Interview mit dem Regisseur von „Sehnsucht Tibet“

Mittwoch, 09.12.2015, 14:15 Uhr | Kategorie(n): Kultur, News Allgemein, Tipp

Der Bamberger Regisseur Christian Beyer drehte einen Dokumentarfilm über tibetische Flüchtlinge. Im Interview spricht er über die schwierigen Bedingungen vor Ort und seine Begegnung mit dem Dalai Lama.

Alles, was er heute in seinem Beruf braucht, hat sich Christian Beyer selbst beigebracht. Und das verhältnismäßig spät. Erst mit 24 Jahren hielt der gebürtige Lichtenberger (Lkr. Hof), der seit zehn Jahren in Bamberg lebt, zum ersten Mal eine Kamera in der Hand.

Acht Jahre später kommt nun sein erster Dokumentarfilm in die Kinos. In „Sehnsucht Tibet – Ein Leben im Exil“ erzählt der Filmemacher die bewegenden Geschichten von Exil-Tibetern. Nachdem der Dalai Lama 1959 aus der Heimat geflohen war, folgten ihm tausende Tibeter ins indische Exil. Seit über einem halben Jahrhundert ist Tibet von China besetzt.

Heute leben rund 130 000 Tibeter im Exil, vor allem in Indien und Nepal. Für die Dreharbeiten reiste Christian Beyer gemeinsam mit Wolfgang Grader, dem Bundesvorsitzenden der Tibet-Initiative Deutschland, und dem FT-Fotografen Matthias Hoch für zwei Wochen nach Indien und Nepal. Das fertige Werk läuft am Donnerstag den 10.Dezember um 19 Uhr im Lichtspiel in Bamberg.

Herr Beyer, nachdem sie über drei Jahre an Ihrem ersten Dokumentarfilm gearbeitet hatten, feierte „Sehnsucht Tibet“ Anfang November in München Premiere. Wie fühlten Sie sich an diesem Abend?
Christian Beyer: Ich war stolz und vor allem erleichtert, dass der Film endlich veröffentlicht wurde. Eine große Last ist von mir abgefallen, die ich sogar heute noch spüre. Ich wusste ja lange nicht, wann und in welcher Form der Film überhaupt erscheinen kann.

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