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	<title>tibetnews &#187; Menschenrechte</title>
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	<description>News rund um die Themen, Tibet, Dalai Lama, Menschenrechte, China, Buddhismus</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 May 2012 10:00:43 +0000</lastBuildDate>
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		<title>China zwingt tibetische NGOs zur Registrierung, sonst droht ihnen die Schlie&#223;ung</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/05/19/china-zwingt-tibetische-ngos-zur-registrierung-sonst-droht-ihnen-die-schliesung/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 08:22:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Reaktion auf die Welle der Selbstverbrennungen und der Massenproteste in Tibet f&#252;hrt China immer mehr und neue Ma&#223;nahmen ein, die das tibetische gesellschaftliche und kulturelle Gef&#252;ge im Innersten treffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Reaktion auf die Welle der Selbstverbrennungen und der Massenproteste in Tibet f&#252;hrt China immer mehr und neue Ma&#223;nahmen ein, die das tibetische gesellschaftliche und kulturelle Gef&#252;ge im Innersten treffen.</p>
<p>So gaben die Beh&#246;rden in der TAP Kardze vergangenen Monat bekannt, dass alle Nicht-Regierungs-Organisationen in der Gegend sich unter bestimmten Kriterien registrieren lassen m&#252;ssten, andernfalls w&#252;rden sie als illegal betrachtet.</p>
<p>Wie das Tibetische Zentrum f&#252;r Menschenrechte und Demokratie in Dharamsala mitteilte, m&#252;ssen sich der Bestimmung vom 26. April zufolge alle sozialen NGOs bis zum 31. Mai bei dem Amt f&#252;r B&#252;rger-Angelegenheiten eintragen lassen.</p>
<div id="attachment_3186" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3186" title="Kardze" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/06/kardze.jpg" alt="Kardze" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Kardze</p></div>
<p>„Die NGOs in der Pr&#228;fektur Kardze bekommen die Registrierung nur, wenn sie die von der Regierung vorgeschriebenen Kriterien erf&#252;llen“, hei&#223;t es beim TCHRD.</p>
<p>In der in den Ganzi Daily News ver&#246;ffentlichten Bekanntmachung hei&#223;t es weiter, die zust&#228;ndigen staatlichen Stellen w&#252;rden „die Natur und die T&#228;tigkeiten“ der NGOs untersuchen, und wenn diese die Voraussetzungen f&#252;r eine Registrierung nicht erf&#252;llten, w&#252;rden sie geschlossen.</p>
<p>Die chinesischen Beh&#246;rden erkl&#228;rten weiterhin, die neue Registrierungspolitik diene zur Wahrung „der legitimen Rechte und Interessen“ gesellschaftlicher Organisationen und zur „Aufrechterhaltung der sozialen Stabilit&#228;t“.</p>
<p>Die Region Kardze verzeichnete in letzter Zeit eine beachtliche Zunahme bei tibetischen Basis-Organisationen, die auf dem Gebiet der Bildung, Religion, dem Umweltschutz und der Wohlfahrt t&#228;tig sind. Die tibetischen Gemeinden profitierten ungeheuer von diesen NGOs, denn es ging haupts&#228;chlich um die Schaffung von Altenheimen, Schulen und Bem&#252;hungen zum Schutz der Umwelt.</p>
<p>„Die chinesische Regierung stuft diese Aktivit&#228;ten tibetischer NGOs jedoch als politisch sensibel ein“, sagte das TCHRD. „F&#252;r die chinesische Regierung ist jede Aktivit&#228;t, bei der eine gr&#246;&#223;ere Zahl von Tibetern involviert ist, selbst wenn sie v&#246;llig apolitisch und nur auf das Wohl der lokalen Gemeinschaft ausgerichtet ist, von politischer Natur“.</p>
<p>In der Vergangenheit gab es viele F&#228;lle, wo tibetische NGOs von den Beh&#246;rden f&#252;r illegal erkl&#228;rt und geschlossen und ihre Mitglieder festgenommen wurden.</p>
<p>Am 2. April verf&#252;gten die chinesischen Beh&#246;rden in Kardze die Schlie&#223;ung einer seit zwei Jahrzehnten bestehenden tibetischen Schule, die Unterricht in tibetischer Sprache und Kultur anbot und besonderen Wert darauf legte, dass die Sch&#252;ler reines Tibetisch sprechen. Und der Rektor der Schule Nyendak sowie der Lehrer Yama Tsering wurden vom Public Security Bureau festgenommen <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>.</p>
<p>Und am 14. April zwangen die Beh&#246;rden die tibetische Vereinigung „Da-yul Thundun Tsogpa“, die sich der Schlichtung von Disputen und der F&#246;rderung von Einheit und Harmonie unter den Tibetern widmete, ihre Aktivit&#228;ten einzustellen. Daraufhin kam es zu einer gro&#223;en Protestaktion, viele Tibeter mussten ins Krankenhaus gebracht werden, &#252;ber 33 sind noch im Gewahrsam.</p>
