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	<title>tibetnews &#187; Widerstand in Tibet</title>
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	<description>News rund um die Themen, Tibet, Dalai Lama, Menschenrechte, China, Buddhismus</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 May 2012 10:00:43 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Videoclip: Der tragische Tod und die letzte Botschaft der drei Feueropfer aus Dzamthang</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 07:35:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein neuer Videoclip, der uns aus Tibet erreichte, zeigt die tragischen Szenen, wie sich drei junge Tibeter selbst verbrennen, und bringt die Tonaufnahme ihrer letzten W&#252;nsche, was die Wiedererlangung der Freiheit und die Erhaltung der tibetischen Identit&#228;t und Kultur unter der repressiven Politik der chinesischen Regierung sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neuer Videoclip, der uns aus Tibet erreichte, zeigt die tragischen Szenen, wie sich drei junge Tibeter selbst verbrennen, und bringt die Tonaufnahme ihrer letzten W&#252;nsche, was die Wiedererlangung der Freiheit und die Erhaltung der tibetischen Identit&#228;t und Kultur unter der repressiven Politik der chinesischen Regierung sind.</p>
<p>Das Filmmaterial zeigt auch die friedlichen Demonstrationen vom Januar 2012 in Dzamthang, Ngaba, bei der Ogyen, ein 20j&#228;hriger Jugendlicher aus der Ortschaft Barma, den Polizeisch&#252;ssen zum Opfer fiel.</p>
<div id="attachment_3594" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3594" title="Drei Feueropfer aus Dzamthang" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/drei-Feueropfer-aus-Dzamtha.jpg" alt="Drei Feueropfer aus Dzamthang" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Drei Feueropfer aus Dzamthang</p></div>
<p>Danach sieht man ein Bild von Nangdrol, der sich am 19. Februar 2012 verbrannte, sowie ein Foto von nachher und das Schriftst&#252;ck mit seinem letzten Willen.</p>
<p>Namdrol betonte, dass er sein Leben wegen des unertr&#228;glichen Leidens unter der repressiven Politik der chinesischen Regierung dem Feuer &#252;bergebe. Er rief auch alle Tibeter auf, ihre Identit&#228;t zu bewahren, in Einheit und Harmonie zu leben und betete dann f&#252;r das lange Leben des Dalai Lama.</p>
<p>Danach folgen die Aufnahmen von Sonam und Choephag Kyab, die sich am 19. April 2012 in Brand setzten. Sie hinterlie&#223;en eine Tonaufnahme ihrer letzten W&#252;nsche. Sie sagten, dass sie sich f&#252;r die Wiederherstellung der Freiheit in Tibet und f&#252;r den Weltfrieden verbrennen w&#252;rden. Sie meinten, das Leiden des tibetischen Volkes sei viel gr&#246;&#223;er als die Trag&#246;die, dass sie ihren K&#246;rper in Brand setzten. Choephag Kyab und Sonam besuchten eine staatliche Minderheitenschule, deren Ort nicht bekannt ist.</p>
<p>Hier folgt die &#220;bersetzung des letzten Wunsches von Nangdrol, ehe er sich am 19. Februar 2012 selbst verbrannte:</p>
<p><em>&#8220;Mit hoch erhobenem Kopf, mit nicht nachlassender Loyalit&#228;t und Mut,</em><br />
<em>wende ich, Nangdrol, mich dankbar an meine Eltern, Geschwister und Verwandten,</em><br />
<em>w&#228;hrend ich, um des tibetischen Volkes willen, dem ich Dank schulde, mein</em><br />
<em>Leben dem Feuer anheim gebe.</em></p>
<p><em>Ihr M&#228;nner und Frauen Tibets,</em><br />
<em>ich hoffe, Ihr werdet alle Eintracht und Harmonie bewahren,</em><br />
<em>Ihr solltet tibetische Kleidung tragen, weil Ihr Tibeter seid.</em></p>
<p><em>Au&#223;erdem m&#252;sst Ihr Tibetisch sprechen,</em><br />
<em>vergesst nie, dass Ihr Tibeter seid,</em><br />
<em>Ihr solltet voller Liebe und Erbarmen sein, weil Ihr Tibeter seid!</em></p>
<p><em>Haltet Eure Eltern in Ehren,</em><br />
<em>bewahrt Einheit und Harmonie unter Euresgleichen,</em><br />
<em>seid barmherzig zu den Tieren, nehmt keinem Lebewesen sein Leben!</em></p>
<p><em>M&#246;ge Seine Heiligkeit der Dalai Lama, Tenzin Gyatso, zehntausend Jahre leben,</em><br />
<em>m&#246;gen die Lamas und Tulkus des Schneelandes Tibets zehntausend Jahre leben!</em></p>
<p><em>M&#246;ge das tibetische Volk von Chinas b&#246;sartiger Herrschaft befreit werden!</em></p>
<p><em>Unter Chinas b&#246;sartiger Herrschaft ist das Leiden unermesslich</em><br />
<em>dieses Leiden ist wahrhaft unertr&#228;glich,</em><br />
<em>dies b&#246;sartige China hat Tibet besetzt,</em><br />
<em>es ist nicht m&#246;glich, unter solch &#252;blem Regime zu leben.</em></p>
<p><em>Das b&#246;sartige China, das ohne Liebe und Mitgef&#252;hl ist,</em><br />
<em>&#252;berzieht uns mit unertr&#228;glichen Schl&#228;gen und Leid, </em><br />
<em>um am Ende Tibet g&#228;nzlich zu vernichten.</em></p>
<p><em>M&#246;ge Seine Heiligkeit der Dalai Lama, Tenzin Gyatso, zehntausend Jahre lang leben!&#8221;</em></p>
<p>Hier folgt die &#220;bersetzung der gemeinsamen Erkl&#228;rung oder des letzten Willens von Choephel Kyab und Sonam, ehe sie sich am 19. April 2012 den Flammen anheimgaben:</p>
<p><em>&#8220;Die tibetische Nationalit&#228;t ist verschieden von anderen, denn sie hat ihre eigene Religion und Kultur. Sie ist auch einzigartig, weil sie Liebe und Mitgef&#252;hl lehrt und sich dem Wohl der anderen widmet.</em></p>
<p><em>Das tibetische Volk wird jedoch gewaltsam von China besetzt gehalten und unterdr&#252;ckt. Das tibetische Volk leidet, denn ihm werden die fundamentalen Menschenrechte versagt. Um der Wiederherstellung der Freiheit in Tibet und des Weltfriedens willen setzen wir uns in Flammen. Das Leiden des tibetischen Volkes infolge der Verweigerung seiner Freiheit ist viel gr&#246;&#223;er als die Trag&#246;die der Verbrennung unserer K&#246;rper.</em></p>
