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	<title>tibetnews &#187; Allgemein</title>
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	<description>News rund um die Themen, Tibet, Dalai Lama, Menschenrechte, China, Buddhismus</description>
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		<title>Zwei Jahre nach dem Erdbeben sind immer noch Tausende notd&#252;rftig in Zelten untergebracht</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 16:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Jahre, nachdem ein schweres Erdbeben die osttibetische Region von Yushul verw&#252;stete, bei dem ann&#228;hernd dreitausend Menschen umkamen, m&#252;ssen Tausende von Tibetern immer noch in Zelten hausen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Jahre, nachdem ein schweres Erdbeben die osttibetische Region von Yushul verw&#252;stete, bei dem ann&#228;hernd dreitausend Menschen umkamen, m&#252;ssen Tausende von Tibetern immer noch in Zelten hausen. Die chinesischen Beh&#246;rden h&#228;tten ihren angestammten Grund und Boden beschlagnahmt, sagen sie.</p>
<div id="attachment_3554" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3554" title="Zwei Jahre nach dem Erdbeben sind immer noch Tausende in Zelten untergebracht" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2012/05/06-05-2012.jpg" alt="Zwei Jahre nach dem Erdbeben sind immer noch Tausende in Zelten untergebracht" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Zwei Jahre nach dem Erdbeben sind immer noch Tausende in Zelten untergebracht</p></div>
<p>Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, dass Tausende von Tibetern immer noch in Zelten neben den zerst&#246;rten H&#228;usern sowie auf dem Platz f&#252;r das Pferderennen leben, wo im April 2010 Notunterk&#252;nfte eingerichtet wurden, und wo sie kein flie&#223;endes Wasser und keine zuverl&#228;ssige Stromversorgung h&#228;tten.</p>
<p>„W&#228;hrend viele der staatlichen Geb&#228;ude wieder aufgebaut wurden, leben die Bewohner der verw&#252;steten tibetischen Wohnviertel inmitten des Schutts an einem Kanal, der voller Unrat ist und stinkt“, hei&#223;t es in dem Bericht. Reuters zitierte einen Einheimischen, der sagte, die chinesischen Beh&#246;rden drohten, etwa 600 Leute von erstklassigen Liegenschaften gewaltsam umzusiedeln, um auf dem Areal einen, wie sie sagen „&#246;kologischen Touristenpark“ zu schaffen. „Ich erkl&#228;rte dem Bezirkssekret&#228;r: ‚Ihr seid doch alle Banditen, ihr pl&#252;ndert ein brennendes Haus’“.</p>
<p>Am 12. April schickten die Beh&#246;rden ein Einsatzkommando der Polizei, um die Proteste gegen die Zwangsumsiedlungen und die Landnahme zu beenden. „Trotzdem gehen die Demonstrationen weiter“. Immer wieder wird wegen der Zwangsansiedlung und der nicht eingehaltenen Wiederaufbauversprechen des Staates von Protesten in der Gegend berichtet.</p>
<p>Etwa viertausend Tibeter hatten im M&#228;rz 2011 gefordert, dass ihr Grund und Boden unangetastet bliebe. Sie blockierten eine Stra&#223;e zu der Provinzhauptstadt, am dritten Tag beendete die Polizei die Protestaktion gewaltsam und nahm Dutzende von Teilnehmern fest <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>.</p>
<p>Reuters zitiert noch mehrere ortsans&#228;ssige Tibeter, denen die Regierungsbeamten verboten h&#228;tten, ihre H&#228;user wieder aufzubauen, w&#228;hrend der Aufbau der Geb&#228;ude im Besitz chinesischer Gesellschaften ungebremst weitergehe. Au&#223;erdem seien die Bauarbeiter allesamt chinesische Zuwanderer.</p>
<p>Chinas Nachrichtenagentur Xinhua schrieb diesen Monat, ein gr&#246;&#223;erer Skandal um das chinesische Rote Kreuz letztes Jahr h&#228;tte die Zweigstelle der Wohlfahrtseinrichtung in Yushul stark getroffen. Kalsang Tashi, der Chef der regionalen Zweigstelle, spricht von einem „erheblichen“ R&#252;ckgang bei den Spenden auf den Skandal hin. „Die Spendensumme ist seit dem Skandal zu einem Stillstand gekommen“, so wird er zitiert.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> 5. April 2011, „<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/RFA/2011/Yushu-Protest_5.4.html" target="_blank">Tibeter in Yushu protestieren gegen die Enteignung ihres Landbesitzes</a>“</p>
<p>25. November 2011, „<a href="http://tibetnews.de/2011/12/23/3465/">Mehr als ein Jahr nach dem Erdbeben, ein gehetzter Besuch in Yushu</a>“ von Woeser</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 27. April 2012</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Mit Woeser unterwegs in Tibet</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 14:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Juli reisten Woeser und ihr Ehemann Wang Lixiong mit dem Auto nach Lhasa, danach verfasste sie einige Beitr&#228;ge, die von den Orten, handeln, die sie auf dem Weg dorthin besucht haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli reisten Woeser und ihr Ehemann Wang Lixiong mit dem Auto nach Lhasa, danach verfasste sie einige Beitr&#228;ge, die von den Orten, handeln, die sie auf dem Weg dorthin besucht haben.</p>
<div id="attachment_3352" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-3352" title="Tsering Woeser" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2011/09/woeser3.jpg" alt="Tsering Woeser" width="491" height="235" /><p class="wp-caption-text">Tsering Woeser</p></div>
<p><strong>„Der verarmte Bezirk Mat&#246; in Amdo“ von Woeser</strong><br />
In diesem Blog-Eintrag schreibt Woeser &#252;ber den einst wohlhabenden Bezirk Mat&#246; (chin. Maduo, TAP Golog) im &#246;stlichen Tibet, der sich in der heutigen Provinz Qinghai befindet. Woeser stellt die von offizieller Seite angegebene Begr&#252;ndung f&#252;r die Verarmung des Bezirks Mat&#246; in Frage und konzentriert sich statt dessen auf die durch den Bergbau, den Dammbau und die Goldw&#228;scherei herbeigef&#252;hrte Umweltzerst&#246;rung, sowie deren Auswirkung auf die Nomaden.<br />
<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2011/WoeserMatoe.html" target="_blank">Lesen Sie weiter&#8230;</a></p>
<p><strong>„Mehr als ein Jahr nach dem Erdbeben, ein gehetzter Besuch in Yushu“ von Woeser</strong><br />