<p>Mitte Februar wurde auch eine Umweltschutzorganisation von Tawu gewaltsam aufgel&#246;st, und vier ihrer Mitglieder festgenommen. Diese Gruppe hatte sich gegen den &#252;berm&#228;&#223;igen Bergbau, die Abholzung, das Fischen in heiligen Gew&#228;ssern und den Schmuggel mit Wildtier-Produkten gewandt <sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup>.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> 19. April 2012, „<a href="http://tibetnews.de/2012/04/27/tibetische-privatschule-in-kardze-geschlossen-zwei-lehrer-festgenommen/">Tibetische Privatschule in Kardze geschlossen, zwei Lehrer festgenommen</a>“</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> 23. April 2012. „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2012/DathamaAssociationclosed_23.4.html" target="_blank">Festnahmen, Schl&#228;ge nach Schlie&#223;ung einer einheimischen Gesellschaft in Kardze</a>“</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 3. Mai 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Verwandtenbesuche f&#252;r H&#228;ftlinge in der TAR nicht mehr erlaubt</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/05/19/verwandtenbesuche-fur-haftlinge-in-der-tar-nicht-mehr-erlaubt/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 08:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie aus Tibet verlautet, erging im M&#228;rz 2012 an die Gef&#228;ngnisse und Haftzentren in der Autonomen Region Tibet eine interne Anordnung, der zufolge f&#252;r alle Gefangenen der bisher &#252;bliche Besuch durch ihre Freunde und Verwandten abgeschafft wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie aus Tibet verlautet, erging im M&#228;rz 2012 an die Gef&#228;ngnisse und Haftzentren in der Autonomen Region Tibet eine interne Anordnung, der zufolge f&#252;r alle Gefangenen der bisher &#252;bliche Besuch durch ihre Freunde und Verwandten abgeschafft wird.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3610" title="." src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/imprisoned_2.jpg" alt="." width="491" height="235" />In der Anordnung wird auch betont, dass die Aufsicht in den Gef&#228;ngnissen strenger gehandhabt werden m&#252;sse. Alle Gef&#228;ngnisw&#228;rter wurden angewiesen, die Bewegungen tibetischer H&#228;ftlinge genauestens zu verfolgen.</p>
<p>Anw&#228;lte und Rechtsberater der H&#228;ftlinge ben&#246;tigen eine Sondergenehmigung vom Gef&#228;ngnisdirektor, aber auch dann d&#252;rfen sie ihre Mandanten nur f&#252;r eine begrenzte Zeitspanne und nur zur Besprechung ihres Falles treffen.</p>
<p>Die Gr&#252;nde f&#252;r diese versch&#228;rften Gef&#228;ngnisbestimmungen seien die &#246;ffentliche Sicherheit und das Wohl der B&#252;rger von Lhasa. Die meisten Haftzentren und Gef&#228;ngnisse in der TAR liegen im Nordwesten von Lhasa. Sie wurden um 1983 in gro&#223;er Eile gebaut und werden seitdem f&#252;r die geheime Inhaftierung politischer Gefangener und Dissidenten genutzt.</p>
<p>Viele angesehene M&#246;nche aus den drei gro&#223;en Kl&#246;stern um Lhasa, die im Laufe der Zeit festgenommen wurden, befinden sich in diesen Haftanstalten und werden dort gefoltert.</p>
<blockquote><p>Department of Information and International Relations, <a href="http://www.tibet.net/" target="_blank">www.tibet.net</a>, 3. Mai 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
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		<title>Enteignungen von Land in Amdo, um Tausende von chinesischen Migranten anzusiedeln</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/05/11/enteignungen-von-land-in-amdo-um-tausende-von-chinesischen-migranten-anzusiedeln/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie tibetische Einwohner berichteten, haben die chinesischen Beh&#246;rden das Land von f&#252;nf Nomadensiedlungen zwangsenteignet, um es Tausenden von neuen chinesischen Migranten zur Verf&#252;gung zu stellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie tibetische Einwohner berichteten, haben die chinesischen Beh&#246;rden das Land von f&#252;nf Nomadensiedlungen im Bezirk Gepasumdo (chin. Tonde) in der TAP Tsolho (chin. Hainan) in der Provinz Qinghai zwangsenteignet, um es Tausenden von neuen chinesischen Migranten zur Verf&#252;gung zu stellen.</p>
<div id="attachment_3587" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3587" title="Tibetische Nomaden" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/tibetan-nomades.jpg" alt="Tibetische Nomaden" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Tibetische Nomaden</p></div>
<p>Es sei zu bef&#252;rchten, dass durch diese Migrationswelle eine f&#252;r zwei hydroelektrische Projekte neu angelegte chinesische Stadt noch mehr anschwellen wird, f&#252;gten sie hinzu.</p>
<p>„Am 25. April hielten chinesische Regierungsbeamte ein Meeting mit Vertretern aus f&#252;nf Nomadensiedlungen ab“. „Nach diesem Meeting wurden die tibetischen Bewohner der D&#246;rfer Setong, Dragmar, Seru, Machu und Goekar gezwungen, 60% ihres Landes herzugeben und noch in diesem Jahr 54% ihres Viehs abzuschaffen“.</p>
<p>Die Beamten erkl&#228;rten den Einheimischen, der vom Staat &#252;bernommene Grund und Boden w&#252;rde eingez&#228;unt, und ihre Tiere d&#252;rften sich dort nicht mehr tummeln, und sie wiesen sie an, die Zahl der Tiere durch den Verkauf an Schlachth&#228;user zu reduzieren.</p>
<p>„Bei dem Meeting wehrten sich die tibetischen Vertreter aus den f&#252;nf D&#246;rfern geschlossen gegen den Plan der Chinesen, ihnen ihr Land wegzunehmen.“ Sp&#228;ter kehrten die Regierungsbeamten ins Bezirkszentrum zur&#252;ck und zwangen die Bewohner von Setong, Dragmar und Seru, ihren gesamten Landbesitz dem Staat zu &#252;berlassen.</p>
<p>„Der den Tibetern von den chinesischen Beh&#246;rden weggenommene Grund und Boden ist daf&#252;r vorgesehen, &#252;ber 30.000 chinesische Migranten aufzunehmen. Dies k&#246;nnte zum Wachstum einer neuen chinesischen Stadt beitragen“, sagte ein Tibeter aus der Gegend.</p>
