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	<title>tibetnews &#187; Olympische &#8220;Spiele&#8221; 2008</title>
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	<description>News rund um die Themen, Tibet, Dalai Lama, Menschenrechte, China, Buddhismus</description>
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		<title>Die Olympiade &#8211; Ein Fest der L&#252;gen</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 06:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische "Spiele" 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[von Jamyang Norbu
Jetzt, wo sich die olympischen Spiele dem Ende nÃ¤hern, gibt es wohl nur wenige Menschen auf der ganzen Welt, die von all den LÃ¼gen, TÃ¤uschungen, BetrÃ¼gereien, Manipulationen, all den KontrollmaÃnahmen und den Grausamkeiten, die sich die chinesische Regierung wÃ¤hrend der olympischen Spiele zuschulden hat kommen lassen, gar nichts gehÃ¶rt oder gelesen hÃ¤tten oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Jamyang Norbu</p>
<p>Jetzt, wo sich die olympischen Spiele dem Ende nÃ¤hern, gibt es wohl nur wenige Menschen auf der ganzen Welt, die von all den LÃ¼gen, TÃ¤uschungen, BetrÃ¼gereien, Manipulationen, all den KontrollmaÃnahmen und den Grausamkeiten, die sich die chinesische Regierung wÃ¤hrend der olympischen Spiele zuschulden hat kommen lassen, gar nichts gehÃ¶rt oder gelesen hÃ¤tten oder sie sogar selbst bezeugen kÃ¶nnten. TatsÃ¤chlich hat es derart viele dieser Vorkommnisse gegeben, daÃ es sich lohnt, sie einmal aufzulisten, denn ich bin sicher, daÃ viele Leute das eine oder andere oder gar mehrere Ã¼bersehen oder vergessen haben, falls sie ihnen anfÃ¤nglich aufgefallen sein sollten.</p>
<p>ZunÃ¤chst einmal wÃ¤ren da die spektakulÃ¤ren, computergenerierten riesigen âSpuren des Feuerwerksâ, die bei der durchs Fernsehen Ã¼bertragenen ErÃ¶ffnungszeremonie âangefÃ¼gtâ wurden.</p>
<p>WuÃten Sie, daÃ die eintausend oder mehr Trommler, die wÃ¤hrend der Zeremonie en masse auftraten, alle Soldaten der Volksbefreiungsarmee oder AngehÃ¶rige der bewaffneten Volkspolizei waren? Solche, die gerade turnusmÃ¤Ãig ausgetauscht waren und vielleicht noch kurz zuvor Menschen in Tibet oder Ost-Turkestan gefoltert oder erschossen haben?</p>
<p>Dann gab es da die allzu flotte 9jÃ¤hrige Lin Miaoke, die die âOde an das Mutterlandâ vorzutragen schien, obwohl sie in Wirklichkeit nur die Lippen zu einer Aufnahme des Gesanges eines anderen MÃ¤dchens bewegte, das als weniger attraktiv eingestuft worden war, nÃ¤mlich der 7jÃ¤hrigen Yang Peiy. Falls der echte Panchen Lama (der sich unter Hausarrest in Beijing befindet) dies im Fernsehen verfolgt haben sollte, kÃ¶nnte er eine Art DÃ©jÃ -Vu-Erlebnis gehabt haben.</p>
<p>Ai Weiwei, der ursprÃ¼nglich den Plan fÃ¼r das Vogelnest-Stadion entworfen hat und einer der seltenen chinesischen KÃ¼nstler oder Intellektuellen von Format ist, die noch eine eigene Meinung bewahrt haben, kommentierte: âDie Zeremonie tÃ¤uschte ihre 600 Millionen Zuschauer und demÃ¼tigte sieâ. Noch 2007 hatte er Zhang Yimou und Steven Spiegel fÃ¼r ihre Choreographie der ErÃ¶ffnungszeremonie kritisiert und ihnen vorgeworfen, sie wÃ¼rden ihrer Verantwortung als KÃ¼nstler nicht gerecht werden.</p>
<p>Ein weiterer Programmpunkt in der ErÃ¶ffnungszeremonie war eine Prozession von Kindern, die eine groÃe chinesische Flagge ins Stadion trugen, wobei jedes der kostÃ¼mierten Kinder fÃ¼r eine der ethnischen Minderheiten der Volksrepublik China (VRC) stand. Die Kinder waren aber alle Chinesen. Die Kinder der Minderheiten wurden vermutlich fÃ¼r zu barbarisch oder als potentielle StÃ¶rfaktoren bei dieser groÃen Aufgabe betrachtet. Eines von ihnen hÃ¤tte ja âFreiheit fÃ¼r Tibetâ rufen kÃ¶nnen.</p>
<p>Der Grund kÃ¶nnte ja auch der gewesen sein, daÃ es einfach keine AngehÃ¶rigen von âMinderheitenâ mehr in Beijing gab. Wir wissen, daÃ beinahe jeder Uighure und jeder Tibeter aus der Stadt verbannt wurde, nicht nur Studenten und Besucher, sondern sogar die arme Amala, die Flitterkram an der U-Bahn-Station verkaufte. Tsering Shakyas Nichte, Dechen Pemba, wurde ebenfalls ausgewiesen, obgleich sie britischer NationalitÃ¤t ist und sowohl ein Visum als auch einen Wohnberechtigungsschein besaÃ. Wir wissen auÃerdem, daÃ Wanderarbeiter, BeschwerdefÃ¼hrer von auÃerhalb der Stadt und viele andere BÃ¼rger die Hauptstadt unter Zwang verlassen muÃten. Aber machen wir davon mal kein so groÃes Aufhebens, denn schlieÃlich wurde das Visum fÃ¼r Joey Cheek, einem EisschnellÃ¤ufer, Goldmedaillengewinner und Menschenrechtsaktivisten, widerrufen, bloÃ weil er sich gegen den VÃ¶lkermord in Darfur ausgesprochen hatte. Wenn nicht einmal Goldmedaillen-Gewinner zu den Olympischen Spielen reisen dÃ¼rfen, wer darf es dann?</p>
<p>Wo wir schon von Aktivisten sprechen, sollten wir natÃ¼rlich erwÃ¤hnen, daÃ der chinesische Menschenrechtsaktivist Zeng Jinyan am Vorabend der ErÃ¶ffnungsfeier der Olympischen Spiele einfach aus Beijing verschwand. Einige weitere chinesische Menschenrechtsaktivisten scheint das gleiche Schicksal ereilt zu haben, darunter auch den Anwalt Ji Sizun. Eine Freundin behauptete, sogar dasTelefonkabel in ihrem Appartement sei abgeklemmt worden. Sie sind verschwunden, einfach so. Wie die desaparecidos [die Verschwundenen] in SÃ¼damerika in den 70er Jahren.</p>
<p>Laut âReporter ohne Grenzenâ wurden wÃ¤hrend der Olympischen Spiele 22 Journalisten angegriffen oder festgenommen. Mindestens 50 Menschenrechtsaktivisten wurden verhaftet und schikaniert oder gezwungen, Peking zu verlassen.</p>
<p>Alle KrankenhÃ¤user in Beijing wurden angewiesen, ihre psychiatrischen Stationen abzuriegeln. Den Patienten wurde verboten, die GebÃ¤ude wÃ¤hrend der Spiele zu verlassen. Die BehÃ¶rden haben dies vermutlich aus kosmetischen GrÃ¼nden getan. Dem Reporter von New York Times fiel auf, daÃ es gar keine alten Leute auf den StraÃen Beijings gab. Dies kÃ¶nnte auf SicherheitsgrÃ¼nde zurÃ¼ckzufÃ¼hren sein, da mehrere Hundert (vielleicht sogar Tausende) von Dissidenten, Mitgliedern unabhÃ¤ngiger Arbeiterorganisationen, AnhÃ¤ngern der Falun-Gong-Bewegung und andere Personen in spezielle staatliche psychiatrische Institutionen eingewiesen wurden, die âAnkangâ genannt werden. In diesen Anstalten mÃ¼ssen sie nach Meldungen von Human Rights Watch Medikamente einnehmen, werden mit Elektroschocks traktiert, und es werden unter UmstÃ¤nden psychochirurgische Eingriffe, mÃ¶glicherweise sogar die prÃ¤frontale Lobotomie, an ihnen vorgenommen â alles, um sie von ihrem âantisozialen Verhaltenâ zu âkurierenâ.</p>
<p>[Teil 2]</p>
<p>&#8230; Kommen wir nun zu den Spielem selbst. Es gab Berichte, daÃ mindestens drei der chinesischen Sportler, unter ihnen die Goldmedaillen-Gewinnerin He Kexin, das vorgeschriebene Mindestalter von 16 Jahren noch nicht erreicht hatten. Ein Experte der New Yorker Intrepidus Group fÃ¼r Informationssicherheit fÃ¼hrte eine detaillierte forensische Ermittlung ihres Alters durch, die schlieÃlich diesen Verdacht bestÃ¤tigte. Interessant an der Sache ist, daÃ das Olympische Komitee der USA noch nicht einmal eine Untersuchung der Angelegenheit forderte. Wenn He Kexin und weitere Sportler aus AltersgrÃ¼nden disqualifiziert worden wÃ¤ren, hÃ¤tten die USA viel zu gewinnen gehabt, doch es scheint, daÃ niemand die chinesischen Gastgeber verÃ¤rgern mÃ¶chte.</p>
<p>Bei den EinzelwettkÃ¤mpfen der Frauen erzielte die amerikanische Kunstturnerin Nastia Liukin genau das gleiche Ergebnis wie He Kexin, erhielt jedoch wegen einer âhoch komplizierten Abstimmprozedurâ â so kompliziert, daÃ niemand weiÃ, wie diese Entscheidung zustande gekommen ist â nur die Silbermedaille. Auch dazu schwiegen die USA. Irgendwo heiÃt es in der Bibel: âUnd wer borget, ist des Lehners Knechtâ (SprÃ¼che, 22,7).</p>
<p>Die brasilianische Stabhochspringerin Fabiana Murer erzÃ¤hlte, das olympische Personal habe wÃ¤hrend des Finales im Vogelnest ihren Stab fÃ¼r verloren erklÃ¤rt, weshalb sie den Wettkampf nicht antreten und auch keine Medaille gewinnen konnte. Sie hatte nach den AusscheidungskÃ¤mpfen die besten Chancen fÃ¼r eine Goldmedaille. Murer sagte, sie wÃ¼rde ganz gewiÃ nie mehr nach China kommen. Es kÃ¶nnte von den Offiziellen so hingedreht worden sein, aber den meisten Berichten zufolge benahmen sich die chinesischen Sportler kameradschaftlich und gesittet. Das ist bewundernswert, wenn man bedenkt, was einige von ihnen durchmachen muÃten.</p>
<p>Die New York Times verÃ¶ffentlichte eine Reihe von Artikeln Ã¼ber die vielen chinesischen Berufssportler, die unter groÃem Druck trainieren mÃ¼ssen. Goldmedaillen-Gewinner wie der Kanute Yang Wenjun, der Sohn armer Reisbauern, und Ma Pengpeng, ein Ruderer und Provinzsieger aus der Stadt Handan, wurden bereits als Kinder zwangsrekrutiert. Ihnen wurde der normale Bildungsweg versagt, damit sie ihr ganzes Leben dem Sport widmen und trainieren kÃ¶nnen, wie die BehÃ¶rden es fÃ¼r sie vorgesehen hatten. Es gab andere Geschichten Ã¼ber Goldmedaillengewinner im Gewichtheben, die in der Folge verarmten und so krank wurden, daÃ sie starben, und Ã¼ber andere Sportler, die wie MÃ¼ll weggeworfen wurden, als sie verbraucht und dem Staat nicht mehr von Nutzen waren. Ein weiterer Artikel berichtete von der ungewÃ¶hnlichen HÃ¤ufigkeit von Verletzungen bei chinesischen Athleten infolge Zwangstrainings und wiederholter ErschÃ¶pfung. Das soll nicht heiÃen, daÃ der Westen nicht auch seine Probleme mit dem Sport und der Gesundheit der Sportler hÃ¤tte, aber der extreme Zwang und die Kontrolle, die der Staat Ã¼ber die Karrieren der Sportler, sogar Ã¼ber ihr Leben, ausÃ¼bt, sind eine ganz andere Sache.</p>
