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	<title>tibetnews</title>
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	<description>News rund um die Themen, Tibet, Dalai Lama, Menschenrechte, China, Buddhismus</description>
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		<title>Vier tibetische Obersch&#252;ler im Bezirk Barkham wegen Ver&#246;ffentlichungen im Schulmagazin verhaftet</title>
		<link>http://tibetnews.de/2010/09/01/vier-tibetische-oberschueler-im-bezirk-barkham-wegen-veroeffentlichungen-im-schulmagazin-verhaftet/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 05:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst jetzt erreichte die Nachricht &#252;ber die Festnahme von vier tibetischen Sch&#252;lern im Bezirk Barkham, TAP Kardze, Provinz Sichuan, am 17. M&#228;rz 2010, Dharamsala. Wie der im Exil lebende tibetische M&#246;nch Tsering mitteilte, nahmen die chinesischen Beh&#246;rden die vier Tibeter fest, weil sie mit ihrer Zeitschrift Namchak (Donnerkeil) andere Sch&#252;ler gegen die Regierung aufzuhetzen versucht h&#228;tten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst jetzt erreichte die Nachricht &#252;ber die Festnahme von vier tibetischen Sch&#252;lern im Bezirk Barkham, TAP Kardze, Provinz Sichuan, am 17. M&#228;rz 2010, Dharamsala. Wie der im Exil lebende tibetische M&#246;nch Tsering mitteilte, nahmen die chinesischen Beh&#246;rden die vier Tibeter fest, weil sie mit ihrer Zeitschrift Namchak (Donnerkeil) andere Sch&#252;ler gegen die Regierung aufzuhetzen versucht h&#228;tten.</p>
<p>Sonam Rinchen, 19, Sonam Dhondup, 18, Yargay (Alter unbekannt) und Drakden (Alter unbekannt) waren die Herausgeber dieses Magazins. Sonam Rinchen und Sonam Dhondup kommen aus dem Bezirk Zoege in der TAP Ngaba, w&#228;hrend Targay und Drakden aus dem Bezirk Ngaba in der TAP Ngaba stammen.</p>
<p><a href="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2010/09/Barkham.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2613" title="Barkham" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2010/09/Barkham.jpg" alt="Barkham" width="565" height="169" /></a></p>
<p>Alle vier besuchten die H&#246;here Schule f&#252;r Minderheiten in Barkham, wo sie am 17. M&#228;rz zum Gedenken an den Volksaufstand von 2008 ein Sch&#252;lertreffen organisierten. In ihrem Magazin hatten sie mehrere Artikel, Gedichte und Essays ver&#246;ffentlicht, in denen Sch&#252;ler dieser Schule Kritik an der chinesischen Regierung &#252;bten, ihre Solidarit&#228;t mit den inhaftierten tibetischen Demonstranten zum Ausdruck brachten und jene w&#252;rdigten, die von den Sicherheitskr&#228;ften get&#246;tet wurden.</p>
<p>Tsering berichtete weiter, Sonam Rinchen und Yargay seien zu zwei Jahren Gef&#228;ngnis verurteilt worden, aber man wei&#223; nichts &#252;ber ihren gegenw&#228;rtigen Aufenthaltsort. Sonam Dhondup und Drakden bef&#228;nden sich im Bezirkshaftzentrum von Barkham, es gibt jedoch keine Information dar&#252;ber, ob sie schon verurteilt worden sind oder noch vor Gericht gestellt werden.</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 27. August 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Noch ein tibetischer Intellektueller festgenommen</title>
		<link>http://tibetnews.de/2010/08/26/noch-ein-tibetischer-intellektueller-festgenommen/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 18:08:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Kalsang Tsultrim, der vor einem Jahr ein vielbeachtetes Video herstellte, in dem er die internationale Gemeinschaft aufrief, zugunsten des vom Untergang bedrohten tibetischen Volkes aktiv zu werden, ist am 7. Juli 2010 im Bezirk Dzoege, Provinz Sichuan, festgenommen worden. Trotz ihrer Nachfragen bekamen seine Angeh&#246;rigen keine Auskunft von den Beh&#246;rden &#252;ber die Gr&#252;nde f&#252;r seine Verhaftung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kalsang Tsultrim, der vor einem Jahr ein vielbeachtetes Video <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> herstellte, in dem er die internationale Gemeinschaft aufrief, zugunsten des vom Untergang bedrohten tibetischen Volkes aktiv zu werden, ist am 7. Juli 2010 im Bezirk Dzoege, Provinz Sichuan, festgenommen worden. Trotz ihrer Nachfragen bekamen seine Angeh&#246;rigen keine Auskunft von den Beh&#246;rden &#252;ber die Gr&#252;nde f&#252;r seine Verhaftung.</p>
<div id="attachment_1572" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1572" title="Kalsang Tsultrim" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2009/09/kalsangtsultrim-150x150.jpg" alt="Kalsang Tsultrim" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Kalsang Tsultrim</p></div>
<p>Doch die Festnahme kommt nicht unerwartet. Kalsang, der besser unter seinem Autorennamen Gyitsang Takmig bekannt ist, wanderte seit mindestens einem Jahr von einem Ort zum anderen, um sich vor den Beh&#246;rden zu verstecken, denn in deren Augen ist die Herstellung des Videos ein schweres politisches Vergehen.</p>
<p>Seine Angeh&#246;rigen vermuten, da&#223; seine Festnahme in Zusammenhang mit seinen aufr&#252;ttelnden Worten &#252;ber die Situation in Tibet und den Umgang des Staates mit Einzelpersonen steht. Er verteilte 2.500 Kopien seines Videos, in dem er Ausf&#252;hrungen &#252;ber die tibetische Geschichte macht und die derzeitigen W&#252;nsche, Sehns&#252;chte, Sorgen und Tr&#228;ume des tibetischen Volkes beschreibt <sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup>. Au&#223;erdem redet er in dem einst&#252;ndigen Video, das er am 18. Juli 2009 aufnahm, von seiner gro&#223;en Sorge um das &#220;berleben der tibetischen Religion und Kultur, dem harten Vorgehen der Beh&#246;rden im vergangenen Jahr und den allgemeinen Menschenrechtsverletzungen durch die Beh&#246;rden.</p>
<p>Kalsang wollte sein Video so weit wie m&#246;glich in Tibet verbreiten, „um in erster Linie das ungebildete und allgemeine Publikum“ aufzukl&#228;ren &#252;ber die „wahre Geschichte des tibetischen Freiheitskampfes, die Forderung des Dalai Lama nach echter Autonomie und den Mittleren Weg sowie &#252;ber die die Menschenrechtssituation in Tibet“. Er wollte der „t&#228;glichen Dosis an Regierungspropaganda“ etwas entgegenhalten.</p>
<p>Kalsang, der sich in dem Video als Gyitsang Takmig bezeichnet, ist ein M&#246;nch des Klosters Gyitsang Gaden Choekhorling im Bezirk Sangchu (chin. Xiahe), TAP Kanlho (chin. Gannan), Provinz Gansu.</p>
<p>Es hei&#223;t, er sei in seiner Gegend ziemlich bekannt wegen seiner schriftstellerischen T&#228;tigkeit. Er schrieb u.a. das Buch Miyul la phulway jampa (Dem Menschenreich dargebrachte Liebe), das von den Sorgen und N&#246;ten des tibetischen Volkes handelt.</p>
