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	<title>tibetnews &#187; Links &amp; Downloads</title>
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	<description>News rund um die Themen, Tibet, Dalai Lama, Menschenrechte, China, Buddhismus</description>
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		<title>US-Report: Repression in Tibet nach Selbstverbrennungen noch st&#228;rker</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 18:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links & Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand in Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Bericht der US Congressional Executive Commission on China (CEEC) sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der immer heftiger werdenden Unterdr&#252;ckung der Religion in Tibet und den schockierenden F&#228;llen von Selbstverbrennung von Tibetern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Bericht der US Congressional Executive Commission on China (CEEC) sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der immer heftiger werdenden Unterdr&#252;ckung der Religion in Tibet und den schockierenden F&#228;llen von Selbstverbrennung von Tibetern.</p>
<div id="attachment_3481" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3481" title="US-Report zu den Selbstverbrennungen in Tibet" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/01/self-immolations.jpg" alt="US-Report zu den Selbstverbrennungen in Tibet" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">US-Report zu den Selbstverbrennungen in Tibet</p></div>
<p>Der Sonderbericht mit dem Titel „Die Selbstverbrennungen tibetischer M&#246;nche scheinen mit der zunehmenden Unterdr&#252;ckung der Religionsfreiheit in Zusammenhang zu stehen“, kam am 23. Dezember heraus <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>. Die CECC konstatiert eine „offensichtliche Beziehung zwischen der wachsenden Unterdr&#252;ckung der freien Religionsaus&#252;bung in den tibetisch-buddhistischen Kl&#246;stern und den 12 F&#228;llen, in denen sich 2011 jetzige oder ehemalige M&#246;nche und Nonnen selbst anz&#252;ndeten“.</p>
<p>„Ein Vergleich mit jedem der zehn Jahresberichte der Kommission von 2002-2011 zeigt eine Tendenz zur Verschlechterung der Atmosph&#228;re f&#252;r den tibetischen Buddhismus, insbesondere in den monastischen Institutionen“, hei&#223;t es in dem Bericht.</p>
<p>Die CECC kommt zu dem Schluss, dass Chinas erdr&#252;ckende Reaktionen auf die popul&#228;ren Demonstrationen von 2008 – wie die Intensivierung des schon seit langem gef&#252;hrten Feldzugs gegen den Dalai Lama, die Einf&#252;hrung von Bestimmungen, die tief in das monastische Leben eingreifen und den gesamten Ablauf in den Kl&#246;stern bis ins Detail regeln, wie auch die aggressive „Schulung in Gesetzeskunde“ f&#252;r M&#246;nche und Nonnen – den Abw&#228;rtstrend bei den Menschenrechten in Tibet noch „verschlimmert“ haben.</p>
<p>Seit M&#228;rz dieses Jahres haben sich 12 Tibeter in Brand gesetzt, sie forderten die R&#252;ckkehr des Dalai Lama aus dem Exil und protestierten gegen Chinas anhaltende Besetzung Tibets. W&#228;hrend acht F&#228;lle in der Gegend von Ngaba stattfanden, wo das Kloster Kirti liegt, ereigneten sich drei in Kardze und der letzte am 1. Dezember in Chamdo.</p>
<p>Unter Berufung auf offizielle Statistiken stellt der Bericht auch fest, dass seit M&#228;rz 2008 aus den leidgepr&#252;ften Gegenden Ngaba und Kardze in Osttibet mehr Tibeter festgenommen wurden als aus allen anderen Teilen Tibets.<br />
Das Oberhaupt des Klosters Kirti, der Kirti Rinpoche, der letzten Monat vor der Tom Lantos Menschenrechtskommission des US-Repr&#228;sentantenhauses auftrat, sagte, die Bedingungen in Kirti h&#228;tten die M&#246;nche „in einen Zustand &#228;u&#223;erster Furcht und Verzweiflung getrieben“.</p>
<p>Der US-Kongress gr&#252;ndete im Oktober 2000 die CECC mit dem Auftrag, die Menschenrechte und die Entwicklung der Rechtsstaatlichkeit in China zu verfolgen und j&#228;hrlich dem Pr&#228;sidenten und dem Kongress einen Bericht zu unterbreiten.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> “<a href="http://www.cecc.gov/pages/virtualAcad/index.phpd?showsingle=168140" target="_blank">Special Report: Tibetan Monastic Self-Immolations Appear to Correlate with Increasing Repression of Freedom of Religion</a>”</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 28. Dezember 2011<br />