<p><em>An unsere liebevollen Eltern, Verwandte und Geschwister: Es hei&#223;t nicht, dass wir keine Zuneigung f&#252;r Euch empf&#228;nden oder von Euch scheiden wollten, es hei&#223;t nicht, dass wir unser Leben nicht liebten. Mit gesundem Geist und Verstand &#8211; beide sind wir bei gesundem Geist und Verstand &#8211; verbrennen wir uns um der Wiedererlangung der Freiheit in Tibet willen, f&#252;r das Gedeihen der Lehre des Buddha und um des Gl&#252;ckes der Menschheit und des Weltfriedens willen.</em></p>
<p><em>Deshalb solltet Ihr unsere letzten W&#252;nsche achten. Ihr solltet nichts unternehmen, wenn wir in chinesische Gefangenschaft geraten. Zutiefst w&#252;nschen wir, dass kein einziger Tibeter wegen uns zu Schaden komme.</em></p>
<p><em>Wenn es Euch leid um uns ist, dann folgt dem Ratschlag der gelehrten Khenpos und Tulkus! Wenn Ihr unsere Kultur und Tradition in der richtigen Weise lebendig erhaltet und in Eintracht lebt, dann erf&#252;llen sich unsere W&#252;nsche. Innig hoffen wir, dass unsere letzten W&#252;nsche in Erf&#252;llung gehen m&#246;gen.&#8221;</em></p>
<p>Falls es in dem Wortlaut Ungereimtheiten geben sollte, so ist die <a href="http://bit.ly/KXPmiO" target="_blank">tibetische Version</a> ma&#223;geblich.</p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/MdjEDm6zH6g?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Department of Information and International Relations, <a href="http://www.tibet.net/" target="_blank">www.tibet.net</a>, 9. Mai 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Tibeter in Dege wegen Unabh&#228;ngigkeitsaktivit&#228;ten festgenommen</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/04/27/tibeter-in-dege-wegen-unabhangigkeitsaktivitaten-festgenommen/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 16:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Bezirk Dege in der TAP Kardze &#252;berfielen am 15. April Sicherheitskr&#228;fte das Dorf Doda in der Gemeinde Dzatoe und nahmen 15 junge M&#228;nner unter dem Verdacht fest, die Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet gefordert zu haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Bezirk Dege in der TAP Kardze &#252;berfielen am 15. April Sicherheitskr&#228;fte das Dorf Doda in der Gemeinde Dzatoe und nahmen 15 junge M&#228;nner unter dem Verdacht fest, die Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet gefordert zu haben.</p>
<p>Es wird vermutet, da&#223; sie Plakate aufgeh&#228;ngt und Flugbl&#228;tter verteilt haben. Einer von ihnen, ein M&#246;nch namens Tragyal, sei k&#252;rzlich nach Verb&#252;&#223;ung einer dreij&#228;hrigen Gef&#228;ngnisstrafe entlassen worden.</p>
<p>„Um die 300 Polizisten und paramilit&#228;rische Kr&#228;fte umstellten das Dorf, brachen in die H&#228;user der Tibeter ein und nahmen die Leute fest“, verlautet aus einer dortigen Quelle. „Eine &#228;ltere Frau namens Namsa Sangmo flehte die Polizei an, mit ihren Gewaltakten aufzuh&#246;ren, doch sie griffen sie statt dessen an und brachen ihr dabei einen Arm“.</p>
<div id="attachment_3546" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3546" title="." src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/04/dege.jpg" alt="." width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">.</p></div>
<p>Unter den Festgenommenen wurden Yeshe Choegyal, Wangchen, Wangdu, Lobsang Tsewang, Yeshe Jungne, Tragyal, Tenzin Tsondru, Tengyal, Yonten und Tenzin Tsering genannt. Die Namen der &#252;brigen konnten nicht in Erfahrung gebracht werden, ebensowenig, ob sie in aller Form verhaftet wurden und angeklagt werden oder nur zur Ermittlung festgenommen wurden.</p>
<p>Die Quelle f&#252;gte hinzu, k&#252;rzlich seien schon einmal 20 Tibeter aus Dzatoe in Gewahrsam genommen worden. „Sie wurden mehrere Tage lang in der Haft mi&#223;handelt, aber schlie&#223;lich wieder freigelassen“. Nach Auskunft einer anderen Quelle seien am 15. M&#228;rz acht Tibeter in Haft genommen worden, als die Polizei im Dorf Rebpa, ebenfalls in der Gemeinde Dzatoe, eine Razzia veranstaltete.</p>
<p>„Tibeter, die gegen den Staat gerichteter Aktivit&#228;ten verd&#228;chtigt werden, brachte man in das Gemeindezentrum, wo sie hart behandelt, auch der Folter unterzogen wurden“, verlautet aus der Quelle. Die Beh&#246;rden verlangen nun von den Bewohnern mehrerer D&#246;rfer der Gemeinde, darunter auch Doda und Gana, zu den politischen Meetings zu kommen, wo sie „umerzogen“ werden sollen. Dabei werden sie davor gewarnt, es zu wagen, wieder dagegen zu protestieren, denn die Polizei w&#252;rde dann mit scharfer Munition auf sie schie&#223;en.</p>
<p>„Die Offiziellen sagten, bisher h&#228;tten Polizei und paramilit&#228;rische Kr&#228;fte lediglich die Anweisung gehabt, Leute, die politisch aktiv sind, festzunehmen, aber die Zentralregierung habe sie nun erm&#228;chtigt, auf jeden zu schie&#223;en, der solche Aktionen ausf&#252;hrt“.</p>
<p>„Wenn die Leute irgendwelche Beschwerden h&#228;tten, dann sollten sie sich direkt an die Beh&#246;rden wenden und um Hilfe bitten, statt Protestplakate anzubringen“.</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 18. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
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		<title>Chinesische Brutalit&#228;t: Videoclip zeigt, wie Polizei auf einen brennenden Tibeter einschl&#228;gt</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/04/23/chinesische-brutalitat-videoclip-zeigt-wie-polizei-auf-einen-brennenden-tibeter-einschlagt/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 13:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Die in China herrschende Unmenschlichkeit und die v&#246;llige Missachtung gegen&#252;ber dem Leben der Tibeter werden in einem 45 Sekunden langen Videoclip, der k&#252;rzlich von ICT ver&#246;ffentlicht wurde, &#252;beraus deutlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die in China herrschende Unmenschlichkeit und die v&#246;llige Missachtung gegen&#252;ber dem Leben der Tibeter werden in einem 45 Sekunden langen Videoclip, der k&#252;rzlich von ICT ver&#246;ffentlicht wurde, &#252;beraus deutlich <span style="color: #ff0000;"><sup>(1)</sup></span>.</p>