<p>Kalsangs Festnahme f&#252;gt sich gut ein in das gegenw&#228;rtige Muster der Verfolgung tibetischer Intellektueller, wie K&#252;nstler, Schriftsteller, Blogger und anderer Kulturschaffender, durch den Staat. Was f&#252;r gew&#246;hnlich als die Wahrnehmung der Freiheit der Meinungs&#228;u&#223;erung gilt, wird von der chinesischen Regierung als politisches Fehlverhalten angesehen, das nur allzu oft mit der Verhaftung endet.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> &#8220;<a href="http://tibetnews.de/2009/11/02/videobotschaft-von-kalsang-tsultrim-an-die-freie-welt-ruf-nach-der-ruckkehr-des-dalai-lama-und-dem-ende-der-repression/">Videobotschaft von Kalsang Tsultrim an die freie Welt: Ruf nach der R&#252;ckkehr des Dalai Lama und dem Ende der Repression</a>“<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2009/KelsangTsultrimVideotext.html"></a></p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> Das Video in tibetischer Sprache gibt es unter <a href="http://www.tibetonline.tv/videos/71/appeal-about-the-plight-of-tibetans" target="_blank">www.tibetonline.tv/videos/71/appeal-about-the-plight-of-tibetans</a></p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD), <a href="http://www.tchrd.org/">www.tchrd.org</a>, 23. August 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Strenge Regeln f&#252;r Internetzugang in Tibet &#8211; Popul&#228;re Blogs geschlossen</title>
		<link>http://tibetnews.de/2010/08/25/strenge-regeln-fuer-internetzugang-in-tibet-populaere-blogs-geschlossen/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 17:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neuen, diesen Monat in Kraft getretenen Reglementierungen zur Zensur des Internets reihen sich in die vielen Ma&#223;nahmen ein, mit denen China den Umfang und die Art der Informationen, die das tibetische Volk erhalten darf, zu kontrollieren und einzuschr&#228;nken sucht. S&#228;mtliche Computer f&#252;r den &#246;ffentlichen Gebrauch in der Autonomen Region Tibet m&#252;ssen bis Ende August eine neue &#220;berwachungs-Software nach dem neuesten Stand der Technik installiert haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neuen, diesen Monat in Kraft getretenen Reglementierungen zur Zensur des Internets reihen sich in die vielen Ma&#223;nahmen ein, mit denen China den Umfang und die Art der Informationen, die das tibetische Volk erhalten darf, zu kontrollieren und einzuschr&#228;nken sucht. S&#228;mtliche Computer f&#252;r den &#246;ffentlichen Gebrauch in der Autonomen Region Tibet m&#252;ssen bis Ende August eine neue &#220;berwachungs-Software nach dem neuesten Stand der Technik installiert haben <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>.</p>
<p>Seit den Unruhen in Tibet im Jahr der Olympischen Spiele 2008 versch&#228;rfte die Regierung ihre Politik f&#252;r die Nutzung des Internets dramatisch. Das sogenannte „System des richtigen Namens“ erfordert, da&#223; jede Person ihren Personalausweis vorweist, ehe sie einen &#246;ffentlichen Computer bedienen darf. In Kombination mit der neuen obligatorischen &#220;berwachungs-Software k&#246;nnen die Beh&#246;rden nun das Aufrufen aller Inhalte, die als politisch verd&#228;chtig gelten, zur&#252;ckverfolgen und den Namen des Internets&#252;nders ermitteln.</p>
<p>Die Chinesen sind ber&#252;chtigt f&#252;r die Konstruktion immer neuer Computer-Software, und sie gerieten schon mehrmals international wegen ihres Erfindungsreichtums bei der Entwicklung neuer Hackerangriffsmethoden in die Kritik. 2009 zum Beispiel berichteten kanadische IT-Experten, da&#223; Computer, die fast ausschlie&#223;lich in China beheimatet sind, ein elektronisches Hightech-Spionage-System, das Ghostnet, entwickelt haben, mit dem sie weltweit in die Akten und Dokumente von Regierungen und Hunderten von privaten B&#252;ros eindrangen.</p>
<p>Forscher am Munk Center for International Studies der Universit&#228;t von Toronto fanden heraus, da&#223; in weniger als zwei Jahren 1.295 Computer in 103 L&#228;ndern infiltriert wurden, darunter auch solche in der indischen Botschaft in den USA und in den B&#252;ros des Dalai Lama in Indien. Die Forscher konnten zwar nicht mit absoluter Sicherheit sagen, da&#223; die chinesische Regierung hinter dieser Spionaget&#228;tigkeit steckte, offensichtlich war jedoch, da&#223; die Software aus China kam.</p>
<p>Die chinesischen Beh&#246;rden scheinen nun eine &#228;hnlich hoch entwickelte Software einzusetzen, um die freie Meinungs&#228;u&#223;erung der Tibeter zu unterdr&#252;cken. Besonders Blog-Webseiten, auf denen die Tibeter offen ihre Meinung vertraten und sich mit anderen &#252;ber diverse Themen austauschen konnten, wurden in den letzten Jahren systematisch geschlossen.</p>
<p>Ein Beispiel hierf&#252;r ist Dolkar Tso, die Frau des k&#252;rzlich ins Gef&#228;ngnis geworfenen und hoch angesehenen tibetischen Umweltaktivisten Karma Samdrup, die erleben mu&#223;te, wie in den letzten vier Wochen f&#252;nf ihrer Blogs geschlossen wurden. Dolkar schrieb ihr erstes Blog „Die Geschichte hinter den himmlischen Steinen“ am 2. Juni 2010, kurz nachdem Karma Samdrups Gerichtsverhandlung verschobenen worden war. Bereits am n&#228;chsten Tag war das Blog verschwunden.</p>
<p>Dolkar versuchte es immer wieder mit neuen Blogs, die alle innerhalb von Tagen geschlossen wurden. Sie schrieb eines, als der Proze&#223; wieder aufgenommen wurde, ein weiteres nach der Verurteilung ihres Gatten <sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> und noch eines an dem Tag, an dem auch Karma Samdrups &#228;ltester Bruder verurteilt wurde. Ihr letztes Blog erschien am 6. Juli <sup><span style="color: #ff0000;">(3)</span></sup>. Das von Dolkar in Netz gestellte Material war den strengen Blicken der KPCh eindeutig unerw&#252;nscht.</p>
<p>Reporter ohne Grenzen berichteten zudem, da&#223; zwei Blogs der ber&#252;hmten tibetischen Dichterin Woeser zensiert worden seien. Diese Blogs, die Gedichte und Essays &#252;ber tibetische Kultur enthielten und bei Studenten, die nach ihrer Ausbildung in China ihre Bande zu Tibet wieder aufleben lassen wollten, sehr beliebt waren, wurden von den Anbietern der Seiten auf Befehl von oben geschlossen.</p>
<p>Himalayanfontblog war ein weiteres bei Autoren und Aktivisten gesch&#228;tztes Blog, das von vielen als eine Br&#252;cke zwischen Tibet und der Exilgemeinschaft angesehen wurde. Nach einer anf&#228;nglichen vor&#252;bergehenden Schlie&#223;ung im Januar ist es nun g&#228;nzlich unzug&#228;nglich. Der Autor k&#252;ndigte die Beendigung auf einer anderen Website an: „Wegen unvorhergesehener Ereignisse sah ich mich gezwungen, mein Blog zu beenden. Wir empfehlen dringend allen Bloggern und Schriftstellern, ein Backup von Artikeln und wichtigen Dokumenten zu machen“.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> 5. August 2010, „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2010/InternetRestriktion_5.8.html" target="_blank">Neue Regeln schr&#228;nken den Internetzugang in Tibet drastisch ein</a>“</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> „<a href="http://tibetnews.de/2010/07/23/dolkar-tso-karma-samdrups-frau-appelliert-an-die-regierung/">Dolkar Tso, Karma Samdrups Frau, appelliert an die Regierung</a>“</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(3)</span></sup> „<a href="http://www.highpeakspureearth.com/2010/07/going-home-by-dolkar-tso.html" target="_blank">Going Home</a>“</p>
<blockquote><p>The TibetPost International, <a href="http://www.thetibetpost.com/" target="_blank">www.thetibetpost.com</a>, 7. August 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Chinesische Beh&#246;rden konfiszieren Bilder des im Exil lebenden Karmapa</title>
		<link>http://tibetnews.de/2010/08/22/chinesische-behoerden-konfiszieren-bilder-des-im-exil-lebenden-karmapa/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 07:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Beh&#246;rden in Tibet verbieten nun auch die Aufstellung von Bildern des Karmapa und nehmen sie den M&#246;nchen weg. Fernfahrer wurden verwarnt, sie nicht mehr in ihren Fahrzeugen anzubringen.
