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	<title>tibetnews &#187; Appelle</title>
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	<description>News rund um die Themen, Tibet, Dalai Lama, Menschenrechte, China, Buddhismus</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Jan 2012 18:28:55 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Dramatische Entwicklungen in Tibet &#8211; Eine Erkl&#228;rung des Tibetischen Zentrums f&#252;r Menschenrechte und Demokratie</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 21:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Appelle]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Freiheit in Tibet“, „Wir wollen Menschenrechte“, „Wir wollen Religionsfreiheit“, „La&#223;t Seine Heiligkeit den Dalai Lama nach Tibet zur&#252;ckkehren“. Diese Slogans riefen die Tibeter bei den j&#252;ngsten Protesten gegen die chinesische Regierung immer wieder mit gefalteten H&#228;nden und flehender Geste. Einige forderten sogar die Unabh&#228;ngigkeit Tibets.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freiheit in Tibet“, „Wir wollen Menschenrechte“, „Wir wollen Religionsfreiheit“, „La&#223;t Seine Heiligkeit den Dalai Lama nach Tibet zur&#252;ckkehren“. Diese Slogans riefen die Tibeter bei den j&#252;ngsten Protesten gegen die chinesische Regierung immer wieder mit gefalteten H&#228;nden und flehender Geste. Einige forderten sogar die Unabh&#228;ngigkeit Tibets.</p>
<p>Bedauerlicherweise kam es dieses Jahr dann zu einer ganzen Reihe von Selbstverbrennungen. Am 16. M&#228;rz legte der M&#246;nch Phuntsog Jarutsang, 21 Jahre alt, vom Kloster Kirti in Ngaba Feuer an sich. Am 15. August z&#252;ndete sich der M&#246;nch Tsewang Norbu, 29 Jahre alt, vom Kloster Tawu Nyitso, an. Am 26. September folgten die M&#246;nche Lobsang Kelsang, 18 Jahre, und Lobsang Kunchok, 19 Jahre. Am 3. Oktober setzte sich Kelsang Wangchuk, 17 Jahre, vom Kloster Kirti in Brand. Und am 7. Oktober verbrannten sich Khaying, 18 Jahre, und Choephel, 19 Jahre, zwei ehemalige M&#246;nche des Klosters Kirti, aus Protest gegen die chinesische Regierung. Am 15. Oktober tat Norbu Damdul, 19 Jahre, der fr&#252;her M&#246;nch im Kloster Kirti war, dasselbe, und am 17. Oktober folgte die Nonne Tenzin Wangmo, 20 Jahre alt. [Erg&#228;nzung: Am 25. Oktober verbrannte sich der 38j&#228;hrige M&#246;nch Dawa Tsering vom Kloster Kardze, und am 3. November die 35j&#228;hrige Nonne Palden Choetso vom Kloster Gaden Choeling in Tawu.]</p>
<p>Von diesen tapferen Tibetern erlagen ihren Verletzungen: Phuntsok Jarutsang am 16. M&#228;rz, Tsewang Norbu am 15. August, Khaying am 8. Oktober, Choephel am 11. Oktober, Tenzin Wangmo am 17. Oktober und Palden Choetso am 3. November. &#220;ber die anderen wei&#223; man nur wenig, sie kamen ins Krankenhaus oder sind in einem gesundheitlich kritischen Zustand.</p>
<div id="attachment_3405" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3405" title="Tibet is Burning" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/11/flames.jpg" alt="Tibet is Burning" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Tibet is Burning</p></div>
<p>Am 27. Februar 2009 setzte sich als erster tibetischer M&#246;nch Tapey, ebenfalls aus dem Kloster Kirti, in Flammen. Die chinesische Polizei scho&#223; ihn in ins Bein und schaffte ihn in ein Krankenhaus. Seitdem hat niemand mehr etwas &#252;ber ihn oder seinen Gesundheitszustand geh&#246;rt.</p>
<p>Friedliche Protestaktionen in Tibet werden routinem&#228;&#223;ig mit dem Einsatz von Gewalt beantwortet, der Bev&#246;lkerung werden Restriktionen auferlegt und die Vorschriften, die sich gegen die nationale Identit&#228;t, die freie Meinungs&#228;u&#223;erung wozu auch Artikel und Lieder geh&#246;ren) und die Erhaltung der Kultur und Umwelt richten, werden immer wieder versch&#228;rft. Jeder Tibeter, der sich in diesen und &#228;hnlichen Bereichen engagiert, mu&#223; mit den verschiedensten Beschuldigungen rechnen. Willk&#252;rliche Festnahme, Verschwindenlassen, Folter und unfaire Gerichtsprozesse sind die Norm. Mit solchen Ma&#223;nahmen verbunden sind auch immer wieder Kampagnen der Polizei gegen die Tibeter wie die „Schlag-hart-zu-Kampagne“.</p>
<p>Viele politische Ma&#223;nahmen entsprechen nicht den Erfordernissen der augenblicklichen Situation in Tibet, noch gehen sie auf die W&#252;nsche des tibetischen Volkes ein. Die Tibeter werden in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschr&#228;nkt, und die Aus&#252;bung ihrer Religion ist entweder stark beschnitten oder g&#228;nzlich verboten. Mehrere Gesetze und Erlasse zielen eindeutig darauf ab, die buddhistischen Einrichtungen Tibets unter Kontrolle zu halten. Eine solche Politik verletzt nicht nur wesentliche Punkte der Allgemeinen Erkl&#228;rung der Menschenrechte, sondern sie verst&#246;&#223;t auch gegen die Verfassung Chinas. Der Art. 33 der chinesischen Verfassung garantiert den Schutz der Menschenrechte. Aber in der Praxis gilt dieses Gesetz f&#252;r die einheimische Bev&#246;lkerung in Tibet nicht.</p>
<p>Beim F&#252;nften Arbeitsforum zu Tibet, das vom 18. &#8211; 20. Januar 2010 tagte, ging es haupts&#228;chlich um die Formulierung politischer Richtlinien f&#252;r die wirtschaftliche Entwicklung und Stabilit&#228;t auf lange Sicht. Die politischen Einschr&#228;nkungen wurden nach dieser Tagung noch versch&#228;rft. Es wurde beschlossen, die Ma&#223;nahmen zur „patriotischen Umerziehung“ und der „Erziehung in Gesetzeskunde“ rigoroser als bisher umzusetzen und politische Aktivit&#228;ten noch entschiedener zu unterbinden. Sp&#228;ter im Jahr, im August 2010, fanden auf h&#246;chster Ebene weitere Tagungen &#252;ber &#246;ffentliche Sicherheit und religi&#246;se Angelegenheiten statt.</p>
<p>Die &#220;berwachung der Grenzen wurde versch&#228;rft und die Strukturen der Polizei verbessert, um sofort gegen alles, was nach „Separatismus“ aussieht oder etwa „die soziale Stabilit&#228;t beeintr&#228;chtigt“, losschlagen zu k&#246;nnen. Am 14. und 15. August 2010 berief die Einheitsfrontabteilung der KPCh alle Verwalter der religi&#246;sen Institutionen zu einer Sitzung in Shigatse ein, um &#252;ber eine Straffung des Managements in den Kl&#246;stern zu diskutieren. Am 30. September 2010 gab das Nationale B&#252;ro f&#252;r Religi&#246;se Angelegenheiten den „Ma&#223;nahmenkatalog zum Management der tibetisch-buddhistischen Kl&#246;ster und Tempel“ heraus. Auch als die „Order No. 8“ bekannt, traten diese Bestimmungen, deren Zweck die Ausschaltung von ausl&#228;ndischem Einflu&#223; und „separatistischer Aktivit&#228;ten“ ist, am 1. November 2010 in Kraft.</p>
<p>Auf diese repressive Politik, die sich gegen die W&#252;nsche der einheimischen Bev&#246;lkerung richtet, ist es letztendlich zur&#252;ckzuf&#252;hren, da&#223; einige Tibeter den drastischen Schritt zur Selbstverbrennung taten. Und weil im Grunde genommen die chinesische Politik schuld an diesen Selbstverbrennungen ist, sollte China die Verantwortung f&#252;r die verloren gegangenen Leben &#252;bernehmen.</p>