<p><a target="_blank" href="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/immolation.mov"><img class="aligncenter size-full wp-image-3513" title="Zum Starten des Videos bitte klicken" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/04/video.jpg" alt="Zum Starten des Videos bitte klicken" width="491" height="235" /></a>Die dramatischen Szenen zeigen, wie chinesisches Sicherheitspersonal erbarmungslos einen Tibeter, der sich selbst angez&#252;ndet hat, zu Boden wirft und misshandelt, w&#228;hrend sein K&#246;rper noch in Flammen steht. Es gab schon &#228;hnliche Berichte, wo die Sicherheitskr&#228;fte Tibeter, die sich selbst verbrannten, brutal geschlagen und verst&#252;mmelt haben.Die Aufnahmen entstanden am 14. Januar in Ngaba und dokumentieren den Selbstverbrennungs-Protest von Lobsang Jamyang, 22, einem ehemaligen M&#246;nch des Klosters Andu in Ngaba <sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup>.</p>
<p>Auf seinen feurigen Protest hin kam es zu einer gr&#246;&#223;eren Demonstration, die Polizei schoss in die Menge, wobei eine Reihe von Tibetern verletzt wurde – einige sehr schwer, wie etwa eine Frau, die das Augenlicht verlor, und ein Mann, der durch eine Eisenstange am Hals gef&#228;hrlich verwundet wurde.</p>
<p>Lobsang Jamyang, der sich um die F&#246;rderung der tibetischen Sprache in seinem Heimatdorf verdient gemacht hatte, &#252;bergoss sich in der Stadt Ngaba in einer &#246;ffentlichen Toilette mit Benzin, trat heraus und setzte sich in Brand. Brennend lief er die Stra&#223;e entlang und rief Parolen f&#252;r ein langes Leben des Dalai Lama und Freiheit in Tibet.</p>
<p>Zu Anfang scheint es, als seien die Flammen an Lobsang Jamyangs K&#246;rper erloschen, w&#228;hrend die bewaffnete Polizei und einige Tibeter um ihn herum stehen. Nach ein paar Sekunden h&#246;rt man, wie Tr&#228;nengas abgefeuert wird, um die Menge zu zerstreuen. Sp&#228;ter schoss die Polizei sogar auf die Leute, aber der Videoclip endet vorher.</p>
<p>Pl&#246;tzlich lodert das Feuer von Lobsang Jamyangs K&#246;rper wieder auf. In Flammen geh&#252;llt steht er auf und springt herum, w&#228;hrend die daneben Stehenden schreien und kreischen. Man h&#246;rt die Stimme eines Tibeters, der ein Sto&#223;gebet an den Dalai Lama und den Besch&#252;tzer des Klosters Kirti richtet: „Gyalwang Tenzin Gyatso! Gyalchen Dorje Hwaltsal!“</p>
<p>Dann sieht man, wie die bewaffnete Polizei herbeist&#252;rzt, ein paar Sekunden sp&#228;ter wirft ein Polizist Lobsang Jamyang mit Hilfe eines Handkarrens zu Boden, und von beiden Seiten versetzen sie ihm Fu&#223;tritte, ehe sie die Flammen endg&#252;ltig l&#246;schen.</p>
<p>Warum Lobsang Jamyangs K&#246;rper zum zweiten Mal aufloderte, ist nicht ganz klar. Vielleicht hatte er Benzin getrunken und benzingetr&#228;nkte Kleider getragen, und das Feuer war zun&#228;chst schw&#228;cher geworden, aber noch nicht ganz erloschen.</p>
<p>Emp&#246;rt &#252;ber das, was sie soeben gesehen hatten, umstellen ihn mehrere Tibeter und versuchen, die Sicherheitskr&#228;fte daran zu hindern, ihn wegzubringen. Und da enden die Aufnahmen ganz pl&#246;tzlich.</p>
<p>Nach Aussage des Exilklosters Kirti in Dharamsala reagierte das chinesische Sicherheitspersonal, indem es die Leute festnahm und wahllos mit n&#228;gelbesetzten Keulen auf sie schlug und sogar in die Menge schoss</p>
<p>Lobsang Jamyang verschied am 16. Januar in Barkham. Seine Verwandten im Exil berichten, die Polizei habe nachtr&#228;glich seine Familie aufgesucht und gefordert, dass sie f&#252;r den durch das Feuer entstandenen Schaden an den Polizeiuniformen aufkomme, weil diese „Staatseigentum“ seien.</p>
<p>„Dies ist nicht das erste Mal, dass die chinesische Polizei mit Gewalt gegen die Selbstverbrenner vorging“, sagte Lobsang Yeshi, ein Mitglied des Exilparlaments. „Auf Pawo Tabey schossen sie und auf andere droschen sie erbarmungslos ein, w&#228;hrend sie vorgaben, die Flammen zu l&#246;schen. Dieser Videoclip wirft ein Licht auf die dunkle Zeit der unzivilisierten und barbarischen Herrschaft Chinas &#252;ber Tibet“.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> Videoclip: <a target="_blank" href="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/immolation.mov">bitte klicken</a></p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> 18. Januar 2012, <a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Phayul/2012/LobsangJamyangsTod_19.1.html" target="_blank">Opfer der j&#252;ngsten Selbstverbrennung stirbt</a>“</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 18. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Fresh protests in Tibet: Thousands march in Kardze</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/04/23/fresh-protests-in-tibet-thousands-march-in-kardze/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 11:38:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[2000 Tibetans carried out a mass protest in Kardze, eastern Tibet on April 15, according to information received by Phayul.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2000 Tibetans carried out a mass protest in Kardze, eastern Tibet on April 15, according to information received by Phayul.</p>
<p>An exile monk Thupten Choephel, who has contacts in the region said the Tibetans were demanding the release of around 250 Tibetans who were arrested a day earlier on April 14.</p>
<div id="attachment_3506" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3506" title="Protest in Tibet" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/04/protest.jpg" alt="Protest in Tibet" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Protest in Tibet</p></div>
<p>In a release today, the Dharamshala based rights group, Tibetan Centre for Human Rights and Democracy said the Tibetans were arrested after Chinese authorities ordered the closure of a locally founded Tibetan organisation called the ‘Dayul Unity Association.’</p>