<p>Die Beh&#246;rden bauen auch zwei weitere Wasserkraftwerke in der Gegend, und es muss damit gerechnet werden, dass noch etwa 100.000 Chinesen nachkommen werden.</p>
<p>China treibt seine Politik der Umsiedlung von Hunderttausenden tibetischer Nomaden von ihrem angestammten Grasland in Kolonien fester Behausungen mit immer gr&#246;&#223;erem Tempo voran, besonders in gewissen Gegenden Tibets. „Diese Politik hat f&#252;r die tibetischen Viehhirten verheerende Auswirkungen, sie k&#246;nnen ihren Lebensunterhalt nicht mehr auf traditionelle Weise bestreiten, und eine ganz besondere Form der tibetischen kulturellen Identit&#228;t ist akut vom Untergang bedroht“.</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 1. Mai 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
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		<title>Harte Strafen f&#252;r tibetische Demonstranten aus Drango, einmal sogar lebensl&#228;nglich</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/05/11/harte-strafen-fur-tibetische-demonstranten-aus-drango-einmal-sogar-lebenslanglich/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 11:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gericht in der Provinz Sichuan verurteilte einen Tibeter, der im Januar gegen die chinesische Herrschaft protestierte, zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe und belegte 15 weitere Protestler mit unterschiedlich langen Haftstrafen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gericht in der Provinz Sichuan verurteilte einen Tibeter, der im Januar gegen die chinesische Herrschaft protestierte, zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe und belegte 15 weitere Protestler mit unterschiedlich langen Haftstrafen.</p>
<p>Die Protestaktion in Drango in der TAP Kardze am 23. Januar begann friedlich, endete aber in einem Kugelhagel, als Hunderte von Tibetern Freiheit f&#252;r Tibet und die R&#252;ckkehr des Dalai Lama aus dem Exil forderten.</p>
<div id="attachment_3583" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3583" title="Khedrub Dorje" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/Khedrub-Dorje.jpg" alt="Khedrub Dorje" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Khedrub Dorje</p></div>
<p>Mindestens zwei, vielleicht gar sechs Demonstranten kamen ums Leben, als die chinesische Polizei in die Menge schoss. „Seit der Demonstration in Drango am 23. Januar f&#252;r die Wiedererlangung der Freiheit Tibets gehen die Chinesen mit unverminderter H&#228;rte gegen die Tibeter vor“, sagte ein in Indien lebender M&#246;nch unter Berufung auf Quellen in der Region.</p>
<p>„Am 26. April wurden 16 Tibeter, die bei der Protestaktion vom Januar dabei waren, zu Haftstrafen unterschiedlicher L&#228;nge verurteilt, wobei ein Mann, Sonam Lhundrup, mit lebensl&#228;nglich bestraft wurde. Die H&#228;rte des Urteils &#252;ber Sonam Lundrub wurde mit keinem Wort erkl&#228;rt, man wei&#223; eben sowenig, wie die Anklagen gegen ihn und die anderen lauteten.</p>
<p>Wangchen Tsering, 30, aus dem Dorf Gephen Likhokma wurde zu neun Jahren Gef&#228;ngnis verurteilt, Jewo, ebenfalls aus Gephen Likhokma zu 12 Jahren, Adzi Shopo und Choenam bekamen je drei Jahre, Khuntho, 20, wurde zu 13 Jahren verurteilt, Kundrub, 30, zu elf Jahren, Nyandrag, 30, zu einem Jahr und acht Monaten, Phurba Tsering, 30, zu zwei Jahren und Wantse, 20, zu einem Jahr und 9 Monaten.</p>
<p>Andere Verurteilte sind: Damdul, der Sohn von Phasoe, der zehn Jahre bekam, und Pema Woeser, der Sohn von Gyepa, der mit f&#252;nf Jahren bestraft wurde.</p>
<p>Indessen f&#228;hrt die Polizei fort, Tibeter ins Gef&#228;ngnis zu stecken, die sie der Teilnahme an den Protestaktionen verd&#228;chtigt, so wurden k&#252;rzlich zwei M&#246;nche und ein Laie in Gewahrsam genommen.</p>
<p>„Vor kurzem nahm die Polizei Tashi Thargyal, einen M&#246;nch des Klosters Drango, dem sie heimlich nachgestellt hatte, fest“. „Ein weiterer M&#246;nch namens Namgyal und ein Laie wurden zusammen mit ihm festgenommen. Man nimmt an, dass Tashi Thargyal in das Gef&#228;ngnis in Dartsedo verbracht wurde“.</p>
<p>Die Beh&#246;rden wiesen &#252;ber 30 junge M&#246;nche aus dem Drango Kloster aus und ordneten an, dass keiner unter 14 Jahren dort bleiben d&#252;rfe. Eine Klosterschule, die fr&#252;her 140 Sch&#252;ler aufnahm und vor einiger Zeit geschlossen wurde, hat am 25. April mit nur 40 Sch&#252;lern ihre T&#228;tigkeit wieder aufgenommen.</p>
<p>„Die Beh&#246;rden starteten auch wieder die Umerziehungskampagne in der Gegend, aber die Tibeter machten ihre Ablehnung der Aktion deutlich, indem sie Polizeifahrzeuge besch&#228;digten. Sonam Rinchen und Troma, die man dieser Tat verd&#228;chtigt, wurden festgenommen.</p>
<p>Auch in Kardze bleibt ein M&#246;nch des Klosters Dza Samdrub verschwunden, seit die Polizei ihn am 7. M&#228;rz festnahm. Khedrub Dorje, 38, aus der Ortschaft Hena im Kreis Dzakhok, hatte ganz alleine vor einem Hotel auf dem Marktplatz der Stadt Kardze demonstriert <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>.</p>