&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>S.H. Dalai Lama im Gespr&#228;ch mit der F.A.Z.</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 16:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Links & Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dalai Lama spricht &#252;ber &#196;ngste und D&#228;monen der Pekinger F&#252;hrung, das Beharren Tibets auf seiner Identit&#228;t, seinen Weg zur Demokratie, den Glauben an einen Dritten Weg in der Wirtschaft und die Sehnsucht nach Spiritualit&#228;t.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Dalai Lama spricht &#252;ber &#196;ngste und D&#228;monen der Pekinger F&#252;hrung, das Beharren Tibets auf seiner Identit&#228;t, seinen Weg zur Demokratie, den Glauben an einen Dritten Weg in der Wirtschaft und die Sehnsucht nach Spiritualit&#228;t.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<div id="attachment_3319" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3319" title="S.H. Dalai Lama" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/08/dalai_lama_faz.jpg" alt="S.H. Dalai Lama" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">S.H. Dalai Lama</p></div>
<p><em>FAZ:</em> Eure Heiligkeit, Sie fordern von China eine „wahre Autonomie“ f&#252;r Tibet. Was ist damit gemeint?</p>
<p><em>S.H.:</em> Verteidigung und Au&#223;enpolitik ist Sache der chinesischen Zentralregierung, der Rest jedoch, Erziehung, Wirtschaft und nicht zuletzt der Umweltschutz, soll Sache der Tibeter sein. Wir wollen unsere eigene Sprache und Kultur bewahren. Dazu geh&#246;rt auch der Buddhismus, der umfassender ist als die chinesische Kultur.</p>
<p><em>FAZ:</em> Warum findet die chinesische F&#252;hrung dieses Konzept so schrecklich und verweigert sich Ihren Anstrengungen f&#252;r einen konstruktiven Dialog?</p>
<p><em>S.H.:</em> Die chinesische F&#252;hrung sieht in einer eigenst&#228;ndigen Identit&#228;t eine Quelle der Gefahr und des Separatismus. Deshalb hat sie auch im vergangenen Jahr angeordnet, dass in Tibet in chinesischer Sprache unterrichtet wird.</p>
<p><em>FAZ:</em> Warum f&#252;rchtet sich China, das so ein m&#228;chtiges und starkes Land geworden ist, vor einem Separatismus, der gar nicht existiert?</p>
<p><em>S.H.:</em> Chinas Macht basiert nicht auf Wahrheit oder Ehrlichkeit. In Wirklichkeit mangelt es China an Selbstbewusstsein.</p>
<blockquote><p><em>Das ganze Interview gibt es in der <a href="http://bit.ly/nTXy3W" target="_blank">Online-Ausgabe der FAZ vom 24. August 2011</a></em></p></blockquote>
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		<title>Rede S.H. Dalai Lama am 23.8. live im TV!!</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 13:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links & Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter <a href="http://bit.ly/nynjS3" target="_blank">http://bit.ly/nynjS3</a> wird am 23. August ab 13.30 Uhr die Rede S.H. Dalai Lama im Hessischen Parlament in Wiesbaden live im TV &#252;bertragen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter <a href="http://bit.ly/nynjS3" target="_blank">http://bit.ly/nynjS3</a> wird am 23. August ab 13.30 Uhr die Rede S.H. Dalai Lama im Hessischen Parlament in Wiesbaden live im TV &#252;bertragen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3301" title="Dalai Lama live im TV" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/08/dalai.jpg" alt="Dalai Lama live im TV" width="491" height="235" /></p>
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		<title>„Free Tibet“: Augenzeugenberichte von Folteropfern</title>
		<link>http://tibetnews.de/2010/01/18/free-tibet-augenzeugenberichte-von-folteropfern/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 21:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Seite „Stop Torture in Tibet“ bringt die von Schauspielern vorgetragenen Aussagen tibetischer Folteropfer, sowie anderes Material &#252;ber die Folterungen in Tibet.
Ein Schauspieler liest den Bericht von Pema, eines Tibeters, der wegen seiner Teilnahme an den Protesten gegen die chinesische Herrschaft am Morgen des 17. M&#228;rz 2008 in seiner Wohnung in Lhasa festgenommen wurde. Um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Seite <a href="http://www.freetibet.org/pages/torture.html" target="_blank">„Stop Torture in Tibet“</a> bringt die von Schauspielern vorgetragenen Aussagen tibetischer Folteropfer, sowie anderes Material &#252;ber die Folterungen in Tibet.</p>