Dieser Beitrag konzentriert sich auf Yushu, jenes Gebiet in Kham, welches am 14. April 2010 von einem Erdbeben der St&#228;rke 7,1 ersch&#252;ttert wurde. In Anbetracht der j&#252;ngsten Entwicklungen in Yushu haben mir alle meine tibetischen Freunde aus Yushu erz&#228;hlt, dass es eine Reihe von Tabuthemen gibt, &#252;ber die nichts nach au&#223;en gelangen darf: erstens, alles was Grundst&#252;cke und Immobilien betrifft; zweitens, alles was Schulen und Sch&#252;ler betrifft; drittens, alles was religi&#246;se Versammlungen und andere buddhistische Aktivit&#228;ten betrifft.<br />
<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2011/Yushu-Woeser_25.10.html" target="_blank">Lesen Sie weiter&#8230;</a></p>
<p><strong>„Wie es dem Kloster Sersh&#252;l in den letzten Jahren erging“ &#8211; von Woeser</strong><br />
Ich bin durch das &#246;stliche Tibet (heutzutage die Pr&#228;fektur Kardze in der Provinz Sichuan) gereist. Wo es Berge gibt, graben sie Bergwerke; wo es Fl&#252;sse gibt, bauen sie Wasserkraftwerke; und wo es Berge und Fl&#252;sse gibt, graben sie Bergwerke und bauen sie Wasserkraftwerke. Einer der Einheimischen sagte mir, dass die Beamten, vom hohen bis zum niedrigen Rang, alles verkaufen, was es in Kardze zu verkaufen gibt: die Entwicklungsrechte f&#252;r den Fluss Dzachu [Mekong] wurden bereits an den Huaneng Energie-Konzern verkauft.<br />
<a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2011/WoeserSershul.html" target="_blank">Lesen Sie weiter&#8230;</a></p>
<blockquote><p>HighPeaksPureEarth, <a href="http://www.highpeakspureearth.com/" target="_blank">www.HighPeaksPureEarth.com</a>, 12. Oktober, 25. Oktober, 23. November 2011<br />
&#220;bersetzung: Vera Krutz, Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p>
</blockquote>
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		<title>&#220;ber 5.000 Unterschriften im Ausw&#228;rtigen Amt &#252;bergeben</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/03/22/uber-5-000-unterschriften-im-auswartigen-amt-ubergeben/</link>
		<comments>http://tibetnews.de/2011/03/22/uber-5-000-unterschriften-im-auswartigen-amt-ubergeben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 06:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verwirklichung des Rechts auf freie Meinungs&#228;u&#223;erung und der Einsatz f&#252;r die gewaltlosen politischen Gefangenen in Tibet - das waren die Inhalte der ICT-Petition an Bundesau&#223;enminister Guido Westerwelle, f&#252;r die die International Campaign  for Tibet Sie und viele andere Menschen um ihre Unterschrift gebeten hatten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verwirklichung des Rechts auf freie Meinungs&#228;u&#223;erung und der Einsatz f&#252;r die gewaltlosen politischen Gefangenen in Tibet &#8211; das waren die Inhalte der ICT-Petition an Bundesau&#223;enminister Guido Westerwelle, f&#252;r die die International Campaign  for Tibet Sie und viele andere Menschen um ihre Unterschrift gebeten hatten.</p>
<p>Exakt 5.399 Unterschriften kamen so seit dem letzten November zusammen, heute konnten wir diese im Ausw&#228;rtigen Amt dem Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Markus L&#246;ning, &#252;berreichen. Ohne Ihren Einsatz und Ihr Interesse f&#252;r Tibet w&#228;re das nicht m&#246;glich gewesen.</p>
<p>Unser Dank geht daher an alle, die die Petition unterschrieben haben, die Postkarten bei uns angefordert und diese weiterverteilt haben. Und selbstverst&#228;ndlich auch an all jene, die Werbung gemacht haben f&#252;r die Online-Version unseres Appells – ein nicht unwesentlicher Teil der Unterschriften ging in dieser Variante bei uns ein.</p>
<p>Aus Erfahrung wissen wir: Ihr Einsatz f&#252;r die Inhaftierten lohnt sich.</p>
<p>Aktionen wie diese werden durch Ihre Spenden erst m&#246;glich. Sie k&#246;nnen unsere Arbeit f&#252;r Tibet gerne <a href="http://savetibet.de/index.php?id=873&amp;rid=t_4327&amp;mid=299&amp;aC=e8ac337f&amp;jumpurl=6" target="_top">hier unterst&#252;tzen</a>.</p>
<blockquote><p>Kai M&#252;ller, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer International Campaign for Tibet Deutschland e.V., <a href="http://www.savetibet.de" target="_blank">www.savetibet.de</a></p></blockquote>
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		<title>Vor dem Jahrestag des Volksaufstandes macht China Tibet f&#252;r Ausl&#228;nder dicht</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/03/10/vor-dem-jahrestag-des-volksaufstandes-macht-china-tibet-fuer-auslaender-dicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 06:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Chinesische Reiseveranstalter, die Touren nach Tibet anbieten, teilten am Montag mit, sie seien angewiesen worden, um den 14. M&#228;rz herum, dem Jahrestag der blutigen Unruhen vom M&#228;rz 2008, keine ausl&#228;ndischen Touristen nach Tibet reisen zu lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chinesische Reiseveranstalter, die Touren nach Tibet anbieten, teilten am Montag mit, sie seien angewiesen worden, um den 14. M&#228;rz herum, dem Jahrestag der blutigen Unruhen vom M&#228;rz 2008, keine ausl&#228;ndischen Touristen nach Tibet reisen zu lassen.</p>
<p>China bezeichnet die Vorf&#228;lle vom M&#228;rz 2008 als blo&#223;e „Krawalle“ gegen die Regierung, und das tun auch internationale Medien, die f&#252;r ihre Informationen oftmals nur auf die regelm&#228;&#223;igen Pressekonferenzen in Peking angewiesen sind und das weitergeben, was ein Regierungssprecher ihnen erz&#228;hlt. Sie wiederholen diesen Begriff immer wieder.</p>
<p>Was jedoch am 14. M&#228;rz 2008 in den zensierten chinesischen Medien als „Krawalle“ auftauchte, waren in Wirklichkeit Protestaktionen der Tibeter gegen die verfehlte Politik Chinas, die sich in der Folge auf ganz Tibet ausweiteten, auch auf Teile au&#223;erhalb der TAR. China behauptet, bei den „Krawallen“ am und nach dem 14. M&#228;rz 2008 seien nur 22 Menschen ums Leben gekommen. Menschenrechtsgruppen und die Tibetische Regierung-im-Exil sprechen jedoch von &#252;ber 200 Tibetern, die dem harten Vorgehen der Chinesen gegen die tibetischen Demonstranten zum Opfer fielen. Und viele andere wurden inzwischen zu verschieden langen Gef&#228;ngnisstrafen verurteilt.</p>
