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	<title>tibetnews &#187; Buddhismus</title>
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	<description>News rund um die Themen, Tibet, Dalai Lama, Menschenrechte, China, Buddhismus</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 May 2012 10:00:43 +0000</lastBuildDate>
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		<title>China zwingt M&#246;nche des Klosters Karma zum Ablegen ihrer Robe</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Art Wiederbelebung der kulturrevolution&#228;ren Methoden wurden die M&#246;nche des Klosters Karma in der TAP Chamdo, TAR, gezwungen, ihre Roben abzulegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Art Wiederbelebung der kulturrevolution&#228;ren Methoden wurden die M&#246;nche des Klosters Karma in der TAP Chamdo, TAR, gezwungen, ihre Roben abzulegen. Das Kloster selbst befindet sich im Belagerungszustand: Eine gro&#223;e Zahl chinesischer Beh&#246;rdenvertreter und Sicherheitsbeamter haben sich dort einquartiert, um die patriotische Umerziehung durchzuf&#252;hren.</p>
<p>„M&#246;nche werden gezwungen, ihre Roben abzulegen, w&#228;hrend das gesamte Kloster Karma von den Sicherheitskr&#228;ften abgeriegelt wurde“, teilte Sonam Tsering, ein im Exil lebender Tibeter mit Kontakten zu der Gegend, mit.</p>
<div id="attachment_3606" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3606" title="Kloster Karma" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/kloster-karma.jpg" alt="Kloster Karma" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Kloster Karma</p></div>
<p>Zweck der Kampagne der patriotischen Umerziehung ist, die Massen so zu „erziehen&#8221;, dass sie „sich dem Separatismus widersetzen“, „die Stabilit&#228;t wahren“ und die „Entwicklung unterst&#252;tzen“. Sie werden zu Meetings einbestellt, wo der Dalai Lama heftig angegriffen wird, wo ihnen Propagandafilme vorgef&#252;hrt und sie in chinesischen Gesetzen und Rechtsbestimmungen unterwiesen werden.</p>
<p>„Viele M&#246;nche sind schon aus dem Kloster geflohen, weil die chinesischen Beh&#246;rden sie n&#246;tigen, den Dalai Lama zu verurteilen“, sagte Sonam weiter.</p>
<p>Seit der Selbstverbrennung von Tenzin Phuntsog, eines ehemaligen M&#246;nches des Klosters Karma, und der Explosion in einem leer stehenden st&#228;dtischen Geb&#228;ude letztes Jahr sehen sich die M&#246;nche heftigen Einschr&#228;nkungen ausgesetzt <span style="color: #ff0000;"><sup>(1)</sup></span>.</p>
<p>Obwohl bei dem Sprengstoffanschlag vom Oktober offensichtlich niemand zu Schaden kam, fiel der Verdacht der Lokalbeh&#246;rden auf das Kloster Karma. Es wurde abgeriegelt, 70 M&#246;nche wurden festgenommen, die anderen derartigen Einschr&#228;nkungen unterworfen, dass 40 von ihnen, wie berichtet wurde, ins Gebirge flohen.</p>
<p>Die Direktorin des TCHRD, Tsering Tsomo, sagte, die meisten der M&#246;nche des Klosters Karma seien entweder festgenommen worden oder aus dem Kloster geflohen, weil die Repression unertr&#228;glich f&#252;r sie wurde. „Das Kloster z&#228;hlte fr&#252;her &#252;ber 300 M&#246;nche, aber jetzt sind nur noch ein paar &#252;brig“, sagte sie. „So wurde etwa die Dialektik-Abteilung geschlossen, weil alle 120 Sch&#252;ler sich abgesetzt hatten. Viele M&#246;nche sind weggegangen, um den wiederholten Verh&#246;ren durch die Sicherheitsbeamten zu entgehen“.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> 18. Januar 2012, „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2012/KlosterKarma2Khenpos_18.1.html" target="_blank">Zwei &#196;bte des Klosters Karma festgenommen</a>“</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 8. Mai 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Vesak-Feier in Frankfurt am Sonntag, 6. Mai 2012</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/04/26/vesak-feier-in-frankfurt-am-sonntag-6-mai-2012/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 18:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Jahr wird in Frankfurt/Main zum sechsten Mal das Vesak gefeiert. Das Fest erinnert an die Geburt, die Erleuchtung (Nirwana) und das vollkommene Verl&#246;schen (Parinirvana) des historischen Buddhas. Insgesamt beteiligen sich 18 Gruppen aus Frankfurt und Umgebung an der Organisation und Durchf&#252;hrung des Vesak-Festes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr wird in Frankfurt/Main zum sechsten Mal das Vesak gefeiert. Das Fest erinnert an die Geburt, die Erleuchtung (Nirwana) und das vollkommene Verl&#246;schen (Parinirvana) des historischen Buddhas. Insgesamt beteiligen sich 18 Gruppen aus Frankfurt und Umgebung an der Organisation und Durchf&#252;hrung des Vesak-Festes.</p>
<div id="attachment_3536" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3536" title="Vesak-Fest in Frankfurt am 6.5.2012" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/04/versak2012.jpg" alt="Vesak-Fest in Frankfurt am 6.5.2012" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Vesak-Fest in Frankfurt am 6.5.2012</p></div>