<p>Ein Schauspieler liest den Bericht von Pema, eines Tibeters, der wegen seiner Teilnahme an den Protesten gegen die chinesische Herrschaft am Morgen des 17. M&#228;rz 2008 in seiner Wohnung in Lhasa festgenommen wurde. Um Mitternacht wurde Pema in die Lagerhalle<span style="color: #ff0000;">(1)</span> bei dem neuen Bahnhof von Lhasa transferiert, wo bereits &#252;ber 100 andere Tibeter unter entsetzlichen Bedingungen eingesperrt waren. Pemas Angeh&#246;rige wurden &#252;ber seine Festnahme oder seinen Verbleib nicht informiert. Er hatte keinen Zugang zu einem Rechtsbeistand noch zu medizinischer Versorgung. Nach drei Wochen lie&#223;en sie ihn laufen. Er lebt jetzt als Fl&#252;chtling in Indien.</p>
<p>Hier ist ein Auszug aus seinem Zeugnis:</p>
<p>„Ich hei&#223;e Pema und bin 26 Jahre alt, in Lhasa arbeitete ich als Fremdenf&#252;hrer. Zusammen mit einem Freund gingen wir zu einer Demonstration, weil wir m&#246;chten, da&#223; Tibet frei wird. Wenige Tage sp&#228;ter kamen sieben oder acht Milit&#228;rpolizisten in mein Zimmer und fingen an, ohne ein Wort zu sagen, auf mich einzudreschen. Ich fragte sie, was ich denn getan h&#228;tte, was mein Verbrechen sei. Aber statt mir zu antworten, schlugen sie mich um so heftiger mit Eisenstangen und elektrischen Schlagst&#246;cken, bis ich das Bewu&#223;tsein verlor.</p>
<p>Als ich zu mir kam, waren meine H&#228;nde mit einem Seil derma&#223;en stramm gefesselt, da&#223; ich losschrie. Dann brachten sie mich in eine Lagerhalle, in der schon &#252;ber hundert Menschen auf dem Boden lagen. Es gab keine Matratzen, keine Toiletten, kein Licht, kein Essen und kein Wasser. Andere Festgenommene kamen zu mir und sagten, sie h&#228;tten doch gar nichts verbrochen, aber die chinesischen Polizisten h&#228;tten sie dennoch gepackt und geschlagen.</p>
<p>Dann brachten mich die Aufseher in einen winzigen Lagerraum. Ich sagte wieder: ‚Ich habe nichts getan, ich bin unschuldig’. Da z&#252;ckte pl&#246;tzlich einer der Verh&#246;rer sein Milit&#228;rmesser und stie&#223; es mir in den linken Schenkel, wo er es hin- und herdrehte. Ich schrie und wand mich in Schmerzen. Nun holten sie etwas Salz. Einer von ihnen zerri&#223; mein linkes Hosenbein, wo die Wunde war. Er wollte das Salz in die Wunde streuen. Ich versuchte seine H&#228;nde festzuhalten, woraufhin er mich mit seiner Zigarette an der Wunde brannte. Der Schmerz war wahnsinnig.</p>
<p>Nach drei Tagen schwoll die Wunde und wurde gr&#252;nlich, aber ich bekam keine &#228;rztliche Versorgung. Ein anderer, der auch in der Lagerhalle festgehalten wurde, hatte eine Schu&#223;wunde. Auch er wurde nicht behandelt. Nicht nur das, die chinesischen Aufseher stie&#223;en ihm ein Messer in die Wunde.</p>
<p>Sie stellten mir immer wieder dieselben Fragen, bis ich nach etwa drei Wochen ohne Anklagerhebung freigelassen wurden.“</p>
<p>Diese Ausz&#252;ge entstammen einem schriftlichen Zeugnisbericht von Pema, dessen wahrer Name aus Sicherheitsgr&#252;nden nicht genannt werden kann. Sie sind nur ein Beispiel der grausamen Folterpraxis in Tibet. Pema sah &#252;ber Hundert Tibeter, die in der Lagerhalle denselben entsetzlichen Qualen wie er unterzogen wurden. &#220;ber eintausend Tibeter, die verschwunden sind, weil sie unter Verdacht stehen, an den Protesten von 2008 beteiligt gewesen zu sein, werden vermutlich in &#228;hnlicher Weise gefoltert.</p>
<p>Letztes Jahr best&#228;tigten die Vereinten Nationen, da&#223; diese Art der Mi&#223;handlung von Tibetern „das Klima der Furcht verst&#228;rkt“ hat. Dank der Kampagne von „Free Tibet“ kamen zwei M&#246;nche, Golog Jigme und Jigme Gyatso, aus chinesischen Gef&#228;ngnissen frei. Sie berichteten sp&#228;ter, da&#223; die Folterungen nachgelassen h&#228;tten, nachdem weltweite Kampagnen zu ihren Gunsten gef&#252;hrt wurden.</p>
<p>Im November 2008 pr&#252;fte das UN-Komitee gegen Folter Chinas vierten L&#228;nderbericht zu Folter. Das Komitee stellte der chinesischen Regierung einige Fragen und nahm au&#223;erdem schriftliche und m&#252;ndliche Aussagen von einer Reihe von Organisationen wie Free Tibet entgegen. Nach Durchsicht des Beweismaterials und der Antworten der chinesischen Regierung best&#228;tigte das Komitee seine Schlu&#223;folgerung von 2006, da&#223; Folter in China und Tibet weitverbreitet sei, und f&#252;gte au&#223;erdem hinzu, da&#223; sie zu einer Routinesache geworden sei.</p>
<p>Alleine schon die gro&#223;e Zahl an Folterf&#228;llen, die von Free Tibet und anderen Menschenrechtsgruppen in den letzten Jahren dokumentiert wurden, der routinem&#228;&#223;ige Einsatz der Folter, die Straffreiheit, die die Beamten bei ihrer Aus&#252;bung genie&#223;en, sowie die chinesische Politik, die die eigentlichen Voraussetzungen f&#252;r Folter schafft &#8212; all diese Faktoren zeigen, da&#223; Folter eine gezielte Politik des Staates darstellt, deren Ziel es ist, durch die Schaffung eines Klimas tiefsitzender Furcht der Opposition und dem Dissens in Tibet den Garaus zu machen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">(1)</span> Siehe den Bericht des DIIR vom September 2008 <a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Reports/DIIRFolterbericht2008.html" target="_blank">„Der fortgesetzte Einsatz der Folter gegen das tibetische Volk“</a></p>
