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	<title>tibetnews</title>
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	<description>News rund um die Themen, Tibet, Dalai Lama, Menschenrechte, China, Buddhismus</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Jan 2012 18:28:55 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Dritte Selbstverbrennung innerhalb von drei Tagen</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/01/10/dritte-selbstverbrennung-innerhalb-von-drei-tagen/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 10:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein angesehener M&#246;nch starb in Golog - Tsultrim, Tenyi und Norbu Damdul erlagen ihren Brandverletzungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Ein angesehener M&#246;nch starb in Golog &#8211; Tsultrim, Tenyi und Norbu Damdul erlagen ihren Brandverletzungen.</strong></em></p>
<p>Sonam Wangyal, alias Sopa, ein reinkarnierter Lama und angesehener 42j&#228;hriger M&#246;nch, z&#252;ndete sich am Sonntag, dem 8 Januar, vor der Polizeistation der Stadt Darlag (TAP Golog, Provinz Qinghai) selbst an, nachdem er mehrfach Freiheit f&#252;r Tibet gefordert und dem Dalai Lama ein langes Leben gew&#252;nscht hatte, wie Quellen aus Tibet berichten.</p>
<div id="attachment_3485" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3485" title="Tibet is burning" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/01/wangyal.jpg" alt="Tibet is burning" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Tibet is burning</p></div>
<p>Ehe er zu seiner Tat schritt, stieg er auf einen nahe gelegenen H&#252;gel, verbrannte R&#228;ucherwerk, betete und verteilte danach zahlreiche Flugbl&#228;tter, auf denen stand, da&#223; er diese todbringende Tat „nicht um seines eigenen Ruhmes willen, sondern f&#252;r Tibet und zum Wohl der Tibeter“ begehe. Er t&#228;te es auch im Gedenken an all jene Tibeter, die seit 2009 f&#252;r die Wiedererlangung der Freiheit in Tibet und die R&#252;ckkehr des Dalai Lama gestorben seien.</p>
<p>„Die Tibeter sollten ihre Hoffnung nicht aufgeben und entschlossen bleiben, der Tag des Gl&#252;cks wird gewi&#223; kommen. Damit der Dalai Lama lange lebe, d&#252;rfen die Tibeter nicht von ihrem Pfad abweichen“, schrieb Sonam Wangyal in seiner letzten Willens&#228;u&#223;erung.</p>
<p>In das gelbe Gewand eines ordinierten M&#246;nchs gekleidet, steckte er sich um etwa 6 Uhr morgens in Brand, nachdem er „eine Menge Benzin getrunken und seinen ganzen K&#246;rper damit &#252;bersch&#252;ttet hatte“. „Sein K&#246;rper explodierte f&#246;rmlich und die &#220;berreste wurden von der Polizei entfernt“, fuhr die Quelle fort.</p>
<p>Nachdem die Sicherheitskr&#228;fte seinen verbrannten K&#246;rper weggebracht hatten, marschierten mehrere Hundert Tibeter zur Polizeistation und verlangten die Herausgabe der &#220;berreste. Der Zentraltibetischen Verwaltung in Dharamsala zufolge veranstalteten um die zweitausend Tibeter eine Kerzenmahnwache: „Damit die Lage nicht weiter eskalierte, gab die Polizei den K&#246;rper schlie&#223;lich heraus“.</p>
<p>Die chinesischen Beh&#246;rden versch&#228;rften sofort die Sicherheitsma&#223;nahmen, und die bewaffnete Polizei r&#252;ckte in Dutzenden von Fahrzeugen an. &#220;berall patrouillieren seither Milit&#228;rpolizisten in der Stadt. RFA zufolge planen die Tibeter noch diese Woche eine Gedenkfeier f&#252;r Sopa bei dem Kloster, in dem er wirkte. „Aber jetzt ist es schwierig, die Gegend von Darlag telefonisch zu erreichen“.</p>
<p>Sopas Tod folgt auf die Tat zweier anderer Tibeter, die sich am Freitag in der Pr&#228;fektur Ngaba anz&#252;ndeten, um gegen die chinesische Herrschaft zu demonstrieren. Seit M&#228;rz vergangenen Jahres haben sich 15 Tibeter selbst verbrannt, Menschenrechtsgruppen sehen in diesen Vorf&#228;llen einen Beweis f&#252;r die verzweifelte Lage der Tibeter unter dem Gewaltregime Chinas.</p>
<p>Meldung vom 9. Januar: Die beiden Tibeter, die sich am 6. Januar verbrannten, Tenyi (ein 20j&#228;hriger M&#246;nch des Klosters Kirti) und Tsultrim (ein 20j&#228;hriger Laie), sind nun beide tot. Tenyi starb noch am selben Tag und Tsultrim in der Nacht auf den 7. Januar. Die dort ans&#228;ssigen Tibeter hielten ihre L&#228;den und Restaurants als Zeichen der Trauer geschlossen. Infolge der &#252;berw&#228;ltigenden Polizeipr&#228;senz k&#246;nnen sie den zwei „M&#228;rtyrern“ nicht die geb&#252;hrende letzte Ehre erweisen.</p>
<p>Weiter teilten die M&#246;nche Lobsang Yeshi und Kanyag Tsering vom Kloster Kirti in Dharamsala mit, da&#223; Norbu Damdul, der sich am 15. Oktober in Brand gesetzt hatte, am 5. Januar im Krankenhaus von Barkham verstorben sei. Statt seine Leiche den Angeh&#246;rigen auszuh&#228;ndigen, &#252;bergab die Polizei ihnen nur die Asche. Das Recht, die letzten Riten zu vollziehen, wurde ihnen verwehrt.</p>
