben, wurden mehrere beiderlei Geschlechts, junge und alte, schwer geschlagen. Einige zwangen sie, ihre K&#246;pfe zu scheren und das Dokument zu unterzeichnen. Diese Unterschriftenaktion hat zu neuen Spannungen in der Gegend von Lithang gef&#252;hrt“.</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 25. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Dalai Lama Slogan in einer Schule in Markham &#8211; Festnahmen wegen Bildern und Liedern auf Mobiltelefonen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 20:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie aus der Gegend verlautet, haben die Beh&#246;rden in einem Bezirk der Autonomen Region Tibet erneut die Umerziehungskampagne in Gang gesetzt, nachdem eine Sch&#252;lerin an einer Mittelschule „Lang lebe der Dalai Lama“ auf die Wandtafel im Klassenzimmer gekritzelt hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie aus der Gegend verlautet, haben die Beh&#246;rden in einem Bezirk der Autonomen Region Tibet erneut die Umerziehungskampagne in Gang gesetzt, nachdem eine Sch&#252;lerin an einer Mittelschule „Lang lebe der Dalai Lama“ auf die Wandtafel im Klassenzimmer gekritzelt hatte.</p>
<p>Au&#223;erdem wurde etwa ein Dutzend Tibeter festgenommen, weil sie Bilder des Dalai Lama oder Lieder zu seinem Lobpreis auf ihren Mobiltelefonen gespeichert hatten, wie aus einem RFA zugespielten offiziellen Dokument hervorgeht.</p>
<div id="attachment_3571" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3571" title="Festnahmen wegen Bildern und  Liedern auf Mobiltelefonen" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/iphone.jpg" alt="Festnahmen wegen Bildern und  Liedern auf Mobiltelefonen" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Festnahmen wegen Bildern und Liedern auf Mobiltelefonen</p></div>
<p>„Vor einigen Tagen schrieb die Sch&#252;lerin einer Mittelschule im Bezirk Markham (chin. Mangkang) ‚Lang lebe der Dalai Lama’ auf eine Wandtafel, was dazu f&#252;hrte, dass ein gr&#246;&#223;erer Trupp von Beamten der Bezirksverwaltung nun an allen Schulen wieder die Umerziehung durchf&#252;hrt“, teilte ein Ortsans&#228;ssiger RFA mit.</p>
<p>Bei dieser Kampagne, die unter der F&#252;hrung von Bao Luo, dem kommunistischen Parteisekret&#228;r, steht, sprachen die Kader mehrmals vor den Sch&#252;lern und dem Schulpersonal, wobei sie den Dalai Lama und die tibetische Exilregierung in Indien beschuldigten, „den Separatismus zu f&#246;rdern und die Religion zu missbrauchen, um die tibetischen Buddhisten in die Irre zu f&#252;hren“.</p>
<p>Sie erkl&#228;rten den Sch&#252;lern, die Handlungen des Dalai Lama seien „die Hauptursache f&#252;r die Instabilit&#228;t in Tibet“, sie verfolgten das Ziel, „die Sicherheit Chinas durch Aufhetzung zu reaktion&#228;ren Aktivit&#228;ten, die Schaffung von Chaos, zu destabilisieren“.</p>
<p>„Wir mussten diese Kampagne starten, um die Sch&#252;ler und Lehrer dem schlechten Einfluss der Dalai Clique zu entziehen, damit sie mit einem gesunden und stabilen Denken aufwachsen und den Weisungen der Kommunistischen Partei folgen“, wird einer der Offiziellen von der Quelle zitiert.</p>
<p>Indessen dringt ein (RFA aus Tibet zugegangenes) offizielles Dokument der „Brigade zur Verfolgung von organisiertem Verbrechen“, einem Zweig des Public Security Bureau in Lhasa, vom 6. April, darauf, gezielt Tibeter festzunehmen, die Bilder des Dalai Lama oder Lieder &#252;ber ihn auf ihren Handys gespeichert haben.</p>
<p>In dem Dokument werden 11 Personen genannt, die im M&#228;rz festgenommen wurden, darunter Migmar Kelsang, 44, weil er ein Mobiltelefon mit einem Videoclip oder Lied zum Lobpreis des Dalai Lama bei sich hatte, und Alo, 28, der Bilder des Dalai Lama und des Karmapa sowie eine Tibetkarte auf sein Mobiltelefon geladen hatte. Alo sei erwischt worden, als er diese Bilder an andere senden wollte.</p>
