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	<title>tibetnews &#187; News Allgemein</title>
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	<description>News rund um die Themen, Tibet, Dalai Lama, Menschenrechte, China, Buddhismus</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 May 2012 10:00:43 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Unfall? Hoher Lama und seine Nichte kommen beim Brand ihres Hauses um</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Feuer, das einen tibetischen M&#246;nch und seine Nichte letzten Monat in der Gegend Minyag des Bezirks Tawu in der TAP Kardze t&#246;tete, k&#246;nnte ein Unfall gewesen sein oder auch nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Feuer, das einen tibetischen M&#246;nch und seine Nichte letzten Monat in der Gegend Minyag des Bezirks Tawu in der TAP Kardze t&#246;tete, k&#246;nnte ein Unfall gewesen sein oder auch nicht.</p>
<p>Wie RFA von einem Ortsans&#228;ssigen, der anonym bleiben m&#246;chte, erfuhr, starben ein hochrangiger Lama und seine Nichte, eine Nonne, bei einem Brand, der angeblich ausgebrochen sein soll, als sie Butterlampen zu Ehren all der Tibeter, die bei den Selbstverbrennungsprotesten gegen die chinesische Herrschaft ums Leben gekommen sind, anz&#252;ndeten.</p>
<p>Einem Klosterverwalter zufolge seien Tulku Athub und seine Nichte bei einem pl&#246;tzlich ausgebrochenen Feuer ums Leben gekommen, w&#228;hrend die dort lebenden Tibeter glauben, dass die beiden sich in Wahrheit um der Sache Tibets willen selbst verbrannt haben. RFA konnte diese Nachricht nicht unabh&#228;ngig best&#228;tigen.</p>
<div id="attachment_3602" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3602" title="Dzogchen Gompa" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/dzogchen-gompa.jpg" alt="Dzogchen Gompa" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Dzogchen Gompa</p></div>
<p>„Um etwa 10.30 h am 6. April fing das in der N&#228;he des Klosters Dragkar in Kham Minyag gelegene Domizil von Tulku Athub und seiner Nichte Atse Feuer, und etwa zehn Minuten sp&#228;ter wurden sie dort tot aufgefunden“, verlautet aus der Quelle&#8230; Diese Information erreichte uns erst heute“.</p>
<p>Tulku Athub, auch als Thubten Nyendak Rinpoche bekannt, war fr&#252;her Abt des Klosters Dzogchen gewesen, wo es k&#252;rzlich zu massiven Protestaktionen kam, und zuletzt der Vorsteher des Klosters Minyag Lhakang Dragkar. Er galt als ein entschiedener Bef&#252;rworter der tibetischen Kultur und Religion und der Einheit unter den Tibetern, fuhr die Quelle fort. Ebenso sei Atse, seine 23-j&#228;hrige Nichte, f&#252;r ihr gro&#223;es Engagement zum Wohl der Tibeter bekannt gewesen.</p>
<p>Wenige Tage vor dem Brand habe Tulku Athub seine Angeh&#246;rigen informiert, er plane die Abhaltung einer Gebetszeremonie mit der Darbringung von Butterlampen zu Ehren derjenigen Tibeter, die sich selbst angez&#252;ndet hatten, und habe sie gebeten, eine gro&#223;e Menge an Butterl&#228;mpchen zu kaufen und zu ihm zu bringen.</p>
<p>„Am 6. April rief Tulku Athub seine Familie an: ‚Jetzt habe ich viele Butterlampen zum Frommen jener, die sich um der Sache Tibets willen in Flammen setzten, entz&#252;ndet’.“ „Kurz darauf sah man, wie das Domizil lichterloh brannte, und der Tulku und seine Nichte wurden beide tot aufgefunden“.</p>
<p>Auch eine andere Quelle aus der Ortschaft Dzogchen best&#228;tigte den Unfall. Als die Polizei an dem Ort des Geschehens eintraf, erkl&#228;rte ein Klosterverwalter aus Angst, das Kloster k&#246;nnte geschlossen werden, das Feuer sei pl&#246;tzlich ausgebrochen und habe bestimmt nichts mit den Tibet-Protesten zu tun.</p>
<p>„Zufrieden mit dieser Erkl&#228;rung verlie&#223; die Polizei das Kloster wieder. Viele unter den ortsans&#228;ssigen Tibetern glauben jedoch, dass Tulku Athub und seine Nichte sich um der Sache Tibets willen selbst verbrannten“.</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 4. Mai 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Dalai-Lama-Nachfolger: “Die Politik ist nicht mein Weg”</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/04/25/dalai-lama-nachfolger-die-politik-ist-nicht-mein-weg/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 16:54:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Urgyen Trin­ley Dorje wurde aus­er­w&#228;hlt, das reli­gi&#246;se Erbe des Dalai Lama anzu­tre­ten. Nun kommt er das erste Mal nach Europa. Imke Vidal hat ihn in Neu-Delhi getroffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Urgyen Trin­ley Dorje wurde aus­er­w&#228;hlt, das reli­gi&#246;se Erbe des Dalai Lama anzu­tre­ten. Nun kommt er das erste Mal nach Europa. Imke Vidal hat ihn in Neu-Delhi getroffen.</p>
<p>Raschen Schrit­tes, wie ein viel­be­sch&#228;f­tig­ter Gesch&#228;fts­mann, durch­quert der Karmapa die Lobby eines Luxus­ho­tels in Neu-Delhi. Eskor­tiert von Sicher­heits­be­am­ten und M&#246;n­chen, vor­bei an sei­nen Anh&#228;n­gern, die sich ehr­furchts­voll erhe­ben. Der Karmapa – so lau­tet der Name sei­nes hohen Pries­ter­am­tes – tr&#228;gt ein rot-orangenes Gewand wie der Dalai Lama, des­sen Nach­fol­ger er bald wer­den soll. Er ist jung, 25 Jahre alt, seine Eile ver­birgt Unsi­cher­heit ange­sichts der aus­l&#228;n­di­schen G&#228;ste, die sich unter den War­ten­den befinden.</p>
<p>Kaum hat er sich auf dem moder­nen Leder­ses­sel in der Lobby nie­der­ge­las­sen, knien ein tai­wa­ne­si­scher Bud­dhist und sein indi­scher Freund vor ihm nie­der. Sie legen sich flach auf den Bauch, ber&#252;h­ren den Boden mit der Stirn, die H&#228;nde wie zum Gebet zusam­men­ge­legt vor sich aus­ge­streckt. Immer­hin ist der Mann vor ihnen der dritt­h&#246;chste Geist­li­che des tibe­ti­schen Bud­dhis­mus – ein Hei­li­ger! Das ver­langt auch dem hin­du­is­ti­schen Inder allen Respekt ab.</p>
<p>Der Dalai Lama h&#228;lt viel von dem jun­gen M&#246;nch. Nie­man­dem wid­met er mehr Zeit. Sein poli­ti­sches F&#252;h­rungs­amt hat er im ver­gan­ge­nen Jahr in die H&#228;nde des Harvard-Professors Lob­sang San­gay gelegt, der nun die tibe­ti­sche Exil­re­gie­rung f&#252;hrt. Doch wenn sich der Dalai Lama, wie ange­k&#252;n­digt, von all sei­nen &#196;mtern zur&#252;ck­ge­zo­gen hat, wird es die Auf­gabe des Karmapa sein, der tibe­ti­schen Lehre Auto­ri­t&#228;t zu verleihen.</p>
<p>Es gibt keine andere Wahl. Ein neuer Dalai Lama m&#252;sste erst wie­der per altem Brauch, der im indi­schen Exil kaum durch­f&#252;hr­bar ist, als klei­nes Kind zu sei­ner Auf­gabe bestimmt wer­den. Der zweit­h&#246;chste Hei­lige, der Pan­chen Lama, wurde einst von der chi­ne­si­schen Regie­rung durch einen par­tei­ge­neh­men Platz­hal­ter ersetzt. Hier­ar­chisch an drit­ter Stelle steht der Karmapa. Er wird nun dar­auf vor­be­rei­tet, ein welt­weit respek­tier­ter Geist­li­cher zu sein. Doch die Rol­len sind neu ver­teilt: Die Poli­tik soll der Dalai-Lama-Sch&#252;ler ande­ren &#252;ber­las­sen. “Bitte keine poli­ti­schen Fra­gen an seine Hei­lig­keit!”, sagt sein st&#228;n­di­ger Sicherheitsbeamter.</p>
<p><strong>“China kann sich nicht von mir abwenden”</strong></p>