<p>Die Regierungspolitik der „patriotischen Umerziehung“ verletzt vors&#228;tzlich die Gef&#252;hle der Tibeter. Religi&#246;se Einrichtungen sehen sich st&#228;ndig dem scharfen Vorgehen der Beh&#246;rden und der Einschr&#228;nkung aller religi&#246;sen Aktivit&#228;ten gegen&#252;ber, M&#246;nche und Nonnen werden festgenommen oder aus ihren Kl&#246;stern ausgesto&#223;en; neuerdings werden sie auch mit Geldgeschenken dazu verlockt, freiwillig in den Laienstand zur&#252;ckzukehren. Die gesamten administrativen Funktionen der Kl&#246;ster sind nun in den H&#228;nden von chinesischen Offiziellen, die ihre B&#252;ros innerhalb der Klostermauern einrichteten. Da die M&#246;nche und Nonnen all ihrer Freiheiten beraubt werden, sind diese Kl&#246;ster quasi zu Gef&#228;ngnissen geworden.</p>
<p>Seit der Volkserhebung vom Fr&#252;hjahr 2008 ist die Zahl der M&#246;nche und Nonnen in Tibet stark zur&#252;ckgegangen. Im Kloster Drepung beispielsweise, das vor 2008 noch &#252;ber 1.200 M&#246;nche z&#228;hlte, sind nur noch um die 400 von ihnen &#252;briggeblieben. Hoch geachtete Lamas und religi&#246;se Lehrmeister einiger Kl&#246;ster wurden festgenommen und ihren Einrichtungen droht die Schlie&#223;ung. So wurden etwa viele Nonnen der Kl&#246;ster Puruna und Yangteng in Kardze festgenommen. Das Oberhaupt dieser Nonnenkl&#246;ster, Tulku Phurbu Tsering, ist hinter Gittern verschwunden und wurde zu achteinhalb Jahren Gef&#228;ngnis verurteilt.</p>
<p>Angeh&#246;rige des B&#252;ros f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit (PSB) und der Bewaffneten Volkspolizei (PAP) patrouillieren ununterbrochen durch die Stra&#223;en der St&#228;dte und Ortschaften. Viele Polizisten laufen auch in Zivilkleidung herum. Unter solchen Umst&#228;nden ist das Leben f&#252;r die Tibeter nur noch eine einzige Qual und von st&#228;ndiger Furcht gepr&#228;gt. Die zahlreichen Festnahmen, das Verschwindenlassen und die routinem&#228;&#223;ige Folter f&#252;hrten bei Hunderten von Opfern zu schweren Gesundheitsproblemen oder gar zu ihrem Tod.</p>
<p>So wurde zum Beispiel die Nonne Sonam Choedon aus dem Kloster Puruna in Kardze im Mai 2008 festgenommen, weil sie friedlich protestierte. Die Milit&#228;rpolizisten schlugen ihr mit den schweren Gewehrkolben auf den Kopf, so da&#223; sie ernste Gehirnverletzungen davontrug und schlie&#223;lich ihren Verstand verlor <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>. Am 7. April 2011 protestierten Chukpel und zwei andere Tibeter friedlich in der N&#228;he der Polizeistation von Zamthang, TAP Ngaba. Chukpel wurde so entsetzlich geschlagen, da&#223; er starb, kaum hatte er das Krankenhaus erreicht. Und im Juni 2011 starb der M&#246;nch Poloe vom Kloster Gaden, der gerade eine 15j&#228;hrige Haftstrafe hinter sich gebracht hatte, innerhalb einer Woche nach seiner Entlassung <sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup>. Der M&#246;nch Yeshe Tenzin aus dem Kloster Sog Tsenden, der nach zehn Jahren Haft entlassen wurde, starb am 7. September zu Hause <sup><span style="color: #ff0000;">(3)</span></sup>. Und im April 2009 wurde Thinley, der in Kardze demonstriert hatte, festgenommen und so entsetzlich gefoltert, da&#223; seine Gesundheit zusammenbrach und er im August 2011 verstarb <sup><span style="color: #ff0000;">(4)</span></sup>.</p>
<p>Den Sch&#228;tzungen des TCHRD zufolge wurden im Jahr 2011 bereits mindestens 200 Tibeter festgenommen und 50 davon verurteilt. Im ganzen sind dem TCHRD um die 980 politische Gefangene bekannt, von denen gegen 415 ein Urteil gesprochen wurde. Das TCHRD sch&#228;tzt, da&#223; seit 2008 &#252;ber 170 Tibeter infolge des brutalen Vorgehens der chinesischen Beh&#246;rden gestorben sind.</p>
<p>Die derzeitige Lage in Tibet ist au&#223;erordentlich ernst und die Menschenrechtssituation verschlechtert sich von Tag zu Tag. Das TCHRD appelliert an den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, an die Regierungen in aller Welt, die internationalen Gremien und NGOs, in dieser ernsten Situation zu intervenieren und Druck auf die chinesische Regierung auszu&#252;ben, damit sie sofort ihre harte Politik gegen&#252;ber dem tibetischen Volk beendet. Wir fordern von China, die Einschr&#228;nkungen der Bewegungsfreiheit, die willk&#252;rlichen Verhaftungen, die Folterungen, die unfairen Gerichtsverfahren und die patriotische Umerziehungskampagne sofort einzustellen.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> 12. Oktober 2010, „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2010/SonamChoedon_13.10.html" target="_blank">Nonne des Klosters Puruna durch schwere Mi&#223;handlungen hirngesch&#228;digt</a>“</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> 30. Mai 2011, „<a href="http://tibetnews.de/2011/06/04/tibetischer-politischer-gefangener-aus-dem-kloster-ganden-stirbt-nach-15-jahren-gefangenschaft/">Tibetischer politischer Gefangener aus dem Kloster Ganden stirbt nach 15 Jahren Gefangenschaft</a>“</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(3)</span></sup> 13. September 2011, „<a href="http://tibetnews.de/2011/09/21/tibetischer-monch-stirbt-nach-zehn-jahren-im-chinesischen-gefangnis/">Tibetischer M&#246;nch stirbt nach zehn Jahren im chinesischen Gef&#228;ngnis</a>“</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(4)</span></sup> 12. August 2011, „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2011/ThinleyDead_12.8r.html" target="_blank">25j&#228;hriger tibetischer politischer Gefangener stirbt an den Folgen schwerer Mi&#223;handlungen durch die Polizei</a>“</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD), <a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a>, 20. Oktober 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Der Karmapa fordert China auf, seine Tibet-Politik zu revidieren</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/11/09/der-karmapa-fordert-china-auf-seine-tibet-politik-zu-revidieren/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 17:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Appelle]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 17. Karmapa, Orgyen Thinley Dorje, dr&#228;ngte Peking, angesichts der Welle der Selbstverbrennungen seine Tibet-Politik zu revidieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 17. Karmapa, Orgyen Thinley Dorje, dr&#228;ngte Peking, angesichts der Welle der Selbstverbrennungen seine Tibet-Politik zu revidieren. „Die chinesische F&#252;hrung sollte ihre Politik den Tibetern und anderen Minderheiten gegen&#252;ber ernstlich &#252;berdenken“, sagte er heute in einer Erkl&#228;rung.</p>
<p>„Solch drastische Akte haben ihren Ursprung in den verzweifelten Umst&#228;nden, unter denen die Tibeter derzeit leben m&#252;ssen“, fuhr er fort und f&#252;gte hinzu, da&#223; eine skrupellose Antwort des Staates die Dinge nur noch verschlimmern w&#252;rde. „Ich appelliere an die chinesische F&#252;hrung, den rechtm&#228;&#223;igen Forderungen der Tibeter stattzugeben und in vern&#252;nftige Gespr&#228;che mit ihnen zu treten statt zu versuchen, sie auf brutale Weise zum Schweigen zu bringen.“</p>