<p>Geboten wird ein Programm mit Vortr&#228;gen (u.a. mit Prof. Brodbeck und Prof. Singer), Meditationen, religi&#246;sen Zeremonien, Workshops sowie musikalischen und kulturellen Darbietungen.</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich wird auch mit kulinarischen K&#246;stlichkeiten f&#252;r das leibliche Wohl gesorgt. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Stadt Frankfurt a.M.- Amt f&#252;r multikulturelle Angelegenheiten. Tibethaus Deutschland ist auch mit Vortr&#228;gen und Workshops mit dabei.</p>
<p>Ort: B&#252;rgerhaus Bornheim, Arnsburger Stra&#223;e 24 (11.00 – 18.00), siehe auch: <a href="http://www.vesak-frankfurt.de" target="_blank">www.vesak-frankfurt.de</a></p>
<p>Kuchenspenden zur Vesak-Feier: Wer etwas zum Fest beisteuern m&#246;chte, kann gerne einen Kuchen spendieren, der dann zugunsten der Organisatoren (also auch zugunsten des Tibethauses) verkauft wird, um die Kosten f&#252;r alle Beteiligten m&#246;glichst niedrig zu halten. Bitte Gisela Behr: behr@tibethaus.com kontaktieren.</p>
<p><strong>Kontakt &amp; Anfahrt:</strong><br />
Arnsburger Stra&#223;e 24<br />
60385 Frankfurt am Main<br />
Fon (0 69) 94 34 03 10<br />
Fax (0 69) 94 34 03 30</p>
<p><strong>Anfahrt</strong><br />
<span style="text-decoration: underline;"> &#214;ffentliche Verkehrsmittel:</span>  U-Bahn U4 bis H&#246;henstrasse, dann 5 Minuten zu Fu&#223;<br />
<span style="text-decoration: underline;">Mit dem PKW:</span>  Autobahn A66 bis Nordwestkreuz / Miquellallee, dem Alleenring folgen (Stra&#223;e &#228;ndert ihren Namen in Rothschildallee) bis Stadtteil Bornheim, links in Arnsburger Strasse, Schild &#8220;P SAALBAU B&#252;rgerhaus&#8221; folgen, Tiefgarage im Haus.</p>
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		<title>Schon 17 Jahre sind vergangen, und immer noch ist der Panchen Lama verschwunden</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 05:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist der 23. Geburtstag des 11. Panchen Lama, Gedhun Choekyi Nyima, der zweith&#246;chsten spirituellen Pers&#246;nlichkeit Tibets. Vor 17 Jahren verschwand er und wurde von der chinesischen Regierung in Gewahrsam genommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist der 23. Geburtstag des 11. Panchen Lama, Gedhun Choekyi Nyima, der zweith&#246;chsten spirituellen Pers&#246;nlichkeit Tibets. Vor 17 Jahren verschwand er und wurde von der chinesischen Regierung in Gewahrsam genommen.</p>
<div id="attachment_3530" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3530" title="Panchen Lama" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/04/Panchenlama.jpg" alt="Panchen Lama" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Panchen Lama</p></div>
<p>Am 14. Mai 1995 best&#228;tigte Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama den damals sechsj&#228;hrigen Gedhun Choekyi Nyima als die Wiedergeburt des 10. Panchen Lama. Drei Tage sp&#228;ter, am 17. Mai 1995, entf&#252;hrte die chinesische Regierung den Knaben und seine Eltern, und seitdem sind sie verschwunden. Es gibt keine zuverl&#228;ssige Informationen dar&#252;ber, wie es ihnen geht, oder ob sie &#252;berhaupt noch am Leben sind.</p>
<p>Selbst nach 17 Jahren kann niemand au&#223;er der chinesischen Regierung wahrheitsgetreue Angaben &#252;ber den derzeitigen Aufenthaltsort und den Zustand des 11. Panchen Lama und seiner Eltern machen. Trotz wiederholter Interventionen seitens des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen, der UN-Arbeitsgruppe &#252;ber Verschwindenlassen unter Zwang und anderer staatlicher und nichtstaatlicher Gremien, die von der chinesischen Regierung eine Bekanntgabe von Informationen &#252;ber den Panchen Lama forderten, weigerte diese sich bislang, auch nur die geringste Information, die Licht auf seinen gegenw&#228;rtigen Zustand werfen k&#246;nnte, herauszugeben. Sie wiederholt nur fortw&#228;hrend ihre stereotype Antwort, Gedhun Choekyi Nyima und seine Familie erfreuten sich bester Gesundheit, aber w&#252;nschten nicht, gest&#246;rt zu werden.</p>
<p>Am 18. Oktober 2009 behauptete Zhu Weiqun, der Stellvertretende Minister der Einheitsfrontabteilung der Chinesischen Kommunistischen Partei, in einem Interview mit einem deutschen Reporter, der Dalai Lama habe die historischen und religi&#246;sen Rituale des Reinkarnationssystems unbrauchbar gemacht, weshalb seine Anerkennung von Gedhun Choekyi Nyima illegal und ung&#252;ltig sei. Er f&#252;gte hinzu: „Was das vom Dalai Lama ausersehene Kind betrifft, so ist es unser Kind, ein tibetisches Kind und unser B&#252;rger. Daher schaffen wir die Bedingungen f&#252;r sein gesundes Aufwachsen“.</p>
<p>Der Reporter entgegnete daraufhin: „Wo findet denn das gesunde Aufwachsen des vom Dalai Lama anerkannten Knaben statt? Etwa in Tibet? Akzeptieren denn die tibetischen Gl&#228;ubigen den von der Regierung auserkorenen Panchen Lama?“</p>
<p>Zhu antwortete: „Der vom Dalai Lama widerrechtlich anerkannte Knabe w&#228;chst nat&#252;rlich in China auf und ist gesund. Er wird China und den Tibetern gute Dienste leisten.“</p>
