1.500 Kilometer für Tibet: Neffe des Dalai Lama marschiert quer durch die USA
Dienstag, 21.04.2009, 08:10 Uhr | Kategorien: Aktionen
New York (AP) Mit einem 1.500 Kilometer langen Fußmarsch quer durch die USA hat der Neffe des Dalai Lama gegen die chinesische Herrschaft in Tibet demonstriert. Jigme Norbu war mehr als vier Wochen lang von Indiana nach New York unterwegs. Zum Abschluss seines «Marschs für Tibet» führte er am Samstag eine Demonstration vor dem chinesischen Konsulat in Manhattan an. Gestartet war Norbu am 10. März, dem 50. Jahrestag der Beendigung des Volksaufstandes in Tibet, die zur Flucht des Dalai Lama nach Indien führte. Pro Tag legte er rund 50 Kilometer zurück, begleitet von einem ehemaligen Mitglied des tibetischen Exilparlaments in Dharamsala, das ihm in einem Lieferwagen folgte. Die beiden Männer übernachteten in Schlafsäcken unter anderem in Kirchen, Klöstern und gelegentlich auch kostenlos in Motels.
Der 43-jährige Norbu wurde in New York geboren und ist der Sohn des verstorbenen Bruders des Dalai Lama, Taktser Rinpoche.
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