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	<title>tibetnews &#187; Widerstand in Tibet</title>
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	<description>News rund um die Themen, Tibet, Dalai Lama, Menschenrechte, China, Buddhismus</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Jan 2012 18:28:55 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Dritte Selbstverbrennung innerhalb von drei Tagen</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/01/10/dritte-selbstverbrennung-innerhalb-von-drei-tagen/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 10:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein angesehener M&#246;nch starb in Golog - Tsultrim, Tenyi und Norbu Damdul erlagen ihren Brandverletzungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Ein angesehener M&#246;nch starb in Golog &#8211; Tsultrim, Tenyi und Norbu Damdul erlagen ihren Brandverletzungen.</strong></em></p>
<p>Sonam Wangyal, alias Sopa, ein reinkarnierter Lama und angesehener 42j&#228;hriger M&#246;nch, z&#252;ndete sich am Sonntag, dem 8 Januar, vor der Polizeistation der Stadt Darlag (TAP Golog, Provinz Qinghai) selbst an, nachdem er mehrfach Freiheit f&#252;r Tibet gefordert und dem Dalai Lama ein langes Leben gew&#252;nscht hatte, wie Quellen aus Tibet berichten.</p>
<div id="attachment_3485" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3485" title="Tibet is burning" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/01/wangyal.jpg" alt="Tibet is burning" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Tibet is burning</p></div>
<p>Ehe er zu seiner Tat schritt, stieg er auf einen nahe gelegenen H&#252;gel, verbrannte R&#228;ucherwerk, betete und verteilte danach zahlreiche Flugbl&#228;tter, auf denen stand, da&#223; er diese todbringende Tat „nicht um seines eigenen Ruhmes willen, sondern f&#252;r Tibet und zum Wohl der Tibeter“ begehe. Er t&#228;te es auch im Gedenken an all jene Tibeter, die seit 2009 f&#252;r die Wiedererlangung der Freiheit in Tibet und die R&#252;ckkehr des Dalai Lama gestorben seien.</p>
<p>„Die Tibeter sollten ihre Hoffnung nicht aufgeben und entschlossen bleiben, der Tag des Gl&#252;cks wird gewi&#223; kommen. Damit der Dalai Lama lange lebe, d&#252;rfen die Tibeter nicht von ihrem Pfad abweichen“, schrieb Sonam Wangyal in seiner letzten Willens&#228;u&#223;erung.</p>
<p>In das gelbe Gewand eines ordinierten M&#246;nchs gekleidet, steckte er sich um etwa 6 Uhr morgens in Brand, nachdem er „eine Menge Benzin getrunken und seinen ganzen K&#246;rper damit &#252;bersch&#252;ttet hatte“. „Sein K&#246;rper explodierte f&#246;rmlich und die &#220;berreste wurden von der Polizei entfernt“, fuhr die Quelle fort.</p>
<p>Nachdem die Sicherheitskr&#228;fte seinen verbrannten K&#246;rper weggebracht hatten, marschierten mehrere Hundert Tibeter zur Polizeistation und verlangten die Herausgabe der &#220;berreste. Der Zentraltibetischen Verwaltung in Dharamsala zufolge veranstalteten um die zweitausend Tibeter eine Kerzenmahnwache: „Damit die Lage nicht weiter eskalierte, gab die Polizei den K&#246;rper schlie&#223;lich heraus“.</p>
<p>Die chinesischen Beh&#246;rden versch&#228;rften sofort die Sicherheitsma&#223;nahmen, und die bewaffnete Polizei r&#252;ckte in Dutzenden von Fahrzeugen an. &#220;berall patrouillieren seither Milit&#228;rpolizisten in der Stadt. RFA zufolge planen die Tibeter noch diese Woche eine Gedenkfeier f&#252;r Sopa bei dem Kloster, in dem er wirkte. „Aber jetzt ist es schwierig, die Gegend von Darlag telefonisch zu erreichen“.</p>
<p>Sopas Tod folgt auf die Tat zweier anderer Tibeter, die sich am Freitag in der Pr&#228;fektur Ngaba anz&#252;ndeten, um gegen die chinesische Herrschaft zu demonstrieren. Seit M&#228;rz vergangenen Jahres haben sich 15 Tibeter selbst verbrannt, Menschenrechtsgruppen sehen in diesen Vorf&#228;llen einen Beweis f&#252;r die verzweifelte Lage der Tibeter unter dem Gewaltregime Chinas.</p>
<p>Meldung vom 9. Januar: Die beiden Tibeter, die sich am 6. Januar verbrannten, Tenyi (ein 20j&#228;hriger M&#246;nch des Klosters Kirti) und Tsultrim (ein 20j&#228;hriger Laie), sind nun beide tot. Tenyi starb noch am selben Tag und Tsultrim in der Nacht auf den 7. Januar. Die dort ans&#228;ssigen Tibeter hielten ihre L&#228;den und Restaurants als Zeichen der Trauer geschlossen. Infolge der &#252;berw&#228;ltigenden Polizeipr&#228;senz k&#246;nnen sie den zwei „M&#228;rtyrern“ nicht die geb&#252;hrende letzte Ehre erweisen.</p>
<p>Weiter teilten die M&#246;nche Lobsang Yeshi und Kanyag Tsering vom Kloster Kirti in Dharamsala mit, da&#223; Norbu Damdul, der sich am 15. Oktober in Brand gesetzt hatte, am 5. Januar im Krankenhaus von Barkham verstorben sei. Statt seine Leiche den Angeh&#246;rigen auszuh&#228;ndigen, &#252;bergab die Polizei ihnen nur die Asche. Das Recht, die letzten Riten zu vollziehen, wurde ihnen verwehrt.</p>