<p>Gedhun Choekyi Nyima ist nun 23 Jahre alt und mu&#223; zu einem gesunden jungen Mann herangereift sein, wie Zhu Weiqun es versichert. Nach dem chinesischen Recht sind alle Personen, die 18 Jahre und dar&#252;ber sind, erwachsen, f&#228;hig selbst Entscheidungen zu treffen und f&#252;r ihr eigenes Leben verantwortlich.</p>
<p>Viele Jahre lang wiederholte die chinesische Regierung, Gedhun Choekyi Nyima bef&#228;nde sich im „sch&#252;tzenden Gewahrsam“ des Staates. Jetzt, wo der Junge erwachsen ist, sollte die chinesische Regierung, in treuer Befolgung der von ihr selbst gemachten Gesetze, Gedhun Choekyi Nyima gestatten, sein Recht auf Selbstbestimmung auszu&#252;ben und seine eigenen Entscheidungen zu treffen.</p>
<p>Heute, &#252;ber zehn Jahre nach der Verb&#252;&#223;ung seiner sechsj&#228;hrigen Gef&#228;ngnisstrafe vom Mai 2001 bleibt das Schicksal von Chadrel Jampa Thrinley Rinpoche, des vormaligen Abtes des Klosters Tashi Lhunpo und des Leiters der Suchkommission nach der Wiedergeburt des 10. Panchen Lama, immer noch im Dunkeln.</p>
<p>Chadrel Rinpoche wurde am 14. Mai 1995 festgenommen, an dem Tag, als Seine Heiligkeit der Dalai Lama verk&#252;ndete, da&#223; der 10. Panchen Lama wiedergeboren wurde. Nachdem er zwei Jahre lang in Isolationshaft gehalten wurde, verurteilte das Mittlere Volksgericht der Pr&#228;fektur Shigatse ihn am 21. April 1997 zu sechs Jahren Gef&#228;ngnis und drei Jahren Entzug der b&#252;rgerlichen Ehrenrechte gem&#228;&#223; der Anklage, bei dem Suchproze&#223; nach dem 11. Panchen Lama „die Spaltung des Landes betrieben“ und „Staatsgeheimnisse weitergegeben“ zu haben.</p>
<p>Es gibt keine Informationen &#252;ber Chadrel Rinpoche au&#223;er einer unbest&#228;tigten Meldung vom November 2011, er sei vergiftet worden und gestorben. Die chinesische Regierung h&#252;llt sich, was das Schicksal von Chadrel Rinpoche und die derzeitigen Umst&#228;nde angeht, in tiefes Schweigen.</p>
<p>Aus Anla&#223; des 23. Geburtstages des Panchen Lama m&#246;chte das TCHRD allen Einzelpersonen, Organisationen und Regierungen f&#252;r ihren Einsatz und ihre stetige Unterst&#252;tzung beim Kampf um die Freilassung des 11. Panchen Lama seinen Dank aussprechen.</p>
<p>Das Zentrum fordert die chinesische Regierung auf, die in der Allgemeinen Erkl&#228;rung der Menschenrechte verankerten Freiheitsrechte zu achten und umzusetzen, wenn sie als eine verantwortungsbewu&#223;te und zivilisierte Weltmacht angesehen werden m&#246;chte. Sie sollte es, was die Lage und den Verbleib des 11. Panchen Lama angeht, nicht bei leeren Worten belassen, sondern konkrete, fa&#223;bare Beweise f&#252;r ihre Behauptungen liefern.</p>
<p>Den Panchen Lama und seine Angeh&#246;rigen jahrelang ohne Kontakt zur Au&#223;enwelt festzuhalten, ist ein schweres Verbrechen, das eine ganze Reihe von Menschenrechten verletzt, wie sie in den internationalen Menschenrechtsvertr&#228;gen niedergelegt sind.</p>
<p>Auf der Website <a href="http://www.freepanchenlama.org" target="_blank">www.freepanchenlama.org</a> gibt es einige Vorschl&#228;ge, f&#252;r den Panchen Lama aktiv zu werden, dort ist eine <a href="http://org2.democracyinaction.org/o/5380/p/dia/action/public/?action_KEY=6462" target="_blank">Online-Petition</a> an Zhu Weiqun.</p>
<p>Unter der Rubrik &#8220;What can you do&#8221; gibt es noch weitere Aktionen, etwa eine Postkarte an Gedhun Choekyi Nyima schreiben, eine Unterschriftsliste herunterladen und ausf&#252;llen lassen, Plakate herunterladen, usw&#8230; Bitte machen Sie mit!</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy, <a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a> 25. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Dalai-Lama-Nachfolger: “Die Politik ist nicht mein Weg”</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/04/25/dalai-lama-nachfolger-die-politik-ist-nicht-mein-weg/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 16:54:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Urgyen Trin­ley Dorje wurde aus­er­w&#228;hlt, das reli­gi&#246;se Erbe des Dalai Lama anzu­tre­ten. Nun kommt er das erste Mal nach Europa. Imke Vidal hat ihn in Neu-Delhi getroffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Urgyen Trin­ley Dorje wurde aus­er­w&#228;hlt, das reli­gi&#246;se Erbe des Dalai Lama anzu­tre­ten. Nun kommt er das erste Mal nach Europa. Imke Vidal hat ihn in Neu-Delhi getroffen.</p>
<p>Raschen Schrit­tes, wie ein viel­be­sch&#228;f­tig­ter Gesch&#228;fts­mann, durch­quert der Karmapa die Lobby eines Luxus­ho­tels in Neu-Delhi. Eskor­tiert von Sicher­heits­be­am­ten und M&#246;n­chen, vor­bei an sei­nen Anh&#228;n­gern, die sich ehr­furchts­voll erhe­ben. Der Karmapa – so lau­tet der Name sei­nes hohen Pries­ter­am­tes – tr&#228;gt ein rot-orangenes Gewand wie der Dalai Lama, des­sen Nach­fol­ger er bald wer­den soll. Er ist jung, 25 Jahre alt, seine Eile ver­birgt Unsi­cher­heit ange­sichts der aus­l&#228;n­di­schen G&#228;ste, die sich unter den War­ten­den befinden.</p>