Der Karmapa, das Oberhaupt der Karma Kagyu Schulrichtung des tibetischen Buddhismus und einer der h&#246;chsten W&#252;rdentr&#228;ger Tibets floh 2000 aus Tibet nach Indien. Der heute 25j&#228;hrige Ogyen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Beh&#246;rden in Tibet verbieten nun auch die Aufstellung von Bildern des Karmapa und nehmen sie den M&#246;nchen weg. Fernfahrer wurden verwarnt, sie nicht mehr in ihren Fahrzeugen anzubringen.</p>
<p>Der Karmapa, das Oberhaupt der Karma Kagyu Schulrichtung des tibetischen Buddhismus und einer der h&#246;chsten W&#252;rdentr&#228;ger Tibets floh 2000 aus Tibet nach Indien. Der heute 25j&#228;hrige Ogyen Trinley Dorjee lebt seitdem im Exil, er gilt als dem Dalai Lama nahestehend.</p>
<div id="attachment_1970" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><strong><strong><img class="size-full wp-image-1970" title="Ogyen Trinley Dorje" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2010/01/ogyentrinleydorje.jpg" alt="Ogyen Trinley Dorje (c) whoiskarmapa.com" width="350" height="286" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Ogyen Trinley Dorje (c) whoiskarmapa.com</p></div>
<p>„Letztes Jahr wurden die Tibeter in Shankou in der Gegend von Chamdo angewiesen, keine Bilder des Karmapa Rinpoche mehr aufzuwahren“, sagte ein Tibeter, der unl&#228;ngst in Nepal angekommen ist.“ „Auch schon davor erkl&#228;rten die Beh&#246;rden den Tibetern in vielen Teilen des Landes, da&#223; sie keine Bilder des Karmapa mehr haben d&#252;rften“.</p>
<p>„Im Stadtteil Luguk von Lhasa hatten einige M&#246;nche Bilder des Karmapa als Amulette um den Hals geh&#228;ngt“, f&#252;gte der Mann hinzu. „Die Polizei nahm sie ihnen weg“.</p>
<p>„Der Dalai Lama bezeichnete den Karmapa als einen hochgeachteten Rinpoche“, fuhr er fort. Er verwendete diesen einem verehrten spirituellen Lehrer zustehenden Titel. „Daher sehen Tibeter in Tibet in ihm eine Hoffnung f&#252;r die Zukunft ihres Landes“.</p>
<p>Aus einer anderen Quelle verlautet, da&#223; Fernfahrer, die Tibet durchqueren, oft Bilder des Karmapa in ihren Fahrzeugen anzubringen pflegten: „Ich h&#246;rte, da&#223; Sicherheitskr&#228;fte ihnen streng befohlen haben, diese zu entfernen“. S&#228;mtliche Versuche, telefonische Auskunft von Beamten in Tibet zu erhalten, mi&#223;langen, denn die Anrufer wurden auf eine automatische Ansage umgeleitet.</p>
<p>Robbie Barnett, ein Tibet-Experte an der Columbia University, bezeichnete diese Restriktionen als „&#252;berraschend, weil die offizielle chinesische Politik doch die ist, da&#223; der Karmapa jeder Zeit nach Tibet zur&#252;ckkehren kann“. „Es w&#228;re auch vorstellbar, da&#223; es zwei Strategien gibt. „Er darf zur&#252;ckkehren, wir verurteilen ihn nicht &#246;ffentlich. Aber ihr d&#252;rft seine Bilder nicht mehr bei Euch aufstellen.</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 17. August 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>“Ich sah es mit meinen eigenen Augen” &#8211; HRW-Bericht &#252;ber den exzessiven Gewalteinsatz der Sicherheitskr&#228;fte in Tibet von 2008-2010</title>
		<link>http://tibetnews.de/2010/08/20/ich-sah-es-mit-meinen-eigenen-augen-hrw-bericht-ueber-den-exzessiven-gewalteinsatz-der-sicherheitskraefte-in-tibet-von-2008-2010/</link>
		<comments>http://tibetnews.de/2010/08/20/ich-sah-es-mit-meinen-eigenen-augen-hrw-bericht-ueber-den-exzessiven-gewalteinsatz-der-sicherheitskraefte-in-tibet-von-2008-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 08:05:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[China ging mit ma&#223;loser Gewalt gegen protestierende Tibeter vor: Ein neuer Bericht von Human Rights Watch beweist, da&#223; die chinesischen Beh&#246;rden die Protestaktionen der Tibeter 2008 mit unvorstellbarer Gewalt niederschlugen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>China ging mit ma&#223;loser Gewalt gegen protestierende Tibeter vor: Ein neuer Bericht von Human Rights Watch beweist, da&#223; die chinesischen Beh&#246;rden die Protestaktionen der Tibeter 2008 mit unvorstellbarer Gewalt niederschlugen.</p>
<p><a href="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2010/08/isawit.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2593" style="margin: 5px;" title="i saw it..." src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2010/08/isawit.jpg" alt="i saw it..." width="200" height="254" /></a>Wie die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW), <a href="http://www.hrw.org/" target="_blank">www.hrw.org</a> aus New York in ihrem Bericht ausf&#252;hrt<sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>, schossen die chinesischen Sicherheitskr&#228;fte in Lhasa w&#228;hrend der Demonstrationen und Unruhen im M&#228;rz 2008 auf unbewaffnete Menschenmengen und mi&#223;handelten die festgenommenen Tibeter.</p>
<p>„Augenzeugenberichte<sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> best&#228;tigen, da&#223; die Sicherheitskr&#228;fte unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig viel Gewalt einsetzten und mit beabsichtigter Brutalit&#228;t vorgingen, als die Tibeter am 10. M&#228;rz 2008 zu demonstrieren begannen…. Viele Rechtsverletzungen gehen auch heute noch weiter, wie Verschwindenlassen, unrechtm&#228;&#223;ige Verurteilungen und Inhaftierungen, Verfolgung ganzer Familien und Repressalien gegen Tibeter, die verd&#228;chtigt werden, mit der Protestbewegung zu sympathisieren“, hei&#223;t es in dem Bericht.</p>
<p>Er kommt zu dem Schlu&#223;, da&#223; die chinesischen Ordnungskr&#228;fte den g&#228;ngigen internationalen Normen und Gesetzen zuwiderhandelten, die den unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igen Einsatz von Gewalt, Folter und willk&#252;rliches Inhaftieren verbieten, doch das Recht auf friedliche Versammlung sch&#252;tzen.</p>
<p>Der Report, der den Titel „I saw it with my own Eyes. Abuses by Security Forces in Tibet 2008-2010” tr&#228;gt, basiert auf &#252;ber 200 Interviews mit tibetischen Fl&#252;chtlingen und Besuchern aus Tibet, unmittelbar nachdem sie China verlassen hatten, sowie auf offiziellen chinesischen Quellen, &#252;ber die bisher noch nichts berichtet wurde.</p>
<p>„Diese Rechtsverst&#246;&#223;e betreffen den Einsatz unangemessener Gewalt zur Niederschlagung der Proteste, das Schie&#223;en mit scharfer Munition auf unbewaffnete Demonstranten, willk&#252;rliche Verhaftungen in gro&#223;em Ma&#223;stab, Folter im Polizeigewahrsam und nat&#252;rlich auch eine ansehnliche Zahl von nicht rechtsstaatlichen Prozessen, besonders bei den willk&#252;rlichen Verhaftungen“, erkl&#228;rte Sophie Richardson, die Asien-Referentin von Human Rights Watch.</p>
<p>„Das Hauptergebnis dieses Berichts, der sich auf &#252;ber 200 Interviews mit Tibetern st&#252;tzt, nachdem sie China verlie&#223;en, ist die Aufdeckung eines breiten Spektrums von Rechtsverletzungen, die die Sicherheitskr&#228;fte sowohl w&#228;hrend als auch nach den Protestaktionen begingen, und die die chinesische Regierung nat&#252;rlich leugnet“, fuhr Richardson fort.</p>
<p>W&#228;hrend der Report „Hunderte“ von Prozessen erw&#228;hnt, die im Gefolge der Unruhen als Schnellverfahren das chinesische Justizsystem durchliefen, habe HRW immer noch keine Gesamtzahlen der get&#246;teten, der festgenommenen und verschwundenen Menschen ermitteln k&#246;nnen. „Wir wissen es einfach nicht“, sagte Richardson, und best&#228;tigte, da&#223; eine ganze Reihe von Leuten nie vor Gericht gestellt wurde und einfach „verschwunden“ ist.</p>
<p>Sie rief die chinesische Regierung auf, alle Gefangenen freizulassen, die ohne Anklageerhebung noch festgehalten werden und zu garantieren, da&#223; die anderen Festgenommenen ein faires und &#246;ffentliches Gerichtsverfahren bekommen.</p>