<p>Am 9. M&#228;rz wurde die Tibeterin Lhakpa festgenommen, als auf ihrem Handy ein Loblied auf den Dalai Lama entdeckt wurde. Sie erkl&#228;rte, das Bild sei heruntergeladen worden, als sie das Handy 2009 erwarb.</p>
<p>Weiter hie&#223;t es in dem Dokument, mehrere jugendliche Tibeter, die als Jamyang Tashi, Choedron, Phurba Gyal, Tsering Jigme, Rabten, Pagyal, Tsering Sonam und Thubten Tsomo genannt werden und alle Bilder oder Lieder des Dalai Lama auf ihren Handys hatten, seien bereits im M&#228;rz festgenommen worden.</p>
<p>Peking attackierte den Dalai Lama in den letzten Monaten heftig wegen der Serie der Selbstverbrennungsproteste in den tibetischen Gebieten und warf ihm vor, den Ansto&#223; zu diesen Taten gegeben zu haben.</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 22. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Elemente von kulturellem Genozid (ICT-Bericht als PDF zum Download)</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/05/06/elemente-von-kulturellem-genozid/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 16:42:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links & Downloads]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als 60 Jahre nun schon dauert die Herrschaft der Kommunistischen Partei Chinas &#252;ber Tibet. Ein neuer Bericht der ICT untersucht nun die Auswirkungen der chinesischen Politik auf die tibetische Kultur.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 60 Jahre nun schon dauert die Herrschaft der Kommunistischen Partei Chinas &#252;ber Tibet. Ein neuer Bericht der ICT untersucht nun die Auswirkungen der chinesischen Politik auf die tibetische Kultur. Der englischsprachige Bericht mit dem Titel “60 Years of Chinese Misrule: Arguing Cultural Genocide in Tibet” wurde am 25. April ver&#246;ffentlicht, dem Geburtstag von Gedhun Choekyi Nyima, dem 11. Panchen Lama, der als Kind im Jahre 1995 von den chinesischen Beh&#246;rden entf&#252;hrt wurde und seitdem „verschwunden“ ist. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass die gegen die Kultur der Tibeter gerichteten Ma&#223;nahmen nach einer st&#228;rkeren Reaktion der Internationalen Gemeinschaft verlangen. Weitere zentrale Erkenntnisse des Berichts:</p>
<div id="attachment_3564" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><a target="_blank" href="http://savetibet.de/fileadmin/user_upload/content/berichte/Cultural_Genocide_in_Tibet_single_pages.pdf"><img class="size-full wp-image-3564" title="60 Years of Chinese Misrule" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/60_years_of_chinese_misrule.jpg" alt="60 Years of Chinese Misrule" width="491" height="235" /></a><p class="wp-caption-text">60 Years of Chinese Misrule - PDF herunterladen mit einem Klick</p></div>
<ul>
<li>Seit inzwischen mehr als 60 Jahren versuchen die chinesischen Beh&#246;rden die gewachsene, authentische tibetische Kultur zu ersetzen durch eine staatlich anerkannte und kontrollierte Version, die im Einklang steht mit den ideologischen, politischen und wirtschaftlichen Zielen der chinesischen Kommunistischen Partei. Zu diesem Zweck wurde eine Politik verfolgt, die darauf abzielte, die tibetische Kultur ihrer Essenz zu berauben, um sie f&#252;r die chinesischen Beh&#246;rden steuerbar zu machen.</li>
<li>Die chinesische Herrschaft in Tibet wurzelt in einer Politik, die den Interessen des chinesischen Einparteienstaats Vorrang einr&#228;umt vor denen des tibetischen Volkes. Grundlage dieser Politik wiederum sind eine Reihe ideologischer und nationalistischer Prinzipien, die das Denken der chinesischen F&#252;hrer durchziehen und auch in der Gesellschaft Fu&#223; gefasst haben.</li>