<p>Zhang Qingli, der kommunistische Parteisekret&#228;r der „Autonomen Region Tibet“ (TAR), der f&#252;r seine Darstellung des tibetischen Oberhaupts, des Dalai Lama, als ein „Wolf in der M&#246;nchsrobe“ bekannt ist, sagte Reportern, die Regionalregierung habe „dieses Jahr einige wesentliche Ma&#223;nahmen ergriffen“, um die Zahl der Besucher Tibets einzuschr&#228;nken. Der h&#246;chste chinesische Regierungsbeamte f&#252;r Tibetbest&#228;tigte die Einschr&#228;nkungen, doch f&#252;gte hinzu, sie seien aus Sicherheitsgr&#252;nden getroffen worden, um eine &#220;berf&#252;llung der Hotels zu vermeiden, sowie wegen des kalten Winterwetters. Er &#228;u&#223;erte sich jedoch nicht dar&#252;ber, wie lange diese Bestimmungen gelten w&#252;rden.</p>
<p>„Abgesehen von Einzelf&#228;llen und einigen wenigen Orten, wurden die Einschr&#228;nkungen f&#252;r ausl&#228;ndische Touristen auf Grund von Regierungsverordnungen erlassen, zudem wegen der zu geringen Kapazit&#228;t Tibets, Touristen unterzubringen, auch spielten noch andere Faktoren wie Klima und Sicherheit eine Rolle“, erkl&#228;rte Zhang am Rande der j&#228;hrlichen Sitzungsperiode des Nationalen Volkskongresses in Peking.</p>
<p>Zhang f&#252;gte hinzu, die Situation in Tibet sei seit dem M&#228;rz 2008 ziemlich stabil geblieben. „Nicht da&#223; die anti-chinesischen Kr&#228;fte und die Dalai Clique es etwa nicht gewollt h&#228;tten, aber Tatsache ist, da&#223; sie seit dem 14. M&#228;rz 2008 einfach keine Unruhen mehr anzetteln konnten“.</p>
<p>Er schob den „Separatisten“ &#8211; die &#252;bliche Bezeichnung Chinas f&#252;r die Tibeter im Exil und die Anh&#228;nger des Dalai Lama im Ausland &#8211; die „Krawalle“ von 2008 in die Schuhe. Diese Anschuldigung wies der Dalai Lama entschieden zur&#252;ck, er forderte eine unabh&#228;ngige Untersuchung, und schlug vor, da&#223; Vertreter der chinesischen Regierung nach Dharamsala reisen und Einsicht in die Akten und Videoaufzeichnungen seiner Reden nehmen sollten.</p>
<p>Ausl&#228;ndische Journalisten, die im Rahmen einer von der chinesischen Regierung organisierten Medientour nur drei Monate nach den t&#246;dlichen Protesten vom M&#228;rz 2008 Lhasa besuchten, berichteten, die Lage in der Stadt sei angespannt und &#252;berall wimmle es nur so von bewaffneten Kr&#228;ften.</p>
<p>Wie Reuter berichtet, sagte die Vertreterin von Beijing Youth Travel Service, Li Jianyue, die Anordnung zur Sperrung Tibets f&#252;r ausl&#228;ndische Touristen sei m&#252;ndlich ergangen, wie dies oft der Fall sei bei offiziellen Direktiven, welche die Regierung nicht rechtfertigen oder begr&#252;nden will.</p>
<p>„Vor einigen Tagen wiesen sie uns an, diesen Monat keine ausl&#228;ndischen Reisegruppen zu organisieren“, wird Li von Reuters zitiert.</p>
<p>Der Manager Liu Qiang von der Kangqu International Travel Agency in Lhasa sagte, seine Firma sei bereits im Januar &#252;ber diese Ma&#223;nahme in Kenntnis gesetzt worden.</p>
<p>Eine von Reuters am Montag in Lhasa kontaktierte Hotelangestellte sagte, seit Anfang dieses Monats d&#252;rften keine Ausl&#228;nder mehr kommen. Aber die Einbu&#223;en seien nur gering, weil der M&#228;rz infolge des kalten Winterwetters ohnehin keine Hochsaison f&#252;r Touristen sei.</p>
<p>Eine Empfangsdame im Jardin Secret Hotel in Lhasa meinte jedoch, das Verbot k&#246;nnte bis zu drei Monaten w&#228;hren. „Dies ist nun zu einer j&#228;hrlichen Praxis um den 14. M&#228;rz herum geworden“, sagte die Frau, die nur ihren Familiennahmen Dong zu nennen bereit war, um nicht den Zorn der Beh&#246;rden auf sich zu ziehen.</p>
<p>China schr&#228;nkt den Zugang von Ausl&#228;ndern nach Tibet strikt ein, und verlangt, da&#223; sie zus&#228;tzlich zu ihrem chinesischen Visum noch eine Sondergenehmigung einholen, und nur in organisierten Gruppen reisen.<br />
Tibeter und ihre Unterst&#252;tzer weltweit werden am Donnerstag den 52. Jahrestag des tibetischen Volksaufstands von 1959 begehen. Die Hauptkundgebung wird in Dharamsala, dem Sitz der Tibetischen Regierung-im-Exil und dem Wohnsitz des Dalai Lama seit 1960, stattfinden.</p>
<blockquote><p>Phayul, <a href="http://www.phayul.com/" target="_blank">www.phayul.com</a>, 8. M&#228;rz 2011</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Oppenheimer (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>„Flagge zeigen f&#252;r Tibet“ – Tibet Initiative Deutschland fordert starken politischen Einsatz f&#252;r Menschenrechte im besetzten Tibet</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/03/09/flagge-zeigen-fur-tibet-tibet-initiative-deutschland-fordert-starken-politischen-einsatz-fur-menschenrechte-im-besetzten-tibet/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 11:18:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer Solidarit&#228;tskundgebung erinnert die Tibet Initiative Deutschland (TID) am Donnerstag vor der chinesischen Botschaft in Berlin an die Opfer des Tibetischen Volksaufstandes von 1959.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Solidarit&#228;tskundgebung erinnert die Tibet Initiative Deutschland (TID) am Donnerstag vor der chinesischen Botschaft in Berlin an die Opfer des Tibetischen Volksaufstandes von 1959. „Auch heute noch riskieren Menschen in Tibet Freiheit und Leben, wenn sie sich f&#252;r ihre legitimen Rechte einsetzen“, sagte der TID-Vorsitzende Wolfgang Grader. „Wir fordern unsere Politiker auf, sich laut und deutlich f&#252;r das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter und die Verbesserung der Menschenrechtssituation in Tibet auszusprechen.“</p>
<p>In Tibet gibt es derzeit &#252;ber 830 politische Gefangene. Allein im letzten Jahr hat es 188 Verhaftungen gegeben. „Die Tatsache, dass in j&#252;ngster Zeit verst&#228;rkt Journalisten, Schriftsteller und Umweltaktivisten politisch verfolgt werden, zeigt, dass es der chinesischen F&#252;hrung letztlich um eine systematische Zerst&#246;rung der tibetischen Identit&#228;t geht“, so Grader. Angesichts des gewaltfreien Widerstandes der Tibeter, sei das harte Vorgehen der chinesischen Beh&#246;rden umso st&#228;rker zu verurteilen.</p>