<p>Die chinesische offizielle Version der Unruhen, in der die Proteste der Tibeter als „Zertr&#252;mmern, Verbrennen und Pl&#252;ndern“ charakterisiert werden, sei zumindest teilweise reine Fiktion. „Die Beschreibung der chinesischen Regierung von dem, was w&#228;hrend und nach den Protesten geschah, darf einfach nicht als die einzige Darstellung im Raum stehen bleiben“, sagte Richardson und forderte eine gr&#252;ndliche Untersuchung durch die Vereinten Nationen.</p>
<p>„Wir versuchten, den Anspruch der chinesischen Regierung, da&#223; ihr Einsatz von Gewalt dem internationalen Standard entsprochen habe, zu untersuchen“, sagte sie und f&#252;gte hinzu, da&#223; HRW dabei zu dem Schlu&#223; gekommen sei, „da&#223; Pekings Darstellung der Unruhen weder Hand noch Fu&#223; hat“.</p>
<p>Der Bericht von HRW enth&#228;lt Augenzeugenberichte von Tibetern, auch Schilderungen, wie die Sicherheitskr&#228;fte direkt auf Gruppen unbewaffneter Leute feuerten. „Sie schossen unmittelbar auf die Menschen“, sagte eine 24j&#228;hrige Frau. „Sie kamen aus der Richtung von Jiangsu (Stra&#223;e) und feuerten auf jeden Tibeter, den sie sahen. So viele Menschen starben.“</p>
<p>Ein zweiter Augenzeuge beschrieb, wie die Truppen zuerst Warnsch&#252;sse abgaben. „Zuerst feuerten die Soldaten vor der Menge ein paar Mal in die Luft, um die zu erschrecken, aber die Leute meinten, sie w&#252;rden es wohl nicht wagen, mit scharfer Munition zu schie&#223;en, und bewegten sich weiter auf dem Gel&#228;nde“, sagte ein 24j&#228;hriger M&#246;nch aus Seda [Serthar]. „Und in diesem Augenblick schossen die Soldaten“.</p>
<p>Den Funken zu den Unruhen in Lhasa gab die Unterdr&#252;ckung einer Reihe von friedlichen, von M&#246;nchen und Nonnen der Hauptkl&#246;ster der Gegend angef&#252;hrten Demonstrationen. Die Folge war eine gewaltige  Aufstockung der Sicherheitskr&#228;fte in der Region. Die Protestaktionen weiteten sich auch auf andere tibetische Gebiete Chinas aus, und selbst nachdem in Lhasa wieder die Ordnung hergestellt war, flammten sie noch monatelang hier und dort auf.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> „I saw it with my own Eyes”, Download unter: <a href="http://www.hrw.org/en/reports/2010/07/22/i-saw-it-my-own-eyes-0" target="_blank">www.hrw.org/en/reports/2010/07/22/i-saw-it-my-own-eyes-0</a></p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> &#8220;<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2010/MonkGelekD%27sala_3.7.html" target="_blank">Gelek schildert, was den M&#246;nchen des Klosters Sera im Fr&#252;hjahr 2008 widerfuhr</a>&#8220;, 3. Juli 2010, ist der Augenzeugenbericht eines M&#246;nchs des Klosters Sera, der die gewaltsame Verschlepptung von 400 M&#246;nchen seines Klosters am 10. April 2008 selbst erlebte<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2010/MonkGelekD%27sala_3.7.html"><br />
</a></p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 22. Juli 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Tibetischer Tycoon in geheimem Gerichtsverfahren zu lebensl&#228;nglicher Haft verurteilt</title>
		<link>http://tibetnews.de/2010/08/15/tibetischer-tycoon-in-geheimem-gerichtsverfahren-zu-lebenslaenglicher-haft-verurteilt/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 07:43:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus Tibet drang die Nachricht durch, da&#223; ein beg&#252;terter tibetischer Hotelier aus Lhasa am 26. Juni in einem Verfahren hinter geschlossenen T&#252;ren zu einer lebensl&#228;nglichen Haftstrafe verurteilt wurde. Einzelheiten der Anklage gegen ihn sind nicht bekannt. Dem Direktor des Tibetan Centre for Human Rights and Democracy, Urgen Tenzin, zufolge wird er beschuldigt, gewisse tibetische Gruppen im Ausland unterst&#252;tzt zu haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Tibet drang die Nachricht durch, da&#223; ein beg&#252;terter tibetischer Hotelier aus Lhasa am 26. Juni in einem Verfahren hinter geschlossenen T&#252;ren zu einer lebensl&#228;nglichen Haftstrafe verurteilt wurde. Einzelheiten der Anklage gegen ihn sind nicht bekannt. Dem Direktor des Tibetan Centre for Human Rights and Democracy, Urgen Tenzin, zufolge wird er beschuldigt, gewisse tibetische Gruppen im Ausland unterst&#252;tzt zu haben.</p>
<div id="attachment_2589" class="wp-caption alignleft" style="width: 178px"><a href="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2010/08/dorjee_tashi.jpg"><img class="size-full wp-image-2589" title="Dorjee Tashi" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2010/08/dorjee_tashi.jpg" alt="Dorjee Tashi - photo: tibetcul" width="168" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Dorjee Tashi - photo: tibetcul</p></div>
<p>Der heute 37j&#228;hrige Dorjee Tashi, ein wohlhabender tibetischer Gesch&#228;ftsmann, der weit und breit bekannt ist als Inhaber des luxuri&#246;sen Yak Hotels in Lhasa, wurde in der Vergangenheit von den chinesischen Beh&#246;rden als einer der „zehn herausragendsten jungen M&#228;nner Tibets“ gefeiert. 2003 trat er in die KPCh ein.</p>
<p>Der Gerichtshof konfiszierte auch sein gesamtes Verm&#246;gen, dessen Wert sich auf 4,5 Mrd. Yuan (430 Mio. GBP) belaufen haben soll. Im M&#228;rz 2008 wurde er festgenommen und seitdem ohne Kontakt zur Au&#223;enwelt festgehalten.</p>
<p>Dies ist der zweite uns bekannt gewordene Fall der Verurteilung eines apolitischen wohlhabenden Tibeters. Am 24. Juni wurde der prominente tibetische Gesch&#228;ftsmann und Umweltaktivist Karma Samdrup zu 15 Jahren Gef&#228;ngnis verurteilt.</p>
<p>Dorjee Tashi wurde nach dem Aufstand vom M&#228;rz 2008 in Lhasa f&#252;r einige Wochen ohne Anklageerhebung eingesperrt. Sein &#228;lterer Bruder Dorjee Tseten wurde wenige Monate nach ihm festgenommen und zu sechs Jahren Gef&#228;ngnis verurteilt.</p>
<p>Man kennt die n&#228;heren Gr&#252;nde nicht, warum die beiden Br&#252;der verurteilt wurden. Falls die Anklagen einen politischen Zusammenhang haben, w&#228;re eine solche Geheimhaltung nichts Ungew&#246;hnliches in Tibet, wo die Beh&#246;rden keinen Anla&#223; zu neuem Aufbegehren der Bev&#246;lkerung geben wollen. Die Tatsache, da&#223; in den staatlichen chinesischen Medien nichts &#252;ber den Proze&#223; berichtet wurde, l&#228;&#223;t darauf schlie&#223;en, da&#223; die beiden Br&#252;der auf Grund von Aktivit&#228;ten verhaftet wurden, die von den Beh&#246;rden als politisch erachtet werden.</p>
<p>Aus informierten Quellen verlautet indessen, da&#223; das Mittlere Volksgericht von Lhasa Dorjee Tashi „illegaler Gesch&#228;ftspraktiken“ im Zusammenhang mit seinem Yak Hotel, einem der bekanntesten und &#228;ltesten Hotels in Lhasa, schuldig sprach. Die Quellen sagten nicht, ob die H&#228;rte des Urteils politischen Anklagekategorien zuzuschreiben ist.</p>
<p>Der Gesch&#228;ftsmann war in Lhasa &#252;berall bekannt, nachdem er das Yak Hotel gr&#252;ndete, eine der ersten privaten Unterk&#252;nfte in der Stadt, das an einer der Hauptstra&#223;en der Altstadt liegt. Es wuchs rasch von einer zweist&#246;ckigen Herberge Mitte der 80er Jahre zu einer gro&#223;en Hotelanlage heran, die mit einem Restaurant mit Blick auf die Stra&#223;e aufwarten kann.</p>
<p>Dorjee Tashi hatte viele andere Gesch&#228;ftsinteressen, und man nimmt an, da&#223; er gute Beziehungen zu den chinesischen Beh&#246;rden in Tibet pflegte, dank derer er seine Unternehmen aufbauen konnte. Daher sahen viele Tibeter ihn als eine Art Wendehals an.</p>