<p>„Augenzeugen sahen, wie er Slogans f&#252;r die Freiheit in Tibet und die R&#252;ckkehr des Dalai Lama rief“, sagte die Quelle und f&#252;gte hinzu, die Polizei, die schnell zur Stelle war, habe ihn t&#228;tlich angegriffen und an einen unbekannten Ort verfrachtet. „Nun sind es fast zwei Monate her, seit er festgenommen wurde, und seine Familie wei&#223; immer noch nicht, wo er sich befindet“.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> 19. M&#228;rz 2012, „<a href="http://igfm-muenchen.de/tibet/RFA/2012/KedrupDorje_12.3.html" target="_blank">Chinesische Polizei misshandelt und verhaftet sechs Tibeter in Kardze und in Sog</a>“</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 30. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Seit dem Massaker von Drango sind vier tibetische M&#246;nche immer noch verschwunden</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/05/10/seit-dem-massaker-von-drango-sind-vier-tibetische-monche-immer-noch-verschwunden/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:23:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Vier tibetische M&#246;nche, darunter auch ein reinkarnierter Lama, werden Monate nach ihrer Festnahme immer noch vermisst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vier tibetische M&#246;nche, darunter auch ein reinkarnierter Lama, werden Monate nach ihrer Festnahme immer noch vermisst. Am 23. Januar 2012 schossen die Sicherheitskr&#228;fte m Bezirk Drango (chin. Luhuo), TAP Kardze, Provinz Sichuan, wahllos auf tibetische Demonstranten <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>.</p>
<p>Tulku Lobsang Tenzin Rinpoche, 40, ein reinkarnierter Lama, Geshe Tsewang Namgyal, Trinlay, der Manager des Klosterladens, und der Buchhalter Dralha wurden Tage nach den Protestaktionen im Bezirk Drango in einem Internet Café in der Stadt Tridu (Chengduo) verhaftet und gelten seitdem als verschwunden.</p>
<p>Den Quellen des TCHRD zufolge kursiert in Drango ein Ger&#252;cht, dass einer der vier vermissten M&#246;nche durch die Hand der chinesischen Sicherheitskr&#228;fte gestorben sei. Die Beh&#246;rden gaben &#252;berhaupt keine Information &#252;ber Verbleib und Zustand der M&#246;nche heraus. Dar&#252;ber hinaus wurden sie nicht vor Gericht gestellt, weshalb man sich gro&#223;e Sorgen um sie machen muss.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3579" title="." src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/praying-place.jpg" alt="." width="491" height="235" /></p>
<p><strong>Kurze Portraits der vier verschwundenen Tibeter:</strong></p>
<p>1. Tulku Lobsang Tenzin Rinpoche (in den Vierzigern), geb&#252;rtig aus dem Dorf Pemagang, wurde im Kloster Gochen als eine Wiedergeburt entdeckt. Er konzipierte und organisierte zahlreiche Projekte f&#252;r die Renovierung und Erweiterung des Klosters. Wenige Tage nach den Protestaktionen vom 23. Januar nahm man ihn in Tridu (Chengduo) fest.</p>
<p>2. Geshe Tsewang Wangyal wurde 1970 im Dorf Chuwar, Bezirk Drango, geboren. Er besuchte die Grundschule vor Ort, wo er sowohl mit seiner Muttersprache (Tibetisch) als auch Chinesisch brillierte. 1987 begab er sich ins Kloster Drepung Loseling nach S&#252;dindien, um dort Buddhismus, Englisch, Hindi und Tibetisch zu studieren. 1994 setzte er seine Studien an dem Institut f&#252;r Buddhistische Dialektik in Nordindien fort, das er mit einem Master-Titel in der Rimey-Tradition abschloss. 2011 kehrte er nach Tibet zur&#252;ck, um am Drango Gochen Kloster zu lehren. Er wurde in Tridu festgenommen.</p>
<p>3. Thinley, 42, stammt aus dem Dorf Bathag in Drango, durchlief die Grundschule, ehe er M&#246;nch im Kloster Drango Gochen wurde. Vor einigen Jahren wurde er zum Verwalter des Klosters ernannt. Er ist auch f&#252;r den Klosterladen zust&#228;ndig. Er wurde ebenso in Tridu festgenommen.</p>
<p>4. Tashi Topgyal, alias Dralha, 31, geb&#252;rtig aus dem Dorf Gonsar in Drango, besuchte die Grund- und die Mittelschule seines Bezirks. 2000 trat er in das Kloster von Drango ein, wo er f&#252;nf Jahre lang buddhistische Studien betrieb, ehe er zum Buchhalter ernannt wurde. Auch er wurde in Tridu festgenommen.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> 23. Januar 2012, „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Phayul/2012/Drango-6Tote_23.1.html" target="_blank">Polizei in Kham schie&#223;t auf Demonstranten</a>“ &#8211; 2. Februar 2012, „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Phayul/2012/DrangoBilder_2.2.html" target="_blank">Blutige Bilder der in Drango get&#246;teten und verletzten Tibeter aufgetaucht</a>“</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy, <a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a>, 1. Mai 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Die Beh&#246;rden zwingen die tibetischen Nomaden, ihren Premierminister und ihr spirituelles Oberhaupt zu kritisieren</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 10:17:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie aus einer tibetischen Quelle im Exil verlautet, forderten die chinesischen Beh&#246;rden von tibetischen Nomaden in Lithang (Kham), ein Dokument zu unterzeichnen, dass sie sich von ihrem geistlichen Oberhaupt, dem Dalai Lama, sowie dem tibetischen Premierminister im Exil, Lobsang Sangay, lossagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie aus einer tibetischen Quelle im Exil verlautet, forderten die chinesischen Beh&#246;rden von tibetischen Nomaden in Lithang (Kham), ein Dokument zu unterzeichnen, dass sie sich von ihrem geistlichen Oberhaupt, dem Dalai Lama, sowie dem tibetischen Premierminister im Exil, Lobsang Sangay, lossagen.</p>