<p>Genau wie in Berlin organisieren TID-Regionalgruppen &#252;berall in Deutschland Demonstrationen und Mahnwachen, um auf die Lage der Menschenrechte im besetzten Tibet aufmerksam zu machen. Zudem sind 1150 deutsche St&#228;dte, Gemeinden und Landkreise dem Aufruf der Tibet Initiative Deutschland gefolgt und hissen auf ihren Rath&#228;usern, &#246;ffentlichen Geb&#228;uden und ihren Internetseiten die Flagge Tibets. Darunter das Bundesland Bremen sowie die Landeshauptst&#228;dte Hannover, Magdeburg, Potsdam, Saarbr&#252;cken, Stuttgart und Wiesbaden.</p>
<p>Jedes Jahr machen weltweit Tibet-Unterst&#252;tzergruppen am 10. M&#228;rz auf die v&#246;lkerrechtswidrige Besetzung Tibets aufmerksam. Mit dem Volksaufstand vom 10. M&#228;rz 1959 protestierten die Tibeter gegen die chinesische Fremdherrschaft und versuchten zudem, den Dalai Lama vor dem Zugriff der chinesischen Besatzer zu sch&#252;tzen. Der Dalai Lama musste ins indische Exil fliehen, der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen und kostete zehntausende Tibeter das Leben. Im Jahr 2008 kam es an diesem Tag erneut zu Aufst&#228;nden in Lhasa, die sich &#252;ber das ganze Land ausdehnten und von chinesischen Sicherheitskr&#228;ften brutal unterdr&#252;ckt wurden.</p>
<p>Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) setzt sich seit ihrer Gr&#252;ndung 1989 f&#252;r das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter und die Wahrung der Menschenrechte im besetzten Tibet ein. Mit bundesweit &#252;ber 60 ehrenamtlichen Regionalgruppen/Kontaktstellen und nahezu 2000 Mitgliedern gibt sie Tibet eine starke Stimme. Die TID finanziert sich &#252;berwiegend durch Mitgliedsbeitr&#228;ge und Spenden von Privatpersonen.</p>
<p><strong>Die Solidarit&#228;tskundgebung findet am 10. M&#228;rz ab 15.00 Uhr vor der chinesischen Botschaft in Berlin statt</strong></p>
<blockquote><p>Tibet Initiative Deutschland e.V. &#8211; <a href="http://www.tibet-initiative.de/" target="_blank">www.tibet-initiative.de</a></p></blockquote>
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		<item>
		<title>Staatliches chinesisches Fernsehen: „Die Bewohner von Lhasa sind die gl&#252;cklichsten von allen“</title>
		<link>http://tibetnews.de/2011/03/06/staatliches-chinesisches-fernsehen-die-bewohner-von-lhasa-sind-die-glucklichsten-von-allen/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 20:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[High Peaks Pure Earth &#252;bersetzte einen Blog-Eintrag von Woeser, den sie urspr&#252;nglich am 23. Januar f&#252;r Radio Free Asia verfa&#223;t hatte und den sie dann am 5. Februar 2011 auf ihrem Blog ver&#246;ffentlichte. Darin kn&#252;pft sie an eine Thematik an, die sie bereits in fr&#252;heren Essays wie „Happiness Under Gunpoint“ und „What is Happiness?“ behandelt hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Tsering Woeser</p>
<p>High Peaks Pure Earth &#252;bersetzte einen Blog-Eintrag von Woeser, den sie urspr&#252;nglich am 23. Januar f&#252;r Radio Free Asia verfa&#223;t hatte und den sie dann am 5. Februar 2011 auf ihrem Blog ver&#246;ffentlichte. Darin kn&#252;pft sie an eine Thematik an, die sie bereits in fr&#252;heren Essays wie „Happiness Under Gunpoint“ <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> und „What is Happiness?“ <sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> behandelt hatte.</p>
<p>CCTV, das staatliche chinesische Fernsehen, behauptet, die Leute in Lhasa seien die gl&#252;cklichsten von allen Bewohnern chinesischer St&#228;dte.</p>
<p>Alles begann mit einem Telefon-Interview mit ausl&#228;ndischen Medien, bei dem ich gefragt wurde, was ich von der Aussage „die Stadt mit den gl&#252;cklichen Einwohnern“ halte. Ein solch unerwartetes „Geschenk“ gleich zu Beginn des neuen Jahres war f&#252;r mich reine Ironie, und ich versuchte mir vorzustellen, wie die Leute in Lhasa wohl reagieren w&#252;rden, wenn man sie mit so einer Behauptung konfrontierte? Ich lachte nur und stellte die Gegenfrage, wie man denn auch nur einen Schimmer von Gl&#252;ck empfinden k&#246;nne, wenn man Tag und Nacht eine Waffe vorgehalten bekommt, wenn man &#252;berall von Scharfsch&#252;tzen verfolgt wird, auch wenn man nur zum Beten in den Tempel geht?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2630" style="margin: 5px;" title="Woeser" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2010/09/woser-big.jpg" alt="Woeser" width="305" height="233" />Ein paar Tage sp&#228;ter wurde diese absolut absurde Nachricht gesendet: Der Finanzkanal „CCTV Wirtschaftspanorama“ verk&#252;ndete die Ergebnisse einer „Suche nach den gl&#252;cklichsten B&#252;rgern“, bei der Lhasa den ersten Preis gewann und mit dem Titel „Die Stadt mit den gl&#252;cklichsten Bewohnern 2010“ ausgezeichnet wurde.</p>
<p>Ich erinnerte mich, da&#223; dies nicht das erste Mal war, da&#223; Lhasa als die „gl&#252;cklichste Stadt“ eingestuft wurde. Ich suchte im Internet und fand bald heraus, da&#223; diese Umfrage von dem gr&#246;&#223;ten Medienkonzern Chinas durchgef&#252;hrt wird, und zwar schon das f&#252;nfte Jahr in Folge. Lhasa wurde das vierte Mal in Folge zur „gl&#252;cklichsten Stadt“ erkoren, es war schon immer die Nr. 1 unter einhundert chinesischen St&#228;dten. Das einzige Mal, als Lhasa nicht auf den ersten Platz kam, stand es immerhin noch an dritter Stelle – und war dies eine Mal nicht gar 2008 gewesen? Wie jedermann wei&#223;, bildete Lhasa den Startpunkt der Protestaktionen, die sich dann &#252;ber ganz Tibet ausweiteten. Wenn die Leute in Lhasa also so „gl&#252;cklich“ waren, warum h&#228;tten sie dann &#252;berhaupt protestieren sollen?</p>
<p>2008 waren die Menschen in Lhasa vielleicht nicht die „gl&#252;cklichsten“, 2009 und 2010 waren sie jedoch wieder die „gl&#252;cklichsten von allen“, was wirklich ziemlich seltsam ist. Die Han-Chinesen haben eine Redensart, die jene tadelt, die vergessen, was sie aus der Geschichte gelernt haben sollten: „Den Schmerz vergessen, sobald die Wunde geheilt ist“. Ist es denn m&#246;glich, da&#223; die Bewohner von Lhasa schon nach so kurzer Zeit den m&#246;rderischen Terror von 2008 vergessen haben sollten und ihre Gesichter wieder gel&#228;chelt haben? 2008 m&#246;gen die Bewohner von Lhasa vielleicht nicht die „gl&#252;cklichsten“ gewesen sein, doch in den letzten zwei Jahren waren sie wieder die „gl&#252;cklichsten“. Wenn sie also so viel gl&#252;cklicher sind als die Menschen in anderen St&#228;dten Chinas, warum gehen sie dann noch auf die Stra&#223;e?</p>