<p>“On April 14, 2012, around 300 Kardze (Chinese: Ganzi) County police officers and People’s Armed Police visited the nomadic village of Da-thama (also known as Da-yul), and ordered the closure of an organisation called “Da-yul Thundin Tsogpa” (English: Da-yul’s Unity Association) in Kardze County, Kardze Tibetan Autonomous Prefecture, Sichuan Province,” TCHRD said in its release.</p>
<p>Da-Yul Thundrul Tsogpa was founded in 2008 by a group of prominent Tibetans from 13 different villages in the region with the mission to “promote unity and safeguard general welfare” of the local Tibetan community members.</p>
<p>“Besides looking after the local community members, the welfare association is said to be working in creating harmony, friendship and unity among the Tibetans in the region,” Dukthen Kyi, a researcher at TCHRD told Phayul.</p>
<p>Chinese officials were reportedly suspicious of the Association organising political activities and termed it “illegal.”</p>
<p>Local Tibetans expressed their disagreement with the Chinese ban orders and protested against the police actions.</p>
<p>“Immediately, the county police officers and the People’s Armed Police started beating the Tibetans,” TCHRD said in its release. “More than 10 Tibetans were injured and hospitalised, according to sources. Among them, seven have been identified as Kyachen, Gyaltsen, Kyatse, Choepa, Kyatho, Kyaree.”</p>
<p>Dhontoh, the head of the association was arrested along with hundreds of others.</p>
<p>“Following the mass protests the next day, majority of those arrested were released but 33 Tibetans are still in Chinese detention,” Choephel said.</p>
<p>According to TCHRD, following the mass protest, Chinese authorities have “blocked all means of communication” in the area, making it difficult to get more information on the situation inside Kardze.</p>
<p>Kardze has witnessed repeated protests since the mass uprisings of 2008. Last October, Dawa Tsering a 38 year-old monk from Kardze Monastery set himself ablaze shouting slogans for the return of His Holiness the Dalai Lama from exile and the re-unification of the Tibetan people.</p>
<blockquote><p>By Tendar Tsering (via <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">Phayul</a>)</p></blockquote>
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		<title>Zwei junge Tibeter verbrennen sich in Dzamthang und sterben</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/04/22/zwei-junge-tibeter-verbrennen-sich-in-dzamthang-und-sterben/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 20:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei junge Tibeter, die Cousins sind, setzten sich am Nachmittag des 19. April aus Protest gegen Chinas Gewaltherrschaft in der N&#228;he des Klosters Jonang Gonchen im Bezirk Dzamthang in der Pr&#228;fektur Ngaba, Provinz Sichuan, in Brand, wie Tsangyang Gyatso, der Vorsitzende der Buddhistischen Vereinigung Jonang, in Dharamsala bekanntgab.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei junge Tibeter, die Cousins sind, setzten sich am Nachmittag des 19. April aus Protest gegen Chinas Gewaltherrschaft in der N&#228;he des Klosters Jonang Gonchen im Bezirk Dzamthang in der Pr&#228;fektur Ngaba, Provinz Sichuan, in Brand, wie Tsangyang Gyatso, der Vorsitzende der Buddhistischen Vereinigung Jonang, in Dharamsala bekanntgab.</p>
<p>„Ortsans&#228;ssige Tibeter und M&#246;nche versuchten die Flammen zu l&#246;schen und die beiden, die als Choephak Kyab, 20, und Sonam, um die 20, genannt wurden, wegzubringen. Beide erlagen aber ihren Verletzungen“.</p>
<p>Obwohl sofort paramilit&#228;rische Truppen eingesetzt wurden, gelang es den Umstehenden, die K&#246;rper der beiden an sich zu nehmen. Sie wurden in das Jonang Kloster in Dzamthang gebracht, wo die M&#246;nche die Totengebete rezitierten.</p>
<div id="attachment_3485" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3485" title="Tibet is burning" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/01/wangyal.jpg" alt="Tibet is burning" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Tibet is burning</p></div>
<p>„In sieben Fahrzeugen fuhren chinesische Sicherheitskr&#228;fte vor“, sagte Gyatso. Tibeter in N&#228;he hatten versucht, den beiden sofortige medizinische Hilfe zukommen zu lassen, doch sie erlagen ihren Brandverletzungen.</p>
<p>Zuletzt hatte sich vor 20 Tagen am 30. M&#228;rz ein Tibeter verbrannt. Die Zahl der Tibeter, die sich seit Februar 2009 selbst verbrannten, um ein Ende der chinesischen Herrschaft und die R&#252;ckkehr des Dalai Lama zu fordern, ist nun auf 35 gestiegen.</p>
<p>Am 19. Februar, also vor zwei Monaten, hatte sich ein anderer junger Tibeter, Nangdrol, in Dzamthang in Flammen gesetzt und war gestorben <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>.</p>
<p>Und am 26. Januar scho&#223; die Polizei in eine Menge protestierender Tibeter, wobei sie den 20j&#228;hrigen Studenten Urgyen t&#246;tete. Die Tibeter waren zusammengestr&#246;mt, um gegen die Festnahme eines anderen jungen Tibeters, Tarpa, zu protestieren. Dieser hatte am selben Tag Flugbl&#228;tter verteilt, auf denen er schrieb, da&#223; der Sinn der feurigen Proteste der Schrei nach Freiheit f&#252;r Tibet und nach der R&#252;ckkehr des Dalai Lama sei, und da&#223; sie solange weitergingen, bis diese Forderungen erf&#252;llt w&#252;rden <sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup>.</p>
<p>Dzamthang ist einer von mindestens drei Bezirken in Sichuan, wo es im Januar zu heftigen Protestaktionen kam, die von den Beh&#246;rden blutig niedergeschlagen wurden. Mindestens sechs Tibeter kamen dabei ums Leben und 60 weitere wurden teilweise schwer verletzt.</p>
<p>Hunderte von M&#246;nchen aus den Kl&#246;stern Osttibets sind seit M&#228;rz letzten Jahres in Haft genommen worden. Die chinesischen Beh&#246;rden steckten Dutzende von tibetischen Schriftstellern, S&#228;ngern und P&#228;dagogen ins Gef&#228;ngnis, weil diese die b&#252;rgerlichen Rechte und die tibetische nationale Identit&#228;t geltend gemacht hatten.</p>