<div id="attachment_3575" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3575" title="Erzwungene Lossagung vom Dalai Lama und Lobsang Sangay" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/pen-and-blood.jpg" alt="Erzwungene Lossagung vom Dalai Lama und Lobsang Sangay" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Erzwungene Lossagung vom Dalai Lama und Lobsang Sangay</p></div>
<p>Der aus Lithang stammende und jetzt in S&#252;dindien wohnende Atuk Tseten sagte, die chinesische Polizei habe die Nomaden im Bezirk Lithang in der TAP Kardze, Provinz Sichuan, gezwungen, das Dokument zu unterschreiben und sie bei einer Weigerung mit Schl&#228;gen und Folter bestraft.</p>
<p>Die Kampagne wurde vor etwa zwei Monaten in der Nomadensiedlung Mola in Lithang, dem Heimatort des Kalon Tripa (Premierminister) Lobsang Sangay, gestartet. Zuerst h&#228;tten die Beh&#246;rden den Nomaden erkl&#228;rt, sie m&#252;ssten ein aus sieben Punkten bestehendes Dokument unterschreiben, wenn sie weiterhin den in der traditionellen tibetischen Medizin so wichtigen Raupenkeulenpilz sammeln wollten.</p>
<p>„Als die Kampagne gestartet wurde, erkl&#228;rten die Beh&#246;rden den Leuten, der Zweck sei, den beim Sammeln des Cordyceps Pilzes &#252;blichen Konflikten vorzubeugen“, sagte Atuk Tseten. „Kurz vor Beginn merkten die Tibeter jedoch, dass es bei dem Dokument, das sie unterschreiben sollten, gar nicht um den Cordyceps Pilz ging, sondern, dass es sieben Punkten enthielt, die den Dalai Lama und Lobsang Sangay verurteilen“.</p>
<p>Atuk Tseten zufolge enthielt das Dokument S&#228;tze, in denen der Vorschlag von Lobsang Sangay, &#252;ber einen Besuch des Dalai Lama nach Tibet zu verhandeln, abgelehnt und der Dalai Lama kritisiert wurde, weil er angeblich die Selbstverbrennungsproteste gegen die chinesische Herrschaft in Tibet bef&#252;rworte: Die „spalterischen T&#228;tigkeiten der Dalai Clique“ wurden darin kategorisch verurteilt.</p>
<p>Als die Nomaden erkannten, worum es wirklich ging, waren sie sehr aufgebracht und wollten das Dokument nicht mehr unterschreiben. Daraufhin kamen 300-400 Regierungsbeamte und Polizisten in schwarzen Uniformen in das Dorf Mola. Sie riefen die dortigen Tibeter zu einem Meeting zusammen und forderten, dass alle das Dokument unterschrieben.</p>
<p>„Als sie die Leute fragten, ob jemand ein besonderes Problem habe, das er vorbringen m&#246;chte, schwiegen zuerst alle und sagten kein Wort“. „Auf Dr&#228;ngen der Beamten erhob sich schlie&#223;lich eine Tibeterin und meinte, ihr gr&#246;&#223;tes Problem sei, dass sie trotz wiederholter Versuche keinen Pass bekomme, um nach Indien reisen zu k&#246;nnen, denn ehe sie sterbe, wolle sie den Dalai Lama treffen“.</p>
<p>„Dann stand eine andere alte Frau auf und sagte, das einzige, was sie bedr&#252;cke, sei der Tod ihrer zwei Br&#252;der durch die Hand der Chinesen“.</p>
<p>Die Beamten waren w&#252;tend, als sie das h&#246;rten und ihnen klar wurde, dass niemand im Dorf kooperieren w&#252;rde. „Als die Tibeter sich weigerten zu unterschreiben, wurden mehrere beiderlei Geschlechts, junge und alte, schwer geschlagen. Einige zwangen sie, ihre K&#246;pfe zu scheren und das Dokument zu unterzeichnen. Diese Unterschriftenaktion hat zu neuen Spannungen in der Gegend von Lithang gef&#252;hrt“.</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 25. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Dalai Lama Slogan in einer Schule in Markham &#8211; Festnahmen wegen Bildern und Liedern auf Mobiltelefonen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 20:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie aus der Gegend verlautet, haben die Beh&#246;rden in einem Bezirk der Autonomen Region Tibet erneut die Umerziehungskampagne in Gang gesetzt, nachdem eine Sch&#252;lerin an einer Mittelschule „Lang lebe der Dalai Lama“ auf die Wandtafel im Klassenzimmer gekritzelt hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie aus der Gegend verlautet, haben die Beh&#246;rden in einem Bezirk der Autonomen Region Tibet erneut die Umerziehungskampagne in Gang gesetzt, nachdem eine Sch&#252;lerin an einer Mittelschule „Lang lebe der Dalai Lama“ auf die Wandtafel im Klassenzimmer gekritzelt hatte.</p>
<p>Au&#223;erdem wurde etwa ein Dutzend Tibeter festgenommen, weil sie Bilder des Dalai Lama oder Lieder zu seinem Lobpreis auf ihren Mobiltelefonen gespeichert hatten, wie aus einem RFA zugespielten offiziellen Dokument hervorgeht.</p>
<div id="attachment_3571" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3571" title="Festnahmen wegen Bildern und  Liedern auf Mobiltelefonen" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/iphone.jpg" alt="Festnahmen wegen Bildern und  Liedern auf Mobiltelefonen" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Festnahmen wegen Bildern und Liedern auf Mobiltelefonen</p></div>
<p>„Vor einigen Tagen schrieb die Sch&#252;lerin einer Mittelschule im Bezirk Markham (chin. Mangkang) ‚Lang lebe der Dalai Lama’ auf eine Wandtafel, was dazu f&#252;hrte, dass ein gr&#246;&#223;erer Trupp von Beamten der Bezirksverwaltung nun an allen Schulen wieder die Umerziehung durchf&#252;hrt“, teilte ein Ortsans&#228;ssiger RFA mit.</p>