<p>Letztes Jahr verbrachte ich &#252;ber drei Monate in Lhasa und sah mit meinen eigenen Augen, da&#223; Lhasa eine Stadt unter Milit&#228;rkontrolle ist. Eines Tages sah ich in einem guten Wohnviertel im &#246;stlichen Teil der Stadt zuerst ein Propagandafahrzeug langsam vorbeifahren, das mit gro&#223;en Lautsprechern und Bannern best&#252;ckt war. Aus den Lautsprechern kr&#228;chzte die Stimme von Tseten Dolma, einer von den Beh&#246;rden gekauften S&#228;ngerin: „Mag das Leben des tibetischen Volkes auch noch so bitter gewesen sein, die Bitternis hat ein Ende, die Bitternis wurde zur S&#252;&#223;e, seit die Kommunistische Partei da ist…“ Und danach fuhren &#252;ber 10 Fahrzeuge langsam vorbei: Ein Polizeiauto, dann f&#252;nf gepanzerte Fahrzeuge auf denen die Buchstaben XZ zu lesen waren, und die von 001-005 numeriert waren. Auf jedem standen vier Scharfsch&#252;tzen, die ihre Maschinengewehre auf die Stra&#223;e vor ihnen richteten, danach f&#252;nf Kleinbusse mit Soldaten, die Gewehre und Schutzmasken trugen, und schlie&#223;lich wieder zwei gepanzerte Fahrzeuge mit den Nummern 006 und 007.</p>
<p>Ein tibetischer Intellektueller, ein Kader im Ruhestand, kommentierte hierzu: „In den letzten zwei Jahren ist Lhasa mehr oder weniger zu einem zweiten Bagdad geworden, wobei die Han-Chinesen in den westlichen Vororten nat&#252;rlich die Siedler sind. &#220;berall wimmelt es von bewaffneten Soldaten, sogar auf den D&#228;chern um den Jokhang Tempel finden wir bei Tag und Nacht Heckensch&#252;tzen. Richten sie ihre Gewehre etwa auf protestierende Menschen? Sie richten sie doch ganz offensichtlich auf eine ganze Nationalit&#228;t. Es ist ganz klar, da&#223; die Tibeter eine starke Aversion gegen diese Regierung haben, sie wagen nur vor lauter Angst nicht, ihre Meinung laut zu sagen. Unterst&#252;tzung vom Volk wird es keine mehr geben, mit der Einheit zwischen Tibetern und Han Chinesen wird es nie etwas werden“.</p>
<p>Ich h&#246;rte auch von zwei Tibetern, die sich das Leben nahmen, einer davon ein junger Arzt an einem Krankenhaus im Kreis Lhundrup im Bezirk Lhasa. Er war v&#246;llig verst&#246;rt und tief niedergeschlagen, seit im M&#228;rz 2008 w&#228;hrend der Demonstrationen so viele M&#246;nche und Laien verhaftet wurden – und er erh&#228;ngte sich letztes Jahr w&#228;hrend des tibetischen Neujahrs in einem Hotelzimmer in Lhasa. Der andere war ein &#252;ber 30j&#228;hriger buddhistischer M&#246;nch der Gyudmed Tantra-Schule von Lhasa. Er litt entsetzliche innere Qualen, weil er t&#228;glich der patriotischen Erziehung unterzogen wurde. Er bat darum, da&#223; man ihm erlaube, zum Meditieren in die Berge zu gehen, doch das Arbeitsteam schlug ihm seine Bitte ab. Im vergangenen August sprang er in den Flu&#223; und ertrank.</p>
<p>Gen&#252;gen diese zwei Beispiele etwa nicht, um zu zeigen, da&#223; die Leute in Lhasa alles andere als „gl&#252;cklich“ sind? Ich sehe noch die Journalistin von Phoenix TV, Hongkong, vor mir, die f&#252;nf Tage nach dem 14. M&#228;rz 2008 in einer Stra&#223;e von Lhasa stand und lauthals verk&#252;ndete, da&#223; das Leben in der Stadt zur Normalit&#228;t zur&#252;ckgekehrt sei. Doch die sogenannten Lhasa-Leute, die sie interviewte, waren samt und sonders Han-Chinesen, was den Eindruck erweckte, da&#223; Lhasa schon zu einer harmonischen Han-Stadt geworden war. Diese Journalistin ging offensichtlich sehr selektiv vor. Sie nahm von den in Lhasa wohnenden Tibetern &#252;berhaupt keine Notiz und stellte statt dessen die Han-Chinesen, die sie interviewte, als einheimische B&#252;rger von Lhasa vor. Deshalb meine ich, da&#223; jene „Lhasa-Leute“, welche laut CCTV die „gl&#252;cklichsten B&#252;rger“ seien, in Wirklichkeit gar keine Tibeter sind.</p>
<p>Peking, 23. Januar 2011</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> 7. April 2010, „<a href="http://tibetnews.de/2010/09/15/gluecklichsein-unter-zwang-oder-glueck-mit-vorgehaltener-pistole/">Gl&#252;cklichsein unter Zwang oder Gl&#252;ck mit vorgehaltener Pistole</a><a href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2010/WoeserGlueckunterPistole_9.4.html"></a>“</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> 8. Mai 2010, „<a href="http://www.highpeakspureearth.com/2010/03/what-is-happiness-by-woeser.html" target="_blank">What is happiness</a>“</p>
<blockquote><p>High Peaks Pure Earth, <a href="http://www.highpeakspureearth.com/">www.HighPeaksPureEarth.com</a>, 14. Februar 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Oppenheimer (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte – IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Die Erdrutschkatastrophe in Zhouqu (Drugchu) &#8211; von Menschenhand gemacht?</title>
		<link>http://tibetnews.de/2010/08/12/die-erdrutschkatastrophe-in-zhouqu-drugchu-von-menschenhand-gemacht/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 20:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 8. August kam es zu verheerenden Erdrutschen im Bezirk Drugchu (chin. Zhouqu) in der Provinz Gansu. Den chinesischen Staatsmedien zufolge stieg die Zahl der Opfer inzwischen auf 1.117, w&#228;hrend noch 627 Menschen vermi&#223;t werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. August kam es zu verheerenden Erdrutschen im Bezirk Drugchu (chin. Zhouqu) in der Provinz Gansu. Den chinesischen Staatsmedien zufolge stieg die Zahl der Opfer inzwischen auf 1.117, w&#228;hrend noch 627 Menschen vermi&#223;t werden <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup>.</p>
<p>Da die von den offiziellen Medien gelieferten Informationen ziemlich d&#252;rftig sind <sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup>, f&#252;hrte die tibetische Schriftstellerin Woeser auf die Nachricht von der Katastrophe hin sogleich eine Untersuchung &#252;ber Twitter durch. Die &#8220;Twitterer“, die da und dorthin telefonierten und &#228;ltere Medienberichte und Daten ausgruben, fanden heraus, da&#223; der Erdrutsch erstens dem Bau zahlreicher Wasserkraftwerke, zweitens den frenetischen Bergwerksaktivit&#228;ten und drittens dem Kahlschlag in der Region zuzuschreiben ist. Mit einem Wort, es handelt sich um eine von Menschenhand produzierte Katastrophe.</p>