<p>Vor zwei Wochen sagte Seine Heiligkeit der Dalai Lama im Taiwanesischen Nachrichtensender „Next TV: „Ich glaube nicht, da&#223; die tibetisch-buddhistische Kultur f&#252;r dieses Problem verantwortlich ist, denn sie ist sehr friedlich, sehr mitf&#252;hlend…. Dieses Problem ist durch die totalit&#228;re, blinde Politik entstanden, deshalb sollten diejenigen, die diese Politik verfolgen, ernsthaft &#252;ber die Dinge nachdenken“.</p>
<p>Und Lobsang Sangay, das politische Oberhaupt der tibetischen Exilregierung, sagte im selben Fernsehkanal: „In Tibet tun sie dies, weil es keinen Raum mehr f&#252;r andere Protestformen wie Hungerstreiks, Kundgebungen, Demonstrationen gibt. Was immer Tibeter tun, sofort sind die chinesischen Sicherheitskr&#228;fte da und nehmen sie fest, stecken sie hinter Gitter und zuweilen t&#246;ten sie sie auch“.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> 20. Februar 2012, „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Phayul/2012/NangdrolZamthang_20.2.html" target="_blank">K&#246;rper von Nangdrol, der sich gestern verbrannte, einge&#228;schert, Tausende erweisen ihm die letzte Ehre</a>“</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> 27. Januar 2012, „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Phayul/2012/Urgyen-Tharpa_28.1.html" target="_blank">Tibetischer Student, der seinen Freund sch&#252;tzen wollte, get&#246;tet</a>“</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, The Tibet Post International, <a href="http://www.tibetpost.net/" target="_blank">www.tibetpost.net</a>, 19. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>M&#246;nch Tenpa Dhargyal gestorben, Zahl der Todesopfer durch Selbstverbrennung erreicht 25</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/04/19/monch-tenpa-dhargyal-gestorben-zahl-der-todesopfer-durch-selbstverbrennung-erreicht-25/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 22:54:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein tibetischer M&#246;nch starb am 7. April, eine Woche, nachdem er sich aus Protest gegen die chinesische Herrschaft in Tibet selbst verbrannt hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Beh&#246;rden verweigern die Herausgabe des toten K&#246;rpers an seine Mitm&#246;nche und &#228;schern ihn ein.</p>
<p>Ein tibetischer M&#246;nch starb am 7. April, eine Woche, nachdem er sich aus Protest gegen die chinesische Herrschaft in Tibet selbst verbrannt hatte.</p>
<p>Tenpa Dhargyal, 22, starb in einem Krankenhaus, in das er nach seiner Tat am 30. M&#228;rz in Barkham (chin. Ma’erkang) in der TAP Ngaba, Provinz Sichuan, eingeliefert wurde, teilte Kanyag Tsering aus Dharamsala mit und f&#252;gte hinzu, die chinesischen Beh&#246;rden h&#228;tten die &#220;bergabe des K&#246;rpers an seine Mitm&#246;nche aus dem Kloster Gyalrong Tsodun Kirti verweigert und ihn sofort einge&#228;schert.</p>
<p>„Als die M&#246;nche die Asche zu ihrem Kloster trugen, folgten ihnen die chinesische Polizei und Mitarbeiter des PSB in drei Fahrzeugen. Und von den Tibetern, die die &#220;berreste in Empfang nahmen, verlangten diese, da&#223; sie ein Dokument mit mehreren restriktiven Bedingungen durch ihren Daumenabdruck best&#228;tigten“, fuhr er fort.</p>
<div id="attachment_3485" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3485" title="Tibet is burning" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/01/wangyal.jpg" alt="Tibet is burning" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Tibet is burning</p></div>
<p>Chime Palden, 21, der andere M&#246;nch, der sich zusammen mit Tenpa Dhargyal verbrannt hatte, starb nach einem Tag. 33 Tibeter haben sich seit 2009 in Flammen gesetzt, 25 von ihnen erlagen bisher den schweren Brandverletzungen.</p>
<p>Die M&#246;nche des Klosters Gyalrong Tsodun Kirti f&#252;hrten die Totengebete f&#252;r Dhargyal durch. „Auf der dem Kloster gegen&#252;berliegenden anderen Seite des Flusses ist nun ein gro&#223;es Kontingent chinesischer Sicherheitskr&#228;fte stationiert. Sie exerzieren dort, um den Tibetern Furcht einzufl&#246;&#223;en“, erkl&#228;rte Tsering weiter.</p>
<p>Die Protestaktionen der Tibeter durch Selbstverbrennungen haben in Sichuan und anderen von Tibetern bewohnten Provinzen von Qinghai und Kardze (chin. Ganzi) als auch in der Autonomen Region Tibet (TAR) zu einem erheblich versch&#228;rften Vorgehen der Sicherheitsbeh&#246;rden gegen sie gef&#252;hrt.</p>
<p>Nach Aussagen von Exiltibetern haben die chinesischen Beh&#246;rden, abgesehen davon, da&#223; sich Hunderte von M&#246;nchen in Haft befinden, massenhaft tibetische Schriftsteller, bildende K&#252;nstler, S&#228;nger, P&#228;dagogen verhaftet, weil diese sich f&#252;r die Erhaltung der tibetischen Identit&#228;t eingesetzt hatten.</p>
<p>Die chinesische Regierung bezeichnete die „Selbstverbrenner“ als Terroristen, Ausgesto&#223;ene, Verbrecher oder Geisteskranke und bezichtigte den Dalai Lama, er habe sie zu ihren Taten ermutigt, die den buddhistischen Lehren zuwiderliefen.</p>
<p>Er machte jedoch deutlich, da&#223; er die Selbstverbrennungen nicht bef&#252;rworte, und machte vielmehr Chinas „r&#252;cksichtlose und widersinnige“ Politik in Tibet f&#252;r diese Protestform verantwortlich. Er rief die chinesische Regierung auf, ihre „repressive Politik“ in Tibet zu &#228;ndern, zum Beispiel die Schikanen gegen&#252;ber den Kl&#246;stern und die Zur&#252;ckdr&#228;ngung der tibetischen Sprache einzustellen.</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 7. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Dritte Selbstverbrennung innerhalb von drei Tagen</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/01/10/dritte-selbstverbrennung-innerhalb-von-drei-tagen/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 10:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein angesehener M&#246;nch starb in Golog - Tsultrim, Tenyi und Norbu Damdul erlagen ihren Brandverletzungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Ein angesehener M&#246;nch starb in Golog &#8211; Tsultrim, Tenyi und Norbu Damdul erlagen ihren Brandverletzungen.</strong></em></p>