<p>Bei dieser Kampagne, die unter der F&#252;hrung von Bao Luo, dem kommunistischen Parteisekret&#228;r, steht, sprachen die Kader mehrmals vor den Sch&#252;lern und dem Schulpersonal, wobei sie den Dalai Lama und die tibetische Exilregierung in Indien beschuldigten, „den Separatismus zu f&#246;rdern und die Religion zu missbrauchen, um die tibetischen Buddhisten in die Irre zu f&#252;hren“.</p>
<p>Sie erkl&#228;rten den Sch&#252;lern, die Handlungen des Dalai Lama seien „die Hauptursache f&#252;r die Instabilit&#228;t in Tibet“, sie verfolgten das Ziel, „die Sicherheit Chinas durch Aufhetzung zu reaktion&#228;ren Aktivit&#228;ten, die Schaffung von Chaos, zu destabilisieren“.</p>
<p>„Wir mussten diese Kampagne starten, um die Sch&#252;ler und Lehrer dem schlechten Einfluss der Dalai Clique zu entziehen, damit sie mit einem gesunden und stabilen Denken aufwachsen und den Weisungen der Kommunistischen Partei folgen“, wird einer der Offiziellen von der Quelle zitiert.</p>
<p>Indessen dringt ein (RFA aus Tibet zugegangenes) offizielles Dokument der „Brigade zur Verfolgung von organisiertem Verbrechen“, einem Zweig des Public Security Bureau in Lhasa, vom 6. April, darauf, gezielt Tibeter festzunehmen, die Bilder des Dalai Lama oder Lieder &#252;ber ihn auf ihren Handys gespeichert haben.</p>
<p>In dem Dokument werden 11 Personen genannt, die im M&#228;rz festgenommen wurden, darunter Migmar Kelsang, 44, weil er ein Mobiltelefon mit einem Videoclip oder Lied zum Lobpreis des Dalai Lama bei sich hatte, und Alo, 28, der Bilder des Dalai Lama und des Karmapa sowie eine Tibetkarte auf sein Mobiltelefon geladen hatte. Alo sei erwischt worden, als er diese Bilder an andere senden wollte.</p>
<p>Am 9. M&#228;rz wurde die Tibeterin Lhakpa festgenommen, als auf ihrem Handy ein Loblied auf den Dalai Lama entdeckt wurde. Sie erkl&#228;rte, das Bild sei heruntergeladen worden, als sie das Handy 2009 erwarb.</p>
<p>Weiter hie&#223;t es in dem Dokument, mehrere jugendliche Tibeter, die als Jamyang Tashi, Choedron, Phurba Gyal, Tsering Jigme, Rabten, Pagyal, Tsering Sonam und Thubten Tsomo genannt werden und alle Bilder oder Lieder des Dalai Lama auf ihren Handys hatten, seien bereits im M&#228;rz festgenommen worden.</p>
<p>Peking attackierte den Dalai Lama in den letzten Monaten heftig wegen der Serie der Selbstverbrennungsproteste in den tibetischen Gebieten und warf ihm vor, den Ansto&#223; zu diesen Taten gegeben zu haben.</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 22. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Vier M&#246;nche im Bezirk Ba, Provinz Qinghai, festgenommen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 16:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Abend des 14. April nahm die chinesische Polizei aus unbekannten Gr&#252;nden Dendol, den 40j&#228;hrigen Abt des Klosters Ba Shentri, Provinz Qinghai, sowie drei andere M&#246;nche fest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Abend des 14. April nahm die chinesische Polizei aus unbekannten Gr&#252;nden Dendol, den 40j&#228;hrigen Abt des Klosters Ba Shentri, Bezirk Ba (oder Gepasumdo), TAP Tsolho, Provinz Qinghai sowie drei andere M&#246;nche fest.</p>
<div id="attachment_3558" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3558" title="." src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/inchains_monk.jpg" alt="." width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">.</p></div>
<p>Die bewaffnete Polizei hat das Kloster umstellt und h&#228;lt es rund um die Uhr unter Aufsicht. Etwa 50 chinesische Polizisten und Kader f&#252;hren nun das Umerziehungsprogramm im Kloster durch.</p>
<p>Am 18. M&#228;rz hatten dort etwa eintausend Tibeter gegen die chinesische Regierung protestiert, 50 Personen wurden festgenommen, aber sp&#228;ter bis auf 14 M&#246;nche wieder freigelassen<sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>. Diese sind Tsultrim Rinchen, Yeshe Dorje, Sherab Palsang, Pema Rigzin, Jamchup Norbu, Shenpen Thaye, Chogle Namgyal, Tenzin Rangsher, Soepa Gyaltsen, Lobsang, Jamchup Gyaltsen, Guru Dorje, Jamyang Gyatso und Gedun Choephel. Sie wurden im Bezirksgericht inhaftiert, wo sie jetzt einer „Umerziehung“ unterzogen werden.</p>
<p>F&#252;nf der gleichzeitig festgenommenen Laien befinden sich an einem unbekannten Ort im Gewahrsam, sie sind: Dorje Tsebe, Dorje Gyal, Dorje Dhondup, Pathar Gyal und Tseten Gyal.</p>
<p>Ein bei den Protesten im M&#228;rz durch Tr&#228;nengas verletzter Teilnehmer liegt jetzt im Milit&#228;rkrankenhaus in Xining. Sein Zustand ist ernst, er erlitt einen Hirnschaden, darf jedoch von seinen Angeh&#246;rigen nicht besucht werden.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> 19. M&#228;rz 2012, „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/RFA/2012/Gepasumdo_19.3.html" target="_blank">Dutzende Tibeter bei einem Polizeieinsatz mit Sprengstoff und Tr&#228;nengas verletzt</a>“</p>