<p>Abgesehen von den starken Regenf&#228;llen der letzten Zeit wurden die Erdrutsche haupts&#228;chlich von dem Bau einer ganzen Reihe von Wasserkraftwerken verursacht.</p>
<p>Der Bezirk Drugchu (Zhouqu) in der TAP Kanlho (Gannan) in der Pr&#228;fektur Gansu z&#228;hlt 20 Ortschaften mit einer Bev&#246;lkerung von insgesamt 130.000 Menschen. In den letzten Jahren gab es 47 Projekte f&#252;r Wasserkraftanlagen in diesem Gebiet, von denen bisher 15 Kraftwerke gebaut wurden, darunter auch die Anlage Bacang und das Kraftwerk Lijie. 14 weitere befinden sich im Bau, darunter Fujiaai und Lianhekou. Ortsans&#228;ssige Tibeter sagen, der Erdrutsch habe mit den zahlreichen Infrastruktur-Projekten zu tun, welche das &#214;kosystem der Region nachhaltig sch&#228;digten. Sie dr&#228;ngen auf mehr Aufmerksamkeit in dieser Hinsicht.</p>
<p>In einem Report der Provinzregierung von Gansu von 2009 steht Genaueres: Von 2003 bis 2007 wurden 53 Vertr&#228;ge zum Bau von Wasserkraftwerken abgeschlossen, von denen 41 bereits vollendet oder im Bau sind. 12 weitere sollen demn&#228;chst gestartet werden. Zusammen werden diese Kraftwerke 80% des Strombedarfs des Bezirks decken. Die gesamte Baufl&#228;che der 41 Projekte bel&#228;uft sich auf 323 Hektar. Das Volumen des Abraums erreichte 3,83 Mio. Kubikmeter, die Wasser- und Bodenerosion belief sich auf 749 Tausend Tonnen.</p>
<p>Abgesehen von den Infrastrukturprojekten wurde das Land durch den Mineralabbau ausgebeutet. Eine Twitter-Zuschrift lautet: „Seit vielen Jahren werden in Zhouqu Bodensch&#228;tze gef&#246;rdert. Alle B&#228;ume auf den Abh&#228;ngen der Berge wurden abgeholzt, und man konnte den dunklen Lehmboden in der Luft herumwirbeln sehen. Der Flu&#223; wurde durch die Goldsch&#252;rfungen verschmutzt und ist jetzt ganz tr&#252;be geworden. Die Gegend ist auf lange Zeit ruiniert. Die Stadt liegt unten im Tal. &#220;ber ihr ragen steile Felsen auf und sie ist von gef&#228;hrlichen Abh&#228;ngen umrahmt. Einige Geb&#228;ude stehen auch auf den Abh&#228;ngen. Vor Jahren besuchte ich die Gegend: Sie ist ungeeignet f&#252;r menschliche Ansiedelungen. In der Tat erlitt die Stadt auch bei dem Erdbeben vom 12. Mai 2008 Sch&#228;den“.</p>
<p>Ein weiterer „Twitterer“ stellte eine Google-Landkarte ein, welche die r&#228;umliche Beschaffenheit der Stadt Zhouqu zeigt, und wies darauf hin, da&#223; die Katastrophe u.a. der mangelnden Gel&#228;nde&#252;berwachung zugeschrieben werden kann: „Ist das, was in Zhouqu geschah, eine Naturkatastrophe oder ein von Menschen erzeugtes Ungl&#252;ck? Schauen Sie sich einmal die Karte an. Dem gesunden Menschenverstand nach w&#252;rde ein Erdrutsch den See durch eine Barriere oder einen Damm blockieren. Das Wasser braucht jedoch einige Zeit, um den Damm bersten zu lassen. Wo waren die Medien in dieser Zeit? Wo waren all die Telefonverbindungen und die drahtlose Kommunikation? Wo waren all die Bloggers? Weil der Informationsflu&#223; blockiert wurde, kam es zu so einem entsetzlichen Ungl&#252;ck.“</p>
<p>Warnungen seitens der Experten und in den Medienberichten: Tats&#228;chlich stie&#223;en wir auf viele von Experten und Medienvertretern im Internet ver&#246;ffentlichte Warnungen. Die „Human Flesh Search” <sup><span style="color: #ff0000;">(3)</span></sup> &#252;ber Twitter ergab, da&#223; in mehreren Berichten und Forschungsarbeiten eindringlich vor dem Problem der Bodenerosion im Tal des Bailong Flusses im Bezirk Zhouqu gewarnt wurde.</p>
<p>In einem dieser Artikel &#252;ber Wasserressourcen steht: „Das Problem des Wasserverlustes und der Bodenerosion im Bezirk Zhouqu ist sehr ernst. Die nat&#252;rliche Umwelt und &#214;kologie um den Bailong Flu&#223; herum sind in einem verheerenden Zustand, und eine solche Lage ruft &#220;berschwemmungen, Erdrutsche, Schlammlawinen und alle Arten von Naturkatastrophen hervor. Sie bedroht die Sicherheit der Bewohner.“</p>
<p>In einem Forschungsbericht &#252;ber das Problem der Erdrutsche am Bailong Flu&#223;, der 2006 von der Universit&#228;t von Lanzhou erarbeitet wurde, hei&#223;t es: „Die Berge sind sehr unstabil geworden und pr&#228;destiniert f&#252;r Naturkatastrophen wie Erdrutsche und Murenabg&#228;nge; diese Lage ist das Resultat der Abholzung, der exzessiven Bergbauaktivit&#228;ten, der Konstruktion von Wasserkraftwerken und anderen Entwicklungsprojekten“.</p>
<p>Ein Pressebericht von 2008 erw&#228;hnte, da&#223; der Bezirk Zhouqu mit seinen Fl&#252;ssen und W&#228;ldern einst einer paradiesischen Landschaft glich: „Von den 50er bis zu den 80er Jahren war Zhouqu wie ein Jiangnan [liebliche Gegend in S&#252;dchina] in Gansu, umgeben von herrlichen W&#228;ldern. Als Resultat der ausbeuterischen totalen Abholzung sind die Bergh&#228;nge der Erosion ausgesetzt worden, und in der Regenzeit ger&#228;t das Erdreich h&#228;ufig ins Rutschen, es gehen Muren und Schlammlawinen ab“.</p>
<p>Ein weiterer „Twitterer“ fand eine andere Pressemeldung von 2008, die von der Erdrutschgefahr in Zhouqu handelt. „Es gab &#252;ber 60 Erdrutsche in Zhouqu, 13 davon waren so gef&#228;hrlich, da&#223; sie die Sicherheit der dortigen Einwohner bedrohten. Das Erdrutschproblem sollte bei den Wiederaufbauarbeiten nach dem Erdbeben mit einbezogen werden.“</p>