<p>Sonam Wangyal, alias Sopa, ein reinkarnierter Lama und angesehener 42j&#228;hriger M&#246;nch, z&#252;ndete sich am Sonntag, dem 8 Januar, vor der Polizeistation der Stadt Darlag (TAP Golog, Provinz Qinghai) selbst an, nachdem er mehrfach Freiheit f&#252;r Tibet gefordert und dem Dalai Lama ein langes Leben gew&#252;nscht hatte, wie Quellen aus Tibet berichten.</p>
<div id="attachment_3485" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3485" title="Tibet is burning" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/01/wangyal.jpg" alt="Tibet is burning" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Tibet is burning</p></div>
<p>Ehe er zu seiner Tat schritt, stieg er auf einen nahe gelegenen H&#252;gel, verbrannte R&#228;ucherwerk, betete und verteilte danach zahlreiche Flugbl&#228;tter, auf denen stand, da&#223; er diese todbringende Tat „nicht um seines eigenen Ruhmes willen, sondern f&#252;r Tibet und zum Wohl der Tibeter“ begehe. Er t&#228;te es auch im Gedenken an all jene Tibeter, die seit 2009 f&#252;r die Wiedererlangung der Freiheit in Tibet und die R&#252;ckkehr des Dalai Lama gestorben seien.</p>
<p>„Die Tibeter sollten ihre Hoffnung nicht aufgeben und entschlossen bleiben, der Tag des Gl&#252;cks wird gewi&#223; kommen. Damit der Dalai Lama lange lebe, d&#252;rfen die Tibeter nicht von ihrem Pfad abweichen“, schrieb Sonam Wangyal in seiner letzten Willens&#228;u&#223;erung.</p>
<p>In das gelbe Gewand eines ordinierten M&#246;nchs gekleidet, steckte er sich um etwa 6 Uhr morgens in Brand, nachdem er „eine Menge Benzin getrunken und seinen ganzen K&#246;rper damit &#252;bersch&#252;ttet hatte“. „Sein K&#246;rper explodierte f&#246;rmlich und die &#220;berreste wurden von der Polizei entfernt“, fuhr die Quelle fort.</p>
<p>Nachdem die Sicherheitskr&#228;fte seinen verbrannten K&#246;rper weggebracht hatten, marschierten mehrere Hundert Tibeter zur Polizeistation und verlangten die Herausgabe der &#220;berreste. Der Zentraltibetischen Verwaltung in Dharamsala zufolge veranstalteten um die zweitausend Tibeter eine Kerzenmahnwache: „Damit die Lage nicht weiter eskalierte, gab die Polizei den K&#246;rper schlie&#223;lich heraus“.</p>
<p>Die chinesischen Beh&#246;rden versch&#228;rften sofort die Sicherheitsma&#223;nahmen, und die bewaffnete Polizei r&#252;ckte in Dutzenden von Fahrzeugen an. &#220;berall patrouillieren seither Milit&#228;rpolizisten in der Stadt. RFA zufolge planen die Tibeter noch diese Woche eine Gedenkfeier f&#252;r Sopa bei dem Kloster, in dem er wirkte. „Aber jetzt ist es schwierig, die Gegend von Darlag telefonisch zu erreichen“.</p>
<p>Sopas Tod folgt auf die Tat zweier anderer Tibeter, die sich am Freitag in der Pr&#228;fektur Ngaba anz&#252;ndeten, um gegen die chinesische Herrschaft zu demonstrieren. Seit M&#228;rz vergangenen Jahres haben sich 15 Tibeter selbst verbrannt, Menschenrechtsgruppen sehen in diesen Vorf&#228;llen einen Beweis f&#252;r die verzweifelte Lage der Tibeter unter dem Gewaltregime Chinas.</p>
<p>Meldung vom 9. Januar: Die beiden Tibeter, die sich am 6. Januar verbrannten, Tenyi (ein 20j&#228;hriger M&#246;nch des Klosters Kirti) und Tsultrim (ein 20j&#228;hriger Laie), sind nun beide tot. Tenyi starb noch am selben Tag und Tsultrim in der Nacht auf den 7. Januar. Die dort ans&#228;ssigen Tibeter hielten ihre L&#228;den und Restaurants als Zeichen der Trauer geschlossen. Infolge der &#252;berw&#228;ltigenden Polizeipr&#228;senz k&#246;nnen sie den zwei „M&#228;rtyrern“ nicht die geb&#252;hrende letzte Ehre erweisen.</p>
<p>Weiter teilten die M&#246;nche Lobsang Yeshi und Kanyag Tsering vom Kloster Kirti in Dharamsala mit, da&#223; Norbu Damdul, der sich am 15. Oktober in Brand gesetzt hatte, am 5. Januar im Krankenhaus von Barkham verstorben sei. Statt seine Leiche den Angeh&#246;rigen auszuh&#228;ndigen, &#252;bergab die Polizei ihnen nur die Asche. Das Recht, die letzten Riten zu vollziehen, wurde ihnen verwehrt.</p>
<p>Fast drei Monate lang, seitdem die Sicherheitskr&#228;fte ihn nach seiner feurigen Tat verhaftet hatten, war sein Verbleib unbekannt. Augenzeugen zufolge hatte Norbu Damdul die „vollst&#228;ndige Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet“ und die „R&#252;ckkehr des Dalai Lama“ gefordert <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>.</p>
<p>Somit ist die Zahl der Toten durch Selbstverbrennung seit M&#228;rz 2011 auf zehn gestiegen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><sup>(1)</sup></span> 15. Oktober 2011, &#8220;<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2011/NorbuDadul_15.10.html" target="_blank">Unter Rufen nach „Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet“ setzte sich heute ein weiterer junger Tibeter in Flammen</a>&#8221;</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 8. Januar 2012<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>US-Report: Repression in Tibet nach Selbstverbrennungen noch st&#228;rker</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/01/09/us-report-repression-in-tibet-nach-selbstverbrennungen-noch-starker/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 18:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links & Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Bericht der US Congressional Executive Commission on China (CEEC) sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der immer heftiger werdenden Unterdr&#252;ckung der Religion in Tibet und den schockierenden F&#228;llen von Selbstverbrennung von Tibetern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Bericht der US Congressional Executive Commission on China (CEEC) sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der immer heftiger werdenden Unterdr&#252;ckung der Religion in Tibet und den schockierenden F&#228;llen von Selbstverbrennung von Tibetern.</p>