<blockquote><p>The Tibet Post International, <a href="http://www.tibetpost.net/" target="_blank">www.tibetpost.net</a>, 26. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Tibetische Privatschule in Kardze geschlossen, zwei Lehrer festgenommen</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/04/27/tibetische-privatschule-in-kardze-geschlossen-zwei-lehrer-festgenommen/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 16:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Beh&#246;rden im Bezirk Kardze (chin. Ganzi) zwangen eine am Ort gegr&#252;ndete tibetische Schule zur Schlie&#223;ung. In der Khadrok Jamtse Rokten Schule wurden die Kinder seit 20 Jahren in tibetischer Sprache und Kultur unterrichtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Beh&#246;rden im Bezirk Kardze (chin. Ganzi) zwangen eine am Ort gegr&#252;ndete tibetische Schule zur Schlie&#223;ung. In der Khadrok Jamtse Rokten Schule wurden die Kinder seit 20 Jahren in tibetischer Sprache und Kultur unterrichtet.</p>
<p>Den Quellen des TCHRD zufolge wurde die Khadrok Jamtse Rokten Schule im Dorf Khadrok, Gemeinde Rongpo Tsa, Bezirk Kardze, TAP Kardze, Provinz Sichuan, am 2. April geschlossen, und die Polizeioffiziere des Public Security Bureau von Kardze nahmen den Rektor Nyendak und den Lehrer Yama Tsering in der Schule fest.</p>
<div id="attachment_3542" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3542" title="Lehrer der Khadrok Jamtse Rokten-Schule" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/04/khadrok_jamtse_rokten.jpg" alt="Lehrer der Khadrok Jamtse Rokten-Schule" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Lehrer der Khadrok Jamtse Rokten-Schule</p></div>
<p>Yama Tsering war fr&#252;her in Indien gewesen, f&#252;nf Jahre lang studierte er Philosophie im Kloster Seraje in S&#252;dindien. Au&#223;erdem hatte er an der Suja Schule des Tibetischen Kinderdorfs bei Dharamsala Englisch gelernt. 2005 kehrte er nach Tibet zur&#252;ck und unterrichtete seitdem ehrenamtlich Englisch an der Khadrok Jamtse Rokten Schule.</p>
<p>Die Schule wurde 1989 auf Betreiben der &#246;rtlichen Bev&#246;lkerung gegr&#252;ndet, die ihren Kindern die M&#246;glichkeit zum Erlernen der tibetischen Sprache und Kultur, sowie Chinesisch und Englisch bieten wollte. Sie startete mit einem einzigen Klassenzimmer und nur ein paar Sch&#252;lern, aber wurde 2005 erweitert.</p>
<p>Nyendrak, 51, wirkte seit &#252;ber 20 Jahren als Rektor der Schule, er selbst unterrichtete die Kinder in tibetischer Sprache, Geschichte, Religion und Kultur. Es hei&#223;t, Yama Tserings Geschick, ausl&#228;ndische Sponsoren zu gewinnen, sei es zu verdanken, da&#223; die Schule die Klassenzimmer, das Hostel und die Lehrerunterk&#252;nfte erneuern konnte.</p>
<p>Die Eltern der Sch&#252;ler wurden nun angewiesen, ihre &#252;ber 7 Jahre alten Kinder auf die staatliche Gemeindeschule zu schicken. Die Polizei warnte sie vor Versuchen, die Schule wieder aufzumachen.</p>
<p>Die Khadrok Jamtse Rokten Schule wurde 1989 mit Zustimmung der Bezirksregierung von Kardze gegr&#252;ndet. Sie legte besondere Betonung darauf, da&#223; die Sch&#252;ler im Unterricht reines Tibetisch sprechen.</p>
<p>Den Familien der beiden Lehrer wurde verweigert, die zwei Festgenommenen zu sehen, die Beh&#246;rden erkl&#228;rten ihnen, ihre Angeh&#246;rigen h&#228;tten Verbrechen begangen, seien politischen Aktivit&#228;ten nachgegangen. Im Augenblick gibt es keinerlei Information &#252;ber ihren Verbleib und Zustand. Eben so wenig sind die unmittelbaren Gr&#252;nde f&#252;r die Festnahmen bekannt.</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy, <a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a>, 19. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Schon 17 Jahre sind vergangen, und immer noch ist der Panchen Lama verschwunden</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/04/26/schon-17-jahre-sind-vergangen-und-immer-noch-ist-der-panchen-lama-verschwunden/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 05:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist der 23. Geburtstag des 11. Panchen Lama, Gedhun Choekyi Nyima, der zweith&#246;chsten spirituellen Pers&#246;nlichkeit Tibets. Vor 17 Jahren verschwand er und wurde von der chinesischen Regierung in Gewahrsam genommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist der 23. Geburtstag des 11. Panchen Lama, Gedhun Choekyi Nyima, der zweith&#246;chsten spirituellen Pers&#246;nlichkeit Tibets. Vor 17 Jahren verschwand er und wurde von der chinesischen Regierung in Gewahrsam genommen.</p>
<div id="attachment_3530" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3530" title="Panchen Lama" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/04/Panchenlama.jpg" alt="Panchen Lama" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Panchen Lama</p></div>
<p>Am 14. Mai 1995 best&#228;tigte Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama den damals sechsj&#228;hrigen Gedhun Choekyi Nyima als die Wiedergeburt des 10. Panchen Lama. Drei Tage sp&#228;ter, am 17. Mai 1995, entf&#252;hrte die chinesische Regierung den Knaben und seine Eltern, und seitdem sind sie verschwunden. Es gibt keine zuverl&#228;ssige Informationen dar&#252;ber, wie es ihnen geht, oder ob sie &#252;berhaupt noch am Leben sind.</p>