<div id="attachment_3391" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3391" title="Der 17. Karmapa Orgyen Thinley Dorje" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/11/karmapa-dorje.jpg" alt="Der 17. Karmapa Orgyen Thinley Dorje" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Der 17. Karmapa Orgyen Thinley Dorje</p></div>
<p>In den vergangenen Monaten haben elf Tibeter – zumeist junge M&#246;nche und Nonnen – aus Protest gegen die Gewaltherrschaft Chinas Feuer an sich gelegt und die R&#252;ckkehr des Dalai Lama gefordert. Sechs von ihnen, darunter zwei Nonnen, sind gestorben, w&#228;hrend der Zustand der sieben anderen unbekannt bleibt.</p>
<p>„Die Lage ist unertr&#228;glich schwierig, aber trotzdem brauchen wir gr&#246;&#223;eren Mut und gr&#246;&#223;ere Entschlossenheit“. „Jede Nachricht &#252;ber eine Selbstverbrennung in Tibet hat mein Herz mit Schmerz erf&#252;llt“ „In der buddhistischen Lehre ist das Leben kostbar. Um irgend etwas Bedeutungsvolles zu erreichen, m&#252;ssen wir unser Leben erhalten. Wir Tibeter sind nur wenige an der Zahl, deshalb ist das Leben eines jeden Tibeters so wertvoll f&#252;r die Sache Tibets“.</p>
<p>Er mahnte die Tibeter, sich nicht mehr selbst zu verbrennen, sie sollten vielmehr „konstruktive Wege finden, um f&#252;r die Sache Tibets zu wirken“. Der Karmapa bat die Tibeter, trotz der schweren Lage die Hoffnung, Freiheit von der chinesischen Herrschaft zu finden, nicht aufzugeben. „Obwohl die Lage &#228;u&#223;erst schwierig ist, m&#252;ssen wir lange leben und sollten stark bleiben, ohne dabei unser langfristiges Ziel aus den Augen zu verlieren.“</p>
<blockquote><p>The Tibet Express, <a href="http://www.tibetexpress.net/" target="_blank">www.tibetexpress.net</a>, 9. November 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Oppenheimer (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>“Ich bitte um Ihre Aufmerksamkeit: Lama Jigme zum vierten Mal festgenommen!”</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 13:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Appelle]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[High Peaks Pure Earth &#252;bersetzte einen Beitrag der tibetischen Schriftstellerin Woeser, der am 24. August auf ihrem Blog erschien. Darin berichtet sie von der erneuten Verhaftung von Lama Jigme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>High Peaks Pure Earth &#252;bersetzte einen Beitrag der tibetischen Schriftstellerin Woeser, der am 24. August auf ihrem <a href="http://woeser.middle-way.net/2011/08/blog-post_24.html" target="_blank">Blog</a> erschien. Darin berichtet sie von der erneuten Verhaftung von Lama Jigme.</p>
<p>Die erste Nachricht &#252;ber die Festnahme tauchte &#252;brigens in einem tibetischen Blog namens sangdhor.com am 23. August auf, wo die Mitteilung aber schon wieder verschwunden ist. Woeser erw&#228;hnt auch den Besuch des chinesischen Panchen Lama im Kloster Labrang, siehe <a href="http://www.nytimes.com/2011/08/07/world/asia/07lama.html" target="_blank">http://www.nytimes.com/2011/08/07/world/asia/07lama.html</a>.</p>
<p><strong>Aus Woesers Blog:</strong><br />
Lama Jigme, der 1966 geboren wurde, wird dieses Jahr 45 Jahre alt. Sein offizieller Name ist Jigme Gyatso, der Name auf dem Personalausweis lautet Jigme, bekannt ist er auch als Jigme Guri. Er entstammt einer Bauernfamilie aus der Provinz Gansu, Pr&#228;fektur Kanlho, Bezirk Sangchu, Gemeinde Juicha, Dorf Lhutang. Mit 13 Jahren trat er ins Kloster Labrang ein, wo er M&#246;nch wurde. Fr&#252;her stand er dem Berufsausbildungs-Zentrum im Kloster Labrang vor und bekleidete sogar die Position des Vize-Vorsitzenden von dessen Demokratischem Verwaltungsrat. &#220;ber einen Zeitraum von f&#252;nf Jahren, von 2006 bis 2011, wurde Lama Jigme trotzdem vier Mal festgenommen.</p>
<div id="attachment_3327" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3327" title="Labrang Jigme Guri (Gyatso)" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/08/jigmeguri.jpg" alt="Labrang Jigme Guri (Gyatso)" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Labrang Jigme Guri (Gyatso)</p></div>
<p><strong>Erste Festnahme</strong><br />
Im Januar 2006 reiste Lama Jigme, der einen Reisepass besa&#223;, nach Indien zu der Kalachakra-Initiation, die Seine Heiligkeit der Dalai Lama gab, er hatte auch eine Audienz bei Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama. Nach seiner R&#252;ckkehr nach Labrang fiel er bei den Beh&#246;rden in Ungnade, sie sch&#246;pften Verdacht gegen ihn, und im April wurde er von dem Public Security Bureau (PSB) der Pr&#228;fektur Kanlho festgenommen. Nach 40 Tagen Inhaftierung lie&#223;en sie ihn aus Mangel an Beweisen wieder frei, so dass er in sein Kloster zur&#252;ckkehren konnte. Das war das erste Mal, dass er festgenommen wurde. Er bekam eine Geldstrafe von &#252;ber 10.000 RMB in bar aufgebrummt. Diese Summe, bei der es sich um Spendengelder handelte, war eigentlich als Gabe an andere Kl&#246;ster zum Anfertigen von Zelten vorgesehen, und bis zum heutigen Tag hat er das Geld nicht zur&#252;ckbekommen.</p>
<p><strong>Zweite Festnahme</strong><br />
Am 14. und 15. M&#228;rz 2008 erhoben sich die M&#246;nche des Klosters Labrang und veranstalteten als Reaktion auf die Ereignisse in Lhasa eine gro&#223;e Demonstration. Am 15. M&#228;rz schlugen die Beh&#246;rden die Proteste nieder und nahmen sehr viele M&#246;nche fest. Lama Jigme befand sich zu der Zeit in seiner Wohnung im Kloster, er war nicht an der Protestaktion beteiligt gewesen, die Beh&#246;rden verd&#228;chtigten ihn jedoch, der Drahtzieher im Hintergrund zu sein. Am 22. M&#228;rz wurde er daher v&#246;llig grundlos festgenommen und &#252;ber einen Monat lang vernommen und derma&#223;en schrecklich gefoltert, dass er beinahe gestorben w&#228;re. Er kam ins Krankenhaus und wurde nach einiger Zeit auf Bew&#228;hrung entlassen. Danach kehrte er in sein Kloster zur&#252;ck.</p>
<p><strong>Dritte Festnahme</strong><br />
Am 3. September 2008 sprach Lama Jigme in einem Video, das er der Welt zug&#228;nglich machte, zwanzig Minuten lang vor der Kamera. Er nannte seinen tats&#228;chlichen Namen, sprach selbst und zeigte sein Gesicht, w&#228;hrend er ein ausf&#252;hrliches Zeugnis &#252;ber die Ereignisse vom M&#228;rz 2008 in Tibet ablegte und den Hoffnungen der gew&#246;hnlichen Tibeter eine Stimme gab (Video: <a href="http://www.voanews.com/tibetan/archive/2008-09/2008-09-03-voa1.cfm">http://www.voanews.com/tibetan/archive/2008-09/2008-09-03-voa1.cfm</a>).<br />
Auf die Ausstrahlung des Videos durch die tibetische Sektion von Voice of America hin erschienen am 4. November um ca. 13 Uhr pl&#246;tzlich &#252;ber 70 bewaffnete Polizisten (einige waren vom PSB des Bezirks Xiahe) in seiner Wohnung und nahmen ihn fest. Nach sechs Monaten in der Haft kam Lama Jigme dank der Bem&#252;hungen zweier chinesischer Menschenrechtsanw&#228;lte, Li Fangping und Jiang Tianyong, am 3. Mai 2009 wieder frei.</p>
<p><strong>Vierte Festnahme</strong><br />
Am 20. August 2011 wurde Lama Jigme erneut in der Tibetisch-Autonomen Pr&#228;fektur Kanlho festgenommen. Die Gr&#252;nde sind unbekannt, es k&#246;nnte eine nachtr&#228;gliche Vergeltung f&#252;r die Video-Botschaft sein, in der er der Welt die Wahrheit &#252;ber die Unterdr&#252;ckung der Tibeter sagte. Es k&#246;nnte auch sein, dass seine Verhaftung etwas mit dem Besuch des staatlich eingesetzten „chinesischen Panchen Lama“ im Kloster Labrang zu tun hat.</p>