<li>Die chinesische Strategie und Praxis von kultureller Unterdr&#252;ckung und Zerst&#246;rung ist derart systematisch und anhaltend und in ihren Auswirkungen so schwerwiegend, dass sie Elemente eines kulturellen Genozids beinhaltet.</li>
<li>Solche Elemente eines kulturellen Genozids sollten die Internationale Gemeinschaft daf&#252;r sensibilisieren, im Falle Tibets energische Ma&#223;nahmen zu ergreifen.</li>
</ul>
<p><strong> Den ICT-Bericht mit ausf&#252;hrlichen Informationen finden Sie <a href="http://savetibet.de/fileadmin/user_upload/content/berichte/Arguing_Cultural_Genocide_in_Tibet_single_pages.pdf" target="_blank">hier</a> (pdf, englisch) zum Herunterladen.</strong></p>
<blockquote><p>(via <a href="http://savetibet.de" target="_blank">International Campaign for Tibet Deutschland e.V.</a>)</p></blockquote>
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		<title>Vier M&#246;nche im Bezirk Ba, Provinz Qinghai, festgenommen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 16:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Abend des 14. April nahm die chinesische Polizei aus unbekannten Gr&#252;nden Dendol, den 40j&#228;hrigen Abt des Klosters Ba Shentri, Provinz Qinghai, sowie drei andere M&#246;nche fest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Abend des 14. April nahm die chinesische Polizei aus unbekannten Gr&#252;nden Dendol, den 40j&#228;hrigen Abt des Klosters Ba Shentri, Bezirk Ba (oder Gepasumdo), TAP Tsolho, Provinz Qinghai sowie drei andere M&#246;nche fest.</p>
<div id="attachment_3558" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3558" title="." src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/inchains_monk.jpg" alt="." width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">.</p></div>
<p>Die bewaffnete Polizei hat das Kloster umstellt und h&#228;lt es rund um die Uhr unter Aufsicht. Etwa 50 chinesische Polizisten und Kader f&#252;hren nun das Umerziehungsprogramm im Kloster durch.</p>
<p>Am 18. M&#228;rz hatten dort etwa eintausend Tibeter gegen die chinesische Regierung protestiert, 50 Personen wurden festgenommen, aber sp&#228;ter bis auf 14 M&#246;nche wieder freigelassen<sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>. Diese sind Tsultrim Rinchen, Yeshe Dorje, Sherab Palsang, Pema Rigzin, Jamchup Norbu, Shenpen Thaye, Chogle Namgyal, Tenzin Rangsher, Soepa Gyaltsen, Lobsang, Jamchup Gyaltsen, Guru Dorje, Jamyang Gyatso und Gedun Choephel. Sie wurden im Bezirksgericht inhaftiert, wo sie jetzt einer „Umerziehung“ unterzogen werden.</p>
<p>F&#252;nf der gleichzeitig festgenommenen Laien befinden sich an einem unbekannten Ort im Gewahrsam, sie sind: Dorje Tsebe, Dorje Gyal, Dorje Dhondup, Pathar Gyal und Tseten Gyal.</p>
<p>Ein bei den Protesten im M&#228;rz durch Tr&#228;nengas verletzter Teilnehmer liegt jetzt im Milit&#228;rkrankenhaus in Xining. Sein Zustand ist ernst, er erlitt einen Hirnschaden, darf jedoch von seinen Angeh&#246;rigen nicht besucht werden.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> 19. M&#228;rz 2012, „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/RFA/2012/Gepasumdo_19.3.html" target="_blank">Dutzende Tibeter bei einem Polizeieinsatz mit Sprengstoff und Tr&#228;nengas verletzt</a>“</p>
<blockquote><p>The Tibet Post International, <a href="http://www.tibetpost.net/" target="_blank">www.tibetpost.net</a>, 26. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Zwei Jahre nach dem Erdbeben sind immer noch Tausende notd&#252;rftig in Zelten untergebracht</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 16:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Jahre, nachdem ein schweres Erdbeben die osttibetische Region von Yushul verw&#252;stete, bei dem ann&#228;hernd dreitausend Menschen umkamen, m&#252;ssen Tausende von Tibetern immer noch in Zelten hausen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Jahre, nachdem ein schweres Erdbeben die osttibetische Region von Yushul verw&#252;stete, bei dem ann&#228;hernd dreitausend Menschen umkamen, m&#252;ssen Tausende von Tibetern immer noch in Zelten hausen. Die chinesischen Beh&#246;rden h&#228;tten ihren angestammten Grund und Boden beschlagnahmt, sagen sie.</p>