<p>Aber gehen wir zeitlich ein wenig zurÃ¼ck. Es scheinen Diskussionen darÃ¼ber im Gange zu sein, ob die Chinesen mit ihrer Fackel im Mai tatsÃ¤chlich auf dem Gipfel des Mount Everest waren oder nicht. Es gibt ernsthafte GrÃ¼nde anzunehmen, daÃ das alles gestellt war. Die chinesische Regierung sorgte dafÃ¼r, daÃ alle AuslÃ¤nder, sogar auf der nepalesischen Seite des Everest, hinausgeworfen wurden, unter ihnen auch das BBC-Team, das in Khumbu kampierte, um Ã¼ber das Ereignis zu berichten. Sogar die auslÃ¤ndischen Journalisten, die frÃ¼her eingeladen worden waren, um Chinas groÃen Sieg zu protokollieren, wurden wieder ausgeladen. Das aus 30 Personen bestehende Evererst-Team wies keinen einzigen auslÃ¤ndischen Journalisten oder unabhÃ¤ngigen Beobachter auf. Einem nepalesischen Blog (Blogdai) zufolge bieten die offiziellen Filmaufnahmen der angeblichen Gipfelzeremonie, so wie sie den westlichen Medien gegeben worden waren, den zwingendsten Beweis fÃ¼r die VortÃ¤uschung falscher Tatsachen. Keine alten und verblaÃten Gebetsfahnen, die den Gipfel sonst markieren und auch mal ein paar Gipfelsaisonen Ã¼berdauern, sind darauf sichtbar. Das vollstÃ¤ndige Fehlen von visuellen Referenzpunkten â bekannte Gipfel, Bergketten oder andere Dinge im Hintergrund gibt zu denken. Die Bergsteiger waren viel zu gesprÃ¤chig fÃ¼r die HÃ¶he. Eine Vermutung ist, daÃ die olympische Fackel auf dem Gipfel des Mount Everest im Mai nicht zu entzÃ¼nden war, so daÃ der groÃe Augenblick fÃ¼r die Kameras einfach etwas weiter unten inszeniert wurde.</p>
<p>Eine Woche nach Beginn der Spiele kam heraus, daÃ alle chinesischen Journalisten eine 21-Punkte umfassende Liste mit Anweisungen von den BehÃ¶rden erhalten hatten, auf der stand, was sie nicht erwÃ¤hnen sollten, um negative Berichterstattung wÃ¤hrend der olympischen Spiele zu vermeiden. Die Liste wurde bei einer Pressekonferenz des IOC zur Sprache gebracht, doch der Sprecher des IOC leugnete, etwas von dieser Liste zu wissen und stellte ihre AuthentizitÃ¤t in Frage. Als Teil der Abmachungen, um die Spiele ausrichten zu dÃ¼rfen, hatte die chinesische Regierung nicht nur den auslÃ¤ndischen, sondern auch den chinesischen Journalisten wÃ¤hrend der Olympiade die Pressefreiheit versprochen.</p>
<p>Wir sollten uns daran erinnern, daÃ China fÃ¼r die Dauer der Spiele auch seinen eigenen BÃ¼rgern Redefreiheit garantiert hatte. Mittlerweile weiÃ jeder von den schÃ¤ndlichen âProtestzonenâ, die die BehÃ¶rden im Hinblick auf die Spiele eingerichtet hatten, damit die Leute dort protestieren und demonstrieren kÃ¶nnten. Und wir wissen auch, daÃ diejenigen Chinesen, die eine Genehmigung zum Protestieren (insgesamt waren es 77) beantragt haben, nicht nur alle abgewiesen wurden, sondern viele der Antragsteller sogar festgenommen wurden. Aber sicherlich sollte die Verurteilung zweier alter Frauen, der 79jÃ¤hrigen Wu Dianyuan und der 77jÃ¤hrigen Wang Xiuying, zu jeweils einem Jahr âUmerziehung-durch-Arbeitâ (lÃ¡ojiÃ o), weil sie um eine Protesterlaubnis gebeten hatten, als der Gipfel der vielen unmenschlichen, brutalen und repressiven Handlungen der chinesischen Regierung wÃ¤hrend der olympischen Spiele angesehen werden. AFP berichtete, Wang und Wu dÃ¼rften ihre Strafe zuhause abzusitzen, doch wÃ¼rden sie sofort in ein Arbeitslager geschickt, falls sie erneut unangenehm auffielen.</p>
<p>Wang und die fast blinde Wu sind nur zwei der 1,5 Mio. MÃ¤nner, Frauen und Kinder, deren HÃ¤user in Peking vor den olympischen Spielen niedergewalzt wurden, um Platz zu schaffen fÃ¼r den Bau der olympischen Einrichtungen und die stÃ¤dtischen VerschÃ¶nerungsprojekte. Einer Rubrik im Boston Globe zufolge âkam das âCentre on Housing Rights and Evictions (COHRE)â (Zentrum fÃ¼r Wohnrecht und Ausweisung) in Genf zu dem SchluÃ, daÃ die chinesischen BehÃ¶rden, um die betroffenen Bewohner zu vertreiben, zu Schikanen, Repressalien, Inhaftierung und sogar Gewaltanwendung griffenâ. Der Abbruch der Behausungen und die ZwangsrÃ¤umung wurden ohne einen ordentlichen Verwaltungsbescheid vorgenommen. Die meisten Enteigneten wurden nicht entschÃ¤digt, und diejenigen, die es wurden, bekamen gewÃ¶hnlich nur einen Bruchteil ihres Eigentumswertesâ, so wie im Fall der beiden GroÃmÃ¼tter.</p>
<p>Der Artikel âChinaâs Totalitarian Gamesâ im Boston Globe ist Ausdruck fÃ¼r die zunehmende EmpÃ¶rung und Verurteilung von Chinas repressivem und unglaubwÃ¼rdigem Regime, sowie der abstoÃenden eigennÃ¼tzigen Engherzigkeit des IOC, zu der die Weltpresse sich schlieÃlich durchgerungen hat. Man lese auch den Leitartikel der New York Times âBeijingâs Bad Faith Olympicsâ. Sollte all das nur ein vorÃ¼bergehendes PhÃ¤nomen sein? Werden alle ihre Schnauzen wieder in den chinesischen Futtertrog stecken, wenn sich der Reiz des Neuen an ihrer moralischen EntrÃ¼stung abgenutzt hat? Ich hoffe, nicht. Vielleicht sind die Risse in Pekings Fassade diesmal zu viele und zu groÃ, um einfach darÃ¼ber hinwegzusehen. Wenn die Sensibilisierung anhÃ¤lt, dann muÃ dem IOC in gewisser Weise gedankt werden, weil es der Freiheit und Demokratie unwillentlich diesen Dienst erwiesen hat. Indem es China die Spiele zusprach und der chinesischen Regierung gestattete, in Lug und Trug zu schwelgen und alle und alles zu unterdrÃ¼cken, Ã¶ffnete es der Welt die Augen fÃ¼r das zutiefst heuchlerische und Ã¼ble Wesen des kommunistischen Chinas.</p>
<blockquote><p>Der Originalessay, sowie andere Essays dieses Autors steht auf seiner Website: <a href="http://www.jamyangnorbu.com/" target="_blank">www.jamyangnorbu.com</a></p>
<p><a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 26. August 2008</p>
<p>Ãbersetzung: Melanie Pelka, Adelheid DÃ¶nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft fÃ¼r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		<title>China &#8211; Was kommt nach den Spielen?</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 19:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[China allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische "Spiele" 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Das glamour&#246;se Ereignis ist vor&#252;ber und die Olympischen Spiele wurden f&#252;r beendet erkl&#228;rt. Doch nun, wo das letzte Flutlicht im Olympia-Stadion erloschen ist, bleibt eine interessante Frage offen: Wie sieht Chinas Zukunft aus?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> von Claude Arpi*</em></p>
<p>Das glamour&#246;se Ereignis ist vor&#252;ber und die Olympischen Spiele wurden f&#252;r beendet erkl&#228;rt. Doch nun, wo das letzte Flutlicht im Olympia-Stadion erloschen ist, bleibt eine interessante Frage offen: Wie sieht Chinas Zukunft aus? Die F&#252;hrung in Peking hat sicherlich eine wichtige Erfahrung gemacht. Ihr sollte schmerzhaft klar geworden sein, da&#223; viele Menschen auf der ganzen Welt die mangelnde Achtung der Menschenrechte und der Freiheit oder die Art und Weise, wie China mit seinen nationalen Minderheiten umgeht,besonders den Tibetern, nicht guthei&#223;en. Wenn die hochgeputschte nationalistische Welle in China langsam verebbt, dann wird die F&#252;hrung in ihrer paradiesischen Enklave von Zhongnanhai [Partei- und Regierungsviertel in Peking, A.d.&#220;.] Bilanz ziehen und sich Gedanken &#252;ber die Zukunft machen m&#252;ssen.</p>
<p><strong> Wie wird es mit der Freiheit stehen?</strong></p>
<p>Radio Free Asia berichtete k&#252;rzlich, da&#223; Tausende von Taxis in Beijing mit Videokameras und Satellitentechnologie best&#252;ckt wurden, die Audioaufzeichnungen der Gespr&#228;che im Taxi direkt an eine Kontrollstelle &#252;bermitteln. Sp&#228;ter werden die Gespr&#228;che von Computern ausgewertet, die Dutzende von Sprachen analysieren und sogar Gesichter erkennen k&#246;nnen. Ein Angestellter in einem gro&#223;en Taxi-Unternehmen in Beijing erz&#228;hlte RFA: „Es war vor etwa zwei oder drei Monaten… Alle Taxis unserer Firma wurden damit ausger&#252;stet.“</p>
<p>Und diese Ma&#223;nahme ist nicht auf Beijing beschr&#228;nkt. Sie wurde auch in anderen gro&#223;en chinesischen St&#228;dten sowie in Unruheprovinzen wie der Uighurischen Autonomen Region Xinjiang eingef&#252;hrt. An einigen Orten machen die Kameras automatisch von jedem Taxibenutzer ein Bild. Dies soll nat&#252;rlich, wie die Zeitung People’s Daily schreibt, „den Beh&#246;rden helfen, illegalen Aktivit&#228;ten auf die Spur zu kommen“. Die Frage ist: Werden diese Ger&#228;te am 25. August wieder ausgebaut werden? Ich wette, sie bleiben. Und das bedeutet ein wachsendes Eindringen des Staates in das Privatleben der chinesischen B&#252;rger.</p>
<p><strong>Was wird aus dem Zugang zum Internet?</strong></p>
<p>Eine der heftigsten Kontroversen vor den Spielen betraf den Zugang zum Internet. Die Internetverbindung f&#252;r das Hauptpressezentrum war laut offizieller Aussage w&#228;hrend der Spiele stark eingeschr&#228;nkt.</p>
<p>Einen Monat vor den Spielen hatte IOC-Pr&#228;sident Jacques Rogge gegen&#252;ber Agence France-Presse erkl&#228;rt: „Zum ersten Mal werden ausl&#228;ndische Medien ungehindert berichten und ihre Arbeiten frei in China ver&#246;ffentlichen k&#246;nnen. Es wird keine Zensur des Internets geben.“ Peking hat eine “Great Firewall of China“ aufgebaut, um den Nutzern den Zugang Seiten zu sperren, deren Inhalte die Parteif&#252;hrung beanstandet.</p>
<p>Wenn ein Land das Internet zensieren m&#246;chte, dann werden in der Regel spezifische Webseiten oder Webadressen blockiert. Aber wie gew&#246;hnlich ist China Vorreiter auf diesem Gebiet. Es verwendet hochentwickelte und ausgekl&#252;gelte Vorrichtungen, um Inhalte auszufiltern und spezielle Schl&#252;sselworte zu erkennen. Der OpenNet Initiative zufolge, einem Gemeinschaftsprojekt verschiedener westlicher Universit&#228;ten, ist ein gigantisches Intranet mit dem Namen „Golden Shield“ das effizienteste Instrument der Beh&#246;rden zu diesem Zweck. Verglichen mit &#228;hnlichen Bem&#252;hungen in anderen Staaten ist das Filtersystem in China allgegenw&#228;rtig, hochtechnisiert und &#228;u&#223;erst wirksam. Es umfa&#223;t mehrere Ebenen rechtlicher Bestimmungen und der technischen Kontrolle und besch&#228;ftigt zahlreiche staatliche Stellen und Tausende von Beamten und Angestellten. Es zensiert Inhalte, die &#252;ber verschiedenartige Methoden &#252;bermittelt werden, darunter Webseiten, Weblogs, Online-Diskussionsforen, Internetforen von Universit&#228;ten und Email-Botschaften.</p>