<p>Sein b&#252;r­ger­li­cher Name ist Urgyen Trin­ley Dorje. Er stammt aus Ost­ti­bet, wo er seine fr&#252;he Kind­heit als Sohn ein­fa­cher Noma­den ver­brachte. Mit sie­ben Jah­ren wurde er als Wie­der­ge­burt des 16. Karmapa ent­deckt, in die Obhut des h&#246;chs­ten Klos­ters in Lhasa &#252;ber­ge­ben und dort nach tibetisch-buddhistischer Tra­di­tion erzo­gen. Doch seine Erzie­hung ist auch eine chi­ne­si­sche. Das zeigt sich noch heute: Mit sei­nem tai­wa­ne­si­schen Sch&#252;­ler spricht er in Delhi auf Chi­ne­sisch. Ohne Dol­met­scher. F&#252;rs Eng­li­sche bem&#252;ht er dage­gen einen &#220;bersetzer.</p>
<p>Die chi­ne­si­sche Regie­rung stimmte damals sei­ner Ernen­nung zum Karmapa zu – eine Sen­sa­tion, wurde er doch nicht von der KP Chi­nas, son­dern von tibe­ti­schen M&#246;n­chen aus­er­w&#228;hlt. Erst danach gibt auch der Dalai Lama im Exil bekannt, Urgyen Trin­les Dorje als Karmapa anzu­er­ken­nen. Ein klu­ger Schach­zug, denn nun stellt der Karmapa eine Ver­bin­dung her zwi­schen der Regie­rung in Peking und ihrem Feind im Exil, dem Dalai Lama.</p>
<p>“Meine Aner­ken­nung in China war zwar ein Durch­bruch”, sagt der Karmapa. Doch ande­rer­seits w&#252;rde die chi­ne­si­sche Regie­rung des­halb noch lange nicht seine Funk­tion respek­tie­ren: “Was heisst schon Aner­ken­nung?” fragt er und f&#252;rch­tet, dass es kaum mehr als ein Lip­pen­be­kennt­nis war. Doch immer­hin, die Chi­ne­sen m&#252;ss­ten zu ihrem Wort ste­hen: “China kann sich nicht von mir abwen­den, sonst w&#252;rde die Regie­rung ihr Gesicht verlieren.”</p>
<p>All­m&#228;h­lich schwin­det seine Ner­vo­si­t&#228;t. Er spricht wohl­&#252;ber­legt und l&#228;sst sich Zeit f&#252;r seine Ant­wor­ten. Das ver­schmitzte L&#228;cheln des Dalai Lama ist ihm nicht zu eigen. Er lacht sel­ten, aber wenn, dann nat&#252;r­lich und ungezwungen.</p>
<p>Im Dezem­ber 1999 gelang dem Karmapa die lebens­ge­f&#228;hr­li­che Flucht &#252;ber den Hima­laya nach Indien. &#220;ber die Flucht denkt er heute nicht ohne Zwie­spalt. Fami­lie, Hei­mat, das ver­traute Klos­ter hin­ter sich zu las­sen und das eigene Leben zu ris­kie­ren, das alles sei ein Opfer gewe­sen, betont er. Aber es habe die Gefahr bestan­den, dass er zur poli­ti­schen Mario­nette der chi­ne­si­schen Regie­rung werde. Indien dage­gen war f&#252;r ihn das gelobte Land: Hier lebt der Dalai Lama, hier d&#252;r­fen die Tibe­ter ihre Reli­gion frei aus­&#252;ben, was ihnen in China ver­bo­ten ist.</p>
<div id="attachment_3550" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3550" title="S.H.Dalai Lama (c) tibetnews.de" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/04/dalai_2.jpg" alt="S.H.Dalai Lama (c) tibetnews.de" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">S.H.Dalai Lama (c) tibetnews.de</p></div>
<p>Doch in Indien wird er nach sei­ner Flucht miss­trau­isch emp­fan­gen. Trotz aller Gefah­ren kam dem indi­schen Geheim­dienst die Flucht zu ein­fach vor. Nach stun­den­lan­gem Ver­h&#246;r ver­mu­tet man gar einen chi­ne­si­schen Spion in dem damals 14-J&#228;hrigen. Er habe immer die Wahr­heit gesagt und auch die Miss­st&#228;nde in China kri­ti­siert, sagt er. Aber er sei rhe­to­risch kein Hard­li­ner. Und da er von chi­ne­si­scher Seite nie offen kri­ti­siert wurde, seien die Inder zum Teil bis heute der Mei­nung, er m&#252;sse ein Spion Pekings sein.</p>
<p><strong>“Man muss das Ver­hal­ten Chi­nas im his­to­ri­schen Kon­text sehen”</strong></p>
<p>Der Karmapa ist ehr­lich emp&#246;rt. “Es gibt keine gr&#246;s­sere Belei­di­gung f&#252;r einen Tibe­ter, als ihn einen Spion Chi­nas zu nen­nen!” Er ist ent­t&#228;uscht, das ist deut­lich zu sp&#252;­ren, auch weil der All­tag im Exil m&#252;h­sam ist. Er darf sich nicht frei bewe­gen, muss jede Reise anmel­den. Wer ihn tref­fen will, muss sich mit einer Pass­ko­pie registrieren.</p>
<p>“Wir Bud­dhis­ten glau­ben nicht an das rein Gute oder B&#246;se. Man muss das Ver­hal­ten Chi­nas im his­to­ri­schen Kon­text sehen. Die Kul­tur­re­vo­lu­tion war eine schwere Zeit, auch f&#252;r die Chi­ne­sen”, sagt er und ver­wi­ckelt sich am Ende doch noch in die Poli­tik. Er will China nicht ent­schul­di­gen. Aber er weiss: “Der Tibet-Konflikt muss zwi­schen China und Tibet gel&#246;st wer­den. Das geht nur, wenn das Miss­trauen und die gegen­sei­ti­gen Vor­w&#252;rfe aufh&#246;ren.”</p>
<p>Ist er also doch Poli­ti­ker? Kann ein von China aner­kann­ter Karmapa nicht bald zur wich­tigs­ten Figur im Tibet-Konflikt wer­den? “Die Poli­tik ist nicht mein Weg”, ent­geg­net er. “Aber aus­ser­halb der Poli­tik gibt es viele M&#246;g­lich­kei­ten der Ein­fluss­nahme.” Viel­leicht ist das sein Weg: ein Dia­log jen­seits der Poli­tik, um die Tibe­ter ihrem Ziel, der Auto­no­mie inner­halb Chi­nas, n&#228;her zu brin­gen. Viel­leicht ist der Karmapa, der in China nicht nur das B&#246;se sieht, der rich­tige Ver­mitt­ler. Ihm k&#246;nnte China zuh&#246;­ren. Und sei es nur, um das Gesicht zu wahren.</p>
<blockquote><p>Die Zeit vom 25.04.2012</p></blockquote>
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		<title>Dramatische Entwicklungen in Tibet &#8211; Eine Erkl&#228;rung des Tibetischen Zentrums f&#252;r Menschenrechte und Demokratie</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/11/17/dramatische-entwicklungen-in-tibet-eine-erklarung-des-tibetischen-zentrums-fur-menschenrechte-und-demokratie/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 21:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Appelle]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Freiheit in Tibet“, „Wir wollen Menschenrechte“, „Wir wollen Religionsfreiheit“, „La&#223;t Seine Heiligkeit den Dalai Lama nach Tibet zur&#252;ckkehren“. Diese Slogans riefen die Tibeter bei den j&#252;ngsten Protesten gegen die chinesische Regierung immer wieder mit gefalteten H&#228;nden und flehender Geste. Einige forderten sogar die Unabh&#228;ngigkeit Tibets.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freiheit in Tibet“, „Wir wollen Menschenrechte“, „Wir wollen Religionsfreiheit“, „La&#223;t Seine Heiligkeit den Dalai Lama nach Tibet zur&#252;ckkehren“. Diese Slogans riefen die Tibeter bei den j&#252;ngsten Protesten gegen die chinesische Regierung immer wieder mit gefalteten H&#228;nden und flehender Geste. Einige forderten sogar die Unabh&#228;ngigkeit Tibets.</p>
<p>Bedauerlicherweise kam es dieses Jahr dann zu einer ganzen Reihe von Selbstverbrennungen. Am 16. M&#228;rz legte der M&#246;nch Phuntsog Jarutsang, 21 Jahre alt, vom Kloster Kirti in Ngaba Feuer an sich. Am 15. August z&#252;ndete sich der M&#246;nch Tsewang Norbu, 29 Jahre alt, vom Kloster Tawu Nyitso, an. Am 26. September folgten die M&#246;nche Lobsang Kelsang, 18 Jahre, und Lobsang Kunchok, 19 Jahre. Am 3. Oktober setzte sich Kelsang Wangchuk, 17 Jahre, vom Kloster Kirti in Brand. Und am 7. Oktober verbrannten sich Khaying, 18 Jahre, und Choephel, 19 Jahre, zwei ehemalige M&#246;nche des Klosters Kirti, aus Protest gegen die chinesische Regierung. Am 15. Oktober tat Norbu Damdul, 19 Jahre, der fr&#252;her M&#246;nch im Kloster Kirti war, dasselbe, und am 17. Oktober folgte die Nonne Tenzin Wangmo, 20 Jahre alt. [Erg&#228;nzung: Am 25. Oktober verbrannte sich der 38j&#228;hrige M&#246;nch Dawa Tsering vom Kloster Kardze, und am 3. November die 35j&#228;hrige Nonne Palden Choetso vom Kloster Gaden Choeling in Tawu.]</p>