<p>Die Geschichte der Abholzung geht bis auf 1958 zur&#252;ck: „Die nat&#252;rlichen Ressourcen von Zhouqu wurden seit 1958 ausgebeutet, der Zeit des Gro&#223;en Sprungs Vorw&#228;rts. &#214;ffentlichen Daten des Forstdepartments von Zhouqu zufolge wurde von 1952-1980 eine Fl&#228;che von 1,89 Mio. mu <sup><span style="color: #ff0000;">(4)</span></sup> abgeholzt. Der urspr&#252;ngliche Wald wurde zu einem k&#252;nstlichen sekund&#228;ren Wald degradiert. Zus&#228;tzlich hat die illegale Abholzung zu einem j&#228;hrlichen Verlust von 100.000 Quadratmetern Waldgebiet gef&#252;hrt, mit dem Ergebnis, da&#223; die &#214;kologie der st&#252;tzenden Abh&#228;nge komplett ruiniert ist.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> RFA zitiert am 10. August einen tibetischen Bewohner von Drugchu“: „Ich h&#246;rte von meinen Freunden, da&#223; mindestens 2000 H&#228;user versch&#252;ttet wurden. Meiner Sch&#228;tzung nach m&#252;&#223;ten mindestens 4000 Menschen darunter begraben liegen.“ Ein weiterer tibetischer Bewohner meinte, da&#223; ein Drittel der Toten Tibeter seien und zwei Drittel Chinesen.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> Melissa Chan, die China-Reporterin von Al Jazeera, meldete, da&#223; ausl&#228;ndischen Journalisten der Zugang zu der Katastrophenregion verwehrt wird, w&#228;hrend chinesische Journalisten willkommen sind.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(3)</span></sup> Dabei geht es um das Aufsp&#252;ren von Identit&#228;ten, Leuten einen Namen geben zu k&#246;nnen, deren Bild oder Video man – in welchem Zusammenhang auch immer – im Internet gesehen hat.</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(4)</span></sup> Altes tibetisches Fl&#228;chenma&#223;: 1 mu entspricht 67 Quadratmetern.</p>
<blockquote><p>Quelle: Woesers Blog (Chinesisch) <a href="http://woeser.middle-way.net/" target="_blank">woeser.middle-way.net</a>, engl. &#220;bersetzung bei <a href="http://globalvoicesonline.org/2010/08/09/china-zhouqu-landslide-a-man-made-disaster/" target="_blank">Global Voices</a></p>
<p>World Tibet Network News, <a href="http://www.tibet.ca/" target="_blank">www.tibet.ca</a>, 10. August 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Der Kashag bezeugt den Opfern der Flutkatastrophe in Osttibet sein Beileid</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 11:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kashag [Kabinett] der Tibetischen Zentralverwaltung in Dharamsala ist zutiefst ersch&#252;ttert &#252;ber die durch die Erdrutsche in Drugchu ausgel&#246;sten Verw&#252;stungen. Der Bezirk Drugchu geh&#246;rt zur traditionellen nord&#246;stlichen Region Amdo [heute Bezirk Zhouqu, TAP Kanlho (chin. Gannan), Pr&#228;fektur Gansu]. Das Tal ist nicht weit von dem ber&#252;hmten Kloster Labrang Tashikhyil entfernt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kashag [Kabinett] der Tibetischen Zentralverwaltung in Dharamsala ist zutiefst ersch&#252;ttert &#252;ber die durch die Erdrutsche in Drugchu ausgel&#246;sten Verw&#252;stungen. Der Bezirk Drugchu geh&#246;rt zur traditionellen nord&#246;stlichen Region Amdo [heute Bezirk Zhouqu, TAP Kanlho (chin. Gannan), Pr&#228;fektur Gansu]. Das Tal ist nicht weit von dem ber&#252;hmten Kloster Labrang Tashikhyil entfernt.</p>
<p>Der Kashag dr&#252;ckt den &#220;berlebenden sein tiefstes Beileid aus und betet darum, da&#223; sie sich bald psychisch und physisch erholen m&#246;gen und ihre H&#228;user wieder aufgebaut werden. Er organisiert am 10. August eine besondere Gebetszeremonie, bei der f&#252;r die Verstorbenen und die rasche Genesung der Verletzten gebetet wird.</p>
<p>Offiziellen Berichten zufolge wurden etwa 300 H&#228;user versch&#252;ttet, nachdem heftige Regenf&#228;lle am Sonntag morgen verheerende Erdrutsche und Sturzfluten in Drugchu ausl&#246;sten. Die Erdrutsche blockierten einen Flu&#223;, der daraufhin &#252;ber die Ufer trat. Wasser, Felsen, Ger&#246;ll und Schlamm schossen die Bergh&#228;nge hinunter und begruben zahlreiche H&#228;user unter sich.</p>
<p>In dieser Gegend wohnen etwa 40.000 Tibeter. In den Medien wurde berichtet, da&#223; etwa 45.000 der betroffenen Einwohner von den staatlichen Rettungskr&#228;ften evakuiert wurden. Xinhua meldete heute, da&#223; bei den Erdrutschen am Sonntag 337 Menschen ums Leben kamen und noch 1.480 vermi&#223;t werden. <sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup></p>
<p>Dort ans&#228;ssige Tibeter sagen, die Katastrophe sei den frenetischen Bergbauaktivit&#228;ten und der Abholzung sowie der Aufstauung des Drugchu Flusses zuzuschreiben. Ausgel&#246;st wurde sie durch sintflutartige Regenf&#228;lle, wie man sie in der Gegend noch nie erlebt hat. <span style="color: #ff0000;"><sup>(</sup><sup>2)</sup></span></p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(1)</span></sup> Videos der Katastrophe bei BBC: „<a href="http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-pacific-10918315" target="_blank">China landslide death toll jumps</a>“</p>
<p><sup><span style="color: #ff0000;">(2)</span></sup> Tsering Woeser hat ein Blog zu der Katastrophe eingestellt: <a href="http://woeser.middle-way.net/" target="_blank">woeser.middle-way.net</a>, zusammengefa&#223;t auf <a href="http://globalvoicesonline.org/2010/08/09/china-zhouqu-landslide-a-man-made-disaster/" target="_blank">Englisch</a></p>
<blockquote><p>Department of Information &amp; International Relations (DIIR), <a href="http://www.tibet.net/" target="_blank">www.tibet.net</a>, 9. August 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>27 Tote bei Busungl&#252;ck in Kardze-Ngaba</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 16:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie von der offiziellen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, werden 27 Personen vermi&#223;t, die wahrscheinlich umgekommen sind, und elf weitere erlitten Verletzungen, als der Bus, mit dem sie am Morgen des 18. Juli fuhren, in einen Flu&#223; im tibetischen Gebiet der Provinz Sichuan fiel. Der in der Pr&#228;fektur Aba (tib. Ngaba) registrierte Bus st&#252;rzte um 10.15 Uhr in den Dajin Flu&#223; im Bezirk Rongchang (tib. Rongtrag oder Tenpa) in der Pr&#228;fektur Kardze.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie von der offiziellen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua  berichtet, werden 27 Personen vermi&#223;t, die wahrscheinlich umgekommen sind, und elf weitere erlitten Verletzungen, als der Bus, mit dem sie am Morgen des  18. Juli fuhren, in einen Flu&#223; im tibetischen Gebiet der Provinz Sichuan  fiel. Der in der Pr&#228;fektur Aba (tib. Ngaba) registrierte Bus st&#252;rzte um 10.15 Uhr in den Dajin Flu&#223; im Bezirk Rongchang (tib. Rongtrag oder Tenpa) in der Pr&#228;fektur Kardze.</p>