<p>Fast drei Monate lang, seitdem die Sicherheitskr&#228;fte ihn nach seiner feurigen Tat verhaftet hatten, war sein Verbleib unbekannt. Augenzeugen zufolge hatte Norbu Damdul die „vollst&#228;ndige Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet“ und die „R&#252;ckkehr des Dalai Lama“ gefordert <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>.</p>
<p>Somit ist die Zahl der Toten durch Selbstverbrennung seit M&#228;rz 2011 auf zehn gestiegen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><sup>(1)</sup></span> 15. Oktober 2011, &#8220;<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2011/NorbuDadul_15.10.html" target="_blank">Unter Rufen nach „Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet“ setzte sich heute ein weiterer junger Tibeter in Flammen</a>&#8221;</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 8. Januar 2012<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>US-Report: Repression in Tibet nach Selbstverbrennungen noch st&#228;rker</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 18:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links & Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Bericht der US Congressional Executive Commission on China (CEEC) sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der immer heftiger werdenden Unterdr&#252;ckung der Religion in Tibet und den schockierenden F&#228;llen von Selbstverbrennung von Tibetern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Bericht der US Congressional Executive Commission on China (CEEC) sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der immer heftiger werdenden Unterdr&#252;ckung der Religion in Tibet und den schockierenden F&#228;llen von Selbstverbrennung von Tibetern.</p>
<div id="attachment_3481" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3481" title="US-Report zu den Selbstverbrennungen in Tibet" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/01/self-immolations.jpg" alt="US-Report zu den Selbstverbrennungen in Tibet" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">US-Report zu den Selbstverbrennungen in Tibet</p></div>
<p>Der Sonderbericht mit dem Titel „Die Selbstverbrennungen tibetischer M&#246;nche scheinen mit der zunehmenden Unterdr&#252;ckung der Religionsfreiheit in Zusammenhang zu stehen“, kam am 23. Dezember heraus <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>. Die CECC konstatiert eine „offensichtliche Beziehung zwischen der wachsenden Unterdr&#252;ckung der freien Religionsaus&#252;bung in den tibetisch-buddhistischen Kl&#246;stern und den 12 F&#228;llen, in denen sich 2011 jetzige oder ehemalige M&#246;nche und Nonnen selbst anz&#252;ndeten“.</p>
<p>„Ein Vergleich mit jedem der zehn Jahresberichte der Kommission von 2002-2011 zeigt eine Tendenz zur Verschlechterung der Atmosph&#228;re f&#252;r den tibetischen Buddhismus, insbesondere in den monastischen Institutionen“, hei&#223;t es in dem Bericht.</p>
<p>Die CECC kommt zu dem Schluss, dass Chinas erdr&#252;ckende Reaktionen auf die popul&#228;ren Demonstrationen von 2008 – wie die Intensivierung des schon seit langem gef&#252;hrten Feldzugs gegen den Dalai Lama, die Einf&#252;hrung von Bestimmungen, die tief in das monastische Leben eingreifen und den gesamten Ablauf in den Kl&#246;stern bis ins Detail regeln, wie auch die aggressive „Schulung in Gesetzeskunde“ f&#252;r M&#246;nche und Nonnen – den Abw&#228;rtstrend bei den Menschenrechten in Tibet noch „verschlimmert“ haben.</p>
<p>Seit M&#228;rz dieses Jahres haben sich 12 Tibeter in Brand gesetzt, sie forderten die R&#252;ckkehr des Dalai Lama aus dem Exil und protestierten gegen Chinas anhaltende Besetzung Tibets. W&#228;hrend acht F&#228;lle in der Gegend von Ngaba stattfanden, wo das Kloster Kirti liegt, ereigneten sich drei in Kardze und der letzte am 1. Dezember in Chamdo.</p>
<p>Unter Berufung auf offizielle Statistiken stellt der Bericht auch fest, dass seit M&#228;rz 2008 aus den leidgepr&#252;ften Gegenden Ngaba und Kardze in Osttibet mehr Tibeter festgenommen wurden als aus allen anderen Teilen Tibets.<br />
Das Oberhaupt des Klosters Kirti, der Kirti Rinpoche, der letzten Monat vor der Tom Lantos Menschenrechtskommission des US-Repr&#228;sentantenhauses auftrat, sagte, die Bedingungen in Kirti h&#228;tten die M&#246;nche „in einen Zustand &#228;u&#223;erster Furcht und Verzweiflung getrieben“.</p>
<p>Der US-Kongress gr&#252;ndete im Oktober 2000 die CECC mit dem Auftrag, die Menschenrechte und die Entwicklung der Rechtsstaatlichkeit in China zu verfolgen und j&#228;hrlich dem Pr&#228;sidenten und dem Kongress einen Bericht zu unterbreiten.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> “<a href="http://www.cecc.gov/pages/virtualAcad/index.phpd?showsingle=168140" target="_blank">Special Report: Tibetan Monastic Self-Immolations Appear to Correlate with Increasing Repression of Freedom of Religion</a>”</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 28. Dezember 2011<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Selbstverbrennungen in Tibet gehen weiter: Zwei Tibeter z&#252;ndeten sich in Ngaba an</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/01/07/selbstverbrennungen-in-tibet-gehen-weiter-zwei-tibeter-zundeten-sich-in-ngaba-an/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 12:17:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[In Fortsetzung der feurigen Episoden/Trends von Selbstverbrennung auch im neuen Jahr z&#252;ndeten sich heute Nachmittag zwei Tibeter an. Einer von ihnen ist vermutlich gestorben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Fortsetzung der feurigen Episoden/Trends von Selbstverbrennung auch im neuen Jahr z&#252;ndeten sich heute Nachmittag zwei Tibeter an. Einer von ihnen ist vermutlich gestorben. Im Augenblick gibt es keine Informationen &#252;ber ihren Namen, ihr Alter oder andere Details.</p>
