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Ihr Einsatz für die Freilassung des Panchen Lama

Dienstag, 19. Mai 2015 | Kategorie(n): Appelle, Menschenrechte, News Allgemein

Der Panchen Lama ist einer der jüngsten politischen Gefangenen der Welt. Die ICT setzt sich dafür ein, dass unabhängige Beobachter den jungen Panchen Lama besuchen dürfen, um zu sehen, ob und wie er lebt. Deshalb bitten wir Sie: Setzen Sie sich mit uns ein für das Recht auf kulturelle, politische und religiöse Selbstbestimmung des tibetischen Volkes!



Tibeter fordern Befreiung des Panchen Lama

Dienstag, 19. Mai 2015 | Kategorie(n): China allgemein, Menschenrechte, News Allgemein

Auf schwarzen Ballonen heisst es in weisser Schrift: «Freilassung Panchen Lama. Seit 20 Jahren vermisst.» Rund 200 Tibeter liessen die Ballone am Sonntag im Tibet-In­sti­tut in Rikon in den Himmel steigen. Sie fordern damit die Regierung der Volksrepublik China dazu auf, den Panchen Lama aus dem Gewahrsam zu entlassen und umgehend über sein Schicksal zu informieren. Am 17. Mai 1995 ist der sechsjährige Gedhun Choekyi Nyima in Tibet spurlos verschwunden. Nur drei Tage zuvor hatte ihn der Dalai Lama als Wiedergeburt des zehnten Panchen Lama anerkannt. An seiner Stelle wurde mit einem umstrittenen Verfahren ein anderer zum Panchen Lama erklärt. Dieser wird von den Tibetern jedoch nicht respektiert, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung verschiedener Tibet-Organisationen heisst. Bis heute sei nicht bekannt, wo sich der vom Dalai Lama anerkannte Panchen Lama und dessen Familie aufhält. Am weltweiten Solidaritätstag am Sonntag mit Tibet wollten die Anwesenden auch in Rikon ein Zeichen setzen. «Wir geben die Hoffnung nicht auf», sagt Diky Garne von der Tibetergemeinschaft Schweiz und Liechtenstein. Mit dabei war unter anderen Kalon Tsering Dhondup, Finanzminister der tibetischen Exilregierung aus Dharamsala in Indien. Er habe dar­auf hingewiesen, dass es wichtig sei, sich weiter unermüdlich für den Erhalt der tibetischen Kultur einzusetzen. Gemeinsam beteten die Anwesenden zudem für die Opfer der Erdbeben in Nepal. Eine weitere Kundgebung für die Freilassung des Panchen Lama hat gestern Abend in Zürich vor dem Chinesischen Generalkonsulat stattgefunden. (Landbote)



In der ganzen Schweiz fordern Tibet-Organisationen die Freilassung des Panchen Lamas

Dienstag, 19. Mai 2015 | Kategorie(n): China allgemein, Menschenrechte, News Allgemein

Am Sonntag, 17. Mai 2015 trafen sich im Tibet-Institut in Rikon rund 200 Tibeter zum Gebet. Wie der «Landbote» in seiner Ausgabe vom Dienstag, 19. Mai 2015, schreibt, forderten die Anwesenden die Freilassung des seit 20 Jahren vermissten Panchen Lamas. Am 17. Mai 1995 sei der damals sechsjährige Gedhun Choekyi Nyima in Tibet spurlos verschwunden. Drei Tage nachdem ihn der Dalai Lama als Wiedergeburt des zehnten Panchen Lama anerkannt hatte. In einem umstrittenen Verfahren habe man dann einen anderen zum Panchen Lama erklärt, berichtet der «Landbote» weiter. Die anwesenden Tibeter liessen schwarze Ballone in den Himmel steigen, mit der Aufschrift Freilassung Panchen Lama. Seit 20 Jahren vermisst. Mit dabei war auch der Kalon Tsering Dhondup, Finanzminister der tibetischen Exilregierung aus Dharamsala in Indien. Weiter beteten die Tibeter auch für die Erdbebenopfer in Nepal.



Rohingya Say Quake-Ravaged Nepal Is Better Than Life at Home or Death at Sea

Montag, 18. Mai 2015 | Kategorie(n): Menschenrechte, News Allgemein

After last Tuesday’s magnitude-7.3 earthquake struck Nepal, the fear of aftershocks prompted Hassan Hassan to sleep on the street. The temblor sliced off his door, shattered his windows, and cracked the walls of the ramshackle dwelling he shared with almost 30 other refugees on Kathmandu’s outskirts. Hassan is an ethnic Rohingya Muslim from western Burma, a country now officially known as Myanmar. Along with tens of thousands of Rohingyas, the 22-year-old fled recent pogroms initiated by his homeland’s Buddhist majority in search of a better life elsewhere. But while most Rohingya escape on rickety boats, facing possible extortion or execution in Thai trafficking camps en route to safety, Hassan instead trundled overland more than 100 km into the snow-capped Himalayas. And despite the wanton devastation, half-million homes flattened and at least 8,500 lives lost, the recent twin quakes and numerous aftershocks have not stopped Hassan from counting his blessings.