<p>Der Bus, in dem 38 Passagiere sa&#223;en, war auf dem Weg vom Bezirk  Maerkang (tib. Barkham) in Ngaba zur Provinzhauptstadt Chengdu. „Wegen der gro&#223;en Wassertiefe an der Ungl&#252;cksstelle besteht keine Hoffnung, da&#223; die Vermi&#223;ten noch lebend geborgen werden k&#246;nnen“, meldete Xinhua. Infolge  von Ausbesserungsarbeiten an der Hauptstra&#223;e hatte der Bus einen Umweg &#252;ber eine Nebenstra&#223;e nehmen m&#252;ssen.</p>
<p>Sowohl Ngaba als auch Kardze weisen eine mehrheitlich tibetische Bev&#246;lkerung auf, denn sie sind Teil des traditionellen Tibets. In dem Bericht steht nichts &#252;ber die ethnische Zugeh&#246;rigkeit der Opfer, noch  &#252;ber den Besitzer des Fahrzeugs.</p>
<blockquote><p>Tibetan Review, <a href="http://www.tibetanreview.net/" target="_blank">www.tibetanreview.net</a>,   19. Juli 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching  (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM)</p></blockquote>
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		<title>Neue drakonische &#220;berwachungsma&#223;nahmen in den Hotels von Lhasa</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 22:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tibetnews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Personalangaben aller G&#228;ste, die Zimmer in den Hotels und G&#228;steh&#228;usern von Lhasa buchen, werden von nun an elektronisch aufgenommen und in einer zentralen Polizei-Datenbank gespeichert. Au&#223;erdem m&#252;ssen die Angestellten der Hotels das Tun und Treiben der G&#228;ste &#252;berwachen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Personalangaben aller G&#228;ste, die Zimmer in den Hotels und G&#228;steh&#228;usern von Lhasa buchen, werden von nun an elektronisch aufgenommen und in einer zentralen Polizei-Datenbank gespeichert. Au&#223;erdem m&#252;ssen die Angestellten der Hotels das Tun und Treiben der G&#228;ste &#252;berwachen.</p>
<p>Im Zuge der nochmals versch&#228;rften Sicherheitsma&#223;nahmen werden die Hotels in der tibetischen Hauptstadt Lhasa nun gezwungen, elektronische &#220;berwachungsanlagen zu installieren. Neue Polizeiverordnungen gebieten Hotels und G&#228;steh&#228;usern in der Stadt, Scanner zur elektronischen Erfassung von Personalausweisen zu installieren sowie Video&#252;berwachungsanlagen, um die Aktivit&#228;ten der G&#228;ste genau zu verfolgen.</p>
<div id="attachment_2451" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2010/06/ueberwachungskamera.jpg"><img class="size-full wp-image-2451" title="Installation einer verdeckten &#220;berwachungskamera" src="http://tibetnews.de/wp-content/uploads/2010/06/ueberwachungskamera.jpg" alt="Installation einer verdeckten &#220;berwachungskamera" width="270" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Installation einer verdeckten &#220;berwachungskamera</p></div>
<p>„Wir lie&#223;en all diese Anlagen bereits installieren“, sagte der Besitzer eines G&#228;stehauses in Lhasa. „Wir mu&#223;ten es tun, denn andernfalls laufen wir Gefahr, da&#223; die Stadtpolizei von Lhasa uns die Gesch&#228;ftslizenz entzieht“. „Wir haben jetzt die Monitoring-Ger&#228;te, wir haben einen Scanner f&#252;r die elektronischen Ausweise der zweiten Generation installiert und ein Datenbanksystem f&#252;r die Informationsverarbeitung“. Die Gesamtkosten f&#252;r sein Unternehmen h&#228;tten sich auf etwa 8.000 Yuan (US$ 1.170) belaufen, f&#252;gte erhinzu.</p>
<p>„Wir m&#252;ssen auch Sicherheitsdienste beauftragen, und wenn wir sie selbst einstellen, dann m&#252;ssen sie ein einw&#246;chiges Training bei der Jindun Co. in Lhasa absolvieren, ehe sie die Erlaubnis zur Aus&#252;bung ihres Dienstes erhalten“, sagte der G&#228;stehausbesitzer weiter.</p>
<p>Ein per Telefon kontaktierter Angestellter eines kleinen Hotels in Lhasa, der sich Zhang nannte, sagte, die neuen Regeln w&#252;rden am Dienstag in Kraft treten. „Wir haben jetzt alles installiert, was von uns verlangt wurde. Es spielt keine Rolle, wie gro&#223; ein Hotel ist, die Wachleute m&#252;ssen das Training machen und eine Lizenz ausgestellt bekommen, ehe sie t&#228;tig werden k&#246;nnen“.</p>
<p>„Bisher mu&#223;ten nur Hotels ab einer gewissen Gr&#246;&#223;e diese Bedingungen erf&#252;llen, aber jetzt m&#252;ssen sich alle an die Regeln halten, gleichg&#252;ltig wie gro&#223; ihre Kapazit&#228;t ist“. F&#252;r die kleineren G&#228;steh&#228;user wird durch diese neuen Sicherheitsbestimmungen unterm Strich nichts mehr herauskommen, f&#252;gte er hinzu.</p>
<p>„Die Kartenleseger&#228;te k&#246;nnen alle wesentlichen Informationen von dem Ausweis aufnehmen, und dann werden diese &#252;ber ein Netzwerk an eine zentrale Polizeidienststelle &#252;bermittelt.“</p>
<p>Kein Gast darf ohne einen Personalausweis in einem Hotel absteigen, ebenso werden Ausl&#228;nder nun strenger kontrolliert. „Wir m&#252;ssen &#252;ber jeden ausl&#228;ndischen Gast t&#228;glich der Polizeistation Bericht erstatten“, fuhr Zhang fort. „&#220;berhaupt d&#252;rfen nur Hotels mit mehreren Sternen G&#228;ste aus dem Ausland aufnehmen, den Familieng&#228;steh&#228;usern ist das nicht erlaubt“.</p>
<p>Ein Polizeibeamter in der Jinzhu Zhonglu Polizei-Station, die einen Teil des &#220;berwachungssystems bildet, weigerte sich, Auskunft &#252;ber die neue Verordnung zu geben. „Es pa&#223;t mir schlecht, Ihnen das alles zu sagen. Wenn Sie weitere Ausk&#252;nfte haben m&#246;chten, dann wenden Sie sich an das lokale Sicherheitsb&#252;ro“.</p>
<p>Die Polizei w&#252;rde ihr Monitoring der Informations-Datenbank optimieren, um die Menge an Informationen, die durch das neue System hereinkommt, zu bew&#228;ltigen, hei&#223;t es in einem Bericht der offiziellen Lhasa Evening News. Die neuen Sicherheitsanlagen w&#252;rden bis sp&#228;testens 30. Mai in einem Distrikt und sieben Kreisen des Bezirks Lhasa installiert werden.</p>
<p>Diese Sicherheitsbestimmungen f&#252;r Hotels folgen dicht auf die k&#252;rzlich verf&#252;gten Einschr&#228;nkungen des kulturellen Lebens der Tibeter, etwa den Zugang zu den Copyshops f&#252;r die Vervielf&#228;ltigung von tibetisch-sprachigem Material.</p>
<blockquote><p>Radio Free Asia, <a href="http://www.rfa.org/" target="_blank">www.rfa.org</a>, 2. Juni 2010</p>
<p>&#220;bersetzung: Adelheid D&#246;nges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte &#8211; IGFM)</p></blockquote>
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