<p>Von diesen tapferen Tibetern erlagen ihren Verletzungen: Phuntsok Jarutsang am 16. M&#228;rz, Tsewang Norbu am 15. August, Khaying am 8. Oktober, Choephel am 11. Oktober, Tenzin Wangmo am 17. Oktober und Palden Choetso am 3. November. &#220;ber die anderen wei&#223; man nur wenig, sie kamen ins Krankenhaus oder sind in einem gesundheitlich kritischen Zustand.</p>
<div id="attachment_3405" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3405" title="Tibet is Burning" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/11/flames.jpg" alt="Tibet is Burning" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Tibet is Burning</p></div>
<p>Am 27. Februar 2009 setzte sich als erster tibetischer M&#246;nch Tapey, ebenfalls aus dem Kloster Kirti, in Flammen. Die chinesische Polizei scho&#223; ihn in ins Bein und schaffte ihn in ein Krankenhaus. Seitdem hat niemand mehr etwas &#252;ber ihn oder seinen Gesundheitszustand geh&#246;rt.</p>
<p>Friedliche Protestaktionen in Tibet werden routinem&#228;&#223;ig mit dem Einsatz von Gewalt beantwortet, der Bev&#246;lkerung werden Restriktionen auferlegt und die Vorschriften, die sich gegen die nationale Identit&#228;t, die freie Meinungs&#228;u&#223;erung wozu auch Artikel und Lieder geh&#246;ren) und die Erhaltung der Kultur und Umwelt richten, werden immer wieder versch&#228;rft. Jeder Tibeter, der sich in diesen und &#228;hnlichen Bereichen engagiert, mu&#223; mit den verschiedensten Beschuldigungen rechnen. Willk&#252;rliche Festnahme, Verschwindenlassen, Folter und unfaire Gerichtsprozesse sind die Norm. Mit solchen Ma&#223;nahmen verbunden sind auch immer wieder Kampagnen der Polizei gegen die Tibeter wie die „Schlag-hart-zu-Kampagne“.</p>
<p>Viele politische Ma&#223;nahmen entsprechen nicht den Erfordernissen der augenblicklichen Situation in Tibet, noch gehen sie auf die W&#252;nsche des tibetischen Volkes ein. Die Tibeter werden in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschr&#228;nkt, und die Aus&#252;bung ihrer Religion ist entweder stark beschnitten oder g&#228;nzlich verboten. Mehrere Gesetze und Erlasse zielen eindeutig darauf ab, die buddhistischen Einrichtungen Tibets unter Kontrolle zu halten. Eine solche Politik verletzt nicht nur wesentliche Punkte der Allgemeinen Erkl&#228;rung der Menschenrechte, sondern sie verst&#246;&#223;t auch gegen die Verfassung Chinas. Der Art. 33 der chinesischen Verfassung garantiert den Schutz der Menschenrechte. Aber in der Praxis gilt dieses Gesetz f&#252;r die einheimische Bev&#246;lkerung in Tibet nicht.</p>
<p>Beim F&#252;nften Arbeitsforum zu Tibet, das vom 18. &#8211; 20. Januar 2010 tagte, ging es haupts&#228;chlich um die Formulierung politischer Richtlinien f&#252;r die wirtschaftliche Entwicklung und Stabilit&#228;t auf lange Sicht. Die politischen Einschr&#228;nkungen wurden nach dieser Tagung noch versch&#228;rft. Es wurde beschlossen, die Ma&#223;nahmen zur „patriotischen Umerziehung“ und der „Erziehung in Gesetzeskunde“ rigoroser als bisher umzusetzen und politische Aktivit&#228;ten noch entschiedener zu unterbinden. Sp&#228;ter im Jahr, im August 2010, fanden auf h&#246;chster Ebene weitere Tagungen &#252;ber &#246;ffentliche Sicherheit und religi&#246;se Angelegenheiten statt.</p>
<p>Die &#220;berwachung der Grenzen wurde versch&#228;rft und die Strukturen der Polizei verbessert, um sofort gegen alles, was nach „Separatismus“ aussieht oder etwa „die soziale Stabilit&#228;t beeintr&#228;chtigt“, losschlagen zu k&#246;nnen. Am 14. und 15. August 2010 berief die Einheitsfrontabteilung der KPCh alle Verwalter der religi&#246;sen Institutionen zu einer Sitzung in Shigatse ein, um &#252;ber eine Straffung des Managements in den Kl&#246;stern zu diskutieren. Am 30. September 2010 gab das Nationale B&#252;ro f&#252;r Religi&#246;se Angelegenheiten den „Ma&#223;nahmenkatalog zum Management der tibetisch-buddhistischen Kl&#246;ster und Tempel“ heraus. Auch als die „Order No. 8“ bekannt, traten diese Bestimmungen, deren Zweck die Ausschaltung von ausl&#228;ndischem Einflu&#223; und „separatistischer Aktivit&#228;ten“ ist, am 1. November 2010 in Kraft.</p>
<p>Auf diese repressive Politik, die sich gegen die W&#252;nsche der einheimischen Bev&#246;lkerung richtet, ist es letztendlich zur&#252;ckzuf&#252;hren, da&#223; einige Tibeter den drastischen Schritt zur Selbstverbrennung taten. Und weil im Grunde genommen die chinesische Politik schuld an diesen Selbstverbrennungen ist, sollte China die Verantwortung f&#252;r die verloren gegangenen Leben &#252;bernehmen.</p>
<p>Die Regierungspolitik der „patriotischen Umerziehung“ verletzt vors&#228;tzlich die Gef&#252;hle der Tibeter. Religi&#246;se Einrichtungen sehen sich st&#228;ndig dem scharfen Vorgehen der Beh&#246;rden und der Einschr&#228;nkung aller religi&#246;sen Aktivit&#228;ten gegen&#252;ber, M&#246;nche und Nonnen werden festgenommen oder aus ihren Kl&#246;stern ausgesto&#223;en; neuerdings werden sie auch mit Geldgeschenken dazu verlockt, freiwillig in den Laienstand zur&#252;ckzukehren. Die gesamten administrativen Funktionen der Kl&#246;ster sind nun in den H&#228;nden von chinesischen Offiziellen, die ihre B&#252;ros innerhalb der Klostermauern einrichteten. Da die M&#246;nche und Nonnen all ihrer Freiheiten beraubt werden, sind diese Kl&#246;ster quasi zu Gef&#228;ngnissen geworden.</p>
<p>Seit der Volkserhebung vom Fr&#252;hjahr 2008 ist die Zahl der M&#246;nche und Nonnen in Tibet stark zur&#252;ckgegangen. Im Kloster Drepung beispielsweise, das vor 2008 noch &#252;ber 1.200 M&#246;nche z&#228;hlte, sind nur noch um die 400 von ihnen &#252;briggeblieben. Hoch geachtete Lamas und religi&#246;se Lehrmeister einiger Kl&#246;ster wurden festgenommen und ihren Einrichtungen droht die Schlie&#223;ung. So wurden etwa viele Nonnen der Kl&#246;ster Puruna und Yangteng in Kardze festgenommen. Das Oberhaupt dieser Nonnenkl&#246;ster, Tulku Phurbu Tsering, ist hinter Gittern verschwunden und wurde zu achteinhalb Jahren Gef&#228;ngnis verurteilt.</p>
<p>Angeh&#246;rige des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) und der Bewaffneten Volkspolizei (PAP) patrouillieren ununterbrochen durch die Stra&#223;en der St&#228;dte und Ortschaften. Viele Polizisten laufen auch in Zivilkleidung herum. Unter solchen Umst&#228;nden ist das Leben f&#252;r die Tibeter nur noch eine einzige Qual und von st&#228;ndiger Furcht gepr&#228;gt. Die zahlreichen Festnahmen, das Verschwindenlassen und die routinem&#228;&#223;ige Folter f&#252;hrten bei Hunderten von Opfern zu schweren Gesundheitsproblemen oder gar zu ihrem Tod.</p>