<div id="attachment_3554" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3554" title="Zwei Jahre nach dem Erdbeben sind immer noch Tausende in Zelten untergebracht" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/06-05-2012.jpg" alt="Zwei Jahre nach dem Erdbeben sind immer noch Tausende in Zelten untergebracht" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Zwei Jahre nach dem Erdbeben sind immer noch Tausende in Zelten untergebracht</p></div>
<p>Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, dass Tausende von Tibetern immer noch in Zelten neben den zerst&#246;rten H&#228;usern sowie auf dem Platz f&#252;r das Pferderennen leben, wo im April 2010 Notunterk&#252;nfte eingerichtet wurden, und wo sie kein flie&#223;endes Wasser und keine zuverl&#228;ssige Stromversorgung h&#228;tten.</p>
<p>„W&#228;hrend viele der staatlichen Geb&#228;ude wieder aufgebaut wurden, leben die Bewohner der verw&#252;steten tibetischen Wohnviertel inmitten des Schutts an einem Kanal, der voller Unrat ist und stinkt“, hei&#223;t es in dem Bericht. Reuters zitierte einen Einheimischen, der sagte, die chinesischen Beh&#246;rden drohten, etwa 600 Leute von erstklassigen Liegenschaften gewaltsam umzusiedeln, um auf dem Areal einen, wie sie sagen „&#246;kologischen Touristenpark“ zu schaffen. „Ich erkl&#228;rte dem Bezirkssekret&#228;r: ‚Ihr seid doch alle Banditen, ihr pl&#252;ndert ein brennendes Haus’“.</p>
<p>Am 12. April schickten die Beh&#246;rden ein Einsatzkommando der Polizei, um die Proteste gegen die Zwangsumsiedlungen und die Landnahme zu beenden. „Trotzdem gehen die Demonstrationen weiter“. Immer wieder wird wegen der Zwangsansiedlung und der nicht eingehaltenen Wiederaufbauversprechen des Staates von Protesten in der Gegend berichtet.</p>
<p>Etwa viertausend Tibeter hatten im M&#228;rz 2011 gefordert, dass ihr Grund und Boden unangetastet bliebe. Sie blockierten eine Stra&#223;e zu der Provinzhauptstadt, am dritten Tag beendete die Polizei die Protestaktion gewaltsam und nahm Dutzende von Teilnehmern fest <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>.</p>
<p>Reuters zitiert noch mehrere ortsans&#228;ssige Tibeter, denen die Regierungsbeamten verboten h&#228;tten, ihre H&#228;user wieder aufzubauen, w&#228;hrend der Aufbau der Geb&#228;ude im Besitz chinesischer Gesellschaften ungebremst weitergehe. Au&#223;erdem seien die Bauarbeiter allesamt chinesische Zuwanderer.</p>
<p>Chinas Nachrichtenagentur Xinhua schrieb diesen Monat, ein gr&#246;&#223;erer Skandal um das chinesische Rote Kreuz letztes Jahr h&#228;tte die Zweigstelle der Wohlfahrtseinrichtung in Yushul stark getroffen. Kalsang Tashi, der Chef der regionalen Zweigstelle, spricht von einem „erheblichen“ R&#252;ckgang bei den Spenden auf den Skandal hin. „Die Spendensumme ist seit dem Skandal zu einem Stillstand gekommen“, so wird er zitiert.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> 5. April 2011, „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/RFA/2011/Yushu-Protest_5.4.html" target="_blank">Tibeter in Yushu protestieren gegen die Enteignung ihres Landbesitzes</a>“</p>
