Todesurteile wegen Unruhen in Tibet
Mittwoch, 08.04.2009, 18:39 Uhr | Kategorien: Menschenrechte, Widerstand in TibetEin chinesisches Gericht hat vier Teilnehmer an den Unruhen in Tibet im März 2008 wegen Brandstiftung zum Tode verurteilt. Dies meldete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua aus der tibetischen Regionalhauptstadt Lhasa. Für zwei der Verurteilten wurde die Vollstreckung der Todesstrafe für zunächst zwei Jahre ausgesetzt. – Soweit bekannt, handelt es sich um die ersten Todesurteile im Zusammenhang mit den Unruhen in den von Tibetern bewohnten Gebieten Chinas, bei denen nach offiziellen Angaben 22 Menschen ums Leben gekommen sind.
dw-world.de – deutsche welle, 08.04.2009
Ähnliche Artikel:
- 23. April 2009: China verurteilt Tibet-Aufständische zum Tode
2. Mai 2009: ICT: Fünf Todesurteile gegen Tibeter – Bitte unterstützen Sie unseren Protest!
9. April 2009: Zwei Tibeter von einem chinesischen Gericht zum Tode verurteilt
29. April 2009: International Campaign for Tibet kritisiert weiteres Todesurteil in Tibet
14. April 2009: Warum die Todesurteile gegen die vier Tibeter ziemlich spät, aber um so hastiger gefällt wurden