<p>So wurde zum Beispiel die Nonne Sonam Choedon aus dem Kloster Puruna in Kardze im Mai 2008 festgenommen, weil sie friedlich protestierte. Die Milit&#228;rpolizisten schlugen ihr mit den schweren Gewehrkolben auf den Kopf, so da&#223; sie ernste Gehirnverletzungen davontrug und schlie&#223;lich ihren Verstand verlor <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>. Am 7. April 2011 protestierten Chukpel und zwei andere Tibeter friedlich in der N&#228;he der Polizeistation von Zamthang, TAP Ngaba. Chukpel wurde so entsetzlich geschlagen, da&#223; er starb, kaum hatte er das Krankenhaus erreicht. Und im Juni 2011 starb der M&#246;nch Poloe vom Kloster Gaden, der gerade eine 15j&#228;hrige Haftstrafe hinter sich gebracht hatte, innerhalb einer Woche nach seiner Entlassung <sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup>. Der M&#246;nch Yeshe Tenzin aus dem Kloster Sog Tsenden, der nach zehn Jahren Haft entlassen wurde, starb am 7. September zu Hause <sup><span style="color: #ff0000;">(3)</span></sup>. Und im April 2009 wurde Thinley, der in Kardze demonstriert hatte, festgenommen und so entsetzlich gefoltert, da&#223; seine Gesundheit zusammenbrach und er im August 2011 verstarb <sup><span style="color: #ff0000;">(4)</span></sup>.</p>
<p>Den Sch&#228;tzungen des TCHRD zufolge wurden im Jahr 2011 bereits mindestens 200 Tibeter festgenommen und 50 davon verurteilt. Im ganzen sind dem TCHRD um die 980 politische Gefangene bekannt, von denen gegen 415 ein Urteil gesprochen wurde. Das TCHRD sch&#228;tzt, da&#223; seit 2008 &#252;ber 170 Tibeter infolge des brutalen Vorgehens der chinesischen Beh&#246;rden gestorben sind.</p>
<p>Die derzeitige Lage in Tibet ist au&#223;erordentlich ernst und die Menschenrechtssituation verschlechtert sich von Tag zu Tag. Das TCHRD appelliert an den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, an die Regierungen in aller Welt, die internationalen Gremien und NGOs, in dieser ernsten Situation zu intervenieren und Druck auf die chinesische Regierung auszu&#252;ben, damit sie sofort ihre harte Politik gegen&#252;ber dem tibetischen Volk beendet. Wir fordern von China, die Einschr&#228;nkungen der Bewegungsfreiheit, die willk&#252;rlichen Verhaftungen, die Folterungen, die unfairen Gerichtsverfahren und die patriotische Umerziehungskampagne sofort einzustellen.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> 12. Oktober 2010, „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2010/SonamChoedon_13.10.html" target="_blank">Nonne des Klosters Puruna durch schwere Mi&#223;handlungen hirngesch&#228;digt</a>“</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> 30. Mai 2011, „<a href="http://tibetnews.de/2011/06/04/tibetischer-politischer-gefangener-aus-dem-kloster-ganden-stirbt-nach-15-jahren-gefangenschaft/">Tibetischer politischer Gefangener aus dem Kloster Ganden stirbt nach 15 Jahren Gefangenschaft</a>“</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(3)</span></sup> 13. September 2011, „<a href="http://tibetnews.de/2011/09/21/tibetischer-monch-stirbt-nach-zehn-jahren-im-chinesischen-gefangnis/">Tibetischer M&#246;nch stirbt nach zehn Jahren im chinesischen Gef&#228;ngnis</a>“</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(4)</span></sup> 12. August 2011, „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2011/ThinleyDead_12.8r.html" target="_blank">25j&#228;hriger tibetischer politischer Gefangener stirbt an den Folgen schwerer Mi&#223;handlungen durch die Polizei</a>“</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD), <a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a>, 20. Oktober 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Zwei junge M&#246;nche in Ngaba aus politischen Gr&#252;nden festgenommen &#8211; Kinder zum Verlassen tibetischer Einrichtungen gezwungen</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 20:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das scharfe Vorgehen gegen die Tibeter in Ngaba nimmt immer heftigere Z&#252;ge an, am schlimmsten betroffen sind die M&#246;nche, denen systematisch ihre Religionsfreiheit und die Menschenrechte genommen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das scharfe Vorgehen gegen die Tibeter in Ngaba nimmt immer heftigere Z&#252;ge an, am schlimmsten betroffen sind die M&#246;nche, denen systematisch ihre Religionsfreiheit und die Menschenrechte genommen werden.</p>
<p>Am 4. November 2011 wurde ein weiterer M&#246;nch festgenommen. Chinesische Sicherheitsbeamte nahmen den 19j&#228;hrigen M&#246;nch Yonten (der Name des Vaters ist Sonam Dhargye, der seiner Mutter Sonam Dolma) um 10 Uhr vormittags in seiner Behausung im Kloster Kirti fest. Und am 6. November nahmen sie den 21j&#228;hrigen M&#246;nch Lobe nachmittags fest. Die Gr&#252;nde f&#252;r die Festnahmen sind unbekannt und ebenso, wohin die jungen M&#246;nche verbracht wurden.</p>
<div id="attachment_3381" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3381" title="Festnahmen in Ngaba" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/11/12-11-2011.jpg" alt="Festnahmen in Ngaba" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Festnahmen in Ngaba</p></div>
<p>Seit sich im M&#228;rz der erste M&#246;nch im Kloster Kirti verbrannte hatte, gab es dort eine alarmierende Zahl von Festnahmen, Verschwindenlassen oder Todesf&#228;llen. Chinesische paramilit&#228;rische Truppen verschleppten nach dem Vorfall im M&#228;rz &#252;ber 300 tibetische M&#246;nche, ohne irgendeinen Grund f&#252;r ihr hartes Vorgehen oder den Ort, wohin sie die M&#246;nche gebracht haben, zu nennen.</p>
<p>Die Sprecher des Schwesterklosters Kirti im Exil in Dharamsala, Kanyak Tsering und Lobsang Yeshe, berichteten, da&#223; viele in Zivil gekleidete Angeh&#246;rige der bewaffneten Volkspolizei und des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit im Bezirk Ngaba im Einsatz seien. &#220;ber 200 chinesische Beamte belagern das Kloster Kirti und &#252;berwachen streng den Tagesablauf und das Leben der M&#246;nche. Die t&#228;gliche religi&#246;se Routine im Kloster hat ihren Rhythmus v&#246;llig verloren, weil die M&#246;nche immer wieder zu den l&#228;stigen „patriotischen Sitzungen“ gerufen werden.</p>
<p>„Chinesische Offizielle suchen auch die Bauern und Nomaden auf dem Lande zuhause auf und verlangen, da&#223; alle Kinder unter 18 Jahren auf chinesische Schulen geschickt werden. Eltern werden aufgefordert, diejenigen Kinder, die sie bisher in tibetischen Kl&#246;stern unterrichten lie&#223;en, dort herausnehmen und in chinesische Einrichtungen zu schicken“.</p>
<p>„Wenn die Familien der Aufforderung keine Folge leisten, werden sie f&#252;r jedes Kind, das in einer tibetischen Einrichtung unterrichtet wird, mit einer Geldstrafe von 3.000 Yuan bestraft“.</p>
<p>Im September wurde vom Tod eines M&#246;nches, Yeshe Tenzin, in der Pr&#228;fektur Nagchu in der TAR berichtet, der w&#228;hrend seiner 10j&#228;hrigen Gef&#228;ngniszeit heftige Mi&#223;handlungen erlitten hatte und Schwerstarbeit verrichten mu&#223;te <span style="color: #ff0000;"><sup>(1)</sup></span>.</p>