<p>Am Nachmittag des 21. August drangen &#252;ber 50 Polizeioffiziere (vermutlich von der Pr&#228;fektur Kanlho und von der Provinz Gansu) in Lama Jigmes Unterkunft im Kloster Labrang ein und konfiszierten Computer, Bilder des Dalai Lama, CDs und von ihm verfasste Texte. Seitdem ist sein Verbleib unbekannt.</p>
<p><a href="http://org2.democracyinaction.org/o/5380/p/dia/action/public/?action_KEY=8032" target="_blank">Die Online-Petition von International Tibet Network auf der Website „Free Tibetan Heroes“!</a></p>
<p>HighPeaksPureEarth, <a href="http://www.highpeakspureearth.com/">www.HighPeaksPureEarth.com</a>, 27. August 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Oppenheimer (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p>
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		<title>Tibetischer Schriftsteller Pema Rinchen festgenommen und halbtot geschlagen</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 05:24:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie wir aus unseren Quellen erfuhren, nahm das Public Security Bureau (PSB) des Bezirks Drango, TAP Kardze, den tibetischen Schriftsteller Pema Rinchen am 5. Juli zu Hause fest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wir aus unseren Quellen erfuhren, nahm das Public Security Bureau (PSB) des Bezirks Drango, TAP Kardze, den tibetischen Schriftsteller Pema Rinchen am 5. Juli zu Hause fest.</p>
<p>Am 6. Juli, schon am Tag nach seiner Festnahme, mu&#223;te er in die Notfallabteilung des Bezirkskrankenhauses von Drango eingeliefert werden, weil die Polizei ihn derma&#223;en greulich zusammengeschlagen hatte. Als seine Angeh&#246;rigen davon erfuhren, eilten sie zu dem Krankenhaus. Mehrere Polizisten standen jedoch vor dem Zimmer, in dem er lag, sie lie&#223;en die Angeh&#246;rigen nicht hinein. Die Autorin Woeser best&#228;tigte die Nachricht auf ihrem Blog. Wie sein Gesundheitszustand und seine Lage jetzt sind, ist nicht bekannt.</p>
<p>Pema Rinchen trat in jungen Jahren in ein Kloster ein, sp&#228;ter machte seine Leidenschaft f&#252;r die Schriftstellerei einen angesehenen Autor aus ihm. Er schrieb viele Artikel und ver&#246;ffentlichte Anfang des Jahres ein Buch mit dem Titel „Schaue“, das er selbst finanzierte. Darin sind auch Passagen und Kommentare &#252;ber die Politik der Kommunistischen Partei, die brutale Unterdr&#252;ckung der Protestaktionen von 2008 und die Rolle des Staates bei dem Erdbeben von Kyegudu (chin. Yushu) enthalten. Rinchen interviewte einige Tibeter, die w&#228;hrend der Ereignisse von 2008 festgenommen und gefoltert wurden. Sp&#228;ter reiste er durch ganz Tibet und verteilte die 2000 Exemplare seines Buches eigenh&#228;ndig.</p>
<p>Am 6. Juli teilte das PSB seinen Familienangeh&#246;rigen die Verhaftung von Pema Rinchen mit. Er stehe unter dem Verdacht, Hass und Separatismus unter den Minderheiten gesch&#252;rt zu haben. So kurze Zeit nach der Verhaftung befindet er sich schon in einem sehr kritischen Zustand.</p>
<p>Seit geraumer Zeit haben die chinesischen Beh&#246;rden vermehrt die Intellektuellen in Tibet in ihr Visier genommen. Seit 2008 sind &#252;ber 60 tibetische Intellektuelle wie Autoren, Studenten, K&#252;nstler und Kulturschaffende festgenommen worden. Sie wurden heftig geschlagen, schikaniert, langwierigen Verh&#246;ren unterzogen und zu &#252;berlangen Gef&#228;ngnisstrafen verurteilt.</p>
<div id="attachment_3257" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3257" title="Pema Rinchen" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/07/pemarinchen.jpg" alt="Pema Rinchen" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Pema Rinchen</p></div>
<p>Der heute 25j&#228;hrige Pema Rinchen ist aus dem Bezirk Drango, TAP Kardze, Pr&#228;fektur Sichuan, geb&#252;rtig. Das TCHRD verurteilt scharf einen solch unmenschlichen Umgang mit den H&#228;ftlingen und appelliert an die chinesische Regierung, sofort Schlu&#223; zu machen mit der Verfolgung tibetischer Intellektueller, nur weil sie ihre Gef&#252;hle zum Ausdruck bringen und ihr Recht auf freie Meinungs&#228;u&#223;erung wahrnehmen.</p>
<p><em>Dhondup Wangchen, der am 26. M&#228;rz 2008 verhaftet wurde, weil er Interviews mit gew&#246;hnlichen Tibetern &#252;ber ihre Ansichten zu den Olympischen Spielen, dem Dalai Lama und der Politik Chinas in Tibet filmte, und der in der Folge zu 6 Jahren Haft verurteilt wurde, mu&#223; nun keine Zwangsarbeit mehr leisten. Seine Familie teilte mit, da&#223; er im Xichuan Gef&#228;ngnis (ein Arbeitslager) in eine Abteilung verlegt wurde, wo er leichtere Arbeit verrichtet. Man nimmt an, da&#223; diese Milderung seiner Haftbedingungen mit den kontinuierlichen Kampagnen zu seiner Freilassung zu tun hat.</em></p>
<p><em>Um Dhondup Wangchens Fall noch mehr hervorzuheben und China zu zeigen, welch gro&#223;e Unterst&#252;tzung er international genie&#223;t, schl&#228;gt die Kampagnengruppe &#8220;Free Tibetan Heroes&#8221; vor, ihm eine Botschaft ins Gef&#228;ngnis zu schreiben.</em></p>
<p><strong><a href="http://www.freetibetanheroes.org/home.php/resources" target="_blank"><em>http://www.freetibetanheroes.org/home.php/resources</em></a></strong><em><br />
Unter diesem Link gibt es Anweisungen, wie man ihm direkt in das Xichuan Gef&#228;ngnis schreiben sollte, einschlie&#223;lich kurzer Textpassagen auf Tibetisch und Chinesisch.</em></p>
<p><em>Falls man keine tibetischen und chinesischen Fonts im Computer installiert hat, gibt es die Alternative, das diesbez&#252;gliche <a href="http://www.tibetnetwork.org//sites/default/files/GlobalLetterWritingActionDW.pdf" target="_blank">pdf-Dokument</a> auszudrucken, diese Passagen auszuschneiden und sie dann in den eigenen Brief einzukleben.</em></p>
<p><em>Ein kurzes Video &#8220;A letter zu my father: Write to Dhondup Wangchen&#8221;, http://vimeo.com/23850001 bringt den bewegenden Brief, den ihm seine Tochter Dhadon schrieb, und animiert die Betracher, ihre eigene Botschaft an Dhondup Wangchen zu schicken.</em></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/23850001?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="400" height="225"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy, <a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a>, 8. Juli 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Oppenheimer (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Wen Jiabao in Berlin: TID fordert Freilassung der 300 verschleppten M&#246;nche von Kirti</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 08:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Anl&#228;sslich der ersten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen wird der chinesische Ministerpr&#228;sident Wen Jiabao am Dienstag mit milit&#228;rischen Ehren vor dem Bundeskanzleramt empfangen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anl&#228;sslich der ersten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen wird der chinesische Ministerpr&#228;sident Wen Jiabao am Dienstag mit milit&#228;rischen Ehren vor dem Bundeskanzleramt empfangen. Die Tibet Initiative Deutschland (TID) fordert die Bundesregierung dazu auf, sich f&#252;r die Freilassung der 300 verschleppten M&#246;nche von Kirti in der Provinz Sichuan einzusetzen: „Nach der Thematisierung im UN-Menschenrechtsrat und der Kritik der Europ&#228;ischen Union, erhoffen wir uns von der Kanzlerin klare Worte zur Wahrung der Menschenrechte in Tibet und f&#252;r ein Ende der Gewalt in Kirti“, sagte der TID-Vorsitzende Wolfgang Grader.</p>