<p>Au&#223;erdem arbeiten um die 30.000 Internet-Polizisten rund um die Uhr, um die Filter immer auf dem neuesten Stand zu halten und die Emails von Personen zu &#252;berwachen, die man verd&#228;chtigt, Material zu empfangen, das der nationalen Sicherheit und der sozialen Stabilit&#228;t der Volksrepublik abtr&#228;glich sein k&#246;nnte. Wird das alles nach der Abschlu&#223;zeremonie verschwinden? Unwahrscheinlich.</p>
<p><strong>Was wird mit den Tibetern passieren?</strong></p>
<p>In einem k&#252;rzlich Sify.com gegebenen Exklusiv-Interview warnte Prof. Samdhong Rinpoche, der tibetische Premierminister im Exil: „Wenn die Olympischen Spiele vor&#252;ber sind, werden die chinesischen Beh&#246;rden vermutlich noch h&#228;rter gegen die Tibeter vorgehen. Sie werden noch mehr Milit&#228;r nach Tibet schicken und den Bev&#246;lkerungstransfer beschleunigen. Die Zeit nach der Olympiade ist daher noch bedrohlicher als die Gegenwart.“</p>
<p>Vergangenen Monat mahnte Irene Khan, die Vorsitzende von amnesty international, die Welt m&#252;sse auch nach der Olympiade in Beijing den Druck auf China bez&#252;glich der Menschenrechte aufrechterhalten.</p>
<p>Amtsmi&#223;brauch, wie Folter und Mi&#223;handlung von Gefangenen, Anwendung der Todesstrafe, Zensur, Einschr&#228;nkung des Versammlungsrechtes und Unterdr&#252;ckung von Minderheiten sind nach dem j&#252;ngsten Bericht von amnesty immer noch an der Tagesordnung. Wie die Welt im M&#228;rz und April gesehen hat, wurden sogar friedliche Demonstrationen brutal niedergeschlagen. Viele f&#252;rchten, da&#223; die Tibeter, sobald die Olympiade vorbei ist, f&#252;r ihre Anma&#223;ung und ihr gewagtes Handeln werden bezahlen m&#252;ssen.</p>
<p>Zhang Qingli, der Parteichef in Tibet, riet den kommunistischen Kadern in einem geheimen Papier f&#252;r die Zeit nach der Olympiade: „Wir m&#252;ssen aus den Vorf&#228;llen [den M&#228;rz-April Demonstrationen] Lehren ziehen und unsere Massen so organisieren, da&#223; sie eine uneinnehmbare Festung gegen die uns umzingelnde Flut bilden, damit wir unseren Feind schlagen k&#246;nnen. Daher m&#252;&#223;t ihr, die Anf&#252;hrer der Arbeitseinheiten, eure Tore bewachen und eure Leute gut im Griff haben. M&#246;gen die Leiter der Nachbarschaftskomitees wachsam sein und ein Auge haben auf alle Leute von ausw&#228;rts. Propaganda und Erziehung sind die gr&#246;&#223;ten Vorteile unserer Partei. Sie sind die wirksamsten Waffen, mit denen wir uns gegen die Dalai-Lama-Clique verteidigen k&#246;nnen“, schlo&#223; er.</p>
<p>Das sind unheilverk&#252;ndende Worte aus dem Mund eines Mannes, der den Dalai Lama einen Wolf im M&#246;nchsgewand nannte. Angesichts der Feigheit und des politischen Opportunismus der meisten Spitzenpolitiker der Welt sieht die Zukunft f&#252;r die Tibeter d&#252;ster aus.</p>
<p><strong> Was wird mit der Umwelt geschehen?</strong></p>
<p>Ein Gutes an der Olympiade ist, da&#223; sie eine Verbesserung der Luftqualit&#228;t, besonders in Peking, mit sich brachte. Die chinesischen Beh&#246;rden hatten versprochen, da&#223; die Spiele unter einem blauen Himmel stattfinden w&#252;rden, ohne die &#252;bliche Dunstglocke &#252;ber der Stadt. Der Grad der Luftverschmutzung w&#252;rde f&#252;r die Sportler im Toleranzbereich liegen. Es hei&#223;t, Peking habe 17,6 Mrd. US$ investiert, um die Luft der Hauptstadt zu s&#228;ubern.</p>
<p>Selbst viele Meilen von der Verbotenen Stadt entfernte Fabriken wurden geschlossen und mehr als die H&#228;lfte der 3,3 Mio. Autos der Hauptstadt wurden von den Stra&#223;en verbannt.</p>
<p>Obwohl der Luftverschmutzungsgrad &#252;ber den Standardwerten der Weltgesundheitsorganisation lag, war dies doch ein immenser Fortschritt. Aber wird er anhalten? Bestimmt nicht! Die Fabriken werden wieder &#246;ffnen, die Autos werden auf die Stra&#223;en zur&#252;ckkehren. Vergessen wir nicht, da&#223; China infolge seines ph&#228;nomenalen Wirtschaftswachstums 2008 die USA als No. 1 im Aussto&#223; von Treibhausgasen &#252;berfl&#252;geln wird. China steht auch an erster Stelle unter den Zerst&#246;ren der Ozonschicht.</p>
<p><strong> Was wird aus der Wirtschaft?</strong></p>
<p>Eine Prognose auf diesem Gebiet ist schwierig. Auf jeden Fall kommen auf China nach der Olympiade ernste Probleme zu. Eines davon ist die Inflation. Bloomberg [internationales Nachrichtenportal mit Schwerpunkt Wirtschaft/Finanzen, A.d.&#220;] kommentierte neulich: „China wird merken, da&#223; es leichter ist, das Internet zu kontrollieren als den Preisdruck im Griff zu behalten. Funktion&#228;re in Peking haben willf&#228;hrige Handlanger in Google und Yahoo, die ihnen helfen, den Cyberspace zu &#252;berwachen. Selbst bei Einsatz aller konventionellen Mittel der Wirtschaftspolitik ist es leichter gesagt als getan, die Inflation zu stoppen“.</p>
<p>Viele andere Faktoren wie der Umstand, da&#223; China eine alternde Demographie aufweist oder da&#223; der Sektor &#246;ffentliche Unternehmen schwach ist, geben keinen Anla&#223; f&#252;r einen optimistischen Blick auf die Zukunft.</p>
<p>John Pomfret, ein ehemaliger B&#252;roleiter der Washington Post in Beijing kommentierte zu Recht: „Aber auf einer Pro-Kopf-Basis ist das Land kein Drache, sondern eine Eidechse mittlerer Gr&#246;&#223;e, die auf der Skala der Weltwirtschaftsperspektive des Internationalen W&#228;hrungsfonds genau zwischen Swaziland und Marokko liegt. Chinas Wirtschaft ist riesengro&#223;, aber der durchschnittliche Lebensstandard ist niedrig. Und der Einkommensunterschied zwischen Reich und Arm w&#228;chst und w&#228;chst.</p>
<p>Wie wird die F&#252;hrung diese Probleme in Angriff nehmen? Wird sie versuchen, ihre harte Linie durchzuboxen oder wird sie auf die Interessenvertreter, ob innerhalb oder au&#223;erhalb Chinas, h&#246;ren?</p>
<p>Diese Frage ist eine Milliarde Yuan wert. Eine interessante Bemerkung von Xi Jinping, dem chinesischen Vizepr&#228;sidenten und mutma&#223;lichen Erbe Hus, w&#228;hrend seiner ersten Auslandstour letzten Monat nach Qatar ist erw&#228;hnenswert: „Es ist wie ein riesiger K&#228;fig, in dem alle Arten von V&#246;geln zusammen leben. Wenn man versucht, die laut Kreischenden zu vertreiben, dann verliert man diese wunderbare Vielfalt und Farbenpracht.</p>
<p>Entscheidend ist, sich gut um seine eigenen Angelegenheiten zu k&#252;mmern“.</p>
<p>Wird die alte Garde der Funktion&#228;re darauf h&#246;ren?</p>
<blockquote><p><em>* Claude Arpi, geboren in Angoulème, Frankreich, begann seine Suche vor 36 Jahren mit einer Reise in den Himalaya. Aus jener Zeit r&#252;hrt seine Begeisterung f&#252;r die Geschichte Tibets, Chinas und des indischen Subkontinents. Er ist Autor zahlreicher B&#252;cher in Englisch und Franz&#246;sisch, k&#252;rzlich erschien „Tibet: the lost Frontier“ bei Lancers Publishers.<br />
Quelle: <a href="http://www.sify.com/" target="_blank">www.sify.com</a></em></p>
<p>World Tibet Network News<br />
<a href="http://www.tibet.ca/" target="_blank">www.tibet.ca, </a>25. August 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Schabka<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		<title>In Peking die Olympiade – in Tibet die totale Sperre (Teil 2)</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 05:17:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische "Spiele" 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufstockung des Milit&#228;raufgebotes in Kardze (chin. Ganzi)
Zwei Wochen vor dem Beginn der olympischen Spiele reiste eine taiwanesisch-amerikanische Touristin nach Kham (chin. Provinz Sichuan). Die 24j&#228;hrige Wen Yan-King besuchte Kardze (chin. Ganzi) und weitere Gegenden. Sie h&#246;rte von Einwohnern dieser Gegenden und erlebte selbst sowohl eine starke Milit&#228;rpr&#228;senz als auch eine tiefe Furcht unter den Tibetern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufstockung des Milit&#228;raufgebotes in Kardze (chin. Ganzi)</strong></p>
<p>Zwei Wochen vor dem Beginn der olympischen Spiele reiste eine taiwanesisch-amerikanische Touristin nach Kham (chin. Provinz Sichuan). Die 24j&#228;hrige Wen Yan-King besuchte Kardze (chin. Ganzi) und weitere Gegenden. Sie h&#246;rte von Einwohnern dieser Gegenden und erlebte selbst sowohl eine starke Milit&#228;rpr&#228;senz als auch eine tiefe Furcht unter den Tibetern, weil die chinesischen Beh&#246;rden die Gegend im Vorfeld der olympischen Spiele von der Au&#223;enwelt abgeriegelt hatten. Es war Wen m&#246;glich, in Gegenden zu gelangen, zu denen ausl&#228;ndische Medienvertreter keinen Zutritt haben, weil sie als Taiwanesin reiste. Taiwanesen werden von den Chinesen als Chinesen angesehen. Was sie sah und erlebte, berichtete sie Rebecca Novick, Herausgeberin des tibetischen Radioprogramms (<em><a href="http://www.thetibetconnection.org/" target="_blank">http://www.thetibetconnection.org/</a></em>).</p>