<p>Kurz nach seiner Verhaftung gab es Berichte, da&#223; er wegen Korruption belangt worden sei. Tibetischen Quellen zufolge wird jedoch kolportiert, da&#223; er wie viele andere wohlhabende Tibeter auch einen Teil seines Reichtums an Kl&#246;ster oder sogar den Dalai Lama gespendet habe.</p>
<p>Derartige Spenden h&#228;tten die Beh&#246;rden sicher sehr erz&#252;rnt, nachdem die meisten der Kl&#246;ster in und um Lhasa im M&#228;rz 2008 friedliche Demonstrationen veranstaltet hatten, die schlie&#223;lich zu den Krawallen am 14. M&#228;rz f&#252;hrten.</p>
<p>Erg&#228;nzung von Radio Free Asia (RFA) am 13. August: Separat verlautet aus einer anderen Quelle, die anonym bleiben m&#246;chte, da&#223; die chinesischen Beh&#246;rden bei der Durchsuchung von Dorjee Tashis Haus einen Brief von dem im Exil lebenden Dalai Lama gefunden h&#228;tten, der Dorjee Tashi f&#252;r eine Spende von 20 Mio. Yuan (2,94 Mio. USD) dankte.</p>
<p>Diesen Brief h&#228;tte Dorjee Tashi in einer Blumenvase versteckt. „Da&#223; er den Brief aufbewahrte, zeigt, da&#223; es sich um eine religi&#246;se Transaktion handelte“ kommtentierte Robbie Barnett, der Tibet-Experte an der Columbia University. „Wenn man dem Dalai Lama eine religi&#246;s motivierte Spende zukommen l&#228;&#223;t, dann m&#246;chte man nat&#252;rlich das Dankesschreiben von ihm aufbewahren“.</p>
<p>AP zufolge sagte Barnett jedoch, die tibetische Exilgemeinschaft w&#252;rde Gelder unter ihren eigenen Mitgliedern in westlichen L&#228;ndern sammeln, und nicht in China. „F&#252;r Leute, die innerhalb des Systems in China und Tibet arbeiten, w&#252;rde es keinen Sinn machen, sich in politische Dinge einzumischen und damit alles zu riskieren“.</p>
<p>2008 wurde Dorjee Tashi von der staatlichen China Ethnic Press als Vorsitzender der Tibet Shenhu Group genannt, die eine ganze Reihe von Unternehmen betreibt, haupts&#228;chlich in der Immobilien- und Tourismusbranche. Dem Artikel zufolge hatte seine Gesellschaft ein Kapital von 280 Mio. Yuan (41,3 Mio. USD).</p>
<p>2005 traf Dorjee Tashi den chinesischen Staatspr&#228;sidenten und den Premierminister bei einer Konferenz der Nationalen Jugendf&#246;deration. Er wurde auch als Delegierter zu der Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes aufgef&#252;hrt.</p>
<p>Eine tibetische Quelle meint, da&#223; Dorjee Tashis Gesch&#228;ftserfolg ein Grund f&#252;r seine Festnahme und Strafverfolgung sei, denn “die Chinesen dulden keine hervorragenden Tibeter um sich”.</p>
<p>“Er begann mit einem kleinen Restaurant und einem Startkapital von zehn- oder zwanzigtausend Yuan. Dann bekam er einen Job bei dem Tourismusb&#252;ro der Stadt Lhasa und weitete seine gesch&#228;ftlichen T&#228;tigkeiten aus. Er war sehr erfolgreich in seinen Unternehmungen… In seinen Hotels und anderen Gesch&#228;ften stellte er nur Tibeter ein. Er half vielen tibetischen Kindern und hat den Tibetern viel Gutes getan“.</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 12. August 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Die Erdrutschkatastrophe in Zhouqu (Drugchu) &#8211; von Menschenhand gemacht?</title>
		<link>http://tibetnews.de/2010/08/12/die-erdrutschkatastrophe-in-zhouqu-drugchu-von-menschenhand-gemacht/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 20:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 8. August kam es zu verheerenden Erdrutschen im Bezirk Drugchu (chin. Zhouqu) in der Provinz Gansu. Den chinesischen Staatsmedien zufolge stieg die Zahl der Opfer inzwischen auf 1.117, w&#228;hrend noch 627 Menschen vermi&#223;t werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. August kam es zu verheerenden Erdrutschen im Bezirk Drugchu (chin. Zhouqu) in der Provinz Gansu. Den chinesischen Staatsmedien zufolge stieg die Zahl der Opfer inzwischen auf 1.117, w&#228;hrend noch 627 Menschen vermi&#223;t werden <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>.</p>
<p>Da die von den offiziellen Medien gelieferten Informationen ziemlich d&#252;rftig sind <sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup>, f&#252;hrte die tibetische Schriftstellerin Woeser auf die Nachricht von der Katastrophe hin sogleich eine Untersuchung &#252;ber Twitter durch. Die &#8220;Twitterer“, die da und dorthin telefonierten und &#228;ltere Medienberichte und Daten ausgruben, fanden heraus, da&#223; der Erdrutsch erstens dem Bau zahlreicher Wasserkraftwerke, zweitens den frenetischen Bergwerksaktivit&#228;ten und drittens dem Kahlschlag in der Region zuzuschreiben ist. Mit einem Wort, es handelt sich um eine von Menschenhand produzierte Katastrophe.</p>
<p>Abgesehen von den starken Regenf&#228;llen der letzten Zeit wurden die Erdrutsche haupts&#228;chlich von dem Bau einer ganzen Reihe von Wasserkraftwerken verursacht.</p>
<p>Der Bezirk Drugchu (Zhouqu) in der TAP Kanlho (Gannan) in der Pr&#228;fektur Gansu z&#228;hlt 20 Ortschaften mit einer Bev&#246;lkerung von insgesamt 130.000 Menschen. In den letzten Jahren gab es 47 Projekte f&#252;r Wasserkraftanlagen in diesem Gebiet, von denen bisher 15 Kraftwerke gebaut wurden, darunter auch die Anlage Bacang und das Kraftwerk Lijie. 14 weitere befinden sich im Bau, darunter Fujiaai und Lianhekou. Ortsans&#228;ssige Tibeter sagen, der Erdrutsch habe mit den zahlreichen Infrastruktur-Projekten zu tun, welche das &#214;kosystem der Region nachhaltig sch&#228;digten. Sie dr&#228;ngen auf mehr Aufmerksamkeit in dieser Hinsicht.</p>
<p>In einem Report der Provinzregierung von Gansu von 2009 steht Genaueres: Von 2003 bis 2007 wurden 53 Vertr&#228;ge zum Bau von Wasserkraftwerken abgeschlossen, von denen 41 bereits vollendet oder im Bau sind. 12 weitere sollen demn&#228;chst gestartet werden. Zusammen werden diese Kraftwerke 80% des Strombedarfs des Bezirks decken. Die gesamte Baufl&#228;che der 41 Projekte bel&#228;uft sich auf 323 Hektar. Das Volumen des Abraums erreichte 3,83 Mio. Kubikmeter, die Wasser- und Bodenerosion belief sich auf 749 Tausend Tonnen.</p>
<p>Abgesehen von den Infrastrukturprojekten wurde das Land durch den Mineralabbau ausgebeutet. Eine Twitter-Zuschrift lautet: „Seit vielen Jahren werden in Zhouqu Bodensch&#228;tze gef&#246;rdert. Alle B&#228;ume auf den Abh&#228;ngen der Berge wurden abgeholzt, und man konnte den dunklen Lehmboden in der Luft herumwirbeln sehen. Der Flu&#223; wurde durch die Goldsch&#252;rfungen verschmutzt und ist jetzt ganz tr&#252;be geworden. Die Gegend ist auf lange Zeit ruiniert. Die Stadt liegt unten im Tal. &#220;ber ihr ragen steile Felsen auf und sie ist von gef&#228;hrlichen Abh&#228;ngen umrahmt. Einige Geb&#228;ude stehen auch auf den Abh&#228;ngen. Vor Jahren besuchte ich die Gegend: Sie ist ungeeignet f&#252;r menschliche Ansiedelungen. In der Tat erlitt die Stadt auch bei dem Erdbeben vom 12. Mai 2008 Sch&#228;den“.</p>
<p>Ein weiterer „Twitterer“ stellte eine Google-Landkarte ein, welche die r&#228;umliche Beschaffenheit der Stadt Zhouqu zeigt, und wies darauf hin, da&#223; die Katastrophe u.a. der mangelnden Gel&#228;nde&#252;berwachung zugeschrieben werden kann: „Ist das, was in Zhouqu geschah, eine Naturkatastrophe oder ein von Menschen erzeugtes Ungl&#252;ck? Schauen Sie sich einmal die Karte an. Dem gesunden Menschenverstand nach w&#252;rde ein Erdrutsch den See durch eine Barriere oder einen Damm blockieren. Das Wasser braucht jedoch einige Zeit, um den Damm bersten zu lassen. Wo waren die Medien in dieser Zeit? Wo waren all die Telefonverbindungen und die drahtlose Kommunikation? Wo waren all die Bloggers? Weil der Informationsflu&#223; blockiert wurde, kam es zu so einem entsetzlichen Ungl&#252;ck.“</p>