<p>Fast drei Monate lang, seitdem die Sicherheitskr&#228;fte ihn nach seiner feurigen Tat verhaftet hatten, war sein Verbleib unbekannt. Augenzeugen zufolge hatte Norbu Damdul die „vollst&#228;ndige Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet“ und die „R&#252;ckkehr des Dalai Lama“ gefordert <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>.</p>
<p>Somit ist die Zahl der Toten durch Selbstverbrennung seit M&#228;rz 2011 auf zehn gestiegen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><sup>(1)</sup></span> 15. Oktober 2011, &#8220;<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2011/NorbuDadul_15.10.html" target="_blank">Unter Rufen nach „Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet“ setzte sich heute ein weiterer junger Tibeter in Flammen</a>&#8221;</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 8. Januar 2012<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>US-Report: Repression in Tibet nach Selbstverbrennungen noch st&#228;rker</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/01/09/us-report-repression-in-tibet-nach-selbstverbrennungen-noch-starker/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 18:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links & Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Bericht der US Congressional Executive Commission on China (CEEC) sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der immer heftiger werdenden Unterdr&#252;ckung der Religion in Tibet und den schockierenden F&#228;llen von Selbstverbrennung von Tibetern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Bericht der US Congressional Executive Commission on China (CEEC) sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der immer heftiger werdenden Unterdr&#252;ckung der Religion in Tibet und den schockierenden F&#228;llen von Selbstverbrennung von Tibetern.</p>
<div id="attachment_3481" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3481" title="US-Report zu den Selbstverbrennungen in Tibet" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/01/self-immolations.jpg" alt="US-Report zu den Selbstverbrennungen in Tibet" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">US-Report zu den Selbstverbrennungen in Tibet</p></div>
<p>Der Sonderbericht mit dem Titel „Die Selbstverbrennungen tibetischer M&#246;nche scheinen mit der zunehmenden Unterdr&#252;ckung der Religionsfreiheit in Zusammenhang zu stehen“, kam am 23. Dezember heraus <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>. Die CECC konstatiert eine „offensichtliche Beziehung zwischen der wachsenden Unterdr&#252;ckung der freien Religionsaus&#252;bung in den tibetisch-buddhistischen Kl&#246;stern und den 12 F&#228;llen, in denen sich 2011 jetzige oder ehemalige M&#246;nche und Nonnen selbst anz&#252;ndeten“.</p>
<p>„Ein Vergleich mit jedem der zehn Jahresberichte der Kommission von 2002-2011 zeigt eine Tendenz zur Verschlechterung der Atmosph&#228;re f&#252;r den tibetischen Buddhismus, insbesondere in den monastischen Institutionen“, hei&#223;t es in dem Bericht.</p>
<p>Die CECC kommt zu dem Schluss, dass Chinas erdr&#252;ckende Reaktionen auf die popul&#228;ren Demonstrationen von 2008 – wie die Intensivierung des schon seit langem gef&#252;hrten Feldzugs gegen den Dalai Lama, die Einf&#252;hrung von Bestimmungen, die tief in das monastische Leben eingreifen und den gesamten Ablauf in den Kl&#246;stern bis ins Detail regeln, wie auch die aggressive „Schulung in Gesetzeskunde“ f&#252;r M&#246;nche und Nonnen – den Abw&#228;rtstrend bei den Menschenrechten in Tibet noch „verschlimmert“ haben.</p>
<p>Seit M&#228;rz dieses Jahres haben sich 12 Tibeter in Brand gesetzt, sie forderten die R&#252;ckkehr des Dalai Lama aus dem Exil und protestierten gegen Chinas anhaltende Besetzung Tibets. W&#228;hrend acht F&#228;lle in der Gegend von Ngaba stattfanden, wo das Kloster Kirti liegt, ereigneten sich drei in Kardze und der letzte am 1. Dezember in Chamdo.</p>
<p>Unter Berufung auf offizielle Statistiken stellt der Bericht auch fest, dass seit M&#228;rz 2008 aus den leidgepr&#252;ften Gegenden Ngaba und Kardze in Osttibet mehr Tibeter festgenommen wurden als aus allen anderen Teilen Tibets.<br />
Das Oberhaupt des Klosters Kirti, der Kirti Rinpoche, der letzten Monat vor der Tom Lantos Menschenrechtskommission des US-Repr&#228;sentantenhauses auftrat, sagte, die Bedingungen in Kirti h&#228;tten die M&#246;nche „in einen Zustand &#228;u&#223;erster Furcht und Verzweiflung getrieben“.</p>