<p>Die Belagerung des Klosters Kirti und die gewaltsame Niederschlagung der Proteste im Osten Sichuans sorgten in den letzten Monaten weltweit f&#252;r Emp&#246;rung. „Das ‚Verschwindenlassen’ von friedlich demonstrierenden M&#246;nchen illustriert besonders deutlich die Hilflosigkeit der chinesischen Beh&#246;rden im Zusammenhang mit demokratischen Bestrebungen im eigenen Land. China f&#252;rchtet den arabischen Virus“, sagte Grader. Schlie&#223;lich habe es in j&#252;ngster Zeit auch in anderen Provinzen der Volksrepublik immer wieder spontane Massendemonstrationen gegeben.</p>
<div id="attachment_3217" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3217" title="Premierminister Wen Jiabao" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/06/wen_jibao.jpg" alt="Premierminister Wen Jiabao" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Premierminister Wen Jiabao</p></div>
<p>Zu den Demonstrationen in der chinesischen Provinz Sichuan war es gekommen, nachdem Mitte M&#228;rz ein 21-j&#228;hriger tibetischer M&#246;nch an den Folgen einer Selbstanz&#252;ndung starb. Nach anhaltenden Protesten st&#252;rmte die chinesische Polizei schlie&#223;lich das belagerte Kloster Kirti, in dem zu diesem Zeitpunkt mehr als 2.000 M&#246;nche von der Au&#223;enwelt abgeschnitten waren, und transportierte &#252;ber 300 M&#246;nche zur &#8220;patriotischen Umerziehung&#8221; ab. Zahlreiche Menschen versuchten, die M&#246;nche durch Blockaden zu sch&#252;tzen. Ein 60-j&#228;hriger Mann und eine 65-j&#228;hrige Frau kamen dabei ums Leben. Die Lage in der Region ist nach wie vor angespannt,  und es kommt immer noch zu Festnahmen.</p>
<blockquote><p>Tibet Initiative Deutschland e.V., <a href="http://www.tibet-initiative.de/" target="_blank">www.tibet-initiative.de</a></p></blockquote>
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		<title>Das Internationale Tibet Netzwerk verurteilt die Blockade des Klosters Kirti und ruft zu weltweiter Solidarit&#228;t auf</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/05/27/das-internationale-tibet-netzwerk-verurteilt-die-blockade-des-klosters-kirti-und-ruft-zu-weltweiter-solidaritat-auf/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 16:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die globale Tibet-Bewegung verurteilt die anhaltende Belagerung des Klosters Kirti durch die chinesischen Sicherheitskr&#228;fte. Sie fordert, da&#223; allgemein mehr Druck auf China ausge&#252;bt wird, damit die Krise in Ngaba ein Ende finde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die globale Tibet-Bewegung verurteilt die anhaltende Belagerung des Klosters Kirti durch die chinesischen Sicherheitskr&#228;fte. Sie fordert, da&#223; allgemein mehr Druck auf China ausge&#252;bt wird, damit die Krise in Ngaba ein Ende finde.</p>
<p>Quellen aus Ngaba zufolge halten chinesische Sicherheitskr&#228;fte das Kloster Kirti immer noch belagert, die M&#246;nche werden der patriotischen Umerziehung unterzogen und &#252;berall herrscht ein Klima der Furcht.</p>
<p>Das weltweite International Tibet Network (ITN)<sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>, dem sich fast 200 Tibet-Unterst&#252;tzer-Organisationen auf sechs Kontinenten angeschlossen haben, &#252;bt scharfe Kritik an den chinesischen Beh&#246;rden, weil sie die M&#246;nche des Klosters Kirti und die in Ngaba (ehemals Provinz Amdo, chin. Aba, Provinz Sichuan) lebenden Tibeter weiterhin in &#252;belster Weise schikanieren. Diese brutalen Ma&#223;nahmen, die seit der Selbstverbrennung und dem Tod des 20j&#228;hrigen M&#246;nches Phuntsog nun schon den dritten Monat im Gange sind, resultierten in &#252;ber 300 Festnahmen, drei Todesf&#228;llen und der Verurteilung von zwei M&#246;nchen zu drei Jahren Gef&#228;ngnis<sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup>.</p>
<div id="attachment_3191" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3191" title="Kirti Gompa" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/06/kirti2.jpg" alt="Kirti Gompa" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Kirti Gompa</p></div>
<p>ITN ruft die Regierungen in aller Welt auf, in einer &#246;ffentlichen Erkl&#228;rung ihre Besorgnis &#252;ber die Krise in Kirti zum Ausdruck zu bringen und mit deutlichen Worten direkt bei China zu intervenieren. Wir bitten au&#223;erdem f&#252;hrende Regierungsvertreter, bei jeder nur m&#246;glichen Gelegenheit China klarzumachen, da&#223; es seine paramilit&#228;rischen Truppen aus Ngaba abziehen mu&#223;, da&#223; alle Festgenommenen bedingungslos freigelassen werden m&#252;ssen und internationalen Beobachtern und Medien uneingeschr&#228;nkter Zugang zu der Region gew&#228;hrt werden mu&#223;.</p>
<p>Seit dem 21. April, als &#252;ber 300 M&#246;nche gewaltsam von paramilit&#228;rischen Kr&#228;ften abgef&#252;hrt wurden, versch&#228;rfte sich die Lage immer mehr. &#196;ltere Tibeter, die vor den Klostertoren Wache hielten und versuchten, den Abtransport der M&#246;nche zu verhinderten, wurden erbarmungslos geschlagen, und zwei von ihnen &#8211; Dongko und Sherkyi &#8211; starben an den Folgen der heftigen Schl&#228;ge<sup><span style="color: #ff0000;">(3)</span></sup>. Das Tibetische Zentrum f&#252;r Menschenrechte und Demokratie berichtete vom Tod eines weiteren jungen Tibeters namens Chukpel am 7. April, der den ihm beigebrachten schweren Verletzungen erlag. Und Anfang Mai wurden zwei M&#246;nche von Kirti &#8211; Lobsang Dhargye und Kunchok Tsultrim &#8211; zu je 3 Jahren Gef&#228;ngnis verurteilt<sup><span style="color: #ff0000;">(4)</span></sup>. Von 25 weiteren Festgenommenen fehlt jede Spur, und die Beh&#246;rden lassen immer wieder Personen verschwinden. Sch&#252;ler einer Oberschule in Ngaba, die Sympathie mit den M&#246;nchen zeigten, sind nun in ihrer Schule eingeschlossen und werden scharfen Ermittlungen unterzogen<sup><span style="color: #ff0000;">(3)</span></sup>.</p>
<p>Ein vom tibetischen Nachrichtendienst von Voice of America am 20. April herausgegebenes Video widerlegt anschaulich die Behauptung Chinas, die Lage in Ngaba sei wieder zur Normalit&#228;t zur&#252;ckgekehrt<sup><span style="color: #ff0000;">(5)</span></sup>.</p>
<p>Der ehrw&#252;rdige Lobsang Tenzin, der dem Schwesterkloster Kirti im Exil vorsteht, &#228;u&#223;erte ITN gegen&#252;ber: „Etwa um 3 Uhr morgens am 22. April wurden &#252;ber 300 M&#246;nche festgenommen und gelten seither als vermi&#223;t. Die chinesische Verfassung garantiert allen B&#252;rgern Religionsfreiheit, aber in den vergangenen zwei Monaten haben sie das historisch bedeutsame Kloster Kirti zu einem Gef&#228;ngnis gemacht. Die Regierung droht sogar, es ganz zu schlie&#223;en. Wir appellieren an die Politiker weltweit, an die religi&#246;sen Oberh&#228;upter und ihre treuen Anh&#228;nger, sie m&#246;chten die chinesische F&#252;hrung dringend ersuchen, ihre harten Ma&#223;nahmen gegen das Kloster Kirti einzustellen“.</p>