<div id="attachment_3405" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3405" title="Tibet is Burning" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/11/flames.jpg" alt="Tibet is Burning" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Tibet is Burning</p></div>
<p>Wie aus mehreren Quellen hervorgeht, geschah das Schreckliche um 14.40 Ortszeit in der aufgew&#252;hlten Gegend von Ngaba, die seit M&#228;rz 2011 alleine 10 F&#228;lle von Selbstverbrennung erleben mu&#223;te.</p>
<p>Augenzeugen zufolge waren es zwei Personen, ein M&#246;nch und ein Laie, die sich auf einer der Hauptstra&#223;en der Stadt Ngaba unweit des Klosters Kirti in Brand steckten. „Man h&#246;rte denjenigen, bei dem es sich vermutlich um einen Laien handelt, nach der R&#252;ckkehr des Dalai Lama rufen, ehe die chinesischen Sicherheitskr&#228;fte die Flammen l&#246;schten und ihn verschwinden lie&#223;en“. Nichts ist bekannt &#252;ber seinen Zustand oder wohin er gebracht wurde.</p>
<p>Ein Tibeter aus der Gegend Ngaba, der zu den Belehrungen des Dalai Lama zu der Kalachakra-Zeremonie nach Bodh Gaya in Nordindien gereist war, sagte [nach einem Telefonat in seine Heimat], von Flammen umzingelt h&#228;tten sie ihre H&#228;nde in der Geste des Gebets zusammengelegt und gen Kirti geblickt: „Mit gefalteten H&#228;nden standen sie gegen das Kirti Kloster gewandt und riefen Parolen, von denen ‚Lang lebe Seine Heiligkeit der Dalai Lama’ und ‚Wir fordern die R&#252;ckkehr Seiner Heiligkeit des Dalai Lama nach Tibet’, h&#246;rbar waren“.</p>
<p>Ein Augenzeuge best&#228;tigte, da&#223; das chinesische Sicherheitspersonal sofort zur Stelle war und die beiden gewaltsam wegbrachte. „Die Flammen waren gewaltig, und der Laie ist wahrscheinlich gestorben, auch f&#252;r den M&#246;nch seien die Chancen, &#252;berlebt zu haben, gering“.</p>
<p>Es sind diese die 13. und 14. F&#228;lle von Selbstverbrennung in Tibet seit dem M&#228;rz 2011. Sie ereigneten sich, w&#228;hrend Tausende von buddhistischen Pilgern aus der ganzen Welt diese Woche in Bodhgaya weilen, um dem Dalai Lama zu lauschen, der die religi&#246;sen Belehrungen zum „Kalachakra“ gibt.</p>
<p>Mindestens 9.000 Tibeter, die Inhaber chinesischer P&#228;sse sind, und sch&#228;tzungsweise 1.200 chinesische Buddhisten aus China haben sich bei dem Pilgerb&#252;ro in Bodh Gaya registriert. Einer der anwesenden Tibeter telefonierte mit seiner Familie in Ngaba, weil er sie die Stimme des Dalai Lama h&#246;ren lassen wollte. Da erfuhr von dem heutigen Vorfall. „Sie ersuchten mich, dem Dalai Lama eine Opfergabe zu &#252;bergeben und um seine Gebete f&#252;r jene zwei, die sich verbrannten, zu bitten“.</p>
<p>In letzter Zeit waren Flugbl&#228;tter in der Gegend von Ngaba aufgetaucht mit der Botschaft, da&#223; noch viel mehr Tibeter bereit seien, sich f&#252;r die gemeinsame Sache Tibets selbst zu verbrennen.</p>
<p>Stephanie Bridgen, die Leiterin von Free Tibet, kommentierte: „Diese j&#252;ngsten Selbstverbrennungen sind ein weiterer Beweis daf&#252;r, da&#223; das, was gegenw&#228;rtig in Tibet geschieht, eine tiefgreifende und kontinuierliche Zur&#252;ckweisung der chinesischen Besatzung ist“.</p>
<p>„Es ist ein Armutszeugnis f&#252;r die internationale Gemeinschaft, da&#223; 14 Menschen in verschiedenen Teilen Tibets sich freiwillig in Brand setzten, die Welt aber nicht reagiert hat. Wir m&#252;ssen damit rechnen, da&#223; sich solche Protestakte noch fortsetzen werden, solange die Weltpolitiker die Augen vor der verzweifelten Situation in Tibet geschlossen halten“.</p>
<p><strong>Avaaz hat eine Umfrage gestartet, welche Priorit&#228;ten die Teilnehmer an den Aktionen f&#252;r 2012 sich w&#252;nschen:</strong><br />
<a href="https://www.surveymonkey.com/s/January2012poll" target="_blank">https://www.surveymonkey.com/s/January2012poll</a></p>