<p>Der US-Kongress gr&#252;ndete im Oktober 2000 die CECC mit dem Auftrag, die Menschenrechte und die Entwicklung der Rechtsstaatlichkeit in China zu verfolgen und j&#228;hrlich dem Pr&#228;sidenten und dem Kongress einen Bericht zu unterbreiten.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> “<a href="http://www.cecc.gov/pages/virtualAcad/index.phpd?showsingle=168140" target="_blank">Special Report: Tibetan Monastic Self-Immolations Appear to Correlate with Increasing Repression of Freedom of Religion</a>”</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 28. Dezember 2011<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Selbstverbrennungen in Tibet gehen weiter: Zwei Tibeter z&#252;ndeten sich in Ngaba an</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/01/07/selbstverbrennungen-in-tibet-gehen-weiter-zwei-tibeter-zundeten-sich-in-ngaba-an/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 12:17:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[In Fortsetzung der feurigen Episoden/Trends von Selbstverbrennung auch im neuen Jahr z&#252;ndeten sich heute Nachmittag zwei Tibeter an. Einer von ihnen ist vermutlich gestorben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Fortsetzung der feurigen Episoden/Trends von Selbstverbrennung auch im neuen Jahr z&#252;ndeten sich heute Nachmittag zwei Tibeter an. Einer von ihnen ist vermutlich gestorben. Im Augenblick gibt es keine Informationen &#252;ber ihren Namen, ihr Alter oder andere Details.</p>
<div id="attachment_3405" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3405" title="Tibet is Burning" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/11/flames.jpg" alt="Tibet is Burning" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Tibet is Burning</p></div>
<p>Wie aus mehreren Quellen hervorgeht, geschah das Schreckliche um 14.40 Ortszeit in der aufgew&#252;hlten Gegend von Ngaba, die seit M&#228;rz 2011 alleine 10 F&#228;lle von Selbstverbrennung erleben mu&#223;te.</p>
<p>Augenzeugen zufolge waren es zwei Personen, ein M&#246;nch und ein Laie, die sich auf einer der Hauptstra&#223;en der Stadt Ngaba unweit des Klosters Kirti in Brand steckten. „Man h&#246;rte denjenigen, bei dem es sich vermutlich um einen Laien handelt, nach der R&#252;ckkehr des Dalai Lama rufen, ehe die chinesischen Sicherheitskr&#228;fte die Flammen l&#246;schten und ihn verschwinden lie&#223;en“. Nichts ist bekannt &#252;ber seinen Zustand oder wohin er gebracht wurde.</p>
<p>Ein Tibeter aus der Gegend Ngaba, der zu den Belehrungen des Dalai Lama zu der Kalachakra-Zeremonie nach Bodh Gaya in Nordindien gereist war, sagte [nach einem Telefonat in seine Heimat], von Flammen umzingelt h&#228;tten sie ihre H&#228;nde in der Geste des Gebets zusammengelegt und gen Kirti geblickt: „Mit gefalteten H&#228;nden standen sie gegen das Kirti Kloster gewandt und riefen Parolen, von denen ‚Lang lebe Seine Heiligkeit der Dalai Lama’ und ‚Wir fordern die R&#252;ckkehr Seiner Heiligkeit des Dalai Lama nach Tibet’, h&#246;rbar waren“.</p>
<p>Ein Augenzeuge best&#228;tigte, da&#223; das chinesische Sicherheitspersonal sofort zur Stelle war und die beiden gewaltsam wegbrachte. „Die Flammen waren gewaltig, und der Laie ist wahrscheinlich gestorben, auch f&#252;r den M&#246;nch seien die Chancen, &#252;berlebt zu haben, gering“.</p>
<p>Es sind diese die 13. und 14. F&#228;lle von Selbstverbrennung in Tibet seit dem M&#228;rz 2011. Sie ereigneten sich, w&#228;hrend Tausende von buddhistischen Pilgern aus der ganzen Welt diese Woche in Bodhgaya weilen, um dem Dalai Lama zu lauschen, der die religi&#246;sen Belehrungen zum „Kalachakra“ gibt.</p>
<p>Mindestens 9.000 Tibeter, die Inhaber chinesischer P&#228;sse sind, und sch&#228;tzungsweise 1.200 chinesische Buddhisten aus China haben sich bei dem Pilgerb&#252;ro in Bodh Gaya registriert. Einer der anwesenden Tibeter telefonierte mit seiner Familie in Ngaba, weil er sie die Stimme des Dalai Lama h&#246;ren lassen wollte. Da erfuhr von dem heutigen Vorfall. „Sie ersuchten mich, dem Dalai Lama eine Opfergabe zu &#252;bergeben und um seine Gebete f&#252;r jene zwei, die sich verbrannten, zu bitten“.</p>
<p>In letzter Zeit waren Flugbl&#228;tter in der Gegend von Ngaba aufgetaucht mit der Botschaft, da&#223; noch viel mehr Tibeter bereit seien, sich f&#252;r die gemeinsame Sache Tibets selbst zu verbrennen.</p>
<p>Stephanie Bridgen, die Leiterin von Free Tibet, kommentierte: „Diese j&#252;ngsten Selbstverbrennungen sind ein weiterer Beweis daf&#252;r, da&#223; das, was gegenw&#228;rtig in Tibet geschieht, eine tiefgreifende und kontinuierliche Zur&#252;ckweisung der chinesischen Besatzung ist“.</p>
<p>„Es ist ein Armutszeugnis f&#252;r die internationale Gemeinschaft, da&#223; 14 Menschen in verschiedenen Teilen Tibets sich freiwillig in Brand setzten, die Welt aber nicht reagiert hat. Wir m&#252;ssen damit rechnen, da&#223; sich solche Protestakte noch fortsetzen werden, solange die Weltpolitiker die Augen vor der verzweifelten Situation in Tibet geschlossen halten“.</p>
<p><strong>Avaaz hat eine Umfrage gestartet, welche Priorit&#228;ten die Teilnehmer an den Aktionen f&#252;r 2012 sich w&#252;nschen:</strong><br />
<a href="https://www.surveymonkey.com/s/January2012poll" target="_blank">https://www.surveymonkey.com/s/January2012poll</a></p>