<p>Das Interview mit Wen wurde k&#252;rzlich von der Huffington Post (siehe <em><a href="http://www.huffingtonpost.com/rebecca-novick/arrested-in-tibet-a-young_b_118342.html" target="_blank">http://www.huffingtonpost.com/rebecca-novick/arrested-in-tibet-a-young_b_1</a><a href="http://www.huffingtonpost.com/rebecca-novick/arrested-in-tibet-a-young_b_118342.html" target="_blank">18342.html</a></em>) ver&#246;ffentlicht. Darin beschreibt Wen die Situation in Kardze wie folgt: Sie reiste in Gegenden, die seit Monaten nicht mehr von ausl&#228;ndischen Medienvertretern bereist worden waren. Einige Orte, die sie besuchte, waren offiziell f&#252;r alle ausl&#228;ndischen Besucher abgeriegelt, aber weil den Chinesen bereits in der Schule beigebracht wird, Taiwan geh&#246;re zu China, wurde sie von den chinesischen Beh&#246;rden als Chinesin angesehen. Ihr Fahrer versuchte dennoch Stra&#223;en zu benutzen, bei denen sie die Checkpoints vermeiden konnten, die immer mehr wurden, je westlicher sie kamen. Doch es war in Kardze, wo die Atmosph&#228;re der Einsch&#252;chterung, die sie bis dahin erlebt hatte, ganz andere Dimensionen annahm. Wen sagte: &#8220;Es gibt einen guten Grund daf&#252;r, da&#223; Ausl&#228;nder nicht in diese Gegend gelassen werden. Sie gleicht n&#228;mlich einem Kriegsschauplatz. In Kardze ist die Polizei &#252;berall auf den Stra&#223;en. Sie sitzen mit ihren Helmen und mit ihren Waffen und Schildern in Reihen von 10 oder 15. Sie sitzen unter blauen Planen zu beiden Seiten des Gehsteigs. Sie sitzen in &#252;berall aufgestellten Wachposten aus Metall, von denen aus sie die Stra&#223;e &#252;berblicken. Ich konnte nirgendwo hingehen, ohne da&#223; ich von einem Dutzend Polizisten beobachtet wurde. Ich habe niemals zuvor in meinem Leben so viel Polizei und Milit&#228;r in einer Stadt gesehen. Auch habe ich nie zuvor solch eine tiefsitzende Angst erlebt&#8221;.</p>
<p><strong>Verst&#228;rkung des Milit&#228;raufgebotes auch au&#223;erhalb von Kardze &#8211; Lithang</strong></p>
<p>Wen besuchte weitere Gegenden in Kham (chin. Provinz Sichuan), in denen die Truppen verst&#228;rkt wurden, um jegliche Form des Aufbegehrens zu verhindern. Auch in Lithang war das Polizeiaufkommen sehr hoch. Sie z&#228;hlte allein sieben Polizeistationen im Umkreis von etwa einem Quadratkilometer. Wen sagte: “Die Polizeistationen sind nach den Protesten im M&#228;rz aus dem Boden geschossen. Wenn es einen Weg gibt, Menschen Furcht einzufl&#246;&#223;en, dann ist es dieser. Man geht nicht auf die Stra&#223;e zum Protestieren, wenn man 50 Polizisten zu seiner Linken und Rechten sieht.&#8221; Die Leute in Lithang erz&#228;hlten ihr, einige Personen seien k&#252;rzlich einfach verschwunden und niemand wisse, was mit ihnen passiert sei (<a href="http://www.huffingtonpost.com/rebecca-novick/arrested-in-tibet-a-young_b_118342.html" target="_blank"><em></em></a><em><a>http://www.huffingtonpost.com/rebecca-novick/arrested-in-tibet-a-young_b_</a>118342.html</em>).</p>
<p>Die Gegend um Lithang wird von den chinesischen Beh&#246;rden als eine besonders brisante angesehen, weil dort im August 2007 infolge der Verhaftung des Nomaden Runggye Adak Proteste gro&#223;en Ausma&#223;es ausgebrochen waren. Er wurde verhaftet, nachdem er bei dem j&#228;hrlich in Lithang stattfindenden Pferderennen vor chinesischen Beamten und einer gro&#223;en Menschenmenge sich leidenschaftlich f&#252;r die R&#252;ckkehr Seiner Heiligkeit des Dalai Lama nach Tibet ausgesprochen hatte. Er wurde zu acht Jahren Haft verurteilt.</p>
<p><strong>Bezirk Ngaba (chin. Aba)</strong></p>
<p>Wie die Free Tibet Campaign am 10. August erfahren hat, scho&#223; die chinesische Polizei in der Stadt Ngaba, Tibetisch-Autonome Pr&#228;fektur (TAP) Ngaba (chin. Aba; Provinz Sichuan), auf zwei Frauen. Augenzeugen aus der Gegend berichten davon, da&#223; die Truppenanzahl von 2000 auf 10000 gestiegen sei. Auf jeder gr&#246;&#223;eren Stra&#223;e in Ngaba befinden sich Checkpoints und es besteht eine Ausgangssperre f&#252;r die Stadt Ngaba, die um 19.00 Uhr beginnt, was es den Leuten beinahe unm&#246;glich macht, in der Stadt auszugehen. Die Truppen sollen einigen tibetischen Quellen zufolge bis zum Ende der olympischen Spiele in der Stadt bleiben. Eine sehr verl&#228;&#223;liche Quelle erkl&#228;rte gegen&#252;ber der Free Tibet Campaign, es herrsche eine extreme Furcht unter den Bewohnern der Stadt: Die Tibeter haben wegen der starken Milit&#228;rpr&#228;senz und der &#220;berwachung Angst, mit irgend jemandem zu sprechen, der von au&#223;erhalb in die Stadt kommt. Sie sagen, die Truppen seien deshalb aufgestockt worden, weil die Tibeter dieser Region f&#252;r ihr starkes tibetisches Identit&#228;tsgef&#252;hl bekannt sind und Protestaktionen w&#228;hrend der olympischen Spiele in jedem Falle vermieden werden sollten. Die M&#246;nche der Kl&#246;ster ben&#246;tigen eine spezielle Ausgangserlaubnis ihres „Arbeitsteams“, um das Kloster verlassen zu k&#246;nnen. Ein „Arbeitsteam“, das f&#252;r die „Patriotische Erziehung“ zust&#228;ndig ist, ist nun st&#228;ndig in den Kl&#246;stern stationiert. Die Ausgangserlaubnis ist sehr schwer zu erhalten. F&#252;r einen detaillierten Bericht der Situation im Kloster Kirti und in Ngaba siehe die Pressemitteilung der Free Tibet Campaign: <a href="http://www.freetibet.org/newsmedia/100808" target="_blank"><em></em></a><em><a>http://www.freetibet.org/newsmedia/100808</a></em>).</p>
<p>Wie in Kardze, wo chinesische Truppen das Feuer auf eine demonstrierende Menge in der Stadt Tongkor er&#246;ffnet hatten, kam es auch in Ngaba zu einem schrecklichen Massaker. Chinesische Milit&#228;rkr&#228;fte schossen dabei am 16. M&#228;rz in eine demonstrierende Menge, wobei mindestens acht Frauen und M&#228;nner ums Leben kamen. Vermutlich wurde das Truppenaufkommen in Kardze und Ngaba verst&#228;rkt, weil dort nach den Protesten im M&#228;rz und April die Gef&#252;hle noch stark aufgeheizt sind und von den chinesischen Beh&#246;rden in diesen Regionen dar&#252;ber hinaus am ehesten Proteste  w&#228;hrend der Olympischen Spiele bef&#252;rchtet werden.</p>
<p><strong>Das Kloster Kumbum</strong></p>
<p>Ein Journalist aus dem B&#252;ro von AFP in Beijing reiste k&#252;rzlich zum Kloster Kumbum in der Region Amdo (chin. Provinz Qinghai). Aufgrund der starken Verbindung dieses Klosters zu dem Panchen Lama zog es schon immer besondere Aufmerksamkeit seitens der chinesischen Beh&#246;rden auf sich. Der 11. Panchen Lama, der vom Dalai Lama anerkannt worden ist, wurde 1995, im Alter von sechs Jahren, entf&#252;hrt und sein Verbleib bleibt eines der von der chinesischen Regierung am besten geh&#252;teten Geheimnisse. In dem Artikel des Journalisten hie&#223; es, die M&#246;nche  dieses Klosters seien besonders stark von den olympischen Spielen in Beijing in Mitleidenschaft gezogen; so sprachen nur wenige der M&#246;nche mit den Journalisten und sie taten dies mit gro&#223;er Vorsicht. Sie beschrieben Beschr&#228;nkungen ihrer Bewegungsfreiheit und Sicherheitsma&#223;nahmen in Zusammenhang mit den Spielen. Einer der M&#246;nche sagte, bis zum Ende der Spiele h&#228;tten sie keine M&#246;glichkeit E-mails zu erhalten oder zu versenden.</p>
<blockquote><p>Free Tibet Campaign (FTC)<a href="http://www.freetibet.org/" target="_blank"><br />
www.freetibet.org</a>, e-mail: <a class="moz-txt-link-abbreviated" href="mailto:mail@freetibet.org">mail@freetibet.org</a><br />
18. August 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Melanie Pelka, Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		<title>In Peking die Olympiade – in Tibet die totale Sperre (Teil 1)</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 05:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische "Spiele" 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Free Tibet Campaign gab am 18. August einen &#220;berblick &#252;ber die Menschenrechtsverletzungen heraus, die von Seiten der Beh&#246;rden in Tibet begangen wurden, w&#228;hrend gleichzeitig die olympischen Spiele in Beijing stattfanden. Der Dalai Lama sagte in einem Interview mit dem franz&#246;sischen Radiosender TF1, da&#223; sogar w&#228;hrend der olympischen Spiele die Tibeter schlecht behandelt w&#252;rden und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Free Tibet Campaign gab am 18. August einen &#220;berblick &#252;ber die Menschenrechtsverletzungen heraus, die von Seiten der Beh&#246;rden in Tibet begangen wurden, w&#228;hrend gleichzeitig die olympischen Spiele in Beijing stattfanden. Der Dalai Lama sagte in einem Interview mit dem franz&#246;sischen Radiosender TF1, da&#223; sogar w&#228;hrend der olympischen Spiele die Tibeter schlecht behandelt w&#252;rden und da&#223; die Zivilbev&#246;lkerung weiterhin unter Verhaftungen und schwerer Folter zu leiden h&#228;tte, die manchmal soweit ginge, da&#223; sie den Tod verursache. Seine Aussagen wurden von AP berichtet, siehe: <em><a href="http://www.iht.com/articles/ap/2008/08/17/europe/EU-France-Dalai-Lama.php" target="_blank">http://www.iht.com/articles/ap/2008/08/17/europe/EU-France-Dalai-Lama.php</a></em>.</p>
<p>Die Worte des Dalai Lama widerlegen das, was Wang Wei, der oberste Funktion&#228;r f&#252;r die olympischen Spiele, bei einer Pressekonferenz erkl&#228;rte: &#8220;Die olympischen Spiele verhelfen China zu einer weiteren &#214;ffnung und zu weiteren Reformen&#8221; (siehe: <em><a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/7560269.stm" target="_blank">http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/7560269.stm</a></em>).</p>
<p>Eine solche &#214;ffnung konnte jedenfalls in Tibet nicht beobachtet werden, wo sich die Lage immer mehr verschlechtert. Dieser &#220;berblick besteht aus Ausz&#252;gen aus verschiedenen Berichten, aus denen das dichte Netz von Einschr&#228;nkungen, denen die chinesische Regierung die Tibeter unterwarf, ersichtlich wird. Diese erdr&#252;ckenden Restriktionen bezwecken, alle Formen des Aufbegehrens im Keime zu ersticken, da diese f&#252;r China gerade im Moment sehr peinlich werden k&#246;nnten. Es ist h&#246;chst unwahrscheinlich, da&#223; die nachstehend geschilderten Restriktionen und Ma&#223;nahmen eingef&#252;hrt worden w&#228;ren, wenn China die olympischen Spiele nicht zugesprochen bekommen h&#228;tte. Indem er die katastrophale Situation in Tibet beschreibt, widerlegt dieser &#220;berblick die Behauptungen sowohl der chinesischen Regierung als auch  des IOC, die olympischen Spiele w&#252;rden zu einer Verbesserung der Menschenrechtssituation in Tibet f&#252;hren.</p>