<p>Am 15. April rief Seine Heiligkeit der Dalai Lama zur Zur&#252;ckhaltung auf und sagte: „Die Lage, in der sich das Kloster Kirti in Nordost-Tibet im Augenblick befindet, ist grauenvoll. Das Kloster, das etwa 2.500 M&#246;nche beherbergt, ist vollst&#228;ndig von bewaffneten chinesischen Kr&#228;ften umgeben, die zu einem gewissen Zeitpunkt sogar seine Versorgung mit lebensnotwendigen Nahrungsmitteln und anderen G&#252;tern gestoppt haben. Ich mache mir gro&#223;e Sorgen, da&#223; die Lage, wenn es so weitergeht, explodieren k&#246;nnte, was katastrophale Folgen f&#252;r die Tibeter in Ngaba h&#228;tte“<sup><span style="color: #ff0000;">(6)</span></sup>.</p>
<p>Bei den j&#252;ngsten Strategie-Gespr&#228;chen zwischen USA und China am 9. und 10. Mai brachte die US-Regierung das scharfe Vorgehen gegen das Kloster Kirti und die Festnahme von &#252;ber 300 M&#246;nchen zur Sprache, w&#228;hrend die australische Premierministerin Julia Gillard und der EU-Ratspr&#228;sident Herman van Rompuy es offensichtlich vers&#228;umten, bei ihren Besuchen in China mit den dortigen Regierungsvertretern &#252;ber diese Krise zu sprechen.</p>
<p>Tibeter und Tibet-Unterst&#252;tzer weltweit appellieren an alle, die in n&#228;chster Zeit diplomatische Gespr&#228;che mit der chinesischen F&#252;hrung f&#252;hren oder China einen Besuch abstatten werden, ihre Sorge um die Sicherheit der M&#246;nche und der Tibeter in Ngaba deutlich auszudr&#252;cken und ein Ende der Menschenrechtsverletzungen, die die chinesischen paramilit&#228;rischen Kr&#228;fte den Tibetern st&#228;ndig zuf&#252;gen, zu fordern.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">1)</span></sup> Das International Tibet Network ist ein globaler Zusammenschlu&#223; von 183 mit Tibet befa&#223;ten NGOs. Es ist bestrebt, die Effektivit&#228;t der weltweiten Tibet-Bewegung zu maximieren. M&#246;gen die Mitglieder-Organisationen auch zu dem zuk&#252;nftigen politischen Status Tibets unterschiedliche Positionen vertreten, so betrachten sie doch alle Tibet als ein besetztes Land und setzen sich f&#252;r ein Ende der Menschenrechtsverletzungen ein. Sie arbeiten darauf hin, da&#223; das tibetische Volk das ihm gem&#228;&#223; dem V&#246;lkerrecht zustehende Recht auf die Bestimmung seiner politischen, wirtschaftlichen, sozialen, religi&#246;sen und kulturellen Status zur&#252;ckerh&#228;lt.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">2)</span></sup> Der tibetische M&#246;nch Phuntsok, 20 Jahre, setzte sich am 16. M&#228;rz, dem dritten Jahrestag des Massakers im Kloster Kirti 2008, als die Polizei auf die protestierenden Tibeter scho&#223; und mindestens zehn von ihnen t&#246;tete, auf dem Marktplatz von Ngaba in Brand. Am 17. M&#228;rz starb er in einem Krankenhaus.</p>
<p>Eine Chronologie der Ereignisse bis 23. Mai findet sich bei <a href="http://www.tibetnetwork.org/sites/default/files/NgabaTimeline23May2011.pdf" target="_blank">http://www.tibetnetwork.org/sites/default/files/NgabaTimeline23May2011.pdf</a>. Eine Liste der bekannt gewordenen F&#228;lle von Festnahmen gibt es bei International Campaign for Tibet: <a href="http://savetibet.org/files/documents/Kirti_prisoner_list_May_26.pdf" target="_blank">http://savetibet.org/files/documents/Kirti_prisoner_list_May_26.pdf</a>.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">3)</span></sup> <a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2011/Ngaba-Buecherverbrennung.html" target="_blank">http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2011/Ngaba-Buecherverbrennung.html</a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><sup>4) </sup></span>Siehe TCHRD <a href="http://www.tchrd.org/press/2011/pr20110507.html" target="_blank">http://www.tchrd.org/press/2011/pr20110507.html</a>, dort sind auch Bilder von Lobsang Dhargye und Kunchok Tsultrim.</p>
<p><sup> </sup></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><sup>5)</sup></span><br />
<iframe width="550" height="385" src="http://www.youtube.com/embed/zwmstGsFlJc" frameborder="0" type="text/html"></iframe></p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">6)</span></sup> Das gesamte Statement Seiner Heiligkeit ist hier: <a href="http://www.dalailama.com/news/post/663-appeal-by-hh-the-dalai-lama" target="_blank">http://www.dalailama.com/news/post/663-appeal-by-hh-the-dalai-lama</a></p>
<blockquote><p>International Tibet Network, <a href="http://www.tibetnetwork.org/" target="_blank">http://www.tibetnetwork.org</a>, 26. Mai 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Oppenheimer (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Dringender Aufruf: Jetzt Petition an das Ausw&#228;rtige Amt unterzeichnen</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 19:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Appelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Knapp vier Wochen nach der Selbstverbrennung des tibetischen M&#246;nchs Phuntsog aus dem Kloster Kirti in Ngaba (chin.: Aba) in der chinesischen Provinz Sichuan ist die gesamte Region von einer umfassenden Repressionswelle durch die chinesischen Sicherheitskr&#228;fte erfasst worden. Die Aktivit&#228;t der Beh&#246;rden konzentriert sich dabei auf das von mehr als 2.000 buddhistischen M&#246;nchen bewohnte Kloster Kirti. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Knapp vier Wochen nach der Selbstverbrennung des tibetischen M&#246;nchs Phuntsog aus dem Kloster Kirti in Ngaba (chin.: Aba) in der chinesischen Provinz Sichuan ist die gesamte Region von einer umfassenden Repressionswelle durch die chinesischen Sicherheitskr&#228;fte erfasst worden. Die Aktivit&#228;t der Beh&#246;rden konzentriert sich dabei auf das von mehr als 2.000 buddhistischen M&#246;nchen bewohnte Kloster Kirti. Berichten zufolge haben die Sicherheitskr&#228;fte um das Kloster und im Kloster selbst in gro&#223;er Zahl Stellung bezogen und f&#252;hren dort massiv &#8220;patriotische Erziehungsma&#223;nahmen&#8221; durch. Die im Kloster lebenden M&#246;nche k&#246;nnen das Gel&#228;nde nicht verlassen.</p>
<p><strong>Unser Ziel</strong>: Mit unserer Petition an Au&#223;enminister Westerwelle bitten wir das Ausw&#228;rtige Amt unter anderem, die Sorge der Bundesregierung &#252;ber die Situation in Ngaba in einer &#246;ffentlichen Erkl&#228;rung zum Ausdruck zu bringen. Somit kann die Bundesregierung dazu beitragen, dass die Menschen in Ngaba vor weiteren &#220;bergriffen gesch&#252;tzt werden.<br />
<strong><br />