<p>In dem Abschnitt Nr. 2, in dem gefragt wird, welche Kampagnen Vorzug genie&#223;en sollten, gibt es einen Punkt: &#8220;Pressing China to take a more responsible role in the world and stop repression in Tibet&#8221;, der noch ziemlich weit unten steht, n&#228;mlich an 16. Stelle. Bitte beteiligen sie sich an der Umfrage, damit Avaaz in Zukunft h&#228;ufiger Kampagnen zu Tibet herausgibt.</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 6. Januar 2012<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Tulku Tenzin Delek hat ein schweres Herzleiden</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/01/04/tulku-tenzin-delek-hat-ein-schweres-herzleiden/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 20:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Informationen aus Tibet zufolge gibt die Gesundheit des inzwischen Einundsechzigj&#228;hrigen, der lebensl&#228;nglich in einem chinesischen Gef&#228;ngnis eingesperrt ist, erneut Anlass zu ernster Sorge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Informationen aus Tibet zufolge gibt die Gesundheit des inzwischen Einundsechzigj&#228;hrigen, der lebensl&#228;nglich in einem chinesischen Gef&#228;ngnis eingesperrt ist, erneut Anlass zu ernster Sorge. Ein Tibeter im Exil sagte unter Berufung auf Quellen in Tibet, Tulku Tenzin Delek habe Herzbeschwerden und starke Schmerzen in den Beinen.</p>
<div id="attachment_3474" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3474" title="Tulku Tenzin Delek" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/01/tenzin.jpg" alt="Tulku Tenzin Delek" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Tulku Tenzin Delek</p></div>
<p>Mitgeteilt wurde dies von Leuten, die die seltene Gelegenheit erhielten, Tulku Tenzin Delek im Gef&#228;ngnis zu besuchen, allerdings nur f&#252;r 10 bis 15 Minuten. Bereits letztes Jahr erreichte die Au&#223;enwelt die Kunde von der nachlassenden Gesundheit von Tulku Tenzin Delek, nachdem ein Gef&#228;ngnisw&#228;rter seinen Verwandten gesagt hatte, der inhaftierte reinkarnierte Lama habe eine „chronische Herzerkrankung und Hypertonie“.</p>
<p>Tulku Tenzin Delek ist ein hoch angesehener religi&#246;ser Lehrmeister und ausgesprochener Verehrer des Dalai Lama. Nach einer Serie von Sprengstoffexplosionen 2002 in Osttibet schoben die chinesischen Beh&#246;rden dem Tulku und Lobsang Dhondup die Schuld an diesen Attentaten zu. Lobsang Dhondup wurde nach einem nicht-&#246;ffentlichen Prozess unmittelbar hingerichtet, w&#228;hrend der Tulku zum Tode verurteilt und die Vollstreckung des Urteils zwei Jahre aufgeschoben wurde. Am 26. Januar 2005 wurde das Urteil nach einer Welle internationaler Emp&#246;rung in eine lebensl&#228;ngliche Haftstrafe abgemildert.</p>
<p>Tulku Tenzin Delek wirkte f&#252;r das Wohl der tibetischen Bev&#246;lkerung in Osttibet. Er setzte sich f&#252;r die Verbesserung des Gesundheitswesens, f&#252;r die Bildung und den Ausbau religi&#246;ser Institutionen ein. Er war auch ein engagierter Umweltsch&#252;tzer und pl&#228;dierte f&#252;r die Erhaltung der Umwelt angesichts der ungez&#252;gelten Abholzung und des Raubbaus an den Bodensch&#228;tzen durch China.</p>
<p>Vergangenen Monat erkl&#228;rte John Kamm, der Gr&#252;nder und Leiter der Dui Hua Foundation in San Francisco, der Kontakte zur chinesischen Regierung pflegt, vor Reportern, er hege gewisse Hoffnungen bez&#252;glich der Freilassung von Tulku Tenzin Delek und Lobsang Tenzin, eines der am l&#228;ngsten eingesperrten tibetischen politischen Gefangen. Bei seiner letzten Reise nach Peking habe er die Beh&#246;rden ersucht, diese zwei prominenten tibetischen politischen H&#228;ftlinge freizulassen.</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 29. Dezember 2011<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Chinesische Beh&#246;rden in Ngaba verurteilten einen „R&#228;delsf&#252;hrer“ der Protestaktionen von 2008</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/01/04/chinesische-behorden-in-ngaba-verurteilten-einen-radelsfuhrer-der-protestaktionen-von-2008/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 19:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Quellen im Exil berichten, verurteilte ein chinesisches Gericht in der TAP Ngaba (chin. Aba) in Osttibet einen Tibeter, der zu den Anf&#252;hrern der Proteste von 2008 geh&#246;rte, zu f&#252;nf Jahren Gef&#228;ngnis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Quellen im Exil berichten, verurteilte ein chinesisches Gericht in der TAP Ngaba (chin. Aba) in Osttibet einen Tibeter, der zu den Anf&#252;hrern der Proteste von 2008 geh&#246;rte, zu f&#252;nf Jahren Gef&#228;ngnis.</p>
<div id="attachment_3470" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3470" title="als man noch vor dem Kloster Kirti tanzte" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/01/kirti_dance.jpg" alt="als man noch vor dem Kloster Kirti tanzte" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">als man noch vor dem Kloster Kirti tanzte</p></div>
<p>Unter welchen Anklagen das Gericht in Sichuan den 26j&#228;hrigen Tsering aus dem Dorf Raru in der Gemeinde Cha (Pr&#228;fektur Ngaba) vor einem Monat schuldig sprach, ist nicht bekannt.<br />
„Wir erfuhren, dass Tsering am 29. November von dem Mittleren Volksgericht von Ngaba zu f&#252;nf Jahren Gef&#228;ngnis verurteilt wurde“, teilten die Sprecher Lobsang Yeshe und Kanyag Tsering des Exilklosters Kirti in Dharamsala mit.<br />