<p>Nat&#252;rlich gibt diese Zusammenfassung kein vollst&#228;ndiges Bild s&#228;mtlicher Einschr&#228;nkungen in Tibet. Da die chinesische Regierung nach dem Beginn der Proteste im M&#228;rz alle ausl&#228;ndischen Medienvertreter des Landes verwiesen hatte, ist es sehr schwer geworden, Informationen aus Tibet zu erhalten. Mitarbeiter der Free Tibet Campaign, die bis vor kurzem noch h&#228;ufig mit Familienmitgliedern und Freunden in Tibet sprechen konnten, finden ihre Kontaktpartner nun nicht mehr zu Aussagen bereit.</p>
<p>Mobiltelefonnummern, &#252;ber die man bisher noch Ausk&#252;nfte aus Tibet erhalten konnte, sind pl&#246;tzlich unerreichbar, oder eine chinesische Stimme m&#246;chte etwas &#252;ber die Identit&#228;t des Anrufers erfahren. Doch aus den unten aufgef&#252;hrten Berichten geht eindeutig hervor, da&#223; die chinesische Regierung eine Vielzahl von Ma&#223;nahmen ergriffen hat, um Proteste w&#228;hrend der Spiele zu verhindern.</p>
<p>Kl&#246;ster und der &#252;brigen Bev&#246;lkerung wurden strenge Beschr&#228;nkungen auferlegt; am heftigsten sind diese in den Gegenden, die besonders durch Proteste auffielen.</p>
<p>Die schwersten Beschr&#228;nkungen scheinen in der Tibetisch-Autonomen Pr&#228;fektur (TAP) Kardze (chin. Ganzi), Provinz Sichuan, zu herrschen. Die einzige M&#246;glichkeit, ein genaues Bild der Situation dort zu erhalten, w&#228;re die Entsendung einer unabh&#228;ngigen Untersuchungskommission. Die Free Tibet Campaign ruft daher Gordon Brown und andere f&#252;hrende Pers&#246;nlichkeiten dieser Welt dazu auf, offene Kritik daran zu &#252;ben, da&#223; die Volksrepublik China (VRC) ihre Versprechen hinsichtlich der Verbesserung der Menschenrechtssituation in Tibet gebrochen hat, und eine sofortige unabh&#228;ngige Untersuchung der Lage in Tibet zu verlangen.</p>
<p><strong>Die Tibetisch-Autonome Pr&#228;fektur (TAP) Kardze</strong></p>
<p>Im April gab die Free Tibet Campaign die Nachricht &#252;ber eine Demonstration bekannt, die sich am 3. April in der Tibetisch-Autonomen Pr&#228;fektur (TAP) Kardze (chin. Ganzi), Provinz Sichuan, ereignet hatte. Augenzeugenberichten zufolge er&#246;ffneten bewaffnete chinesische Sicherheitskr&#228;fte dabei das Feuer auf die friedlich demonstrierende Menge, wobei mindestens acht Tibeter ums Leben kamen. Von diesem Vorfall wurde weltweit in den Medien berichtet, etwa in &#8220;The Guardian&#8221;, in &#8220;Daily Telegraph&#8221; und in der „South China Morning Post“ (<em><a href="http://www.freetibet.org/newsmedia/040408-thonkor-killings" target="_blank">http://www.freetibet.org/newsmedia/040408-thonkor-killings</a></em>).</p>
<p>Die Tibeter dieser Region sind bekannt f&#252;r ihr starkes Streben nach der Unabh&#228;ngigkeit, und die Free Tibet Campaign erfuhr immer noch von Protesten in dieser Gegend lange, nachdem das chinesische Milit&#228;r bereits andere Gebiete unter seine vollst&#228;ndige Kontrolle gebracht hatte. So gab es Berichte &#252;ber Proteste von M&#246;nchen und Nonnen in der Stadt Kardze am 23. April und am 11., 12. und 13. Mai. Am 14. Mai veranstalteten 76 Nonnen des Klosters Pungrina eine Demonstration in der Stadt Kardze (chin. Ganzi), wobei sie die R&#252;ckkehr seiner Heiligkeit des Dalai Lama forderten. 52 der Nonnen wurden verhaftet (Siehe <a href="http://www.freetibet.org/newsmedia/150508-scores-nuns-arrested-khardze-county-sichuan-province-following-protests" target="_blank"><em></em></a><em><a href="http://www.freetibet.org/newsmedia/150508-scores-nuns-arrested-khardze-coun" target="_blank">http://www.freetibet.org/newsmedia/150508-scores-nuns-arrested-khardze-coun</a>ty-sichuan-province-following-protests</em> und <em><a href="http://www.freetibet.org/newsmedia/190508-khardze-nuns-update" target="_blank">http://www.freetibet.org/newsmedia/190508-khardze-nuns-update</a></em>).</p>
<p>Als die Proteste auch nach dem gro&#223;en Erdbeben am 12. Mai nicht abrissen, war klar, da&#223; die Region um Kardze eine der unruhigsten Gegenden ganz Tibets ist. Die chinesischen Beh&#246;rden antworteten auf diese Unruhen mit einer Aufstockung des Milit&#228;rs und einer ganzen Reihe mit einander koordinierter extrem scharfer Ma&#223;nahmen, um gegen die aufs&#228;ssigen Nonnen/M&#246;nche und Kl&#246;ster vorzugehen. Der Zweck dieses zweigleisigen Vorgehens war mit ziemlicher Sicherheit, die Tibeter in der kritischen Zeit vor und w&#228;hrend der olympischen Spiele an jeglicher Form des Aufbegehrens zu hindern. Solche Proteste w&#252;rden n&#228;mlich daran erinnern, da&#223; die Tibeter die Legitimit&#228;t der Anwesenheit der Chinesen bestreiten, und st&#252;nden im Widerspruch zu Chinas Behauptung, da&#223; in China die ethnischen Minderheiten zusammen mit den Han-Chinesen unter der Herrschaft der Kommunistischen Partei Chinas (CPC) in Harmonie leben. Die chinesische Regierung wollte deshalb in den besonders aufs&#228;ssigen Gegenden wie Kardze derartige Proteste um jeden Preis vermeiden.</p>
<p><strong>Die S&#228;uberung der Kl&#246;ster in Kardze (chin. Ganzi)</strong></p>
<p>Am 28. Juli ver&#246;ffentlichte die Free Tibet Campaign ein Dokument &#252;ber eine beh&#246;rdliche S&#228;uberung der Kl&#246;ster in Kardze (chin. Ganzi). Dabei handelte es sich um die &#220;bersetzung einer Ank&#252;ndigung in tibetischer Sprache auf der staatlichen Website f&#252;r Tibet. (Siehe: <em><a href="http://zw.tibet.cn/news" target="_blank">http://zw.tibet.cn/news</a></em>, 18. Juli, diese Ank&#252;ndigung bezog sich auf einen Artikel, der schon fr&#252;her in dem offiziellen Blatt Tibet Daily erschienen war).</p>
<p>Die &#220;bersetzung dieses Artikels durch die Free Tibet Campaign wurde von Tsering Topgyal, einem Akademiker an der London School of Economics, &#252;berpr&#252;ft (F&#252;r weitere Informationen siehe: <em><a href="http://www.freetibet.org/newsmedia/28-july-2008" target="_blank">http://www.freetibet.org/newsmedia/28-july-2008</a></em>).</p>
<p>Dieser Ank&#252;ndigung zufolge bleiben M&#246;nche und Nonnen, denen ein mittelschweres Vergehen vorgeworfen wird, in Haft und werden Sitzungen der &#8220;Patriotischen Erziehung&#8221; unterzogen, bis sie kooperieren, indem sie die Wahrheit sagen, sich zu ihren Taten bekennen und einen shuyig (einen Gest&#228;ndnisbrief) unterzeichnen. Sie m&#252;ssen au&#223;erdem bereit sein, von sich aus die Wahrheit zu sagen.</p>
<p>Schwere Bestrafung ist f&#252;r diejenigen Kl&#246;ster vorgesehen, die in Protestaktionen im M&#228;rz und April involviert waren. In Kl&#246;stern, in denen zwischen 10 % und 30 % der Nonnen und M&#246;nche an Protestaktionen teilgenommen haben, d&#252;rfen keine religi&#246;sen Zeremonien mehr stattfinden. Die Bewegungsfreiheit der M&#246;nche wird stark eingeschr&#228;nkt. Dies wurde vom &#8220;Daily Telegraph&#8221; aufgegriffen (siehe: <em><a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/asia/china/2463385/China-plans-sw" target="_blank">http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/asia/china/2463385/China-plans-sw</a><a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/asia/china/2463385/China-plans-sweeping-purge-of-Tibetan-monasteries.html" target="_blank">eeping-purge-of-Tibetan-monasteries.html</a></em>).</p>
<p>Obwohl es der Free Tibet Campaign nur m&#246;glich war, derartige Ma&#223;nahmen aus der Tibetisch-Autonomen Pr&#228;fektur (TAP) Kardze (chin. Ganzi) zu dokumentieren, machen Mitteilungen der offiziellen Stellen in Tibet deutlich, da&#223; in ganz Tibet &#228;hnliche Ma&#223;nahmen eingef&#252;hrt werden. In einem am 13. Juli in der &#8220;Sunday Times&#8221; ver&#246;ffentlichten Artikel mit der &#220;berschrift: &#8220;Olympic Crackdown: China’s secret plot to tame Tibet&#8221; (<em><a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article4322537.ece" target="_blank">http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article4322537.ece</a></em>) wurde Lie Que, der Propagandachef in Tibet, mit den Worten zitiert: &#8220;Wir m&#252;ssen die Kl&#246;ster s&#228;ubern und die Verwaltungskomitees st&#228;rken&#8221;. Als Quelle f&#252;r dieses Zitat gab die &#8220;Sunday Times&#8221; die Tageszeitung „Tibet Daily“ an.</p>
<p>Die gleiche Ausgabe der &#8220;Sunday Times&#8221; berichtete, da&#223; rund 1000 M&#246;nche in den Hauptkl&#246;stern Lhasas sich auch vier Monate nach den M&#228;rz-Protesten noch unter strenger Milit&#228;raufsicht befinden und die Kl&#246;ster die schlimmste Unterdr&#252;ckung der Religionsfreiheit seit Jahrzehnten erfahren (siehe: <em><a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article4322537.ece" target="_blank">http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article4322537.ece</a></em>).<br />
Fortsetzung folgt&#8230;.</p>
<blockquote><p>Free Tibet Campaign (FTC)<a target="_blank" href="http://www.freetibet.org/"><br />
www.freetibet.org</a>, e-mail: <a class="moz-txt-link-abbreviated" href="mailto:mail@freetibet.org">mail@freetibet.org</a><br />
18. August 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Melanie Pelka, Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Olympische Spiele katastrophal f&#252;r Meinungsfreiheit in China</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 06:49:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische "Spiele" 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Tage vor der offiziellen Abschlusszeremonie in Peking, zieht Reporter ohne Grenzen (ROG) eine negative Bilanz f&#252;r die Lage der Menschenrechte w&#228;hrend der Spiele in China. Medien konnten zwar frei von den Wettk&#228;mpfen berichten. Doch bei Demonstrationen und Recherchen zu heiklen Themen kam es wiederholt zu Behinderungen durch Sicherheitskr&#228;fte in Uniform und Zivil.