<p>Kaum hat er sich auf dem moder­nen Leder­ses­sel in der Lobby nie­der­ge­las­sen, knien ein tai­wa­ne­si­scher Bud­dhist und sein indi­scher Freund vor ihm nie­der. Sie legen sich flach auf den Bauch, ber&#252;h­ren den Boden mit der Stirn, die H&#228;nde wie zum Gebet zusam­men­ge­legt vor sich aus­ge­streckt. Immer­hin ist der Mann vor ihnen der dritt­h&#246;chste Geist­li­che des tibe­ti­schen Bud­dhis­mus – ein Hei­li­ger! Das ver­langt auch dem hin­du­is­ti­schen Inder allen Respekt ab.</p>
<p>Der Dalai Lama h&#228;lt viel von dem jun­gen M&#246;nch. Nie­man­dem wid­met er mehr Zeit. Sein poli­ti­sches F&#252;h­rungs­amt hat er im ver­gan­ge­nen Jahr in die H&#228;nde des Harvard-Professors Lob­sang San­gay gelegt, der nun die tibe­ti­sche Exil­re­gie­rung f&#252;hrt. Doch wenn sich der Dalai Lama, wie ange­k&#252;n­digt, von all sei­nen &#196;mtern zur&#252;ck­ge­zo­gen hat, wird es die Auf­gabe des Karmapa sein, der tibe­ti­schen Lehre Auto­ri­t&#228;t zu verleihen.</p>
<p>Es gibt keine andere Wahl. Ein neuer Dalai Lama m&#252;sste erst wie­der per altem Brauch, der im indi­schen Exil kaum durch­f&#252;hr­bar ist, als klei­nes Kind zu sei­ner Auf­gabe bestimmt wer­den. Der zweit­h&#246;chste Hei­lige, der Pan­chen Lama, wurde einst von der chi­ne­si­schen Regie­rung durch einen par­tei­ge­neh­men Platz­hal­ter ersetzt. Hier­ar­chisch an drit­ter Stelle steht der Karmapa. Er wird nun dar­auf vor­be­rei­tet, ein welt­weit respek­tier­ter Geist­li­cher zu sein. Doch die Rol­len sind neu ver­teilt: Die Poli­tik soll der Dalai-Lama-Sch&#252;ler ande­ren &#252;ber­las­sen. “Bitte keine poli­ti­schen Fra­gen an seine Hei­lig­keit!”, sagt sein st&#228;n­di­ger Sicherheitsbeamter.</p>
<p><strong>“China kann sich nicht von mir abwenden”</strong></p>
<p>Sein b&#252;r­ger­li­cher Name ist Urgyen Trin­ley Dorje. Er stammt aus Ost­ti­bet, wo er seine fr&#252;he Kind­heit als Sohn ein­fa­cher Noma­den ver­brachte. Mit sie­ben Jah­ren wurde er als Wie­der­ge­burt des 16. Karmapa ent­deckt, in die Obhut des h&#246;chs­ten Klos­ters in Lhasa &#252;ber­ge­ben und dort nach tibetisch-buddhistischer Tra­di­tion erzo­gen. Doch seine Erzie­hung ist auch eine chi­ne­si­sche. Das zeigt sich noch heute: Mit sei­nem tai­wa­ne­si­schen Sch&#252;­ler spricht er in Delhi auf Chi­ne­sisch. Ohne Dol­met­scher. F&#252;rs Eng­li­sche bem&#252;ht er dage­gen einen &#220;bersetzer.</p>
<p>Die chi­ne­si­sche Regie­rung stimmte damals sei­ner Ernen­nung zum Karmapa zu – eine Sen­sa­tion, wurde er doch nicht von der KP Chi­nas, son­dern von tibe­ti­schen M&#246;n­chen aus­er­w&#228;hlt. Erst danach gibt auch der Dalai Lama im Exil bekannt, Urgyen Trin­les Dorje als Karmapa anzu­er­ken­nen. Ein klu­ger Schach­zug, denn nun stellt der Karmapa eine Ver­bin­dung her zwi­schen der Regie­rung in Peking und ihrem Feind im Exil, dem Dalai Lama.</p>
<p>“Meine Aner­ken­nung in China war zwar ein Durch­bruch”, sagt der Karmapa. Doch ande­rer­seits w&#252;rde die chi­ne­si­sche Regie­rung des­halb noch lange nicht seine Funk­tion respek­tie­ren: “Was heisst schon Aner­ken­nung?” fragt er und f&#252;rch­tet, dass es kaum mehr als ein Lip­pen­be­kennt­nis war. Doch immer­hin, die Chi­ne­sen m&#252;ss­ten zu ihrem Wort ste­hen: “China kann sich nicht von mir abwen­den, sonst w&#252;rde die Regie­rung ihr Gesicht verlieren.”</p>
<p>All­m&#228;h­lich schwin­det seine Ner­vo­si­t&#228;t. Er spricht wohl­&#252;ber­legt und l&#228;sst sich Zeit f&#252;r seine Ant­wor­ten. Das ver­schmitzte L&#228;cheln des Dalai Lama ist ihm nicht zu eigen. Er lacht sel­ten, aber wenn, dann nat&#252;r­lich und ungezwungen.</p>
<p>Im Dezem­ber 1999 gelang dem Karmapa die lebens­ge­f&#228;hr­li­che Flucht &#252;ber den Hima­laya nach Indien. &#220;ber die Flucht denkt er heute nicht ohne Zwie­spalt. Fami­lie, Hei­mat, das ver­traute Klos­ter hin­ter sich zu las­sen und das eigene Leben zu ris­kie­ren, das alles sei ein Opfer gewe­sen, betont er. Aber es habe die Gefahr bestan­den, dass er zur poli­ti­schen Mario­nette der chi­ne­si­schen Regie­rung werde. Indien dage­gen war f&#252;r ihn das gelobte Land: Hier lebt der Dalai Lama, hier d&#252;r­fen die Tibe­ter ihre Reli­gion frei aus­&#252;ben, was ihnen in China ver­bo­ten ist.</p>
<div id="attachment_3550" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3550" title="S.H.Dalai Lama (c) tibetnews.de" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/04/dalai_2.jpg" alt="S.H.Dalai Lama (c) tibetnews.de" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">S.H.Dalai Lama (c) tibetnews.de</p></div>
<p>Doch in Indien wird er nach sei­ner Flucht miss­trau­isch emp­fan­gen. Trotz aller Gefah­ren kam dem indi­schen Geheim­dienst die Flucht zu ein­fach vor. Nach stun­den­lan­gem Ver­h&#246;r ver­mu­tet man gar einen chi­ne­si­schen Spion in dem damals 14-J&#228;hrigen. Er habe immer die Wahr­heit gesagt und auch die Miss­st&#228;nde in China kri­ti­siert, sagt er. Aber er sei rhe­to­risch kein Hard­li­ner. Und da er von chi­ne­si­scher Seite nie offen kri­ti­siert wurde, seien die Inder zum Teil bis heute der Mei­nung, er m&#252;sse ein Spion Pekings sein.</p>