<p>In dem Abschnitt Nr. 2, in dem gefragt wird, welche Kampagnen Vorzug genie&#223;en sollten, gibt es einen Punkt: &#8220;Pressing China to take a more responsible role in the world and stop repression in Tibet&#8221;, der noch ziemlich weit unten steht, n&#228;mlich an 16. Stelle. Bitte beteiligen sie sich an der Umfrage, damit Avaaz in Zukunft h&#228;ufiger Kampagnen zu Tibet herausgibt.</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 6. Januar 2012<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Tibetischer M&#246;nch Tabey am Leben, aber zum Kr&#252;ppel geworden</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/12/23/tibetischer-monch-tabey-am-leben-aber-zum-kruppel-geworden/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 14:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Der M&#246;nch, der sich als erster Tibeter selbst in Brand steckte und von dem man glaubte, er sei tot, nachdem das chinesische Sicherheitspersonal auf ihn geschossen hatte, befindet sich heute, nach drei Jahren, den Angaben von Woeser zufolge in einem chinesischen Milit&#228;rkrankenhaus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der M&#246;nch, der sich als erster Tibeter selbst in Brand steckte und von dem man glaubte, er sei tot, nachdem das chinesische Sicherheitspersonal auf ihn geschossen hatte, befindet sich heute, nach drei Jahren, den Angaben von Woeser zufolge in einem chinesischen Milit&#228;rkrankenhaus.</p>
<div id="attachment_3461" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3461" title="Tabey" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/01/tabey.jpg" alt="Tabey" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">.</p></div>
<p>Die tibetische Bloggerin Tsering Woeser schrieb diese Woche, Tabey, ein tibetischer M&#246;nch aus dem Kloster Kirti in Ngaba, sei noch am Leben, aber infolge der Schussverletzungen k&#246;nne er seine Beine nicht mehr gebrauchen.<br />
Am 27. Februar 2009 &#252;bergoss sich Tabey mit Benzin und z&#252;ndete sich auf der Hauptstra&#223;e der Stadt Ngaba an. Augenzeugen berichteten, er habe ein Portrait Seiner Heiligkeit des Dalai Lama hochgehalten und Parolen gerufen.<br />
Mit ein Grund f&#252;r Tabeys Selbstverbrennung war das Verbot der Beh&#246;rden, das allj&#228;hrliche gro&#223;e Gebetsfest (Monlam Chenmo) abzuhalten. Etwa eintausend M&#246;nche hatten sich an diesem Tag im Kloster eingefunden, und gefordert, dass man ihnen die Begehung dieses Festes erlaube.<br />
Wenige Augenblicke, nachdem der M&#246;nch sich angez&#252;ndet hatte, war die bewaffnete Polizei zur Stelle und schoss ihm in die Beine <span style="color: #ff0000;"><sup>(1)</sup></span>, damit er sich nicht mehr von der Stelle bewegen konnte. Tabey st&#252;rzte sofort zu Boden und wurde in einem Polizeiwagen weggefahren. Seitdem war sein Verbleib ungekl&#228;rt.<br />
Diese Woche schrieb Woeser jedoch, der M&#246;nch bef&#228;nde sich in einem chinesischen Milit&#228;rhospital in Barkham. „Seine beiden Beine sind unbrauchbar geworden, und sogar einer seiner Arme ist fast gel&#228;hmt“. „Die Narben der Einsch&#252;sse an seinen Beinen sind deutlich sichtbar“.<br />
Es hei&#223;t, dass seine Mutter ihn in dem Krankenhaus pflege, aber es scheint, dass sie dieses nicht verlassen und mit keinen Au&#223;enstehenden sprechen darf. Man nimmt an, dass ihn einzig und alleine sein Onkel besuchen darf.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><sup>(1)</sup></span> 27. Februar 2009 „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ftc/2009/Kirti_Moenchverbrenntsich_Schuesse_27.2.html" target="_blank">Chinesische Polizei schie&#223;t auf tibetischen M&#246;nch, der sich in Brand setzte &#8211; gespannte Lage im Bezirk Ngaba</a>“</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 17. Dezember 2011<br />
&#220;bersetzung: Vera Krutz, Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zusammensto&#223; zwischen chinesischen und tibetischen Studenten in Chengdu</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/12/21/zusammenstos-zwischen-chinesischen-und-tibetischen-studenten-in-chengdu/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 19:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[„Verpr&#252;gele einen Tibeter, und krieg' ein Extralob“ – schreien chinesische Studenten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>„Verpr&#252;gele einen Tibeter, und krieg&#8217; ein Extralob“ – schreien chinesische Studenten</em></strong>.</p>
<p>Zwischen den tibetischen Studenten und den Han-Chinesen an einer Ingenieurschule in der Provinz Sichuan brach wegen der Politik der bevorzugten Behandlung f&#252;r Minderheiten-Gruppen ein Streit aus, der zu einer unbekannten Zahl an Verletzten f&#252;hrte.</p>
<div id="attachment_3457" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3457" title="Streit zwischen Han und Tibetern" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/01/students-riot.jpg" alt="Streit zwischen Han und Tibetern" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">.</p></div>
<p>Zu dem Zwist kam es, nachdem Han-Studenten, die zahlenm&#228;&#223;ig die Tibeter um das Zehnfache &#252;bertreffen, Pekings Politik der bevorzugten Behandlung von ethnischen Minderheiten in Frage stellten.<br />
Wie die tibetische Schriftstellerin Woeser berichtet, gingen in der Nacht vom 14. zum 15. Dezember &#252;ber dreitausend chinesische Studenten einer Ingenieurschule in Chengdu auf tibetische Studenten los, brachen in deren Schlafs&#228;le und Klassenzimmer ein und verpr&#252;gelten sie.<br />