„Wir hatten es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="newsbody">Zwei Tage vor der offiziellen Abschlusszeremonie in Peking, zieht Reporter ohne Grenzen (ROG) eine negative Bilanz f&#252;r die Lage der Menschenrechte w&#228;hrend der Spiele in China. Medien konnten zwar frei von den Wettk&#228;mpfen berichten. Doch bei Demonstrationen und Recherchen zu heiklen Themen kam es wiederholt zu Behinderungen durch Sicherheitskr&#228;fte in Uniform und Zivil.</p>
<p class="newsbody">„Wir hatten es bef&#252;rchtet. Die Olympischen Spiele in Peking waren &#252;berschattet von Festnahmen, Verurteilungen, Zensur, &#220;berwachung und Schikanen. &#220;ber 100 Journalisten, Blogger und Dissidenten waren davon betroffen,“ sagte Robert Ménard, Generalsekret&#228;r von Reporter ohne Grenzen, heute bei einer Pressekonferenz in Paris.</p>
<p class="newsbody">„An diese Unterdr&#252;ckung wird man sich erinnern, wenn man an die Olympischen Spiele in Peking denkt. Und f&#252;r dieses Versagen muss auch das Internationale Olympisches Komitee (IOC) Verantwortung &#252;bernehmen. Die Mitglieder des IOC m&#252;ssen die richtigen Schl&#252;sse aus diesen Erfahrungen ziehen und sie umsetzen, wenn sie im n&#228;chsten Jahr den Nachfolger von Jaques Rogge w&#228;hlen.“</p>
<p class="newsbody">„Wir fordern weiter, dass die Achtung der Meinungsfreiheit eines der Auswahlkriterien wird, nach denen olympische Austragungsst&#228;tten ausgesucht werden. Die Olympische Bewegung wiederholte bereits den Peking-Fehler bei der Vergabe der Winterspiele 2014 an Sotchi in Russland. Reporter ohne Grenzen wird sich daher auch weiterhin f&#252;r Pressefreiheit w&#228;hrend gro&#223;er Sportereignisse einsetzen.</p>
<p class="newsbody">„Wir gr&#252;&#223;en all jene in China und im Ausland, die nicht aufgeh&#246;rt haben, mehr Meinungsfreiheit bei den Olympischen Spielen einzufordern“, f&#252;gte Ménard hinzu und k&#252;ndigte an: „Wir bleiben wachsam f&#252;r den Fall, dass es nach den Spielen zu einer neuen Welle der Repression kommt.“</p>
<p class="newsbody">Seit dem Beginn der Spiele am 8. August ist kein politischer Gefangener frei gelassen worden. Die Haftbedingungen und der Gesundheitszustand bei einigen der Inhaftierten, wie etwa Sun Lin, Huang Qi und Hu Jia, verschlechterte sich im Laufe der Spiele. Seit Anfang des Jahres wurden bereits 31 Journalisten, Blogger und K&#228;mpfer f&#252;r Meinungsfreiheit verhaftet oder zu Gef&#228;ngnisstrafen verurteilt.</p>
<p class="newsbody">Die &#220;berwachung ausl&#228;ndischer Journalisten wurde im Vorfeld der Spiele versch&#228;rft. „Sie folgen mir st&#228;ndig, machen Fotos und filmen mich,“ sagte eine Journalistin, die in Peking f&#252;r eine ausl&#228;ndische Nachrichtenagentur arbeitet. „Ich denke zweimal dar&#252;ber nach, ob ich Chinesen zu heiklen Themen interviewe, denn ich f&#252;rchte, sie k&#246;nnten festgenommen werden.“</p>
<p class="newsbody">Versprechen bez&#252;glich der Pressefreiheit kamen von h&#246;chster chinesischer Stelle. Pr&#228;sident Hu Jintao &#228;u&#223;erte sich am 1. August im Beisein der ausl&#228;ndischen Presse: China w&#252;rde die Arbeit ausl&#228;ndischer Journalisten „erleichtern&#8230; sowohl vor als auch nach den Olympischen Spielen in Peking.“ Liu Binjie, verantwortlich f&#252;r die Verwaltung der Presse und Publikationen, sagte, die „offene T&#252;r“ f&#252;r die ausl&#228;ndische Presse „w&#252;rde sich auch nach den Spielen nicht schlie&#223;en.“</p>
<p class="newsbody"><strong>Bilanz in Zahlen</strong></p>
<p class="newsbody">Mindestens <strong>22</strong> ausl&#228;ndische Journalisten wurden Opfer von &#220;bergriffen, festgenommen, oder anderweitig in ihrer Arbeit behindert. Zwei US Video-Blogger, Brian Conley und Jeffrey Rae, sind momentan in Haft, weil sie &#252;ber Pro Tibet-Aktivit&#228;ten berichtet hatten. Wegen „St&#246;rung der &#246;ffentlichen Ordnung“ wurden sie gemeinsam mit den vier unten genannten Tibetaktivisten zu zehn Tagen Gef&#228;ngnis verurteilt. Reporter ohne Grenzen fordert ihre umgehende Freilassung.</p>
<p class="newsbody">Mindestens <strong>50</strong> Pekinger Menschenrechtler wurden unter Hausarrest gestellt, schikaniert oder gezwungen, die Stadt zu verlassen. Zeng Jinyan, Bloggerin und Frau des inhaftierten Hu Jia, ist seit dem 7. August verschwunden.</p>
<p class="newsbody">Mindestens <strong>15</strong> chinesische Staatsb&#252;rger wurden festgenommen, weil sie Demonstrationen beantragt hatten. Dutzende hielt die Polizei von der Einreise nach Peking ab, unter ihnen Blogger Zhou „Zola“ Shuguang und der behinderte Bittsteller Chen Xijuan.</p>
<p class="newsbody">Mindestens <strong>47</strong> Pro Tibet-Aktivisten, vor allem Mitglieder der Gruppe „Studenten f&#252;r ein freies Tibet“, wurden in Peking festgenommen. Unter ihnen auch ein Deutscher tibetischer Herkunft, den die Polizei zusammen mit drei weiteren Aktivisten, zwei Amerikanern und einem Briten, am 19. August in Peking verhafteten.</p>
<p class="newsbody"><em><a href="http://www.rsf.org/article.php3?id_article=28264" target="_blank">Link zur vollst&#228;ndigen Meldung &#8220;Olympic Disaster for Free Expression&#8221; auf Englisch</a></em></p>
<p class="newsbody"><em><a href="http://www.rsf.org/article.php3?id_article=28246" target="_blank">Link zur Meldung vom 20. August &#8220;Internal Police Documents Reveal Strategy for Foreign Journalists&#8221; auf Englisch</a></em></p>
<blockquote>
<p class="newsbody">Reporter ohne Grenzen, 22. August 2008</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tibet Initiative Deutschland zieht Bilanz: Trauerspiele f&#252;r die Freiheit</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/08/22/tibet-initiative-deutschland-zieht-bilanz-trauerspiele-fuer-die-freiheit/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 13:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Olympische "Spiele" 2008]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tibetnews.de/?p=755</guid>
		<description><![CDATA[mZum Ende der Olympischen Spiele in Peking blickt die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) kritisch auf die Zeit vor und w&#228;hrend des Gro&#223;ereignisses zur&#252;ck. Sie zeigt sich emp&#246;rt &#252;ber den Umgang mit Protestierenden und Journalisten in Peking, vor allem aber &#252;ber die unverminderte Unterdr&#252;ckung der Tibeter.