<div id="attachment_3481" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3481" title="US-Report zu den Selbstverbrennungen in Tibet" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/01/self-immolations.jpg" alt="US-Report zu den Selbstverbrennungen in Tibet" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">US-Report zu den Selbstverbrennungen in Tibet</p></div>
<p>Der Sonderbericht mit dem Titel „Die Selbstverbrennungen tibetischer M&#246;nche scheinen mit der zunehmenden Unterdr&#252;ckung der Religionsfreiheit in Zusammenhang zu stehen“, kam am 23. Dezember heraus <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>. Die CECC konstatiert eine „offensichtliche Beziehung zwischen der wachsenden Unterdr&#252;ckung der freien Religionsaus&#252;bung in den tibetisch-buddhistischen Kl&#246;stern und den 12 F&#228;llen, in denen sich 2011 jetzige oder ehemalige M&#246;nche und Nonnen selbst anz&#252;ndeten“.</p>
<p>„Ein Vergleich mit jedem der zehn Jahresberichte der Kommission von 2002-2011 zeigt eine Tendenz zur Verschlechterung der Atmosph&#228;re f&#252;r den tibetischen Buddhismus, insbesondere in den monastischen Institutionen“, hei&#223;t es in dem Bericht.</p>
<p>Die CECC kommt zu dem Schluss, dass Chinas erdr&#252;ckende Reaktionen auf die popul&#228;ren Demonstrationen von 2008 – wie die Intensivierung des schon seit langem gef&#252;hrten Feldzugs gegen den Dalai Lama, die Einf&#252;hrung von Bestimmungen, die tief in das monastische Leben eingreifen und den gesamten Ablauf in den Kl&#246;stern bis ins Detail regeln, wie auch die aggressive „Schulung in Gesetzeskunde“ f&#252;r M&#246;nche und Nonnen – den Abw&#228;rtstrend bei den Menschenrechten in Tibet noch „verschlimmert“ haben.</p>
<p>Seit M&#228;rz dieses Jahres haben sich 12 Tibeter in Brand gesetzt, sie forderten die R&#252;ckkehr des Dalai Lama aus dem Exil und protestierten gegen Chinas anhaltende Besetzung Tibets. W&#228;hrend acht F&#228;lle in der Gegend von Ngaba stattfanden, wo das Kloster Kirti liegt, ereigneten sich drei in Kardze und der letzte am 1. Dezember in Chamdo.</p>
<p>Unter Berufung auf offizielle Statistiken stellt der Bericht auch fest, dass seit M&#228;rz 2008 aus den leidgepr&#252;ften Gegenden Ngaba und Kardze in Osttibet mehr Tibeter festgenommen wurden als aus allen anderen Teilen Tibets.<br />
Das Oberhaupt des Klosters Kirti, der Kirti Rinpoche, der letzten Monat vor der Tom Lantos Menschenrechtskommission des US-Repr&#228;sentantenhauses auftrat, sagte, die Bedingungen in Kirti h&#228;tten die M&#246;nche „in einen Zustand &#228;u&#223;erster Furcht und Verzweiflung getrieben“.</p>
<p>Der US-Kongress gr&#252;ndete im Oktober 2000 die CECC mit dem Auftrag, die Menschenrechte und die Entwicklung der Rechtsstaatlichkeit in China zu verfolgen und j&#228;hrlich dem Pr&#228;sidenten und dem Kongress einen Bericht zu unterbreiten.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> “<a href="http://www.cecc.gov/pages/virtualAcad/index.phpd?showsingle=168140" target="_blank">Special Report: Tibetan Monastic Self-Immolations Appear to Correlate with Increasing Repression of Freedom of Religion</a>”</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 28. Dezember 2011<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Selbstverbrennungen in Tibet gehen weiter: Zwei Tibeter z&#252;ndeten sich in Ngaba an</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/01/07/selbstverbrennungen-in-tibet-gehen-weiter-zwei-tibeter-zundeten-sich-in-ngaba-an/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 12:17:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[In Fortsetzung der feurigen Episoden/Trends von Selbstverbrennung auch im neuen Jahr z&#252;ndeten sich heute Nachmittag zwei Tibeter an. Einer von ihnen ist vermutlich gestorben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Fortsetzung der feurigen Episoden/Trends von Selbstverbrennung auch im neuen Jahr z&#252;ndeten sich heute Nachmittag zwei Tibeter an. Einer von ihnen ist vermutlich gestorben. Im Augenblick gibt es keine Informationen &#252;ber ihren Namen, ihr Alter oder andere Details.</p>
<div id="attachment_3405" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3405" title="Tibet is Burning" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/11/flames.jpg" alt="Tibet is Burning" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Tibet is Burning</p></div>
<p>Wie aus mehreren Quellen hervorgeht, geschah das Schreckliche um 14.40 Ortszeit in der aufgew&#252;hlten Gegend von Ngaba, die seit M&#228;rz 2011 alleine 10 F&#228;lle von Selbstverbrennung erleben mu&#223;te.</p>
<p>Augenzeugen zufolge waren es zwei Personen, ein M&#246;nch und ein Laie, die sich auf einer der Hauptstra&#223;en der Stadt Ngaba unweit des Klosters Kirti in Brand steckten. „Man h&#246;rte denjenigen, bei dem es sich vermutlich um einen Laien handelt, nach der R&#252;ckkehr des Dalai Lama rufen, ehe die chinesischen Sicherheitskr&#228;fte die Flammen l&#246;schten und ihn verschwinden lie&#223;en“. Nichts ist bekannt &#252;ber seinen Zustand oder wohin er gebracht wurde.</p>
<p>Ein Tibeter aus der Gegend Ngaba, der zu den Belehrungen des Dalai Lama zu der Kalachakra-Zeremonie nach Bodh Gaya in Nordindien gereist war, sagte [nach einem Telefonat in seine Heimat], von Flammen umzingelt h&#228;tten sie ihre H&#228;nde in der Geste des Gebets zusammengelegt und gen Kirti geblickt: „Mit gefalteten H&#228;nden standen sie gegen das Kirti Kloster gewandt und riefen Parolen, von denen ‚Lang lebe Seine Heiligkeit der Dalai Lama’ und ‚Wir fordern die R&#252;ckkehr Seiner Heiligkeit des Dalai Lama nach Tibet’, h&#246;rbar waren“.</p>
<p>Ein Augenzeuge best&#228;tigte, da&#223; das chinesische Sicherheitspersonal sofort zur Stelle war und die beiden gewaltsam wegbrachte. „Die Flammen waren gewaltig, und der Laie ist wahrscheinlich gestorben, auch f&#252;r den M&#246;nch seien die Chancen, &#252;berlebt zu haben, gering“.</p>