<p><strong>“Man muss das Ver­hal­ten Chi­nas im his­to­ri­schen Kon­text sehen”</strong></p>
<p>Der Karmapa ist ehr­lich emp&#246;rt. “Es gibt keine gr&#246;s­sere Belei­di­gung f&#252;r einen Tibe­ter, als ihn einen Spion Chi­nas zu nen­nen!” Er ist ent­t&#228;uscht, das ist deut­lich zu sp&#252;­ren, auch weil der All­tag im Exil m&#252;h­sam ist. Er darf sich nicht frei bewe­gen, muss jede Reise anmel­den. Wer ihn tref­fen will, muss sich mit einer Pass­ko­pie registrieren.</p>
<p>“Wir Bud­dhis­ten glau­ben nicht an das rein Gute oder B&#246;se. Man muss das Ver­hal­ten Chi­nas im his­to­ri­schen Kon­text sehen. Die Kul­tur­re­vo­lu­tion war eine schwere Zeit, auch f&#252;r die Chi­ne­sen”, sagt er und ver­wi­ckelt sich am Ende doch noch in die Poli­tik. Er will China nicht ent­schul­di­gen. Aber er weiss: “Der Tibet-Konflikt muss zwi­schen China und Tibet gel&#246;st wer­den. Das geht nur, wenn das Miss­trauen und die gegen­sei­ti­gen Vor­w&#252;rfe aufh&#246;ren.”</p>
<p>Ist er also doch Poli­ti­ker? Kann ein von China aner­kann­ter Karmapa nicht bald zur wich­tigs­ten Figur im Tibet-Konflikt wer­den? “Die Poli­tik ist nicht mein Weg”, ent­geg­net er. “Aber aus­ser­halb der Poli­tik gibt es viele M&#246;g­lich­kei­ten der Ein­fluss­nahme.” Viel­leicht ist das sein Weg: ein Dia­log jen­seits der Poli­tik, um die Tibe­ter ihrem Ziel, der Auto­no­mie inner­halb Chi­nas, n&#228;her zu brin­gen. Viel­leicht ist der Karmapa, der in China nicht nur das B&#246;se sieht, der rich­tige Ver­mitt­ler. Ihm k&#246;nnte China zuh&#246;­ren. Und sei es nur, um das Gesicht zu wahren.</p>
<blockquote><p>Die Zeit vom 25.04.2012</p></blockquote>
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		<title>Eine Vision im Vollmond bringt jungen Tibeter ins Gef&#228;ngnis</title>
		<link>http://tibetnews.de/2012/04/19/eine-vision-im-vollmond-bringt-jungen-tibeter-ins-gefangnis/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 21:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die tibetische Exilregierung mitteilte, nahm die chinesische Polizei in Lhasa einen jungen Mann fest, weil er eine Vision des Dalai Lama im Mond sehen wollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die chinesische Regierung hat den Tibetern verboten, das Bild ihres zutiefst verehrten spirituellen Oberhaupts, Seiner Heiligkeit des Dalai Lama, in Kl&#246;stern, bei sich zu Hause oder sonst irgendwo aufzustellen. Wer dem zuwiderhandelt, mu&#223; mit den unausweichlichen Folgen rechnen. Doch seit neuestem ist es sogar eine strafbare Handlung, auch nur eine Vision Seiner Heiligkeit des Dalai Lama im Mond zu suchen.</p>
<p>Wie die tibetische Exilregierung mitteilte, nahm die chinesische Polizei in Lhasa einen jungen Mann fest, weil er eine Vision des Dalai Lama im Mond sehen wollte.</p>
<div id="attachment_3494" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3494" title="Dalai-Moon is Rising" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/04/dalaimoon.jpg" alt="Dalai-Moon is Rising" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Dalai-Moon is Rising</p></div>
<p>Der 20j&#228;hrige Phurbu Namgyal aus dem zum Bezirk Lhasa geh&#246;renden Kreis Phenpo Lhundrub wurde festgenommen, weil er eines nachts vor einem Musikschuppen (tib. Nangma-khang) zusammen mit ein paar Freunden den Vollmond anstarrte in der Hoffnung, das Antlitz seines geistlichen Oberhaupts im Vollmond zu erblicken.</p>
<p>„Er hatte seinen Freunden gesagt, wenn man in den Nachthimmel schaue, k&#246;nne man seine Heiligkeit den Dalai Lama im Mond erblicken… Und alle schauten nun au&#223;erhalb des Lokals gebannt gen Himmel, um die Vision zu sehen“.</p>
<p>Sp&#228;ter nahmen Beamte des Public Security Bureau Phurbu Namgyal fest, weil er ein „illegales Verhalten“ gezeigt habe. Namgyals Verbleib und Gesundheitszustand sind unbekannt, ebensowenig die gegen ihn erhobenen Klagen und das Datum der Festnahme. Wie aus Tibet verlautet, habe Phurbu Namgyal k&#252;rzlich ein Spiegelbild des Dalai Lama im Vollmond entdeckt. Er vertraute sein Erlebnis seinen Freunden an, mit denen er in einer Diskothek arbeitete.</p>
<p>Bhuchung Tsering, der Vizepr&#228;sident von International Campaign for Tibet, sagte hierzu, Phurbu Namgyals Schilderung seiner Vision und die darauffolgende Festnahme reflektierten „die Kraft des Glaubens der Tibeter, und wie dieser von Beh&#246;rden gesehen wird“. „Obwohl es nicht das erste Mal ist, da&#223; Tibeter das Bild des Dalai Lama im Mond gesehen haben wollen, ist das Vorgehen der Beh&#246;rden gegen diesen jungen Mann einfach absurd“.</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 10. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>China kreiert ein „gesetzestreues“ Modellkloster in der Autonomen Region Tibet</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 20:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[China allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie von www.chinatibetnews.com berichtet wird, beschlo&#223; die Regierung bei einer Konferenz der Kommunistischen Partei der TAR am 30. Oktober 2011, die Richtlinien zur patriotischen Umerziehung weiter auszubauen, was auch die Schaffung eines „Modellklosters“ beinhaltet. Das ist eine neue Strategie, um die tibetischen Kl&#246;ster in Lhasa noch effektiver in den Griff zu bekommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie von www.chinatibetnews.com berichtet wird, beschlo&#223; die Regierung bei einer Konferenz der Kommunistischen Partei der TAR am 30. Oktober 2011, die Richtlinien zur patriotischen Umerziehung weiter auszubauen, was auch die Schaffung eines „Modellklosters“ beinhaltet. Das ist eine neue Strategie, um die tibetischen Kl&#246;ster in Lhasa noch effektiver in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Zu dem Programm geh&#246;rt au&#223;erdem ein j&#228;hrlicher „Wettbewerb“ unter den verschiedenen Kl&#246;stern der Autonomen Region Tibet (TAR). Alle Kl&#246;ster und Nonnenkl&#246;ster werden angehalten, die soziale Ordnung nicht zu st&#246;ren und der Dalai Clique entschieden entgegenzutreten. M&#246;nche und Nonnen d&#252;rfen keine „separatistischen Akte“ begehen. In allen Kl&#246;stern wird es eine halbj&#228;hrliche Bewertung ihrer Einhaltung der Gesetze geben, und demjenigen Kloster, das alle von der Regierung gesetzten Regeln in vorz&#252;glicher Weise befolgt, wird eine j&#228;hrliche Belohnung in Aussicht gestellt. Der „Gewinner“ wird mit dem Namen „Modellkloster“ ausgezeichnet, und die Studenten (M&#246;nche/Nonnen) werden Zertifikate und Geldgeschenke erhalten. Das „Modellkloster“ wird dann als Vorbild f&#252;r die anderen monastischen Einrichtungen dienen, die auch diesen Status anstreben sollen.</p>
<p>Am 20. Oktober 2011 fand die Einweihung der neuen Tibetisch-Buddhistischen Universit&#228;t im Kreis Chushul bei Lhasa statt. Der Parteisekret&#228;r der TAR Chen Quanguo, der der Universit&#228;t am 24. Oktober einen Besuch abstattete, sagte, da&#223; sie „hoch hinaufzielen und exzellente M&#246;nche hervorbringen soll, die bestens informiert sind &#252;ber die Dalai Clique und andere nationalistische spalterische Komplotte“.</p>
<p>Abgesandte diverser Kl&#246;ster werden in dieser Universit&#228;t ausgebildet werden. Angeblich sollen die M&#246;nche dort den tibetischen Buddhismus studieren. Tats&#228;chlich werden sie jedoch ein patriotisches Umerziehungstraining absolvieren, das noch viel intensiver ist als der in den Kl&#246;stern erteilte patriotische Unterricht. Nach Abschlu&#223; ihres „Studiums“ an dieser neu geschaffenen Universit&#228;t werden die M&#246;nche in ihre jeweiligen Kl&#246;ster zur&#252;ckkehren und dort ihre Kollegen unterrichten und deren Denken in die richtigen Bahnen lenken.</p>
<p>Am 28. Oktober bekr&#228;ftigte Chen Quanguo bei dem Forum der Buddhistischen Vereinigung in Lhasa seinen Standpunkt der entschiedenen Opposition zur „Dalai Clique“ und der „resoluten Eliminierung des 14. Dalai Lama aus dem tibetischen Buddhismus“. Weiter sagte er, da&#223; das regionale Parteikomitee und die Regierung die Parteirichtlinien in die Tat umzusetzen und geeignete Pl&#228;ne f&#252;r den Aufbau eines „harmonischen Modellklosters“ zu entwerfen haben.</p>
<div id="attachment_3323" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3323" title="Chen Quanguo" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/08/quanguo.jpg" alt="Chen Quanguo" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Chen Quanguo</p></div>
<p>Bereits fr&#252;her in diesem Jahr f&#252;hrten die chinesischen Beh&#246;rden Personalausweise f&#252;r M&#246;nche und Nonnen ein. All das zielt darauf ab, die ohnehin schon sehr strenge Kontrolle &#252;ber die Kl&#246;ster noch mehr anzuziehen, besonders jetzt, nachdem es zu einer Reihe von Selbstverbrennungen in Osttibet kam. All das verschlimmert die verheerende Situation der religi&#246;sen Freiheit nur noch mehr.</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy, <a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a>, 2. November 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>S.H. Dalai Lama im Gespr&#228;ch mit der F.A.Z.</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 16:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Links & Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dalai Lama spricht &#252;ber &#196;ngste und D&#228;monen der Pekinger F&#252;hrung, das Beharren Tibets auf seiner Identit&#228;t, seinen Weg zur Demokratie, den Glauben an einen Dritten Weg in der Wirtschaft und die Sehnsucht nach Spiritualit&#228;t.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Dalai Lama spricht &#252;ber &#196;ngste und D&#228;monen der Pekinger F&#252;hrung, das Beharren Tibets auf seiner Identit&#228;t, seinen Weg zur Demokratie, den Glauben an einen Dritten Weg in der Wirtschaft und die Sehnsucht nach Spiritualit&#228;t.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<div id="attachment_3319" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3319" title="S.H. Dalai Lama" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/08/dalai_lama_faz.jpg" alt="S.H. Dalai Lama" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">S.H. Dalai Lama</p></div>