<p>Selbst nach 17 Jahren kann niemand au&#223;er der chinesischen Regierung wahrheitsgetreue Angaben &#252;ber den derzeitigen Aufenthaltsort und den Zustand des 11. Panchen Lama und seiner Eltern machen. Trotz wiederholter Interventionen seitens des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen, der UN-Arbeitsgruppe &#252;ber Verschwindenlassen unter Zwang und anderer staatlicher und nichtstaatlicher Gremien, die von der chinesischen Regierung eine Bekanntgabe von Informationen &#252;ber den Panchen Lama forderten, weigerte diese sich bislang, auch nur die geringste Information, die Licht auf seinen gegenw&#228;rtigen Zustand werfen k&#246;nnte, herauszugeben. Sie wiederholt nur fortw&#228;hrend ihre stereotype Antwort, Gedhun Choekyi Nyima und seine Familie erfreuten sich bester Gesundheit, aber w&#252;nschten nicht, gest&#246;rt zu werden.</p>
<p>Am 18. Oktober 2009 behauptete Zhu Weiqun, der Stellvertretende Minister der Einheitsfrontabteilung der Chinesischen Kommunistischen Partei, in einem Interview mit einem deutschen Reporter, der Dalai Lama habe die historischen und religi&#246;sen Rituale des Reinkarnationssystems unbrauchbar gemacht, weshalb seine Anerkennung von Gedhun Choekyi Nyima illegal und ung&#252;ltig sei. Er f&#252;gte hinzu: „Was das vom Dalai Lama ausersehene Kind betrifft, so ist es unser Kind, ein tibetisches Kind und unser B&#252;rger. Daher schaffen wir die Bedingungen f&#252;r sein gesundes Aufwachsen“.</p>
<p>Der Reporter entgegnete daraufhin: „Wo findet denn das gesunde Aufwachsen des vom Dalai Lama anerkannten Knaben statt? Etwa in Tibet? Akzeptieren denn die tibetischen Gl&#228;ubigen den von der Regierung auserkorenen Panchen Lama?“</p>
<p>Zhu antwortete: „Der vom Dalai Lama widerrechtlich anerkannte Knabe w&#228;chst nat&#252;rlich in China auf und ist gesund. Er wird China und den Tibetern gute Dienste leisten.“</p>
<p>Gedhun Choekyi Nyima ist nun 23 Jahre alt und mu&#223; zu einem gesunden jungen Mann herangereift sein, wie Zhu Weiqun es versichert. Nach dem chinesischen Recht sind alle Personen, die 18 Jahre und dar&#252;ber sind, erwachsen, f&#228;hig selbst Entscheidungen zu treffen und f&#252;r ihr eigenes Leben verantwortlich.</p>
<p>Viele Jahre lang wiederholte die chinesische Regierung, Gedhun Choekyi Nyima bef&#228;nde sich im „sch&#252;tzenden Gewahrsam“ des Staates. Jetzt, wo der Junge erwachsen ist, sollte die chinesische Regierung, in treuer Befolgung der von ihr selbst gemachten Gesetze, Gedhun Choekyi Nyima gestatten, sein Recht auf Selbstbestimmung auszu&#252;ben und seine eigenen Entscheidungen zu treffen.</p>
<p>Heute, &#252;ber zehn Jahre nach der Verb&#252;&#223;ung seiner sechsj&#228;hrigen Gef&#228;ngnisstrafe vom Mai 2001 bleibt das Schicksal von Chadrel Jampa Thrinley Rinpoche, des vormaligen Abtes des Klosters Tashi Lhunpo und des Leiters der Suchkommission nach der Wiedergeburt des 10. Panchen Lama, immer noch im Dunkeln.</p>
<p>Chadrel Rinpoche wurde am 14. Mai 1995 festgenommen, an dem Tag, als Seine Heiligkeit der Dalai Lama verk&#252;ndete, da&#223; der 10. Panchen Lama wiedergeboren wurde. Nachdem er zwei Jahre lang in Isolationshaft gehalten wurde, verurteilte das Mittlere Volksgericht der Pr&#228;fektur Shigatse ihn am 21. April 1997 zu sechs Jahren Gef&#228;ngnis und drei Jahren Entzug der b&#252;rgerlichen Ehrenrechte gem&#228;&#223; der Anklage, bei dem Suchproze&#223; nach dem 11. Panchen Lama „die Spaltung des Landes betrieben“ und „Staatsgeheimnisse weitergegeben“ zu haben.</p>
<p>Es gibt keine Informationen &#252;ber Chadrel Rinpoche au&#223;er einer unbest&#228;tigten Meldung vom November 2011, er sei vergiftet worden und gestorben. Die chinesische Regierung h&#252;llt sich, was das Schicksal von Chadrel Rinpoche und die derzeitigen Umst&#228;nde angeht, in tiefes Schweigen.</p>
<p>Aus Anla&#223; des 23. Geburtstages des Panchen Lama m&#246;chte das TCHRD allen Einzelpersonen, Organisationen und Regierungen f&#252;r ihren Einsatz und ihre stetige Unterst&#252;tzung beim Kampf um die Freilassung des 11. Panchen Lama seinen Dank aussprechen.</p>
<p>Das Zentrum fordert die chinesische Regierung auf, die in der Allgemeinen Erkl&#228;rung der Menschenrechte verankerten Freiheitsrechte zu achten und umzusetzen, wenn sie als eine verantwortungsbewu&#223;te und zivilisierte Weltmacht angesehen werden m&#246;chte. Sie sollte es, was die Lage und den Verbleib des 11. Panchen Lama angeht, nicht bei leeren Worten belassen, sondern konkrete, fa&#223;bare Beweise f&#252;r ihre Behauptungen liefern.</p>
<p>Den Panchen Lama und seine Angeh&#246;rigen jahrelang ohne Kontakt zur Au&#223;enwelt festzuhalten, ist ein schweres Verbrechen, das eine ganze Reihe von Menschenrechten verletzt, wie sie in den internationalen Menschenrechtsvertr&#228;gen niedergelegt sind.</p>
<p>Auf der Website <a href="http://www.freepanchenlama.org" target="_blank">www.freepanchenlama.org</a> gibt es einige Vorschl&#228;ge, f&#252;r den Panchen Lama aktiv zu werden, dort ist eine <a href="http://org2.democracyinaction.org/o/5380/p/dia/action/public/?action_KEY=6462" target="_blank">Online-Petition</a> an Zhu Weiqun.</p>
<p>Unter der Rubrik &#8220;What can you do&#8221; gibt es noch weitere Aktionen, etwa eine Postkarte an Gedhun Choekyi Nyima schreiben, eine Unterschriftsliste herunterladen und ausf&#252;llen lassen, Plakate herunterladen, usw&#8230; Bitte machen Sie mit!</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy, <a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a> 25. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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