<p>Es sind diese die 13. und 14. F&#228;lle von Selbstverbrennung in Tibet seit dem M&#228;rz 2011. Sie ereigneten sich, w&#228;hrend Tausende von buddhistischen Pilgern aus der ganzen Welt diese Woche in Bodhgaya weilen, um dem Dalai Lama zu lauschen, der die religi&#246;sen Belehrungen zum „Kalachakra“ gibt.</p>
<p>Mindestens 9.000 Tibeter, die Inhaber chinesischer P&#228;sse sind, und sch&#228;tzungsweise 1.200 chinesische Buddhisten aus China haben sich bei dem Pilgerb&#252;ro in Bodh Gaya registriert. Einer der anwesenden Tibeter telefonierte mit seiner Familie in Ngaba, weil er sie die Stimme des Dalai Lama h&#246;ren lassen wollte. Da erfuhr von dem heutigen Vorfall. „Sie ersuchten mich, dem Dalai Lama eine Opfergabe zu &#252;bergeben und um seine Gebete f&#252;r jene zwei, die sich verbrannten, zu bitten“.</p>
<p>In letzter Zeit waren Flugbl&#228;tter in der Gegend von Ngaba aufgetaucht mit der Botschaft, da&#223; noch viel mehr Tibeter bereit seien, sich f&#252;r die gemeinsame Sache Tibets selbst zu verbrennen.</p>
<p>Stephanie Bridgen, die Leiterin von Free Tibet, kommentierte: „Diese j&#252;ngsten Selbstverbrennungen sind ein weiterer Beweis daf&#252;r, da&#223; das, was gegenw&#228;rtig in Tibet geschieht, eine tiefgreifende und kontinuierliche Zur&#252;ckweisung der chinesischen Besatzung ist“.</p>
<p>„Es ist ein Armutszeugnis f&#252;r die internationale Gemeinschaft, da&#223; 14 Menschen in verschiedenen Teilen Tibets sich freiwillig in Brand setzten, die Welt aber nicht reagiert hat. Wir m&#252;ssen damit rechnen, da&#223; sich solche Protestakte noch fortsetzen werden, solange die Weltpolitiker die Augen vor der verzweifelten Situation in Tibet geschlossen halten“.</p>
<p><strong>Avaaz hat eine Umfrage gestartet, welche Priorit&#228;ten die Teilnehmer an den Aktionen f&#252;r 2012 sich w&#252;nschen:</strong><br />
<a href="https://www.surveymonkey.com/s/January2012poll" target="_blank">https://www.surveymonkey.com/s/January2012poll</a></p>
<p>In dem Abschnitt Nr. 2, in dem gefragt wird, welche Kampagnen Vorzug genie&#223;en sollten, gibt es einen Punkt: &#8220;Pressing China to take a more responsible role in the world and stop repression in Tibet&#8221;, der noch ziemlich weit unten steht, n&#228;mlich an 16. Stelle. Bitte beteiligen sie sich an der Umfrage, damit Avaaz in Zukunft h&#228;ufiger Kampagnen zu Tibet herausgibt.</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 6. Januar 2012<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Tibetischer M&#246;nch Tabey am Leben, aber zum Kr&#252;ppel geworden</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 14:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Der M&#246;nch, der sich als erster Tibeter selbst in Brand steckte und von dem man glaubte, er sei tot, nachdem das chinesische Sicherheitspersonal auf ihn geschossen hatte, befindet sich heute, nach drei Jahren, den Angaben von Woeser zufolge in einem chinesischen Milit&#228;rkrankenhaus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der M&#246;nch, der sich als erster Tibeter selbst in Brand steckte und von dem man glaubte, er sei tot, nachdem das chinesische Sicherheitspersonal auf ihn geschossen hatte, befindet sich heute, nach drei Jahren, den Angaben von Woeser zufolge in einem chinesischen Milit&#228;rkrankenhaus.</p>
<div id="attachment_3461" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3461" title="Tabey" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/01/tabey.jpg" alt="Tabey" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">.</p></div>
<p>Die tibetische Bloggerin Tsering Woeser schrieb diese Woche, Tabey, ein tibetischer M&#246;nch aus dem Kloster Kirti in Ngaba, sei noch am Leben, aber infolge der Schussverletzungen k&#246;nne er seine Beine nicht mehr gebrauchen.<br />
Am 27. Februar 2009 &#252;bergoss sich Tabey mit Benzin und z&#252;ndete sich auf der Hauptstra&#223;e der Stadt Ngaba an. Augenzeugen berichteten, er habe ein Portrait Seiner Heiligkeit des Dalai Lama hochgehalten und Parolen gerufen.<br />
Mit ein Grund f&#252;r Tabeys Selbstverbrennung war das Verbot der Beh&#246;rden, das allj&#228;hrliche gro&#223;e Gebetsfest (Monlam Chenmo) abzuhalten. Etwa eintausend M&#246;nche hatten sich an diesem Tag im Kloster eingefunden, und gefordert, dass man ihnen die Begehung dieses Festes erlaube.<br />
Wenige Augenblicke, nachdem der M&#246;nch sich angez&#252;ndet hatte, war die bewaffnete Polizei zur Stelle und schoss ihm in die Beine <span style="color: #ff0000;"><sup>(1)</sup></span>, damit er sich nicht mehr von der Stelle bewegen konnte. Tabey st&#252;rzte sofort zu Boden und wurde in einem Polizeiwagen weggefahren. Seitdem war sein Verbleib ungekl&#228;rt.<br />
Diese Woche schrieb Woeser jedoch, der M&#246;nch bef&#228;nde sich in einem chinesischen Milit&#228;rhospital in Barkham. „Seine beiden Beine sind unbrauchbar geworden, und sogar einer seiner Arme ist fast gel&#228;hmt“. „Die Narben der Einsch&#252;sse an seinen Beinen sind deutlich sichtbar“.<br />
Es hei&#223;t, dass seine Mutter ihn in dem Krankenhaus pflege, aber es scheint, dass sie dieses nicht verlassen und mit keinen Au&#223;enstehenden sprechen darf. Man nimmt an, dass ihn einzig und alleine sein Onkel besuchen darf.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><sup>(1)</sup></span> 27. Februar 2009 „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ftc/2009/Kirti_Moenchverbrenntsich_Schuesse_27.2.html" target="_blank">Chinesische Polizei schie&#223;t auf tibetischen M&#246;nch, der sich in Brand setzte &#8211; gespannte Lage im Bezirk Ngaba</a>“</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 17. Dezember 2011<br />
&#220;bersetzung: Vera Krutz, Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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