Tsering, der in jungen Jahren M&#246;nch wurde, aber 2007 seine Robe ablegte und zu seiner Familie auf dem Lande zur&#252;ckkehrte, hatte im M&#228;rz 2008 die Protestaktionen in der Gemeinde Cha mitorganisiert und war dann wegen der ihm drohenden Festnahme untergetaucht. Er hielt sich versteckt, bis er im April 2010 in einem Restaurant in der Stadt Ngaba festgenommen wurde.<br />
„W&#228;hrend er im Verborgenen lebte, suchte die Polizei immer wieder nach ihm, weil er angeblich einer der Anf&#252;hrer der Protestaktionen in Cha gewesen sei, in der ganzen Gegend fahndeten sie nach ihm“, f&#252;gten die M&#246;nche hinzu.<br />
Die Spannungen in der Autonomen Region Tibet und den tibetischen Siedlungsgebieten in den anderen Provinzen halten unvermindert an, seit die antichinesischen Demonstrationen 2008 &#252;ber das tibetische Hochland hinwegfegten. Zw&#246;lf Tibeter haben sich dieses Jahr aus Protest gegen die chinesische Herrschaft selbst angez&#252;ndet &#8211; ein Ausdruck &#228;u&#223;erster Verzweiflung &#252;ber die zunehmende Repression, wie unabh&#228;ngige Beobachter der Rechtssituation dies beurteilen.<br />
Die chinesische Regierung macht den Dalai Lama f&#252;r diese gespannte Lage verantwortlich, er w&#252;rde zu den Selbstverbrennungen, die der buddhistischen Lehre zuwiderlaufen, animieren. Er hingegen beschuldigt China einer „r&#252;cksichtslosen und unlogischen Politik“ gegen&#252;ber Tibet. Er rief die chinesische Regierung auf, ihre „repressive Politik in Tibet“, ebenso wie die Gewalt gegen die Kl&#246;ster und die Zur&#252;ckdr&#228;ngung der tibetischen Sprache einzustellen.</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 25. Dezember 2011<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Tibetischer M&#246;nch Tabey am Leben, aber zum Kr&#252;ppel geworden</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/12/23/tibetischer-monch-tabey-am-leben-aber-zum-kruppel-geworden/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 14:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Der M&#246;nch, der sich als erster Tibeter selbst in Brand steckte und von dem man glaubte, er sei tot, nachdem das chinesische Sicherheitspersonal auf ihn geschossen hatte, befindet sich heute, nach drei Jahren, den Angaben von Woeser zufolge in einem chinesischen Milit&#228;rkrankenhaus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der M&#246;nch, der sich als erster Tibeter selbst in Brand steckte und von dem man glaubte, er sei tot, nachdem das chinesische Sicherheitspersonal auf ihn geschossen hatte, befindet sich heute, nach drei Jahren, den Angaben von Woeser zufolge in einem chinesischen Milit&#228;rkrankenhaus.</p>
<div id="attachment_3461" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3461" title="Tabey" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/01/tabey.jpg" alt="Tabey" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">.</p></div>
<p>Die tibetische Bloggerin Tsering Woeser schrieb diese Woche, Tabey, ein tibetischer M&#246;nch aus dem Kloster Kirti in Ngaba, sei noch am Leben, aber infolge der Schussverletzungen k&#246;nne er seine Beine nicht mehr gebrauchen.<br />
Am 27. Februar 2009 &#252;bergoss sich Tabey mit Benzin und z&#252;ndete sich auf der Hauptstra&#223;e der Stadt Ngaba an. Augenzeugen berichteten, er habe ein Portrait Seiner Heiligkeit des Dalai Lama hochgehalten und Parolen gerufen.<br />
Mit ein Grund f&#252;r Tabeys Selbstverbrennung war das Verbot der Beh&#246;rden, das allj&#228;hrliche gro&#223;e Gebetsfest (Monlam Chenmo) abzuhalten. Etwa eintausend M&#246;nche hatten sich an diesem Tag im Kloster eingefunden, und gefordert, dass man ihnen die Begehung dieses Festes erlaube.<br />
Wenige Augenblicke, nachdem der M&#246;nch sich angez&#252;ndet hatte, war die bewaffnete Polizei zur Stelle und schoss ihm in die Beine <span style="color: #ff0000;"><sup>(1)</sup></span>, damit er sich nicht mehr von der Stelle bewegen konnte. Tabey st&#252;rzte sofort zu Boden und wurde in einem Polizeiwagen weggefahren. Seitdem war sein Verbleib ungekl&#228;rt.<br />
Diese Woche schrieb Woeser jedoch, der M&#246;nch bef&#228;nde sich in einem chinesischen Milit&#228;rhospital in Barkham. „Seine beiden Beine sind unbrauchbar geworden, und sogar einer seiner Arme ist fast gel&#228;hmt“. „Die Narben der Einsch&#252;sse an seinen Beinen sind deutlich sichtbar“.<br />
Es hei&#223;t, dass seine Mutter ihn in dem Krankenhaus pflege, aber es scheint, dass sie dieses nicht verlassen und mit keinen Au&#223;enstehenden sprechen darf. Man nimmt an, dass ihn einzig und alleine sein Onkel besuchen darf.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><sup>(1)</sup></span> 27. Februar 2009 „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ftc/2009/Kirti_Moenchverbrenntsich_Schuesse_27.2.html" target="_blank">Chinesische Polizei schie&#223;t auf tibetischen M&#246;nch, der sich in Brand setzte &#8211; gespannte Lage im Bezirk Ngaba</a>“</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 17. Dezember 2011<br />