<p>Warnungen seitens der Experten und in den Medienberichten: Tats&#228;chlich stie&#223;en wir auf viele von Experten und Medienvertretern im Internet ver&#246;ffentlichte Warnungen. Die „Human Flesh Search” <sup><span style="color: #ff0000;">(3)</span></sup> &#252;ber Twitter ergab, da&#223; in mehreren Berichten und Forschungsarbeiten eindringlich vor dem Problem der Bodenerosion im Tal des Bailong Flusses im Bezirk Zhouqu gewarnt wurde.</p>
<p>In einem dieser Artikel &#252;ber Wasserressourcen steht: „Das Problem des Wasserverlustes und der Bodenerosion im Bezirk Zhouqu ist sehr ernst. Die nat&#252;rliche Umwelt und &#214;kologie um den Bailong Flu&#223; herum sind in einem verheerenden Zustand, und eine solche Lage ruft &#220;berschwemmungen, Erdrutsche, Schlammlawinen und alle Arten von Naturkatastrophen hervor. Sie bedroht die Sicherheit der Bewohner.“</p>
<p>In einem Forschungsbericht &#252;ber das Problem der Erdrutsche am Bailong Flu&#223;, der 2006 von der Universit&#228;t von Lanzhou erarbeitet wurde, hei&#223;t es: „Die Berge sind sehr unstabil geworden und pr&#228;destiniert f&#252;r Naturkatastrophen wie Erdrutsche und Murenabg&#228;nge; diese Lage ist das Resultat der Abholzung, der exzessiven Bergbauaktivit&#228;ten, der Konstruktion von Wasserkraftwerken und anderen Entwicklungsprojekten“.</p>
<p>Ein Pressebericht von 2008 erw&#228;hnte, da&#223; der Bezirk Zhouqu mit seinen Fl&#252;ssen und W&#228;ldern einst einer paradiesischen Landschaft glich: „Von den 50er bis zu den 80er Jahren war Zhouqu wie ein Jiangnan [liebliche Gegend in S&#252;dchina] in Gansu, umgeben von herrlichen W&#228;ldern. Als Resultat der ausbeuterischen totalen Abholzung sind die Bergh&#228;nge der Erosion ausgesetzt worden, und in der Regenzeit ger&#228;t das Erdreich h&#228;ufig ins Rutschen, es gehen Muren und Schlammlawinen ab“.</p>
<p>Ein weiterer „Twitterer“ fand eine andere Pressemeldung von 2008, die von der Erdrutschgefahr in Zhouqu handelt. „Es gab &#252;ber 60 Erdrutsche in Zhouqu, 13 davon waren so gef&#228;hrlich, da&#223; sie die Sicherheit der dortigen Einwohner bedrohten. Das Erdrutschproblem sollte bei den Wiederaufbauarbeiten nach dem Erdbeben mit einbezogen werden.“</p>
<p>Die Geschichte der Abholzung geht bis auf 1958 zur&#252;ck: „Die nat&#252;rlichen Ressourcen von Zhouqu wurden seit 1958 ausgebeutet, der Zeit des Gro&#223;en Sprungs Vorw&#228;rts. &#214;ffentlichen Daten des Forstdepartments von Zhouqu zufolge wurde von 1952-1980 eine Fl&#228;che von 1,89 Mio. mu <sup><span style="color: #ff0000;">(4)</span></sup> abgeholzt. Der urspr&#252;ngliche Wald wurde zu einem k&#252;nstlichen sekund&#228;ren Wald degradiert. Zus&#228;tzlich hat die illegale Abholzung zu einem j&#228;hrlichen Verlust von 100.000 Quadratmetern Waldgebiet gef&#252;hrt, mit dem Ergebnis, da&#223; die &#214;kologie der st&#252;tzenden Abh&#228;nge komplett ruiniert ist.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> RFA zitiert am 10. August einen tibetischen Bewohner von Drugchu“: „Ich h&#246;rte von meinen Freunden, da&#223; mindestens 2000 H&#228;user versch&#252;ttet wurden. Meiner Sch&#228;tzung nach m&#252;&#223;ten mindestens 4000 Menschen darunter begraben liegen.“ Ein weiterer tibetischer Bewohner meinte, da&#223; ein Drittel der Toten Tibeter seien und zwei Drittel Chinesen.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> Melissa Chan, die China-Reporterin von Al Jazeera, meldete, da&#223; ausl&#228;ndischen Journalisten der Zugang zu der Katastrophenregion verwehrt wird, w&#228;hrend chinesische Journalisten willkommen sind.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(3)</span></sup> Dabei geht es um das Aufsp&#252;ren von Identit&#228;ten, Leuten einen Namen geben zu k&#246;nnen, deren Bild oder Video man – in welchem Zusammenhang auch immer – im Internet gesehen hat.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(4)</span></sup> Altes tibetisches Fl&#228;chenma&#223;: 1 mu entspricht 67 Quadratmetern.</p>
<blockquote><p>Quelle: Woesers Blog (Chinesisch) <a href="http://woeser.middle-way.net/" target="_blank">woeser.middle-way.net</a>, engl. &#220;bersetzung bei <a href="http://globalvoicesonline.org/2010/08/09/china-zhouqu-landslide-a-man-made-disaster/" target="_blank">Global Voices</a></p>
<p>World Tibet Network News, <a href="http://www.tibet.ca/" target="_blank">www.tibet.ca</a>, 10. August 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Der Kashag bezeugt den Opfern der Flutkatastrophe in Osttibet sein Beileid</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 11:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kashag [Kabinett] der Tibetischen Zentralverwaltung in Dharamsala ist zutiefst ersch&#252;ttert &#252;ber die durch die Erdrutsche in Drugchu ausgel&#246;sten Verw&#252;stungen. Der Bezirk Drugchu geh&#246;rt zur traditionellen nord&#246;stlichen Region Amdo [heute Bezirk Zhouqu, TAP Kanlho (chin. Gannan), Pr&#228;fektur Gansu]. Das Tal ist nicht weit von dem ber&#252;hmten Kloster Labrang Tashikhyil entfernt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kashag [Kabinett] der Tibetischen Zentralverwaltung in Dharamsala ist zutiefst ersch&#252;ttert &#252;ber die durch die Erdrutsche in Drugchu ausgel&#246;sten Verw&#252;stungen. Der Bezirk Drugchu geh&#246;rt zur traditionellen nord&#246;stlichen Region Amdo [heute Bezirk Zhouqu, TAP Kanlho (chin. Gannan), Pr&#228;fektur Gansu]. Das Tal ist nicht weit von dem ber&#252;hmten Kloster Labrang Tashikhyil entfernt.</p>
<p>Der Kashag dr&#252;ckt den &#220;berlebenden sein tiefstes Beileid aus und betet darum, da&#223; sie sich bald psychisch und physisch erholen m&#246;gen und ihre H&#228;user wieder aufgebaut werden. Er organisiert am 10. August eine besondere Gebetszeremonie, bei der f&#252;r die Verstorbenen und die rasche Genesung der Verletzten gebetet wird.</p>
<p>Offiziellen Berichten zufolge wurden etwa 300 H&#228;user versch&#252;ttet, nachdem heftige Regenf&#228;lle am Sonntag morgen verheerende Erdrutsche und Sturzfluten in Drugchu ausl&#246;sten. Die Erdrutsche blockierten einen Flu&#223;, der daraufhin &#252;ber die Ufer trat. Wasser, Felsen, Ger&#246;ll und Schlamm schossen die Bergh&#228;nge hinunter und begruben zahlreiche H&#228;user unter sich.</p>
<p>In dieser Gegend wohnen etwa 40.000 Tibeter. In den Medien wurde berichtet, da&#223; etwa 45.000 der betroffenen Einwohner von den staatlichen Rettungskr&#228;ften evakuiert wurden. Xinhua meldete heute, da&#223; bei den Erdrutschen am Sonntag 337 Menschen ums Leben kamen und noch 1.480 vermi&#223;t werden. <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup></p>
<p>Dort ans&#228;ssige Tibeter sagen, die Katastrophe sei den frenetischen Bergbauaktivit&#228;ten und der Abholzung sowie der Aufstauung des Drugchu Flusses zuzuschreiben. Ausgel&#246;st wurde sie durch sintflutartige Regenf&#228;lle, wie man sie in der Gegend noch nie erlebt hat. <span style="color: #ff0000;"><sup>(</sup><sup>2)</sup></span></p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> Videos der Katastrophe bei BBC: „<a href="http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-pacific-10918315" target="_blank">China landslide death toll jumps</a>“</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> Tsering Woeser hat ein Blog zu der Katastrophe eingestellt: <a href="http://woeser.middle-way.net/" target="_blank">woeser.middle-way.net</a>, zusammengefa&#223;t auf <a href="http://globalvoicesonline.org/2010/08/09/china-zhouqu-landslide-a-man-made-disaster/" target="_blank">Englisch</a></p>
<blockquote><p>Department of Information &amp; International Relations (DIIR), <a href="http://www.tibet.net/" target="_blank">www.tibet.net</a>, 9. August 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Seltenes Bildmaterial des k&#252;hnen Protestes von Runggye Adak am 1. August 2007 in Lithang</title>