<p>„Berichten zufolge waren die Haftanstalten nach der Niederschlagung des Aufstandes in Lhasa so &#252;berf&#252;llt, da&#223; man im Kreis Toelung Dechen und in einer Lagerhalle in der N&#228;he des neuen Bahnhofs in Lhasa provisorische Gef&#228;ngnisse einrichtete.“</p>
<blockquote><p>via Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM</p></blockquote>
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		<title>ICT-Bericht: &quot;Like Gold That Fears No Fire: New writing from Tibet&quot;</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 10:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links & Downloads]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bericht der International Campaign for Tibet, der nun im Oktober herausgekommen ist, spiegelt den aktuellen Stand in Tibet aus der Perspektive zahlreicher Schriftsteller aus China und Tibet wieder. Die ca. 145-seitige englischsprachige Publikation (engl.) kann in der ICT-Gesch&#228;ftsstelle bestellt werden oder gratis als PDF-Dokument heruntergeladen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1868" title="LIKE GOLD THAT FEARS NO FIRE" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2009/11/likegold-197x300.jpg" alt="LIKE GOLD THAT FEARS NO FIRE" width="197" height="300" />Der Bericht der International Campaign for Tibet, der nun im Oktober herausgekommen ist, spiegelt den aktuellen Stand in Tibet aus der Perspektive zahlreicher Schriftsteller aus China und Tibet wieder. Zusammengestellt wurden die Texte von Kate Saunders and Kai M&#252;ller von der ICT. Die Autoren sind u.a. Tsering Woeser, Jamyang Kyi, Therang Buengu, Lamajabb, Losang Gyatso, Dolma Kyab, Wang Lixiong, Namlo Yak, Gartse Jigme, Kunga Tsayang. Angereichert wird der Bericht mit Illustrationen des tibetischen K&#252;nstlers Sonam Lhundup. Die ca. 145-seitige englischsprachige Publikation (engl.) kann in der <a href="http://www.savetibet.de" target="_blank">ICT-Gesch&#228;ftsstelle</a> bestellt werden (8,00 Euro inkl. Versand) oder gratis als <a href="http://www.savetibet.de/fileadmin/user_upload/content/berichte/Like_Gold.pdf" target="_blank">PDF-Dokument</a> heruntergeladen werden.<br clear="all" /></p>
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		<title>Parteien antworten auf Tibet-Wahlpr&#252;fsteine</title>
		<link>http://tibetnews.de/2009/08/12/parteien-antworten-auf-tibet-wahlprufsteine/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 15:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links & Downloads]]></category>

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		<description><![CDATA[Rund 50 Tage vor der Bundestagswahl haben alle im Bundestag vertretenen Parteien auf die Tibet-Wahlpr&#252;fsteine der Tibet Initiative Deutschland, der International Campaign for Tibet und des Vereins der Tibeter in Deutschland geantwortet. Alle Parteien k&#252;ndigen an, sich nach der Bundestagswahl f&#252;r Tibet einsetzen zu wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1485" style="margin-right: 5px; margin-left: 5px;" title="Wahlpr&#252;ftsteine 2009" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2009/08/wahl2009.gif" alt="Wahlpr&#252;ftsteine 2009" width="190" height="95" /><strong>Rund 50 Tage vor der Bundestagswahl haben alle im Bundestag vertretenen Parteien auf die Tibet-Wahlpr&#252;fsteine der Tibet Initiative Deutschland, der International Campaign for Tibet und des Vereins der Tibeter in Deutschland geantwortet. Alle Parteien k&#252;ndigen an, sich nach der Bundestagswahl f&#252;r Tibet einsetzen zu wollen.</strong></p>
<p>&#8220;Die W&#228;hlerinnen und W&#228;hler k&#246;nnen sich anhand der Wahlpr&#252;fsteine ein konkreteres Bild &#252;ber die unterschiedlichen Positionen der Parteien machen&#8221;, unterstreicht Dalha Agyitsang vom Verein der Tibeter in Deutschland. &#8220;Wir werden die Parteien aber auch &#252;ber den Wahltag hinaus beim Wort nehmen und sie an ihre Antworten erinnern&#8221;, so Agyitsang.</p>
<p>Gestellt wurden folgende Fragen:</p>
<p>1. Wird Ihre Fraktion daf&#252;r pl&#228;dieren, dass der/die n&#228;chste Bundeskanzler/-in den Dalai Lama empf&#228;ngt?</p>