<p>Die US Congressional Excecutive Commission on China pflegt eine Datenbank <sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> &#252;ber politische Gefangene, die am Stichtag, dem 1. September 2010, achthundertvierundzwanzig tibetische politische und Gewissensgefangene z&#228;hlte. Sie werden diversen Formen der Mi&#223;handlung wie Schl&#228;gen, Entzug von Nahrung, Wasser und Schlaf &#252;ber l&#228;ngere Zeit unterzogen.</p>
<p>China versucht, die Provinz Sichuan komplett zu isolieren, seit es dort zu den Selbstverbrennungen kam: Die letzte fand am 3. November statt, als sich eine 35j&#228;hrige Nonne in Tawu anz&#252;ndete und ihren Verletzungen erlag. Infolge des mangelnden Zugangs zu Informationen und der beh&#246;rdliche Abriegelung der Provinz Sichuan ist es nahezu unm&#246;glich, festzustellen, wie viele tibetische politische Gefangene es tats&#228;chlich gibt.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> 13.9.2011 „<a href="http://tibetnews.de/2011/09/21/tibetischer-monch-stirbt-nach-zehn-jahren-im-chinesischen-gefangnis/">Tibetischer M&#246;nch stirbt nach zehn Jahren im chinesischen Gef&#228;ngnis</a>“</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> <a href="http://www.cecc.gov/pages/victims/index.php" target="_blank">CECC Political Prisoner Database</a></p>
<p>Bitte unterzeichnen Sie, falls Sie es noch nicht getan haben, die Avaaz-Petition &#8220;<a href="https://secure.avaaz.org/en/save_tibetan_lives/" target="_blank">Tibet&#8217;s Cry for Help</a>&#8221; und leiten Sie den Link weiter.</p>
<blockquote><p>The Tibet Post International, <a href="http://www.tibetpost.net/" target="_blank">www.tibetpost.net</a>, 9. November 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Oppenheimer (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>ICT-Kalender 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 11:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ICT-Kalender 2012 (ca. 30 x 30 cm) w&#252;rdigt das mutige Wirken von Autoren und Intellektuellen, die trotz drohender Repressionen mit ihren Gedichten und Texten „das Schweigen durchbrechen“ und auf die bedr&#252;ckende Situation des tibetischen Volkes hinweisen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.savetibet.de/index.php?id=963&amp;rid=t_4327&amp;mid=395&amp;aC=e8ac337f&amp;jumpurl=6" target="_blank">ICT-Kalender 2012</a> (ca. 30 x 30 cm) w&#252;rdigt das mutige Wirken von Autoren und Intellektuellen, die trotz drohender Repressionen mit ihren Gedichten und Texten „das Schweigen durchbrechen“ und auf die bedr&#252;ckende Situation des tibetischen Volkes hinweisen. Zw&#246;lf gro&#223;formatige Bilder aus Tibet verleihen den tibetischen Gedichten und Texten, die in englischer &#220;bersetzung abgedruckt sind, zus&#228;tzliche Kraft. Dieser Kalender ist ein Muss f&#252;r alle Tibetfreundinnen und -freunde und nicht zuletzt auch ein ausgezeichnetes Geschenk.</p>
<div id="attachment_3386" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3386" title="Der neue ICT-Kalender ist da" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/11/kalender.jpg" alt="Der neue ICT-Kalender ist da" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Der neue ICT-Kalender ist da</p></div>
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		<title>Der Karmapa fordert China auf, seine Tibet-Politik zu revidieren</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 17:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Appelle]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 17. Karmapa, Orgyen Thinley Dorje, dr&#228;ngte Peking, angesichts der Welle der Selbstverbrennungen seine Tibet-Politik zu revidieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 17. Karmapa, Orgyen Thinley Dorje, dr&#228;ngte Peking, angesichts der Welle der Selbstverbrennungen seine Tibet-Politik zu revidieren. „Die chinesische F&#252;hrung sollte ihre Politik den Tibetern und anderen Minderheiten gegen&#252;ber ernstlich &#252;berdenken“, sagte er heute in einer Erkl&#228;rung.</p>
<p>„Solch drastische Akte haben ihren Ursprung in den verzweifelten Umst&#228;nden, unter denen die Tibeter derzeit leben m&#252;ssen“, fuhr er fort und f&#252;gte hinzu, da&#223; eine skrupellose Antwort des Staates die Dinge nur noch verschlimmern w&#252;rde. „Ich appelliere an die chinesische F&#252;hrung, den rechtm&#228;&#223;igen Forderungen der Tibeter stattzugeben und in vern&#252;nftige Gespr&#228;che mit ihnen zu treten statt zu versuchen, sie auf brutale Weise zum Schweigen zu bringen.“</p>
<div id="attachment_3391" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3391" title="Der 17. Karmapa Orgyen Thinley Dorje" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/11/karmapa-dorje.jpg" alt="Der 17. Karmapa Orgyen Thinley Dorje" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Der 17. Karmapa Orgyen Thinley Dorje</p></div>
<p>In den vergangenen Monaten haben elf Tibeter – zumeist junge M&#246;nche und Nonnen – aus Protest gegen die Gewaltherrschaft Chinas Feuer an sich gelegt und die R&#252;ckkehr des Dalai Lama gefordert. Sechs von ihnen, darunter zwei Nonnen, sind gestorben, w&#228;hrend der Zustand der sieben anderen unbekannt bleibt.</p>
<p>„Die Lage ist unertr&#228;glich schwierig, aber trotzdem brauchen wir gr&#246;&#223;eren Mut und gr&#246;&#223;ere Entschlossenheit“. „Jede Nachricht &#252;ber eine Selbstverbrennung in Tibet hat mein Herz mit Schmerz erf&#252;llt“ „In der buddhistischen Lehre ist das Leben kostbar. Um irgend etwas Bedeutungsvolles zu erreichen, m&#252;ssen wir unser Leben erhalten. Wir Tibeter sind nur wenige an der Zahl, deshalb ist das Leben eines jeden Tibeters so wertvoll f&#252;r die Sache Tibets“.</p>
<p>Er mahnte die Tibeter, sich nicht mehr selbst zu verbrennen, sie sollten vielmehr „konstruktive Wege finden, um f&#252;r die Sache Tibets zu wirken“. Der Karmapa bat die Tibeter, trotz der schweren Lage die Hoffnung, Freiheit von der chinesischen Herrschaft zu finden, nicht aufzugeben. „Obwohl die Lage &#228;u&#223;erst schwierig ist, m&#252;ssen wir lange leben und sollten stark bleiben, ohne dabei unser langfristiges Ziel aus den Augen zu verlieren.“</p>
<blockquote><p>The Tibet Express, <a href="http://www.tibetexpress.net/" target="_blank">www.tibetexpress.net</a>, 9. November 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Oppenheimer (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>„Tibet brennt“ von Tsering Woeser</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/11/09/tibet-brennt-von-tsering-woeser/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 17:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[special]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Essay vom 18. Oktober stellt Woeser Betrachtungen &#252;ber die j&#252;ngste Reihe der Selbstverbrennungen von Tibetern an. Inzwischen gab es eine weitere tragische Nachricht: Am 3. November verbrannte sich die 35j&#228;hrige Nonne Palden Choetso aus dem Kloster Ganden Choeling in der TAP Kardze, Osttibet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Essay vom 18. Oktober stellt Woeser Betrachtungen &#252;ber die j&#252;ngste Reihe der Selbstverbrennungen von Tibetern an. Inzwischen gab es eine weitere tragische Nachricht: Am 3. November verbrannte sich die 35j&#228;hrige Nonne Palden Choetso aus dem Kloster Ganden Choeling in der TAP Kardze, Osttibet.</p>
