27 Tote bei Busunglück in Kardze-Ngaba

Dienstag, 20.07.2010, 17:42 Uhr | Kategorien: Allgemein

Wie von der offiziellen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, werden 27 Personen vermißt, die wahrscheinlich umgekommen sind, und elf weitere erlitten Verletzungen, als der Bus, mit dem sie am Morgen des 18. Juli fuhren, in einen Fluß im tibetischen Gebiet der Provinz Sichuan fiel. Der in der Präfektur Aba (tib. Ngaba) registrierte Bus stürzte um 10.15 Uhr in den Dajin Fluß im Bezirk Rongchang (tib. Rongtrag oder Tenpa) in der Präfektur Kardze.

Der Bus, in dem 38 Passagiere saßen, war auf dem Weg vom Bezirk Maerkang (tib. Barkham) in Ngaba zur Provinzhauptstadt Chengdu. „Wegen der großen Wassertiefe an der Unglücksstelle besteht keine Hoffnung, daß die Vermißten noch lebend geborgen werden können“, meldete Xinhua. Infolge von Ausbesserungsarbeiten an der Hauptstraße hatte der Bus einen Umweg über eine Nebenstraße nehmen müssen.

Sowohl Ngaba als auch Kardze weisen eine mehrheitlich tibetische Bevölkerung auf, denn sie sind Teil des traditionellen Tibets. In dem Bericht steht nichts über die ethnische Zugehörigkeit der Opfer, noch über den Besitzer des Fahrzeugs.

Tibetan Review, www.tibetanreview.net, 19. Juli 2010

Übersetzung: Adelheid Dönges, Revision: Angelika Mensching (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)

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