Die chinesischen Studenten, die T&#252;ren, Fenster und M&#246;bel zerschlugen, hielten &#252;ber 200 tibetische Studenten als Geiseln fest. „Die chinesischen Studenten schrien: ‚Verpr&#252;gele einen Tibeter, und Du kriegst ein Extralob’“, schrieb Woeser in ihrem Blog.<br />
Netzb&#252;rger stellten Photos ins Internet, die zerbrochene Pulte und St&#252;hle in den Klassenzimmern zeigen, woraufhin die Beh&#246;rden die Website der Schule sperrten.<br />
„Du solltest gesehen haben, wie sie uns Tibeter in ihren Internet-Postings kr&#228;nkten“, erkl&#228;rte ein tibetischer Student RFA. Die Beh&#246;rden spielten Berichte &#252;ber den Gewaltausbruch herunter. Es habe sich nur um ein „kleineres Gerangel“ gehandelt.<br />
Wie es hei&#223;t, trugen zahlreiche tibetische Studenten so schwere Verletzungen davon, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten<br />
Nachdem es der Schulleitung nicht gelungen war, den Zusammensto&#223; zu beenden, musste die Polizei gerufen werden, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. &#220;ber eintausend paramilit&#228;rische Kr&#228;fte r&#252;ckten an und setzten Tr&#228;nengas ein, um die Menge zu zerstreuen. Auch mehrere Polizei- und Schulfahrzeuge wurden besch&#228;digt.<br />
Woeser schreibt auf ihrem Blog, dass am folgenden Tag, dem 15. Dezember, als die tibetischen Studenten zum Mittagessen in die Mensa gekommen waren, die chinesischen Studenten bei ihrem Anblick frohlockt und gerufen h&#228;tten: „Wir Han-Chinesen haben ein Sieg &#252;ber die stolzen Tibeter errungen“.<br />
„Die Tibeter &#228;rgerten uns schon so lange, die Feindschaft sitzt tief und ist schon alt“, sagte ein Han-Student am Donnerstag. „Letzte Nacht verdroschen wir sie, das war ein gro&#223;er Sieg f&#252;r uns“. „Wir zeigten ihnen, dass wir keine Leute sind, die man so einfach &#252;bergehen kann“.<br />
Ein tibetischer Student sagte, er w&#252;nsche sich, dass die Beh&#246;rden den Vorfall auf faire Weise untersuchten. „Wenn sie unsere Sicherheit nicht garantieren k&#246;nnen, was f&#252;r einen Sinn hat es dann, auf diese Schule zu gehen“, f&#252;gte ein anderer tibetischer Student hinzu. „Es w&#228;re besser f&#252;r uns, einfach zu Hause zu bleiben und das Vieh zu h&#252;ten. Dann w&#228;ren wir wenigstens sicher“.<br />
Bez&#252;glich der staatlichen F&#246;rdermittel f&#252;r ethnische Minderheiten sagte Woeser RFA: „Die Han-Studenten meinen, ihre Klagen seien berechtigt. Aber die Minderheiten-Studenten sind der Ansicht, dass sie ein Anrecht auf eine bevorzugte Behandlung haben“.<br />
„Sie f&#252;hlen, dass die Ausbildung, die sie nun erhalten, einer Sinisierung gleichkommt, weil sie in eine Schule in einer ihnen fremden Region gehen m&#252;ssen. Sie befinden sich im Nachteil, weil sie ihre Muttersprache aufgeben und die der Han-Leute lernen m&#252;ssen“.<br />
Sie f&#252;gte hinzu, einige glaubten, die Programme zur Pr&#228;ferenzbehandlung der Minderheiten, die China nach den ethnischen Unruhen in Xinjiang vom Juli 2009 einf&#252;hrte, seien unfair.<br />
„Ethnische Minderheiten sind zwar vorzugsberechtigt, aber nicht in nennenswertem Umfang; wenn man das ganze Bild betrachtet, dann wird schnell klar, dass sie recht rau behandelt werden. Sie sehen sich vielen Einschr&#228;nkungen und der Brutalit&#228;t der Polizei gegen&#252;ber“.<br />
„Die Nachricht &#252;ber den Zwischenfall erschien in ein paar lokalen Nachrichtenportalen, aber wurde ganz schnell wieder daraus entfernt.</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 16. Dezember 2011<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Bilder von Khaying und Choephel, die sich am 7. Oktober verbrannten, aufgetaucht</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 18:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Das TCHRD erhielt die ersten Bilder der zwei jugendlichen Tibeter Khaying und Choephel, die sich aus Protest gegen die chinesische Herrschaft am 7. Oktober 2011 in der Stadt Ngaba, Provinz Sichuan, selbst verbrannten. Die Bilder wurden wahrscheinlich aufgenommen, als beide noch etwas j&#252;nger waren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das TCHRD erhielt die ersten Bilder der zwei jugendlichen Tibeter Khaying und Choephel, die sich aus Protest gegen die chinesische Herrschaft am 7. Oktober 2011 in der Stadt Ngaba, Provinz Sichuan, selbst verbrannten. Die Bilder wurden wahrscheinlich aufgenommen, als beide noch etwas j&#252;nger waren.</p>
<p>Augenzeugen berichteten, da&#223; Choephel und Khaying, selbst als sie in Flammen standen, die Tibeter aufriefen, sich zu vereinigen und gegen das chinesische Regime zu erheben und die R&#252;ckkehr des Dalai Lama zu fordern.</p>
<div id="attachment_3410" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3410" title="Khaying und Choephel" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/12/Khaying-Choephel.jpg" alt="Khaying und Choephel" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Khaying und Choephel</p></div>