&#220;bersetzung: Vera Krutz, Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Mit Woeser unterwegs in Tibet</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 14:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Juli reisten Woeser und ihr Ehemann Wang Lixiong mit dem Auto nach Lhasa, danach verfasste sie einige Beitr&#228;ge, die von den Orten, handeln, die sie auf dem Weg dorthin besucht haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli reisten Woeser und ihr Ehemann Wang Lixiong mit dem Auto nach Lhasa, danach verfasste sie einige Beitr&#228;ge, die von den Orten, handeln, die sie auf dem Weg dorthin besucht haben.</p>
<div id="attachment_3352" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3352" title="Tsering Woeser" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/09/woeser3.jpg" alt="Tsering Woeser" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Tsering Woeser</p></div>
<p><strong>„Der verarmte Bezirk Mat&#246; in Amdo“ von Woeser</strong><br />
In diesem Blog-Eintrag schreibt Woeser &#252;ber den einst wohlhabenden Bezirk Mat&#246; (chin. Maduo, TAP Golog) im &#246;stlichen Tibet, der sich in der heutigen Provinz Qinghai befindet. Woeser stellt die von offizieller Seite angegebene Begr&#252;ndung f&#252;r die Verarmung des Bezirks Mat&#246; in Frage und konzentriert sich statt dessen auf die durch den Bergbau, den Dammbau und die Goldw&#228;scherei herbeigef&#252;hrte Umweltzerst&#246;rung, sowie deren Auswirkung auf die Nomaden.<br />
<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2011/WoeserMatoe.html" target="_blank">Lesen Sie weiter&#8230;</a></p>
<p><strong>„Mehr als ein Jahr nach dem Erdbeben, ein gehetzter Besuch in Yushu“ von Woeser</strong><br />
Dieser Beitrag konzentriert sich auf Yushu, jenes Gebiet in Kham, welches am 14. April 2010 von einem Erdbeben der St&#228;rke 7,1 ersch&#252;ttert wurde. In Anbetracht der j&#252;ngsten Entwicklungen in Yushu haben mir alle meine tibetischen Freunde aus Yushu erz&#228;hlt, dass es eine Reihe von Tabuthemen gibt, &#252;ber die nichts nach au&#223;en gelangen darf: erstens, alles was Grundst&#252;cke und Immobilien betrifft; zweitens, alles was Schulen und Sch&#252;ler betrifft; drittens, alles was religi&#246;se Versammlungen und andere buddhistische Aktivit&#228;ten betrifft.<br />
<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2011/Yushu-Woeser_25.10.html" target="_blank">Lesen Sie weiter&#8230;</a></p>
<p><strong>„Wie es dem Kloster Sersh&#252;l in den letzten Jahren erging“ &#8211; von Woeser</strong><br />
Ich bin durch das &#246;stliche Tibet (heutzutage die Pr&#228;fektur Kardze in der Provinz Sichuan) gereist. Wo es Berge gibt, graben sie Bergwerke; wo es Fl&#252;sse gibt, bauen sie Wasserkraftwerke; und wo es Berge und Fl&#252;sse gibt, graben sie Bergwerke und bauen sie Wasserkraftwerke. Einer der Einheimischen sagte mir, dass die Beamten, vom hohen bis zum niedrigen Rang, alles verkaufen, was es in Kardze zu verkaufen gibt: die Entwicklungsrechte f&#252;r den Fluss Dzachu [Mekong] wurden bereits an den Huaneng Energie-Konzern verkauft.<br />
<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2011/WoeserSershul.html" target="_blank">Lesen Sie weiter&#8230;</a></p>
<blockquote><p>HighPeaksPureEarth, <a href="http://www.highpeakspureearth.com/" target="_blank">www.HighPeaksPureEarth.com</a>, 12. Oktober, 25. Oktober, 23. November 2011<br />
&#220;bersetzung: Vera Krutz, Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p>
</blockquote>
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		<title>Zusammensto&#223; zwischen chinesischen und tibetischen Studenten in Chengdu</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/12/21/zusammenstos-zwischen-chinesischen-und-tibetischen-studenten-in-chengdu/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 19:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[„Verpr&#252;gele einen Tibeter, und krieg' ein Extralob“ – schreien chinesische Studenten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>„Verpr&#252;gele einen Tibeter, und krieg&#8217; ein Extralob“ – schreien chinesische Studenten</em></strong>.</p>
<p>Zwischen den tibetischen Studenten und den Han-Chinesen an einer Ingenieurschule in der Provinz Sichuan brach wegen der Politik der bevorzugten Behandlung f&#252;r Minderheiten-Gruppen ein Streit aus, der zu einer unbekannten Zahl an Verletzten f&#252;hrte.</p>
<div id="attachment_3457" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3457" title="Streit zwischen Han und Tibetern" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/01/students-riot.jpg" alt="Streit zwischen Han und Tibetern" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">.</p></div>
<p>Zu dem Zwist kam es, nachdem Han-Studenten, die zahlenm&#228;&#223;ig die Tibeter um das Zehnfache &#252;bertreffen, Pekings Politik der bevorzugten Behandlung von ethnischen Minderheiten in Frage stellten.<br />