		<link>http://tibetnews.de/2010/08/05/seltenes-bildmaterial-des-kuehnen-protestes-von-runggye-adak-am-1-august-2007-in-lithang/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 20:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute erfolgte die Ver&#246;ffentlichung eines kurzen Filmstreifens von Runggye Adak, eines 56j&#228;hrigen Nomaden aus Lithang (chin. Litang) in der Provinz Sichuan (die tibetische Region Kham), der eine achtj&#228;hrige Haftstrafe verb&#252;&#223;t, weil er &#246;ffentlich die chinesische Politik in Tibet kritisierte und die R&#252;ckkehr des Dalai Lama nach Tibet forderte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute erfolgte die Ver&#246;ffentlichung eines kurzen Filmstreifens von Runggye Adak <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>, eines 56j&#228;hrigen Nomaden aus Lithang (chin. Litang) in der Provinz Sichuan (die tibetische Region Kham), der eine achtj&#228;hrige Haftstrafe verb&#252;&#223;t, weil er &#246;ffentlich die chinesische Politik in Tibet kritisierte und die R&#252;ckkehr des Dalai Lama nach Tibet forderte.</p>
<p>Das urspr&#252;nglich ICT (International Campaign for Tibet) zugegangene und von ITSN (International Tibet Support Network) mit &#220;bersetzungen versehene Fotomaterial <sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> zeigt einen kurzen Ausschnitt aus Runggye Adaks Rede am 1. August 2007 auf der B&#252;hne bei dem popul&#228;ren Pferderennen in Lithang <sup><span style="color: #ff0000;">(3)</span></sup>. Genau in dieser Woche vor drei Jahren ergriff Runggye Adak das Mikrophon bei dem Pferdefest und sprach mehrere Minuten lang zu einer Tausende z&#228;hlenden Menge von Tibetern, die zu der Er&#246;ffnungsfeier gekommen waren, ehe er von der bewaffneten Polizei festgenommen wurde.</p>
<p>„Ich sah ihn auf die B&#252;hne treten, die voller chinesischer Milit&#228;rs und Offizieller war. Er war ganz ruhig, w&#252;rdevoll und sprach eindringlich. Leider verstand ich nicht, was er sagte, weil mir der Kham-Dialekt nicht gel&#228;ufig ist, aber ich sah, wie die Tibeter um mich herum ihre K&#246;pfe bek&#252;mmert sch&#252;ttelten, denn sie f&#252;rchteten um ihn. Andere stimmten ihm offen zu“, schilderte ein Augenzeuge die Szene.</p>
<p>Das Transkript der kurzen Filmsequenz, die einen seltenen Einblick in die politische Protestszene in Tibet gew&#228;hrt, lautet: „Diese Dinge wurden mit uns gemacht; habt ihr geh&#246;rt, was mit uns geschah? Obwohl wir unsere K&#246;rper bewegen k&#246;nnen, d&#252;rfen wir nicht ausdr&#252;cken, was in unseren Herzen ist. Wi&#223;t ihr das? Dieser Tage gibt es Leute, die sagen, wir brauchen den Dalai Lama nicht. Der Dalai Lama ist aber derjenige, den wir sechs Millionen Tibeter wirklich brauchen“. Augenzeugen best&#228;tigten, da&#223; Runggye Adak die Behauptung, die Tibeter brauchten den Dalai Lama nicht, entschieden zur&#252;ckwies.</p>
<p>Einer neuen Mitteilung aus Tibet zufolge besteht Grund f&#252;r ernste Sorgen um die Gesundheit von Runggye Adak und die seines Neffen Adak Lopoe, eines rangh&#246;heren M&#246;nchs des Klosters Lithang, der zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde, sowie um den zu neun Jahren verurteilten tibetischen Lehrer und Musiker Kunkhyan.</p>
<p>Runggye Adaks Sohn, der 25j&#228;hrige Jamyang Lobsang, der k&#252;rzlich nach Indien geflohen ist, ver&#246;ffentlichte einen bewegenden Aufruf f&#252;r die Freilassung seines Vaters, dessen gesundheitlicher Zustand immer schlechter wird. „Mein Vater Runggye Adak ist unschuldig. Was er sagte, ist wahr und stellt die W&#252;nsche und Sehns&#252;chte der Tibeter in Tibet dar“ <sup><span style="color: #ff0000;">(4)</span></sup>.</p>
<p>Verwandte des 56j&#228;hrigen Runggye Adak, Vater von elf Kindern, berichteten, da&#223; er auch Religionsfreiheit in Tibet und die Freilassung der politischen Gefangenen forderte, besonders die des Panchen Lama und Tenzin Delek Rinpoches, w&#228;hrend ihm eine Menge von Tausenden von Tibetern zujubelte.</p>
<p>„Dieses eindrucksvolle Fotomaterial zeigt Rungyye Adak, der die wahre Sehnsucht der Tibeter in Tibet, mit ihrem geistlichen Oberhaupt vereint zu sein, in Worte fa&#223;t. Heute, nach drei Jahren inspirieren seine &#220;berzeugung und sein mutiges Handeln die Tibeter allerorten“, sagte Dhardon Sharling von der Tibetischen Frauenvereinigung, die bei der Arbeitsgruppe von ITSN an den Kampagnen f&#252;r politische Gefangene mitwirkt.</p>
<p>Nur Monate nach Runggye Adaks k&#252;hnen Worten im August 2007 kam es im gesamten tibetischen Hochland zu Hunderten von Protestaktionen, bei denen die Tibeter offen der chinesischen Herrschaft trotzten und die R&#252;ckkehr des Dalai Lama forderten. Chinesische Sicherheitskr&#228;fte reagierten mit extremer Gewalt, schossen willk&#252;rlich in die Menschenmengen, nahmen Tausende fest, und Tibet wurde mit bewaffneten paramilit&#228;rischen Truppen &#252;berzogen. Seit M&#228;rz 2008 hat die chinesische Regierung ihre Propaganda gegen den Dalai Lama intensiviert und die Schulungen zur patriotischen Umerziehung wieder aufgenommen, wozu geh&#246;rt, da&#223; sich die Beteiligten vom Dalai Lama lossagen m&#252;ssen.</p>
<p>„Die drakonische Politik der chinesischen Regierung, die die Verehrung der Menschen f&#252;r den Dalai Lama kriminalisiert, bewirkte nur, da&#223; die Loyalit&#228;t der Tibeter zu ihrem geistlichen und weltlichen F&#252;hrer noch st&#228;rker wurde“, sagte Ngawang Woeber, der Pr&#228;sident der Gu Chu Sum Vereinigung politischer Gefangener. „Wir rufen China auf, Runggye Adak und andere tibetische Gewissensgefangene unverz&#252;glich freizulassen“.</p>
<p>„In Tibet gibt es eine wachsende Bewegung von Tibetern wie Runggye Adak, die sich den Restriktionen der Chinesen widersetzen und k&#252;hn f&#252;r ihre Identit&#228;t und ihre &#220;berzeugungen eintreten. Die chinesische Regierung kann Einzelpersonen verhaften und ins Gef&#228;ngnis werfen, aber sie kann die Stimme der Tibeter als Ganzes nicht zum Schweigen bringen. Indem China Runggye Adak hinter Gitter setzte, hat es paradoxerweise dazu beigetragen, seine Botschaft f&#252;r Tibet der ganzen Welt zu verk&#252;nden. Wir rufen die internationale Gemeinschaft und unsere Politiker auf, von China nachdr&#252;cklich seine Freilassung zu fordern“, sagte Tenzin Dorjee, der Vorsitzende von Students for a Free Tibet.</p>
<p>Die chinesischen Beh&#246;rden bezeichneten Runggye Adaks Rede als einen „gr&#246;&#223;eren politischen Vorfall“ und klagten ihn der „Provokation zur St&#252;rzung der Staatsmacht“ an. W&#228;hrend der Verhandlung stellte der Richter fest, da&#223; Runggye Adak, indem er die R&#252;ckkehr des Dalai Lama forderte, „das Verbrechen der Untergrabung der Grundfesten der Volksrepublik Chinas beging“. Darauf antwortete Runggye Adak: „Ich wollte, da&#223; Seine Heiligkeit zur&#252;ckkehre, und ich wollte die Sorgen und das Leid der Tibeter artikulieren, weil es sonst keine M&#246;glichkeit f&#252;r uns gibt, dies zu tun. Das hat mich so sehr bek&#252;mmert, da&#223; ich handeln mu&#223;te“ <sup><span style="color: #ff0000;">(5)</span></sup>.</p>
<p>Auf Runggye Adaks Festnahme hin str&#246;mten &#252;ber 200 Tibeter vor dem Polizeihauptquartier in Lithang zusammen und forderten seine Freilassung. Augenzeugen beschreiben, wie die chinesische Polizei und das Milit&#228;r durch Einsatz von Tr&#228;nengas, Bet&#228;ubungsgranaten und Metallruten die Menschen gewaltsam auseinandertrieben. Mehrere Tibeter um Runggye Adak wurden ebenfalls eingesperrt, so sein Neffe Adak Lopoe und Jamyang Kunkhyen, die nun Strafen von zehn Jahren bzw. neun Jahren verb&#252;&#223;en, weil sie ausl&#228;ndische Medien &#252;ber Runggye Adaks mutige Rede informierten.</p>