<p>2. Wird Ihre Fraktion daf&#252;r eintreten, dass die deutsche Bundesregierung und die Europ&#228;ische Union in nachdr&#252;cklicher Weise auf eine L&#246;sung der Tibetfrage &#252;ber einen Dialog mit dem Dalai Lama und seinen Vertretern dr&#228;ngen und die Tibetfrage gegen&#252;ber der chinesischen Regierung bei gegenseitigen Staatsbesuchen ansprechen?</p>
<p>3. Wird Ihre Fraktion daf&#252;r eintreten, dass ein Beauftragter oder Repr&#228;sentant der Europ&#228;ischen Union, der die Politik der EU bzgl. der Tibetfrage koordiniert und gegen&#252;ber der Regierung in Peking vertritt, eingesetzt wird?</p>
<p>4. Im Deutschen Bundestag hat sich in den vergangenen Legislaturperioden ein interfraktioneller Tibet-Gespr&#228;chskreis mit der Situation in Tibet befasst.<br />
a) Wird sich Ihre Fraktion in der n&#228;chsten Legislaturperiode f&#252;r die Wiedereinrichtung des Tibet Gespr&#228;chskreises einsetzen?<br />
b) Welche M&#246;glichkeiten sehen Sie dar&#252;ber hinaus, das Thema Tibet in den Deutschen Bundestag einzubringen?<br />
c) W&#252;rden Sie sich angesichts der anhaltend schlechten Menschenrechtssituation und angespannten politischen Lage in Tibet f&#252;r eine partei&#252;bergreifende Tibet-Resolution (wie schon 1996 und 2002 verabschiedet) einsetzen?</p>
<p>5. Wird Ihre Fraktion daf&#252;r eintreten, dass die Tibetfrage fester Bestandteil des deutschchinesischen Menschenrechtsdialoges wird?</p>
<p>6. Wird Ihre Fraktion daf&#252;r eintreten, dass Delegationsreisen, etwa des Ausschusses f&#252;r Menschenrechte und Humanit&#228;re Hilfe nach Tibet stattfinden?<br />
Wird Ihre Fraktion dar&#252;ber hinaus daf&#252;r eintreten, dass<br />
a) Vertreter internationaler Menschenrechtsmechanismen der Vereinten Nationen uneingeschr&#228;nkten Zugang nach Tibet erhalten und Vorf&#228;lle in Tibet seit M&#228;rz 2008 untersuchen k&#246;nnen?<br />
b) Vertreter deutscher diplomatischer Vertretungen in der Volksrepublik China an Gerichtsverfahren von Tibetern als Beobachter teilnehmen d&#252;rfen?<br />
c) internationale Medienvertreter freien Zugang nach Tibet erhalten?</p>
<p><strong>Die Wahlpr&#252;fsteine und die Antworten der Parteien k&#246;nnen eingesehen werden unter: <a href="http://www.tibet-initiative.de/" target="_blank">www.tibet-initiative.de</a>, <a href="http://www.savetibet.de/" target="_blank">www.savetibet.de</a> und <a href="http://www.tibet-forum.com/" target="_blank">www.tibet-forum.com</a>.</strong></p>
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		<title>Linktipp: Himalayan Impressions</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 06:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links & Downloads]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Projekt "Himalayan Impressions" entstand Ende 2007 und besteht darin, die Impulse, die Matthieu Rossez auf seinen Reisen in Tibet, Nepal, Nord-Indien und Ladakh gesp&#252;rt hat, mit einem breiten Publikum zu teilen und durch die Verbindung von Lichtbild-Pr&#228;sentation und live gespielte Musik wieder zu erschaffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt &#8220;<a href="http://www.himalayan-impressions.com" target="_blank">Himalayan Impressions</a>&#8221; entstand Ende 2007 und besteht darin, die Impulse, die Matthieu Rossez auf seinen Reisen in Tibet, Nepal, Nord-Indien und Ladakh gesp&#252;rt hat, mit einem breiten Publikum zu teilen und durch die Verbindung von Lichtbild-Pr&#228;sentation und live gespielte Musik wieder zu erschaffen.</p>
<p>Besonderes Ziel dabei ist es, die Energie und die Emotionen, die nur bei einer live Performance entstehen k&#246;nnen, zu erzeugen und Rosez&#8217; ganz pers&#246;nlichen Erfahrungen mit anderen zu teilen.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dieses besonderes Projekt bald auch in unserer N&#228;he einmal zu erleben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1389" title="himalayan impressions" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2009/07/himalayanimpressions.jpg" alt="himalayan impressions" width="600" height="318" /></p>
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		<title>ICT-Fl&#252;chtlingsbericht &quot;Gef&#228;hrliche Flucht&quot;</title>
		<link>http://tibetnews.de/2009/07/28/ict-fluechtlingsbericht-gefaehrliche-flucht/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 09:18:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links & Downloads]]></category>