Wie die tibetische Schriftstellerin Woeser berichtet, gingen in der Nacht vom 14. zum 15. Dezember &#252;ber dreitausend chinesische Studenten einer Ingenieurschule in Chengdu auf tibetische Studenten los, brachen in deren Schlafs&#228;le und Klassenzimmer ein und verpr&#252;gelten sie.<br />
Die chinesischen Studenten, die T&#252;ren, Fenster und M&#246;bel zerschlugen, hielten &#252;ber 200 tibetische Studenten als Geiseln fest. „Die chinesischen Studenten schrien: ‚Verpr&#252;gele einen Tibeter, und Du kriegst ein Extralob’“, schrieb Woeser in ihrem Blog.<br />
Netzb&#252;rger stellten Photos ins Internet, die zerbrochene Pulte und St&#252;hle in den Klassenzimmern zeigen, woraufhin die Beh&#246;rden die Website der Schule sperrten.<br />
„Du solltest gesehen haben, wie sie uns Tibeter in ihren Internet-Postings kr&#228;nkten“, erkl&#228;rte ein tibetischer Student RFA. Die Beh&#246;rden spielten Berichte &#252;ber den Gewaltausbruch herunter. Es habe sich nur um ein „kleineres Gerangel“ gehandelt.<br />
Wie es hei&#223;t, trugen zahlreiche tibetische Studenten so schwere Verletzungen davon, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten<br />
Nachdem es der Schulleitung nicht gelungen war, den Zusammensto&#223; zu beenden, musste die Polizei gerufen werden, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. &#220;ber eintausend paramilit&#228;rische Kr&#228;fte r&#252;ckten an und setzten Tr&#228;nengas ein, um die Menge zu zerstreuen. Auch mehrere Polizei- und Schulfahrzeuge wurden besch&#228;digt.<br />
Woeser schreibt auf ihrem Blog, dass am folgenden Tag, dem 15. Dezember, als die tibetischen Studenten zum Mittagessen in die Mensa gekommen waren, die chinesischen Studenten bei ihrem Anblick frohlockt und gerufen h&#228;tten: „Wir Han-Chinesen haben ein Sieg &#252;ber die stolzen Tibeter errungen“.<br />
„Die Tibeter &#228;rgerten uns schon so lange, die Feindschaft sitzt tief und ist schon alt“, sagte ein Han-Student am Donnerstag. „Letzte Nacht verdroschen wir sie, das war ein gro&#223;er Sieg f&#252;r uns“. „Wir zeigten ihnen, dass wir keine Leute sind, die man so einfach &#252;bergehen kann“.<br />
Ein tibetischer Student sagte, er w&#252;nsche sich, dass die Beh&#246;rden den Vorfall auf faire Weise untersuchten. „Wenn sie unsere Sicherheit nicht garantieren k&#246;nnen, was f&#252;r einen Sinn hat es dann, auf diese Schule zu gehen“, f&#252;gte ein anderer tibetischer Student hinzu. „Es w&#228;re besser f&#252;r uns, einfach zu Hause zu bleiben und das Vieh zu h&#252;ten. Dann w&#228;ren wir wenigstens sicher“.<br />
Bez&#252;glich der staatlichen F&#246;rdermittel f&#252;r ethnische Minderheiten sagte Woeser RFA: „Die Han-Studenten meinen, ihre Klagen seien berechtigt. Aber die Minderheiten-Studenten sind der Ansicht, dass sie ein Anrecht auf eine bevorzugte Behandlung haben“.<br />
„Sie f&#252;hlen, dass die Ausbildung, die sie nun erhalten, einer Sinisierung gleichkommt, weil sie in eine Schule in einer ihnen fremden Region gehen m&#252;ssen. Sie befinden sich im Nachteil, weil sie ihre Muttersprache aufgeben und die der Han-Leute lernen m&#252;ssen“.<br />
Sie f&#252;gte hinzu, einige glaubten, die Programme zur Pr&#228;ferenzbehandlung der Minderheiten, die China nach den ethnischen Unruhen in Xinjiang vom Juli 2009 einf&#252;hrte, seien unfair.<br />
„Ethnische Minderheiten sind zwar vorzugsberechtigt, aber nicht in nennenswertem Umfang; wenn man das ganze Bild betrachtet, dann wird schnell klar, dass sie recht rau behandelt werden. Sie sehen sich vielen Einschr&#228;nkungen und der Brutalit&#228;t der Polizei gegen&#252;ber“.<br />
„Die Nachricht &#252;ber den Zwischenfall erschien in ein paar lokalen Nachrichtenportalen, aber wurde ganz schnell wieder daraus entfernt.</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 16. Dezember 2011<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Junger Tibeter aus Pashoe willk&#252;rlich zu drei Jahren verurteilt</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/12/19/junger-tibeter-aus-pashoe-willkurlich-zu-drei-jahren-verurteilt/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die chinesischen Beh&#246;rden in der Autonomen Region Tibet (TAR) verh&#228;ngten &#252;ber einen jungen Tibeter wegen seiner Rolle bei einer Protestaktion gegen die Herrschaft Pekings letztes Jahr eine Gef&#228;ngnisstrafe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die chinesischen Beh&#246;rden in der Autonomen Region Tibet (TAR) verh&#228;ngten &#252;ber einen jungen Tibeter wegen seiner Rolle bei einer Protestaktion gegen die Herrschaft Pekings letztes Jahr eine Gef&#228;ngnisstrafe.<br />
Am 13. Oktober verurteilte das Volksgericht des Bezirks Pashoe in der Pr&#228;fektur Chamdo, TAR, den 23j&#228;hrigen Sonam Namgyal, der aus dem Dorf Gola in der Gemeinde Drongsar stammt, zu drei Jahren Gef&#228;ngnis, gab ein tibetischer M&#246;nch in Indien bekannt.</p>
<div id="attachment_3430" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3430" title="." src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/12/imprisoned.jpg" alt="." width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">.</p></div>