&#8220;Die chinesische F&#252;hrung hat entgegen aller Hoffnungen die Olympische Idee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>mZum Ende der Olympischen Spiele in Peking blickt die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) kritisch auf die Zeit vor und w&#228;hrend des Gro&#223;ereignisses zur&#252;ck. Sie zeigt sich emp&#246;rt &#252;ber den Umgang mit Protestierenden und Journalisten in Peking, vor allem aber &#252;ber die unverminderte Unterdr&#252;ckung der Tibeter.</p>
<p>&#8220;Die chinesische F&#252;hrung hat entgegen aller Hoffnungen die Olympische Idee schamlos verraten. Entsetzt mussten wir mit ansehen, wie w&#228;hrend der Spiele alle internationalen Standards der Presse- und Meinungsfreiheit missachtet wurden&#8221;, so Wolfgang Grader, Vorsitzender der TID. &#8220;Aber schlimmer als den Aktivisten und Journalisten, von deren Festnahme wir erfahren haben, ergeht es den Menschen in Tibet, deren Schicksal weitgehend vor der Welt verborgen wird. Dies waren wahre Trauerspiele f&#252;r die Freiheit.&#8221;</p>
<p>Auch in den letzten Tagen und Wochen gab es zahlreiche Berichte &#252;ber neue Proteste in Tibet, die Anwendung von Waffengewalt durch chinesische Sicherheitskr&#228;fte und F&#228;lle von Verschwindenlassen. &#8220;Die Welt darf deshalb auch nach den Olympischen Spielen die Augen nicht verschlie&#223;en. China muss endlich eine friedliche L&#246;sung f&#252;r Tibet suchen und in einen konstruktiven Dialog mit dem Dalai Lama treten. Darauf muss auch die Bundesregierung immer wieder dr&#228;ngen&#8221;, sagt Grader weiter.</p>
<p>Die Tibet Initiative unterst&#252;tzt seit Beginn der Spiele mit &#252;ber 70 Aktionen in 37 deutschen St&#228;dten im Rahmen des &#8220;Protestivals f&#252;r Tibet&#8221; den Kampf des tibetischen Volks f&#252;r ihr Recht auf Selbstbestimmung und die Achtung der Menschenrechte in Tibet. Abschlie&#223;end finden an diesem Wochenende zahlreiche weitere Veranstaltungen u. a. in Frankfurt, M&#252;nchen und D&#252;sseldorf statt.</p>
<table border="0" width="513">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color: #e5e5e5;" rowspan="15" align="left" valign="top"><strong>Sa., 23.08.08</strong></td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top">Aktion             auf dem <strong>Brocken</strong> „Mit dem Zug auf das Dach             der Welt“;             Sternlauf: Start 10.30 am Ende der Brockenstra&#223;e (Eckerlochstieg)             in Schierke;<br />
Mahnwache in der N&#228;he des Brockenbahnhofs<br />
13:00 &#8211; 15:00 Uhr</td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top">RG Hannover-Hildesheim<br />
Iris               Lehmann heiss.wittmann@t-online.de<br />
Tel: 05121 12341</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top"><strong>G&#246;ttingen<br />
</strong>Beteiligung an der Aktion &#8220;Mit dem Zug auf das Dach der             Welt&#8221;; Mitfahrgelegenheit ab G&#246;ttingen bitte mit RG G&#246;ttingen in             Kontakt treten!<strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top">RG G&#246;ttingen<br />
Carsten Stralucke c.stralucke@gmx.de<br />
Tel: 05528 982065</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top"><strong>N&#252;rnberg<br />
</strong>Mahnwache/Unterschriftenaktion vor           der Lorenzkirche<br />
11:00 – 16:00 Uhr</td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top">KSt N&#252;rnberg<br />
Helga Maul<br />
tid-nuernberg@he-tho.de             Tel: 0911 43122345</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top"><strong>Regensburg<br />
</strong>Mahnwache vor dem alten Rathaus,             Rathausplatz 1 in der Altstadt<br />
11.00 Uhr &#8211; 12.00 Uhr</td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top">RG Regensburg<br />
Ulli Staritz steppengombo@yahoo.de             Tel: 09407 30521</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top"><strong>Saarbr&#252;cken</strong><br />
Mahnwache/Unterschriftenaktion in der Fu&#223;g&#228;ngerzone<br />
10:00 – 16:00 Uhr</td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top">RG Saarbr&#252;cken<br />
Maxi Anhalt             mx2405@googlemail.com Tel: 06842 7060800</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top"><strong>Potsdam</strong><br />
Unterschriftenaktion<br />
10:00 –18:00           Uhr</td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top">RG  Potsdam<br />
Jens Freiberg<br />
info@tid-potsdam.de<br />
Tel:             0331  2709495</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top"><strong>&#220;berlingen</strong> am             Bodensee<br />
Unterschriftenaktion und Aktion &#8220;Wunsch-Luftballons&#8221; f&#252;r             Tibet auf dem Wochenmarkt<br />
8:00 &#8211; 14:00 Uhr</td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top">RG Bodensee<br />
Stephanie            Dilpert tibetbodensee@yahoo.de<br />
Tel: 07531 3616267</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top"><strong>Kassel</strong><br />
Mahnwache vor dem Rathaus<br />
12:00 &#8211; 15:30 Uhr</td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top">KSt Kassel<br />
I. Strehlke,<br />
i.strehlke@web.de<br />
Tel: 0561-64041</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top"><strong>M&#246;nchengladbach<br />
</strong>Mahnwache und Luftballon-Aktion &#8220;Wir gehen in die Luft           &#8211; f&#252;r Tibet! Alter           Markt<br />
11.00 -13.00 Uhr<strong><br />
</strong></td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top"><strong>Bremen<br />
</strong>Mahnwache auf dem Bremer Marktplatz<br />
12:00 &#8211; 13:00 Uhr<br />
+<br />
13:00 &#8211; 15:00 Uhr Kundgebung f&#252;r Tibet, mit Lhanzom  Ewerding  Vorsitzende           des Vereins der Tibeter in Deutschland<br />
und Dr. Helga Tr&#252;pel, Europaabgeortnete der Gr&#252;nen</td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top">RG Bremen<br />
Holm Triesch<br />
triesch@uni-bremen.de<br />
Tel: 0421 370121</p>
<p>Aktionsgruppe Tibet<br />
Florentine Zecher-Kathmann            flokath@nord-com.net</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top"><strong>Bielefeld<br />
</strong>Unterschriftenaktion und  Aktion&#8221;Mein Wunsch f&#252;r             Tibet&#8221;; Tag der Offenen T&#252;r             der SPVG<br />
Steinhagen, Am Laukshof,Sporthalle Schulzentrum<br />
11:00 &#8211; 16:00 Uhr<br />
<strong><br />
</strong></td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top">RG Bielefeld<strong><br />
</strong>Margret K&#246;hre<br />
tid-owl@gmx.de<br />
Tel: 05204 7193</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top"><strong>Frankfurt</strong><br />
Kerzenmahnwache vorm chinesischen Konsulat, Mainzer Landstra&#223;e<br />
20:30 &#8211; 22:00 Uhr</td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top">RG Frankfurt<br />
Ruth Sch&#246;ffel ge.ru.schoeffel@t-online.de<br />
Tel: 06196 71412</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top"><strong>Berlin<br />
</strong>Aktion Candle4Tibet vor dem Brandenburger Tor<br />
ab 21:00 Uhr <strong><br />
</strong></td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top">Jens M&#252;gge jens.muegge@freenet.de</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top"><strong>M&#246;nchengladbach</strong><br />
Mahnwache und einer Luftballonaktion f&#252;r Tibet<br />
am Alten Markt<br />
ab 11:00 Uhr</td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top"><strong>M&#252;nchen</strong><br />
Aktion „Wunsch-Luftballons“f&#252;r Tibet am Richard-Strau&#223;-Brunnen (Neuhauserstr.)<br />
14.00 bis 16.00 Uhr</td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top">M&#252;nchen<br />
Anja Scheer<br />
scheer@tibet-initative.de Tel: 0172 3737666</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #e5e5e5;" rowspan="2" align="left" valign="top"><strong>So., 24.08.08</strong></p>
<p><span class="style2"><strong>Olympia-<br />
Abschlussfeier</strong></span><strong> </strong></td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top"><strong>Bochum<br />
</strong>Aktion  „ Wunsch-Luftballons             f&#252;r Tibet“ mit Infotisch im Rahmen des             Sommerfestes der ev. Luther-Kirche, Klinikstr. 10</td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top">RG  Ruhr<br />
Silvia Krahl-Ewers             ursula.jakubek@t-online.de<br />
Tel: 0201 540089</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top"><strong>Stuttgart</strong><br />
Aktion &#8220;Wunsch-Luftballons             f&#252;r Tibet&#8221;             auf dem Schlossplatz<br />
ab 14:00 Uhr</td>
<td style="background-color: #e5e5e5;" align="left" valign="top">RG Stuttgart<br />
Jan Weber<br />
tid-stuttgart@gmx.de;<br />
Tel: 0711 2484681</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<blockquote><p><a title="Tibet Initiative Deutschland e.V." href="http://www.tibet-initiative.de/" target="_blank">Tibet Initiative Deutschland e.V.</a>, 22. August 2008</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tibet durch das Prisma der Pekinger Olympiade betrachtet</title>
		<link>http://tibetnews.de/2008/08/18/tibet-durch-das-prisma-der-pekinger-olympiade-betrachtet/</link>
		<comments>http://tibetnews.de/2008/08/18/tibet-durch-das-prisma-der-pekinger-olympiade-betrachtet/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 19:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische "Spiele" 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein tibetisches Sprichwort besagt: „Wenn man einen Teil einer Sache durchblickt, versteht man auch die ganze“. So k&#246;nnen wir auch die Situation Tibets durch das Prisma der Olympischen Spiele in Beijing anschauen.
Einige Wochen vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Beijing ordneten die Beh&#246;rden die Ausweisung von Personen tibetischer Herkunft aus der Stadt und Umgebung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein tibetisches Sprichwort besagt: „Wenn man einen Teil einer Sache durchblickt, versteht man auch die ganze“. So k&#246;nnen wir auch die Situation Tibets durch das Prisma der Olympischen Spiele in Beijing anschauen.</p>
<p>Einige Wochen vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Beijing ordneten die Beh&#246;rden die Ausweisung von Personen tibetischer Herkunft aus der Stadt und Umgebung an und befahlen ihnen, sich in ihre Heimat oder an andere weit entfernte Orte zu begeben. Hotels und G&#228;steh&#228;user wurden angewiesen, die Ankunft jedes Tibeters unverz&#252;glich der n&#228;chsten Polizeistation zu melden.</p>
<p>Ein K&#252;nstlertrupp aus der Autonomen Region Tibet (TAR) hatte Monate lang f&#252;r seinen Auftritt bei der Er&#246;ffnungszeremonie der Olympischen Spiele ge&#252;bt. Die Darsteller wurden f&#252;r weitere rigorose Proben, die sich &#252;ber mehrere Tage und N&#228;chte erstreckten, im voraus nach Peking beordert. Doch trotz dieses riesigen Aufwands waren 99 % der Auftritte bei der Er&#246;ffnungszeremonie von der vorherrschenden Han-Kultur bestimmt, w&#228;hrend die anderen 55 Nationalit&#228;ten, darunter auch Tibeter, auf ein paar Sekunden beschr&#228;nkt wurden. Hier trat einmal mehr der &#252;bliche Han-Chauvinismus der chinesischen Regierung zu Tage.</p>
<p>Das tibetische Volk ist f&#252;r seine Tapferkeit, seine Kraft und Gewandtheit bekannt. Doch trotz dieser ihm angeborenen F&#228;higkeiten hat bislang noch kein Tibeter China w&#228;hrend der Olympischen Spiele repr&#228;sentiert, nicht einmal in den Disziplinen Reiten oder Bogenschie&#223;en, in denen sich die Tibeter durch gro&#223;es Geschick auszeichnen, ganz zu schweigen von den anderen Sportarten, f&#252;r die kein einziger Tibeter nominiert wurde.</p>
<p>Was wir allerdings als ein Spezialprogramm w&#228;hrend der Olympischen Spiele erachten k&#246;nnen, ist eine Ausstellung, in der die „finstere und barbarische alte tibetische Gesellschaft“ vorgestellt wird, die sich, wie die chinesische Regierung behauptet, dank der F&#252;rsorge der Kommunistischen Partei in eine „strahlende und gl&#252;ckliche Gesellschaft“ verwandelt habe.</p>
<p>Die chinesische Regierung erlaubte Medienvertretern w&#228;hrend der Olympischen Spiele, alle Orte des Landes au&#223;er Tibet zu besuchen. Tibet befindet sich weiterhin in einem Zustand milit&#228;rischer Belagerung mit einschneidenden Restriktionen f&#252;r die Bev&#246;lkerung. Die Berichte &#252;ber Verhaftungen und Hausdurchsuchungen, ja sogar &#252;ber willk&#252;rliche Erschie&#223;ungen, rei&#223;en nicht ab. Die M&#246;nche der Kl&#246;ster Drepung und Nechung in Lhasa befinden sich weiterhin unter strengster Aufsicht durch das Sicherheitspersonal und haben keine Bewegungsfreiheit. Tibetischen Beamten wurde au&#223;erdem verboten, w&#228;hrend der olympischen Spiele von ihren Arbeitspl&#228;tzen fern zu bleiben und Urlaub zu nehmen.</p>
<p>Tibet-Aktivisten, die in Beijing gegen die chinesische Tibetpolitik protestierten, wurden augenblicklich festgenommen und des Landes verwiesen, w&#228;hrend Reporter, die diese Vorf&#228;lle aufzunehmen versuchten, angegriffen und abgef&#252;hrt wurden, um sie an der Berichterstattung zu hindern.</p>
<p>Die Art und Weise, wie China die Olympischen Spiele gestaltet, zeigt uns, da&#223; es keine Spur von Gleichheit unter den Nationalit&#228;ten gibt und das tibetische Volk genauso wie zuvor unterdr&#252;ckt wird. All dies steht in krassem Widerspruch zu Mao Tsetungs Diktum: „Beijing geh&#246;rt allen 56 Nationalit&#228;ten Chinas.“</p>
<blockquote><p>Tibetan Solidarity Committee (Tibetisches Solidarit&#228;tskomitee),<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.stoptibet.crisis.net/" mce_href="http://www.stoptibet.crisis.net/" target="_blank"><br />
www.stoptibet.crisis.net<br />
</a>Pressemitteilung, 13. August 2008</p>
<p>&#220;bersetzung: Melanie Pelka, Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching<br />
Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Polizei unterbindet Berichterstattung &#252;ber Pro-Tibet-Demonstration in Peking</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 06:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Olympische "Spiele" 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie gut oder schlecht es mit der „unbehinderten Medienberichterstattung“ in Peking steht, konnte ein weiteres Mal ein akkreditiertes Kamerateam w&#228;hrend einer Pro-Tibet-Demonstration nahe der olympischen Sportst&#228;tten erfahren.