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		<description><![CDATA[Neuer ICT-Fl&#252;chtlingsbericht „Gef&#228;hrliche Flucht/Dangerous Crossing – Conditions Impacting The Flight of Tibetan Refugees“ seit 27. Juli verf&#252;gbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Tibeter ihre Heimat verlassen, weil die LebensumstÃ¤nde unter der chinesischen Herrschaft fÃ¼r sie nicht mehr zu ertragen sind, ist nichts Neues. Jahr um Jahr nahmen zuletzt zwischen 2.500 und 3.000 Menschen den gefahrvollen Weg Ã¼ber schwer passierbare HochgebirgspÃ¤sse auf sich, stets bedroht von chinesischen Grenzpatrouillen. Nicht wenige fanden dabei den Tod. Seit dem vergangenen Jahr hat sich dieses Bild deutlich verÃ¤ndert. Zwar gibt es seit den Unruhen vom vergangenen FrÃ¼hjahr und der darauf folgenden UnterdrÃ¼ckungswelle durch die staatlichen BehÃ¶rden eher noch mehr GrÃ¼nde fÃ¼r Tibeter aus ihrer Heimat zu fliehen. Gleichzeitig jedoch hat China die Grenzregionen noch rigoroser abgeschottet als zuvor, im Jahr 2008 gelang gerade einmal 650 Tibetern die Flucht Ã¼ber Nepal ins vergleichsweise sichere Indien.</p>
<div id="attachment_1311" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-1311" title="ICT-Bericht: &quot;GefÃ¤hrliche Flucht&quot;" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2009/07/gefaehrlicheflucht1.jpg" alt="ICT-Bericht: &quot;GefÃ¤hrliche Flucht&quot;" width="150" height="230" /><p class="wp-caption-text">ICT-Bericht: &quot;GefÃ¤hrliche Flucht&quot;</p></div>
<p>In einem aktuellen Bericht beleuchtet die International Campaign for Tibet die schwierige Lage der Tibeter, die trotz allem versuchen, sich und ihre Kinder durch die Flucht der UnterdrÃ¼ckung in ihrer Heimat zu entziehen. Unter dem Titel âDangerous Crossing â Conditions Impacting The Flight of Tibetan Refugeesâ beschreibt ICT auÃerdem die schwierige Lage der in Nepal lebenden tibetischen FlÃ¼chtlinge. Immer stÃ¤rker und immer direkter spÃ¼rbar wurde in den letzten Jahren der chinesische Einfluss auf die Politik der nepalesischen Regierung. Die wechselnden Regierungen des Landes Ã¼bernahmen zuletzt deutlich die chinesische Propaganda-Rhetorik und betonen immer Ã¶fter, dass sie keine &#8220;antichinesischen AktivitÃ¤ten&#8221; in ihrem Land dulden wÃ¼rden. Den zahlreichen tibetischen Protesten gegen die chinesische UnterdrÃ¼ckungspolitik im vergangenen Jahr begegnete die nepalesische Polizei mit groÃer HÃ¤rte. Offiziell wurde einen Null-Toleranz-Linie gegenÃ¼ber den Protesten verkÃ¼ndet. Bei mehreren Gelegenheiten standen AngehÃ¶rige der chinesischen Botschaft in Kathmandu direkt hinter den Polizisten, machten Fotos von den Protestierenden und sollen in einzelnen FÃ¤llen sogar Anweisungen an die nepalesische Polizei gegeben haben.</p>
<p>Hinzu kommt die Behinderung der Einrichtungen, die den FlÃ¼chtlingen helfen sollen. Bereits 2005 war das tibetische FlÃ¼chtlingsaufnahmezentrumÂ in Kathmandu auf Anordnung der Regierung geschlossen worden, der spÃ¤tere Regierungschef Prachandra schloss eine mÃ¶gliche WiedererÃ¶ffnung aus. Untersuchungsmissionen des FlÃ¼chtlingshilfswerks der Vereinten Nationen UNHCR in die Grenzregion wurden untersagt. Auf diese Weise ist es unmÃ¶glich, Berichten Ã¼ber Zwangsabschiebungen von tibetischen FlÃ¼chtlingen auf den Grund zu gehen. Ein geplantes US-Programm zur Aufnahme tibetischer FlÃ¼chtlinge in die Vereinigten Staaten wurde von der nepalesischen Regierung ebenfalls nicht genehmigt. Es hÃ¤tte zahlreichen Menschen die Chance auf eine Zukunft in Sicherheit gegeben, deren Aufenthaltsstatus in Nepal zunehmend prekÃ¤r erscheint.</p>
<p>Den vollstÃ¤ndigen englischsprachigen ICT-Bericht kÃ¶nnen Sie unter <a href="http://www.savetibet.de/" target="_blank">www.savetibet.de</a> kostenlos herunterladen.</p>
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		<title>Das Tiananmen-Massaker 1989 – Eine Chronologie der Ereignisse</title>
		<link>http://tibetnews.de/2009/06/04/das-tiananmen-massaker-1989-eine-chronologie-der-ereignisse/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 06:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[China allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Links & Downloads]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der <a href="http://www.igfm-muenchen.de/china/Tiananmen/Tiananmen.html" target="_blank">Website der Internationalen Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</a> findet sich eine Chronologie zum Tiananmen-Massaker 1989. Au&#223;erdem hat die <a href="http://www.laogai.org/" target="_blank">Laogai Research Foundation</a> sich ebenfalls den Vorg&#228;ngen vor zwanzig Jahren angenommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der <a href="http://www.igfm-muenchen.de/china/Tiananmen/Tiananmen.html" target="_blank">Website der Internationalen Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</a> findet sich eine Chronologie zum Tiananmen-Massaker 1989. Au&#223;erdem hat die <a href="http://www.laogai.org/" target="_blank">Laogai Research Foundation</a> sich ebenfalls den Vorg&#228;ngen vor zwanzig Jahren angenommen.</p>