Was Sie tun k&#246;nnen</strong>: Bitte laden Sie unsere <a href="http://www.savetibet.de/index.php?id=887&amp;rid=t_4327&amp;mid=324&amp;aC=e8ac337f&amp;jumpurl=6" target="_blank">vorformulierte Petition als Word-Dokument</a> herunter. Tragen Sie Ihre Anschrift als Absender ein und senden Sie das Schreiben noch heute per Post, Fax oder E-Mail. Wenn m&#246;glich, senden Sie bitte ebenfalls eine Kopie Ihres Schreibens an uns. Weitere Informationen finden Sie <a href="http://www.savetibet.de/index.php?id=887&amp;rid=t_4327&amp;mid=324&amp;aC=e8ac337f&amp;jumpurl=7" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Ihre schnelle Teilnahme an dieser Petition ist sehr wichtig.</strong></p>
<p>Herzlichen Dank, Ihr</p>
<p>Kai M&#252;ller<br />
Gesch&#228;ftsf&#252;hrer International Campaign for Tibet Deutschland e.V.<br />
<a href="http://www.savetibet.de" target="_parent">www.savetibet.de</a></p>
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		<title>&#8220;Freiheit f&#252;r 2500 M&#246;nche&#8221; &#8211; Tibet Initiative Deutschland fordert starken politischen Einsatz f&#252;r Menschenrechte im besetzten Tibet</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/04/20/freiheit-fur-2500-monche-tibet-initiative-deutschland-fordert-starken-politischen-einsatz-fur-menschenrechte-im-besetzten-tibet/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 06:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Appelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Abriegelung des nordost-tibetischen Klosters Kirti durch bewaffnete chinesische Kr&#228;fte dauert seit mehreren Tagen unvermindert an und droht zu eskalieren. 2500 tibetische M&#246;nche sollen im Kloster durch die Belagerung von chinesischen Sicherheitskr&#228;ften v&#246;llig isoliert sein und m&#252;ssen an einer &#8220;patriotischen Umerziehung&#8221; teilnehmen. Gleichzeitig versucht eine unbewaffnete Menschenmenge sich sch&#252;tzend vor das Kloster zu stellen, offensichtlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Abriegelung des nordost-tibetischen Klosters Kirti durch bewaffnete chinesische Kr&#228;fte dauert seit mehreren Tagen unvermindert an und droht zu eskalieren. 2500 tibetische M&#246;nche sollen im Kloster durch die Belagerung von chinesischen Sicherheitskr&#228;ften v&#246;llig isoliert sein und m&#252;ssen an einer &#8220;patriotischen Umerziehung&#8221; teilnehmen. Gleichzeitig versucht eine unbewaffnete Menschenmenge sich sch&#252;tzend vor das Kloster zu stellen, offensichtlich kam es auch schon zu Zusammenst&#246;&#223;en und Festnahmen.</p>
<p>Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) appelliert an die Bundesregierung und die Internationale Gemeinschaft, unverz&#252;glich mit all ihren M&#246;glichkeiten auf die chinesische Regierung einzuwirken, um die drohende Katastrophe zu verhindern. &#8220;Wenn ein Staat so unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ige Mittel gegen wehrlose Menschen einsetzt, dann muss sich auch unsere Regierung viel deutlicher f&#252;r die Durchsetzung der Menschenrechte stark machen&#8221; fordert Iris Fricke, stellvertretende Vorsitzende der TID.</p>
<p>Seit den Aufst&#228;nden im Fr&#252;hjahr 2008, die brutal unterdr&#252;ckt wurden, verschlechtert sich die Menschenrechtssituation in Tibet stetig und hat jetzt im Kloster Kirti einen neuen H&#246;hepunkt erreicht. Die chinesischen Beh&#246;rden gehen immer massiver gegen alle vor, die ihre Stimme kritisch erheben. Daraus resultiert eine starke Verbitterung der Menschen, die unabsehbare Folgen haben kann. Ein Hintergrund f&#252;r die aktuelle Zuspitzung der Situation im Kloster Kirti ist die Selbstverbrennung eines M&#246;nches aus Protest gegen die chinesische Unterdr&#252;ckung am 16. M&#228;rz 2011.</p>
<blockquote><p>Tibet Initiative Deutschland e.V., <a href="http://www.tibet-initiative.de" target="_blank">www.tibet-initiative.de</a></p>
<p>Die Tibet Initiative Deutschland (TID) setzt sich seit ihrer Gr&#252;ndung  1989 f&#252;r das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter und die Wahrung der  Menschenrechte im besetzten Tibet ein. Mit bundesweit &#252;ber 60  ehrenamtlichen Regionalgruppen und Kontaktstellen sowie nahezu 2 000  Mitgliedern gibt sie Tibet eine starke Stimme. Die TID finanziert sich  &#252;berwiegend durch Mitgliedsbeitr&#228;ge und Spenden von Privatpersonen.</p></blockquote>
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		<title>Tibetischer Schriftsteller und Aktivist appelliert an den UN-Menschenrechtsrat</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 05:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Appelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Lhaden, ein tibetischer M&#246;nch, zugleich Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist, ver&#246;ffentlichte diesen Monat ein Buch in tibetischer Sprache mit dem Titel Tse Sok Le Trun Pe Kecha („Unter Lebensgefahr ge&#228;u&#223;erte Worte“) - und zwar zeitgleich mit dem dritten Jahrestag der Massenerhebung von 2008 in Tibet und der 16. Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen, der dieser Tage in Genf tagt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lhaden, ein tibetischer M&#246;nch, zugleich Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist, ver&#246;ffentlichte diesen Monat ein Buch in tibetischer Sprache mit dem Titel Tse Sok Le Trun Pe Kecha („Unter Lebensgefahr ge&#228;u&#223;erte Worte“) &#8211; und zwar zeitgleich mit dem dritten Jahrestag der Massenerhebung von 2008 in Tibet und der 16. Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen, der dieser Tage in Genf tagt.</p>
<p>W&#228;hrend der letzten drei Jahre sammelte Lhaden gewissenhaft Material und Argumente &#252;ber die Ursachen und Folgen der Volkserhebung der Tibeter von 2008. Das Buch, das einen Umfang von 255 Seiten hat und in f&#252;nf Kapitel gegliedert ist, enth&#228;lt auch Informationen &#252;ber das Erdbeben von Jyekundo (chin. Yushu), die politischen Funktion&#228;re in Tibet, die Religion usw. Das erste Kapitel, das ausschlie&#223;lich den Demonstrationen von 2008 gewidmet ist, listet die einzelnen Protestaktionen auf, beschreibt ihre Ursachen, ihren Umfang, die Niederschlagung durch die Beh&#246;rden, die Analyse chinesischer Wissenschafter, die brutale Politik Chinas in Tibet und die Propaganda gegen den Dalai Lama.</p>
<p>Lhaden appelliert an den UN-Menschenrechtsrat, den Stimmen des unterdr&#252;ckten Volkes ernsthaft Geh&#246;r zu schenken, statt nur seinen Mitgliedern eine B&#252;hne f&#252;r ihr „leeres Trompeten“ zu bieten. Er schrieb pathetisch: „W&#228;hrend ich mein Leben zum Pfand gebe, stellt dieses Buch die Stimme der Geschundenen und Unterdr&#252;ckten und einen Aufruf dar“, der sich an die Vereinten Nationen richtet, damit sie Ma&#223;nahmen f&#252;r Tibet ergreifen.</p>
<p>Lhaden wurde 1980 im Dorf Dida, Bezirk Pema, TAP Golog, Provinz Qinghai, geboren. Auch Di Lhaden genannt (sein Ordinationsname ist Thubten Lobsang Lhundup), kam er mit elf Jahren in das &#246;rtliche Klostervier Jahre sp&#228;ter wurde er im Buddhistischen Institut von Serthar aufgenommen. Im Alter von 28 Jahren begab er sich nach Lhasa, wo er in den Kl&#246;stern Drepung und Sera studierte, doch schon bald mu&#223;te er wieder in seine Heimatprovinz zur&#252;ckkehren. Lhaden ist gerne schriftstellerisch t&#228;tig und erhielt auch einige Auszeichnungen. Seit 2008 besuchte er diverse Orte in Tibet, um anhand seiner Erlebnisse und Eindr&#252;cke Material f&#252;r sein Buch zusammenzutragen.</p>