<p><em>FAZ:</em> Eure Heiligkeit, Sie fordern von China eine „wahre Autonomie“ f&#252;r Tibet. Was ist damit gemeint?</p>
<p><em>S.H.:</em> Verteidigung und Au&#223;enpolitik ist Sache der chinesischen Zentralregierung, der Rest jedoch, Erziehung, Wirtschaft und nicht zuletzt der Umweltschutz, soll Sache der Tibeter sein. Wir wollen unsere eigene Sprache und Kultur bewahren. Dazu geh&#246;rt auch der Buddhismus, der umfassender ist als die chinesische Kultur.</p>
<p><em>FAZ:</em> Warum findet die chinesische F&#252;hrung dieses Konzept so schrecklich und verweigert sich Ihren Anstrengungen f&#252;r einen konstruktiven Dialog?</p>
<p><em>S.H.:</em> Die chinesische F&#252;hrung sieht in einer eigenst&#228;ndigen Identit&#228;t eine Quelle der Gefahr und des Separatismus. Deshalb hat sie auch im vergangenen Jahr angeordnet, dass in Tibet in chinesischer Sprache unterrichtet wird.</p>
<p><em>FAZ:</em> Warum f&#252;rchtet sich China, das so ein m&#228;chtiges und starkes Land geworden ist, vor einem Separatismus, der gar nicht existiert?</p>
<p><em>S.H.:</em> Chinas Macht basiert nicht auf Wahrheit oder Ehrlichkeit. In Wirklichkeit mangelt es China an Selbstbewusstsein.</p>
<blockquote><p><em>Das ganze Interview gibt es in der <a href="http://bit.ly/nTXy3W" target="_blank">Online-Ausgabe der FAZ vom 24. August 2011</a></em></p></blockquote>
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		<title>Bagger zerst&#246;rt Familiensitz des 13. Dalai Lama in Lhasa</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 15:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die chinesischen Beh&#246;rden haben alle Appelle zum Schutz eines erhaltenswerten Kulturerbes ignoriert und die einhundert Jahre alte Residenz des 13. Dalai Lama abgerissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die chinesischen Beh&#246;rden haben alle Appelle zum Schutz eines erhaltenswerten Kulturerbes ignoriert und die einhundert Jahre alte Residenz der Langdun-Familie, welcher der 13. Dalai Lama Tibets angeh&#246;rte, abgerissen, wie eine der Langdun-Familie nahestehende Quelle verlauten lie&#223;.</p>
<p>Das Haus von Thupten Gyatso, des Vorg&#228;ngers des jetzigen Dalai Lama, lag in der N&#228;he des Kyichu Flusses, etwas s&#252;dlich von Lhasa. Es stand in einem vom Milit&#228;rstandort Lhasa kontrollierten Areal und war zu einem „sch&#252;tzenswerten historischen Bauwerk“ erkl&#228;rt worden, fuhr die Quelle fort. „Dieses historische, etwa 100 Jahre alte Geb&#228;ude, das uns mit dem 13. Dalai Lama verbindet, wurde am 10. Juni innerhalb k&#252;rzester Zeit zerst&#246;rt“.</p>
<p>Der 13. Dalai Lama, den die Tibeter gerne den „Gro&#223;en Dreizehnten“ nennen, entstammt einer Bauernfamilie in Dakpo in S&#252;dtibet. „Angeh&#246;rige der Langdun-Familie appellierten an die Stadtverwaltung von Lhasa, die Residenz von dem Abriss zu verschonen, doch sie wurden bitter entt&#228;uscht“.</p>
<p><div id="attachment_3199" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3199" title="Bagger zerstoert Familiensitz des 13. Dalai Lama in Lhasa" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/06/13th-dalai.jpg" alt="Bagger zerstoert Familiensitz des 13. Dalai Lama in Lhasa" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Bagger zerstoert Familiensitz des 13. Dalai Lama in Lhasa</p></div><br />
„Die Vertreter der Stadt erkl&#228;rten ihnen, sie seien hilflos, weil das Haus auf dem Areal des Milit&#228;rstandorts von Lhasa stehe“. Eine Angestellte der Milit&#228;rverwaltung, die um Auskunft &#252;ber den Abriss gebeten wurde, sagte nur: „Tut mir leid, davon wei&#223; ich nichts“.</p>
<p>Thupten Gyatso wurde 1877 als die Wiedergeburt des 12. Dalai Lama anerkannt. Er regierte Tibet 1904, als die Briten das Land &#252;berfielen, und ebenso 1909/10 w&#228;hrend der chinesischen Invasion; er &#252;berstand beide Ereignisse und gewann enorm an Autorit&#228;t, wie auf der Website des jetzigen Dalai Lama nachzulesen ist. Sp&#228;ter sagte er die Invasion Chinas voraus, die 1950 erfolgte. Er dr&#228;ngte auf eine Modernisierung der tibetischen Armee, doch im Dezember 1933 starb er im Alter von 57 Jahren.</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 15. Juni 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Oppenheimer (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>S.H. Dalai Lama im August in Wiesbaden?</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/06/09/s-h-dalai-lama-im-august-in-wiesbaden/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 11:52:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie der &#8220;Wiesbadener Kurier&#8221; heute meldete, wird S.H. Dalai Lama vom  22. bis 24. August 2011 in Wiesbaden als Gast erwartet.  Ministerpr&#228;sident Volker Bouffier und Landtagspr&#228;sident Norbert Kartmann haben den obersten religi&#246;sen F&#252;hrer des tibetischen Buddhismus  eingeladen, so die Zeitung &#8211; eine Best&#228;tigung der Staatskanzlei steht  noch aus.
