Am 14.2. hatten „Students for a free Tibet“ die Aktion „Boykott Google“ ins Leben gerufen. Hintergrund ist die Bereitwilligkeit des Suchmaschinenbetreibers, die Zensur-Bestrebungen der chinesischen Regierung in China und Tibet mit eigens dafür entwickelten Programmen zu unterstützen. Doch nicht nur den Menschen in China und Tibet wird der freie Zugang zu unabhängigen Informationen verweigert – zudem werden kritische Blog-Autoren und Betreiber von Websites dank dieser Programme leichter ausfindig gemacht und von der chinesischen Regierung unter Arrest oder in Haft gesteckt, oftmals auch gefoltert.
Eher zufällig stieß „tibet news“ jetzt auf die Aktionssite. Da diese Programme (nicht nur von Google, sondern auch Yahoo usw.) nach wie vor im Einsatz sind und über einer Milliarde Menschen die Möglichkeit zur freien Meinungsbildung, -entfaltung und -äußerung vorenthalten, sollte der Boykott nicht allein auf einen Tag begrenzt sein, sondern fortlaufend durchgeführt werden.
Hierbei hilft eine von „Students for a free Tibet“ zusammengestellte Liste von Google-Alternativen, die sich nicht in den Dienst der chinesischen Regierung zum Zweck der Zensur und/oder Verbreitung staatlicher Propaganda stellen…