So sieht Religionsfreiheit aus!
Sonntag, 01.03.2009, 08:02 Uhr | Kategorien: Links & Downloads, Menschenrechte
Ein anonymer Tibeter aus Labrang (Amdo, Osttibet) hat heimlich ein Email mit Bildern versandt, mit der Bitte, diese Nachricht zu verbreiten. Danach bedrohen die dortigen Behörden die Tibeter mit schrecklichen Folgen, falls sie das jährliche Gebetsfest Mönlam, „das große Gebet“, besuchen: „Wenn Ihr am 13., 14., 15. und 16. Februar zum Kloster Labrang geht, dann garantieren wir nicht für Euer Leben“. Gewöhnlich strömen Tausende von Tibetern aus allen Teilen des Landes zu diesem für sie so bedeutsamen Ereignis. Die Regierung hat zahlreiche Überwachungskameras in Labrang installiert. Immer mehr Truppen werden in der Gegend stationiert. Auch von österreichischen Touristen, die ebenfalls nicht zugelassen wurden, haben wir diese Nachrichten bereits bestätigt erhalten! Zeugen sind unerwünscht.
Zur Fotogalerie
SAVE TIBET
Lobenhauerngasse 5/1, 1170 Wien
Tel: +43 1 4849087, Fax: +43 1 484 90 88
TIBETER GEMEINSCHAFT ÖSTERREICH
Währinger Gürtel 102, 1090 Wien
Tel.: +43 1 3151012 11, Fax +43 3151012 12
Ähnliche Artikel:
- 6. Februar 2009: Tibeter in Labrang vom jährlichen Gebetsfest ausgeschlossen
6. März 2009: Kundgebung zum 50. Jahrestag der Volkserhebung in Tibet (Wien, 10. März 2009)
1. März 2009: Chinesische Polizei schießt auf tibetischen Mönch, der sich in Brand setzte
7. April 2011: Mönch aus dem Kloster Labrang, der 2008 ausländische Journalisten über die Menschenrechtslage aufklärte, gestorben
31. März 2010: Weitergabe von Nachrichten über Demonstrationen bringt mehr und mehr Tibeter ins Gefängnis