<p>Der 18j&#228;hrige Khaying und der 19j&#228;hrige Choephel, die beide M&#246;nche des Klosters Kirti waren, erlagen am 8. bzw. am 11. Oktober ihren schweren Brandverletzungen. Am 8. Oktober, dem Tag, an dem Khaying starb, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua, die beiden seien au&#223;er Lebensgefahr und ihre Verletzungen nicht lebensbedrohlich. Innerhalb weniger Tage verstarben jedoch beide.</p>
<p>Kurz vor seinem Tod erkl&#228;rte Khaying seinen Helfern im Krankenhaus, er sei mit sich im Frieden, da&#223; er sein Leben f&#252;r die Sache Tibets hingebe und er bedauere nichts. „Bitte seid nicht betr&#252;bt meinetwegen“, waren seine letzten Worte.</p>
<p>Selbst nach ihrem Tod ordneten die chinesischen Beh&#246;rden strenge Einschr&#228;nkungen f&#252;r die Durchf&#252;hrung der letzten Rituale zu Hause an. Die Tibeter der Gegend wurden streng verwarnt, keine Zeichen von Trauer oder Unmut &#252;ber ihren Tod zu zeigen oder den Angeh&#246;rigen ihr Beileid auszusprechen.</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy, <a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a>, 13. Dezember 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Verurteilung von zwei tibetischen M&#246;nchen aus Gansu wegen Protest von 2008</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 06:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[13 und 15 Jahre: Die chinesischen Beh&#246;rden in der nordwestchinesischen Provinz Gansu verurteilten zwei tibetische M&#246;nche zu langen Haftstrafen, weil sie 2008 an den Protesten gegen die Herrschaft Pekings teilgenommen hatten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die chinesischen Beh&#246;rden in der nordwestchinesischen Provinz Gansu verurteilten zwei tibetische M&#246;nche zu langen Haftstrafen, weil sie 2008 an den Protesten gegen die Herrschaft Pekings teilgenommen hatten. Die zwei M&#246;nche des Klosters Tashi Choekhorling, die beide den Namen Tenzin Gyatso tragen, wurden zu 13 bzw. 15 Jahren verurteilt.</p>
<p>„Der &#228;ltere der beiden, der 40 Jahre alt war, bekam 15 Jahre Gef&#228;ngnis und ist im Gef&#228;ngnis in Lanzhou eingesperrt. Der j&#252;ngere, der 24 Jahre alt war, bekam 13 Jahre Gef&#228;ngnis, er befindet sich in einer Haftanstalt in Dingxi“, berichtet eine Quelle aus Tibet.</p>
<div id="attachment_3430" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3430" title="." src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/12/imprisoned.jpg" alt="." width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">.</p></div>
<p>Das Kloster Tashi Choekhorling liegt im Bezirk Chone (chin. Zhuoni) in der TAP Kanlho (chin. Gannan), Provinz Gansu. „2008 erhoben sich &#252;ber 300 von den 500 M&#246;nchen des Klosters gegen die chinesische Herrschaft. Alle wurden in Gewahrsam genommen“.</p>
<p>Sp&#228;ter wurden 254 von ihnen, die verschieden lange in Haft waren, wieder freigelassen, fuhr die Quelle fort. Manche waren nur 10 bis 15 Tage lang inhaftiert, andere dagegen f&#252;nf bis sechs Monate lang. In der Haft wurden sie diversen Formen von Misshandlungen unterzogen, darunter auch „schwerer Folterung“ und heftigen Schl&#228;gen. Ihre Ern&#228;hrung und Kleidung war v&#246;llig unzureichend.</p>
<p>„Das Gef&#228;ngnispersonal legte den hungrigen M&#246;nchen Tsampa und andere Nahrungsmittel vor und fragte sie h&#228;misch, ob der Dalai Lama oder die Vereinten Nationen sie nun f&#252;ttern und gl&#252;cklich machen w&#252;rden“. Die zwei k&#252;rzlich verurteilten M&#246;nche geh&#246;rten zu den 300, die 2008 in Gewahrsam genommen worden waren.</p>
<p>Siehe auch: 25. Juni 2008, „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TSC/TSC_PM_25.6.html" target="_blank">M&#246;nch in der Haft gestorben, zwei weitere zu langen Haftstrafen verurteilt</a>“</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 2. Dezember 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Nach zwei Jahren im Gef&#228;ngnis ist ein M&#246;nch aus dem Kloster Labrang halbseitig gel&#228;hmt</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 05:44:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Man bef&#252;rchtet, dass Thapkey Gyatso, ein tibetischer M&#246;nch aus dem Kloster Labrang, der mit einer Strafe von 15 Jahren in einem chinesischen Gef&#228;ngnis in der Provinz Gansu einsitzt, nach Jahren der Misshandlung in einem kritischem Gesundheitszustand ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man bef&#252;rchtet, dass Thapkey Gyatso, ein tibetischer M&#246;nch aus dem Kloster Labrang, der mit einer Strafe von 15 Jahren in einem chinesischen Gef&#228;ngnis in der Provinz Gansu einsitzt, nach Jahren der Misshandlung in einem kritischem Gesundheitszustand ist.</p>
<p>Ein Freund, der Thapkey Gyatso im Juli dieses Jahr besuchte, berichtete, Thapkey sei an einem Ort namens Dianxin, 100 km von Lanzhou, der Provinzhauptstadt von Gansu, entfernt, eingesperrt. Er sei halbseitig gel&#228;hmt und habe sein Augenlicht fast verloren.</p>