<p>Seit 2008 schikanierte der Staat an die 70 tibetische Schriftsteller, Blogger und andere Kulturschaffende. Sie wurden wegen des Inhalts ihrer Werke geschlagen, festgenommen und hinter Gitter gesetzt. Seit dem Massenaufstand haben die Beh&#246;rden die Freiheit der Meinungs&#228;u&#223;erung und der Information immer mehr unter Beschu&#223; genommen. Der Staat nimmt die politischen Unruhen der letzten Zeit als Anla&#223;, um das Recht der Tibeter auf freie Rede v&#246;llig zu ersticken. Die Beh&#246;rden machen sich vage formulierte gesetzliche Bestimmungen zunutze, um die friedlichen Meinungs&#228;u&#223;erungen tibetischer Intellektueller, die sie als „politisch gef&#228;hrlich“ betrachten, zu kriminalisieren.</p>
<p>Das Tibetische Zentrum f&#252;r Menschenrechte und Demokratie (TCHRD) appelliert an die Mitglieder des UNHCR, gegen die krassen Menschenrechtsverletzung in Tibet t&#228;tig zu werden, und ersucht gleichzeitig die UN-Menschenrechtsmandatsinhaber, pr&#228;ventive Ma&#223;nahmen zum Schutz von Lhaden zu ergreifen.</p>
<p>Das Buch in tibetischer Sprache im pdf-Format gibt es auf der Website des TCHRD unter <a href="http://www.tchrd.org/press/2011/lhaden.pdf" target="_blank">http://www.tchrd.org/press/2011/lhaden.pdf</a></p>
<blockquote><p>Tibetan Centre for Human Rights and Democracy, Dharamsala H.P. India, <a href="http://www.tchrd.org/" target="_blank">www.tchrd.org</a>, 24. M&#228;rz 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Oppenheimer (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Bruder und Onkel des M&#246;nchs Phuntsok und Dutzende weitere Tibeter festgenommen</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 16:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Appelle]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Anschlu&#223; an die Protestaktionen nach dem Opfertod eines jungen M&#246;nches, der Feuer an sich legte, um gegen Peking zu demonstrieren, ist die Lage in Ngaba, Provinz Sichuan, sehr angespannt. Die chinesischen Beh&#246;rden nahmen nach den Demonstrationen und dem Hungerstreik einiger Obersch&#252;ler 12 Tibeter fest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Anschlu&#223; an die Protestaktionen nach dem Opfertod eines jungen M&#246;nches, der Feuer an sich legte, um gegen Peking zu demonstrieren, ist die Lage in Ngaba, Provinz Sichuan, sehr angespannt. Die chinesischen Beh&#246;rden nahmen nach den Demonstrationen und dem Hungerstreik einiger Obersch&#252;ler 12 Tibeter fest.</p>
<p>Acht wurden festgenommen, als etwa einhundert Tibeter am 23. M&#228;rz in der TAP Ngaba einen Protestmarsch veranstalteten und „Unabh&#228;ngigkeit f&#252;r Tibet“, „Ladet den Dalai Lama nach Tibet ein“ usw. riefen. Dies teilten in Indien lebende M&#246;nche mit Kontakten zu der Gegend mit.</p>
<p>Die Protestierenden h&#228;tten drei Runden um den Marktplatz der Gemeinde Nadha im Bezirk Dzamthang (chin. Rantang) vollzogen, ehe sich die chinesischen Sicherheitskr&#228;fte auf sie st&#252;rzten und dem Marsch ein Ende setzten. „Sie nahmen acht Personen fest“, darunter einen Lehrer aus Nadha“.</p>
<p>„Die chinesische bewaffnete Polizei patrouilliert nun durch die Ortschaft und viele andere Teile von Ngaba. Sie suchen immer noch nach Tibetern, die an dem Protestmarsch teilnahmen.“</p>
<p>Dieser Marsch war der j&#252;ngste Akt von Emp&#246;rung seit dem dritten Jahrestag der Demonstrationen von 2008 in Kirti, bei der die chinesische Polizei in eine Menschenmenge von Tibetern feuerte und dabei mindestens 10 Personen t&#246;tete.</p>
<p>Au&#223;erdem nahmen die chinesischen Sicherheitskr&#228;fte drei M&#228;nner fest, n&#228;mlich den Onkel und den j&#252;ngeren Bruder des M&#246;nches Phuntsok, der am 17. M&#228;rz starb, nachdem er sich aus Protest gegen die chinesische Herrschaft in Tibet selbst angez&#252;ndet hatte. Sie werden verd&#228;chtigt, an Phuntsoks Tat beteiligt gewesen zu sein.</p>
<p>„Am 22. M&#228;rz nahmen sie Phuntsoks j&#252;ngeren Bruder Lobsang Kelsang, 19, ebenfalls ein M&#246;nch aus dem Kloster Kirti, seinen Onkel m&#252;tterlicherseits, Lobsang Tsondru, und noch einen M&#246;nch aus Kirti namens Samdrup fest“. Weiterhin seien auf Phuntsoks Tod hin Sch&#252;ler der h&#246;heren Schule der Pr&#228;fektur Ngaba in den Hungerstreik getreten.</p>
<p>„Die chinesischen Beh&#246;rden konfiszierten die Mobiltelefone vieler Sch&#252;ler und Lehrer und schr&#228;nkten ihre Bewegungsfreiheit innerhalb und au&#223;erhalb der Schule ein“, teilten unsere Kontaktpersonen aus Indien weiter mit. „Deshalb k&#246;nnen die Sch&#252;ler nicht mehr mit ihren Familien kommunizieren, und man bekommt kaum mehr Informationen &#252;ber die Lage dort“. Man wei&#223; auch nicht, ob der Hungerstreik noch fortgesetzt wird.</p>
<p>Die chinesischen Beh&#246;rden haben die Sicherheitsma&#223;nahmen um das Kloster Kirti herum, in dem Phuntsok lebte, sehr verst&#228;rkt, sie schikanieren die M&#246;nche und hindern sie daran, sich frei zu bewegen. „Am 25. M&#228;rz drang die Milit&#228;rpolizei in das Kloster ein und nahm einen 21j&#228;hrigen M&#246;nch namens Tenzin fest“. „Jede Nacht patrouillieren bewaffnete Polizisten mit Sp&#252;rhunden durch das Kloster Kirti“.</p>
<p>Tibetischen Quellen zufolge riefen die Beh&#246;rden die Einwohner in den D&#246;rfern um das Kloster Kirti zu &#246;ffentlichen Meetings zusammen und befahlen ihnen, sich zum „Sicherheitsdienst“ im Kloster zu melden. Jeder, der es vers&#228;umt, anzutreten, wird mit 30 Yuan pro Tag wegen Pflichtverweigerung bestraft“.</p>
<p>Aus anderen Quellen in Tibet verlautet, da&#223; starke Einheiten chinesischer paramilit&#228;rischer Polizei nach Tawo, Nyagrong, Draggo und Kardze in Kham (heute Provinz Sichuan) gekommen seien.</p>
<p>„Ihr Erscheinen in so gro&#223;er Zahl versetzt die Tibeter dort in Angst und Schrecken“, sagte einer der M&#246;nche in Indien. „Die Lage gleicht der von 2008, als chinesische Streitkr&#228;fte nach Tibet geschickt wurden, um die friedlichen Proteste der Tibeter gewaltsam zu unterdr&#252;cken“.</p>
<p>Indessen haben die Beh&#246;rden in der Gegend von Minyag in Kham den dortigen Kl&#246;stern neue Restriktionen auferlegt, sie m&#252;ssen die Genehmigung der Provinzregierung einholen, ehe sie mit Neubauten oder Renovierungen anfangen k&#246;nnen. Auch alle Statuen, die f&#252;nf Fu&#223; an H&#246;he &#252;bersteigen, m&#252;ssen beh&#246;rdlich genehmigt werden.</p>
<p>Auf der Website &#8220;<a href="http://www.freetibetanheroes.org/home.php/" target="_blank">Free Tibetan Heroes</a>&#8221; kann man einen Appell an Weltpolitiker unterzeichnen.</p>
<p><a href="http://org2.democracyinaction.org/o/5380/p/dia/action/public/?action_KEY=6257" target="_blank">Fordern Sie, da&#223; China Schlu&#223; macht mit seiner brutalen Unterdr&#252;ckung der freien Meinungs&#228;u&#223;erung.</a></p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/">www.rfa.org</a>, 29. M&#228;rz 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Oppenheimer (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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