Auch wird erwartet, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2794" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-2794" title="S.H. Dalai Lama" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2010/11/dlgoodbye.jpg" alt="S.H. Dalai Lama" width="250" height="188" /><p class="wp-caption-text">S.H. Dalai Lama</p></div>
<p>Wie der &#8220;Wiesbadener Kurier&#8221; heute meldete, wird S.H. Dalai Lama vom <strong> 22. bis 24. August 2011</strong> in Wiesbaden als Gast erwartet.  Ministerpr&#228;sident Volker Bouffier und Landtagspr&#228;sident Norbert Kartmann haben den obersten religi&#246;sen F&#252;hrer des tibetischen Buddhismus  eingeladen, so die Zeitung &#8211; eine Best&#228;tigung der Staatskanzlei steht  noch aus.</p>
<p>Auch wird erwartet, dass der Dalai Lama im Landtag eine  Rede halten wird. Nachdem er bereits vor sechs Jahren im Wiesbadener Kurpark einen Vortrag vor mehr als 20.000 Zuschauern hielt, wird er wohl auch bei diesem Besuch diese Gelegenheit wahrnehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Weitere Informationen folgen&#8230;</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Kloster Drepung von chinesischer Polizei belagert: Saka Dawa Praxis verboten</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/06/07/kloster-drepung-von-chinesischer-polizei-belagert-saka-dawa-praxis-verboten/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 15:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie das tibetische Zentrum f&#252;r Menschenrechte und Demokratie aus zuverl&#228;ssiger Quelle erfuhr, haben die chinesischen Beh&#246;rden die w&#228;hrend des f&#252;r die Buddhisten bedeutsamen Monats Saka Dawa &#252;bliche Praxis des Nyung Ne (Fastens) verboten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie das tibetische Zentrum f&#252;r Menschenrechte und Demokratie aus zuverl&#228;ssiger Quelle erfuhr, haben die chinesischen Beh&#246;rden die w&#228;hrend des f&#252;r die Buddhisten bedeutsamen Monats Saka Dawa &#252;bliche Praxis des Nyung Ne (Fastens) verboten. Am Vollmondtag im Monat Saka Dawa gedenken Buddhisten der Geburt, der Erleuchtung und des Todes (Parinirvana) von Gautama Buddha. Die Feierlichkeiten erstrecken sich gew&#246;hnlich &#252;ber den gesamten vierten Monat des tibetischen Kalenders (Mai oder Juni).</p>
<p>Im Kloster Drepung wird die Nyung Ne Praxis zwei Wochen lang vom ersten bis zum f&#252;nfzehnten Tag des vierten tibetischen Monats durchgef&#252;hrt. Seit dem Volksaufstand von 2008 hat die Regierung diese jedoch verboten. Das Kloster Drepung wandte sich dieses Jahr wiederholt an die Beh&#246;rden mit der Bitte, die Tradition fortsetzen zu d&#252;rfen, was schlie&#223;lich gestattet wurde.</p>
<p>Deshalb str&#246;mten die Gl&#228;ubigen seit dem 30. Mai zu dem Kloster, wo man Vorbereitungen f&#252;r das Fest und die Gebetszeremonien traf. Pl&#246;tzlich tauchten jedoch Kader eines chinesischen Arbeitsteams und die im Kloster stationierte Polizei auf und befahlen den M&#246;nchen des „Hardhong Khangtsen“, die f&#252;r die Durchf&#252;hrung der Rituale zu Saka Dawa zust&#228;ndig sind, alle Vorbereitungen f&#252;r Nyung Ne sofort einzustellen. Die Gl&#228;ubigen, bei denen es sich zumeist um &#228;ltere Leute handelte, die unter gro&#223;er Anstrengung zu dem Fest gekommen waren, wurden angewiesen, sofort nach Hause zur&#252;ckzukehren.</p>
<p>Aus Furcht, es k&#246;nnte zu Protesten kommen, lie&#223; die Regierung paramilit&#228;rische Kr&#228;fte um das Kloster herum aufmarschieren, mit dem Zweck die Ortsans&#228;ssigen, M&#246;nche und Nonnen, die sich zu dem Fest versammelt hatten, einzusch&#252;chtern.</p>
<p>Etwa 60 Offizielle, darunter auch drei hochrangige Parteikader, sind nun in dem Kloster anwesend, um dort die „Schulung in Recht“ vorzunehmen. Zus&#228;tzlich ist seit 2008 eine kleinere Abteilung der PAP (People’s Armed Police), die angeblich das Gel&#228;nde vor Feuerausbruch sch&#252;tzen soll, in dem Kloster stationiert, um das Tun und Treiben der M&#246;nche zu &#252;berwachen.</p>
<p>Das Tibetische Zentrum f&#252;r Menschenrechte und Demokratie ist entsetzt &#252;ber diesen eklatanten Eingriff der Beh&#246;rden in das religi&#246;se Leben des tibetischen Volkes und die grobe Mi&#223;achtung seines Rechts auf Religions- und Redefreiheit. Es ruft die chinesische Regierung auf, diese emp&#246;renden Ma&#223;nahmen sofort r&#252;ckg&#228;ngig zu machen.</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy, <a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a>, 31. Mai 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Oppenheimer (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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