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		<title>Human Rights Watch: China &#8211; Die alten Wunden von Tiananmen (Video)</title>
		<link>http://tibetnews.de/2009/05/29/human-rights-watch-tiananmen/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 06:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibet news</dc:creator>
				<category><![CDATA[China allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Links & Downloads]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor zwanzig Jahren t&#246;tete die chinesische Armee in der Nacht zum 4. Juni 1989 und in den darauf folgenden Tagen unz&#228;hlige unbewaffnete Zivilisten in Peking und anderen St&#228;dten. &#220;berlebende, Familien der Opfer und andere Personen, die Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse &#228;u&#223;ern, werden weiter von der chinesischen Regierung schikaniert, so Human Rights Watch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><script type="text/javascript"><!--
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  //]]&gt;</p>
<p>// --></script></p>
<p>Vor zwanzig Jahren t&#246;tete die chinesische Armee in der Nacht zum 4. Juni 1989 und in den darauf folgenden Tagen unz&#228;hlige unbewaffnete Zivilisten in Peking und anderen St&#228;dten. &#220;berlebende, Familien der Opfer und andere Personen, die Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse &#228;u&#223;ern, werden weiter von der chinesischen Regierung schikaniert, so Human Rights Watch.</p>
<p>Der heute ver&#246;ffentlichte Human Rights Watch-Bericht „<a href="http://www.hrw.org/en/node/83112" target="_blank">The Tiananmen Legacy</a>“ dokumentiert die anhaltenden Folgen der Ereignisse von Tiananmen. Ein Videobericht zum 20. Jahrestag der Niederschlagung der Proteste ist <a href="http://www.hrw.org/en/node/83112" target="_blank">hier</a> abrufbar (auf Englisch).</p>
<p>Die Kommunistische Partei Chinas rechtfertigte ihr Vorgehen w&#228;hrend der blutigen Niederschlagung zun&#228;chst als unumg&#228;ngliche Reaktion auf einen „konterrevolution&#228;ren Zwischenfall“. Sp&#228;ter stellte sie das Ereignis als „politische Unruhen“ dar.</p>
<p>„Die anhaltenden Bem&#252;hungen der Regierung, die Geschichte zu zensieren, kritische Meinungen zu unterdr&#252;cken und die &#220;berlebenden zu schikanieren, stehen im krassen Gegensatz zur beeindruckenden wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Chinas in den letzten Jahrzehnten“, so Sophie Richardson, Advocacy-Direktorin der Asien-Abteilung von Human Rights Watch. „Die chinesische Regierung sollte einsehen, dass 20 Jahre Leugnung und Unterdr&#252;ckung lediglich dazu gef&#252;hrt haben, die Wunden von Tiananmen weiter offen zu lassen, nicht aber, sie zu heilen.“</p>
<p>Die chinesische Regierung hat sich immer geweigert, eine Liste aller Get&#246;teten, „Verschwundenen“ und Inhaftierten zur Verf&#252;gung zu stellen. &#220;berpr&#252;fbare Opferzahlen wurden nie ver&#246;ffentlicht. Die Gruppe der Tiananmen-M&#252;tter, M&#252;tter und Angeh&#246;rige von Studenten und anderen zivilen Opfern, hat eine Liste mit mehr als 150 Personen zusammengestellt, die get&#246;tet wurden, als die Armee das Feuer auf die Zivilisten er&#246;ffnete. Die Regierung hat au&#223;erdem jede &#246;ffentliche Diskussion &#252;ber die Ereignisse vom Juni 1989 regelm&#228;&#223;ig unterbunden und verfolgt diejenigen, die an den Demonstrationen teilgenommen haben oder die offizielle Version der Regierung zu den Ereignissen in Frage stellen.</p>
<p>Die Verhaftung von Liu Xiaobo (<a title="http://china.hrw.org/chinas_rights_defenders" href="http://china.hrw.org/chinas_rights_defenders" target="_blank">http://china.hrw.org/chinas_rights_defenders</a> ) symbolisiert heute am deutlichsten die anhaltende Feindseligkeit der Regierung gegen&#252;ber jenen, die an den Protesten von 1989 beteiligt waren, sowie gegen&#252;ber jeder Form von organisiertem Widerstand. Liu ist einer der bedeutendsten intellektuellen Kritiker in China. Er sa&#223; zwei Jahre im Gef&#228;ngnis, weil er als Unterst&#252;tzer der Tiananmen-Studenten galt. In den fr&#252;hen Morgenstunden des 4. Juni verhandelte Liu mit der Armee erfolgreich &#252;ber die Evakuierung jener Studenten, die bis zuletzt auf dem Tiananmen-Platz geblieben waren, und verhinderte so ein weiteres Blutvergie&#223;en. Er wurde regelm&#228;&#223;ig von den internationalen Medien sowie von Wissenschaftlern zu den Ereignissen vom 4. Juni interviewt und verbrachte zwischen 1996 und 1999 drei weitere Jahre in einem Umerziehungslager, weil er wiederholt &#246;ffentlich dazu aufgerufen hatte, das Einparteiensystem in Frage zu stellen. Sp&#228;ter wurde er unter eine Art Hausarrest gestellt. Am 8. Dezember 2008 wurde Liu erneut festgenommen, weil man ihn verd&#228;chtigte, einer der Urheber der Charta 08 (<a title="http://www.nybooks.com/articles/22210" href="http://www.nybooks.com/articles/22210" target="_blank">http://www.nybooks.com/articles/22210</a> ), einer mutigen &#246;ffentlichen Petition f&#252;r Demokratie und Rechtstaatlichkeit, zu sein.</p>