<p>„Er wurde festgenommen, weil 2010 jemand eine chinesische Flagge auf dem Campus der Gemeindeschule von Drongsar heruntergeholt und unter einem Stein versteckt hatte. Die Beh&#246;rden fahndeten nach dem T&#228;ter, aber konnten den Verantwortlichen nicht identifizieren“.<br />
Sonam Namgyal ging zu der Zeit in Drongsar zur Schule. Am 17. Juni wurde er von zwei chinesischen Polizisten in Zivilkleidung gepackt und abgef&#252;hrt, als er gerade Raupenkeulenpilze [cordyceps sinensis] <span style="color: #ff0000;"><sup>(1)</sup></span> sammelte.<br />
„Die Polizeibeamten brachten ihn nach Nyingtri, wo er drei Tage lang festgehalten wurde, und dann wurde er der Bezirkspolizei von Pashoe &#252;berstellt“. „In Pashoe, wo sie ihn vier Monate lang festhielten, wurde er schwer geschlagen und gefoltert.“ Und am 13. Oktober verurteilten sie ihn dann zu drei Jahren Haft, weil er „gegen die Einheit des Landes“ agiert habe.<br />
„Seine Mitgefangenen sagten Ortsans&#228;ssigen, Sonam sei infolge der Folterung in schlechtem Zustand und habe einen Geh&#246;rschaden davongetragen“. „Nach der Festnahme konnten seine Angeh&#246;rigen ihn nur ein einziges Mal besuchen. Sonams Mutter ist 72 Jahre alt und sein Vater starb vor langer Zeit. „Gegenw&#228;rtig wissen seine Angeh&#246;rigen nicht, wo er eingesperrt ist“.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> Daniel Winkler: <a href="http://www.danielwinkler.com/tibetischer_raupenpilz_cordyceps_sinensis.htm" target="_blank">Raupenkeulenpilze</a></p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 9. Dezember 2011<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Chinesische Polizei in Amdo erschl&#228;gt einen jungen Tibeter</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/12/19/chinesische-polizei-in-amdo-erschlagt-einen-jungen-tibeter/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu diesem traurigen Vorfall kam es, als am 9. Dezember Chonjor, ein Tibeter Mitte zwanzig, von der Polizei angehalten wurde; er war gerade mit seinem Motorrad unterwegs zum Kloster Labrang Tashikyil, um dort einen M&#246;nch, seinen Verwandten, zu besuchen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu diesem traurigen Vorfall kam es, als am 9. Dezember Chonjor, ein Tibeter Mitte zwanzig, von der Polizei angehalten wurde; er war gerade mit seinem Motorrad unterwegs zum Kloster Labrang Tashikyil, um dort einen M&#246;nch, seinen Verwandten, zu besuchen.</p>
<div id="attachment_3448" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3448" title="Polizeigewalt" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/01/police_brutality_2.jpg" alt="Polizeigewalt" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">.</p></div>
<p>Die Polizei hielt ihn unter dem Vorwand an, seinen F&#252;hrerschein zu &#252;berpr&#252;fen, und &#252;berstellte ihn dann der Milit&#228;rpolizei, die ihn in Gewahrsam nahm, wie mehrere Quellen im Exil berichten.<br />
Als Chonjors Angeh&#246;rige feststellten, dass er abhanden gekommen war, gingen sie am folgenden Morgen – dem 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte – zur Polizeistation, nur um zu erfahren, dass er tot sei. Die Gr&#252;nde f&#252;r seine Festnahme und seinen Tod sind unbekannt. Quellen im Exil zufolge wurde er im Gewahrsam schwer gefoltert.<br />
Dolkar Kyab, ein Mitglied des tibetischen Parlaments-im-Exil, sagte, dass die Sicherheitsma&#223;nahmen in der Gegend im Vorfeld zu dem 22. Jahrestag der Verleihung des Friedensnobelpreises an den Dalai Lama am 10. Dezember 1989 erheblich verst&#228;rkt worden seien.<br />
„Die Regierung hat in den letzten Wochen mehr Polizeikr&#228;fte auf den Stra&#223;en eingesetzt und Tibeter aufgegriffen, die auf Motorr&#228;dern oder mit Autos unterwegs waren, oder auch nur zur Fu&#223; auf der Stra&#223;e gingen“. „Viele Tibeter wurden kurzzeitig festgehalten und vernommen, um zu ermitteln, ob sie etwas mit den antichinesischen Protesten von 2008 zu tun hatten“.<br />
Nachdem Tibeter aus Chonjors Heimatdorf und h&#246;herrangige M&#246;nche des Klosters Labrang bei der Polizeibeh&#246;rde vorstellig wurden, erhielt die Familie des Get&#246;teten eine ansehnliche Geldsumme, n&#228;mlich eine Million Yuan, zur Abfindung.<br />
Diese Entsch&#228;digung, vermutlich der h&#246;chste Betrag, der jemals an einen Tibeter gezahlt wurde, wird von vielen als eine Art Hauruckl&#246;sung der chinesischen Beh&#246;rden gesehen, um den Ausbruch &#246;ffentlicher Wutreaktionen der Bev&#246;lkerung zu vermeiden.<br />
Ein &#228;hnlicher Todesfall im Polizeigewahrsam eines chinesischen Bewohners des Dorfes Wukan in S&#252;dchina am 11. Dezember hatte zu einem Aufruhr des ganzen Dorfes gef&#252;hrt, was durch die Medien in aller Welt ging.</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 16. Dezember 2011<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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