Dritte Selbstverbrennung innerhalb von drei Tagen
Jan 10th, 2012 | By tibetnews | Category: Widerstand in TibetEin angesehener Mönch starb in Golog – Tsultrim, Tenyi und Norbu Damdul erlagen ihren Brandverletzungen.
Ein angesehener Mönch starb in Golog – Tsultrim, Tenyi und Norbu Damdul erlagen ihren Brandverletzungen.
Ein Bericht der US Congressional Executive Commission on China (CEEC) sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der immer heftiger werdenden Unterdrückung der Religion in Tibet und den schockierenden Fällen von Selbstverbrennung von Tibetern.
In Fortsetzung der feurigen Episoden/Trends von Selbstverbrennung auch im neuen Jahr zündeten sich heute Nachmittag zwei Tibeter an. Einer von ihnen ist vermutlich gestorben.
Informationen aus Tibet zufolge gibt die Gesundheit des inzwischen Einundsechzigjährigen, der lebenslänglich in einem chinesischen Gefängnis eingesperrt ist, erneut Anlass zu ernster Sorge.
Wie Quellen im Exil berichten, verurteilte ein chinesisches Gericht in der TAP Ngaba (chin. Aba) in Osttibet einen Tibeter, der zu den Anführern der Proteste von 2008 gehörte, zu fünf Jahren Gefängnis.
Der Mönch, der sich als erster Tibeter selbst in Brand steckte und von dem man glaubte, er sei tot, nachdem das chinesische Sicherheitspersonal auf ihn geschossen hatte, befindet sich heute, nach drei Jahren, den Angaben von Woeser zufolge in einem chinesischen Militärkrankenhaus.
Im Juli reisten Woeser und ihr Ehemann Wang Lixiong mit dem Auto nach Lhasa, danach verfasste sie einige Beiträge, die von den Orten, handeln, die sie auf dem Weg dorthin besucht haben.
„Verprügele einen Tibeter, und krieg’ ein Extralob“ – schreien chinesische Studenten.
Die chinesischen Behörden in der Autonomen Region Tibet (TAR) verhängten über einen jungen Tibeter wegen seiner Rolle bei einer Protestaktion gegen die Herrschaft Pekings letztes Jahr eine Gefängnisstrafe.
Zu diesem traurigen Vorfall kam es, als am 9. Dezember Chonjor, ein Tibeter Mitte zwanzig, von der Polizei angehalten wurde; er war gerade mit seinem Motorrad unterwegs zum Kloster Labrang Tashikyil, um dort einen Mönch, seinen Verwandten, zu besuchen