<div id="attachment_3426" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3426" title="." src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/12/police_brutality.jpg" alt="." width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">.</p></div>
<p>Thapkey wurde am 18. M&#228;rz 2008 von den Sicherheitskr&#228;ften von PAP und PSB im Kloster Labrang festgenommen. Ein Jahr lang, bis zu dem Gerichtsprozess, fehlte jede Spur von ihm. Am 19. Mai 2009 klagte ihn das Mittlere Volksgericht der Pr&#228;fektur Kanlho der „Beeintr&#228;chtigung der nationalen Sicherheit“ an und verurteilte ihn zu 15 Jahren Gef&#228;ngnis <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>.</p>
<p>Das Gerichtsurteil &#252;ber Thapkay Gyatso, das Radio Free Asia (RFA) zugespielt und das im M&#228;rz 2010 ver&#246;ffentlicht wurde <sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup>, besagt, Thapkey sei schuldig gesprochen worden, weil er am 14. M&#228;rz 2008 bei den Stra&#223;enprotesten tibetische Schneel&#246;wen-Flaggen mit sich herumgetragen und anderen weitergereicht, sowie Informationen an „separatistische“ Gruppen im Ausland geliefert habe.</p>
<p>„Daher gelangte das Gericht zu dem Schluss, dass Thapkey Gyatso andere Personen zur Durchf&#252;hrung von separatistischen Aktivit&#228;ten aufhetzte, es spricht ihn der Verletzung der Art. 55, 56, und 103 des Strafgesetzes der Volksrepublik China schuldig und verurteilt ihn zu 15 Jahren Gef&#228;ngnis und Entzug der politischen Rechte f&#252;r weitere f&#252;nf Jahre“.</p>
<p>Der damals 34j&#228;hrige Thapkey stammt aus dem Dorf Sangkhog, Bezirk Sangchu, Labrang, sein Vater hei&#223;t Naga. Nach Durchlaufen der Grundschule und der Bezirksmittelschule wurde Thapkey M&#246;nch im Kloster Labrang. Er bet&#228;tigte sich auch schriftstellerisch, und seine Essays wurden unter dem Pseudonym Amalha in regionalen Journalen und Bl&#228;ttern ver&#246;ffentlicht.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> 27. Mai 2009, „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2009/TsultrimGyatsoLabrang_Besuchverweigert_27.5.html" target="_blank">China verweigert Angeh&#246;rigen Zugang zu den zu langj&#228;hrigen Haftstrafen verurteilten M&#246;nchen von Labrang</a>“</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> 5. M&#228;rz 2010, „<a href="http://tibetnews.de/2010/03/08/gerichtsdokumente-ueber-die-inhaftierung-eines-tibetischen-moenches/">Gerichtsdokumente &#252;ber die Inhaftierung eines tibetischen M&#246;nches</a>“</p>
<blockquote><p>TCHRD, <a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a>, 8. Dezember 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>ARD: Tibet &#8220;Pure Verzweiflung &#8211; Selbstverbrennungen aus Protest&#8221;</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/12/11/ard-tibet-pure-verzweiflung-selbstverbrennungen-aus-protest/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 21:13:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[special]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tibetnews.de/?p=3442</guid>
		<description><![CDATA[<strong>Video-Tipp!</strong> Weltspiegel-Beitrag der ARD: Tibet "<a href="http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/329478_weltspiegel/9009774_tibet-pure-verzweiflung-selbstverbrennungen-aus" target="_blank">Pure Verzweiflung - Selbstverbrennungen aus Protest</a>" vom 11. Dezember 2012]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Video-Tipp!</strong> Weltspiegel-Beitrag der ARD: Tibet &#8220;<a href="http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/329478_weltspiegel/9009774_tibet-pure-verzweiflung-selbstverbrennungen-aus" target="_blank">Pure Verzweiflung &#8211; Selbstverbrennungen aus Protest</a>&#8221; vom 11. Dezember 2012</p>
<div id="attachment_3443" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><a href="http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/329478_weltspiegel/9009774_tibet-pure-verzweiflung-selbstverbrennungen-aus"><img class="size-full wp-image-3443" title="Tibet: Pure Verzweiflung - Selbstverbrennungen aus Protest" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/12/pure_verzweiflung.jpg" alt="Tibet: Pure Verzweiflung - Selbstverbrennungen aus Protest" width="491" height="235" /></a><p class="wp-caption-text">Tibet: Pure Verzweiflung - Selbstverbrennungen aus Protest</p></div>
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		<title>Ehemaliger M&#246;nch des Klosters Karma erliegt seinen schweren Brandverletzungen</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/12/10/ehemaliger-monch-des-klosters-karma-erliegt-seinen-schweren-brandverletzungen/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 11:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein ehemaliger M&#246;nch des Klosters Karma im Bezirk Chamdo, Pr&#228;fektur Chamdo, TAR, starb am 6. Dezember im Krankenhaus an den Verletzungen, die er davongetragen hatte, als er sich aus Protest gegen die chinesische Herrschaft in Tibet selbst zu verbrennen versuchte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ehemaliger M&#246;nch des Klosters Karma im Bezirk Chamdo, Pr&#228;fektur Chamdo, TAR, starb am 6. Dezember im Krankenhaus an den Verletzungen, die er davongetragen hatte, als er sich aus Protest gegen die chinesische Herrschaft in Tibet selbst zu verbrennen versuchte.</p>