<p>Runggye Adads Familie durfte ihn bisher nur einmal im Gef&#228;ngnis Mianyang <sup><span style="color: #ff0000;">(6)</span></sup> besuchen, nachdem 50 Tibeter ein Gesuch an Lokalbeamte richteten. Er leidet unter Magen-Darm-Beschwerden und nachlassendem Augenlicht. Tibeter im Exil und ihre Unterst&#252;tzer starteten eine neue Kampagne zu seiner Freilassung <sup><span style="color: #ff0000;">(7)</span></sup>.</p>
<p>+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="320" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13880583&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="320" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13880583&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/13880583"></a></p>
<p>(auch mit deutschen Untertiteln) oder in hoher Aufl&#246;sung bei <a href="http://savetibet.org/files/media/rungyyehires.mov" target="_blank">ICT</a></p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> Das kurze Video, das ein Tourist, der zuf&#228;llig bei dem Pferderennen anwesend war, filmte, zeigt nicht Runggye Adaks gesamtes Statement. Der westliche Tourist war sich anf&#228;nglich der Bedeutung seines Materials gar nicht bewu&#223;t und stellte es daher ICT erst jetzt zur Verf&#252;gung.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(3)</span></sup> 2. August 2007 „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2007/LithangProtest.html" target="_blank">Tibeter in Lithang wegen friedlicher politischer Demonstration festgenommen</a>“</p>
<p>20. November 2007 „<a href="http://tibetnews.de/2007/11/21/rongye-adrak-und-weitere-tibeter-zu-langen-haftstrafen-verurteilt/">Rongye Adrak und weitere Tibeter zu langen Haftstrafen verurteilt</a>“<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2007/RongyeAdrak_8Jahre.html"></a></p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(4)</span></sup> <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13819360&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13819360&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/13819360"></a></p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(5)</span></sup> Radio Free Asia zufolge erkl&#228;rte Runggye Adak dem Richter von der Anklagebank aus: „Als ich ‚Lang lebe der Dalai Lama!’ rief und die Freilassung der tibetischen politischen Gefangenen forderte, wurde ich<br />
festgenommen und anschlie&#223;end formell verhaftet. Der Hauptgrund f&#252;r meine Tat war, da&#223; es in Tibet niemanden gibt, der kein Vertrauen in den Dalai Lama h&#228;tte, der nicht loyal zu ihm st&#252;nde und seine R&#252;ckkehr nicht herbeisehnte. Im Widerspruch dazu verbreitet die chinesische Regierung Propagandal&#252;gen und behauptet, die Tibeter in Tibet h&#228;tten nicht mehr den Wunsch, ihn zu sehen und h&#228;tten den Glauben an ihn verloren. Doch das ist falsch, aber wir haben nicht die Freiheit, es zu sagen.&#8221;</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(6)</span></sup> In diesem Gef&#228;ngnis ist auch Tenzin Delek Rinpoche inhaftiert.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(7)</span></sup> <a href="http://org2.democracyinaction.org/o/5380/p/dia/action/public/?action_KEY=3748" target="_blank">Online-Petition</a></p>
<blockquote><p>International Tibet Support Group Network (ITSN), <a href="http://www.tibetnetwork.org/" target="_blank">www.tibetnetwork.org</a>, 2. August 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>China bezahlt Nepal f&#252;r die brutale Ma&#223;regelung der Tibeter</title>
		<link>http://tibetnews.de/2010/08/04/china-bezahlt-nepal-fuer-die-brutale-massregelung-der-tibeter/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 08:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[China allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Republica online (Nepal) berichtete, gab China am 27. Juli bekannt, da&#223; es dem nepalischen Innenministerium eine j&#228;hrliche Beihilfe von10 Million Yuan (1,47 Mio. US$) gew&#228;hren w&#252;rde, um die Sicherheitsdienste im Land zu st&#228;rken, damit sie wirksamer gegen „Anti-Tibet-Aktivit&#228;ten“ vorgehen k&#246;nnen. Das chinesische Innenministerium wird diese Unterst&#252;tzung, die nicht in den Rahmen der regul&#228;ren j&#228;hrlichen Zuwendungen Chinas an Nepal f&#228;llt, dem nepalischen Innenministerium direkt leisten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Republica online (Nepal) berichtete, gab China am 27. Juli bekannt, da&#223; es dem nepalischen Innenministerium eine j&#228;hrliche Beihilfe von10 Million Yuan (1,47 Mio. US$) gew&#228;hren w&#252;rde, um die Sicherheitsdienste im Land zu st&#228;rken, damit sie wirksamer gegen „Anti-Tibet-Aktivit&#228;ten“ vorgehen k&#246;nnen. Das chinesische Innenministerium wird diese Unterst&#252;tzung, die nicht in den Rahmen der regul&#228;ren j&#228;hrlichen Zuwendungen Chinas an Nepal f&#228;llt, dem nepalischen Innenministerium direkt leisten.</p>
<p>Diese Ank&#252;ndigung erfolgte w&#228;hrend bilateraler Sicherheitsgespr&#228;che in Kathmandu. Der Innenminister Dr. Govind Prasad Kusum f&#252;hrte die nepalische Seite an, w&#228;hrend der Vize-Minister f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit Chen Zhimin bei der auf Chinas Dr&#228;ngen hin abgehaltenen Tagung die chinesische Seite vertrat.</p>
<p>In dem Bericht wird das Innenministerium Nepals zitiert, dem zufolge Chen Zhimin bei dem Meeting Dr. Kusum Nachtsicht-Kameras und andere logistische Ausr&#252;stung im Wert von zwei Millionen Yuan (US$ 295.006) &#252;berreichte, um die Schlagkraft der nepalischen Polizei, der Bewaffneten Polizeitruppe und der nationalen Untersuchungsbeh&#246;rde zu st&#228;rken.</p>
<p>Neben den Beamten des Innenministeriums nahmen auch Vertreter der Polizei, der Bewaffneten Polizeitruppe, des Au&#223;enministeriums, des Justizministeriums und des Finanzministeriums Nepals an der Konferenz teil.</p>
<p>Unter den 11 Teilnehmern von chinesischer Seite waren auch der Botschafter Qui Guohong und andere Mitarbeiter der chinesischen Botschaft. „Jegliche Aktivit&#228;t gegen Tibet im Namen von Religion und Menschenrechten sind inakzeptabel f&#252;r uns, weil sie eine Bedrohung der Souver&#228;nit&#228;t und Integrit&#228;t Chinas darstellen“, werden chinesische Delegierte bei dem Treffen zitiert.</p>
<p>Zum ersten Mal seit 2003 hat die nepalische Regierung gewaltsam drei tibetische Fl&#252;chtlinge nach Tibet zur&#252;ckgef&#252;hrt in Verletzung ihrer eigenen Verpflichtungen gem&#228;&#223; dem internationalen Gesetz. Die drei Tibeter, alle in den Zwanzigern, wurden Anfang Juni der chinesischen Grenzpolizei &#252;bergeben. Zwei davon sind nun im Gef&#228;ngnis. Nepals Handlung k&#246;nnte einen verheerenden Beispielfall setzen f&#252;r die &#252;ber eintausend Tibeter, die jedes Jahr aus ihrem besetzten Land zu fliehen versuchen <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> Bei Students for a Free Tibet gibt es eine<a href="http://sft.convio.net/site/R?i=pXnzop3sJOCSLMCv66Gedw" target="_blank"> Online-Aktion</a> an die nepalische Vize-Premier- und Au&#223;enministerin Sujata Koirala, in der Nepal zur Einhaltung des V&#246;lkerrechts aufgefordert wird.</p>
<blockquote><p>Tibetan Review, <a href="http://www.tibetanreview.net/" target="_blank">www.tibetanreview.net</a>, 30. Juli 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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