<p>„Als ich heute Abend Online ging, sah ich, da&#223; sich noch ein M&#246;nch verbrannt hatte: der 38j&#228;hrige Dawa Tsering aus der Region Kham (heute Pr&#228;fektur Kardze der Provinz Sichuan). Um die Mittagszeit, als im Kloster gerade Ritualt&#228;nze aufgef&#252;hrt wurden, legte er Feuer an sich und rief von Flammen umzingelt: „La&#223;t Seine Heiligkeit den Dalai Lama nach Tibet zur&#252;ckkehren! Tibet hat keine Menschenrechte!“. Seine Mitm&#246;nche l&#246;schten das Feuer und brachten ihn ins Krankenhaus, aber sp&#228;ter wieder zur&#252;ck ins Kloster. Es hei&#223;t, seine Verletzungen seien sehr ernst. Heute steht das Kloster von Kardze unter der strengen Kontrolle der Milit&#228;rpolizei. Dawa Tsering ist der elfte Tibeter, der sich seit 2009 selbst verbrannte.</p>
<p>Am 27. Februar 2009 starb der 24j&#228;hrige M&#246;nch Tapey vom Kloster Kirti in Ngaba, Amdo, als Folge seiner Brandverletzungen. Es war vielleicht das erste Mal, da&#223; jemand innerhalb Tibets zur Selbstverbrennung schritt, um seinen Willen kundzutun. In einem fr&#252;heren Essay unter dem Titel „Tapey, ein M&#228;rtyrer, der seinen Leib opferte“, schrieb ich: „Er hielt die Schneel&#246;wenflagge und ein Bild Seiner Heiligkeit in die H&#246;he, z&#252;ndete seine benzingetr&#228;nkte Robe an und rannte als brennende Fackel auf die Stra&#223;e hinaus, um gegen die Finsternis zu protestieren, die Tibet eingeh&#252;llt hat“.</p>
<div id="attachment_3352" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><a href="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/09/woeser3.jpg"><img class="size-full wp-image-3352" title="Tsering Woeser" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/09/woeser3.jpg" alt="Tsering Woeser" width="491" height="235" /></a><p class="wp-caption-text">Tsering Woeser</p></div>
<p>Zwei Jahre sp&#228;ter, am 16. M&#228;rz 2011, starb der 20j&#228;hrige M&#246;nch Phuntsog aus dem Kloster Kirti in Ngaba, Amdo, als Folge der Selbstverbrennung. Ausgehend von Berichten, die mir ortsans&#228;ssige Tibeter zukommen lie&#223;en, dokumentierte ich die Szene in einem Essay: „An einem sonnigen Nachmittag, verlie&#223; er das Kloster, das unter der scharfen &#220;berwachung der Milit&#228;rpolizei stand, und wanderte bis zum Ende der sonnendurchfluteten Stra&#223;e. Dort ging er pl&#246;tzlich in Flammen auf. Aus dem um ihn lodernden Feuer heraus schrie er: „La&#223;t Seine Heiligkeit zur&#252;ckkehren!“, „Tibet mu&#223; frei sein!“, „Lang lebe der Dalai Lama!“.</p>
<p>Die Leute blieben stehen und blicken schockgel&#228;hmt auf ihn. Bald f&#252;llte sich die gesamte Stra&#223;e mit schwer bewaffneten Sicherheitskr&#228;ften, Sondereinsatztruppen und Polizisten in Uniform und in Zivil. Sie traktierten Phuntsog wie wild mit ihren Kn&#252;ppeln. Taten sie es, um das Feuer zu l&#246;schen, oder um ihn zu schlagen?</p>
<p>Im Verlauf der n&#228;chsten Monate ereigneten sich bis gestern [17. Oktober] acht F&#228;lle von Selbstverbrennung, einer um den anderen. Es waren dies: Der 29j&#228;hrige M&#246;nch Tsewang Norbu aus dem Kloster Nyitso im Bezirk Tawu, Kham; der 18j&#228;hrige Lobsang Kelsang; der 18j&#228;hrige Lobsang Kunchok; der 17j&#228;hrige Kelsang Wangchuk – alles M&#246;nche des Klosters Kirti; dann der 19j&#228;hrige Choephel; der 18j&#228;hrige Khaying und der 19j&#228;hrige Norbu Dramdul, die fr&#252;her ebenfalls M&#246;nche im Kloster Kirti waren, aber wegen der repressive Atmosph&#228;re dort hatten sie ihre Robe abgelegt. Was die Leute besonders bek&#252;mmert und betr&#252;bt macht, ist die gestrige Selbstverbrennung der 20j&#228;hrigen Tenzin Wangmo; sie war eine Nonne des Klosters Mamae im Bezirk Ngaba.</p>
<p>Was ist nun die Bedeutung der Selbstverbrennung? Ist es dasselbe wie Selbstmord? So viele tibetische M&#246;nche sind bereits Opfer von Selbstverbrennungen geworden. Ist es wirklich so, wie der sogenannte „Lebende Buddha“ Gyalton, der Vize-Pr&#228;sident der Buddhistischen Vereinigung von Sichuan, der seine Seele verkauft hat, behauptet: „Selbstmord ist ein sehr schwerer Versto&#223; gegen die buddhistische Lehre, jeder Akt von sich selbst zugef&#252;gtem Schaden ist g&#228;nzlich gegen die menschliche Natur. Diese st&#228;ndigen F&#228;lle von Selbstverbrennung unter den Tibetern rufen bei Leuten aller Gesellschaftsschichten Verst&#228;ndnislosigkeit hervor, sie empfinden nichts als Abscheu und Ekel“.</p>
<p>Bis auf den heutigen Tag beh&#228;lt die ganze Welt im Bewu&#223;tsein, wie sich 1963 ein vietnamesischer M&#246;nch im Zentrum der Stadt Saigon verbrannte <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>. Seine Landsleute verehren ihn als einen gro&#223;en M&#228;rtyrer und errichteten ihm eine Bronzestatue auf einem &#246;ffentlichen Platz, um an die tragische Szene der Selbstverbrennung zu erinnern. Der 67j&#228;hrige Thich Quang Duc hinterlie&#223; eine letzte Botschaft: „Ehe ich meine Augen schlie&#223;e und in die Vision des Buddha eintauche, ersuche ich ehrerbietig den Herrn Pr&#228;sidenten…, Mitgef&#252;hl mit den Menschen dieser Nation zu zeigen und das Prinzip der religi&#246;sen Gleichheit zu respektieren… Ich rufe die Ehrw&#252;rdigen, die Geistlichen, die Mitglieder der Sangha und die Laien-Buddhisten dazu auf, solidarisch zusammenzustehen und Opfer zu bringen, um den Buddhismus zu sch&#252;tzen“. Das sind genau die Aspirationen und Gef&#252;hle der zehn tibetischen M&#246;nche, Nonnen und Laien, die sich in Brand setzten.</p>
<p>Nachdem Thich Quang Duc Opfer der Selbstverbrennung geworden war, verbrannten sich innerhalb von wenigen Monaten sechs weitere M&#246;nche und Nonnen auf den Stra&#223;en Vietnams. Ein angesehener vietnamesischer M&#246;nch kommentierte das Verhalten dieser M&#228;rtyrer mit treffenden Worten:</p>
<p>„Die Medien nennen es Selbstmord, aber im wesentlichen ist das gar kein Selbstmord… In den letzten Aussagen, welche die M&#246;nche vor ihrem Tod machten, beteuerten sie alle, da&#223; das Ziel der Selbstverbrennung einzig und alleine ist, die Menschen wachzur&#252;tteln, an die Unterdr&#252;cker zu appellieren, sie m&#246;chten Sympathie zeigen, und die Welt auf das verfolgte Volk in Vietnam aufmerksam zu machen. Durch die Selbstverbrennung bezeugen sie, da&#223; das, was sie zu sagen haben, au&#223;erordentlich wichtig ist…. Dieser vietnamesische M&#246;nch setzte seine ganze Willenskraft und Entschlossenheit ein, um zu zeigen, da&#223; er bereit ist, den f&#252;rchterlichsten Schmerz zu ertragen, um sein Volk zu sch&#252;tzen… Der Akt der Selbstverbrennung, um seine Aspirationen und Bestrebungen kundzutun, sollte nicht als etwas Destruktives betrachtet werden, im Gegenteil, es ist etwas Konstruktives, ein Akt des Leidens und sogar des Sterbens f&#252;r das Volk. Das ist alles andere als Selbstmord“.</p>