Acht pro-tibestische Aktivisten wurden festgenommen (wie „Students for a free Tibet“ berichtet: sechs US-B&#252;rger, ein Israeli und ein Japaner). Da&#223; solche Bilder nicht im Fernsehen landen, daf&#252;r sorgte die Polizei unter dem Einsatz von Gewalt: So berichtete der britische China-Korrespondent der britischen Fernsehgesellschaft ITN, John Ray, Polizisten h&#228;tten ihn zu Boden geschleudert und in ein Geb&#228;ude mit sich geschleift. Dort h&#228;tten sie am Boden gehalten und mit den Schuhen auf die H&#228;nde getreten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gut oder schlecht es mit der „unbehinderten Medienberichterstattung“ in Peking steht, konnte ein weiteres Mal ein akkreditiertes Kamerateam w&#228;hrend einer Pro-Tibet-Demonstration nahe der olympischen Sportst&#228;tten erfahren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Acht pro-tibestische Aktivisten wurden festgenommen (wie „Students for a free Tibet“ berichtet: sechs US-B&#252;rger, ein Israeli und ein Japaner). Da&#223; solche Bilder nicht im Fernsehen landen, daf&#252;r sorgte die Polizei unter dem Einsatz von Gewalt: So berichtete der britische China-Korrespondent der britischen Fernsehgesellschaft ITN, John Ray, Polizisten h&#228;tten ihn zu Boden geschleudert und mit sich in ein Geb&#228;ude geschleift. Dort h&#228;tten sie ihn am Boden gehalten und mit den Schuhen auf seine H&#228;nde getreten. Ray erkl&#228;rte, er habe versucht zu erkl&#228;ren, er sei britischer Journalist und k&#246;nnte dies meinen Ausweispapieren belegen. Die Beamten jedoch zeigten keinerlei Interesse und fuhren mit ihren Mi&#223;handlungen fort. Insgesamt sei er etwa 20 Minuten in Polizeigewahrsam gewesen – seine Ausr&#252;stung habe man beschlagnahmt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">W&#228;hrend sich die Polizei bedeckt h&#228;lt, erkl&#228;rte das Olympische Komitee, man werde dem Fall nachgehen. Der Verein der Auslandskorrespondenten (Foreign Correspondents Club &#8211; FCC) &#228;u&#223;erte sich best&#252;rzt und forderte, die Beh&#246;rden m&#252;&#223;ten sich entschuldigen und dem Journalisten seine Ausr&#252;stung aush&#228;ndigen. Insgesamt h&#228;tten sich nach Auskunft des FCC seit der Er&#246;ffnung der Olympischen Spiele f&#252;nf &#228;hnliche F&#228;lle ereignet, in denen akkreditierte Journalisten mit massiven Einsatz der Polizei an ihrer Berichterstattung gehindert wurden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">[dms]</p>
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		<title>Tibet activists in Beijing stage symbolic protest near bird&#039;s nest stadium one hour before opening ceremony begins</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 07:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Olympische "Spiele" 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Three Tibet supporters staged a symbolic protest near the entrance to the Olympic park and the Bird’s Nest stadium in Beijing today, one hour before the Olympic opening ceremony began. The three displayed Tibetan national flags. Chinese security tackled them 40 seconds after the protest began. Jonathan Stribling-Uss, 27, and Kalaya’an Mendoza, 29, Americans, and [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin: 5px; float: left;" title="sft-demo" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2008/08/sft-demo.jpg" alt="" width="350" height="275" />Three Tibet supporters staged a symbolic protest near the entrance to the Olympic park and the Bird’s Nest stadium in Beijing today, one hour before the Olympic opening ceremony began. The three displayed Tibetan national flags. Chinese security tackled them 40 seconds after the protest began. Jonathan Stribling-Uss, 27, and Kalaya’an Mendoza, 29, Americans, and Cesar Pablo Maxit, 32, an Argentine-American, were immediately and forcibly detained.</p>
<p>“These activists have delivered a message of solidarity with the Tibetan people, highlighting the grave situation in Tibet just moments before the Beijing Olympics began,” said Lhadon Tethong, Executive Director of Students for a Free Tibet. “The Chinese government wants the world to be dazzled and distracted by the grandeur of the opening ceremony, but its true face can be seen in its ruthless and intensifying repression of the Tibetan people.”</p>
<p>Tibetan imagery is expected to be a feature of the Chinese government’s Olympic propaganda message at tonight’s opening ceremony. Tibet support organizations around the globe have planned demonstrations at Chinese embassies and consulates today to highlight the Chinese government’s attempt to use the Olympics to legitimize its rule in Tibet and call on the Chinese leadership to meaningfully address the issue of Tibet. Tibet groups are planning ongoing protests and events for the duration of the Beijing Games, from Santiago to Montevideo, New York to Toronto, London to Warsaw, Delhi to Brisbane, and many more.</p>
<p>Earlier this week, four members of Students for a Free Tibet hung two banners from lampposts outside the Bird’s Nest Olympic Stadium. The two Americans and two Britons were detained after unfurling a banner reading “One World, One Dream: Free Tibet” and another reading “Tibet Will Be Free” in English and “Free Tibet” in Chinese. They were swiftly deported and arrived in their home countries on August 7th (press releases available at <a href="http://freetibet2008.org/mediacenter/" target="_blank">http://freetibet2008.org/mediacenter/</a>).</p>
<blockquote><p><a href="http://studentsforafreetibet.org/" target="_blank">Students for a Free Tibet (SFT)</a>, 8th august 2008</p>
<p>Students for a Free Tibet (SFT) is a network of young people and activists campaigning for Tibetan independence, with 700 chapters in more than thirty countries worldwide. SFT’s international headquarters are in New York, with offices in Toronto, London, and Dharamsala, India.</p></blockquote>
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		<title>Clandestine FM radio broadcast today in Beijing by Reporters Without Borders, hours before Olympic opening ceremony</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 07:13:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Olympische "Spiele" 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Members of Reporters Without Borders today broadcast &#8220;Radio Without Borders,&#8221; Chinaâs only independent FM radio station, in Beijing just hours before the start of the Olympic Games opening ceremony. In a programme lasting 20 minutes, Reporters Without Borders secretary-general Robert MÃ©nard and Chinese human rights activists called on the Chinese government to respect free speech.
&#8220;The [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="spip" align="justify">Members of Reporters Without Borders today broadcast &#8220;Radio Without Borders,&#8221; Chinaâs only independent FM radio station, in Beijing just hours before the start of the Olympic Games opening ceremony. In a programme lasting 20 minutes, Reporters Without Borders secretary-general Robert MÃ©nard and Chinese human rights activists called on the Chinese government to respect free speech.</p>
<p class="spip" align="justify">&#8220;The Chinese authorities refused to issue visas to ten of our members but this has not stopped us from making ourselves heard in Beijing by means of a clandestine radio broadcast using miniaturised FM transmitters and antennas,&#8221; MÃ©nard said. &#8220;Reporters Without Borders devised and carried out this protest in a spirit of resistance against state control of the media.&#8221;</p>
<p class="spip" align="justify">The press freedom organisation addedÂ : &#8220;This is the first non-state radio station to have broadcast in China since the Communist Party took power in 1949. Only international Chinese-language radio stations broadcasting on the short wave would be able to break this news and information monopoly, but they are jammed by the authorities.&#8221;</p>
<p class="spip" align="justify">The Radio Without Borders broadcast began at 08:08 local time on 08/08/08, exactly 12 hours before the start of the opening ceremony of the Beijing Olympic Games. The programme, in English, French and Mandarin, was heard in on 104.4 FM in different districts of the Chinese capital.</p>
<p class="spip" align="justify">
<p class="spip" align="justify"><em class="spip">Right click and &#8220;save target as&#8230;&#8221; to download the filesÂ :</em></p>
<p><strong class="spip"><a class="spip_out" href="http://www.rsf-persan.org//chine/ANG.mp3" target="_blank">In English</a></strong></p>
<p><strong class="spip"><a class="spip_out" href="http://www.rsf-persan.org//chine/FRA.mp3" target="_blank">In French</a></strong></p>
<p><strong class="spip"><a class="spip_out" href="http://www.rsf-persan.org//chine/CHIN.mp3" target="_blank">In Mandarin</a></strong></p>
<p class="spip" align="justify">In his introduction, MÃ©nard described the broadcast as a &#8220;gesture of defiance towards the Chinese authorities, who are still keeping dozens and dozens of journalists and Internet users in prison.&#8221; Addressing the authorities, MÃ©nard saidÂ : &#8220;Despite everything, there are people who are going to be able to speak out about things you donât want the public to hear, in the very heart of Beijing. Regardless of the measures you take, you will not get rid of free speech.&#8221;</p>
<p class="spip" align="justify">MÃ©nard then urged the Chinese authorities to release prisoners of conscience and stop jamming the frequencies used by international radio stations broadcasting in Chinese. &#8220;You banned us from going to Beijing, you expelled us from China. But despite all that, we are here, making our voice heard peacefully, in a completely non-violent fashion. It is a way of saying censorship just wonât work.&#8221;</p>
<p class="spip" align="justify">The broadcast included interviews with Chinese human rights activists who have found refuge abroad. A former journalist talked about the censorship and self-censorship that is imposed on her colleagues still in China. A human rights activist described the crackdown on Chinese activists in the run-up to the Olympics.</p>
<p class="spip" align="justify">A former political prisoner described the appalling conditions in which he was held. &#8220;External pressure is essential to improve the situation of political prisoners,&#8221; Yang Jianli said. Finally the director of Boxun, a US-based, Chinese-language website that is still blocked in China, talked about what motivates the siteâs volunteer contributors inside China who, despite the risks, post reports on the social and political situation.</p>
<p class="spip" align="justify"><a href="http://www.rsf.org/article.php3?id_article=28100" target="_blank">Reporters sans frontiÃ¨res</a>, 8th augustÂ  2008</p>
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