Teilnahme der europäischen NOKS steht fest

Sonntag, 06.04.2008, 12:29 Uhr | Kategorien: Menschenrechte, Olympische "Spiele" 2008

Die 49 europäischen Nationalen Olympischen Komitees (ENOC) haben sich in einer Generalversammlung in Peking darauf geeinigt, geschlossen bei den Olympischen Sommerspielen anzutreten und von einem Boykott abzusehen. Allerdings adressierten sie an das Internationale Olympischen Komitee (IOC) die Forderung, eine eindeutige Leitlinie zu geben hinsichtlich der Themen Meinungsfreiheit von Sportlern und Einforderung von Menschenrechten.

Voraussichtlich am Donnerstag, wenn alle 205 weltweiten NOKs in Peking zusammengetroffen sind, soll es nach Angaben des IOC-Vize- und DOSB-Präsidenten Thomas Bach zu einer gemeinsamen Resolution kommen – das ist aktuell die Hoffnung der Komitees.

Unterdessen hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) den Spielern das Recht zugestanden während der Spiele in Interviews und bei Pressekonferenzen frei ihre Meinung äußern zu dürfen. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, welche Position das IOC einnimmt. Bislang nämlich sind die Sportler im Unklaren, ab wann bzw. durch welche Handlungen sie gegen die Olympische Charta verstoßen, wenn sie eine kritische Haltung zu Chinas Verhalten gegenüber Tibet einnehmen.

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