Song Contest: Christen wollen gemeinsam mit Muslime und Buddhisten Motto “Building Bridges” auch spirituell konkretisieren

Montag, 18. Mai 2015 | Kategorie(n): Buddhismus, News Allgemein, Tipp

“Wir möchten beten, dass es gelingt, weltweit Brücken zu schlagen und Mauern zu überspringen.” Mit diesen Worten lädt die Wiener Pfarre Christkönig Neufünfhaus zu einem interreligiösen Gebet anlässlich des 60. Eurovision Song Contests (ESC). Für den Abend vor dem Finale des Mega-Events in der Wiener Stadthalle, am Freitag, 22. Mai 2015 um 18 Uhr, haben der dort tätige Pastoralassistent Arpad Paksanszki und der Pfarrgemeinderat Vertreter anderer Religionsgemeinschaften dafür gewonnen, das ESC-Motto “Building Bridges” auch spirituell zu konkretisieren: Neben einem katholischen Priester werden auch ein evangelisch-methodistischer Geistlicher sowie Vertreter des Islam und des Buddhismus anwesend sein, kündigte Paksanszki am Montag, 18. Mai an.



Nepal’s historic homes at risk as post-quake demolition begins

Sonntag, 17. Mai 2015 | Kategorie(n): Ökologie, News Allgemein

Thousands of centuries-old homes could be demolished in Nepal’s historic cities as the government begins the long process of tearing down buildings rendered unsafe by last month’s 7.8 earthquake. More than 600 temples, statues and museums across the country were damaged in Nepal’s deadliest earthquake on record, including Kathmandu’s 200-foot Dharahara Tower, built in 1832, which collapsed.The government has pledged to restore the damaged monuments, a magnet for foreign tourists. But hundreds of private houses that authorities deem a risk to passers-by in Bhaktapur, one of several quake-hit medieval cities, may face the wrecking ball, raising fears among conservationists that Nepal’s heritage will be lost in the rush to rebuild.



Gestohlenes Kind

Samstag, 16. Mai 2015 | Kategorie(n): China allgemein, Menschenrechte, News Allgemein

Doch, es gibt Menschen, die wissen, wo Gendün Chökyi Nyima ist. Aus ihren Kreisen durfte man bisweilen diese beiden Sätze hören: Nyima sei «ein ganz normaler Junge», und er führe «ein normales, glückliches Leben». Ein ganz normales Leben. Am Sonntag sind es zwanzig Jahre her, dass Gendün Chökyi Nyima verschwand. Es gibt genau ein Foto, das den damals Sechsjährigen zeigt, noch immer taucht es auf Vermisstenplakaten der tibetischen Exilgemeinde auf. Heute ist er 26, sie nennen ihn ihr «gestohlenes Kind». Immer wieder machten sich welche auf die Suche, selbst hochrangige Vertreter der Vereinten Nationen. Vergebens. Zwanzig Jahre sind vergangen, und es gibt kein Lebenszeichen.



RAF Chinooks recalled from Nepal quake effort without flying a mission

Freitag, 15. Mai 2015 | Kategorie(n): Ökologie, News Allgemein

Three RAF Chinook helicopters sent to help the Nepal earthquake relief effort are being recalled to Britain without flying a single mission after the Nepalese government turned down the chance to use them. The twin-rotor aircraft were dispatched after the devastating earthquake, which killed more than 8,000 people and left thousands more in desperate need of aid. But the three helicopters, each capable of carrying up to 55 soldiers plus equipment, never left their base in Chandigarh, in India, because the government of Nepal decided it did not want to use them.



Gipfeltreffen in Peking: China und Indien – Partner und Rivalen

Freitag, 15. Mai 2015 | Kategorie(n): China allgemein, News Allgemein

Modi hofft auf chinesische Investitionen, will damit die indische Infrastruktur verbessern und seine Wahlversprechen erfüllen. Zugleich drängt er auf eine Öffnung des chinesischen Marktes. China wiederum sucht für seine Unternehmen neue Aufträge im Ausland und will sich als vertrauenswürdigen Kooperationspartner präsentieren. Doch über all dem schweben tief greifende Differenzen – etwa um die indische Himalaya-Region Arunachal Pradesh, die einige in China Südtibet nennen. 1962 führten beide Länder wegen Grenzstreitigkeiten im Himalaya Krieg. Geklärt sind sie die Konflikte bis heute nicht. Auch jetzt rechnet niemand mit einem Durchbruch. “Es geht dabei nicht nur um die Grenzen und die Gebietsstreitigkeiten, sondern auch um die Beziehungen zu den Tibetern”, sagt Wang Yiwei von der Volksuniversität Peking. Schließlich lebt der Dalai Lama ja immer noch in Indien. Das sind komplexe Themen. China liegt viel daran, sie über kurz oder lang zu lösen. Doch einvernehmliche Lösungen sind nicht in Sicht.



Schüleraktion für Tibet

Donnerstag, 14. Mai 2015 | Kategorie(n): Internationale Solidarität, News Allgemein

Vor eineinhalb Jahren machten sich die beiden Neulengbacher auf, um ein halbes Jahr in der Himalaya-Region zu verbringen, die Schüler zu unterrichten und ein Gartenprojekt zu starten. Auf der Heimreise hatten sie bereits Pläne für eine neue Schule mit im Gepäck: Eine Schule in Spiti, auf 4.000 Metern Seehöhe. Für 100 Mädchen, die sonst keine Chance auf Schulbildung haben und auf die ein Leben als Kuhtreiberin oder Ziegenhirte wartet. Bereits im September 2014 war die Planung für den 30.000 Euro teuren Bau mit Klassenzimmern, Schlafräumen, Essraum und Küche abgeschlossen.