<p>Der 46j&#228;hrige Tenzin Phuntsok hatte sich am 1. Dezember in der Gemeinde Karma in Chamdo in Brand gesetzt. Chinesische Polizisten l&#246;schten das Feuer und lieferten ihn mit schweren Brandwunden in ein Krankenhaus ein.</p>
<div id="attachment_3434" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3434" title="Mahnwache Tenzin Phuntsok" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/12/tenzin_phuntsok.jpg" alt="Mahnwache Tenzin Phuntsok" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Mahnwache Tenzin Phuntsok</p></div>
<p>Aus einer Quelle aus Tibet verlautet: „Tenzin Phuntsog, der sich am 1. Dezember in der Gemeinde Karma anz&#252;ndete, starb am 8. Dezember im Krankenhaus von Chamdo“.</p>
<p>Die Quelle berichtete weiter, dass um die 70 M&#246;nche festgenommen worden seien, seit das Kloster Karma nach einem Sprengstoffanschlag am 26. November bei einem Regierungsgeb&#228;ude in der N&#228;he von der bewaffneten Polizei besetzt worden war. Personen waren bei der Explosion nicht zu Schaden gekommen, aber auf den W&#228;nden des Geb&#228;udes erschienen rot geschriebene Parolen mit denen die Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet gefordert wurde, und Flugbl&#228;tter wurden ringsherum verstreut.</p>
<p>„Siebzig M&#246;nche des Klosters Karma sind festgenommen worden, ihr Verbleib und ihr Zustand sind unbekannt. &#220;ber vierzig M&#246;nche flohen in die Berge“, fuhr die Quelle fort.</p>
<p>Phuntsogs Sohn Choying Nyima und andere junge Novizen des Klosters erhielten nach dessen &#220;bernahme durch die Polizei den Befehl, nach Hause zur&#252;ckzukehren. „Als sie jedoch zu Hause ankamen, drangsalierte und bedrohte die Polizei sie st&#228;ndig, um noch mehr Informationen &#252;ber das Kloster und &#252;ber die M&#246;nche, die sich abgesetzt hatten, aus ihnen herauszupressen.“</p>
<p>Phuntsog habe sich am 1. Dezember angez&#252;ndet, nachdem die bewaffnete Polizei die Familien der 40 in die Berge geflohenen M&#246;nche aufgesucht und ihnen gedroht hatte, dass sie eingesperrt w&#252;rden, falls sie die M&#246;nche nicht innerhalb von vier Tagen zur&#252;ckholten.</p>
<p>„Um diese Zeit ging Tenzin Phuntsog zum Verwaltungskomplex des Bezirks und verbrannte sich aus Protest. Viele Tibeter wurden Zeuge der Selbstverbrennung und sahen, wie er von einem riesigen Feuerball verschlungen wurde.“, sagte die Quelle.</p>
<p>„Am Nachmittag desselben Tages drang die chinesische Polizei in Tenzin Phuntsogs Haus ein und stellte ein Bild des Dalai Lama, ein religi&#246;ses Buch und eine CD sicher“.</p>
<p>Phuntsogs Frau Dolma wird seit der Selbstverbrennung ihres Mannes vor einer Woche vermisst. „Als seine Frau Dolma h&#246;rte, was geschehen war, st&#252;rzte sie zum Tatort, aber die Polizei nahm sie fest. Niemand wei&#223;, wo sie jetzt festgehalten wird“. Das Ehepaar hat zwei S&#246;hne und eine Tochter.</p>
<p>Ehe er sich verbrannte, hatte Phuntsog eine Reihe von Flugbl&#228;ttern in der Stadt verteilt, auf denen er seine Solidarit&#228;t mit den M&#246;nchen der Gegend ausdr&#252;ckte und das chinesische Regime kritisierte. „Wenn M&#246;nche und Nonnen in der Haft so entsetzlich leiden, geschlagen und qu&#228;lenden Verh&#246;ren unterzogen werden, ziehe ich es vor zu sterben. So m&#246;chte ich nicht weiterleben“, stand auf einem Flugblatt.</p>
<p>„Wie k&#246;nnen wir diesem totalit&#228;ren Regime vertrauen, das uns verbietet, unseren buddhistischen Glauben zu praktizieren. Blo&#223;es Nachdenken dar&#252;ber, liebe Mitbr&#252;der, n&#252;tzt gar nichts – wir sollten dagegen aufstehen“.</p>
<p>Zusatz von „Tibet Post International“: Dass Tenzin Phuntsok gestorben ist, kam genau sechs Tage sp&#228;ter heraus, nachdem China Daily berichtet hatte, der ehemalige M&#246;nch sei in stabilem Zustand. Seine Leiche wurde der Familie noch nicht &#252;bergeben, um die letzten Riten zu vollziehen, informierte Monlam Tharchin, ein Mitglied des Tibetischen Exilparlaments, der in Kontakt zu der Gegend steht.</p>
<p>“Selbst in seinen letzten Augenblicken wurde den Angeh&#246;rigen versagt, ihn ihm Krankenhaus zu besuchen”, fuhr Monlam Tharchin fort. „Die chinesischen Beh&#246;rden verbreiteten falsche Geschichten in den Medien, Tenzin Phuntsok habe aus Eigeninteresse Selbstmord begangen, aber Tatsache ist, dass er sich verbrannte, um Freiheit f&#252;r Tibet zu fordern. Jene, die Zeugen der Selbstverbrennung wurden, h&#246;rten ihn deutlich Freiheitsparolen rufen, w&#228;hrend die Flammen seinen K&#246;rper verzehrten“.</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 8. Dezember 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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