<p>25. November 2011, „<a href="http://tibetnews.de/2011/12/23/3465/">Mehr als ein Jahr nach dem Erdbeben, ein gehetzter Besuch in Yushu</a>“ von Woeser</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 27. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Tibeter in Dege wegen Unabh&#228;ngigkeitsaktivit&#228;ten festgenommen</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/04/27/tibeter-in-dege-wegen-unabhangigkeitsaktivitaten-festgenommen/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 16:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tibetnews.de/?p=3545</guid>
		<description><![CDATA[Im Bezirk Dege in der TAP Kardze &#252;berfielen am 15. April Sicherheitskr&#228;fte das Dorf Doda in der Gemeinde Dzatoe und nahmen 15 junge M&#228;nner unter dem Verdacht fest, die Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet gefordert zu haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Bezirk Dege in der TAP Kardze &#252;berfielen am 15. April Sicherheitskr&#228;fte das Dorf Doda in der Gemeinde Dzatoe und nahmen 15 junge M&#228;nner unter dem Verdacht fest, die Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet gefordert zu haben.</p>
<p>Es wird vermutet, da&#223; sie Plakate aufgeh&#228;ngt und Flugbl&#228;tter verteilt haben. Einer von ihnen, ein M&#246;nch namens Tragyal, sei k&#252;rzlich nach Verb&#252;&#223;ung einer dreij&#228;hrigen Gef&#228;ngnisstrafe entlassen worden.</p>
<p>„Um die 300 Polizisten und paramilit&#228;rische Kr&#228;fte umstellten das Dorf, brachen in die H&#228;user der Tibeter ein und nahmen die Leute fest“, verlautet aus einer dortigen Quelle. „Eine &#228;ltere Frau namens Namsa Sangmo flehte die Polizei an, mit ihren Gewaltakten aufzuh&#246;ren, doch sie griffen sie statt dessen an und brachen ihr dabei einen Arm“.</p>
<div id="attachment_3546" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3546" title="." src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/04/dege.jpg" alt="." width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">.</p></div>
<p>Unter den Festgenommenen wurden Yeshe Choegyal, Wangchen, Wangdu, Lobsang Tsewang, Yeshe Jungne, Tragyal, Tenzin Tsondru, Tengyal, Yonten und Tenzin Tsering genannt. Die Namen der &#252;brigen konnten nicht in Erfahrung gebracht werden, ebensowenig, ob sie in aller Form verhaftet wurden und angeklagt werden oder nur zur Ermittlung festgenommen wurden.</p>
<p>Die Quelle f&#252;gte hinzu, k&#252;rzlich seien schon einmal 20 Tibeter aus Dzatoe in Gewahrsam genommen worden. „Sie wurden mehrere Tage lang in der Haft mi&#223;handelt, aber schlie&#223;lich wieder freigelassen“. Nach Auskunft einer anderen Quelle seien am 15. M&#228;rz acht Tibeter in Haft genommen worden, als die Polizei im Dorf Rebpa, ebenfalls in der Gemeinde Dzatoe, eine Razzia veranstaltete.</p>
<p>„Tibeter, die gegen den Staat gerichteter Aktivit&#228;ten verd&#228;chtigt werden, brachte man in das Gemeindezentrum, wo sie hart behandelt, auch der Folter unterzogen wurden“, verlautet aus der Quelle. Die Beh&#246;rden verlangen nun von den Bewohnern mehrerer D&#246;rfer der Gemeinde, darunter auch Doda und Gana, zu den politischen Meetings zu kommen, wo sie „umerzogen“ werden sollen. Dabei werden sie davor gewarnt, es zu wagen, wieder dagegen zu protestieren, denn die Polizei w&#252;rde dann mit scharfer Munition auf sie schie&#223;en.</p>
<p>„Die Offiziellen sagten, bisher h&#228;tten Polizei und paramilit&#228;rische Kr&#228;fte lediglich die Anweisung gehabt, Leute, die politisch aktiv sind, festzunehmen, aber die Zentralregierung habe sie nun erm&#228;chtigt, auf jeden zu schie&#223;en, der solche Aktionen ausf&#252;hrt“.</p>
<p>„Wenn die Leute irgendwelche Beschwerden h&#228;tten, dann sollten sie sich direkt an die Beh&#246;rden wenden und um Hilfe bitten, statt Protestplakate anzubringen“.</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 18. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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