<p>Tats&#228;chlich sind es die Diktatur und die schlimme Gewaltherrschaft, welche der menschlichen Natur zuwider sind. Sie sind es, welche die K&#246;rper buddhistischer M&#246;nche und Laien in Flammen aufgehen lassen. Ganz richtig erkl&#228;rte die Tibetologin Katia Buffetrille, die k&#252;rzlich Tibet bereiste: „Die M&#246;nche im Kloster Kirti befinden sich bereits in einem Zustand tiefer Hoffnungslosigkeit. Das ist so, weil sich die Lage dort kontinuierlich verschlimmert. Die Beh&#246;rden kennen keine andere Antwort als Repression…. und diese repressiven Strategien versch&#228;rfen die angespannten Beziehungen nur noch mehr. Ich h&#246;rte, da&#223; in der Gegend ein Flugblatt im Umlauf ist, auf dem steht: Wenn sich die Lage nicht bessert, wird es noch viel mehr M&#246;nche geben, die bereit sind, ihr Leben zu opfern“.</p>
<p>Peking, 18. Oktober 2011</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> Geschichte der Selbstverbrennung als Protest gegen politische Unterdr&#252;ckung, siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstverbrennung" target="_blank">Wikipedia</a></p>
<blockquote><p>HighPeaksPureEarth, <a href="http://www.highpeakspureearth.com/" target="_blank">www.HighPeaksPureEarth.com</a>, 3. November 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Oppenheimer (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>US-Report bescheinigt schwere Unterdr&#252;ckung der Religionsfreiheit in Tibet</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 16:52:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[China allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das US-State Department &#228;u&#223;erte sich in seinem Jahresbericht &#252;ber die Religionsfreiheit in aller Welt, der am 13. September herauskam, besorgt im Hinblick auf den Schutz der grundlegenden Menschenrechte in Tibet: „Die Regierung zeigte in Tibet so gut wie keinen Respekt vor der Religionsfreiheit“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Die Kontrolle der Religionsaus&#252;bung und des t&#228;glichen Ablaufs in den Kl&#246;stern und anderen religi&#246;sen Einrichtungen war weiterhin au&#223;erordentlich scharf“, hei&#223;t es in einem neuen Bericht &#252;ber die Religionsfreiheit in Tibet<sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>. „Die schwierigen Bedingungen und religi&#246;sen Einschr&#228;nkungen brachten mehrere M&#246;nche soweit, da&#223; sie sich das Leben nahmen“.</p>
<p>Das US-State Department &#228;u&#223;erte sich in seinem Jahresbericht &#252;ber die Religionsfreiheit in aller Welt, der am 13. September herauskam, besorgt im Hinblick auf den Schutz der grundlegenden Menschenrechte in Tibet: „Die Regierung zeigte in Tibet so gut wie keinen Respekt vor der Religionsfreiheit“.</p>
<div id="attachment_3376" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3376" title="US-Report zu Menschenrechten in Cina" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/09/us-issue.jpg" alt="US-Report zu Menschenrechten in Cina" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">US-Report zu Menschenrechten in Cina</p></div>
<p>„Obwohl die chinesische Verfassung die Religionsfreiheit aller ihrer B&#252;rger sch&#252;tzt, erl&#228;&#223;t die Regierung in der Praxis andere Gesetze und ordnet Ma&#223;nahmen an, welche die religi&#246;se Freiheit stark beschr&#228;nken“, steht in dem von Tibet handelnden Teil des Reports.</p>
<p>Der Bericht, der die Zeit von Juli bis Dezember 2010 erfa&#223;t, hebt die soziale Diskriminierung und die Restriktionen hervor, welchen die Tibeter seitens der Regierung und der Mehrheit der Han-Chinesen ausgesetzt sind.</p>
<p>„In dem erfa&#223;ten Zeitraum sahen sich die Tibeter weiterhin gesellschaftlicher Diskriminierung gegen&#252;ber, so wurden ihnen z.B. in gro&#223;en St&#228;dten wie Peking, Shanghai und Chengdu Hotelzimmer verweigert“.</p>
<p>„Die Lokalbeh&#246;rden setzen oft Eltern, besonders wenn sie Parteimitglieder oder Regierungsangestellte sind, unter Druck, ihre Kinder aus Kl&#246;stern und aus den den Kl&#246;stern angegliederten Privatschulen zu nehmen, sowie aus tibetischen Schulen in Indien zur&#252;ckzuholen“.</p>
<p>Das offizielle Dokument berichtete auch &#252;ber die Behinderungen, die Angeh&#246;rige des diplomatischen Corps der USA bei offiziellen Besuchen in der Autonomen Region Tibet erlebten; so wurde ihnen die „M&#246;glichkeit genommen, in tibetischen Gebieten offen mit den Leuten zu sprechen“.</p>
<p>Der Bericht geht auch auf die Verunglimpfung des spirituellen Oberhaupts der Tibeter, Seiner Heiligkeit des Dalai Lama, ein und stellt fest, da&#223; Bilder des Dalai Lama und von Gendun Choekyi Nyima, den der Dalai Lama und die &#252;berw&#228;ltigende Mehrheit der tibetischen Buddhisten als den 11. Panchen Lama anerkennen, von Regierungsbeamten in Kl&#246;stern und Privath&#228;usern entfernt wurden.</p>
<p>„Die Beh&#246;rden haben die Registrierung von Namen f&#252;r Kinder verboten, die einen oder mehrere Namen des Dalai Lama enthalten, au&#223;erdem gewisse Namen aus einer Liste vom Dalai Lama empfohlener, Segen bringender Namen“.</p>
<p>Der Bericht erw&#228;hnt auch, da&#223; die Kampagne der „patriotischen Umerziehung“ in den Kl&#246;stern, in deren Rahmen die chinesische Regierung die M&#246;nche der „Erziehung in Gesetzeskunde“ unterzieht, „im Management der Kl&#246;ster allm&#228;hlich zu einer Routinesache“ geworden ist.</p>
<p>„Die Beh&#246;rden zwangen oftmals M&#246;nche und Nonnen, den Dalai Lama zu schm&#228;hen und sich mit Materialien zu besch&#228;ftigen, welche die F&#252;hrung der KPC und das sozialistische System loben und preisen. Sie zwangen M&#246;nche und Nonnen auch, dem von der Regierung eingesetzten 11. Panchen Lama ihre Loyalit&#228;t zu bezeugen“.</p>
<p>Die US-Regierung beanstandet in ihrem Bericht die fortw&#228;hrende religi&#246;se Verfolgung und Diskriminierung in Tibet und fordert die Regierungsfunktion&#228;re auf, in einen konstruktiven Dialog mit dem Dalai Lama und seinen Repr&#228;sentanten zu treten sowie die politischen Strategien in den tibetischen Gebieten, die infolge der Beeintr&#228;chtigung der tibetischen Religion, Kultur und des t&#228;glichen Lebens und ebenso der Umwelt, zu Spannungen f&#252;hrten, zu revidieren“.</p>