<p>Die Charta 08 bezieht sich unter anderem auch direkt auf die Ereignisse des 4. Juni, als ein Beispiel f&#252;r die „lange Reihe von Menschenrechtsdesastern“, die auf das Machtmonopol der Kommunistischen Partei Chinas zur&#252;ckzuf&#252;hren sind. Trotz internationaler Proteste wird Liu weiterhin ohne Anklage festgehalten (<a title="http://www.hrw.org/es/news/2008/12/23/china-nobel-laureates-china-scholars-call-liu-xiaobo-s-release" href="http://www.hrw.org/es/news/2008/12/23/china-nobel-laureates-china-scholars-call-liu-xiaobo-s-release" target="_blank">http://www.hrw.org/es/news/2008/12/23/china-nobel-laureates-china-schola&#8230;</a> ).</p>
<p>„Liu Xiaobo steht beispielhaft daf&#252;r, wie die chinesische Regierung auf Tiananmen im Besonderen und auf friedliche Kritik im Allgemeinen reagiert hat, n&#228;mlich durch Unterdr&#252;ckung“, so Richardson. „Gleichzeitig verk&#246;rpert Liu die unerm&#252;dliche Hartn&#228;ckigkeit und den Mut einiger Chinesen, die allen Widrigkeiten zum Trotz f&#252;r Wahrheit, Gerechtigkeit und Demokratie k&#228;mpfen.“</p>
<p>Im April 1989 versammelten sich Arbeiter, Studenten und viele andere erstmals auf dem Tiananmen-Platz in Peking sowie in anderen St&#228;dten. Die meisten demonstrierten friedlich f&#252;r ein pluralistisches politisches System. Als sich Ende Mai die Proteste immer noch nicht aufgel&#246;st hatten, verh&#228;ngte die Regierung das Kriegsrecht und erm&#228;chtigte die Armee zur Anwendung t&#246;dlicher Gewalt, um die Demonstranten von den Stra&#223;en zu vertreiben. Das Milit&#228;r erschoss und t&#246;tete unz&#228;hlige unbewaffnete Zivilisten, viele waren an den Protesten gar nicht beteiligt. In Peking griffen einige Zivilisten Milit&#228;rkonvois an und steckten Fahrzeuge in Brand, als die Armee in die Stadt einr&#252;ckte. Nach diesen Morden an der Zivilbev&#246;lkerung versch&#228;rfte die chinesische Regierung ihre Ma&#223;nahmen im ganzen Land und nahm Tausende Menschen wegen „konterrevolution&#228;ren Vergehens“, Brandstiftung und St&#246;rung der &#246;ffentlichen Ordnung fest.</p>
<p>Die chinesische Regierung wurde weltweit f&#252;r ihr scharfes Vorgehen gegen die Demonstranten verurteilt. Einige Staaten verh&#228;ngten Sanktionen, darunter das weiter g&#252;ltige Waffenembargo der Europ&#228;ischen Union. Die chinesische Regierung hat bisher s&#228;mtliche Bem&#252;hungen f&#252;r eine erneute &#220;berpr&#252;fung der Ereignisse vom Juni 1989 zur&#252;ckgewiesen.</p>
<p>Im Jahr 1990 tat der damalige Pr&#228;sident Jiang Zemin die internationale Verurteilung des Tiananmen-Massakers als „viel L&#228;rm um nichts“ ab. Der Sprecher des Au&#223;enministeriums, Zhu Bangzao, verteidigte im Januar 2001 die Anwendung t&#246;dlicher Gewalt gegen unbewaffnete Zivilisten im Juni 1989 als „ &#8230;angemessene und entschlossene Ma&#223;nahme&#8230;von &#228;u&#223;erster Notwendigkeit f&#252;r die Stabilit&#228;t und Entwicklung des Landes.“</p>
<p>„Die chinesische F&#252;hrung hat es so gut wie unm&#246;glich gemacht, dass die Menschen etwas &#252;ber dieses wichtige Ereignis in ihrer eigenen, j&#252;ngsten Geschichte erfahren“, so Richardson. „Dass die Regierung offensichtlich Informationen manipulieren und ihrer Verantwortung aus dem Weg gehen kann, sollte weltweit Anlass zu ernsthaften Bedenken geben.“</p>
<p>&#8212;-</p>
<p>Twenty years after the army killed untold numbers of unarmed civilians in Beijing and other cities on and around June 3-4, 1989, the Chinese government continues to victimize survivors, victims’ families, and others who challenge the official version of events.</p>
<p>Featuring commentary by Wang Dan, a student leader of the 1989 Tiananmen protests, and Dr. Sophie Richardson and Carroll Bogert, Human Rights Watch.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.hrw.org/en/video/2009/05/12/tiananmen-chinas-unhealed-wound" target="_blank">Zum Video auf Human Rights Watch</a></p></blockquote>
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