<p>„In China leiden tibetische Buddhisten, uighurische Muslime, christliche Hauskirchen, alle unter den Beschr&#228;nkungen, welche die Regierung ihrer religi&#246;sen Praxis auferlegt“, sagte Secretary of State Hillary Clinton bei der Ver&#246;ffentlichung des Berichts. „Indem wir diesen Bericht vorstellen, betonen wir die Rolle, welche Religionsfreiheit und Toleranz beim Aufbau von stabilen und harmonischen Gesellschaften spielen“, fuhr sie fort.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> Der gesamte Bericht des US Department of State „<a href="http://www.state.gov/g/drl/rls/irf/2010_5/168351.htm" target="_blank">July-December, 2010 International Religious Freedom Report</a>“</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 14. September 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Oppenheimer (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Erneut Selbstverbrennung zweier M&#246;nche in Tibet</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 12:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montagmorgen haben sich erneut zwei M&#246;nche des Klosters Kirti in Ngaba, Osttibet (Sichuan), in Brand gesetzt. Chinesische Sicherheitskr&#228;fte versuchten, die Flammen zu l&#246;schen, dennoch erlag einer der M&#246;nche bereits vor Ort seinen schweren Verletzungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montagmorgen haben sich erneut zwei M&#246;nche des Klosters Kirti in Ngaba, Osttibet (Sichuan), in Brand gesetzt. Chinesische Sicherheitskr&#228;fte versuchten, die Flammen zu l&#246;schen, dennoch erlag einer der M&#246;nche bereits vor Ort seinen schweren Verletzungen. Der zweite Tibeter wurde an einen unbekannten Ort gebracht, sein Zustand ist nach Informationen des Tibetan Center for Human Rights and Democracy (TCHRD) kritisch. „Die Selbstverbrennungen in den letzten Monaten zeigen deutlich die wachsende Hoffnungslosigkeit der Tibeter angesichts anhaltender Repressionen durch die chinesischen Beh&#246;rden“, sagte der Vorsitzende der Tibet Initiative Deutschland (TID) Wolfgang Grader.</p>
<div id="attachment_3372" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3372" title="Erneute Selbstverbrennung" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/09/kirti.jpg" alt="Erneute Selbstverbrennung" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Erneute Selbstverbrennung</p></div>
<p>Unmittelbar vor der Selbstverbrennung der beiden etwa 18 Jahre alten M&#246;nche Lobsang Kunchok und Lobsang Kelsang, protestierten sie friedlich auf dem Marktplatz im Kreis Ngaba. Sie riefen „Lang lebe der Dalai Lama“ und forderten Religionsfreiheit in Tibet. „Seit den Unruhen 2008 ist die Religionsfreiheit durch Umerziehungsma&#223;nahmen immer weiter eingeschr&#228;nkt worden“, sagte Grader. „Diese systematische Unterdr&#252;ckung sorgt besonders in den Kl&#246;stern f&#252;r Verzweiflung.“</p>
<p>Bereits im M&#228;rz dieses Jahres verbrannte sich in Ngaba der Cousin Lobsang Kelsangs, Phuntsok, aus Protest. Anschlie&#223;end kam es zu Demonstrationen, an denen rund 1.000 Tibeter teilnahmen. Die Proteste wurden von den chinesischen Sicherheitskr&#228;ften gewaltsam niedergeschlagen, das Kloster Kirti gest&#252;rmt und mehr als 300 M&#246;nche zur &#8220;patriotischen Umerziehung&#8221; abtransportiert. Im August setzte sich erneut ein 29-j&#228;hriger M&#246;nch aus der tibetischen Pr&#228;fektur Gardze in Brand. Auch hier kam es zu Verhaftungen.</p>
<p>Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) setzt sich seit ihrer Gr&#252;ndung 1989 f&#252;r das Selbstbestimmungsrecht des tibetischen Volkes und die Wahrung der Menschenrechte in Tibet ein. Mit bundesweit &#252;ber 60 ehrenamtlichen Regionalgruppen/Kontaktstellen und nahezu 2.000 Mitgliedern gibt sie Tibet eine starke Stimme.</p>
<blockquote><p>Tibet Initiative Deutschland e.V., <a href="http://www.tibet-initiative.de/" target="_blank">www.tibet-initiative.de</a></p></blockquote>
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		<title>Chinesische Minenbetreiber schie&#223;en bei Lohnstreit auf tibetische Arbeiter</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 07:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vier tibetische Arbeiter wurden k&#252;rzlich in der Gegend von Chatreng in Kardze verletzt, als chinesische Bergwerksbosse wegen eines Zwistes um Lohnauszahlung das Feuer auf sie er&#246;ffnen lie&#223;en, wie ein neu eingetroffener Fl&#252;chtling dem Radiodienst Voice of Tibet berichtete.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vier tibetische Arbeiter wurden k&#252;rzlich in der Gegend von Chatreng in Kardze verletzt, als chinesische Bergwerksbosse wegen eines Zwistes um Lohnauszahlung das Feuer auf sie er&#246;ffnen lie&#223;en, wie ein neu eingetroffener Fl&#252;chtling dem Radiodienst Voice of Tibet berichtete.</p>
<div id="attachment_3368" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3368" title="Blutiges Minen-Business" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/09/shooting.jpg" alt="Blutiges Minen-Business" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Blutiges Minen-Business</p></div>
<p>„Vor vier Jahren wurde mit dem Bergbau an dem Pamo-Ri in Chatreng begonnen“, berichtete der Tibeter. „Es kam zwischen den tibetischen Arbeitern und ihren chinesischen Bossen zu einem Streit um die L&#246;hne. Sp&#228;ter riefen die Chinesen die Polizei, die auf die tibetischen Arbeiter schoss.“</p>
<p>Die Tiber kontaktierten chinesische Medien und baten diese, den Vorfall zu dokumentieren, doch diese schenkten ihnen keine Aufmerksamkeit. Am n&#228;chsten Tag veranstalteten die frustrierten Tibeter, etwa 200 an der Zahl, eine Protestaktion gegen die Lokalbeh&#246;rden. „Die Tibeter dort sind hilflos, so fingen sie an, gegen die Beh&#246;rden zu demonstrieren, doch die Polizei schlug mit aller Brutalit&#228;t auf sie ein“.</p>
<p>China k&#252;ndigte im letzten Monat an, dass der Abbau von Bodensch&#228;tzen auf dem tibetischen Hochland in den kommenden Jahren intensiviert werden soll. Dabei erkl&#228;rte der damalige Parteisekret&#228;r der Autonomen Region Tibet Medienvertretern, der Zweck des Bergbaus sei, „der einheimischen tibetischen Bev&#246;lkerung Nutzen zu bringen“. „Der Abbau sollte in einer umweltfreundlichen Art und Weise erfolgten und dazu verhelfen, Arbeitsm&#246;glichkeiten f&#252;r die einheimische Bev&#246;lkerung zu schaffen und ihr Einkommen zu verbessern“, wurde Zhang Qingli zitiert.</p>
<p>Exiltibeter hegen jedoch gro&#223;e Zweifel daran, ob China bei dem Bergwerksbetrieb auf dem tibetischen Hochland seine Versprechen einhalten wird.</p>
<p>Der Chef des Umwelt- und Entwicklungsressorts der Tibetischen Zentralverwaltung, Tenzin Norbu, sagte letzten Monat, die chinesische Regierung versuche vor den internationalen Medien ihre vergangenen Fehler „gr&#252;n zu waschen“ und h&#228;lt wieder einmal die Ortsbewohner zum Narren.</p>
<p>„Derartige Versprechen von Arbeitspl&#228;tzen und Einkommensverbesserungen wurden den Tibetern in Phondo, Lhundrup Dzong und vielen anderen bodenschatzreichen Gegenden gemacht, aber als dann der Bergwerksbetrieb aufgenommen wurde, gingen sie leer aus. H&#228;ufig kommt es in den tibetischen Siedlungsgebieten zu Protesten gegen die Bergwerke, weil der Umweltschutz vernachl&#228;ssigt und die Natur massiv verschmutzt wird“, f&#252;gte Norbu hinzu.</p>
<p><a href="http://org2.democracyinaction.org/o/5380/p/dia/action/public/?action_KEY=8235" target="_blank">Online-Aktion</a> von „Tibetan Nomad Rights“ (<a href="http://www.nomadrights.org/" target="_blank">www.nomadrights.org</a>), die an den Generalsekret&#228;r der UNO, Ban Ki-moon, sich f&#252;r die Nomaden in Tibet einzusetzen!</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 20. September 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Oppenheimer (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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